…wünsche ich Euch allen. Bei vielen von uns (und auch bei mir) neigt sich ein ereignisreiches, aufregendes, mit vielen Emotionen verbundenes, arbeitsreiches aber einfach tolles Jahr dem Ende entgegen.
Bei mir ist viel passiert – viel Positives und ich kann mich kaum an negative Dinge erinnern. Sooo soll das sein.
Vorsätze für dieses Jahr hatte ich, einige habe ich eingehalten, bei manchen habe ich kläglich versagt. Nichtsdestotrotz versuche ich es wieder – vielleicht mit niedriger gesteckten Zielen, die man realistisch erreichen kann – und dann vielleicht auch nur 3-4 an der Zahl…
Wir werden sehen – eine meiner Vorsätze : mich hier wieder öfters zu zeigen – mir hat das Schreiben hier gefehlt – leider hat mir auch die Zeit dazu gefehlt. Aber Prioritäten verschieben könnte helfen.
Von daher – 2026 kann kommen – ich bin bereit. Und Danke 2025 für unfassbar viele tolle Momente und Ereignisse
Wenn die Woche schon mit der Frage bzw. der Aussage beginnt: Das Jugendwort des Jahres ist…. DAS CRAZY….
Der Langenscheidt Verlag gab das Wort auf der Frankfurter Buchmesse bekannt.
Der Langenscheidt laut seiner eigenen Aussage: (Zitatanfang):
Unsere Mission:
„Wir sind die Brücke zwischen Sprachen, Kulturen und zwischen traditioneller und digitaler Bildung. Wir helfen der Welt sich besser zu verstehen und ihre Bildungsziele zu erreichen.“ (Zitatende)
Davon abgesehen, dass nach “der Welt” meines Erachtens ein Komma fehlt, kann es doch nicht sein, dass ihr ein Jugendwort kürt, dass einfach überhaupt keinen Sinn hat, aus ZWEI Worten besteht und einfach ein “ist” zwischen dem DAS und CRAZY vom Sinn her gehört.
Ich kann nicht glauben, dass wir für so einen ausgemachten Mist Zeit und Geld verpulvern. Wer bitte ist denn für so einen Schwachsinn verantwortlich?
Was nach ich jetzt mit dieser Information? Die genaue Erklärung des Begriffes:
Das crazy“ ist das Jugendwort des Jahres 2025 und wird als Allzweckfloskel für Sprachlosigkeit oder als Reaktion auf etwas Unglaubliches verwendet. Es ist eine verkürzte Form von „Das ist crazy“ und kann sowohl wörtlich als auch ironisch gemeint sein. Beispiele hierfür sind Ausdrücke wie „Aha“, „Okay“ oder „cool“.
Bedeutung und Verwendung
LWörtliche Bedeutung: Der Ausdruck wird benutzt, wenn man etwas als verrückt, krass oder unglaublich empfindet.
Ironische Bedeutung: Wird er ironisch eingesetzt, bedeutet er das genaue Gegenteil – man findet etwas nicht beeindruckend.
Sprachlosigkeit: Eine der häufigsten Verwendungen ist in Situationen, in denen man nicht genau weiß, was man sagen soll oder keine Lust auf eine ausführliche Antwort hat, um das Gespräch höflich am Laufen zu halten.
Beispiel: Auf die Aussage „Er hat ihr einfach vor dem ganzen Kurs einen Antrag gemacht!“ kann mit „Das crazy“ geantwortet werden.
Ich bin einfach nur entsetzt, mit welchen Quatsch wir uns beschäftigen (müssen). Uuuunglaublich – das Crazy (hat mich jetzt echt Überwindung gekostet)
sind ziemlich klasse und für mich als Fotografin auch immer besonders toll, weil die Leute bzw.Gäste ziemlich gut drauf sind – es ist ja schließlich eine Party für sie.
