Koffer packen….

… und unsere Reise nach Neuseeland gedanklich nochmal Revue passieren lassen – ich nehme euch mich auf die andere Seite der Erde….

Neuseeland Teil 1 – Auckland und Rotorua

Einer unserer tollsten und aufregendsten Urlaube war definitiv Neuseeland in 2008 – auch einer unserer längsten – wir waren knapp 4 Wochen unterwegs. Wir bereisten die Nord- und die Südinsel.

Gestartet sind wir auf der Nordinsel: Von München flogen wir nach Dubai, dort hatten wir ca. 2 Stunden Aufenthalt und dann ging es weiter nach Melbourne/Australien. Dort gabs auch nur einen kurzen Aufenthalt und dann gings weiter nach Auckland. Insgesamt waren wir 24 Stunden unterwegs – schon ganz schön lange.

Wenn du so lange unterwegs bist, möchtest du nicht unbedingt Holzklasse fliegen – also machten wir uns schlau, was denn die Business Flüge nach Auckland kosten würden. Lufthansa war unverschämt teuer und Emirates war ausgebucht. Mist. Dann kam das Angebot von Emirates, doch First Class zu fliegen – wir gleich „ne, niemals, das kann man doch nicht bezahlen“. Was soll ich euch sagen: Die beiden First Class Flüge waren wirklich nur leicht teurer als die ausgebuchten Business Flüge aber viel, viel günstiger als die Business Flüge von Lufthansa. Bei 24 Stunden Flug entschieden wir uns dann für die First Class Flüge und es war – Himmlisch! Unglaublich! Fantastisch! Einzigartig! Wir hatten eigene Kabinen, richtige Betten, einen Kühlschrank, viel Platz, unseren Krimskrams zu verstauen und wir genossen es wirklich. Und wir kamen total entspannt und ausgeschlafen in Auckland an und konnten dort gleich losziehen.

Am 11.11. um 16 Uhr kamen wir in Auckland an, holten unser Mietauto ab und fuhren zu unserem Hotel – dem Hilton Auckland Princess Wharf.

Nach 24 Stunden Sitzen oder Liegen im Flieger marschierten wir gleich noch in Auckland umher.

Abends gingen wir noch eine Kleinigkeit essen – unseren Plan, in Männes Geburtstag hineinzufeiern, gaben wir auf, wir waren doch recht geschafft und müde.

Am nächsten Morgen frühstückten wir schnell und zogen dann gleich wieder los: Auckland hat mir als „Großstadt“(mit gerade mal 1,3 Mio Einwohnern) wirklich richtig gut gefallen. Wir starteten am Cornwall Park und One Tree Hill. Und auf den Skytower gings auch – von da aus hatten wir einen sensationellen Blick.

Im „Loaded Hog“ (besoffenes Schwein) stärkten wir uns und dann gings weiter nach Davonport – den etwas nobleren Ort in Auckland.

Und dann war auch schon wieder Spätnachmittag und wir machten uns zurück auf den Weg zu unserem Hotel – wollten wir doch an Männes Geburtstag noch schön Essen gehen.

Eine nette, kleine Überraschung traf ihn dann im Hotelzimmer an:

Erst dachte er, das wäre vom Hotel, aber ich klärte ihn dann auf: Meine Mama, die wirklich Beste auf der ganzen Welt, klemmte sich Tage vor unserer Abreise ans Telefon und rief in unserem Hotel in Auckland an (unser Reisebüro gibt uns immer sämtliche Telefonnummern der Hotels für die Daheimgebliebenen mit). Mit ihrem Volkshochschulenglisch (ich ziehe den Hut vor ihr, daß sie das überhaupt über 3 Jahre durchgezogen hat) fragte sie sich durch und bekam dann von der Rezeption die Auskunft, daß am nächsten Tag um 5 Uhr früh deutscher Zeit eine deutsche Kollegin am Telefon sei und sie dort ihr anliegen nochmals anbringen könne. Das machte sie und erklärte der Dame an der Rezeption, daß ihr Schwiegersohn am 12.11.Geburtstag habe und ob man nicht eine Kleinigkeit aufs Zimmer stellen und wie sie das bezahlen könne. Die sehr nette Dame sagte, sie kümmere sich darum und natürlich würde das nichts kosten – sehr nett.

Wir fanden noch ein sehr nettes Lokal (The Harbour Side – da hatte ich Männe schön zum Geburtstagsessen eingeladen), hatten einen wunderschönen Geburtstagsabend – später auch noch mit Livemusik und auf Nachfrage, ob der Sänger denn einen Song von Bryan Adams auf seiner Playlist hätte, fragte er „Are you from Germany?“ und zeigte er seine Begeisterung für unseren Musikwunsch. Aber er spielte „Summer of 69“

Am nächsten Tag machten wir uns auf zur Bay of Islands – Kauri Cliffs – ganz ehrlich – eine solch wunderschöne Landschaft hatte ich vorher noch nie gesehen und auch heute glaube ich, noch nichts Schöneres und friedlicheres gesehen zu haben.

The Lodge at Kauri Cliffs – eine Wahnsinns-Lodge

Diese Ausblicke – einfach unfassbar schön.

Hier in der Lodge hatten wir beim Einchecken schon gleich ein nettes Erlebnis. Wir waren ja nun 4 Wochen unterwegs und Männe hatte sich aufgrund der eh schon knappen Kofferverhältnisse gegen das Mitnehmen eines Sakkos entschieden. Beim Einchecken wurde uns gesagt, daß beim Dinner ein jacket „required“ ist – unseren entsetzten Augen entnahm sie, daß wir wohl keines dabei hätten. Sie grinste und meinte, wir sollen doch mal hier ums Eck kommen – da hingen in einem Schrank Sakkos (alles die gleichen) in den verschiedensten Größen und Männe suchte sich sein Sakko raus. Unnötig zu sgen, daß am Abend alle Männer das gleiche Jacket anhatten und dies zur allgemeinen Erheiterung führte 🙂

Am nächsten Tag machten wir eine wunderschöne Wanderung durch die wirklich unglaublich schöne Natur – wir hatten vom Hotel ein Lunchpaket dabei und wir konnten uns kaum satt sehen an den sich ständig wechselnden Ausblicken. WUNDERSCHÖN. Wie gesagt, so etwas schönes hatte ich vorher und habe ich nachher nie wieder gesehen. Ich denke heute noch sehr oft an die Bay of Islands und an die Lodge at Kauri Cliffs.

