Fotoshooting-Location Suche

Was ein Tag – heute denke ich gar nicht an Hobby und meine fehlende Zeit dafür – heute fehlt mir die Zeit für meinen ganz normalen Tagesablauf….
Ich war heute auf Fotoshooting-Location Suche – zwei anstehende Hochzeits-Fotoshootings und man muß ja zumindest ein paar Vorschläge haben, wo man das Brautpaar ablichten könnte. Viele Paare haben sich schon ihre Plätze ausgesucht – manche haben so gar keine Idee und verlassen sich dann auf mich. Ich bin heute dann extra für diese Location-Vorschläge losgezogen. Wir haben so viele tolle Plätze hier in München – einer davon ist die Borstei. Ganz ehrlich, dieses „Viertel“ ist sooo schön – mitten in der Stadt – direkt an der sehr belebten Dachauer Straße und du fährst in die Seitenstraße und bist in der völligen Oase und Ruhe – grün, soweit das Auge blickt – wunderschöne alte Häuser – eine ganz kleine und urgemütliche Ladenstraße mit goldigen Geschäften – ein Park dahinter… Ich bin so begeistert und dort heute über eine Stunde hin und hergerannt. Wer mehr davon wissen will: hier gehts zur Borstei – eine ziemlich interessante Geschichte dahinter. Und hier könnte ich das Brautpaar fotografieren:

So, nachdem ich hier über eine Stunde begeistert auf und abgelaufen bin, gings weiter: Schloß Nymphenburg – vielleicht etwas protzig, sich vor einem Schloß ablichten zu lassen, aber wer es mag… Allerdings werden wir da nicht die einzigen sein, die da dann lustwandeln und das mag recht nervig a) für das Brautpaar und b) für die Fotografin (also mich) sein. Aber erlaubt ist, was gefällt. Wobei ich da erst einmal anfragen muß, ob ich hier fotografieren darf. Ich bin von der vorsichtigen Sorte – ich möchte danach nicht hören, daß ich irgendwelche Bild-Rechte mißachtet habe und dann zahlen muß. Also rufe ich da morgen an und kläre das ab. Unser Schloß Nymphenburg ist wunderschön gelegen und hat auch seine sehr interessante Geschichte dazu – die findet ihr hier: Schloß Nymphenburg – und so sieht es hier aus:

Und nachdem ich schon im Münchener Westen war, bin ich auch noch zur Blutenburg gefahren – auch eine tolle Location – längst nicht so besucht wie Schloß Nymphenburg aber auch wunderschön, wenn auch klein. Und auch hier hatte ich Glück, es gibt hier nur einen ganz kleinen Parkplatz – einer war noch frei – meiner:) Man freut sich über Kleinigkeiten, oder? Auch hier gibt es eine kleine Geschichte dazu: Blutenburg. Und hier die Fotos:

Wo würdet ihr eure Hochzeitsfotos machen lassen? Borstei? Schloß Nmphenburg? Blutenburg? Sagt es mir – ich bin gespannt auf eure Antworten.

Zu Hause angekommen, mußte ich mich schnell umziehen und zur Schwiegermutter ins Altenpflegeheim fahren – wir wollten Lebensmittel einkaufen gehen. Nett, wie ich nun mal bin, hab ich sie beim Bäcker auf einen Kaffee eingeladen (mich selbst auch) und bin mit ihr dann noch eine halbe Stunde in der Sonne auf der Terrasse sitzen geblieben. Wieder nach Hause gefahren, hier schauten mich 4 Augen bittend an: „Frauchen, jetzt warst du aber sooo lange weg – Entertainment please“. Gut, die Jungs etwas unterhalten und Gassi marschiert . Zu Hause anggekommen, hab ich die Fotos auf den Laptop gezogen und für EUCH die ersten hochgeladen. Alles andere passiert heute abend, wenn Männe Fußball guckt. Sichten, evtl bearbeiten, sortieren, mit Namen versehen, im Ordner ablegen etc…

Laufen…

… wollte ich heute eigentlich – wirklich – und richtig Laufen – „neudeutsch“ joggen. Habe mich dementsprechend angezogen, kurze Laufhose, Laufshirt, Schuhe, den neuen Kopfhörer in den Ohren, Schlüssel und … ach, ich nehm die kleine Kamera mit – vielleicht find ich unterwegs was zum Fotografieren. NIMM NIEMALS, NIEMALS NIE NICHT deine Kamera mit, wenn du Laufen gehen willst. Das wird nix – das geht in die Hose – wie bei mir.
6 Kilometer in 72 Minuten – in meiner App kommt nach der Rundenzeit (also pro Kilometer) ein Zeichen: Eine Schnecke – na vielen Dank auch 🙂 6 Mal Schnecke gleich 6 Kilometer Schneckentempo. Ja, wenns doch auch so viel zum Gucken gibt. Männe meint ja, es wäre eine Strafe, mit mir spazieren zu gehen, entweder springe ich vorweg oder trödele hinterher – schaue ins Display oder suche Motive (ich kann ihn etwas verstehen).
Ich meine, an solchen Beauties kann man ja nicht einfach so vorbei rennen – die nehmen es persönlich, sind beleidigt und blühen vielleicht im nächsten Jahr nicht mehr. Gut – wäre ich gejoggt, wären sie mir ziemlich sicher auch nicht aufgefallen – aber nun standen sie eben da rum.
Hier einmal eine kleine Auswahl:

