Terminvereinbarung und Kundenservice – ich muss meine schlechte Meinung revidieren!!!

Ich muß mit meinem Auto zum TÜV – im September. Bin ja froh, daß ich dran gedacht habe. Gestern war ich unterwegs und da ist es mir wieder eingefallen. Ich gehe meist zur DEKRA – weil a) gleich bei uns um die Ecke und b) ich die viel freundlicher finde.

Erst wollte ich zur Terminvereinbarung anrufen, dann dachte ich, nee, hab ich das letzte Mal ja online gemacht. Ich also DEKRA München gegoogled und unsere hier um die Ecke rausgesucht, Homepage angeklickt – ach ja, da isses ja – Online Terminvereinbarung.

So – ich angeklickt für PKW, dann HU – nein, keine weiteren Leistungen – weiter – Terminkalender für September öffnet sich und ich sehe – nix, keine Termine mehr frei. Hallo?? Wir haben knapp Mitte September. Okay, nutzt ja nix – weiter – Terminkalender Oktober – nix – keine Termine. ÄÄÄhmmm, kann ja nicht sein- Ich klicke mich durch den November und Dezember – nix -nada.

Erster Gedanke – da stimmt was icht – deren Online Terminkalender funktioniert wohl nicht. Gut – schau ich morgen noch mal nach.

Heute früh das gleiche Spiel -Im Terminkalender bis März 2023 keine freien Termine. Gibts doch gar nicht. Ich hab dann dort angerufen und fragte: Ich hätte gerne einen Termin zur HU – wann kann ich denn kommen? Die lapidare Antwort: Einfach kommen. Ich: Wie – einfach kommen: Sie: Ja – einfach kommen – wir vergeben keine Termine mehr. Kann dann halt etwas dauern….

Nicht sehr kundenfreundlich oder? Wenn ich dann komme und 5 Autos vor mir da stehen, dann warte ich da ne Stunde oder länger? Was ist denn das für ein Service? Langsam frag ich mich ehrlich, ob das mit der Servicewüste Deutschland doch nicht so unwahr ist..

UND ICH MUSS MEINE MEINUNG ÜBER DIE DEKRA REVIDIEREN:

Ich war gerade da – einfach hingefahren – und nun kommts: Super Service bei der DEKRA München Ost – kein Auto vor mir, zwei Herren kümmerten sich sofort um mich und mein Auto, mit wurde Kaffee oder Cappuccino angeboten, ich durfte in der Sonne auf einer Bank auf mein Auto warten… das Auto wurde gründlichst geprüft und mit Plakette versehen, keine Mängel – hier komme ich bestimmt wieder hin. Soooo geht Kundenservice!!!!

Das einzige, was man noch etwas besser machen könnte, wäre, dem Kunden schon auf der Homepage mitzuteilen, daß es keine Online-Terminvereinbarung mehr gibt. So erspart sich der Kunde minutenlanges Suchen nach einem Termin, den es gar nicht gibt.

Upcycling Glück(s)-Gläser

Ich habe jede Menge (an die 20) dieser Marmeladen-Gläser mit Schraubdeckel.

Heute früh bin ich aufgewacht und hatte die Idee, die etwas „aufzuhübschen“. Ich nutze sie normalerweise oft als Dessertgläser oder auch mal für eine Vorspeise. Den Aufdruck hab ich natürlich mit einem Herdplattenschaber entfernt.

So als Teelichthalter sehen sie schon sehr „schlicht“ aus – heute früh beim Gassi gehen kam mir dann die Idee, diese als/zur Herbstdekoration etwas zu verschönern.

Wir laufen hier ja zum Gassi gehen mit dem Hund los und sind sofort im Wald – deswegen hab ich mich da gleich mal umgesehen und Gräser, Blätter und Beeren mitgebracht.