Und ein wenig Kultur gabs auch noch für uns:

Dieser Ausblick auf die Lodge – diese Landschaft – dieses Licht…..

Von der Bay of Islands gings für uns dann Richtung Rotorua – vorher noch einen Stopp auf einer Toilette – der TOILETTE in Kawakawa: Auch Friedensheim Hundertwasser hatte es einmal hierher verschlagen und er hat sich hier verewigt: Er wohne in seiner Wahlheimat Neuseeland in der Nähe von Kawakawa auf einem ganz nach seinem ökologisch gestalteten Grundstück.

Und dann kamen wir nach Rotorua – irgendwie zog sich die Fahrerei echt hin und wir kamen total unterzuckert und hungrig an. Die nette Betreiberin des Boutique Hotels sah uns das schon an und meinte nur: Are you hungry? I promise I’ll fill you up…..

Kurz unser Zimmer bezogen und dann haben wir einen Riesenpott Kürbissuppe bekommen – die beste meines Lebens – weil ich so Hunger hatte.

Am nächsten Tag begaben wir uns ins Tepuia-Dorf – da gibt es noch einige aktive Geysire – fand man relativ schnell, einfach der Nase nach – es stank schon sehr nach Schwefel.

Natürlich mussten wir auch in einem öffentlichen Bad (Polynesian Spa in Rotorua) ein wenig in den heißen Quellen entspannen – da war es teilweise schon richtig heiß drin.

Viel Zeit hatten wir nicht, unser nächster Programmpunkt war eine relativ authentische Maori Show Im Tamaki Maori Village. Wir wurden natürlich vorher eingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, daß die Maori ein gewisses Ritual ein-/abhalten und wir bitte nicht lachen sollen, wenn sich uns ein Maori nähert, uns böse anschaut und anschreit und uns zum guten Schluß die Zunge rausstreckt…. Ihr wisst, wie das ist, wenn ihr gesagt bekommt, ihr sollt nicht lachen. Ich bin fast implodiert….

Auch wenn wir es nicht wirklich verstanden haben, es war schon klar, daß das einfach Kultur ist und auch alles eine kulturelle/religiöse Bedeutung hat.

Am nächsten Tag hieß es Abschied und Kurs auf Taupo/Huka Lodge nehmen – vorher hielten wir aber noch and den Hell’s Gate Geysiren. Da war wirklich was los so knapp unter der Erdoberfläche, es dampfte, es stank und es blubberte in einer Tour. Spannend!

Sieht das nicht irre aus? Diese Farben – unglaublich oder?

Worauf bist du heute stolz?

.. das wurde ich heute in meinem “Achtsamkeitskalender” gefragt. Da bin ich doch schon gleich mal überfragt. Worauf kann man denn stolz sein? Okay, da gibt es bestimmt einiges, aber wenn man mich fragt, bin ich erst mal überfragt.

Ich habe in meinem Leben noch nicht wirklich etwas richtig Bedeutendes geschaffen, also warum stolz? Was ist Stolz eigentlich? Und das sagt mir Google unter anderem:

Ganz allgemein lässt sich der Stolz als ein Gefühl bestimmen, dass den Wert der eigenen Person in einer bestimmten Situation erhöht.

Für Menschen, deren Selbstwertgefühl nicht sooo ausgeprägt ist (da zähle ich mich dazu), also eher unbekannt.

Gut – stolz war ich (oder bin es noch), als ich mein Fernstudium zur Betriebswirtin mit abschließende Diplom in der Hand hatte. Das war eine Leistung, die ich mir selbst eigentlich gar nicht zugetraut hätte.
Und ebenfalls stolz bin ich auf meine Selbständigkeit als Fotografin mit meinem eigenen kleinen Unternehmen. Auch da hätte ich es nicht geglaubt, daß ich das schaffe. Gut- das ging natürlich nur mit Männes Unterstützung und Hilfe aber letztendlich habe ICH es geschafft.

Von daher ist dieser Achtsamkeitskalender, den ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt habe, ein Anfang, ein bißchen mehr auf sich selbst zu hören, auf sich selbst zu “achten”, nicht alles als Selbstverständlich hinzunehmen und eben auch mal auf sich stolz zu sein, wenn man etwas “besonderes” erreicht hat. Ich bin gespannt, ob ich es fertig bringe, die täglichen Fragen ehrlich zu beantworten und damit ein wenig Selbstreflektion zu betreiben.

So, das war zum Anfang des Jahres und auch zum Anfang dieses Postings etwas “psychologisch” angehaucht – jetzt erzähle ich euch von unserer Silvesterparty, die wirklich super war und – von der ich dann, hätte ich ein wenig mehr Selbstwertgefühl – sagen würde” Ich hab die Party super gewuppt”. (Wobei ich das ja auch wieder nicht alles alleine gemacht habe).

Anfangs geplant mit insgesamt 6 Personen kamen dann Anfang Dezember noch 3 weitere hinzu und so kurz vor Weihnachten wurden wir von einem befreundeten Pärchen gefragt, was wir denn Silvester machen würden. “Kleine Party mit Fondue und anschließend Tanz, wieso? Ja also, äh, wir wollten eigentlich mit Freunden zu Hause feiern, aber irgendwie hat sich das jetzt nicht ergeben … und da wollten wir mal fragen…. aber ganz ehrlich antworten und nur, wenns euch nicht zu viel wird.

Als Männe damit um die Ecke kam, hab ich schon geschluckt und gedacht: Fondue für 11 Personen ist schon ne kleine Herausforderung und ich habe tatsächlich (ich bin doch noch lernfähig) erst mal auf mich und meine Zweifel gehört anstatt sofort zuzusagen “kriegen wir hin” und danach rumzujammern, es wird mir zu viel.

Fakt ist – ich/wir haben dann entschieden, kriegen wir hin, wenn wir alles etwas verteilen: Jeder tut oder bringt etwas. Es wurden Vorspeise und Nachspeise verteilt, ich habe die Fonduesoßen “outgesourced”, Wein und Sekt mitbringen wurde verteilt und so blieb uns/mir “nur” Fleisch und Baguette zu besorgen, den Rahmen hübsch zu gestalten.