Mit dem Laufen – sprich Joggen – habe ich vor ca 15 Jahren angefangen – erst mal 200 Meter draußen im Park, dann mal 500 Meter – dann war ich stolz, bei einem Kilometer gelandet zu sein – dann ging auch noch mehr, 2, 3, oh 5 Kilometer… super und mein Ziel waren dann die 10 Kilometer. Da bin ich heute auch noch, also mehr brauche ich nicht. Ich bin Gott sei Dank aus dem Alter, wo man sich selbst noch etwas beweisen muß. Ich mache das, weil es mir Spaß macht und ich es mit etwas Anstrengung hinbekomme.
Im Moment leider nicht – ich musste vor gut einem Jahr das Laufen etwas einstellen, eine ziemlich schmerzhafte Schleimbeutelentzündung an der Hüfte hat mich ausgebremst. Und dann läßt man das Joggen eben mal, weil es dann nicht nur beim Joggen, sondern auch beim friedlich im Bett liegen schmerzt. Langsam fange ich wieder an – bin ja froh, daß ich beim Skifahren im März überhaupt keine Probleme hatte.
Wir haben ein Laufband im Keller, aber das ist nicht so meins (im Winter zum Trainieren mache ich das gerne mal, aber nur, wenns draußen zu kalt ist) – ich laufe lieber in der Natur – wir wohnen direkt am Wald und ich kann sofort loslaufen. Sehr schön – ist aber auch sehr oft die gleiche Strecke, die ich jetzt schon Jahre kenne. Einmal links rum – einmal rechts rum – mal etwas mehr durch den Wald – mal eher an der Straße. Macht jetzt aber auch keinen Sinn, mit dem Auto irgendwo hinzufahren und dann dort zu laufen, wenn man den Wald vor der Haustüre hat.
So – mein Ziel ist es, in diesem Sommer die 10 Kilometer (ohne Schmerzen) wieder unter einer Stunde zu laufen. Da braucht es noch etwas hin – siehe oben ( 6 Kilometer in 72 Minuten) aber „gerannt“ bin ich heute auch keinen Meter – mach ich übermorgen – OHNE Kamera. Versprochen. Sonst wird das wieder nix.
Ich kann nicht ohne Musik laufen – viele meinen, es wäre doch soo schön in der Natur, das Vogelgezwischer, das Quaken der Frösche, das Rauschen der Bäume)… Mag sein, ich brauche aber Musik dazu, die puscht mich und treibt mich an – heute hatte ich im Programm:
Lou Gramm – Midnight blue, Juice Newton – Love’s been a little bit hard on me (Teenie-Erinnerungen), Lady Antebellum- Need you now (awwwww), Climie Fisher – Love changes everything (nochmal aww), I ran- A Flock of Seagulls (wie unpassend heute), Silbermond – Irgendwas bleibt (stimmt), Alan Parsons – The Turn of a friendly card (yes, ich war da mal wieder 16 Jahre jung), Chris Rea – Reasons (oh määäään), Queen – A kind of magic (echt?), Reo Speedwagon – Keep the fire burning (welches Feuer?), Randy Meisner – Hearts on Fire (yeeees), Air Supply – Lost in Love (da war ich aber echt langsam), Alan Parsons – What goes up (hab ich mich auch gefragt), Mr. Mister – Kyrie (yeeeeesssss), Münchener Freiheit – Ohne Dich (ohne die wäre ich nicht nach München gekommen), Joan Armatrading – Drop the Pilot (welchen bitte), Corey Hart – Never surrender (Schmaaaacht), Sting – Fields of Gold (typischer Herbstsong) und begonnen hab ich mit Nick Gilder – Hot child in the City….. Thomas Gottschalk sagte das Lied einmal in seiner Sendung POP NACH ACHT an mit dem Titel: Gottschalk in the city…. hat sich eingebrannt….

Was tut ihr, um euch fit zu halten? Muckibude? Fußball? Laufen? Oder seid ihr sogar fit und tut gar nix? Beneidenswert.

