Die Feigheit unserer Politiker bringt mich echt zur Weissglut

Wäre ich doch heute früh lieber im Bett geblieben – da hätte ich mich nicht gleich vor dem Frühstück aufregen müssen. Gut, ich habs ja am Wochenende schon grob mitbekommen, aber heute früh in den Nachrichten dann: Der DGB mit Unterstützung von Lars Klingbeil fordert die Betriebsrente und der „Arbeitnehmerflügel“ der CDU zieht nach…

Was ist mit euch Politikern los? Was stimmt in euren Köpfen nicht? Habt ihr komplett das Denken verlernt?

Erst diese irre Idee mit der 1000 Euro Prämie, die von der SPD kam – Arbeitgeber sollen aufgrund des „durch den Iran Krieg“ erhöhten Kosten ihren Angestellten eine Prämie von 1000 Euro steuer- und abgabefrei zahlen. Und – ganz großzügig – der Arbeitgeber darf dies dann von der Steuer absetzen. Das wurde ja Gott sei Dank vom Bundesrat abgelehnt.

Und jetzt kommt der Deutsche Gewerkschafts Bund mit Unterstützung von Herrn Klingbeil und fordert eine verpflichtende Betriebsrente. Klingbeil meint dazu, dies könne dazu beitragen, das Rentensystem zu stabilisieren. Ganz ehrlich: Ihr sorgt schon mit aller Macht dafür, daß die Unternehmen hier an die Wand gefahren werden, das geht alles auf Kosten der Betriebe. Hört ihr erst mal auf, Milliarden ins Ausland zu überweisen, hört auf, Fahrradwege in Peru zu bauen, senkt die Mineralöl- und Tabaksteuer und hört endlich auf, UNS und unseren Betrieben, solange es die noch gibt und die unsere Arbeitsplätze sichern, ständig ins Portemonnaie zu greifen.

Hands holding and fanning out euro banknotes of various denominations

Sagt einfach mal laut und deutlich: NEIN, wenn wieder irgendwelche finanziellen Forderungen an Deutschland kommen. DAVOR habt ihr Politiker am meisten Angst, daß Deutschland in den Augen der anderen nicht gut da steht – dafür greift ihr lieber eurem eigenen Volk in die Taschen.

Rentensystem stabilisieren? Wir brauchen eine Rentenreform, das muß mittlerweile jeder begriffen haben: Habt einfach mal den A… in der Hose, EHRLICH zu sein und auszusprechen, was Fakt ist. Wir müssen sparen und das wohl leider nur noch so, daß wir in Zukunft länger arbeiten müssen. Aber vor dieser Aussage haben wir ja schon wieder Angst.
Ich habe zwei Minuten gebraucht, um die einfachsten und aussagekräftigsten Fakten im Internet zusammenzusuchen:

Die Lebenserwartung hat sich verändert:
Vor 50 Jahren (Mitte der 1970er Jahre) lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland bei etwa 69 Jahren für Männer und 76 Jahre für Frauen. Zu diesem Zeitpunkt war das gesetzliche Renteneintrittsalter bei 65 Jahren festgelegt.

Heute liegt die Lebenserwartung in Deutschland bei etwa 78 bis 79 Jahren bei Männern und rund 83 bis 84 Jahren bei Frauen. Ist es da schwer zu erkennen, daß eben deshalb länger gearbeitet werden muß? Nun will man das gesetzliche Rentenalter eben bei 70 Jahren festlegen – warum? Genau – weil die Menschen älter werden.
Ich persönlich finde das auch nicht schön aber irgendwo muß doch das Geld herkommen und dafür muss JEDER SELBST GERADESTEHEN und es weder auf die Regierung noch auf den Arbeitgeber abwälzen.