Ich finde sie recht gut gelungen – beim nächsten mal halte ich das „Drumherum“ etwas kürzer – man muss aufpassen, dass man eben genau dieses „Drumherum“ nicht abfackelt – wäre dann eher nicht nachhaltig 😩🙄

Alles Kürbis …

Ich war letzte Woche mit dem Radl unterwegs und kam am Kürbisstand vorbei. Da musste ich natürlich anhalten. Ich liebe Kürbisse – als Dekoration und als Suppe. Mehr nicht – also keine Kürbis-Schnitzel oder Kürbiskuchen – brauch ich alles nicht.

Der Kürbisstand war „unbemannt“ – sprich es war keiner da, der verkaufte. Eine Dose stand da, Preise für Kürbisse standen an den verschiedenen Kisten. Ein Mann war vor mir an den Kisten, pachte Kürbisse ein, guckte rechts und links und verschwand. Also Kürbisse geklaut!!! Die Menschheit schämt sich vor nix mehr.

Ich bin hin, hatte eine fette Auswahl an wunderhübschen Kürbissen und …. Nicht das passende Geld dabei… shit … nur ein Fuffi, den wollte ich nun nicht komplett für Kürbisse verplempern. Aaaaaaber der Kürbisbauer – voll modern – hatte auch die Möglichkeit gegeben, per Paypal zu bezahlen – also zusammengerechnet und per Handy gezahlt. Ist schon echt praktisch .

Tolle „Kerle“ lagen da rum:

Zu den Zierkürbissen hatte ich noch zwei Hokkaido- und zwei Butternusskürbisse in der Tasche.

Butternusskürbissuppe ist sooo soo lecker – haben wir das erste mal in Südafrika gegessen und ist seither auf unserem Herbst- Speiseplan öfters anzufinden.

Ich habe ein super simples, richtig toll schmeckendes ratz-fatz Rezept.

Man nehme:

1 Butternusskürbis

2 Kartoffeln

Pfeffer, Salz, Muskatnuss und etwas Chilli Pulver

Butternusskürbis schälen, in Scheiben schneiden, Kartoffel schälen, schneiden, alles im Wasser bissfest kochen und dann pürieren – je mehr Gemüse, desto dicker die Suppe – also gerne mit Wasser auffüllen. Und die schmeckt sooo lecker, da braucht man keine Sahne – weder drin noch drauf.

..und so ging es weiter

Nachdem wir wieder in unserem Hotel angekommen waren, versuchten wir nochmals, unsere Eltern in Deutschland telefonisch zu erreichen und nach dem gefühlt 100. Versuch klappte es endlich. Ich war erleichtert und unsere Eltern auch.

Am 12. September liefen wir planlos in New York herum – auf der 5th Avenue konnte man Kilometer auf der Strasse laufen, es war kaum Verkehr – die Stadt war einfach gelähmt. Nachdem der Luftraum erst mal für einen Tag gesperrt wurde, erfuhren wir, daß vor Montag, den 17. 09. wohl kein Flug nach und aus New York gehen würde, mussten wir unseren Weiterflug nach San Francisco umbuchen, ein fast unmögliches Unterfangen, weil keiner wußte, wann wohin geflogen wurde. Wir mußten unser Hotel verlängern, da wir am Donnerstag abgereist wären. Um irgendetwas sinnvolles zu machen, marschierten wir ins Guggenheim Museum – sehr sehenswert. Wir liefen Kilometer im Central Park umher – am Tag drauf hatten wir Karten für das Musical „The Lion King“. Wir vermuteten, daß das abgesagt wurde – dem war aber nicht so. Nachdem wir für die Karten nicht nur Geld sondern auch viel Mühe verwendet hatten (Karten hatten wir ziemlich kurzfristig gekauft), gingen wir auch hin. Es hätte ja keinem etwas genutzt, wenn wir im Hotelzimmer sitzen geblieben wären. Das ganze Ensemble kam zunächst auf die Bühne und wir legten eine Schweigeminute ein und dann versuchten wir, den Abend zu genießen. So richtig gelang es uns nicht. Wir waren sehr wenige im Theater – klar, viele wären ja von außerhalb gekommen, aber nachdem New York auch für Autos gesperrt war, kamen kaum Leute.