Freundschaft…

….gute Frage, oder? Wikipedia erklärt Freundschaft folgendermaßen:
Freundschaft bezeichnet ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander,[1] das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet. Eine in einer freundschaftlichen Beziehung stehende Person heißt Freund beziehungsweise Freundin. Freundschaften haben eine herausragende Bedeutung für Menschen und Gesellschaften. Schon antike Philosophen wie Aristoteles und Cicero haben sich mit der Freundschaft auseinandergesetzt.
Muß man Freundschaft erklären?Was bedeutet uns das? Wie wichtig sind Freund(innen)?
Ich kann nur von mir aus gehen: Im Kindergarten waren alle, mit denen ich gerne gespielt habe, meine Freunde. In der Grundschule später wurde man schon etwas wählerischer, das steigerte sich in der Realschule noch etwas – da hatte ich ein erstes „Freundschafts-Verlust-Erlebnis“. Meine bis dahin beste Freundin seit der 5. Klasse und ich hatten 4 Jahre eine sehr enge Freundschaft. Kaum aus der Schule, hingen wir schon am Telefon und mußten „wichtiges besprechen“. Unser jährlicher Albtraum war die Planung der Sommerferien unserer Eltern – hatten wir die ersten 3 Wochen geplant – waren es bei Renate und ihren Eltern die letzen drei. Hieß, wir haben uns im worst case 6 Wochen nicht gesehen oder gehört – unser beider Albtraum. Damals dachte noch keiner an Handys und die Telefone hatten noch eine Wählscheibe (glaub ich). Aber wir haben das auch überstanden. Renate hatte dann in der 9. Klasse einen Freund – und ich war plötzlich nicht mehr so wichtig. Das tat weh – richtig weh. War ein Lernprozess – für mich ein langer.
Als ich mit 23 ganz alleine – ohne Familie, Freund oder Kollegin – nach München ging, habe ich festgestellt, daß sich Freundschaft nicht mehr so auf die Schnelle aufbaut. Man hat Bekannte, ja, die mit der Zeit manchmal zu Freunden werden.
Während meiner Berufsfindungsphase (es dauerte etwas, bis ich zu meinem Beruf bzw. meiner Berufung gefunden habe- Mittlerer Dienst, Bank, Asset Management Gesellschaft und letztendlich Fotografin) gab es viele Bekannte. Aus einer Bekanntschaft hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt. Aus uns unerfindlichen Gründen haben wir uns dann 7 Jahre nicht mehr gesehen und gesprochen und dann auf einer Feier wieder getroffen. Wir haben uns sofort wieder gut verstanden und uns gleich auf einen Kaffee verabredet. Seit dieser Zeit bezeichne ich uns wieder als Freundinnen. Wir haben niemals darüber gesprochen, warum wir uns 7 Jahre nicht gesehen haben – ist auch egal. Diese Freundin ist mir sehr wichtig – ich habe sie damals ziemlich vermißt. Aber auch heute sehen wir und oft wochenlang nicht – aber ich weiß, sue ist da. Ein sehr schönes Gefühl.
Eine andere Freundin sehe ich nur alle 2-3 Monate – wir telefonieren auch nicht regelmäßig – aber ich weiß, sollte ich mal irgendein Problem haben, kann immer zu ihr kommen. Ein gemeinsames Freundepaar von Männe und mir sehen wir einmal im Jahr – wenn wir es schaffen – und stellen jedes Mal fest: Es ist, als hätten wir uns erst gestern gesehen und gesprochen. Alles ist vertraut. Ist Freundschaft also davon abhängig, wie oft man sich sieht oder hört? Natürlich ist es schön, wenn ich meine Freundinnen oft sehe, aber wir alle haben unseren Alltag und unsere Verpflichtungen, die uns (leider) öfters davon abhalten, sich zu sehen, ein paar Stunden miteinander zu verbringen und zu reden und dann glücklich und zufrieden wieder auseinander zu gehen. Aber vielleicht macht es das auch aus – es ist etwas besonderes, wenn man sich trifft. Gerade jetzt in der Pandemie bzw. danach sind persönliche Treffen so etwas besonderes. Ja – Freundschaft ist etwas Besonderes – nichts selbstverständliches – man muss es zu schätzen wissen.
Ich finde, je älter man wird, desto mehr schätzt man Freundschaften – weil sie manchmal weniger werden – man entwickelt sich auseinander, die Interessen gehen auseinander, aber das ist auch nicht schlimm, finde ich. Man muss es nur anerkennen und einsehen. Und man muss sich auch „trennen“ können. Auch das gehört dazu. Wenn mir eine „Freundschaft“ mehr Sorge oder ungutes Gefühl als Freude bereitet, muß ich mir überlegen, ob ich das möchte. Sich mit Menschen umgeben, die einem guttun, sollte bei uns ganz oben anstehen. Aber manchmal entwickeln sich auch aus flüchtigen Bekanntschaften tolle Freundschaften.
Wie seht ihr das mit dem Thema Freundschaft? Eine beste Freundin/bester Freund? Viele Freunde? Oder nur Bekannte? Was unterscheidet einen Bekannten von einem Freund? Ich finde das ein recht spannendes Thema.