Und um auf die Ungerechtigkeit der Rentenzahlung zu kommen: Die Rente ist nichts anderes als eine Versicherung. Nur wenn ich einzahle, kann ich auch irgendwann etwas bekommen. Und genau so logisch ist die Rechnung: Mehr Einzahlen, höhere Auszahlung.
Dass Menschen, die nicht viel einzahlen konnten, ihren Beitrag aber in anderer Form gebracht haben (Mütter, die anstatt arbeiten zu gehen, sich um ihre Kinder gekümmert haben und nicht in das System einzahlen konnten, Kinder, die anstatt arbeiten zu gehen, Eltern oder Angehörige zu Hause pflegen und deswegen ebenfalls nicht ins System einzahlen), darf man dabei aber nicht vergessen und hier muß man unterstützen. Das steht außer Frage. Aber jemand, der sich hier in Deutschland mit NIX eingebracht hat, dem steht auch NIX zu! Und auch da sind wir wieder zu feige, das laut zu sagen: Da haben wir Angst, daß wir als ausländerfeindlich gelten. Sind wir eben lieber dem eigenen Volk gegenüber finanziell nicht gerecht.

Ganz ehrlich, ich bin mittlerweile wirklich fast dafür, daß es einen Wechsel in der Politik gibt, der, der sich androht, ist mit Sicherheit nicht das, was ich mir wünsche und ich habe wirklich Angst davor. Aber so KANN UND DARF es nicht weitergehen. Und das merkt das Volk – es reagiert – bei den nächsten Wahlen. Wenn es überhaupt so lange dauert……

Holunderblüten-Gelee – und das selbstgemacht

Ich bin diese Woche mit unserem Finn Gassi gegangen und da kamen wir an in voller Blüte stehenden Holunderbäumen-/sträuchen vorbei.

Mein erster Gedanke war: ich mache jetzt mal Hollerkiacherl – eine bayerische Spezialität (glaub ich). Man bereitet eine Art Waffelteig vor, gibt die Blütendolden dort hinein und backt diese dann in einer Pfanne mit viel Fett aus. Herrlich knusprig und lecker, dazu gerne Preiselbeeren oder Apfelmus. Hüftgold pur .

Dann ist mir ein Rezept für den Holunderblüten-Gelee vor die Nase und Augen gekommen und das hat mich neugierig gemacht.

Ich also Hund zu Hause abgeliefert und mit Eimerchen und Schere wieder losgezogen zu den Hollersträuchen. Ja, wenn ich dachte, dass ich dort alleine gewesen wäre. Mindestens 5 andere Hollerfans hingen dort in den Zweigen. Auf meinen Kommentar: Hier gehts ja zu wie am Stachus” gab’s erst mal Gelächter und den Hinweis, dass “da hinten” noch weitere Sträucher stehen.

Ich hab mich dann mit schönen und dicken Dolden beschäftigt und bin mit ca 20 wieder nach Hause.

Die Dolden habe ich kurz abgeschüttelt und auf ein weißes Küchenkrepp gelegt – da ist noch so manches Getier rausgekrabbelt. Dann hab ich die Blüten von den dicken Stängeln befreit, in eine große Schüssel gegeben und mit 1200 ml Wasser begossen. Teller auf die Blüten, damit die auch alle vom Wasser benetzt sind.

Die Schüssel mit dem Sud habe ich zwei Tage im Keller geparkt und dann die Blüten abgegossen, das Hollerwasser aufgefangen, die Blüten kräftig ausgedrückt und den Output zum Wasser gegeben – eine Zitrone hab ich noch ausgepresst und den Saft untergemischt.

Den Sud hab ich mit 800 Gramm Gelierzucker aufgekocht – Wahnsinn, wie das schäumt, da muss man echt aufpassen, 4 Minuten lang blubberig kochen, den Schaum abfischen und den/das Gelee dann in kurz vorher heiß ausgespülte Gläser gegeben.

Nachdem ich nochmals 3 Dolden frische Blüten geholt habe, hab ich nur die kleinen Blüten oben auf dem Gelee gelegt und nach dem Abkühlen (ca 2 Stunden) die Gläser noch mal ordentlich geschüttelt, damit sich die Blütchen im Gelee/ Glas gut verteilen.

Ein Glas bleibt gleich mal in meinem Kühlschrank, ein Glas bekam meine Nachbarin und die restlichen Gläser sitzen nun im Gefrierschrank und warten, dass sie verschenkt, verspeist werden.

Ich sag euch: der/das Gelee schmeckt wirklich richtig gut, frisch, blumig, angenehm süß und wirklich besonders.