Und wie das gute Schicksal dann manchmal doch noch um die Ecke schaut, sagte ein Pärchen dann noch ab – zwar sehr kurzfristig aber letztendlich waren wir dann 9 Personen und das machte es doch noch etwas einfacher.

Wir begannen mit einem Aperitiv und Papas selbstgemachte Käsestanden (Blätterteigstangen), die hatte ich an Weihnachten als Teiglinge mitgenommen und frisch aufgebacken.

Regina hatte als Vorspeise Lachstartar mitgebracht – sehr lecker.
Dann gabs Fleischfondue – ich hatte das Fett richtig lange auf dem Herd stehen und es toll heiß – auch relativ lange und das Fleisch war klasse. Ich liebe Fondue mit Fett – es ist superknusprig und es schmeckt uns einfach besser als Fondue mit Brühe. Wobei die Brühe halt am nächsten Tag noch eine ganz besondere Suppe ergibt.

Chrissie hatte Mochito Cupcakes und Melk Tarte zum Nachtisch mitgebracht – ich konnte noch nix essen, hatte ja noch das ganze Fleisch und die Shrimps mit Baguette und all den leckeren Soßen, die Silvia gemacht hatte, im Hals.

So gegen halb zwölf waren wir fertig, Carmen und ich spülten schnell die Sektgläser vom Aperitiv und kurz vor zwölf waren die Gläser auch wieder aufgefüllt, wir zählten den Countdown runter und nach “Happy new year” und “New York” marschierten wir nach draußen und ließen ein paar Kracher in den Himmel steigen. Und nein, ich werde mich jetzt nicht schlecht fühlen und mich”entschuldigen” – ich möchte mir diese Tradition nicht nehmen lassen. Und all diejenigen, die sich jetzt aufregen, sitzen dann sonntags vorm Fernseher und gucken sich Formel 1 an, wenn man unsinnig Runde um Runde im Rennwagen durch die Gegend rauscht, Benzin verballert, Abgase noch und nöcher raushaut und Reifen abfährt, die dann im hintersten Indien oder in welchem armen Land auch immer verbrannt werden!!!

Gegen dreiviertel eins waren wir dann wieder inhäusig und legten jede Menge flotte Sohlen aufs Parkett – es war wirklich lustig und toll. Männe macht jedem guten DJ Konkurrenz!

Gegen halb drei verabschiedeten sich die ersten Gäste, die noch fahren mussten oder wollten. Carmen und Foumy übenachteten bei uns und wir saßen noch bis halb vier – Carmen und ich spülten dann noch alle Gläser (bis auf die, die noch vor uns standen – also genau 4 Stück) und um 4 Uhr lag ich im Bett. Konnte lange nicht einschlafen, weil es eine richtig gelungene Fete war, ich froh war, daß alles so gut geklappt hatte, die Küche und Eßzimmer schon wieder in gutem Zustand fürs gemeinsame Frühstück war und ich genau wußte, daß ich nach dem Aufwachen weder Kater noch Kopfweh haben würde. Nachdem es mir gesundheitlich ja im Moment nicht so gut geht, hat sich mein Alkoholkonsum sehr in Grenzen gehalten, was auch gut ist/war.

Gemeinsames Frühstück gabs dann um 10 Uhr und wir saßen dann noch noch bis fast 14.00 Uhr beieinander – war auch sehr nett und harmonisch.

Gestern abend gabs dann Extremcouching, aufgrund des Schlafmangels konnte ich nur noch dem Traumschiff folgen (da macht es nix, wenn man zwischendrin mal einnickt, so niveaulos ist das mittlerweile geworden). Aber für so einen Abend genau das richtige Programm.

So und nun ist schon der zweite Tag des neuen Jahres angebrochen – ich habe mir für diese Woche jede Menge “me-time” verordnet – ich habe ja diverse Bücher zu Weihnachten bekommen, denen werde ich mich hingeben. Es steht außer Arzbesuch in dieser Woche gar nix an und das ist ein herrliches Gefühl. Und nein, Langeweile kenne ich nicht und die wird es bei mir auch niemals geben.

Fangt es gut an – das Neue Jahr – auf regen Austausch hier. Ich freue mich drauf.

Alles Gute für 2024

Friede, Freude, Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und dass 2024 so wird, wie ihr euch das für euch vorstellt. Nicht immer hat man Einfluss darauf aber oft liegt es an der eigenen Einstellung, welchen Roman man auf (in diesem Jahr) 366 Seiten schreibt. Manche Seiten sind vorgegeben, manche kann man frei beschreiben. Ich wünsche mir und euch einen spannenden und richtig guten Roman.

Um es mal mit den Wortten des für mich schönsten „Neujahrssong“ von ABBA zu sagen:

Happy New Year
Happy New Year
May we all have a vision now and then
Of a world where every neighbor is a friend
Happy New Year
Happy New Year
May we all have our hopes, our will to try
If we don’t we might as well lay down and die
You and I

Vorbei….

Ab November -und die vier Wochen im Advent besonders – freue ich mich auf Weihnachten und dann – schwups – isses vorbei.

Genossen habe ich es – den Heiligen Abend alleine mit Männe, die stressfreie und flotte Fahrt am ersten Feiertag im Auto ins Heimatstädtchen, der wunderschöne Abend mit der Familie bei meiner Schwester, der zweite Feiertag in meinem Elternhaus und… das war es schon wieder

Viel Zeit mit- und füreinander, viel zu viel gutes Essen und Wein, viel Lachen und gute Gespräche und mein Akku ist wieder aufgeladen für die kommende „stade“ Zeit (wie ich sie für mich nenne).

Nach Silvester ist es dann wirklich ruhig bei uns. Man ist „satt“ – von allem: Essen, Trinken, Feiern, Gesellschaft… da verkrieche ich mich gerne etwas.

Und ich merke gerade ganz gewaltig: ich muss mal ein paar Gänge zurück schalten – mein Körper ist im Moment nicht der, der er sein sollte: Warnsignale gibt er ab, die bis jetzt ignoriert wurden und denen ich nun doch nachgehen muss und auch will.

In diesem Sinne: euch allen ein gutes und vor allem gesundes NEUES JAHR 2024

Wenn der Heilige Abend…

auf den 4. Advent trifft oder auch umgekehrt – da fehlen mir dann wirklich ein paar Adventstage. Und genau so ist es dieses Jahr – wann endet der 4. Advent und wann beginnt der Heilige Abend? Recherchen sind teilweise widersprüchlich und ich denke, so ist es jedem selbst überlassen, wem er an diesem Tage noch „einen schönen 4. Advent“ oder dann „einen schönen Heiligen Abend“ wünscht.