Hobby-Tag

Gestern war es soweit – mein Hobbytag. Ich hatte ja gestern geschrieben, daß ich oft für meine Hobbies nicht die Zeit, die ich gerne hätte, einbringen kann. Ich war ich auf einem 7-stündigen Zeichen-Workshop und obwohl mir die Augen fast zufallen, muß ich noch davon erzählen.
Ich „folge“ auf Instagram schon ca. 2 Jahre Tanja aus Wuppertal. Tanja sketcht – das ist Zeichnen, aber eine ganz spezielle Art. Hier geht es nicht unbedingt darum, sich in Details zu verlieren und perfekt abzumalen, hier geht es darum, relativ einfach und schnell (immer Auslegungssache) Dinge zu zeichnen (sketchen), die man aufgrund ihrer „Besonderheit“ wieder erkennen kann. Das mag der Turm eines Rathauses einer Stadt sein, das kann ein Karussell auf dem Oktoberfest (damit dann die Verbindung zu Oktoberfest) sein…. Mir gefällt diese Art von Zeichnen sehr gut – bei mir ist in der Schule das Fach „Geduld“ wohl ausgefallen – ich kann Geduld nicht wirklich gut. Naja – jedenfalls haben sich heute eine Gruppe von 9 Frauen getroffen und wir hatten einen gigantischen Tag. Erst ein wenig Theorie wie Horizontlinie, Fluchtpunkte, Vogelperspektive und Froschperspektive und dann gings ans „Eingemachte“. Tanja – die aus Wuppertal kommt, hatte sich typisch Münchener „Models“ zum Sketchen rausgesucht. Einmal das Hofbräuhaus, einmal die Bavaria und einmal einen Teller mit Weißwurst und Breze. Huch – kam ich erst mal ins Schwitzen. Aber Tanja führte uns in ihrer einzigartigen Weise super an die Herausforderung an und siehe da – nach 3 Stunden präsentierten sich die drei „Models“ auf unserer Doppelseite des Sketchbuches.
Ich bin ziemlich stolz auf uns alle – es sind tolle Seiten herausgekommen – viele ziemlich perfekt, ich bin mit meinem auch zufrieden, nur meine Bavaria hat wohl die Pandemie auch nicht wirklich gut überstanden – sie ist, wie manche von uns, etwas aus der Form geraten und hat ein paar Pfunde mehr auf den Rippen. Aber wie gesagt – Sketchen ist nicht abpausen vom Foto – Sketchen ist in wenigen Strichen und relativ kurzer Zeit (okay 3 Stunden sind nicht wirklich kurz, aber es gab hier eine Frage und da ein Schwätzchen) einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Ist gelungen, sag ich mal bei meiner Bavaria ganz selbstbewußt.
Noch kurz zu meinem Post von vorgestern – in Pandemiezeiten auf Konzerte gehen – wir waren ja am Samstag bei den Pet Shop Boys – ggiiiiiigaaaaantisch! Einfach super. Die Halle war längt nicht voll, einige- wie wir – trugen Masken. Wir fühlten uns – wie auch immer – trotz der vielen Menschen (man ist ja eine solche Menge an Menschen überhaupt nicht mehr gewohnt) recht sicher und niemals bedrängt und ich hoffe jetzt einfach mal auf das Quentchen Glück und meiner „gute“ Blutgruppe O (negativ) mit einem guten Ausgang. Man muss sich ja wieder langsam ins Leben vorarbeiten. Die Pet Shop Boys warteten mit einer ziemlich genialen Bühnenshow auf – keine Tänzer(innen) – einfach eine tolle Lightshow mit tollen Effekten. Und ein Kracher nach dem anderen – Neil Tennants Stimme gut wie eh und jeh – Chris Lowe recht stoisch wie eh und jeh – aber gemeinsam jedoch die talentierten Pet Shop Boys
Hier noch ein Foto von den Kunstwerken aller Workshoperinnen – haben wir doch recht gut hinbekommen, oder?

Einfach Samstag

…und der hat schon wieder viel zu wenig Stunden. Dabei bin ich seit halb acht auf den Beinen. Die „Jungs“ haben sich bemerkbar gemacht und ich war eigentlich noch echt müde – Männe und ich sind erst um 2.00 Uhr in die Federn – wir haben noch zwei Musikshows, die wir aufgenommen hatten, angesehen und dabei noch zwei Campari Orange gezwitschert 🙂 Gut – nutzt ja nix – also raus aus den Federn, eine schnelle Tasse Kaffee und ab zum Gassi gehen. Unterwegs hab ich noch ne Handvoll Waldmeister gepflückt, damit mache ich dann eine Bowle.
Tja und da sind dann all die Hobbies, die ich nun mal habe – zeichnen, Klavier spielen, nähen, lesen…. Das tolle ist – kann ich alles – das weniger tolle – kann ich alles so lala (außer dem Lesen, das kann ich wirklich gut). Ich wünschte, ich hätte EIN Hobby und könnte das so richtig gut. Klavier spielen hab ich als Kind begonnen – dann Jahrzehnte lang nichts gemacht und vor ca 12 Jahren wieder angefangen. Ich tu mir schwer mit dem Lernen – ich glaube, das geht vielen Erwachsenen so. Und da ist der Gedanke „ich will ja nur für mich spielen – muss ja nicht perfekt sein“ schon der total falsche Ansatz. Ist bei mir nun aber so. Ich nehme Klavierstunde und wenn ich das nicht machen würde, würde ich nur das klimpern, was ich halbwegs kann – das typische eben „Ballade pour Adeline, „Morning has broken“, „Präludium“, „Für Elise“….
Heute „quäle“ ich mich durch wunderschöne Sonatinen von Czerny und Beethoven- herrlich – würde ich mich aber alleine nicht dran setzen – von daher Danke liebe Huiyan für deine Geduld mit mir:).
Dann ist da das Zeichnen – hab ich vor Jahren begonnen – dann wieder aufgehört und vor 2 Jahren für mich wieder entdeckt. Ich liebe es – genau wie das Nähen. Bei beiden Hobbies bezeichne ich mich als Anfänger – aber die muss es ja auch geben . Und so sitze ich Samstag früh da und überlege mir, was ich denn jetzt mache. Nähen, zeichnen, lesen, Klavier fällt aus weil Männe noch schläft… und während dem Überlegen belade ich die Waschmaschine, räume die Spülmaschine aus, füttere und bespaße die „Jungs“ und schaue auf Instagram nach, was ich heute alles zeichnen könnte. Dann kommt noch ein Telefonat mit einer Freundin dazu und schwups – brauch ich mir im den Vormittag keinen Kopp mehr zu machen – der ist vorbei. Nachmittag ist gardening angesagt – Erdbeerboden schnell belegt und Kaffee draußen (könnte ich jetzt als Hobby deklarieren, dann hätte ich heute wenigstens eines erledigt). Und so ist dann auch der Samstag schon fast vorbei und ich hab nicht wirklich viel für MICH gemacht – aaaber morgen ist ein anderer Tag – Sonntag – daaa mach ich dann HOBBY😍 Das Bild oben gab ich gemalt – ich hatte mal ein Hobby (leicht ironisch gemeint) . Was macht ihr hobbymässig so?