Einer meiner Kunden macht seit Jahren wirklich Afterworkparties der besonderen Art – besonders gut vom Programm und den prominenten Gästen, besonders gut vom Catering und besonders gut vom Unterhaltungsprogramm – und besonders lang…
Die Party beginnt am Freitag nachmittag um 17.00 Uhr und endet am Samstag früh gegen 08.00 Uhr – ja ihr lest richtig. Und denkt nicht, daß da dann keiner mehr da ist. Dieses Jahr waren es um diese Zeit noch gut 250 Mitarbeiter – gestartet sind wir mit ungefähr 1.500.
Eine Herausforderung für alle – die, die es geplant haben, die Akteure, die Gäste, die, die an der Party irgendwie beteiligt sind und auch für uns Fotografen. Da ist nix mit „ich bin jetzt müde – ich geh jetzt – ist ja schon 02.00 Uhr. Nee, da kommen dann Highlights auf die Bühne, daß dir schwindelig wird. ( Ich hatte mal einen für mich echt furchtbaren Albtraum: Ich war auf dieser Afterworkparty und gegen Mitternacht dachte ich mir „och, setz dich mal kurz hier auf die Couch und strecke die Beine aus, geht ja gleich weiter“. Ich bin dann eingeschlafen und wache irgendwann auf, weil mir jemand auf die Schulter tippt – die Putzfrau. Ich denke mir noch „was will die denn jetzt hier“ und sehe, daß es recht hell ist – gucke auf meine Uhr und sehe 7.30 Uhr. Ich hatte im Traum die ganze Party verschlafen – ich bin völlig panisch wachgeworden und hab mich selbst in meinem Bett erst mal gar nicht zurecht gefunden…. das war echt schlimm….)
Dieser „Altrocker“ war schon etwas früher auf der Bühne und ich sags euch – er kanns noch. Er kanns noch richtig gut – von schmusig bis richtig rocking. Chapeau Peter Maffay!!
Und auch er braucht sich nicht zu verstecken – Johnny Logan – tolle Songs, tolle Balladen und der einzige Grand Prix d’Eurovision de la Chanson (jaaa, so hieß das einmal )Teilnehmer, der als Sänger zweimal den Gewinn mit nach Hause nehmen durfte.
Diverse Showeinlagen und Unterhaltung
Ein wenig Stärkung …
Letzer Auftritt in diesem Jahr war morgens um 06.00 Uhr – da wurden dann die letzten müden Geister auch noch mal richtig wach. Das war Power Age – eine AC/DC Cover Band, bei der du meintest, die Originals stehen auf der Bühne – uuuuuunglaublich…..
Und hier war es dann soweit – Schluß – Aus – Ende – guten Morgen 🙂
Wie jedes Jahr – einfach gigantisch, toll aber auch echt anstrengend. Ich brauche dann 3 Tage danach keine „Unterhaltung“ mehr ….
wann und welche Musik ich hören möchte? Man könnte meinen, das liegt einzig und alleine an mir.
Falsch gedacht. Musik hören wir mittlerweile gefühlt den ganzen Tag. Wenn ich zum Einkaufen gehe, dudelt es aus den Lautsprechern in den Geschäften und ganz extrem in den Klamottenläden. Das bringt mich manchmal so in Rage, daß ich wirklich richtig zornig aus der Umkleide komme und aus dem Laden renne.
Ja, man kann argumentieren, daß Musik wie Mode ist: Geschmackssache. Aber ich muß mir ja keinen Geschmack antun, der mir nicht schmeckt, oder?
Im Drogeriemarkt hört man ein lautes Handy klingeln – dann kommt die Bemerkung aus dem Lautsprecher „Keine Sorge, ist nicht Ihres….. so geht das gefühlt schon Monate. Ich meide diesen Drogeriemarkt mittlerweile, wobei ich ihn einfach gut sortiert finde.