Abendessen wurde langsam zur „Jagd“ – vielen Restaurants gingen die Lebensmittel aus. Es kam ja kaum ein Auto in die City rein. „Out of food“ lasen wir sehr oft. Wir liefen jeden Tag zum Reisebüro und erkundigten uns, wann wir weiterfliegen könnten. Jeden Tag die Aussage „we have no idea“.

Freitag dann die Aussage, am Montag würden die ersten Maschinen wieder starten – wir bekamen Tickets für die zweite Maschine, die aus New York raus fliegen würde – um 6.30 Uhr. Nach San Francisco. Nur hatten wir da ja kein Hotel mehr, denn das hätten wir ja donnerstags aufgesucht und wären dann Montag weiter nach Hawaii geflogen. Also Ticket nach San Francisco und Umsteigen und dann weiter nach Hawaii. Zwischenzeitlich dachten wir daran, unsere Hochzeitsreise abzubrechen. Aber was hätte das gebracht? Nix.

Montag waren wir um halb 5 Uhr am Flughafen, wir wurden vorgewarnt, daß die Hölle los sein werde. So wars auch, man brauchte viel Geduld und Zeit. Als wir am Schalter standen und unsere Tickets vorzeigten, meinte die Dame vom Bodenpersonal: „Wir müssen Sie darauf aufmerksam machen: Sollte dieses Flugzeug die vorgegebene Flugroute verlassen, werden sie von Kampfjets abgeschossen“. Meine Güte – das hat echt „beruhigt“.

Im Flugzeug waren alle Passagiere recht locker, es war aber eine besondere Stimmung. Nur wenn einer der Passagiere im Gang entlang auf die Toilette ging, gingen alle Köpfe in Richtung der Person – was macht der, wo geht der hin? Ach Toilette – gut – und kommt auch wieder raus – noch besser – geht zurück auf seinen Platz – perfekt.

In San Francisco ins andere Flugzeug und dann Richtung Hawaii – da waren wir irgendwie recht froh, daß man von diesem Zirkus etwas weg kam. Richtig entspannen konnte man jedoch nicht. Auf Hawaii angekommen war unser erster Eindruck: Hier ist ja gar nix los. Klar, wer setzt sich nach diesen Anschlägen freiwillig in einen Flieger, wenn er nicht wirklich muß??? Wir suchten nach Taxen, fanden aber nur Privatautos, die die Touristen fuhren. Unser Fahrer war bis zum Anschlag noch Chefkoch im Hilton Hotel, wurde entlassen… klar, wenn keine Touris kommen, braucht man auch keinen Chefkoch.

Wir bemühten uns wirklich, die letzten 10 Tage zu genießen, das Hotelpersonal war sehr freundlich und zuvorkommend, die hawaiianische Landschaft und Natur haben wir genossen. Wir wurden – und das lies uns nicht wirklich zur Ruhe kommen- doch von vielen angesprochen, wo wir denn jetzt herkämen und als wir dann New York nannten, dann wollten sie natürlich wissen, was dort los sei….

So richtig, richtig durchgeschnauft haben wir erst, als unser Flieger nach Hause in München aufgesetzt hatte – daaa wußten wir, jetzt kann uns eigentlich nix mehr passieren. Mann Mann Mann, wer hätte gedacht, daß diese Flitterwochen soooo „unvergeßlich“ werden würden…

2016 waren wir nochmals für ein paar Tage in New York und konnten diese Zeit dann richtig genießen.

11.September 2001- meine Geschichte aus New York

Ich glaube, fast jeder von uns weiss noch ganz genau, was er getan hat oder wo er war, als am Nachmittag des 11. September 2001 (deutscher Zeit) die Nachricht über die Anschläge in den USA (New York, das Pentagon und Shanksville) verbreitet wurde..

