zum Zweiten :(((
Im Osten Deutschlands unterwegs….
hier in Dresden:
Dieser Geruch……
…. wenn du den Schraubverschluss der Sonnencreme öffnest und diese dann auf deinem Arm/Bein/Gesicht verteilst … unbezahlbar

Früher waren es sogar noch Dosen – ich kann mich da an „Delial“ erinnern. Und je höher der Lichtschutzfaktor, desto „dicker“ die Creme… ich hab mir als Kind immer vorgestellt, dass es ähnlich ist, wie Butter aufs Brot schmieren… 😉es war furchtbar, bis endlich diese Creme einmassiert war.
Und dann gabs das Tiroler Nussöl – auch ganz besonders in seinem tollen Geruch. Da hat man dann geglänzt wie eine Speckschwarte und wehe, du hast danach im Sand gespielt – das klebte dann an den Händen wie sonst noch etwas.

Da kommen Erinnerungen auf – erste Urlaube am Weißensee und Presegger See in Österreich – Schwimmbadbesuche… wir waren früher den ganzen Sommer jeden Tag im Schwimmbad – für uns Schüler gabs eine Saisonkarte für 6,00 Mark!!!
Das Schwimmbad Kiosk – was hatten die tolle Sachen – diese Schleckmuscheln, weiße Schaummäuse uuuund es hab öfters mal ein Fleischsalat-Brötchen . Hat mir nur im Schwimmbad geschmeckt …

Beim Eis liebte ich besonders das „Capri“ und das „Split“. „Dolomiti“ ging auch und „Domino“. Und „Berry“ für 25 Pfennig – da bekam man knallrote Lippen davon 🙂 Hach – ihr seht, ich bin heute in Erinnerungen und Nostalgie unterwegs … auch schön.

Euch allen einen schönen Feiertag, wenn ihr habt, ansonsten ein schönes Wochenende und den „Ostdeutschland“ Reisebericht gibst demnächst hier.
Funkstille
War hier die letzen 14 Tage – wir waren 10 Tage in Sachsen und Thüringen unterwegs und ich war danach noch im Hessenländle zum Fotografieren einer Hochzeit. Wunderschön war’s – mehr von mir dann wieder in den nächsten Tagen …
Dresden

Weimar – Goethes Gartenhaus

Eisenach – Wartburg

Erfurt

Braut

Nordlandfahrt mit der MEIN SCHIFF 3 – letzer Teil: Trondheim – Alesund -Seetag -Kiel
Hier unser letzter Teil unserer wirklich bis jetzt aufregendsten und interessantesten Kreuzfahrt… leider geht es schon wieder gen Heimat… aber lest selbst: Trondheim – Alesund – Seetag – Kiel
…. dieses war der soundsovielte Streich und ein weiterer folgt zugleich …
Ich komme mir im Moment echt vor wie Witwe Bolte, Lehrer Lämpel, Schneider Böck und alle anderen Leidensgenossen….die wurde auch jeden Tag mit einem anderen Streich von Max und Moritz überrascht. Nur dass es sich hier nicht um Wilhelm Buschs Witwe Bolte und die Strolche Max und Moritz handelt sondern um Deutschlands Bürger und „die Grünen“…