Du sitzt im Urlaub im Frühstücksrestaurant und mußt dich schon der Loungemusik hingeben – abends im Restaurant das gleiche Schema und wenn du dann zum Absacker in die Bar marschierst, dudeln dir Jazzklänge entgegen.
ICH WILL DAS NICHT. Gut, dann argumentiert ihr richtig, wenn ihr sagt:“Dann bleib eben zu Hause“. Interessanterweise höre ich in meinem Bekannten-/Freundeskreis aber nahezu immer die gleiche Einstellung. Von daher würde mich wirklich brennend interessieren: Wer will a) beim Frühstück im Urlaub b)beim Einkaufen c) beim Klamotten aussuchen und d)am Abend mit Musik bedudelt werden?
Da hat mit Sicherheit einen psychologischer Hintergrund – mich würde dieser brennend interessieren.
Wie steht ihr zu diesem Thema? Ist euch das auch schon aufgefallen?
Wir waren 4 Tage im Salzkammergut – mit meinen Eltern. Das hat meine Mum von uns zum 80. Geburtstag geschenkt bekommen.
Herrliches Wetter – gute Stimmung und einen Tag Salzburg. Was kauft man in Salzburg, wenn man etwas typisches kauft? Richtig – Mozartkugeln. Weil es die bei uns ja nicht gibt. Kleiner Scherz.
Aaaber es gibt in Salzburg außer den „ganz normalen“ auch ganz besondere Mozartkugeln – die von der Manufaktur Braun.
Die sind wirklich unglaublich gut – nicht zu süß – es gibt sie mit und ohne Marzipan und auch mit und ohne Pistazien.
Nun ist es ja so, wie es immer ist: besonders hat besondere Preise und nun kostet diese Mozartkugel von der Manufaktur Braun nun halt mal 2 Euro pro Stück. Mein Papa hat fast einen Herzinfarkt bekommen. Gut – das ist schon ein stolzer Preis – aber auch besonders gut und auch etwas größer als die “normalen” Kugeln.
Ich dachte “da nehm ich doch mal ein Beutelchen mit – 8 Stück sind dann 16 Euro.
Ja – denkste. Neee – ihr glaubt an einen Rabatt? Neeee – das Cellophan- Tütchen mit blauer Schleife kostet extra – 1,95 Euro!!!
Nee – meine Lieben – dann nehmen wir die einzelnen – 8 Stück = 16 Euro.
Und nachdem diese Kugeln wirklich klasse sind und mir erst wieder viel später eingefallen ist, wen man damit mal beschenken könnte, hab ich mal die Manufaktur und deren Shop “ergoogled”.
Also – du kannst 10 Kugeln bestellen – zahlst für diese dann 20 Euro und nun kommt der Hammer: Das Porto bzw. der Versand – 16,80 Euro. Ist bei 20 Kugeln ebenfalls so – bei 30 Kugeln auch und bei 40 Kugeln immer noch – ab 50 Kugeln dann kein Porto mehr.
16,80 Euro find ich schon echt unverschämt und unverhältnismäßig. Dann warten wir eben bis zum nächsten Salzburg-Besuch, denn diese Stadt ist definitiv mehrere Besuche wert….
Soviel von mir mal wieder – es stehen noch diverse Berichte aus – wenns jetzt dann mal mehr herbstelt und ich wieder etwas mehr Zeit habe, wird hier wieder fleißig geschrieben, gepostet, gemeckert und “sich aufgeregt”.
Ich kann es kaum glauben, daß mein letzter Post schon wieder über 4 Wochen her ist. Unglaublich, die Zeit rast und ich kann kaum mithalten. Ich glaube, dieses Jahr 2024 war eines der intensivsten und „action“reichsten, die ich er- und gelebt habe.
Ich habe es doch tatsächlich geschafft, mir innerhalb von 2 Jahren die zweite Borreliose einzufangen – das ist schon eine echte Leistung, meinte auch mein Arzt.