Erlangen Verbietet Sexistische Lieder: Ein umstrittenes Verbot

„Ja Rosi hat ein Telefon – auch ich hab ihre Nummer schon – unter 32 16 8 – herrscht Konjuktur die ganze Nacht..

Wer kennt ihn nicht – den Song der Spider Murphy Gang, die gerade ihr 50. Bandjubiläum feiert. Skandal im Sperrbezirk haben wir in den 80-ern hoch und runter gehört, gehört zu jedem Fest, jede Band spielt das mindestens einmal am Abend im Bierzelt….. außer in Erlangen

Denn die Stadt Erlangen hat nun beschlossen, diesen Song auch auf die Liste zu setzen. Die Liste der verbotenen Lieder, die in Bierzelten nicht mehr gespielt werden dürfen. Dazu zählen auch Layla, 10 nackte Friseusen, Nein heisst Ja, Joanna (du geile Sau)…..

Traditional Bavarian band playing live music to large crowd at beer garden festival
A traditional Bavarian band performs live music to a festive crowd at an Oktoberfest beer garden.

Auf der Erlangener Bergkirchweih dürfen diese Lieder nicht gespielt werden – das hat die Stadt Erlangen beschlossen. Und dann schießt man natürlich als erstes mal auf den Bürgermeister und fragt sich, ob er so verklemmt ist oder was ihm bei dieser Entscheidung durch den Kopf gefahren ist.

Man muß aber etwas tiefer graben um dann festzustellen, daß das nicht auf dem Mist des Bürgermeisters gewachsen ist – nein, in Erlangen gibt es ein/eine „Gleichstellungsbeauftragte“ und der/die Person hat das so entschieden. (Ich wundere mich immer wieder, welche Positionen wir so aus dem Boden stampfen.)

Grund dafür: Die Lieder sind sexistisch. Und mit dem Verbot meint man nun, die Ursache zu bekämpfen.

Es gibt sooo viele andere Lieder, die ebenfalls Sexismus beinhalten und auf Volksfesten gespielt werden. Einzelne Lieder herauszupicken löst oft nur das Gegenteil aus. Und nicht jeder, der bei „Rosi“ nach dem zweiten oder dritten Bier mitgrölt, ist eine Sexist. Ich singe auch mit – und das als Frau! 😉

Wenn ihr hier den Sexismus bekämpfen wollt, dann müßt ihr an ganz anderer Stelle anfangen. Es müßte von der Politik vorgelebt werden, daß Seximus ein NO GO ist und dann würden solche Songs irgendwann einfach nicht mehr gespielt oder sogar erst gar nicht produziert werden.

Fazit: Ich meine, mit all diesen Verboten erreichen wir oft nur das Gegenteil und helfen wird es keinem, wenn diese Lieder auf der Kirchweih nicht gespielt werden. Zeichen zu setzen ist mit Sicherheit gut, aber dann sollten es auch Zeichen sein und nicht der Versuch, den Menschen wieder etwas zu „verbieten“.

Krise in München: Politisches Versagen und steigende Gebühren

Bei uns in München gehts echt rund – seit der Kommunalwahl im März gibt es kaum einen Tag, an dem man sich nicht vor die Stirn schlagen muß und sich fragt: Ist DAS euer Ernst?

Vor der Kommunalwahl hatten wir in München eine grün-rote Stadtkoalition. Diese sorgte für irrwitzige Entscheidungen und in den letzten 6 Jahren wurde so viel Geld verschleudert.

Es wurden Radwege gebaut und verbreitert, es wurden Ortszentren neu- und total VERplant, es sind 18,5 Millionen Euro für die Begrünung eines Platzes vor einem Einkaufszentrum geplant… Diese Koalition hat das Geld nur so rausgehauen. Und nun? Sind die Kassen leer. Und „wir“ müssen plötzlich sparen.

Und wen trifft es auch? All die jungen Familien, die Grün gewählt haben, um in ihren Augen auch „grün“ leben zu wollen und zu können, trifft es jetzt hart.

Die Stadt erhöht spürbar die Gebühren in ihren kommunalen und den geförderten privaten Kindergärten. Diese werden in den nächsten drei Mal in Folge nach oben gesetzt.