Die Grünen diskutierten bei ihrem Parteitag in Erlangen über ihr „Regierungsprogramm“… würden sie es einfach nur lassen. Sämtliche Überlegungen dieser Partei sind seit Monaten einfach nur utopisch und in keinster Weise nachvollziehbar – geschweige denn überhaupt mach- und umsetzbar.
Da kommen Ideen auf und werden für den Bürger verpflichtend und er bekommt die Kosten dieser Ideen aufgedrückt . Das Thema Wärmepumpe hatte ich ja schon erwähnt. Alles Ideen, die einfach so wie gefordert nicht umsetzbar sind. Das ist das, was mich am meisten aufregt. Es wird einfach nicht nachgedacht, wie diese Ideen zu verwirklichen sind. Hauptsache einfach mal schnell rausposaunt, das muß jetzt so gemacht werden. Ohne einen Plan zu haben, wie es umgesetzt werden kann.
Davon abgesehen, daß sie ja bei mir einfach nur die „Verbotspartei“ genannt wird – auch hier hab ich mich schon ausgelassen: Verbot von Ölheizung, Verbot von Verbrennermotoren, Verbot von SUV, Verbot von Autobahnbau, Verbot von Kurzstreckenflügen, Verbot von AKW, Verbot von Fracking, Verbot von Fleisch, Verbot von Süßigkeitenwerbung, Verbot von Pflanzenschutzmitteln, Verbot von E-Zigaretten, Verbot von Böllern, Verbot von Luftballons, Verbot von Kitesurfen, Verbot von Tiergärten…Den Bau von Einfamilienhäusern wollten sie auch stoppen….
Max und Moritz hatten 7 Streiche auf Lager…die Liste der Grünen läßt sich noch beliebig fortführen. Der neuste Streich:
Kaum haben wir uns von dem Schock der Auferlegung der neuen Heizung, die wir jetzt bitte baldmöglichst in unsere Häuser einbauen (Wärmepumpe – Kosten bis zu ca 30.000 Euro – die bezahlen wir aber bitte alle selbst) erholt, geht es weiter: Im Staatswald sollen 200 neue Windräder entstehen. Die Grünen wollen nun jedem neugeborenen Kind in Bayern einen Anteil an diesen Windrädern schenken – im Wert von je 3.000 Euro. Toll! Klasse! Das Neugeborene wird sich vor lauter Freude an diesem Anteil erst einmal richtig schön bep……..Ähh- kurze Nachfrage, das Neugeborene bekommt also einen Teil des Windrades geschenkt, während seine Eltern die neue Wärmepumpe auf ihre Kosten in ihr Haus einbauen müssen… hab ich das RICHTIG verstanden?
Haaa, ich sitze gerade vor meiner Glaskugel und sehe schon gaaanz, gaaanz viele Menschen (ausgehend von den Kosten eines Windrades in Höhe von ca 2,5 Mio Euro sind das dann ca. 840 Menschen) in 18 Jahren um ihr Windrad drumherum rennen, die sich fragen: Was genau von dem Windrad gehört mir jetzt? Hat sich der Wert gesteigert? Kann ich meinen Anteil evtl. verkaufen? Oder tauschen? Ich hätte gerne den Teil weiter oben. Was mache ich nur mit diesem Anteil???
Jetzt mal ehrlich – ihr lieben Grünen…. Wer bezahlt das denn? Ihr – die Grünen – aus eurer Parteikasse? Oder wird das aus dem „Steuertopf“ genommen? Dann wiederum schenkt IHR das nicht den Neugeborenen, sondern wir Steuerzahler. Und so wird es doch werden. Seid doch einfach mal ehrlich, WIR zahlen mal wieder für eure abstrusen Ideen. Haltet ihr uns für soooooo doof und glaubt, wir merken das nicht?
Reisebericht Nordlandfahrt mit der MEIN SCHIFF 3 – Teil 3
Und wieder heißt es „LEINEN LOS“- begleitet mich doch bitte ans Nordkapp und nach Spitzbergen – den nördlichsten Ort der Erde…. hier gehts lang…
Hochzeitstorte und was man sonst noch so braucht….
Ich habe diese Woche mit einer „Kundin“ telefoniert – ich werde sie und ihren (dann) Ehemann nächstes Jahr im Mai bei ihrer Hochzeit fotografieren. Wir haben grob die Eckdaten abgesprochen, Termin fixiert, grob den Ablauf und Location besprochen und ich werde dann zeitnah nächstes Jahr Kirche und Location besichtigen, damit ich einen groben Überblick habe. Das mache ich immer – wenn man schon mal vorher vor Ort war, gibt es dann keine bösen Überraschungen. Kirche wird besichtigt, wie sind die Lichtverhältnisse, wo darf ich als Fotografin stehen, wo machen wir dann die „offiziellen“ Hochzeitsfotos, dann das Restaurant und und und.
Bei der Fotoshooting-Preisvorstellung waren wir uns sehr schnell einig (ja, gibts auch ohne Nachfragen auf Rabatt, Sonderpreis etc), nachdem es ja eine „Hochzeitsreportage“ gibt, mußten noch ein paar Dinge besprochen werden, Fotografie beim Friseur, dann zu Hause, Kirche, Fotos danach und dann die Feier. Und wie wir dann so gerade nett plaudern, kam auch das Thema Kosten Hochzeitstorte und Blumenschmuck auf.
Junge, Junge… bei uns ist es ja schon ein paar Jährchen her und trotz „München und Umland“ waren wir damals wohl echt gut dabei. Vorteil war, Papa ist ja Bäcker und Konditor und hat uns die Hochzeitstorte natürlich eigens hergestellt. Und nun kommt es: Solche Hochzeitstorten kosten heute ja wirklich ein halbes Vermögen: zwischen 300 und 1000 Euro und mehr – ich hatte richtig Schnappatmung, als sie mir das erzählt hat.
Tjaaa – und dann kommt noch der Blumenschmuck, der mit grob 700 Euro zu Buche schlägt. Bäääm. Vom Hochzeitskleid für 1.500 – bis 2.500 Euro will ich gar nicht reden. Wir sehen, heiraten ist heute wirklich kein billiger Spaß mehr.
Und trotzdem muß ich mir dann doch noch manchmal Diskussionen stellen, ob es denn möglich wäre, das Fotoshooting preislich „anzupassen“. Hmmm… wenn ich in Zukunft mein Fotoshooting preislich anpassen würde, ginge der Schuß RICHTIG nach hinten los.