Nach der Diagnose bin ich sofort zum Lottospielen gegangen – wer sich in 2 Jahren zweimal eine Borreliose einfangen kann, der MUSS doch auch im Lotto gewinnen… (war natürlich nix)
Und wann passiert so etwas? Genau – kurz vorm Urlaub, damit man dann im Urlaub a) 21 Tage Antibiotikum nehmen muß und b) sich der Sonne im Sommer fernhalten sollte und c) Alkohol bitte meiden soll.
Gut – nun besteht ein Urlaub nicht nur aus Sonne und Alkohol, aber es gehört ein wenig dazu und so war ich natürlich leicht angefressen. Aber die Nebenwirkungen des Antibiotikums in Verbindung mit Sonne und/oder Alkohol sind nicht zu unterschätzen.
Hautausschläge, vorzugsweise an den Füßen und Händen, Mißemfindungen der Haut, vorzugsweise der Finger (die fühlen sich total heiß an, sind sie aber nicht), Mißemfindungen an den Armen – es fühlt sich minutenlang an, als würde man kleine Akupunkturnadeln in den Arm gesteckt bekommen – dann ist wieder Ruhe.
Nun aber ein kleiner Tipp von der „Expertin“: Schaut euch bitte eure Stiche oder Bisse genau an, solltet ihr einen an euch erkennen. Borreliose zeigt sich oft erst nach Wochen – mit der sogenannten „Wanderröte“. Dies ist ein roter Rand um einen großflächigen weißen Fleck, der sich um den Stich/Biss bildet. Bei mir hat sich das dieses mal ganz anders gezeigt, es war ein Stich und darum war ein 20 x 10 cm großer Fleck. Ich dachte erst, der Stich hat sich etwas entzündet. Je länger es dauerte, um so größer wurde der Fleck. UUUUUND: Verlasst euch nicht darauf, daß Borreliose nur von Zecken übertragen werden. An meinem Bein hing definitiv keine Zecke, das war ein Insektenstich!!!!!!
Nachdem sich der Stich am Bein in meinen Augen etwas entzündet hatte (roter Fleck um den Stich, aber nicht sehr groß) bin ich zum Arzt, weil sich da nach knapp 3 Wochen nichts zurückentwickelt hat. Bluttest ergab: Im Vergleich zum Vortest im Vorjahr zurückgehende Borreliosewerte – sprich, mein Körper hatte gut auf das Antibiotikum damals reagiert.
Nachdem der Fleck um den Stich nicht zurückging, sondern immer größer wurde, bin ich 10 Tage nach dem Bluttest nochmal zum Arzt gewackelt, weil mir das sehr seltsam vorkam. Bluttest der zweite: Nach nicht mal 2 Tagen der Befund: Alarm! Seeeehr erhöhte Borreliosewerte – waren es vor 10 Tagen noch um die 8.000 – bewegten sich sich da um die 25.000 aaaarrggghhh!!!!! Soooofort Antibiotikum und das gleich mal 3 Wochen.
Nebenwirkungen wie beschrieben, aber nicht soooo intensiv. Hautausschlag diesmal keiner, Mißempfindungen schon …. und schlapp ist man ebenfalls vom Antibiotikum und der Infektion.
Aber ich habe unseren Urlaub trotzdem genießen können – vielleicht etwas gebremster. Ich werde in der nächsten Zeit davon berichten.
Manchmal erlebt man Sachen, da kann man selbst nicht glauben, was einem passiert.
Als wir dieses Jahr über Ostern in Lissabon waren, erhielten wir am Ostersonntag am abend gegen 22 Uhr einen Anruf von der Polizei in München, es sei im Haus der Schwiegereltern eingebrochen worden, die Nachbarn hätten das teilweise gesehen und gemeldet. Wir wurden gebeten, doch vorbei zu kommen, die Einbrecher seien nicht bis ins Haus gekommen aber wir sollten mal schauen, was kaputt gemacht wurde. Ging ja nun nicht, da wir in Lissabon waren.
