Kaiserstadt Kaysersberg an der elsässischen Weinstrasse

Nachdem wir den entzückenden Ort Riquewihr verlassen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Kaysersberg, nur ein paar Autominuten von Riquewihr entfernt. Wir fanden gleich einen Parkplatz vor den Toren des netten Örtchens und begaben uns auf Entdeckungstour.

Kaysersberg auf der Weinstraße, überrascht mit seiner mittelaterlische Stätte rund um die Sainte Croix Kirche und die befestigte Brücke überragen bei der Burg (Ruine der ehemalige freie Stadt der Dekapolis).
Seine strategische Lage lässt die die Erinnerung an die römische Straße wiederbeleben, die Elsass und Lothringen verband. Außerdem hat Kaysersberg hat eine reizende Altstadt mit gepflasterten Gässchen und wunderschönen Fachwerkhäusen.
Nebenher ist sie die Geburtsstadt Albert Schweitzers und befindet sich außerdem auch noch auf dem Jakobsweg. Also mehrere Gründe, diesen zauberhaften Ort zu besuchen.

Nachdem wir schon ein Weilchen unterwegs waren und nach unserer Uhr auch schon langsam Mittagszeit war, hielten wir Ausschau nach einem kleinen und netten Restaurant. Auf dem Weg dahin kamen wir auch noch an einem Laden vorbei, der selbstgebackenes Brot, Wurst und Käse verkaufte…. schlimm, wenn man da dann auch noch Hunger hat.

Knurrenden Magens liefen wir erst vorbei, drehten dann um und „probierten“ ein paar Leckereien, die hier auch präsentiert wurden. Wirklich sehr lecker und ich kann das nicht: Probieren und dann nix kaufen. Also schleppten wir dann auch noch diverse Salamis, geräucherten Speck und andere Leckereien durch die Gegend. Weiter ging es in diesem wirklich wunderschönen Örtchen:

Ich hätte hier stundenlang Verweilen können, ein Ausblick gemütlicher und schöner als der andere. Liebevoll dekorierte Fachwerkhäuser, nette kleine Lädchen, gemütliche Bistros und so kam es, daß wir dann auch Platz in einem fanden. Traditionell gabs für uns Flammkuchen und eine sehr besondere Limonade – sehr intensiv und erfrischend.

Und „er“ hatte unsere Aufmerksamkeit erregt. Ich habe ja eine kleine Kamera, die ich mit dem Handy auslösen kann und so positionierte ich die Kamera so, daß er zu sehen war, ich schaute ins Handy und konnte ihn fotografieren, so, daß er es nicht mitbekommen hat. Nicht wirklich „richtig“ aber hätte ich einfach in die Gegend fotografiert, wäre er ja auch mit auf dem Foto gewesen.

Mit der „Batschkapp“ hätte ich ihn glatt für einen Franzosen halten können, aber mit seinem Begleiter, der dann um die Ecke kam, sprach er einwandfreies Deutsch.

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Auto, denn Equisheim, der Ort mit ganz vielen Störchen und Störchennestern auf den Dächern des Ortes, wollten wir auch noch anschauen.

Hier das Denkmal von Albert Schweitzer, das Museum hat ausgerechnet am Dienstag geschlossen (natürlich waren wir Dienstag hier).

Hier in der „Poteries Alsacienne“ fand ich doch tatsächlich noch ein tolles Mitbringsel oder auch Geschenk für liebe Freunde – eine Käseplatte mit verschiedenen Messern dazu. Hab ich gleich mal drei Stück erstanden – preislich völlig okay, praktisch ist es auch und sieht auch noch schön aus.

Und hier noch ein paar Eindrücke auf dem Weg zurück zum Auto:

Zurück zum Auto, mittlerweile war die Luft schon leicht schwül und es zeichnete sich in der Ferne ab, daß es wohl in der nächsten Stunde zumindest regnen würde. Also, wir ins Auto und gen Equisheim gefahren. Die Entfernungen hier sind wirklich minimal, man ist innerhalb von 15 Minuten im nächsten wunderschönen Ort. Herrlich.

Veröffentlicht von Kerstins Reisefotos und mehr...

Reisefreudig, Fotografie-süchtig, fast immer gut gelaunt, Optimistin... Fotografie ist mein Leben - meine Leidenschaft - mein Yoga

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