Was bei uns im Wald „passiert“ ….oder wie aufmerksam manche Menschen sind

Diese Woche ist uns etwas komisches beim Gassi gehen passiert – Männe und ich waren am Mittwoch wieder einmal gemeinsam zur späten Nachmittags-Gassi-Runde unterwegs und uns kam eine junge Frau mit Hund entgegen – der Hund war auch noch jung und dementsprechend „aufgeweckt“. Als wir so aneinander vorbei gingen, nahm sie ihren „Wildfang“ an die kurze Leine, da sie sah, daß unsere beiden eher zu der „älteren Generation“ gehörten. Fand ich sehr nett. Nicht, daß ich etwas dagegen habe, wenn sich die Hunde miteinander beschäftigen, aber die jungen Hunde sind doch oft etwas wilder gerade unser blinder und arthrosegeplagter Ben tut sich da schwerer. Wir laufen also entgegengesetzt weiter und dadurch, daß Ben ja relativ langsam unterwegs ist, waren wir noch nicht sehr weit, als genau diese junge Frau nach uns rief – einfach nur „Hallo“. Wir sind dann stehen geblieben und sie kam auf uns zu – recht aufgelöst. Sie erzählte uns, daß sie mit ihrem Hund da hinten (sie zeigte uns den Weg) gelaufen wäre und was sie so hätte sehen können, hat sie sehr verunsichert. Dort hätte ein Mann auf einer Frau gelegen. Wir haben uns angeschaut, Männe ist gleich losgerannt und hat auf halbem Weg auch noch unseren Bekannten H. getroffen, der ebenfallls mit seinen Hunden unterwegs war. Wir beiden Mädels haben nur gesehen, daß dieser auch gleich mitgelaufen ist und die junge Frau entschuldigte sich bei mir, daß sie so aufgelöst sei, sie hätte richtig Angst gehabt und sie wirkte sichtlich mitgenommen. Kurz drauf sahen wir einen jungen Mann und eine junge Frau aus dem Wald kommen – ich fragte das Mädel, daß bei mir stand, ob das die beiden wären, die sie gesehen hätte. Sie sagte nur, sie könne das nicht wirklich sagen, sie wäre viel zu aufgeregt gewesen, als sie die beiden gesehen hätte. To make a long story short – Männe kam dann bald zurück und meinte, daß wären wohl die beiden gewesen. Bis er dort angekommen sei, wäre die beiden schon aufgestanden gewesen – vielleicht haben sie mitbekommen, daß die junge Frau da vorbei gelaufen ist. Männe meinte nur, er hätte die beiden gefragt, was sie denn da gemacht hätten und der Junge hätte ganz verschüchtert gesagt, sie hätten sich nur ein wenig hingelegt….. Ich mußte ja dann schmunzeln, weil ich mir vorstellte, daß die beiden da evtl. eine Schmusestunde eingelegt hatten und dabei prompt beobachtet wurden (machen die wahrscheinlich niemals wieder). Die junge Frau mit dem Hund bedankte sich dann noch bei Achim und entschuldigte sich für ihr „hysterisches Verhalten“. Ich fand das ganz und gar nicht hysterisch, ich fand das sehr aufmerksam und mutig. Es hätte ganz eine andere Situation sein können und vielleicht hätte wirklich jemand Hilfe gebrauchen können. Schön, daß auch junge Menschen so aufmerksam sind und wenn sich sich nicht selbst trauen, dann eben um Hilfe bitten.

„What have I done to deserve this“…

Since you went away I’ve been hanging around
I’ve been wondering why I’m feeling down
You went away, it should make me feel better
But I don’t know, oh
How I’m gonna get through? (What have I, what have I, what have I done to deserve this?)
How I’m gonna get through? (What have I, what have I, what have I done to deserve this?)