Ich habe gelesen, daß der 4. Advent um 18.00 Uhr endet und dann zum Heiligen Abend wird. Was machen jetzt Familien mit kleinen Kindern? Weihnachtsgeschenke darfs ja eigentlich erst an Weihnachten bzw. am Heiligen Abend geben …

Photo by Acharaporn Kamornboonyarush on Pexels.com

Ob nun der Heilige Abend am 4. Advent oder wann auch immer war/ist (eines ist sicher- er ist IMMER am 24.12. und das wird man uns hoffentlich nicht nehmen – es sei denn, wir entscheiden es selbst aus irgendwelchen Gründen einmal anders, so wie es gerade die URKAINER gemacht haben. Einfach, um sich von Russland zu distanzieren. Find ich klasse!), ich habe das Christkind niemals angetroffen – immer gerade verpasst. Und meine Eltern haben mich auch noch sehr lange daran glauben lassen. Ich kann mich erinnern, daß das erste Weihnachten mit dem Wissen, es gibt kein Christkind, schon anders war- eine gewisse Traurigkeit hat sich da bei mir eingestellt. Vielleicht da schon mit der Vorahnung, daß die Kindheit schon etwas besonders war und wir nun feststellen, daß Märchen eben Märchen sind und keine Wahrheit.

Jetzt bin ich ganz vom Thema abgekommen – ich wünsche euch allen – ob ihr es nun feiert und zelebriert oder das „ganze Theater“ nicht braucht:

Fröhliche Weihnachten, friedliche Feiertage, gemütliches Beisammensein mit der Familie und den Lieben, gutes Essen und Trinken, viel Zeit füreinander, wenig Streiterein, viel Lachen und Fröhlichkeit, liebevolle Erinnerungen an die, die nicht mehr mit uns feiern können und dem Bewußstein: Nehmt die Momente in euch auf – sie kommen so nicht wieder.

FROHE WEIHNACHTEN UND WUNDERSCHÖNE FEIERTAGE

Jahresrückblick 2023 in Fotos -Teil 2

Ich hätte nicht gedacht, daß ich es noch vor Weihnachten zu Ende bringe, aber einmal angefangen, hat es mir selbst so Spaß gemacht, mein/unser Jahr rückzuverfolgen.

Hier kommt er – mein Teil 2:

Und weiter ging es flott in diesem Jahr – ein paar Tage Wien standen auf dem Programm. Wien – eine zauberhafte und wunderschöne Stadt – immer eine Reise Wert. Und wie immer an unserer Seite dabei – unser Mäxchen:
Juli

Kaum wieder zu Hause haben wir schnell die Koffer umgepackt und auf gings ins Heimatstädtchen zur Abiturfeier der Lieblingsnichte (ich habe nur eine):). Hier durfte ich den kompletten Abifeier-Abend fotografisch festhalten – ganz lieben Dank, liebe UvH-ler.

Weiter im Arbeitstakt bei meinem Lieblingskunden zur Afterworkparty – wir beginnen gegen 17. 00Uhr mit der Feier und sie endet am nächsten Morgen gegen 07.30. Uhr. Es ist anstrengend, gebe ich zu, aber es ist einfach nur gigantisch, toll, aufregend… die lassen sich einfach jedes Jahr so viel einfallen…. Unfassbar! The Boss Hoss. Alvaro Soler, Jenny Berggren von Ace of Base…. um nur einige zu nennen….

Und kaum lag ich um halb neun nach getaner Arbeit im Bett (einschlafen ist da oft nicht gleich, man steht noch total neben sich und außerdem isses ja nun auch schon morgens :)), war ich auch um halb zwei schon wieder wach – wir bekamen Besuch von ganz netten Bekannten aus dem Rheinland, die wir 2019 auf einer Kreuzfahrt kennengelernt hatten. Walter und Eveline – zwei, die man wirklich gleich richtig gerne haben muß. Wir hatten einen Mords Spaß und zwei richtig lustige Abende mit einem Besuch eines Oldtimer Treffens.

Und um im Arbeitsflow zu bleiben, begleitete ich fotografisch in der Woche drauf zwei Mal eine Touristengruppe, die München unsicher machen wollte. Zunächst eine Tour über den Viktualienmarkt mit vielen Informationen und Zahlen…

… und einmal hoch über den Dächern von München…

August:
Und dann machten wir uns auch schon bald wieder auf den Weg in unseren Sommerurlaub – nach ca 13 Jahren Ferienhaus in der Toskana fuhren wir dieses Mal in die Marken – ein wunderschönes Fleckchen Italien – nicht so überlaufen und teuer wie die Toskana aber von der Gegend her mindestens genau so schön. Wir starteten am Gardasee und unser Ferienhaus lag dann in der Nähe von Urbino. Auf dem Heimweg fuhren wir noch im Valpolicella vorbei – wenn es nicht so entsetzlich heiß gewesen wäre, hätten wir das noch etwas mehr genißen können.

Im Urlaub mit Borelliose infiziert, ging es mir gar nicht gut – nichtsdesto trotz sagten wir unserem Besuch nicht ab und wir hatten 3 sehr lustige Tage in München mit Ilona und Ewald.

Ein bißchen sightseeing mußte auch sein – Eisbachwelle und Monopteros im Englischen Garten sind Pflicht.

Und auch die Arbeit rief wieder ganz laut – hier auf der Dachterrasse bei einer Rooftopparty:

September:
Im September durfte ich auch wieder eine Hochzeit fotografisch festhalten und 14 Tage vorher besichtigte ich die Location – mir ist es wichtig, vorher zu sehen, wo ich arbeite. Licht, Platz für Kamera und wo ich mich bewegen kann, möchte ich gerne vorher wissen.

Ein Ausflug zum Wallberg und Tegernsee folgte:

Und wieder rief die Arbeit – Ressortparty auf der Praterinsel in München:- wie genial, Ich liebe meinen Job – hab ich das eigentlich schon mal erwähnt?

Ein wenig für die Autoindustrie fotografieren – hier auf er IAA in München:

Und wieder etwas Rooftop-Party: – ich wiederhole mich, wenn ich sage: Ich liebe meinen Job?!

