Heidelberg Reise: Besuch bei der Lieblingstante und Stadtbesichtigung

Wir waren Mitte Mai bei meiner Lieblingstante – sie hatte zu einem „Familientag“ aufgrund ihres 70. Geburtstages eingeladen. Lieblingstante darf ich sagen, weil a) sie wirklich meine Lieblingstante ist (Schwester meines Papas) und b) wir ein ziemlich enges Verhältnis haben. Die ersten 5 Jahre lebte ich ja mit meinen Eltern zusammen mit meinen Großeltern im Haus meiner Großeltern und da war sie natürlich auch mit dabei. So etwas verbindet eben.
Und wenn die Lieblingstante mal gerade 11 Jahre älter ist als man selbst, ist das schon ziemlich genial. Man kann einfach „etwas miteinander anfangen“.

Wir sind also an Christi Himmelfahrt gemütlich losgefahren und waren nach vier Stunden bei meiner Tante und ihrer Frau (meine zweite Lieblingstante). Donnerstag machten wir es uns noch bei den beiden gemütlich, was ziemlich einfach ist, weil sie ein tolles Haus und einen riesengroßen und wunderschönen Garten haben.

Freitag stand dann Heidelberg auf dem Plan – ca 40 Kilometer Fahrt. Ich war in der Schulzeit mal in Heidelberg – ja genau, das ist ewig her und ich wollte gerne mal wieder dort hin.

Heidelberg liegt in Baden- Württemberg und die kurpfälzige Residenzstadt ist bekannt für ihre malerische Altstadt. Und es war und ist wirklich schön dort.

Kennt ihr das noch?

Und das HB-Männchen, das in die Luft ging?

Nostalgische Erinnerungen….

Hier das Schloß und der Neckar – herrlich.
Das Heidelberger Schloss ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen der Stadt. Das Bauwerk entstand ursprünglich als wehrhafte Burg an strategisch günstiger Lage oberhalb einer Verengung des Neckartals und wurde später zur prachtvollen Residenz der Kurfürsten von der Pfalz ausgebaut. Seit den Zerstörungen 1689 und 1693 im Pfälzischen Erbfolgekrieg  wurde das Schloss nur teilweise restauriert. 1764 besiegelte ein weiterer Brand nach Blitzschlag das Los des damals gerade renovierten Schlosses. Es wurde aufgegeben und die Ruine als Steinbruch (Baumaterial) für das neue Schwetzinger Sommerschloss und später für die Heidelberger Bürger verwendet, bevor es Ende des 18. Jahrhunderts von Literaten entdeckt und als Sinnbild für die Vergänglichkeit, in der Epoche der napoleonischen Kriege aber auch als patriotisches Monument begriffen wurde. Die Schlossruine erhebt sich 80 Meter über dem Talgrund am Nordhang des Königstuhls und dominiert von dort das Bild der Altstadt.

Über den Neckar hab ich mich auch noch etwas schlau gemacht:
Der Neckar ist ein Nebenfluss des Rheins in Deutschland von 362 km Länge – mit dem längeren Oberlauf Eschach sogar von 380 km – der mit seinem annähernd 14.000 km² großen Einzugsgebiet den zentralen Teil Baden-Württembergs entwässert. An seiner Mündung fließen im Mittel 145 m³/s ab.
Hydrologisch ist der Neckar damit nach Aare, Maas, Mosel und Main der fünftgrößte Nebenfluss des Rheins und nach Länge wie auch nach Wasserführung der zwölftgrößte Fluss Deutschlands.

Wundeschöne kleine Seitengassen gibts hier zu entdecken, es ist/war sehr sauber, gemütlich, wir haben tolle, alte Häuser gesehen und der Krieg hat hier wohl Gott sei Dank nicht so viel zerstört – oder es wurde alles wieder liebevoll aufgebaut.

Zum Schluss sahen wir noch den Heidelburger in Heidelberg – nein, gegessen haben wir keinen.

Ein wunderschöner Tag und auch unser Familientag war sehr schön, meine Eltern, meine Schwester mit Mann und Tochter mit Freund kamen und wir hatten einen schönen Mittag/Nachmittag mit Essen am Rhein und Kaffe und Kuchen bei den Lieblingstanten im Garten.

Und auch der Rhein hat sein Schönes – zum Beispiel einen wunderschönen Sonnenuntergang: Hier sind wir in Gernsheim.

PS: Nachdem ich die Nacht davor nichts von Polarlichtern mitbekommen habe und mir am nächsten Morgen vor Ärger fast in den Hintern gebissen habe, weil ich nicht aufgepasst hatte, lag ich in dieser Nacht bis 2 Uhr wach und auf der Lauer – alle 10 Minuten bin ich auf den Balkon – nichts hab ich gesehen. Aber – man kann ja nicht immer und überall dabei sein.

Und spontan, wie wir oft sind, ging’s von da aus ins Elsass – was eine wunderschöne Ecke ehemaliges Deutschland – da haben wir es mal wieder verbockt.

Aber mehr zum Elsass in meinem nächsten Blogbeitrag.

Veröffentlicht von Kerstins Reisefotos und mehr...

Reisefreudig, Fotografie-süchtig, fast immer gut gelaunt, Optimistin... Fotografie ist mein Leben - meine Leidenschaft - mein Yoga

4 Kommentare zu „Heidelberg Reise: Besuch bei der Lieblingstante und Stadtbesichtigung

  1. Die Amerikaner ersparten Heidelberg die üblichen Terrorangriffe – sie reservierten es als Headquater für die kommende Besetzung Deutschlands – erst 2012 verlegten sie es dann nach Wiesbaden (aufgrund des damit verbundenen Heli Lärmterrors ein Grund für meinen Umzug – habe aber jetzt die deutschen Jet-Kampfpiloten über mir..)

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