… So – nun ist es also soweit – am Samstag gehen wir nach über 2-jähriger Pause wieder auf ein Konzert – in die Olympiahalle. Zu den PET SHOP BOYS – ich freue mich sooo… – haaalt – zurückspulen – ich freue mich so????
Ich hätte mich sooo gefreut, wenn wir in 2020 – so, wie ursprünglich geplant – dort hin gegangen wären. Völlig unbedarft, rein in die Olympiahalle, vorher vielleicht noch ein Bier oder eine Weinschorle getrunken, dann die Treppen hinunter und schon die volle Arena vor uns sehend, unseren Platz gesucht und dann ungeduldig auf die „Jungs“ gewartet. Soooo hätte ich mir das gewünscht – wie bei sooo vielen Konzerten, die wir bislang besucht haben.
Wie wird es werden? Mir ist komisch bei dem Gedanken, mit sooo vielen Menschen wieder „in einem Raum“ zu sitzen. Dicht aneinander gedrängt, eventuell einer neben mir hustend (weil er sich verschluckt hat), der andere hinter mir niesend (weil er Heuschnupfen hat). Ich weiß noch nicht wirklich, ob ich das so genießen kann, wie ich alle anderen Konzerte genossen habe.
Ich will auf der einen Seite nicht hysterisch erscheinen, auf der anderen Seite aber auch nicht leichtsinnig.
Normalerweise hält es uns bei Konzerten eher weniger auf den Stühlen, nach den ersten Liedern springen wir oft auf, singen mit, klatschen und tanzen eventuell sogar (wenn es der Platz zuläßt) – so wie es viele unten in der Arena und auch oben bei den Sitzplätzen tun. Ich kann mir das im Moment noch überhaupt nicht vorstellen – ich weiß nicht, ob ich meine Maske auflasse – ich weiß nicht, wieviel Tausend Menschen in der Halle sind – ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mich freuen kann.
Es ist so schade, daß uns das Virus vorallem so viel Freude genommen hat. Freude bzw. Vorfreude auf Reisen, die nicht stattgefunden haben, Freude auf Feiern, die abgesagt wurden. Nun kommt „unserer Generation“ zugute, daß wir schon viel erlebt haben. Männe und ich haben sooo tolle Urlaube erlebt und genossen, Konzerte und Veranstaltungen, daß es uns schon manchmal zu anstrengend war (welch LUXUSPROBLEME, ich weiss), weil wir Karten im Voraus gekauft haben und dann feststellten, ach, da „müssen“ wir ja auch noch hin.
Die Jugend gerade eben – all die 18 – 25 jährigen, die die letzen beiden Jahre wirklich kaum etwas tun konnten, keine Urlaube, keine Konzerte, keine Kneipenabende, wie wir es zuhauf genossen haben – diesen jungen Leuten wurde all das genommen, was wir erlebt haben. DAS finde ich traurig. Da geht es nicht darum zu sagen “ Das geht jetzt halt mal nicht“ – das haben all diejenigen am lautesten gebrüllt, die alles bis zum Umfallen erlebt haben.
Zurück zum Thema: Ich werde bis Samstag noch etwas „in mich gehen“ und versuchen, einen schönen Abend zu genießen – irgendwie nutzt die Vogel Strauß Politik – Kopf in den Sand stecken – ja auch nix. Ich bin gespannt, wie der Abend wird und werde davon berichten.
Ach ja – wie steht ihr zu dem Thema – Konzerte zu Coronazeiten? Würde mich interessieren. Lasst es mich wissen.

Ganz oben – ganz oben -ganz oben, wo die Geister toben….

…war einmal eine Textzeile eines Liedes von Nena. Ich mochte die Frau damals – als Sängerin – heute nicht mehr. Aber man entwickelt sich weiter – sie wie auch ich 🙂
Ich war heute im Olympiapark – hatte ein Fotoshooting mit einer kleinen Touristengruppe – war sehr nett und zum Schluß hab ich auch noch von einer ganz netten Engländerin ein Eis spendiert bekommen 🙂 Man freut sich über solche Kleinigkeiten.
Ich habe sie an der Haltestelle für die Stadtrundfahrtbusse aufgesammelt – natürlich war auch eine Reiseleiterin dabei und dann gings los. Wir haben die Olympiahalle umrundet – das Olympiastadion auch ausgiebigst bewundert, sind dann auf den Olympiaberg hinauf und zum guten Schluß den Olympiaturm hoch. Da war ich schon lange nicht mehr. War wirklich toll – wir waren fast alleine dort oben – nur ein paar Japaner sprangen da noch rum. Fahrkarte für den Lift nach oben knackige 11 Euro…..
Wir waren gut zweieinhalb Stunden unterwegs – Wetter war traumhaft – warm und eine leichte Brise – perfekt. Ich hatte sehr viel Spaß bei meinem Fotoshooting und habe auch für mich tolle Fotos vom Olympiapark machen könnnen.
Vor Jahren war ich einmal mit Männne (da war er noch nicht mein Männe) oben im Olympiaturm im Restaurant zum Essen. Natürlich musste man da ja mit dem Aufzug hochfahren, anders kommt man nicht ins Restaurant. Gut – wir pro Person 8 Mark (zu D-Mark Zeiten war das noch) bezahlt und dann hoch ins Restaurant. Wir hatten Spargel, Kartoffeln und Schinken – noch ein Fläschchen Wein dazu und irgendwas zum Dessert. So – der Spargel war holzig und hart, die Kartoffeln verkocht und der Schinken – naja…. Sehr ärgerlich, wenns auch noch ne Menge Geld kostet- man zahlt ja auch für den Blick mit. Wir haben das dann der Bedienung gesagt und sie meinte, es tut ihr sehr leid – vielleicht kann sie uns mit einem Gläschen Prosecco „trösten“… Haben wir dann angenommen – was will man denn machen – essen konnten und wollten wir auch nichts mehr.
Als es dann ans Bezahlen ging, glaubte ich (an das Gute im Menschen oder im Allgemeinen), daß die ja wohl so geschickt sind und die Liftfahrt irgendwie verrechnen bzw. gegenrechnen. Haben sie natürlich nicht gemacht und jeder der jetzt argumentiert – ich bekomme ja auch kein Benzinggeld erstattet, wenn ich zum Essen fahre – das ist für mich etwas ganz anderes. Ich hätte das als Wirt eben so gestaltet: ein Fuffzigerl mehr fürs Essen stillschweigend berechnen und dann ist doch das Liftgeld für den Kunden auch ganz schnell wieder drin – oder die Flasche Wein halt einen Euro teurer…. Und was wäre das für den Kunden eine tolle Sache, wenn man ihn darauf aufmerksam macht: Wir haben Ihnen natürlich die Liftfahrt zu uns ins Restaurant erstattet – wenn Sie schon hierher zum Essen kommen…. Würde MIR sehr imponieren… Das wäre meine Überlegung – wie seht ihr das?

