..oder bricht dem Mitbewerber das Genick.
Hier gerade der große Kampf zwischen Taxi und Uber. Ich fahre hier in München schon auch mal Taxi, wenn ich z.B. bei einer meinen Mädels zu Hause besuche. Eine meiner Freundinnen wohnt relativ zentral und ich hab mich da nach Parkplätzen schon dumm und dämlich gesucht. Öffentlich zu fahren ist nicht immer eine Alternative, wenn man dann nach Mitternacht mit Bus und Ubahn nach Hause muß. Nicht, daß es bei uns in München gefährlich ist, aber ich muß dann auch noch ein gutes Stück vom Bus nach Hause laufen und hier bei uns in der Wohngegend ist es nicht sehr belebt und ich fühle mich dann manchmal etwas unwohl.
Taxen kosten Geld – ist auch klar und so kann ein Abend mit Freunden schon mal locker 100 Euro extra kosten. Um so glücklicher war ich, als die Uber aus dem Nichts aufgekreuzt sind.
Ganz großer Vorteil: Die sagen dir ziemlich genau, wann sie kommen und du kannst sie live verfolgen (ich hab aber auch schon erlebt, daß einer seine Fahrt abgebrochen hat und wohl eine wohl lohnenswertere Fahrt übernommen hat). Zweiter Vorteil: Du weißt vorher, was es kostet. Fester Preis, egal wie viel Stau und Umwege er fahren muß. Drittens: Du kannst dir im Auto lange überlegen, ob und wieviel Trinkgeld du gibst und mußt nicht aufrunden und dich dann evtl ärgern, weils „zu rund“ geworden ist. Viertens: Die Uberfahrer haben meist die schöneren und angenehmeren Autos – ich bin schon mit einem Taxi gefahren, da war ich froh, daß der Boden nicht durchgerostet und ich während der Fahrt auf der Straße gelandet bin. Einmal saß ich in einem Taxi und hab mein Ziel genannt, da fragt er mich, wie er fahren soll. Er habe kein Navi! Wie bitte? Ich hätte es ihm klar erklären können, bin aber wieder ausgestiegen.

Natürlich sind Uber eine große Konkurrenz für die Taxler – sie sind immer günstiger, brauchen keine Taxilizenz zu erwerben, Uber fahren darf wohl jeder, der mindestens 21 Jahre alt ist und einen Führerschein der Klasse B hat. Einen Personenbeförderungsschein ist auch notwendig.
So und nun gibts ein großes Geschrei von den Taxlern: Die Uberfahrten nehmen nämlich Überhand und nun muß man mal ins Geschehen eingreifen: Bedeutet: jeder Uberfahrer muß nun nach Beendigung seiner Auftragsfahrt wieder zurück an seinen festen Standort fahren und darf unterwegs nicht halten und jemanden aufnehmen. Wie unsinnig ist das denn und vorallem ineffizient.

Und nun werden die Preise angeglichen. Uber muß jetzt einen Startpreis von etwas über 5 Euro nehmen und auch die Kilometerpauschale wird angeglichen. Sprich – vorbei ist der Spaß mit den dem Taxi gegenüber bis zu 40 Prozent günstigeren Uberfahrten. Bäääm – hat man wieder etwas gefunden, bei dem der gemeine Bürger wieder tiefer in die Tasche greifen soll.
Angeblich hat die Stadt München auch Angst davor, daß die Uberfahrten dem öffentlichen Nahverkehr/Bus/Ubahn in die Tasche greift. Wie realistisch…
Wie war es mit den Fluggesellschaften? Kaum bekam Lufthansa Konkurrenz, die den Inlandsflug billiger angeboten haben, setzten die ihre Preise so niedrig an, daß die Konkurrenz nicht mithalten konnte und sich zurück zog.
Kaum war die Konkurrenz verschwunden, zog Lufthansa die Preise wieder an… und so ging das hin und her…
Das ist so lächerlich – ich kann doch auch keinem Bäcker, Metzger und Friseur vorschreiben, was er für eine Semmel, ein Stück Fleisch oder einen Haarschnitt verlangen soll. Wenn es einer günstiger machen kann, dann lass ihn. Und wenn es nicht die Qualität ist, die man mag, dann kauft man eben das nächste mal wieder woanders ein.
So – weil wir gerade beim Fahren sind: Große Frage kam vor 10 Tagen auf – fliegt oder fährt man mit einem Zeppelin? Wir haben gelernt, daß der Zeppelin a) von einer Reederei geführt wird und der Zeppelin im Gegensatz zum Heißluftballon fliegt.
Männe und ich haben zum 60. Geburtstag jeweils eine FAHRT mit einem Zeppelin geschenkt bekommen – am Bodensee startend. Vorletzte Woche war es dann soweit und wir fuhren an den Bodensee, hatten ein nettes Hotel (unbezahlte Werbung, es war wunderschön dort – Heinzler am See. Eigener Badestrand, Zugang zum See, total ruhig, Ende von einer Straße, unheimlich nettes Personal, tolles Essen und ausgezeichnetes Frühstück.
Morgens um 8 Uhr mußten wir in Friedrichshafen sein, wir „checkten ein“, hatten danach noch gut 1/2 Stunde Zeit, uns umzugucken und zu sehen, wie der Zeppelin startklar gemacht wurde. Instruktionen bekamen wir auch noch, bei Start und Landung angeschnallt am Sitz bleiben und ansonsten darf man in der Kabine hin und her laufen. Es gibt auch zwei Fenster zum Öffnen, da kann man wunderbar raus fotografieren.
Dann wurden wir mit dem Bus zum Startfeld transportiert – ganze 12 Passagiere werden mitgenommen, Pilot und Flugbegleiterin ebenfalls. Und dann gings schon los – auf 300 Meter hoch und zunächst „FUHREN“ wir etwas über Land und dann gings in Richtung See. Sooo soo schön, ich hätte heulen können. Wir hatten absolut genialstes Wetter, kein Wölkchen am Himmel, idealer hätte es nicht sein können. Wunderbare Aussichten über die Pfahlbauten von Unteruhldingen, Kloster Birnau, Konstanz, die Insel Mainau….. unfassbar schön.




















Zurück gings ins Hotel und mit Männe und Finn (Labbi) noch etwas spazieren, kleiner Mittagssnack, kurzer Besuch der Unterstadt von Meersburg und dann gings für Männe und Finn wieder gen Heimat und ich bin mit der Fähre von Meersburg nach Konstanz gefahren, dort habe ich drei Tage für eine Versicherung fotografieren dürfen.
Ich freu mich so, daß der Zeppelinflug so ein tolles Ereignis war, wir haben sooo lange darauf hingearbeitet, Wetter sollte passen, dann passte das Wetter aber es waren keine Flüge mehr frei…. Manchmal muß man auch Glück haben und das hatten wir.
Diese Zeppelinfahrt ist schon eine nicht günstige Sache, aber absolut besonders und sehenswert und vielleicht auch einmalig. Wir haben es geschenkt bekommen und von daher auch noch mal hier ein herzliches Danke schön für dieses ganz besondere Ereignis – Ihr wißt, wer gemeint ist.

















