Wieder sind wir aufgestanden und die Sonne hat gescheint/geschienen – sagen wir einfach: die Sonne schien bei angenehmen 23 Grad und heute hieß es: ab nach Las Palmas. Wie wir in unserem Hotel von unserem sehr netten Ober Matheo erfahren haben, ist an Fasching in Las Palmas die Hölle los und sollten wir Faschingsmuffel sein (sind wir), wäre es besser, die Stadt am Freitag oder Samstag zu besuchen. Und so zogen wir Freitag los:
Wir sind gleich gut gelegene Parkhaus gefahren und von dort losgezogen – zum Zentrum ca 800 Meter, besser gehts doch fast nicht. Erstes Ziel war die Kathedrale von Las Palmas – die Kathedrale Santa Ana steht im Stadtteil Vegueta, dem ältesten Stadteil der Stadt Las Palmas de Gran Canaria. Sie ist die größte und älteste Kirche der Insel und Bischoffskirche des Bistums Kanarische Inseln.
Ein bißchen Wissen aus Wikipedia: 1497, kurz nach der Eroberung Gran Canarias durch kastilische Truppen, wurde mit dem Bau begonnen.Die katholischen Könige setzten damit ein Zeichen ihres Sieges über die Ureinwohner, die es zu missionieren galt. Nach dem Abschluss des ersten Bauabschnitts im Jahre 1570 ruhten die Bauarbeiten über 200 Jahre.
Bis 1819 war Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria die einzige Kathedrale auf den Kanarischen Inseln. Im Jahr 1819 wurden die Kanarischen Inseln in zwei Bistümer aufgeteilt. Die bisherige Pfarrkirche Nuestra Señora de los Remedios in San Cristóbal de La Laguna wurde zur Kathedrale eines neuen Bistums, das sich über die westlichen Inseln erstreckt. Wir besuchten die Kirche und fuhren auch etwas in einem der beiden Türme hinauf, um einen wirklich tollen Blick über die Stadt zu bekommen – in alle Richtungen.
Auch der Blick frontal auf die Kathedrale ist schon gewaltig und imposant.
Wir bummelten dann noch etwas durch den angrenzenden „Garten“, der eher Hof war und marschierten dann weiter durch den Ort:
So nach und nach überfiel uns ein leichtes Hungergefühl und nachdem es schon weit über deutsche Mittagessenszeit war, waren nun die Spanier mit ihrer Mittagszeit dran – dies zeigte sich in vollen Restaurants, volle Lokale an den Strassen. Aber irgendwann fanden auch wir zwei Plätze und wir gönnten uns – echt „spanisch“: gebackene Hähnchenteile (die gabs wirklich oft auf den Speisekarten zu finden) mit einer Honig/Curry Soße. Nachdem die Portion nur 8,50 kostete, bestellten wir gleich mal für jeden eine und als die Bedienung um die Ecke kam, war ich gleich schon wieder satt: Eine Riesenportion – selbst Männe hat seine nicht bezwungen:
Die Tapas Bar war gemütlich, typisch rustikal eingerichtet, die Bedienung freundlich, der Tisch klebte etwas aber sauber war es, soweit man das sehen konnte. Wir genossen unsere Hähnchenteile und unser Wasser und haben dann 21 Euro gezahlt – wir konnten es kaum glauben. Mitten in Las Palmas – gut gegessen – richtig satt geworden. Gibt es eben auch noch.
Eigentlich wollten wir noch zum Hafen aber mittlerweile war es freitags spätnachmittag und wir sahen schon auf der Straße, daß der Verkehr mehr und mehr wurde. Zur Straße des Hafen staute es sich schon und so fuhren wir gen Norden.
Wir machten kurz in dem netten Ort Arucas Halt: Dort fiel uns die imposante und riesige Kathedrale auf:
Weiter führte uns unser Weg nach Teror – auch ein sehr netter kleiner Ort – total ruhig und unaufgeregt. Teror ist bekannt für seine wunderschönen Holzbalkone in dem ganzen Ort bekannt. Die Balkone sollten nicht nur die Belüftung des Hauses verbessern, sondern waren in damaliger Zeit ein Statussymbol welches den Wohlstand des Eigentümers dokumentieren sollte. Je größer und prunkvoller ein Balkon, desto wohlhabender war die Familie die in dem Haus lebte.