Wir riefen dann in der Nacht gute Bekannte der Schwiegereltern an, die haben den Schlüssel vom Haus, weil sie sich um den Garten kümmern. Die ließen dann die Polizisten ins Haus und so konnte sichergestellt werden, daß drinnen nichts beschädigt und entwendet wurde.
Das Haus der Schwiegereltern steht momentan noch leer – die beiden leben nicht mehr und wir sind dabei, es auszuräumen. Der Nachbar, der die Einbrecher gesehen hatte, lebt nebenan und saß auf seiner Terrasse. Was die Einbrecher wohl zunächst nicht abgehalten hat, als sie jedoch bemerkten, sie werden mit einem Handy gefilmt, sind sie über alle Berge. In diesem Fall, über die Pergola und dabei wurde das Plexiglasdach beschädigt bzw. zerstört.
Diesen Schaden hatten wir dann der Versicherung gemeldet – haben viele, viele Fotos mitgeschickt und um Begleichung des Schadens gebeten bzw daß sich ein Handwerker mit uns in Verbindung setzt, den Schaden selbst begutachtet und dann sagt, was es kostet und wann es gerichtet werden kann.
Die Mühlen der Bürokratie mahlen und mahlen und mahlen….. und irgendwann meldete sich dann ein Subunternehmer der Versicherung – aus Salzgitter. Sie hätten gerne die Fotos des Schadens (hatten wir der Versicherung ja schon geschickt), sie hätten nichts bekommen.
Auf unsere Frage, ob denn jemand dann aus Salzgitter vorbei käme und sich den Schaden auch persönlich anschaue bekamen wir ein „Ja, wir sammeln dann die Aufträge und schicken dann jemanden“. AHA – dann warten wir also auf weitere Einbrüche und die Begutachtung der Schäden.
Irgendwann bekamen wir telefonisch mitgeteilt (ohne daß ein Sachverständiger da gewesen ist), sie würden den Schaden jetzt doch nicht richten. Ach – naja, dann nicht. Suchen wir einen anderen.
Der nächste vermittelte Subunternehmer kam aus Köln – wieder die Frage nach den Fotos. Ja, haben wir mittlerweile schon zwei mal geschickt, schicken wir aber auch noch ein drittes Mal. Auf die Frage, ob denn auch hier der Schaden nach Fotos bewertet wird und kein Sachverständiger käme, mußten wir uns anhören ….“Sie können dann ja mit Ihrem Tablett oder Handy durchs Haus oder an der Pergola vorbei gehen, wir machen die Begutachtung online.
Wie bitte? Eine Schadensbegutachtung online? Ich renne mit Tablett oder Handy über dem Kopf durch die Gegend und der Sachbearbeiter sagt dann, was wie kaputt ist und was und wie gerichtet wird? Maße – nur zum Beispiel – brauchen wir keine?
Nach Rücksprache mit der Versicherung selbst wurde uns dann gesagt, daß das wohl mittlerweile so üblich ist und die da trotzdem ziemlich gut und genau arbeiten und den Schaden regulieren können.
Nachdem das Haus der Schwiegereltern in einem anderen Stadtviertel und nicht bei uns um die Ecke steht, ging es um die Terminabsprache, wann diese Onlinebesichtigung denn stattfinden sollte.
Es wurde ein Datum genannt, da können wir nicht, ein Datum, da war die Versicherung schon terminlich voll und so einigten wir uns dann schlussendlich doch auf einen Termin. Eine Viertelstunde später kam die Terminbestätigung per Mail mit völlig anderem Datum – keines der genannten. Wir haben es jetzt aufgegeben – wir lassen es privat richten – was ein Hokuspokus!!!
Da fällst du doch echt vom Glauben ab – SERVICEWÜSTE DEUTSCHLAND. Unfassbar, so etwas, was meint Ihr?