Ich weiß auch genau, wo ich war – mit meinem frisch angetrauten Männe IN NEW YORK – ziemlich genau ca 2 km von einem der Anschlagsplätze (World Trade Center) entfernt.

Wir waren zwei Tage vorher in New York angekommen – erster Zwischenstopp unserer Hochzeitsreise – wir hatten am Freitag noch eine tolle Hochzeitsfeier, Samstag dann Verabschiedung von den Gästen und Family, die mit uns in unserer Feierlocation übernachtet hatten und Sonntag früh gings zum Flughafen in die Flitterwochen.

09. September:
Sonntag Ankunft in New York – unser schnuckeliges, kleines Hotel mit 12 Zimmern bezogen und dann erst mal etwas durch die City marschiert – Manhattan abgelaufen und erster Blick von oben auf New York vom Empire State Building. Abends sind wir recht früh ins Bett – waren ja durch die Zeitverschiebung schon länger auf den Beinen.

10, September:
Am Montag dann Wall Street, dort etwas rumgelaufen und dann World Trade Center (wir hatten uns ein Ticket für tags und dann noch mal für einen Besuch bei Nacht bzw. Dunkelheit gekauft).Wahnsinn, welch ein Ausblick, irre schön. Abends dann schön Essen – ich weiß gar nicht mehr, wo wir waren.

11.September:
Es war morgens um kurz nach halb neun in der Frühe – ich kam gerade aus dem Bad unseres Hotelzimmers, als ich ein relativ lautes Brummen am Fenster hörte – zunächst dachte ich, ist vielleicht die Müllabfuhr oder ähnliches. Dann dachte ich, es könnte auch ein Flugzeug gewesen sein- Männe sagte aber gleich, die dürfen nicht so tief über die Stadt fliegen.
Wir kommen zum Frühstück, da fragt der Portier, ob wir denn schon wüßten, was passiert sei – wir hatten keine Ahnung, was er meint und er fragte, ob wir nicht ferngesehen hätten. Beim gemeinen Amerikaner läuft ja oft der Fernseher den ganzen Tag. Wir hatten keine Ahnung und er erzählte uns, dass ein Flugzeug in einen Turm des WTC geflogen sei – wir haben natürlich gar nix geglaubt und er führte uns in ein Hinterzimmer, wo ein Fernseher lief. Kaum waren wir in dem Zimmer, sahen wir, wie das zweite Flugzeug in den zweiten Tower fliegt – das war kurz nach 9 Uhr Ortszeit. Wir haben immer noch geglaubt, die veräppeln uns und zeigen irgend einen Horrorfilm. Bis wir in die entsetzen Augen der anderen sahen ….. wir konnten es nicht glauben. Wir fragten uns, was wir denn jetzt machen sollen/können. Frühstück war uns vergangen und im Hotel bleiben wollten wir irgendwie auch nicht. Unser netter Portier hat uns total verstanden und meinte nur, wir sollen halt hier ein wenig auf und ab gehen, sollten wir Leute rennen sehen, sollen wir bitte hinterher laufen, man weiß ja nicht, was noch alles passiert.

Wir versuchten dann erst mal, unsere Eltern anzurufen – da ging mobilfunktechnisch gar nix – im Hotel mit der landline auch erst mal nix – ich war etwas unruhig, weil ich meinen Eltern unbedingt bescheid geben wollte, dass uns nix passiert ist. Wir wollten uns gar nicht vorstellen, was die sich zu Hause gerade für Gedanken machen. Es ging nix – nach über einer Stunde konnten wir zumindest mal ein Fax an meine Eltern schicken. Telefone tot!!!

Wir saßen erst noch am Zimmer und sahen dann auch die Türme einstürzen und ich war so fertig, ich heulte hysterisch los. Ich konnte nicht glauben, was ich sah. Und dann dachte ich: Stell dir vor, das wäre gestern passiert und wir wären da oben gewesen…. UNVORSTELLBAR.