Und so ging wieder ein wunderschöner und mit viel Informationen gefüllter Tag zu Ende. Wir fuhren dann wieder zurück in unser Hotel – ruhten uns etwas aus, genossen ein leckeres Abendessen und ließen den Abend wieder in der hoteleigenen Bar.
…kenne ich keine Kompromisse – oft muss ich aber :(.
Ganz viele von euch wissen ja, dass ich aus einer Bäckerfamie komme. Urgroßeltern, Großeltern, Eltern – alle haben erfolgreich eine Bäckerei unterhalten und geführt. Und ich muss schon mit einem Ranken Brot zwischen den damals nicht vorhandenen Zähnchen geboren worden sein: Ich liebe Brot (seht zum Leidwesen meines Hausarztes) – für eine Scheibe Brot lass ich Steak (mag ich eh nicht) und alles andere stehen. Ich kann Brot am Morgen, Mittag und am Abend essen! Immer!
Mein Papa hat das beste Roggenbrot/Sauerteigbrot weit und breit gebacken. Einfach genial. Da war nix gemischt und gemanscht, da wurde nix untergerührt, das Brot bestand aus selbst angesetztem Sauerteig, Mehl, Wasser und Salz! Ganz natürlich!
Als ich nach München zog, hab ich mir alle 14 Tage, wenn ich zu Hause war, Brote mitgenommen. Und das Brot konnte man locker 14 Tage essen. Da schimmelte nix, da fiel nix auseinander – das schmeckte einfach immer noch fantastisch.
Wenn ich heute Brot kaufe, bin ich oft enttäuscht- labberig, ohne Geschmack, weich, nach einer Woche nicht mehr zu genießen.
Ich war letzte Woche von Montag bis Donnerstag zu Hause bei meinen Eltern – die Bäckerei ist verpachtet und drin ist – ein Bäcker. Und der kann auch noch Brot backen – fast so gut wie mein Papa. Und natürlich decke ich mich bei jedem meiner Besuche zu Hause damit ein.
Heute früh kann ich das Brot immer noch genießen – nach über einer Woche. Es schmeckt fast noch etwas besser als frisch, es ist fest, aber man hat ja schließlich Zähne nicht umsonst im Mund, es lässt sich toll aufschneiden und ich hab es jetzt weder in einer Tüte noch im Brotkasten gelagert – es lag eine Woche an der Brotschneidemaschine… es ist immer noch richtig, richtig gut.
Eines hab ich noch im Gefrierschrank und wenn meine Eltern Ostern kommen, bringen sie bestimmt wieder eins mit. Ich bekomme es hier nicht, wie ich es gewohnt bin und wie es mir am besten schmeckt.
Eeeeein Bäcker macht es hier in der Nähe fast so gut und ist die einzige Alternative – bin froh, dass ich den gefunden habe. Aber auch wieder eine kleine Bäckerei – keine Kette – keine Fertigmischungen, bei den ein Brot wir das andere schmeckt und die sich nur durch verschiedene Körner obendrauf unterscheiden, kein Firlefanz…. Natur pur! So wie sie am besten ist!
Zweiter Tag auf Gran Canaria und heute hieß unser Ziel: Roque Nublo und der Weg dorthin (oft ist der Weg ja auch das Ziel):
Zunächst hielten wir am Mundo Aborigen – dieser Park widmet sich der Geschichte und Kultur der Kanarischen Inseln und der Ureinwohner von Gran Canaria. Das war wirklich toll gemacht und ist auf alle Fälle ein Halt wert. Wir liefen eine gute Stunde umher und bekamen einen Eindruck, wie das Dorfleben und auch das Leben der Hochrangigen/Adligen dort ungefähr abgelaufen ist.
Hier trafen wir auch auf Ziegen und Schweine, nachgebaute Krankenstationen ließen einen Eindruck aufkommen, wie man vor mehr als 2.000 Jahren dort versorgt wurde und auch wie man dort mit „bösen Menschen“ umging, die dann entweder mit einem Stein erschlagen oder erhängt wurden. Die Höhlen bestanden aus einem „Zimmer“, in denen geschlafen, sich aufgehalten, gekocht und gelebt wurde – alles auf engstem Raum.
