Krise in München: Politisches Versagen und steigende Gebühren

Bei uns in München gehts echt rund – seit der Kommunalwahl im März gibt es kaum einen Tag, an dem man sich nicht vor die Stirn schlagen muß und sich fragt: Ist DAS euer Ernst?

Vor der Kommunalwahl hatten wir in München eine grün-rote Stadtkoalition. Diese sorgte für irrwitzige Entscheidungen und in den letzten 6 Jahren wurde so viel Geld verschleudert.

Es wurden Radwege gebaut und verbreitert, es wurden Ortszentren neu- und total VERplant, es sind 18,5 Millionen Euro für die Begrünung eines Platzes vor einem Einkaufszentrum geplant… Diese Koalition hat das Geld nur so rausgehauen. Und nun? Sind die Kassen leer. Und „wir“ müssen plötzlich sparen.

Und wen trifft es auch? All die jungen Familien, die Grün gewählt haben, um in ihren Augen auch „grün“ leben zu wollen und zu können, trifft es jetzt hart.

Die Stadt erhöht spürbar die Gebühren in ihren kommunalen und den geförderten privaten Kindergärten. Diese werden in den nächsten drei Mal in Folge nach oben gesetzt.

Den kostenlosen Kindergarten für alle wird des nicht mehr geben.

Ebenfalls sollen die Kosten für das Essen aller Altersgruppen steigen, die Stadt rechnet mit Mehreinnahmen von 5,1 Mio pro Schuljahr.

Städtische Einrichtungen werden ihre Eintrittspreise erhöhen und die Hundesteuer wird um 50 % (in Worten fünfzig Prozent) erhöht. Parkgebühren werden erhöht, Gebühren für Abwasser, Friedhof und Stadtbibliotheken ebenfalls.

Für das Jahr 2027 ist eine Entlastung des Haushaltes der Verwaltung von 250 Mio Euro als Ziel festgelegt. Prima, die Stadt plant die Begrünung der Innenstadt, damit sich „Gäste“ in der Stadt wohlfühlen – pro Baum redet man von 95.000,00 EURO.

Der Hammer ist folgende Zahl: 742 Millionen Euro wird die Stadt in 2029 aufbringen müssen, um Zins und Tilgung zu zahlen – im Haushaltsplan 2026 hat die Stadt gerade so den benötigten Überschuss von 206 Mio stehen, um die Tilgung mit 175 Mio so hinzubekommen.

In einem Unternehmen wären alle, die an diesem finanziellen Desaster beteiligt sind, fristlos entlassen worden und es hätte mit Sicherheit auch ein gerichtliche Nachspiel.

Hier gucken wir zu, wie Politik das Geld zum Fenster rauswirft und sich keine Gedanken um Sparmaßnahmen macht.

Es ist wirklich zum Heulen – und wenn ich sehe, daß wir seit Jahren (nicht Bayern, sondern Deutschland) mehr als 500.000 Euro dafür ausgeben, um beim ESC dermßen zu „verk….“
Was könnte man mit diesem Geld Menschen im eigenen Land unterstützen.

Wir schauen den ESC schon seit Jahren nicht mehr, ein grober Zusammenschnitt und das kurze Anspielen des Siegerliedes reicht mir vollkommen, um vor Fremdschämen fast in den Boden zu versinken.

In diesem Sinne euch noch einen schönen Sonntag – die Eisheiligen haben wir „erledigt“, es könnte jetzt endlich mal aufwärts gehen. Letztes Jahr um diese Zeit waren meine Pfingstrosen im Garten schon fast verblüht, dieses Jahr sitzen die Blütenbällchen noch fest verschlossen an den Stängeln.

Veröffentlicht von Kerstins Reisefotos und mehr...

Reisefreudig, Fotografie-süchtig, fast immer gut gelaunt, Optimistin... Fotografie ist mein Leben - meine Leidenschaft - mein Yoga

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