Diese Influencer – nicht zu verwechseln mit der Influenza

Ich hab mit wirklich Gedanken über dieses Thema gemacht – gerade auch bei der Veröffentlichung auf Instagram – Aber er spiegelt alleine meine persönliche Meinung wider

Wie ihr ja vielleicht wisst, male und zeichne ich ja sehr gerne und auch oft sehr viel. Leider fehlt mir im Moment – sehr zu meinem Leidwesen – die Muse und die Inspiration. Es mag an meiner körperlichen Verfassung liegen – seit drei Wochen macht mir ein elendiger Virus zu schaffen, erst von jetzt auf gleich keine Stimme mehr und das für 5 Tage, Halsschmerzen, dann Ohrenschmerzen bzw. beidseitige Mittelohrentzündung – meine Ohren sind bis heute immer noch nicht komplett beschwerdefrei. Schlaff, lustlos, dauermüde und das Gefühl, ständig am Limit zu sein, macht es nicht besser. Gut – ist jetzt so – wird auch wieder (hoffe ich).

So – und außer digitalem Zeichnen am Ipad habe ich in diesem Herbst noch nichts mit meinen Aquarellfarben und Pinseln gemalt/gezeichnet/gesketched. Fehlt mir irgendwie – Malen ist mein Yoga – aber ich schaff es im Moment einfach nicht. Nichtsdesto trotz klicke ich mich dann durch Instagram und schaue, was meine „Influencer“ denn so treiben. Das sind alles Menschen, die mich mit ihrer Art zu Zeichnen/Malen/Sketchen/Basteln/Fotografieren faszinieren und denen ich sehr gerne „folge“. Hier gibt es immer Inspiration und Gründe, das eine oder andere nachzuzeichnen. Jetzt z.B. suche ich gezielt nach Motiven für Weihnachtskarten mit Aquarellfarben. So als Idee für meine, die ich dann hoffentlich bis Ende nächste Woche a) gemalt und b) verschickt habe.

Meine gezeichnete digitale Zipfelmütze

Und wie ich mich da so durch „Instagram“ klicke, sehe ich es wieder – es gibt einen neuen Aquarellfarbkasten von – ich nenne es mal „X“. Farben wie in – ich sage mal – jedem anderen Aquarellfarbkasten auch – gelb, grün, rot, violett, blau, lila, grau, braun, schwarz…. Kann man ja in den verschiedensten Schattierungen/Tönen durch Mischen eben auch selbst herstellen. Nun – „X“ hat einen „besonderen Kasten“, in dem dann diese Farben in den verschiedensten „Tönen“ sind.

In diesem Farbkasten sind 12 Farbnäpfchen einer bekannten Firma, die sich auf Aquarellfarbe-Herstellung konzentriert hat – die Farben sind wirklich toll – leuchtend, sehr sparsam, immer wieder anlösend – sie sind perfekt. Da zahlt man schon mal für ein Farbnäpfchen 5 – 6 Euro. Ist viel Geld – stimmt – hält aber ewig lange. Und daaaaaa kommen wir zu dem Punkt, bei dem ich einfach nicht mehr mitmache/mitmachen will.

Ich habe vier Farbkästen (zwei geschenkt bekommen) mit diversen Farben – aber sind wir mal ehrlich- irgendwie kann man sich selbst jede Farbe zusammen mischen, wenn man so einigermaßen begriffen hat, wie Farben untereinander „funktionieren“. Jetzt gibt es von „X“ im Frühjahr, im Sommer, im Herbst und im Winter jeweils einen „Special EDITION“ Farbkasten. Bedeutet – ich kaufe mir – weil diese Special EDITION „ja nun wirklich einzigartig ist“ im Jahr 4 Farbkästen…. könnte man machen, wenn diese nicht jedes Mal um die 120 Euro kosten würden. 12 Farben à 5 Euro wären dann 72 Euro… Ach der Kasten drumherum – Blech – kostet dann …. richtig 48 Euro? Nein, das ist so nicht richtig – „X“ haben sich ja auch bei der Farbzusammenstellung Gedanken gemacht – und das meine ich wirklich ehrlich – das machen sie wirklich gut und liebevoll. Dann ist der Kasten auch noch mit Klavierlack versehen. Wer’s braucht und mag. Der langen Rede kurzer Sinn – es gibt ständig etwas neues, was verkauft werden will. Aber nicht nur bei „X“ – „Fräulein Y“ hat sich auch Gedanken um Farben gemacht und „Mister Z“ ebenfalls.

So – und das Ganze gibts in der „Künstlerszene“ nun auch im Advent mit den „Adventskalendern“ mit Anleitungen zum Lettern und zum Schreiben, Malen…… Pinselsets, mit denen das Malen „von ganz alleine geht“ und und und….

Ich machs kurz – ich bin raus aus der Nummer – ich habe meine Malkästen und klicke mich dann gleich weiter, wenns einen „Launch“ gibt – das Neudeutsch für „Neuigkeit oder Neuerscheinung“.

Und bitte – versteht mich nicht falsch – all diese „Influencer“ sind Unternehmer, haben ihre eigene Ideen, ihr eigenes Geschäft und müssen sich auch immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um in diesem Haifischbecken halbwegs zu überleben. Und das machen sie auch gut. Nur muss man – und kann auch – nicht immer und alles mitmachen – finde ich.

Veröffentlicht von Kerstins Reisefotos und mehr...

Reisefreudig, Fotografie-süchtig, fast immer gut gelaunt, Optimistin... Fotografie ist mein Leben - meine Leidenschaft - mein Yoga

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