Die Hochzeitstorte ist in einer guten Stunde „erledigt“ – es hat jeder ein Stückchen gegessen und sie ist Geschichte – halt, nein – ich habe sie vorher natürlich fotografiert. Ich rechne mal eine Arbeitszeit von 4 Stunden für eine 3-stöckige Torte.
Der Blumenschmuck ist nach einer Woche Geschichte – Tante Hilde bekommt noch ein Gesteck mit, Cousine Emmi ebenfalls, den Rest nimmt das Brautpaar mit nach Hause und entsorgt es danach. Die Gestecke sind auch in 2-3 Stunden gemacht.
Nun komme ich mit meinen Fotos – die bleiben – für immer. Für das Brautpaar, für dessen Kinder und Enkel …. und jetzt komme ich mal mit meiner Arbeitszeit: Gehen wir mal davon aus, daß ich von morgens um 9.00 Uhr bis Mitternacht fotografiere – das sind dann 15 Stunden, zu Hause die Fotos (ca. 800 Stück) auf meinen Computer lade, sie sichte,
aussortiere, die ausgewählten (dann ca 300 – 500, je nach Art der Hochzeit und Feier auch evtl mehr), dauert je nachdem 1-2 Stunden und die Fotos, die dann ausgewählt wurden, werden dann noch etwas bearbeitet. Licht, Farbe und andere Kleinigkeiten – dauert locker nochmal 5 Stunden. Und jetzt kommt mir bitte nicht und sagt „ja selbst Schuld, wenn du deine Fotos noch bearbeiten mußt“. Das wurde früher in JEDER Dunkelkammer beim Entwickeln der Fotos gemacht. Immer! Licht und Farben wurden selbstverständlich angeglichen.
Entweder ziehe ich die Fotos dann auf einen Stick – meist lade ich sie hoch und verschicke sie per Email – nochmal Zeitaufwand.
Mein Preis dann für so ein Shooting: ca 1.500 Euro. und dann muß ich mich noch solchen Diskussionen stellen…. Was zahlt ihr in der Werkstatt für eine Meisterstunde? Im Durchschnitt kostet eine Meisterstunde um die 140 Euro. Dann kommt ja noch das Material dazu – Die Fotos sind in meinem „Paket“ natürlich inbegriffen.
Gott sei Dank hatte meine „Kundin“ diese Preise im Kopf und war mit meinem Angebot sofort und gleich einverstanden und hat „gebucht“. Es gibt doch auch noch Menschen, die einfach mitdenken können.
Bürger in Wut, Anne Will und Wärmepumpe sind heute meine Themen