Letze Woche Freitag/Samstag/Sonntag war ich am Tegernsee zum Arbeiten. Einer meiner Kunden hatte dort ein Event und ich habe das fotografisch begleitet.
Es wurde gearbeitet und es wurde auch Spaß geboten – Freitag netter Abend in toller Location mit tollem Essen und toller Unterhaltung…
Samstag hatten wir eine nette Firmenbesichtigung und am Nachmittag besuchten wir das Wasmeier Freilichtmuseum – sehr interessant und toll gemacht.
Am Abend hatten „wir“ Besuch – prominenten Besuch – ein schon sehr betagter Mann, der einst (und auch hier an der Veranstaltung) die „schwarze Barbara“, eine „schwarzbraune Haselnuss“, eine „Katja, die hat ja“, das „lustige Zigeunerleben“ und vieles mehr besungen hat. Ich sag euch, der hat die Location wirklich gerockt und eine super Stimmung wars:
Sonntag gings dann wieder nach Hause – nicht ohne daß ich mich etwas im Tegernsee erfrischt hätte – mein Kollege, eine Kollegin und ich mieteten uns ein Motorboot, fuhren etwas über den See und hatten auch eine Badeleiter an Bord. Wir ließen uns bei schon frischen 22 Grad Wassertemperatur in dieses…
Montag musste ich mich erst mal durch alle Fotos durcharbeiten, raussuchen, etwas bearbeiten und dann „versandfertig“ machen, d.h. auf picdrop hochladen und versenden
Am Mittwoch ging es gen Heimat – ins Heimatörtchen und am Abend nach Fulda zum Open Air auf dem Domplatz – und wer stand auf der Bühne: Bryan Adams – hach….
Donnerstag nach dem Frühstück dann wieder gen Heimat – Freitag der typische Alltag mit Wäsche machen und Einkaufen und abends bei Freunden zum Grillen eingeladen…..
Hier ein letztes Foto – da fällt mir wieder der alte Schlager von Inga und Wolf ein… Gute Nacht, Freunde es wird Zeit für mich, zu gehn Was ich noch zu sagen hätte dauert eine Zigarette (ich rauche immer noch nicht) und ein letztes Glas im Stehn….
Samstag dann Grillfest in der Nachbarschaft und heute ganz entspanntes Chillen mit einem tollen Spaziergang und „spannungsgeladener“ Stimmung…
So und nun steht die nächste Woche bevor und da gehts ebenfalls ziemlich turbulent zu – aber wir wollten das so und nun bekommen wir das so…
Euch einen tollen Start in die Woche – mit erträglichen Temperaturen – letzte Woche war es ja bei uns fast unerträglich heiß – aber das ist Sommer….
mit meiner Zitronenmelisse? Bei mir im Hochbeet tobt die Zitronenmelisse – mal ganz klein eingesetzt, ist sie nun ein Riesenbusch und nimmt den anderen Bewohnern des Hochbeetes Sonne und Platz weg.
Der Versuch, sie aus dem Beet zu ziehen, scheiterte schon mal, ich muß das im Herbst mit Schäufelchen machen – das ist alles sooo fest verwurzelt und explodiert vor sich hin.
Ich werde sie im Herbst ausgraben und in einen separaten Topf setzen, ist ja als „Grünpflanze“ alleine schon nett anzusehen. Aber was mach ich nun mit all dieser Zitronenmelisse? So viel Wasser und Cocktails kann ich in diesem Sommer gar nicht trinken, wenn ich sie blattweise als Deko nehme.
Mein Freund Google wusste da etwas – Zitronenmelissen-Sirup. Jo, hört sich toll und nicht kompliziert an (im Nachhinein mußte ich meine Küche putzen weil Zuckerwasser eine ziemlich klebrige Angelegenheit ist …)
Also – man (Frau) nehme:
25 Gramm Zitronenmelisse-Blätter 5 g Zitronensäure 1 Bio-Zitrone 500 ml Wasser 500 Gramm Zucker
Ich hab den Zucker gleich mal um 100 Gramm reduziert – und dann gings los.