Irgendwann gingen wir einfach raus auf die Straße – beim Öffnen der Hoteltür haben wir den Staub schon überall liegen und selbst auch noch in der Luft hängen sehen.
Zunächst kam mir eine Dame entgegen, die einen Blindenhund an der Leine hatte – Sie fragte mich, ob ich wisse, wo wir gerade sind- Ihr Blindenhund hatte vor lauter Tatü Tata (und die Martinshörner heulten wie wild in der City, Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen schossen durch die Strassen) völlig die Orientierung verloren. Ich nannte ihr den Namen der Strasse und daß da vorne eine Bäckerei und Wäscherei sei, dann wusste sie, wohin sie laufen musste.

Ein paar Minuten später folgendes: Männe lief vor mir und ich trödelte hinterher – auf einmal schoß ein Mann aus einem Haus, mit so einem kleinen Kappi auf dem Kopp – warf sich neben mir auf die Straße, die Hände zum Himmel gefaltet und schrie: „Thank you Allah, you did it“! WHAT???? Ich nix wie weg, Männe hinter mir hergezogen und dachte nur: „In welchem falschen Film sind wir bitte hier gelandet“?
Wir liefen umher und irgendwann kamen wir Richtung World Trade 7 – nebenan war ein Hilton Hotel – das hatten wir uns ursprünglich rausgesucht, bevor ein Kollege von Männe meinte, er kenne ein recht nettes kleines und persönliches Hotel in der Nähe, das wäre doch vielleicht netter als so ein riesen Kasten. Das World Trade 7 war abgesperrt und die Polizei bat uns, diesen Bereich zu verlassen (this building will come down very soon). Von hinten konnte man gar nicht sehen, keine Beschädigung oder ähnliches. Aber im Nachhinein kam raus, daß Trümmer vom Einsturz des Nordturmes das Gebäude wohl so zerstört hatten, daß es nicht mehr lange standhalten würde.

Wir marschierten weiter – ständig gab es fake news – Evakuierung der Central Station, angeblich wurden dort Bomben gefunden – ganze Panzerkolonnen fuhren mittlerweile durch die City, der Flugraum wurde abgeschirmt, wenn man einen Flieger am Himmel sah, duckte man sich und dachte, wo fliegt der jetzt bitte noch rein? Kurz – es war wie im Krieg (so stelle ich mir das zumindest vor). Und irgendwie war Krieg- irgendwie!!
Irgendwann holten wir uns in einem Supermarkt ein labriges Sandwich und setzten uns in einen Park – wir hatten keine Ahnung, wohin wir gehen sollten und was wir machen können….

Teil zwei morgen …..

Eine Ära geht zu Ende…

…und eine „Grösse“ ist gegangen – Ihre Königliche Hoheit Königin Elisabeth ll.

Ich bin traurig – Königin Elisabeth war für mich irgendwie „unsterblich“. Obwohl sie nicht „meine“ Königin war, mochte ich sie sehr.

Noch vor 4 Wochen waren wir in London – da war sie aber schon auf Schloss Balmoral, wo sie die Sommer oft verbrachte.

Für mich hatte Königin immer etwas märchenhaftes – man kennt ja all die Geschichten von Königskindern. Ich hatte immer die Fantasie, das all die Kinder dann im großen Schloss von Zimmer zu Zimmer toben und stundenlang in den vielen Räumen Verstecken spielen.

Und unter Königin sein verstand ich als Kind auch – die darf machen, was sie will. Dass es gerade das Gegenteil war, hab ich erst später verstanden.

Was eine grandiose Frau – mit 25 wurde sie Königin und führte ihr Land über 70 Jahre durch gute und weniger gute Zeiten.

Erst heute habe ich verstanden, warum sie nicht früher abgedankt hat. Hatte sie doch wohl einmal gesagt: Gott hat mich zur Königin gemacht und Gott wird das Königin sein auch beenden. Respekt!

Nur einmal war ich „etwas böse“ auf sie – als sie sich zu Dianas Tod so kühl und fast unmenschlich verhalten hat. Das habe ich ihr übel genommen.