Im Zuge des Wahlkampfes war ich auch fotografisch unterwegs – hier bei der „Wiesn-Eröffnung“ an einem Info-Stand:

Hochzeit – wieder zwei, die sich „trauten“ – wunderbar:

Steht da denn evtl. schon der Herbst vor der Tür?

Ein Kurztrip auf die Wiesn durfte nicht fehlen – wir gehen in den letzten Jahren gerne um die Mittagszeit – es ist einfach überschaubar, nicht zu voll, man bekommt ohne Reservierung noch einen Sitzplatz und das Gedränge ist bei Weitem nicht so schlimm wie am Abend.

Oktober:
Der Oktober war relativ ruhig – was ich als sehr angenehm empfand. Große Aufregung: Meine neue Kamera- 1,5 Jahre hatte ich überlegt, ob ich sie mir kaufe – gelesen, studiert, mit Kollegen gesprochen etc… nun lebt sie bei mir: Mein Schätzchen, die Nikon D850:

Und sie hatte ihren Einsatz gleich im Wanderurlaub – hat sich spitzenmäßig bewährt:

November:
Es folgte die letztmalige Locationbesichtigung für die Feier von Männes 60. Geburtstag- ständig fiel uns noch etwas ein, was wir unbedingt wissen mussten/sollten.

Und dann hielt der Herbst wirklich Einzug und zeigte sich von seiner bunten Seite:

Nachdem wir Männe richtig toll gefeiert hatten, trat wirklich etwas Ruhe ein und ich konzentrierte mich auf Adventsbasteleien

Ein Besuch bei Mama und Papa im Heimatstädtchen stand auch noch an – ich bin so gerne im Heimatstädchen 🙂 Mum und ich besuchten den Fuldaer Weihnachtsmarkt und im Städtchen selbst hatte es so viel Schnee wie seit Jahren nicht mehr:

Dezember:
In der väterlichen Weihnachtsbäckerei – Papa backt mit seinen 81 Jahren immer noch Christstollen – so um die 350 Stück pro Saison – die Leute kommen und kaufen selbst aus der Frankfurter Gegend – er kanns halt 🙂

Und dann kam das erste Adventswochenende und damit Unmassen von Schnee vom Himmel – zumindest hier in München. Sooo viel in sooo kurzer Zeit hatten wir seit Wetteraufzeichnung nicht: Ich liebe dieses weiße Zeug…

Und auch ich mußt ein paar Plätzchen backen – dieser Geruch im Haus darf nicht fehlen:

Ein stimmungsvoller Abend in der St. Matthäus-Kirche brachte uns dann wirklich in Weihnachtsstimmung – danach noch ein kleiner Bummel über den Christkindlesmarkt in der Innnenstadt:

Die letzten Weihnachtsbasteleien – selbstgemachte Weihnachtskarten

Night of the proms – letze Woche im Blog und heute im Jahresrückblick:

Samstag waren wir mit meinen beiden Tanten auf Gut Aiderbichl – ein Gnadenhof – es ist so toll, was die Tiere dort erleben können, wenn sie dem Schlachter oder Abdecker vor der Haustüre weggezogen werden. Soo spannende Schicksale – so traurige Geschichten und alle dürfen sooo ein liebevolles Ende erleben:

Und ja – ich hab dieses Jahr wieder nicht richtig gezählt und mußte in die Nachproduktion der Weihnachtskarten gehen – diesmal mit Farbe und Pinsel:

Mädelsausflug Salzburg – auch schon im Blog und. trotzdem auch im Jahresrückblick:

Man kann Geld in einem Umschlag verschenken – man kann die Mäuse aber auch hübsch aussehen lassen – Nichte wünscht sich Mäuse – nun gut. Nicht mein Lieblingsgeschenk als Geber, aber was willste machen? Nix ist auch keine Option:

Und seit heute abend steht der da – im Glanz der Lichter und in aller Pracht:

Mein/Unser Jahr – ganz schön viel war los, wenn man es jetzt so Revue passieren läßt. Ich bin dankbar, ich bin glücklich, daß es so war, wie es war. Vieles war nicht optimal, vieles war perfekt und obwohl ich auch gesundheitsmäßig nicht mein bestes Jahr hatte (Bandscheibenvorfall, Bänderriß, Borelliose…. – hach, ich sehe gerade, wir sind in der „B“-Phase – ich übergehe mal ganz schnell, was da noch kommen könnte… Bein…. – NEIN! – es hätte mich viel schlimmer treffen könnnen.

Fotos von Weihnachten und Silvester werden nachgetragen 🙂

Auf in ein neues Buch des Lebens mit 366 Seiten – wir werden sehen, was auf uns zu kommt.
Und auch mal bei aller Jahresrefletion: ein herzliches Danke schön an Euch, meine Blogleser und „Follower“. Danke, daß ihr liked und kommentiert, danke, daß ihre lest und Danke daß ihr einfach nur da seid.
Ich fühle mich hier in dieser Community so besonders wohl, weil es ja eigentlich nur Gleichgesinnte gibt, die sich mitteilen und austauschen. Und Boshaftigkeit oder Neid habe ich hier noch überhaupt nicht erlebt. Danke an alle, mit denen ich hier in regelmäßigem Austausch bin, Ihr wißt, wen ich meine.

Mädelsausflug zum Christkindlesmarkt Salzburg

Vor Wochen hatten wir uns überlegt, keine Weihnachtsgeschenke mehr auszutauschen – stattdessen einfach etwas Zeit miteinander zu verbringen. Und so kamen wir auf den Gedanken, zum Christkindlesmarkt nach Salzburg zu fahren,

Hier von München aus ziemlich einfach mit dem Bayernticket, wir fuhren zu dritt hin und zurück für 49 Euro. Find ich prima. Die Mädels stiegen am HBH ein – ich am Ostbahnhof und dann gings gegen 12. Uhr los. 1 Stunde und 38 Minuten und dann waren wir am Salzburger HBH.

Mit UBER ließen wir uns in die Stadtmitte fahren – grob Richtung Getreidegasse und so marschierten wir los. Wetter war laut Vorhersage ziemlich naß angesagt, letztendlich konnten wir aber gut über den Markt laufen, es regnete mal kurz, das war es auch schon:

Wir mußten uns erst mal stärken, eine Wurst und ein Glühwein sollten es werden. Irgendwie scheinen die Salzburger sich mit Würstel in der Semmel nicht sooo auszukennen – im Gegensatz zu unseren Christkindlesmärkten, wo man an jeder Ecke Würstelstände findet, suchten wir erst mal recht lange, bis wir endlich einen fanden.