Mit dem Eintrittsgeld bekommt man noch eine Flasche Wasser oder einen Cappuccino am hauseigenen Kiosk – wir entschieden uns für das Wasser, der Cappuccino war gut gemeint, bestand aus starkem Kaffee und einer Unmenge Sprühsahne obendrauf (haben wir am Nachbartisch sehen können).
Weiter gings zu einem schönen Aussichtsplatz in unmittelbarer Nähe des Mundo Aborigen, dort hatte ich einen kleinen „Unfall“, von dem ich euch eventuell mal etwas erzähle… und dann weiter zum Roque Nublo.
Hier mußte ich Männe dann alleine ziehen lassen, nach meinem „Missgeschick“ wollte ich mich nicht so weit vom Auto entfernt aufhalten und das Laufen ging auch noch nicht so gut :((. Aber seht selbst: Männe kann mit der Kamera auch sehr gut umgehen…
Weiter ging es dann in Richtung Mogan und Puerto Mogan – vorher noch Kurven und Serpentinen abwärts wie im wildesten Gebirge und Ausblicke wie am Grand Canyon…
Hier die wunderschöne Windmühle von Mogan:
Und dann der zauberhafte Ort Puerto Mogan – richtig, richtig gemütlich und schön:
Männernachmittag: Zu besprechen gibts ja immer irgend etwas.
Und dann machten wir uns wieder auf den Heimweg – ein wenig ausruhen und „Herrichten“, Duschen und dann gings auch wieder zum Abendessen und anschließendem Unterhaltungsprogramm. Normalerweise bin ich so gar nicht der Fan von Halbpension und „Hotelbespaßung“, aber hier war beides richtig gut. Und hatte den Vorteil, daß keiner von uns am Abend nochmal fahren mußte. Fazit: Der zweite Tag war super interessant, der Unfall hätte nicht sein müssen, hätte aber sehr viel schlimmer ausgehen können. Und mit diesem Gedanken bin ich dann auch eingeschlafen.
Ich bin gerade dabei, auch meine berufliche/geschäftliche Homepage von Jimdoo auf WordPress zu wechseln. Das nimmt richtig Zeit in Anspruch und ich will die Homepage auch komplett neu gestalten – hier nun mal der Anfang. Ob das Layout so bleibt, weiß ich noch nicht. Wichtig war mir die Funktionalität und die finde ich bei WordPress einfach besser – mir ist WordPress durch meine Bloggerei mittlerweile viel vertrauter und ich komme damit besser klar.
Sehr spontan haben wir uns nach dem völlig überraschenden und für uns unheimlich schmerzlichen Tod unseres lieben Labradors Max entschieden: Wir müssen hier raus – ein paar Tage versuchen, Seele und Herz zu heilen. Im näheren europäischen Ausland wars vom Wetter her jetzt Anfang Februar nicht soooo toll- es mußte also schon etwas weiter weg sein. Gut – Gran Canaria – hatten wir schon einmal zwei Tage vor unserer Kanaren Rundfahrt gesehen und konnten wir uns noch mal gut vorstellen. Hotel gesucht und gefunden, Flüge gefunden und gebucht und Koffer packen. Koffer waren am Dienstag nachmittag gepackt, SMS von Lufthansa: Bodenpersonal streikt am Mittwoch früh bis Donnerstag – unser Abflug wäre Mittwoch früh gewesen. So eine Sch… Männe hat sich wieder an den Computer gesetzt und dann einen Flug für uns gefunden – mit Iberia und über Madrid. Auch okay.
Der Flug nach Madrid ging schnell rum – in Madrid hatten wir ne gute Stunde zum Umsteigen und sind vor lauter Schauen nach Terminal T4 schön zum Terminal T4s marschiert – mit dem Erfolg, daß wir a) fast 30 Minuten umhergelatscht sind und b) dann nochmals unser Handgepäck haben durchleuchten lassen müssen. Nachdem wir dann unser richtiges Terminal gefunden hatten, ist uns aufgefallen, daß wir nach dem Aussteigen einfach nur noch 100 Meter hätten geradeaus weiter laufen müssen – nun gut, etwas Bewegung schadet ja nicht (Grummel….) Also wieder rein in den nächsten Flieger und ab nach Gran Canaria
Schon langweilig im Flieger, zum Lesen hatte ich keine Lust, zum Schlafen auch nicht – wird halt ein wenig mit der Kamera des Iphones gespielt und experimentiert (ich bin froh, daß dass mit der Milch in den Becher auf Anhieb gepasst hat und ich gut avisiert hatte – hätte ne richtige Sauerei werden können :))))
Die Story mit dem Mietwagen hatten wir ja schon und die spare ich mir hier – wobei wir von Sixt tatsächlich die Kosten für das Navi wieder erstattet bekommen haben. Schnell hatten wir unser Hotel in Maspalomas gefunden, Zimmer war schon frei und wir haben schnell ausgepackt und dann nix wie auf/zu den Dünen, die mich immer wieder faszinieren.