Den kostenlosen Kindergarten für alle wird des nicht mehr geben.

Ebenfalls sollen die Kosten für das Essen aller Altersgruppen steigen, die Stadt rechnet mit Mehreinnahmen von 5,1 Mio pro Schuljahr.

Städtische Einrichtungen werden ihre Eintrittspreise erhöhen und die Hundesteuer wird um 50 % (in Worten fünfzig Prozent) erhöht. Parkgebühren werden erhöht, Gebühren für Abwasser, Friedhof und Stadtbibliotheken ebenfalls.

Für das Jahr 2027 ist eine Entlastung des Haushaltes der Verwaltung von 250 Mio Euro als Ziel festgelegt. Prima, die Stadt plant die Begrünung der Innenstadt, damit sich „Gäste“ in der Stadt wohlfühlen – pro Baum redet man von 95.000,00 EURO.

Der Hammer ist folgende Zahl: 742 Millionen Euro wird die Stadt in 2029 aufbringen müssen, um Zins und Tilgung zu zahlen – im Haushaltsplan 2026 hat die Stadt gerade so den benötigten Überschuss von 206 Mio stehen, um die Tilgung mit 175 Mio so hinzubekommen.

In einem Unternehmen wären alle, die an diesem finanziellen Desaster beteiligt sind, fristlos entlassen worden und es hätte mit Sicherheit auch ein gerichtliche Nachspiel.

Hier gucken wir zu, wie Politik das Geld zum Fenster rauswirft und sich keine Gedanken um Sparmaßnahmen macht.

Es ist wirklich zum Heulen – und wenn ich sehe, daß wir seit Jahren (nicht Bayern, sondern Deutschland) mehr als 500.000 Euro dafür ausgeben, um beim ESC dermßen zu „verk….“
Was könnte man mit diesem Geld Menschen im eigenen Land unterstützen.

Wir schauen den ESC schon seit Jahren nicht mehr, ein grober Zusammenschnitt und das kurze Anspielen des Siegerliedes reicht mir vollkommen, um vor Fremdschämen fast in den Boden zu versinken.

In diesem Sinne euch noch einen schönen Sonntag – die Eisheiligen haben wir „erledigt“, es könnte jetzt endlich mal aufwärts gehen. Letztes Jahr um diese Zeit waren meine Pfingstrosen im Garten schon fast verblüht, dieses Jahr sitzen die Blütenbällchen noch fest verschlossen an den Stängeln.

Mogelsprit

Ich habe gerade heute früh gelesen, dass die Verbraucherzentrale Milkas Tafel Schokolade offiziell zur “Mogelpackung” erklärt hat.

Gut – bringt mir nix, es sind 90 Gramm in der Verpackung und der Preis ist der von der 100 Gramm Tafel. Kann ich mich nicht wehren außer den Kauf der Produkte zu boykottieren.

Ganz anders sieht es dagegen bei dem momentanen Benzin-/Dieselpreisen aus.

Es ist der gleiche Sprit, der aus den verschiedenen Zapfsäulen läuft und die Preise schwanken um bis zu 25 Cent pro Liter und pro Tag.

Davon abgesehen, dass ICH die Regelung, den Sprit nur einmal täglich erhöhen zu dürfen, völlig idiotisch finde, fühle ich mich im Moment beim Tanken wirklich verarscht.

Dieses ganze Hoch-/Runter im Stundentakt war schon unmöglich. In der Früh, wenn die Menschen zur Arbeit fahren, wurde erhöht, tagsüber dann wieder gesenkt, wieder erhöht und gesenkt, um zum Feierabend wieder zu erhöhen. Da ging es aber um einstellige Centbeträge und man kam sich so ein wenig vor wie beim Lotto spielen. Bist du an der Tankstelle vorbei gefahren und die Anzeige ist nach unten gerutscht – TADAAAA Lottogewinn – und wenn’s nur ein kleiner war.

Am Mittwoch in der Früh kostete der Diesel bei uns an der Jet-Tankstelle 1,939 Euro – nach zwölf Uhr dann 2,169 Euro. Hää??? 23 Cent drauf geschlagen? Für ein und denselben Diesel?