Frage – welche Wurst? Debrecziner? Bratwurst? Currywurst? Käsekrainer? Oder die Salzburger Besonderheit „Bosna“? Bosna kannten wir nicht, also kurze Frage, was wir denn da zu uns nehmen würden? „Bosna ist aus – gibts nicht mehr“. Hat uns jetzt nicht wirklich unsere Frage beantwortet aber zumindest wurde die Entscheidung leicht vereinfacht.

Christiane entschied sich für eine Currywurst, Claudia für den Käsekrainer und ich freute mich auf eine leicht scharfe Debrecziner. Bestellt und in Empfang genommen und die Enttäuschung stand uns groß im Gesicht. Die Debrecziner schmeckte nach nix – gar nix. Das Einzige, was etwas Geschmack hatte, war der scharfe Senf. Claudias Käsekrainer hatte weder was von Käse noch von Wurst, auch kein Geschmack. Die Currywurst von Christiane wahr wohl zu Essen. Große Enttäuschung und Entscheidung “ Dann gibts eben heute abend zumindest ein Wiener Schnitzel“.

Der Glühwein dagegen war richtig lecker, gehaltvoll und auch schön heiß.

Eines muß man sagen: Soooo eine tolle Stimmung hatte ich auf einem Weihnachtsmarkt schon lange nicht mehr erlebt – Salzburg hat sooo schöne alte und kleine Gassen, ganz liebvolle alte, kleine Geschäfte und die Dekorationen waren einfach bezaubernd. Es war sehr wenig los (gut, Salzburg ist nicht München) und auch die Stände waren längst nicht so gedrängt aufgestellt wie bei uns in der Innenstadt.
Klar wiederholt sich vieles bei den Ständen, viel Süßspeisen wie Marillen- oder Pflaumenknödel, Waffeln und Kaiserschmarrn, Schokoäpfel und -Bananen, natürlich Baumschmuck, Glühwein und Feuerzangenbowle.

Wir liefen knapp 4 Stunden durch die Gegend, kauften uns selbstgemacht und unheimlich leckere Mozartkugeln, gönnten uns noch eine Feuerzangenbowle und suchten uns dann ein Restaurant für das Wiener Schnitzel, genossen das und dann mußten wir uns auch schon wieder gen Hauptbahnhof bewegen.

Am Hauptbahnhof mußten wir noch schnell zu unserem Schließfach – denn wir alle drei – getreu dem Motto: Wir schenken uns nix – hatten für jeden eine Kleinigkeit dabei. Ganz ehrlich – ich hatte das Motto fest im Kopf, dachte mir aber: Wie peinlich, wenn ich die Einzige bin, die nix für die anderen hat – wobei das ja wirklich das Ziel war. Und für 2024 haben wir uns jetzt geschworen: Wir schenken uns nix.

Heimwärts dauert die Fahrt etwas länger, weil am Grenzübergang Freilassing wirklich kontrolliert wird, ob nicht „Illegale“ nach Deutschland einreisende Menschen im Zug sitzen. War nicht der Fall, trotzdem dauert es etwas und dann gings weiter und wir waren in knapp 2 Stunden wieder zu Hause.

Schön war es -Spaß hat es gemacht – könnten wir nächstes Jahr wieder machen.

Jahresrückblick 2023

Ich/wir bekommen Weihnachten von 2 Familien immer einen Weihnachtsbrief – darin enthalten deren Jahresrückblick und ich wollte das eigentlich auch immer schon mal machen. Dieses Jahr war ich wieder zu spät, die Weihnachtskarten waren schon gebastelt und so verschiebe ich das wieder mal.
Aber auch für mich/uns fände ich das ganz spannend und so dachte ich: fang doch einfach einmal an – verbessern und ausführlicher geht immer aber zähle doch einfach mal so die wichtigsten und hauptsächlichsten Sachen auf.
Und nachdem ich ja eher die Fotografin bin, habe ich das hier auch mit Fotos hinterlegt. Wenn ihr Lust habt, lest euch doch mal durch mein/unser erstes halbe Jahr…. wie gesagt, da ist noch viel Luft nach oben aber es ist zumindest erst mal angefangen:

Mein/Unser Jahr 2023

Je älter man wird, desto schneller rennt die Zeit (meint man sehr oft). Und auch das Jahr 2023 ist in meinen Augen sehr schnell vergangen – vieles, was ich mir vorgestellt hatte, hat nicht funktioniert, dafür gab es viele Ereignisse, die sich einfach so ergaben. Und von daher war auch 2023 für mich/uns ein buntes Potpourri.

Januar:
Angefangen im Dezember/Januar mit einer sehr schönen Silvesterfeier mit unseren Freunden Carmen und Foumy und Chrissie und Frank. Welcome New Year 2023:

Mein monatlicher Besuch zur Desensibilisierung beim HNO ist auch immer mit einer keinen Fotoreise verbunden – in die City komme ich nicht so oft.

Anfang des Jahres saß Männe im Flugsimulator – mein Weihnachtsgeschenk für ihn. Ich durfte mit „einsteigen“ und beobachtete, wie er in Innsbruck und La Guardia/New York landete. Hat er prima gemacht – spannend war es selbst für mich .

Nachdem wir „grüne“ Weihnachten hatten und um Mitternacht an Silvester bei ca 12 Grad draußen standen, kam Anfang Januar dann doch auch mal wieder etwas Schnee.

Ein Schwabing-Besuch hielt ich fotografisch auch fest – ich bin totaler Monaco Franze Fan und Helmut Fischer ließ sich selbst als Bronzefigur noch herrlich ablichten. Weiterhin kam mir der „Geher“ vor die Linse – auch immer ein tolles Fotomotiv.

Ich hatte zu Weihnachten die „Dallmayr -Saga“ als Buch bekommen (sehr lesens- und empfehlenswert) – da war ein Rezept für Trüffelpralinen abgedruckt – mußte ich ausprobieren: Sie waren nicht sehr lange haltbar, weil weggegessen 🙂

Februar:
Anfang Februar war ich in der Hypo-Kunsthalle München in der Ausstellung Flowers Forever – die war richtig, richtig sensationell.