Sie war eine große Instanz, sie hinterlässt große Fußspuren, in die sich König Charles nun erst mal hineinfinden muss, sie geht und hinterlässt- nicht nur für ihre Familie und ihr Land – eine riesige Lücke

Rest In Peace HRH Queen Elisabeth ll. 🥲🥲🥲 you and your smile will be deeply missed

G‘schichten aus dem Paulanergarten

Wir hatten unseren 21. Hochzeitstag- schaffen heute auch nicht mehr alle. Uns ist es gar nicht schwer gefallen und weh getan hat’s auch nicht.

Wir waren „zur Feier des Tages“ zum Mittagessen im Seehaus im Englischen Garten. Schee wars – gut war’s – gemütlich war’s. Und dann kam auch noch der Loddar (Lothar Matthäus) vorbei – mit seiner 6. Zukünftigen und eventuell auch Exfrau.

Kaum hatte er hinter unserem Tisch auf der Terrasse Platz genommen, kamen auch schon zwei junge Chinesen und baten um ein Selfie mit ihm. Hat er sofort gemacht.

Ich war ja ganz erstaunt, dass er wohl doch noch so bekannt ist und gerade von den „jungen“ erkannt wird.

Nach unserem Essen marschierten wir noch um den Kleinhesseloher See – es ist schon seeehr schön bei uns in der Landeshauptstadt 😍😍😍

Dann ging’s wieder heimwärts – es muss ja auch noch etwas gearbeitet werden – am Abend gabs noch ein gutes Tröpfchen und wir ließen unseren Tag vor 21 Jahren noch mal Revue passieren – war schon sehr schön damals… von unseren Flitterwochen erzähle ich euch dann am 11. September – das ist dann der passende Tag …..ich bin mit sicher, ihr wisst, was IHR an diesem Tag gemacht habt … WIR waren in New York – an diesem 11. September 2001 🙈🙈🙈

Mädelsabend in München

Sooo – wir waren in einem spanisch-rumänisch- israelischem Lokal – im NENI – wie man bestimmt an der „Aussage“ über der Küche erkennen kann, oder??? Hat es jetzt jemand ins „Deutsche“ übersetzen können???

Ziemlich coole Location ..

… direkt am Hauptbahnhof.

Männe hatte mich zur Ubahn gefahren- ich in die Ubahn rein – als einzige mit Maske.., hmm. Hauptbahnhof raus und da war auch gleich das Lokal … ich kannte es noch nicht und fand/finde es super – hipp – cool… einfach mal was anderes. Kann ich euch wirklich empfehlen, wenn ihr mal „etwas anderes“ möchtet.

Erste Freundin war schon da – Freundin Zwei kam auch gleich – erst mal ein Cocktailchen an der Bar und dann ins Restaurant.

Ich sag euch – alleine die Vorspeisen- der absolute Traum – von Hummus über Babaganoush, gebrannte Aubergine und Blumenkohl – sooo lecker und sooo sättigend, dass wir nur noch eine Hauptspeise schafften – den Jerusalem Teller.

Es war richtig klasse, hat super geschmeckt und wir haben uns so gefreut, in dieses Konstellation mal wieder zusammen zu sitzen … ein knappes Jahr hatten wir uns so zu dritt nicht mehr gesehen – einfach ein toller Abend – Danke Mädels!

Einfach mal kurz innehalten …

… und sich dran erinnern, was gestern und heute vor 50 Jahren in München passierte…

Es waren keine Deutschen, die das Attentat verübten – aber bei unsere Befreiungsaktion ist so ziemlich alles schief gelaufen – DAFÜR eine Entschuldigung…

https://de.m.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Olympia-Attentat

Mir war gerade diese Befreiungsaktion gar nicht mehr so in Erinnerung (nicht, dass ich mich persönlich hätte dran erinner können). Das liest sich wie ein schlechter Krimi – ist nun mal so geschehen und oft baut sich ein Fehler auf dem anderen auf – das scheint hier so passiert zu sein.