Himmelherrgottnocheinmal – kann man diesem offensichtlichen Beschiss keinen Riegel vorschieben??

Und wir wissen ja auch alle, dass die Spritpreise am Wochenende sowie bei Ferienbeginn ebenfalls steigen.

Ich stelle mir jetzt mal einen Bäcker oder Metzger vor, der seine Backwaren /Wurst in der Früh, wenn die Menschen ihre Semmel einkaufen, teurer verkauf als untertags und der Metzger dann am Samstag für Fleisch und Wurst ebenfalls preislich drauf schlägt.

Da schreit doch jeder: geht gar nicht. Und an der Zapfsäule müssen wir uns das gefallen lassen??

Ja, ich weiß, ich kann ja auch “öffentlich” fahren, aber es gibt so viele Menschen, die können das nicht, weil der Bus nicht so fährt, wie sie es brauchen.

Zug fahren ist heute ebenfalls wie Lotto spielen (fährt er oder nicht) und selbst in der Grossstadt wie München sind die S-Bahnen oft unpünktlich oder fallen wegen “Stellwerkproblemen” oder “Personen auf den Gleisen” aus.

Man hat im Moment wirklich das Gefühl, man wird finanziell ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. wie seht ihr das?

Ein schönes Wochenende euch allen – zumindest kann man sich aufs Wetter verlassen – hier in München machen die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre. Aber es ist ja jetzt “geschafft”

Wir Münchner…

…(also ein paar ganz spezielle) haben (in meinen Augen) entweder zu lange in der Sonne gelegen (wobei das in diesem Jahr noch nicht passiert sein kann) oder das falsche Kraut geraucht.

Kaum regt man sich darüber ab, dass in der Münchener Innenstadt das Augenmerk nur noch auf die Wünsche und Bedürfnisse der Radfahrer gelegt wird, gibt es wieder etwas Neues. Ein neues Verkehrsschild. Und das sieht so aus :

So – und dieses Schild besagt, dass Autofahrer sowie Bus- und Trambahn den Fahrrad- oder Motorroller auf dieser Straße NICHT ÜBERHOLEN darf.

Ganz ehrlich – wem ist denn das wieder eingefallen. Muss man denn wirklich alles, aber auch alles reglementieren oder sogar verbieten? Ihr habt doch echt nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Nicht nur, dass der ganze Münchner Stadtverkehr durch Wegfall von Fahrspuren, die dann durch Radwege ersetzt wurden, erheblich eingeschränkt wird, jetzt darf der Busfahrer nicht mal mehr an einem auf dem Fahrrad vor ihm Herfahrenden überholen.

Der Trambahnfahrer muss dem Fahrradfahrer nun auch hinterher zockeln? Und wenn Mutti nun mit ihrem Lastenrad ihre Wochenendeinkäufe erledigt hat und auf ihrem voll gepackten Gefährt vor der Trambahn dahin schleicht, haben sich all diejenigen, die in der Trambahn oder im Bus sitzen, an die Geschwindigkeit von Mutti zu richten? Nicht euer Ernst!

Da brauchen wir in Zukunft ja auch keine Abfahrtspläne mit Zeitangaben an den Bus- und Trambahnhaltestellen. Die werden dann sowieso nicht mehr eingehalten. Das heißt, ich stell mich mal an die Haltestelle, innerhalb von 10 Minuten wird ja ein MVV Transportgefährt kommen – oder auch nicht 😩

Unglaublich, was sich Menschen einfallen lassen können. und die werden für sowas auch noch bezahlt. In vielen Firmen wäre mir dieser Idee der Rausschmiss garantiert gewesen – denn das hiesse ja eigentlich, dass man Arbeitsabläufe einbremst statt optimiert. Rückschritt statt Vorwärtskommen….

Schönen Sonntag euch allen 🥴

Mittlerweile habe ich fast Angst…

mich mit meinem Auto fortzubewegen. Ganz ehrlich, gerade die Radfahrer machen mir das Leben im Moment echt schwer. Und wenn ich von Radfahrern im Allgemeinen spreche, spreche ich von denen, die sich nicht an die einfachsten Regeln halten und bei denen man richtig panisch werden müsste, wenn man die im Auto vor sich hätte. Und ja, ich weiß, es gibt auch ganz viele Radfahrer, die sich vernünftig verhalten, sich an Regeln halten und davon die erste heißt bei mir einfach: Auf dem Rad: HELM AUF!