Was ich in München immer wieder sehenswert finde, ist das Schloß Nymphenburg – da waren wir mal wieder im Februar

Am Valentinstag fuhren wir an den Starnberger See – ein sonniger, kalter und wunderschöner Tag.

Es folgten zwei Tage Besuch bei Mama und Papa in Schlüchtern – immer wieder schön:

Und dann der „Fall“ – Treppe nach unten gegangen, gedacht, ich wäre schon unten, leider hab ich die drei letzten Stufen offensichtlich „ignoriert“ - mit Getöse runtergerauscht, Bänderriß und 8 Wochen Aircast.
Von daher war mein Februar fotografisch nicht sehr ausgeprägt – humpelnd durch die Gegend zu marschieren war jetzt auch nicht Sinn der Sache.

Da half dann auch kein Vollmond:

März:
Was macht man, wenn man nicht viel machen kann? Man stöbert auf Instagram und wird immer wieder irgendwelcher netten Sprüche fündig:

Und nach zähen Verhandlungen mit dem Orthopäden bekam ich das Okay für den geplanten Skiurlaub mit dem Kompromiss, den Aircast deswegen nochmals 14 Tage länger zu tragen. Wir (der Aircast und ich) hatten uns recht gut arrangiert und kamen gut miteinander aus, so sollte das kein großes Problem mehr sein. Und: IM Skischuh kann ja nix passieren, so knackeng, wie der sitzt. Das Problem war der Ein- und Ausstieg, der im Skikeller mit viel Gestöhne und Gejammere meinerseits stattfand. Einmal drin, war alles super.

Kaum aus dem Schnee zurück, gings gedanklich und blumig in Richtung Frühling:

Zu Weihnachten hatte ich einen Plotter geschenkt bekommen und so wurde damit fleißig für Ostern gebastelt:

Und einen Besuch mit einer Freundin im Victorian House gabs auch: Englisches Frühstück mit Earl Grey, frischen Scones, clotted cream, Lemon Curd und strawberry jam – yummi:

April:
Nachdem Ostern dieses Jahr sehr früh war und das Wetter dementsprechend, flüchteten wir an den Lago Maggiore – herrliches Wetter, Sonnenschein – was will Frau mehr?

Und nachdem der Osterhase ein Buch über Kugelfotografie „gelegt“ hatte, mußte das auch ausprobiert werden – also das Fotografieren mit der Glaskugel:

Und dann feierte ich Ende April meinen 58. Geburtstag:

Mai:
Einfach mal festgestellt – es ist nicht selbstverständlich und wer das erkennt, hat einfach:

In London wurde Charles III. zum König gekrönt und zu dieser Krönung bzw Feierlichkeit hab ich ich Scones gebacken – die waren richtig lecker:

Im Bayerischen Hof gastierten die beiden Kabarettisten Volker Heissmann und Martin Rassau – ich liebe diese beiden Franken: Als Waltraud und Mariechen sind sie zum Schreien komisch: Schaut euch dieses Outfit an:

Truderinger Volksfest mit Besuch von Ministerpräsident Dr. Markus Söder:

Sehr traurig: Mein Lieblingsonkel verstirbt ziemlich plötzlich und unerwartet: 😢

Und dann starteten wir in unseren „Ost-Deutschland“ Urlaub, den wir vor Corona schon geplant hatten – noch etwas umplanen mußten und dann doch endlich antreten konnten: Dresden, Weimar, Erfurt und Eisenach standen auf unserem Reiseplan – immer mit dabei: Unser Mäxchen – mittlerweile 13 Jahre alt:

Und wir trafen in Erfurt meine Eltern – mein Papa hat von meiner Mama ein Andre Rieu Konzert geschenkt bekommen – wir kamen alle mit zum Konzert und es war wunderschön.

Ein schöner und besonderer Abend, denn meine Mama hatte am nächsten Tag Geburtstag und wir wollten in der Hotelbar in den Geburtstag hineinfeiern. Und wie wir so in der Hotelbar ssßen, kamen ein paar der Musiker und Musikerinnen des Andre Rieu Orchesters an die Bar (Der Bus stand vor der Hoteltür – heißt, daß ganze Orchester übernachtete im gleichen Hotel wie wir).Und der Barkeeper machte ihnen klar, daß es hier gleich ein „Geburtstagskind“ gibt. Da gabs doch tatsächlich ein kleines Geburtstagsständchen von den Musikern für meine Mama – das war sooooo besonders und toll. Und mit zwei Musikern unterhielten sich Männe und ich noch bis weit nach 2 Uhr nachts:)

Am nächsten Tag gab noch etwas sightseeing und dann mußte ich auch mal wieder etwas „richtig großes“ Arbeiten.

Ich liebe es, wenn sich zwei Menschen „trauen“ und ich dieses Ereignis fotografisch begleiten darf. So durfte ich das auch hier bei Natalie und Jörg.

Ein lang geplanter Mädelsausflug nach Salzburg folgte – das Wetter spielte super mit und wir hatten 3 tolle Tage dort.

Ein gemeinsamer Abend im GOP (Variete-Theater hier in München) mit Freunden

Und wieder ein langes und arbeitsreiches Wochenende mit einem (meinem Lieblings-)Kunden) im Schwarzwald

Und das war mein/unser erstes halbes Jahr 2023 – schnell vergangen und doch auch viel erlebt. Ich bin dankbar, daß ich/wir das alles erleben durften – es ist nicht selbstverständlich.
Fortsetzung folgt.

Jetzt kann Weihnachten kommen…

ist mein alljährlicher Spruch, wenn ich am Freitag abend aus der Olympiahalle komme und einen gigantischen Abend mit der Night of the Proms erlebt habe. So auch letzten Freitag.

Wir waren wie immer eine große Gruppe, die sich am Abend der Veranstaltung schon gleich die Karten fürs nächste Jahr kauft. Machen wir seit Jahren – ohne daß wir wissen, wer kommt. Und wir wurden noch niemals enttäuscht. Ich bin seit 1996 bei der Night of the Proms, Männe seit 1999. Und jeder, absolut jeder Abend war unheimlich schön.

Pop meets Classic ist das Thema und man bekommt Gänsehaut, wenn das 75-köpfige Antwerp Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexandra Arrieche die Popstars begleitet. Unglaublich, dieser Sound. Wenn ich auch sonst eher auf das Original stehe, eine Anastacia mit „Left outside alone“ und diesem Orchester im Hintergrund – stimmlich noch begleitet vom Chor Fine Fleur – da treibt es einem die Gänsehaut über den ganzen Körper und die Tränen in die Augen.