Die Blätter der Zitronenmelisse (bitte vor der Blüte) kalt abbrausen und trocken schütteln, die Biozitrone in Stücke schneiden und zur Seite stellen.
Den Zucker im Wasser gut verrühren und erhitzen, bis es kocht, ein wenig kochen und etwas im Topf abkühlen lassen, Zitronensäure hinzu (hatte ich nicht im Hause – ich hab einfachen Zitronensaft genommen) und das Ganze über die Zitronenmelisse und Zitronen schütten.
Das Ganze lasst ihr 24 Stunden ziehen – drückt dann Zitrone und die Blätter aus, entfernt diese und füllt den Sirup dann in Glasflaschen ab (da gabs bei mir dann etwas Sauerei, weil die Flasche gleich mal umgekippt ist) – ist im Kühlschrank ca 3 Monate haltbar.
Ich habs probiert – damit kann man ganz normales Wasser oder auch Mineralwasser nett aufpeppen – mir ist es trotz der reduzierten Zuckermenge immer noch zu süß. Aber es schmeckt recht „nett“. Nun hab ich zwei Flaschen im Kühlschrank stehen, eine verschenke ich und eine hab ich mal „zur Reserve“.
Ob ich jetzt nachhaltig da etwas getan habe, bezweifle ich – Strom und Wasser verbraucht, aber Vorhandenes verarbeitet. Egal – Zitronenmelisse ist zur Hälfte abgeerntet und die Karöttchen freuen sich jetzt noch etwas über Sonne und Platz im Hochbeet.
ja – sie hat schon wieder etwas, über was sie sich aufregen kann….
Ich war heute früh im REWE – ca. halb 10 und ärgere mich wirklich über das, was ich da erlebt habe.
Überall in den Gängen standen große Wagen mit Paketen rum und blockieren so die eh schon oft viel zu engen Gänge. Hier werden Chips aufgefüllt, dort der Kaffee – vorm Kühlregal hatte man gar keine Chance auf Joghurt oder Quark – dort liefen zwei Angestellte auf und ab und füllen auf und räumen um.
Ich stand da und suchte nach meinem Joghurt und wurde ziemlich unwirsch angeraunzt und mit einem barschen „Vorsicht“ meines Platzes vor der Kühltheke verwiesen.
An der Kasse eine riesige Schlange weil – genau – alle Angestellten in irgendwelchen Gängen standen und auffüllten.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich war auch mal im Dienstleistungsbereich tätig (Bäckerei) – wir mußten eben VOR den offiziellen Öffnungszeiten da sein und sämtliche Regale auffüllen, Semmeln und Brote in die Regale räumen und Kuchen und Torten vorher so anrichten, daß wir um halb sieben einen perfekt eingeräumten Laden öffnen konnten.
Und als wäre das für einen Montag morgen nicht genug gewesen, höre ich im Radio meinen „Freund“ – den Herrn Seitenbacher – ihr wisst schon, den Müslimän mit seinem schwäbischen Akzent. Der will uns doch jetzt tatsächlich jetzt in Müslisparten einteilen – es gibt nämlich ab sofort ein …. Trommelwirbel …. Radlermüsli – extra gemacht für Radfahrer.
Fühl ich mich jetzt als Fußgänger schon leicht benachteiligt – aber wie mach ich das jetzt in Zukunft? Esse ich das normale Müsli, wenn ich zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs bin? Und muß ich mir morgens dann schon überlegen, ob ich heute evtl noch mal auf das Rad steige, denn da brauche ich ja das Radlermüsli?
Welchen Schwachsinn müssen wir eigentlich noch ertragen? Euch allen einen guten Start in eine heiße Woche…