Heute bin ich bzw. ist mein Post leicht politisch angehaucht.
Sonntag war ja Wahl in Bremen bzw. Bremerhaven. An sich könnte es mir als Bayerin egal sein, was dort gewählt wird. Sollte es aber nicht – also weder mir noch der Allgemeinheit. Ich bin da nämlich auf eine Partei „gestoßen“, die ich vorher noch nicht kannte. Die „Bürger in Wut“ – Moooment – wo bleibt der Aufschrei der Gender:innen???? Muss es nicht Bürger:innen in Wut heißen? Wenns nicht so traurig wäre, könnte man bei dem Parteinamen erst einmal lachen. Bürger in Wut! So! Was ist denn euer Motto? Habt ihr auch eine andere Strategie außer wütend zu sein? Das ist für mich schon einmal lächerlich und nicht ernst zu nehmen. DOCH! Sie sind ernstzunehmen. Sogar sehr. Denn die Menschen/Bürger sind wütend. Es handelt sich hier meist um „Protestwähler“. Die 2004 gegründete Wählervereinigung verortet sich selbst zwischen CDU und AfD. Nach Einschätzung der Bundeszentrale für politische Bildung vertritt sie rechtspopulistische und wirtschaftsliberale Positionen. Vom Extremismus der AfD grenzt sich die BIW allerdings ab. Nun ist diese Partei eine stadtstaatliche Partei – also nicht deutschlandweit vertreten. Noch nicht! Aber der Name klingt doch schon irgendwie „aufhorchend“. Wenn ich jetzt auch nicht wirklich ein Konzept dieser Partei hier im Netz finden konnte. Aber der Name zieht. Und auch verständlich.
Die Menschen in Deutschland sind wütend und fühlen sich alleine gelassen. Am Sonntag bei Anne Will ging es auch unter anderem wieder einmal um das Thema Klimaschutz und Habecks „Ideen“, das Klima zu schützen und den Bürgen hohe Kosten aufzuerlegen.
Immobilienbesitzer sollen nun Wärmepumpen in ihre Häuser bauen. Abgesehen von den hohen Kosten ignoriert Robert Habeck jedoch folgende Fakten:
(Quelle: Focus)
1) Es herrscht in dieser Branche Personalmangel – in Zahlen – es fehlen ca. 60.000 Monteure, um
diese Idee umzusetzen.
2) die fachliche Kompetenz fehlt: Nur ca 15-20 Prozent der Betriebe haben damit bereits
Erfahrung
3) Die Betriebe sind jetzt schon sehr gut ausgelastet. Nach Berechnungen des Verbandes
müssten ab jetzt an sieben Tagen die Woche jeden Tag 2000 Wärmepumpen eingebaut
werden, um auf die Zahl von sechs Millionen Wärmepumpen bis 2030 zu kommen. Und bislang
erscheint der Montageauftrag ‚Wärmepumpe‘ für viele Handwerker eben noch komplexer und
unattraktiver als andere Aufträge.“
4) Viele Gebäude sind gar nicht für Wärmepumpen gedacht. Gerade Altbauten nicht, zumal diese
selten gut gedämmt und isoliert sind. Macht überhaupt keinen Sinn.
5) Die Kosten: Eine Erdwärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet zwischen 15.000 und 20.000
Euro. Hinzu kommen Stromkosten von ca 1.000 Euro und 150 Euro Wartung jährlich. Und
natürlich spare ich dann im Laufe der Jahre – aber ich habe doch diesen „Vorschuß“ zunächst
einmal zu leisten. Wieviel Jahre braucht es, bis sich die Kosten dieser Wärmepumpe dann
endlich „amortisiert“ haben?
Und noch ein Fakt: Eine Wärmpumpe kann so viel Strom verbrauchen, wie ein Mehrfamilienhaus. Und die von Habeck gewünschten 6 Millionen Wärmepumpen bedeuten eine Stromnachfrage von ca 30 Terawattstunden. An sehr kalten Tagen würde eine solche Zahl an Wärmepumpen die Spitzenlast in Deutschland um bis zu 10 Gigawatt erhöhen. Doch diese Energie konnten nach derzeitigem Stand nur neue Gaskraftwerke liefern – die derzeit niemand baut (Quelle: Handelsblatt)
Die Idee der Grünen „sozial schwache“ (damit sind in diesem Falle Familien gemeint, deren Einkommen unter 20.000 Euro im Jahr liegt) dabei mit 80 Prozent Zuschuß zu unterstützen, macht die Idee nicht besser. Hört sich super an – betrifft aber die allerwenigsten.
Neee Herr Habeck – ich finde Ihre Ideen wirklich nicht gut. Um nicht zu sagen: illusorisch. Und ich bin auch kein Klimawandel-Leugner. ABER Amira Mohamed Ali (Die Linke), Fraktionsvorsitzende im Bundestag, hat ein paar wirklich gute Argumente gebracht (und NEIN, ich bin keine LINKS-Wählerin)
Hört euch das doch mal ab Minute 32:00 an – im Übrigen war das für mich seit langem mal wieder eine ziemlich gute Sendung. Tolle Diskussionen und interessanter Meinungsaustausch.
Reisebericht Nordlandfahrt mit der MEIN SCHIFF 3 – Teil 2
… weiter gehts auf der Mein Schiff 3: Nachdem wir Bergen hinter uns gelassen hatten, gings weiter nordwärts zum Geirangerfjord und nach Molde…. Ahoi