Der Abend begann mit Aura Dione – kannte ich vom Namen her nicht aber schon beim ersten Lied wusste ich: Die kenne ich. Alle drei Lieder waren mir bekannt – sie selbst ist nicht so meine Art Musikerin, aber man kann es ja nicht jedem Recht machen. Und die Performance war sehr gut – muß man neidlos anerkennen.

Es gibt jedes Jahr ein „Künstler des Jahres“ – es wird ein Instrument und sein Musiker vorgestellt. Vor Jahren war das die Klavierspielerin Emily Bear, die mit gerade 14 Jahren in die Tasten haute, daß die ganze Olympiahalle bzw. deren Besucher sich kaum trauten, zu atmen. Soooo etwas hatte ich vorher noch nicht erlebt.

Dieses Jahr war das Instrument des Jahres das Cello und sein Spieler Nathan Chan. Sensationell. Er kam in meinen Augen auf der Bühne etwas „seltsam“ rüber, aber musikalisch wirklich ein Genie.

Zwischen den einzelnen Popstars werden dann immer Klassik- Stücke gespielt – bekannt oder weniger bekannt, aber immer wirklich wunderschön.

Dann kam James Morrison, den kannte ich und auch er enttäuschte nicht – seine Stimme ist wirklich außerordentlich und seine Songs sind genau deswegen Hits, weil sie spitze sind. Ebenfalls tolle Performance.

Zwischendurch wieder etwas Klassik – die Macher der Night of the Proms wissen schon auch, wie sie das Publikum langsam aber sicher hochschießen können.

Der nächste Kracher kam auf die Bühne „Camouflage“ – ach nee, ich kannte die Lieder aber – Schande über mich – ich wußte nicht, daß die Gruppe so hieß. Die begleiten mich auch schon knapp 40 Jahre meines Lebens. Performance und Stimme immer noch sensationell- wirklich immer noch richtig, richtig gut.

Es folgte wieder etwas Klassik und der Chor Fine Fleur sang ein Lied aus dem Disney Film „Barbie“ – auch sehr gut gemacht und performanced. Und dann gabs Pause.

Und dann kam sie – von der ich zunächst nicht wusste, ob ich mich über sie freuen soll oder nicht. ANASTACIA – nein, sie war GIGANTISCH. Es gibt einige Lieder, die ich von ihr üüüüberhaupt nicht mag, weil es sich in meinen Ohren nach Schreierei und Gekreische anhört. Aber – keines dieser Lieder performte sie: Es waren ihre „alten Kracher“ wie „Left outside Alone“, „Sick and Tired“ und das von Udo Lindenberg gecoverte und umgeschriebene Lied „Cello“ – passend zum Instrument des Jahres. Sehr, sehr gut gemacht.

Wieder etwas Klassik und dann kam nochmals James Morrison auf die Bühne und sang sein „Broken Strings“ im Duett mit Anastacia – sehr, sehr gut. Im Original singt er das mit Nelly Furtado.

Wieder etwas Klassik – das macht es wirklich aus – diese Mischung aus Pop und Klassik ist einmalig und immer wieder begeisternd.

Und dann kamen sie auf die Bühne - auch Helden meiner Jungend: TOTO – meine Güte, die habe ich nach meinen ersten Lieblingsbands „Bay City Rollers“ und Barclay James Harvest (man sieht, der Musikgeschmack hat sich wirklich weiter entwickelt – auch in die richtige Richtung) hoch und runter gehört – 4 Alben hab ich von TOTO. Der Anfang haute mich gleich mal um – eines meiner absoluten Lieblingsliedern von ihnen: „Stop loving you“ – Schmaaaacht. Danach „Ill be over you“ – gefolgt von „Rosanna“ – und was nicht fehlen durfte „Africa“ und „Hold the Line“. Ich sag euch-Gänsehaut puuuur. Richtig, richtig genial. Und sie können es auch wirklich noch – nach 40 Jahren. Respekt.

Es folgte wieder etwas Klassik und zum Schluss kamen nochmals alle Stars auf die Bühne -was ich seit Jahren etwas vermisse ist unser gemeinsamer Song: Als es noch AIDA Night of the proms hieß, sangen wir alle zusammen zum Schluß – also Chor auf der Bühne und die komplette Olympiahalle „Land of hope und Glory“ – das war soooo schön und stimmungsvoll. Da kam wirklich das Weihnachtsfeeling auf. Ich hab leider keine Aufnahme von dem Song und der Night of the proms gefunden – aber damit ihr hört, was ich meine: Und ganz ehrlich, das geht doch schon so ein wenig unter die Haut, oder?

Also – das wars dann – mein „Jetzt kann Weihnachten kommen“ – ich bin angekommen und ich freue mich auf die Familie, die Weihnachtsfeiertage und was immer da kommen mag.

Linke Maschen …

mag ich nicht so sehr …. Nicht, was ihr jetzt wohl meint – ich rede vom Stricken.

Spät dran bin ich und dem Nikolaus konnte ich die Socke zum Befüllen nicht mehr hin hängen – dafür aber nächstes Jahr .

Ich war am Dienstag beim Friseur und gehenüber ist ein netter, kleiner Woll-Laden. Und nachdem das vor der Türe stand:

Ich stricke mal wieder – Socken. Gehen relativ schnell und es macht Spaß – viele haben ja Respekt vor der Ferse – klare Anweisung und es funktioniert

Making of socks:

Der Anfang ist etwas fummelig (finde ich) – Männe fragte, ob ich denn keine Knoten in den Fingern hätte 🙂

Wenn der Anfang bzw. die ersten Runden gestrickt sind, flutscht es eigentlich :

Nun kommen Ferse und Käppchen 🙂

Es wird langsam:

Und nun isse fertig – viel zu groß 🙄🙄🙄 Nun gut – bekommt Männe dann eben.

Schmerzen im rechten Daumen hab ich – ungewohnte Bewegung – ja auch Stricken ist zumindest Fingersport… 🙂

Aber Spass hat es gemacht und ich stricke mir auf alle Fälle auch noch ein kleineres Paar – dann können wir an Weihnachten gemeinsam mit den Weihnachtssocken unterm Weihnachtsbaum liegen …