Du machst doch bei mir bestimmt einen Sonderpreis?

Wie oft habe ich diese Frage gehört? Unzählige Male und ich werde mittlerweile immer grantiger bei dem Gedanken daran. Warum glauben die Leute, sie bekommen einen Sonderpreis oder Rabatt, nur weil man sich kennt? Die gehen doch auch nicht in den Supermarkt und fragen ihre Cousine, die dort an der Kasse sitzt, ob sie das Waschmittel billiger bekommen?
Als ich mit meiner Selbständigkeit begonnen habe, war das ganz schlimm. Viele meinten, ich müsse ja nun sehr glücklich sein, daß ich in meiner Selbständigkeit etwas zu tun bekomme und da kann man ja mal gleich mit einer Rabattaktion starten. Am Besten mal mit 50 Prozent.
Hallo??? Ich habe gerade Tausende von Euro ausgegeben – mir eine neue Kamera mit diversen Objekten zugelegt, einen Laptop, den ich dann mit zum Kunden nehmen kann, ein Stativ, eine Heim-Blitzanlage etc. Fragt bitte nicht, wer noch Geld von mir wollte/will: Berufsgenossenschaft, Versicherungen, Handwerkskammer….
Ich spreche gar nicht von Werbung – Homepage, Flyer, Anzeigen in lokalen Blättern etc.
Die Homepage ist sehr wichtig, das ist sozusagen dein „Gesicht“ – da mußt du aber auch sehr viel Zeit investieren (die man ja gerne auch schon zum Arbeiten genutzt hätte – vorzugsweise hast du die schon vor deinem Start in die Selbständigkeit soweit vorbereitet).
Flyer – meine Güte – bis ich die ansprechend gestaltet habe. Dann habe ich diese drucken lassen – nee, mach mal gleich 5.000 Stück (3.500 liegen noch in meinem Keller). Bringt gar nix – nüscht – nada – niente…. Davon abgesehen, daß du dir einen Wolf läufst und mittlerweile an fast jedem Briefkasten siehst „Bitte keine Werbung“ lesen musst. Ich glaube, ich habe keinen einzigen Kunden durch diese Flyer gewonnen.
Anzeigen – tja – auch so ein Ding – inseriert hab ich – dumme Anfragen hab ich bekommen. Auftrag keinen.
Meine Aufträge hab ich einzig und allein durch Empfehlungen und Mundpropaganda bekommen. Angefangen bei einem Kommunionsshooting bei unseren Nachbarn und Freunden, die hatten mich weiterempfohlen – so ging das los. Irgendwann kam ein Fotografenkollege auf mich zu und am Anfang hab ich mich auch auf solche „Depperljobs“ eingelassen: 2 Stunden Anwesenheits“Pflicht“ bei der Generalprobe – am Sonntag dann vor dem Gottesdienst, im Gottesdienst und nach dem Gottesdienst fotografieren (ca 3,5 Stunden) und dann die Fotos beim Fotografen abliefern. Der druckt sie dann und bekommt pro Foto ab 4 Euro aufwärts. Ich habe für meine 5,5 Stunden ganze 150 Euro bekommen – Stundenlohn knapp 30 Euro – ohne Anfahrtszeit und -Kosten.
Es wurde dann besser (dachte ich) – ich habe die Fotos gemacht (siehe oben – ca 5,5 Stunden Zeitinvestition) und dann bin ich mit meiner Beute nach Hause – habe die Fotos gesichtet, aussortiert, teilweise bearbeitet (Aufwand bei mehreren Hundert Fotos ca 2,5 Stunden) und dann für jedes Kind, welches ich fotografiert habe, eine CD gebrannt. Der Spass dauerte pro CD so ca 25 Minuten – 25 Kinder mal 25 Minuten = 625 Minuten – geteilt durch 60 = 10 Komma irgendwas Stunden. Pro CD bekam ich dann 15 Euro – diese CD wurde dann auch noch verpackt (Kosten) und auf die Post gebracht und versandt (Porto und noch mal eine Stunde Zeitaufwand). Letztendlich hatte ich da dann einen Stundenlohn von ca 30 EURO – aber der Zeitaufwand. Nie wieder…..Letzendlich war es aber eine Erfahrung, die ich nicht missen wollte und sollte.
Learning by doing.
Irgendwann kam dann mal eine Eventagentur auf mich zu – das war dann mein richtiger Start – mittlerweile habe ich eine kleine aber feine Anzahl von „Stammkunden“ (Firmen, Versicherunggen) und auf diese Fotosessions freue ich mich immer ganz besonders.