Ist das nicht ein fantastischer Ausblick? Und dann die Muster, die der Wind und der Sand zusammen entstehen lassen – faszinierend. Und anstrengend ist es auch, dort zu laufen. Aber sooo toll.
Abends aßen wir im Hotel und saßen danach noch draußen und genossen einen Drink bei musikalischer Unterhaltung. Da wir schon seit kurz nach vier morgens unterwegs waren, gings danach flott in die Heia.
Kennt ihr das!? Ihr seid eingeladen und da stellt sich jedesmal die Frage: was bringen wir denn bloß mit? Den obligatorischen Blumenstrauß und die obligatorische Flasche Wein?
Welchen Wein mögen sie denn? Haben wir den nicht schon mal mitgebracht? Nee – nicht den, den haben wir von ihnen bekommen (gut, wenn man sich noch dran erinnert und es nicht so ist wie bei Kishons Bonboniere 🤣😉🤣, die dann über Umwege wieder beim Erstverschenker landet).
Wir haben es jetzt so mit fast allen unseren Freunden und Bekannten an- und abgesprochen, dass wir nichts mehr mitbringen. Es dreht sich ja immer und es ist ja nicht so, dass immer nur einer kocht und bewirtet. Und ich hatte das Gefühl, dass jeder froh ist, dass wir das so machen.
Es ist einfach so befreiend, sich abends ins Auto zu setzen und sich auf einen schönen Abend zu freuen und nicht zu überlegen, ob man nun den richtigen Wein dabei hat.
Gestern hatten wir Freunde bei uns und es gab folgendes:
Tomate – Avocado Tartar
Kabeljau um Gemüsebett:
Erdbeeren mit Joghurt und Sahne und braunem Zucker:
Dazu gab es ein gutes Tröpfchen von Elena Walch (eine unserer Lieblingswinzerinen) und die Herren der Schöpfung haben sich dann noch einem Roten „hingegeben“ …
Ich überlege gerade, ob ich einen ähnlichen Blogeintrag ( nicht über das Essen und den Wein (🤣🤣🤣) nicht schon mal geschrieben habe, finde aber gerade Nix und wenn doch, ignoriert es einfach – euch allen einen schönen Sonntag
Meine Herren – manche Menschen sind wirklich … uuuunmöglich.
Wir waren ja eine Woche auf Gran Canaria und haben uns dieses Mal den „Luxux“ gegönnt und ein „Adults only“ Hotel gebucht.
Wir haben überhaupt nichts gegen Kinder – im Gegenteil- ich liebe Kinder. Aber wir haben etwas gegen Eltern, die ihren Kindern keine Grenzen aufzeigen.
Wir alle waren mal Kinder und Kinder sollen auch Kinder sein – waren wir ja auch. Auch wir haben als Kinder unsere Grenzen eingefordert und sie auch bekommen.
Ich bin nicht laut schreiend durch die Hotellobby gerannt, weil ich einfach mal Spaß haben wollte.
Ich habe am Frühstücksbüffet nicht den Finger in jedes Süssteil gesteckt oder sämtliche Semmelsorten auf ihre Konsistenz geprüft, indem ich sie gedrückt und dann wieder zurück in den Korb gelegt habe.
Meine Eltern haben mir VORHER erklärt, dass man so etwas nicht macht.
Ich bin nicht am Abend dem Kellner, der das Essen serviert, vor den Füßen rumgetanzt und vorallem hätten das meine Eltern sofort gesehen und mich sehr energisch davon abgehalten.