Kurz ein kleiner Ausflug zu Busfahrern, bevor ich zu den Radlern komme:
Vor ca 6 Wochen ist mir in der Früh ein Bus ins Auto gefahren. Ich stehe an einer Kreuzung, möchte rechts abbiegen und warte, daß der Bus, der von der Vorfahrtsstraße kommt links in die Straße fährt. Der Bus fährt los, ich denke mir noch ‚Boah, die schneidet die Kurve aber schon heftig‘, der Mittelteil des Busses kommt immer näher an mich und ich hupe panisch, fahren kann ich nicht, da das Ende des Busses noch vor mir steht. Und dann höre ich schon dieses Geräusch, daß mir jedes Mal Gänsehaut verursacht….Krrrrrrrrrrrrrr….

Tja, und damit nicht genug, sie fährt immer noch weiter und das Geräusch hört nicht auf. Im Bus sitzen ca. 10 Leute und da, wo wir standen, ist auch eine Bushaltestelle. Die Busfahrerin hält dann dort an und meint nur „Ich hab Sie nicht gesehen“…. Hallo??? Augen auf im Straßenverkehr.

Naja, der übliche Ablauf, Polizei gerufen, MVV hat auch einen Verantwortlichen gerufen, wurde alles aufgenommen, Schuldfrage klar geklärt, Auto in die Werkstatt – 10 Tage und fünfstelliger Schaden. Danke!!!

So, das Dilemma gerade so verarbeitet, stehe ich kurz drauf – wieder mal – an einer Kreuzung und halte, weil ich ROT habe. Links neben mir eine Fahrradfahrerin, der Radweg befand sich aber rechts von meinem Auto. Es wird GRÜN, ich will losfahren, die Radfahrerin fährt auch los, fährt VOR mir nach rechts – also mal kurz vor mein Auto – auf den Radlweg. Die hat sie doch nicht alle der Reihe nach….

Gestern auf dem Nachhauseweg und ja, ihr vermutet richtig, an einer Kreuzung, ich will links abbiegen, warte, weil ein Autofahrer von vorn kommt, will danach losfahren, Seitenblick und …. überholt mich doch ein Radfahrer, der sieht, daß ich links abbiegen will.

Cyclist wearing helmet and backpack riding between cars in traffic

Ja, sag mal, seid ihr echt lebensmüde? Ihr seid im Zweifel immer die Schwächsten und führt euch auf, als würdet ihr in einem Panzer sitzen. ICH FAHRE JETZT, alles andere ist euch egal? Habt ihr sämtliche Verkehrsregeln vergessen, sobald ihr auf ein Zweirad steigt? Oder glaubt ihr, das zählt nicht für euch?

Hinternisse, sprich parkende Autos auf eurer Seite – normalerweise hält man dann an und der Gegenverkehr hat Vorfahrt. NEIN, der RADFAHRER fährt mittig auf der Straße und schreit noch wild rum, wenn ich (als Vorfahrthabende) ihm dann entgegen komme.

Leute, so geht das nicht. Ein wenig MITEINANDER braucht es auch im Straßenverkehr.
Bei uns im Ortszentrum von Trudering haben besonders „schlaue Köpfe“ nach der Ortskernsanierung zwar an einen Brunnen und Bänke gedacht, aber den Radlweg „vergessen“. Nun hat man den Gehweg auf 8 Meter erweitert und dort sollen auch die Radfahrer fahren. Gut – im Ortskern dürfen wir Autofahrer aufgrund dessen nur 20 km/h fahren, die Radler schiessen auf dem Gehweg mit deutlich mehr km/h vorbei und brüsten sich auch noch damit.

Und dann hört man so oft von Unfällen mit Radfahrern und jedes Mal sind angeblich die Autofahrer schuld. Ne, Ne, Nee, liebe Radfahrer, ihr seid sehr oft das „Problem“, weil in euren Köpfen Verkehrsregeln einfach nicht gelten.