Was ich gerne mal mache – aber aus freien Stücken und weil ICH es entscheide – ist, ein Fotoshooting verschenken. Ich habe Freunden mal zur Geburt ein Fotoshooting von ihrer Tochter geschenkt – das ist MEINE EIGENE Sache. Auch zwei oder drei Babybauch-Shootings habe ich mal an Freundinnen verschenkt.
Aber wenn mich heute jemand fragt: Ich habe einen festen Stundensatz. Kann jeder erfragen – und da gibt es auch nix dran zu Handeln und zu Feilschen – wir sind nicht auf einem Basar.

Warum blogge ich?

Okay – ganz so krass würde ich es nicht ausdrücken. Also – warum blogge ich? Ich habe vor Jahren mal einen Fotoblog geführt -den habe ich mehr oder weniger regelmäßig mit Fotos bestückt – wir waren eine kleine internationale Gruppe von Fotografinnen (15 an der Zahl), hatten zu jeder Woche ein Thema und jeder hat sein Foto gezeigt und die anderen Fotos kommentiert. Daraus ergab sich eine nette wöchentliche Diskussion. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr bzw haben auch verschiedene Damen aufgehört, zu kommentieren und dann wird das recht einseitig.
Geschrieben habe ich schon immer gerne und im Teenie-Alter auch mal einen „Roman“ angefangen – immerhin 110 Seiten – DINA 4 und mit Hand…… könnt ihr euch das vorstellen? Ja, aber auch da sind mir mal die Ideen ausgegangen bzw hatte ich mich in meinem Roman etwas verfahren und wäre da nicht wieder logisch oder sinnvoll rausgekommen. Da hab ich dann aufgehört – schade um die Energie.
Ja und wie ich so letztes Jahr durch den Hugendubel schleiche, bin ich an diesem Buch hängen geblieben. Ich dachte mir – jooo – machste nun auch mit. Aber einfach nur erzählen? Ist mir das nicht zu langweilig? Ich möchte doch auch gerne meine Fotos zeigen. Also Reisegeschichten? Vielleicht? Private Homepage (berufliche hab ich schon und weiß, wieviel Arbeit das macht)? Blog? Welcher Anbieter?
Dann habe ich das mal probeweise angefangen – ich muß euch sagen, es macht mir Spass. Eine meiner Bekannten meinte neulich zu mir: „Was bringt dir das, dich vor allen „nackig“ zu machen und alles aus deinem Leben herauszuposaunen“? Also – ich mache mich mit meinen Erzählungen nicht nackig – ich überlege sehr wohl, was ich erzähle. Zu privat wird es hier niemals werden – das sind dann Geschichten, die gehen niemand etwas an. Aber was ich hier erzähle, ist alles vertretbar und weder geheim noch intim oder was auch sonst. Und alles aus meinem Leben? Um Himmels willen – da müßte ich noch 80 schreiben. Und die Berichte zu meinen Reisen sind ebenfalls so gehalten, daß nicht zu viel privates dabei ist. Ich muß in meinem Blog nicht erzählen, wann ich in den Urlaub fahre, damit der Einbrecher genau bescheid weiß (Krimitante, die ich bin – meine Fantasie wieder). Und ich nutze auch facebook und instagram – von daher gibts da auch immer wieder mal etwas aus meinem Leben. Und soooo spannend ist meines nun nicht, daß ich befürchten muß, nur noch von Stalkern umkreist zu werden :)))
Nun gut – also warum blogge ich nun? Mir macht das Schreiben immer noch sehr viel Spass. Ich finde, alles „runtergeschriebene“ setzt sich nochmal viel fester in die eigene Erinnerung und ich bin sicher, daß ich in ein paar Jahren sehr viel Spaß habe, das alles nochmal zu lesen. Ähnlich wie Fotos angucken – so stelle ich mir das vor.
Ich blogge auch, weil ich gerne andere Blogs lese und da noch viel lernen kann. Ich blogge, weil ich die Meinung anderer gerne höre oder lese. Ich blogge, weil ich die Zeit dazu habe. Ich blogge, weil ich Lust darauf habe. Ich blogge, weil ich „es kann“ – noch nicht so richtig, aber ich will es lernen und von daher habe ich mir die Aufgabe gestellt, täglich einen Artikel zu schreiben – ich will mich nicht unter Druck setzen, wenn ich es mal einen Tag nicht schaffe, kein Problem.
Und natürlich denke ich, in ggaaaanz ferner Zukunft auch ein wenig Geld damit zu verdienen. Davon bin ich aber noch meilenweit entfernt und es reicht mir momentan, einfach meine Gedanken niederzuschreiben oder Erlebtes mit euch zu teilen. Ich finde auch, daß man sich mit dem Bloggen weiterentwickelt. Man lernt, man liest und man macht sich Gedanken. Für mich tausend mal besser als stumpfsinnig in den Fernseher zu schauen
Sind doch Gründe genug, oder? Warum bloggt Ihr? Wie lange schon? Verdient ihr Geld damit? Würde mich alles interessieren. Wann schreibt ihr eure Blogartikel – in der Früh – untertags oder am Abend? Lasst es mich doch wissen….
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