Und in diesen Urlaub wollte ich mich eben nicht mit DEN Eltern behängen, die mir dann erklären (wenn ich das Kind höflich drauf hingewiesen habe, dass man nicht sämtliche Semmeln antatscht und sie dann zurück legt) dass sich ihre Kinder hier frei entfalten können, während ich meine „Entfaltung“ sprich Erholung hinten an stelle. Diese Art Eltern sind definitiv die Minderheit, aber die gibt es denn auch. Und mit denen willst du nicht diskutieren- die quatschten dich in Grund und Boden)
Soweit – so gut. Jetzt kommt’s.
Erwachsene können sich ja noch viel schlimmer aufführen – hier erlebt.
Wir sitzen abends gemütlich beim Abendprogramm und sehen ein Pärchen, das schon sehr angesäuselt auf die Tanzfläche wankt und da etwas vor sich hinstolpert. Sie wankten wieder zurück an ihren Platz und steckten sich dann erst mal eine Zigarette an / es herrschte hier Rauchverbot. War denen egal – ein Ober kam dann und bat sie, die Fluppen bitte wieder auszumachen – längere Diskussion und dann taten sie es.
Kaum war der Ober wieder um die Ecke verschwunden, holte SIE die Zigaretten wieder hervor – nach dem Motto „Ich lass mir gar nix sagen“. Der Ober kam wieder und sie machte die Fluppe wieder aus. Mittlerweile war sie aber so betrunken, dass sie nicht mehr aus ihrem Stuhl kam und als man sie hochgehievt hatte, wurde sie in einen Rollstuhl gesetzt und aufs Zimmer gerollt, weil die des Laufens nicht mehr fähig war – wie peinlich.
Gut – kann ja mal passieren, wobei das schon echt heftig war. Am Tag später – wir kamen von einem Ausflug und wollten am späten Nachmittag den Hotelpool testen – sah ich sie auf zwei Sonnenliegen sitzen – hocken – er, unfähig, das Kopfteil der Liege festzustellen und sie eine Flasche Jägermeister aus einer Plastiktüte holend und an den Hals setzend, um ein paar tiefe Schlucke zu nehmen. Der Unterhaltung der beiden konnte man nicht folgen, Zuviel Gelalle.
Meeeeegapeinlich und asozial -finde ich.
Als ich sie wieder sah, lagen sie beide auf der Liege und schliefen ihren Rausch aus (denke ich jetzt mal)
Heute früh am Frühstücksbuffet: ich sehe sie am Tisch sitzen und denke mir noch, die beiden haben nen ordentlichen „Nachdurst“ und haben jeder zwei große Gläser Apfelsaft vor sich … bis Männe sieht, die holen sich nochmals zwei Gläser „Apfelsaft“ – sprich Sekt. Die haben schon mal gleich anstelle der Sektgläser die großen Saftgläser genommen. Und beim Rausgehen aus dem Restaurant haben wir sie überholt – du meine Güte, hatten die schon wieder einen fetzen Rausch im Gesicht und der Sprache – egal welche es auch ist – nicht mehr mächtig.
Jetzt sind wir ja schon in einem „netten“ Hotel untergekommen – aufgrund deren Verhalten kann man echt kaum glauben, dass es für die eben auch ein Hotelzimmer gibt. Ich hab mir schon gedacht, ob das evtl Zechpreller sind?
Vielleicht das nächste mal doch wieder Hotel mit Kindern? Schlimmer geht’s ja kaum.
Hola – que tal? Muy bien? Naja – nach folgendem Erlebnis eher weniger…
Also Ideen haben die ja wirklich – die Leute von Sixt. Wir waren ja eine Woche auf Gran Canaria und haben uns eben auch einen Leihwagen gebucht – von zu Hause aus und in aller Ruhe. Alles eingegeben, Versicherungen angegeben, Automatik (logisch), Navi nein (so groß ist die Insel ja nun nicht und wir haben ja auch ein Navi im Handy.)
Gut – wir kommen an, marschierte an den Sixt Schalter, kramen unsere Bestätigung der Reservierung und Buchung raus – bekommen noch ein paar Informationen oben drauf und dann erfahren wir, dass es im Moment kein Auto in der von uns gebuchten Klasse mit Automatik gibt. So – Reservierung/Buchung sagt aber ganz was anderes.