Ganz ehrlich, mir wird schon heiß, wenn ich einen Radfahrer im Nacken habe oder mir einer entgegen kommt – du weißt nie, was dem jetzt so aus lauter Schikane einfällt.

Frohe Ostern

Unser Finn entwickelt sich prächtig- er wird von Tag zu Tag mutiger und selbstbewusster. Ein kleiner Schlingel, der sich über ein Blatt, dass vom Wind weggeweht wird, so freuen kann und dass mit kleinen Bocksprüngen verfolgt und „gefangen“ wird.

Ein Stück Wurzel aus dem Beet, was „erledigt“ werden muss, eine Ameise, die man beschnuppert und das Geissblatt, an dessen Enden man ziehen muss.

Und dann – mitten im Spiel – Kopf zur Seite und schlafen.

Schöne Osterfeiertage für euch alle, wir haben mit dem quirligem kleinen Kerl viel Spaß

Die Reise zu Finn: Unser kleiner Labrador Welpe

So, lange haben wir gewartet – lange haben wir gebraucht, bis wir wieder bereit für einen Hund, einen Labrador waren.
Zwei Jahre sind vergangen, seitdem unser zweiter Labbi – Max – über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Erste Reaktion von uns beiden: Nie wieder wollen wir einen solchen Herzschmerz durchmachen, es kommt uns kein Hund mehr ins Haus..

Tja, und so gingen die Tage, Wochen und Monate ins Land und so ganz langsam kam doch wieder der Wunsch nach einem Hund auf. Wir haben uns erkundigt und ich habe auf Instagram eine ganz tolle Seite gefunden…. Ihr könnt jetzt sagen: Ja, die können ja alles schreiben, wie toll sie es machen.

Können sie, aber ihr kennt ja auch die sozialen Medien und wenn da irgendetwas nicht so ist, wie es sein soll, dann kann man sicher sein, daß das aus irgendwie ans Tageslicht kommt.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe diese Seite jeden Tag angeschaut und jeden Tag habe ich mich mehr von der Familie und dem Team überzeugen lassen, daß es die Tiere dort ganz besonders gut haben und die Hunde einfach nur geliebt werden.

Wir haben Kontakt mit der Züchterin aufgenommen und viele Male hin und her telefoniert. Irgendwann wars soweit und es hieß, beim nächsten Wurf könnten wir einen Welpen bekommen. Prima, sehr große Freude bei uns.

Im Dezember dann das Ankündigen des Wurfes für Ende Januar, am 26.01. der Anruf, die Welpen sind geboren worden – 13 Stück!!

Im Februar sind wir nach Hamburg geflogen und haben uns dort einen Leihwagen genommen und nach Hollingstedt gefahren, wir durften uns als einer der ersten unseren Welpen raussuchen. Was machst du da, wenn 13 kleine Fellnasen um dich rum liegen und du sollst dich für einen entscheiden???? Superschwierig, letztendlich haben wir uns aber für unseren FINN entschieden. Große Freude – Vorfreude ….

Am Dienstag sind wir nach Leipzig gefahren (ungefähr halbe Strecke), hatten dort noch einen netten Nachmittag und Abend, Mittwoch ging es zu Urlaubsbekannten nach Schleswig, dort hatten wir einen sehr netten Abend und am Donnerstag holten wir unseren Finn in Hollingstedt ab.

Was soll ich euch sagen? 1000 km mit dem Auto von Nord nach Süd und nicht ein Malheur ist passiert. Wir hielten insgesamt 3 Mal an, es gab kein Gejammere im Auto, er war einfach super entspannt und – ja – zufrieden….

Seit Donnerstag abend lebt er nun bei uns und er ist ….. Zucker. Soooo klein, heute gerade mal 9 Wochen alt, kein Gejammere, kein Geheule, er kennt sein Zuhause nach 3 Tagen jetzt schon richtig gut, stolziert durchs Wohnzimmer, als hätte er nirgends anders gelebt und ist einfach eine Knuuuuutschkugel. Witzig, teilweise fordernd und einfach nur richtig goldig…..

Von daher stellt euch hier schon so ein wenig auf „Hundealarm“ ein…..

Hier unsere ersten Fotos von dem kleinen Finn……..