Kategorie darunter? Nein – wollen wir nicht – wir haben uns ja zu Hause überlegt, warum wir diese Kategorie möchten. Okay – dann Schaltgetriebe. Ja und dann kommt zum gebuchten Preis aber noch das Navi hinzu. 13 Euro pro Tag! Wollen wir ja nicht – hatten wir extra angegeben! Brauchen wir nicht. Jaaaa – aber der Wagen hat ein eingebautes Navi und von daher müssen wir das auch zahlen.
Da fällst du doch echt vom Glauben ab!!!! Ich buche und reserviere ohne Navi – bekomme das bestätigt und nun gibts nur Autos mit Navi! Geht’s noch? Ein Grundausstattungsteil des Autos bekommt man bei Sixt in Rechnung gestellt. Fehlt nur noch, dass die für den elektrischen Fensterheber nun auch Geld wollen.
Wir also zähneknirschend alles akzeptiert – wir wollten uns jetzt nicht noch stundenlang mit denen anlegen, ewig auf ein anderes Auto warten und außerdem wollten wir endlich los. So – und zum guten Schluss weicht der gebuchte Preis nochmals ab – tja – es gibt eine „Inselgebühr“ – die sich nicht auf der Buchung und Reservierung genannt war.
Neee – Sixt – das war definitiv das letzte Mal, dass wir über euch reserviert und gebucht haben.
Die Insel kann nix dafür – die ist einfach herrlich und hat uns richtig gut getan
Wieder ein Abschied – wieder ein gebrochenes Herz…. Wir haben uns am letzen Donnerstag (25.01.2024) nun auch von unserem zweiten Herzens- und Seelenlabrador Max verabschieden müssen. Wieder völlig ungeplant, ahnungslos und so gar keine Zeit, das alles zu verstehen…
Am Dienstag, den 16.01. fiel uns auf, daß er eine leicht geschwollene Backe hatte – kennen wir schon – auch von seinem Bruder – Zahnschmerzen…. Also wir mit Mäxchen zum Haustierarzt – wir lagen richtig mit unserer Vermutung. Der sogenannte „P4“ war entzündet und tat ihm wohl weh.
Zunächst erst einmal Antibiotikum, um die Entzündung wegzubekommen. Leider hatte unser Tierarzt keines in Tablettenform da – mußte er bestellen. Aber per Spritze konnte er Max zumindest für die nächsten 24 Stunden helfen.
Mittwoch faß Max normal und übergab sich am späten Vormittag – auch nichts weltbewegendes, wer weiß, was der kleine Kerl unterwegs wieder „aufgesaugt“ hatte – ich habe ihn normalerweise ja im Blick aber hätte ja sein können…. Es blieb auch bei dem einen Mal Übergeben.
Donnerstag holten wir das bestellte Antibiotikum ab – normalerweise sind Tabletten für Max wie Leckerlies, rein in die Goschn und weg damit. Hier war er schon sehr eigen und hat die Tablette nur mit gefühlt 100 Gramm Wurst drumherum zu sich genommen (schlau war er ja schon immer:))
Freitag früh marschierte er zu seinem Freßtrog, schnupperte, fraß ein wenig und drehte sich dann wieder weg – sehr, sehr seltsam für einen Labbi. Ich konnte ihn dann aber nach ein paar Minuten wieder zu seinem Trog locken und er fraß dann auch wieder. Abends alles ganz normal. Er war munter, für sein Alter immer noch teilweise agil und spielte und schleppte seine Schmusetiere hin und her.
Samstag war er munter – wir waren Gassi und er fraß morgens ganz normal – am Abend auch und dann hatte er seine wilden 5 Minuten und tobte, wir spielten Verstecken und er war munter bei der Sache. Plötzlich hörten wir ein ganz seltsames und lautes Jaulen – kannten wir gar nicht von ihm. Wir dachten, daß ihm evtl seine Hüfte schmerzt (er hat zwei künstliche Hüften und die schon über 10 Jahre – wir wußten, daß er normalerweise noch einmal hätte operiert werden sollen, aber alle Tierärzte sagten, diese lange und schwere OP würden sie ihm nicht mehr antun und wir hatten soweit mit Tabletten alles im Griff. Er ist auch super gelaufen -nur das Aufstehen hat ihm öfters mal Schwierigkeiten bereitet). Kurz drauf erbrach er sein komplettes Abendessen. Wir waren ratlos und dachten an eine Magen-Darmgrippe.
Sonntag hat er nichts fressen wollen, kein Futter, kein Haferschleim (was ich sehr gut verstehe), keine Hühnersuppe, keine Milch (die er sehr gerne mal zwischendurch getrunken hat) – nichts – nur viel Wasser getrunken.
Er lag fast den ganzen Tag in seinem Körbchen und hat geschlafen – wir waren immer noch davon überzeugt, daß er sich einen Magen-Darm- Virus eingefangen hat.
Montag früh wieder nix und dann sind wir zum Haustierarzt, der uns aber gleich in eine Klinik geschickt hat, da er momentan kein Ultraschallgerät hat. Wir sind dort auch sehr schnell dran gekommen, haben die Symptome beschrieben und es wurde ein Ultraschall gemacht…
Magentumor am Magenausgang, inoperabel……..NEIN – DAS hatten wir nicht erwartet und waren dementsprechend geschockt und verstört. Wie das denn? Der kleine Mann hat sich doch überhaupt nichts anmerken lassen? Und so ein Tumor wächst auch nicht in 3 Tagen. Aber – gerade der Labrador ist super im Schmerz verdrängen und tut es oft so lange, bis es gar nicht mehr geht – leider ist es dann auch zu spät.
Wir bekamen erklärt, daß man ihn schon therapieren könnte mit Chemo und Bestrahlung, dazu muß er aber Fressen – und das tat der kleine Mann nicht.
Weder am Montag abend, noch am Dienstag… wir mußten ihm das Magenschonmittel und die Schmerzmittel mit einer Spritze ins Maul spritzen…. er hat die Zähne keinen Millimeter auseinander gemacht, eine Zahnlücke haben wir ausgenutzt und mit Schwung das Zeugs reingespritzt, so, daß der Schluckreflex das Zeugs runter brachte. Aber ich glaube, er hat uns dafür echt nicht wirklich geliebt.
Am Mittwoch war er etwas wacher und munterer, hat aber immer noch nichts gefressen und ist am nachmittag im Garten in die hinterste Ecke marschiert und hat rumgegraben und sich in die Kuhle gelegt. Offensichtlicher geht es gar nicht – er wollte „gehen“ und uns brach es fast das Herz.
Egoismus hinten angestellt und aus Liebe zum Hund haben wir dann den Haustierarzt angerufen und er versprach, am nächsten Tag zu kommen und ihn zu Hause zu erlösen. Den ganzen Abend saßen wir da und konnten nicht fassen, daß unser Mäxchen nun auch seine letzte Reise antritt. Er war doch 4 Tage vorher noch soo munter – er hat doch überhaupt keine Anzeichen gezeigt, daß es ihm nicht gut geht….Wir waren Sonntag mittag doch noch Gassi und er ist auch noch in seinem Garten auf und abmarschiert – stolz und mit hoch erhobenem Kopf. Wahrscheinlich seine Art, Abschied von allem zu nehmen.
Am Donnerstag morgen kam ich runter zu seinem Körbchen (Männe war in der Nacht noch zwei mal bei ihm, weil er raus wollte und mußte) und als ich ihn da so liegen sah, da wußte ich, daß wir keine Stunde mehr miteinander haben. Ich habe Männe geweckt, den Tierarzt angerufen, der war noch nicht in seiner Praxis – wir haben ihm die Situation auf Band gesprochen und mit Hilfe von unserem Nachbarn haben wir unseren Schatz ins Auto gebracht und sind in die Tierarztpraxis gefahren. Wir waren noch kurz vor Beginn da – es war noch keiner da und so konnten wir Mäxchen gleich hineinbringen und der Tierarzt meine auch: Wir müssen ihn jetzt erlösen.
Gezweifelt habe ich keine Sekunde aber es tut soooo weh, einen solchen treuen Freund zu verlieren. 13,5 Jahre immer an unserer Seite, er hat uns nie enttäuscht, er war IMMER freundlich und gut gelaunt und wir haben oft im Spaß gesagt, wenn Mäxchen mal stirbt, sein Schwanz wedelt noch weiter….
Diese beiden Labradore haben unser Leben soooo bereichert und so viel lustiger, aufregender, schöner und spannender gemacht. Sie haben uns blindes Vertrauen geschenkt und so viel Liebe. Für mich war die Zeit mit ihnen viel zu kurz, so gerne hätte ich noch monatelang meine Bananen mit ihnen geteilt, sie den Joghurtbecher ausschlecken lassen, ihre Pfötchen nach nassen Spaziergängen sauber gemacht, ihr abendliches Schnarchen im Wohnzimmer gehört, wäre gerne noch Kilometer mit ihnen Gassi gegangen und hätte gerne sämtliche Tierarztrechnungen gezahlt….
Es ist sehr ruhig hier im Haus – morgens nach unten zu gehen und in keine Äuglein zu blicken, die zum Leuchten anfangen, wenn sie Frauchens Füße auf der Treppe sehen und sie dann schnell ins Wohnzimmer rennen, um Frauchen ihr Lieblingsschmusetier zu bringen… (Ben hat immer seine Bettdecke gebracht), die „Märsche“ nach dem Gassi gehen dann in die Küche und der prüfende Blick in den Hundetrog: Ist denn schon der Tisch gedeckt? Ist das Fressen schon angerichtet?Nee – dann mal schnell, Frauchen…
Sie fehlen beide – Max nach Bens Tod vielleicht noch etwas mehr, weil er viel von unserem Schmerz nach Bens Tod aufgefangen hat – die Routine blieb ja die gleiche, Gassi gehen, Fressen machen, ein Vierbeiner ist ja noch da und schnacht und hält uns auf Trab….. und nun schnarcht nichts mehr, keiner will Gassi gehen… Wir haben unser Leben nach ihnen ausgerichtet und nun stehen wir etwas planlos da……
Es schmerzt tief – die Erinnerungen ebenso, aber oft bringen sie auch ein Lächeln oder sogar Lachen hervor. Und irgendwann wird der Schmerz des Verlustes den schönen und liebevollen Erinnerungen, die wir mit einem Lächeln erzählen können, weichen…. hoffe ich. Ich fühle mich gerade wirklich wie amputiert – die beiden waren die letzten knapp 14 Jahre meine Lebensaufgabe und es hat sich wirklich sooo viel um sie gedreht – und ich habe es sooo gerne gemacht.
Ich glaube, wir haben den beiden ein wirklich tolles Leben bei uns ermöglicht, sie hatten es sehr gut bei uns, wir haben sie wirklich als Familienmitglieder angesehen und behandelt - und sie waren FAMILIE.
So – und nun werden wir uns nächste Woche mit einer Woche Urlaub ablenken – abschalten – versuchen, das alles etwas einzusortieren und ebenfalls versuchen, ohne Hund klarzukommen – vorerst 🙂 denn: Ein Leben ohne Hund ist möglich – aber sinnlos……Pläne für ein neues „Familienmitglied“ haben wir erst mal nicht -man kann die beiden nicht ersetzen so wie ein Auto – aber man weiß ja nie, wann und zu welchem Anlass so ein 4-Beiner mal wieder unsere Wege kreuzt…..
Machs gut – mein Mäxchen – bis bald – du und dein Bruder Ben waren als Hunde die besten Menschen, die ich/wir zum Freund haben konnte. Ihr hattet immer nur ein Ziel: Mir/uns euer großes Herz zu schenken. Wenn ich an euch denke, lächele ich aber mein Herz ist schwer und schmerzt. Intensiv, aber für mich/uns viel zu kurz war der Weg, den wir gemeinsam gehen durften… Und wenn ich hier gehe, dann hoffe ich, du und Ben stehen an der Himmelspforte und warten auf mich …❤️❤️❤️
Kann mir jemand sagen, wie ich am problemlosesten eine zweite Homepage in WordPress hier erstelle? Folgendes dazu:
Ich habe meine „Business Homepage“ under Jimdoo erstellt und würde sie gerne hier in WordPress nochmals neu erstellen – nicht rüberziehen, da ich vieles anders gestalten würde.
Am liebsten würde ich 2 Homepages unter einem „Account“ bearbeiten – also von koffergeflüster dann schnell per Klick“ zu r anderen rüberspringen.
Natürlich könnte ich auch ein neues Account anlegen – müsste mich dann bei der Bearbeitung jedes Mal von der einen Homepage abmelden und bei der anderen anmelden … machbar aber wenn’s einfacher ginge …
Help needed…. Wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt … 🙂 oder ihr selbst seid es
Ganz lieben Dank im Voraus – und seid gut mit mir – ich bin Fotografin und sonst nix 😉🙄🤣