Reisebericht Kurztrip Gran Canaria

Teil 1: Ankunft Maspalomas

Sehr spontan haben wir uns nach dem völlig überraschenden und für uns unheimlich schmerzlichen Tod unseres lieben Labradors Max entschieden: Wir müssen hier raus – ein paar Tage versuchen, Seele und Herz zu heilen.
Im näheren europäischen Ausland wars vom Wetter her jetzt Anfang Februar nicht soooo toll- es mußte also schon etwas weiter weg sein. Gut – Gran Canaria – hatten wir schon einmal zwei Tage vor unserer Kanaren Rundfahrt gesehen und konnten wir uns noch mal gut vorstellen.
Hotel gesucht und gefunden, Flüge gefunden und gebucht und Koffer packen. Koffer waren am Dienstag nachmittag gepackt, SMS von Lufthansa: Bodenpersonal streikt am Mittwoch früh bis Donnerstag – unser Abflug wäre Mittwoch früh gewesen. So eine Sch… Männe hat sich wieder an den Computer gesetzt und dann einen Flug für uns gefunden – mit Iberia und über Madrid. Auch okay.

Der Flug nach Madrid ging schnell rum – in Madrid hatten wir ne gute Stunde zum Umsteigen und sind vor lauter Schauen nach Terminal T4 schön zum Terminal T4s marschiert – mit dem Erfolg, daß wir a) fast 30 Minuten umhergelatscht sind und b) dann nochmals unser Handgepäck haben durchleuchten lassen müssen.
Nachdem wir dann unser richtiges Terminal gefunden hatten, ist uns aufgefallen, daß wir nach dem Aussteigen einfach nur noch 100 Meter hätten geradeaus weiter laufen müssen – nun gut, etwas Bewegung schadet ja nicht (Grummel….)
Also wieder rein in den nächsten Flieger und ab nach Gran Canaria

Schon langweilig im Flieger, zum Lesen hatte ich keine Lust, zum Schlafen auch nicht – wird halt ein wenig mit der Kamera des Iphones gespielt und experimentiert (ich bin froh, daß dass mit der Milch in den Becher auf Anhieb gepasst hat und ich gut avisiert hatte – hätte ne richtige Sauerei werden können :))))

Die Story mit dem Mietwagen hatten wir ja schon und die spare ich mir hier – wobei wir von Sixt tatsächlich die Kosten für das Navi wieder erstattet bekommen haben.
Schnell hatten wir unser Hotel in Maspalomas gefunden, Zimmer war schon frei und wir haben schnell ausgepackt und dann nix wie auf/zu den Dünen, die mich immer wieder faszinieren.

Ist das nicht ein fantastischer Ausblick? Und dann die Muster, die der Wind und der Sand zusammen entstehen lassen – faszinierend. Und anstrengend ist es auch, dort zu laufen. Aber sooo toll.

Abends aßen wir im Hotel und saßen danach noch draußen und genossen einen Drink bei musikalischer Unterhaltung. Da wir schon seit kurz nach vier morgens unterwegs waren, gings danach flott in die Heia.

Was bringe ich bloß mit?

Kennt ihr das!? Ihr seid eingeladen und da stellt sich jedesmal die Frage: was bringen wir denn bloß mit? Den obligatorischen Blumenstrauß und die obligatorische Flasche Wein?

Welchen Wein mögen sie denn? Haben wir den nicht schon mal mitgebracht? Nee – nicht den, den haben wir von ihnen bekommen (gut, wenn man sich noch dran erinnert und es nicht so ist wie bei Kishons Bonboniere 🤣😉🤣, die dann über Umwege wieder beim Erstverschenker landet).

Wir haben es jetzt so mit fast allen unseren Freunden und Bekannten an- und abgesprochen, dass wir nichts mehr mitbringen. Es dreht sich ja immer und es ist ja nicht so, dass immer nur einer kocht und bewirtet. Und ich hatte das Gefühl, dass jeder froh ist, dass wir das so machen.

Es ist einfach so befreiend, sich abends ins Auto zu setzen und sich auf einen schönen Abend zu freuen und nicht zu überlegen, ob man nun den richtigen Wein dabei hat.

Gestern hatten wir Freunde bei uns und es gab folgendes:

Tomate – Avocado Tartar

Kabeljau um Gemüsebett:

Erdbeeren mit Joghurt und Sahne und braunem Zucker:

Dazu gab es ein gutes Tröpfchen von Elena Walch (eine unserer Lieblingswinzerinen) und die Herren der Schöpfung haben sich dann noch einem Roten „hingegeben“ …

Ich überlege gerade, ob ich einen ähnlichen Blogeintrag ( nicht über das Essen und den Wein (🤣🤣🤣) nicht schon mal geschrieben habe, finde aber gerade Nix und wenn doch, ignoriert es einfach – euch allen einen schönen Sonntag

Leute gibt’s ….

Meine Herren – manche Menschen sind wirklich … uuuunmöglich.

Wir waren ja eine Woche auf Gran Canaria und haben uns dieses Mal den „Luxux“ gegönnt und ein „Adults only“ Hotel gebucht.

Wir haben überhaupt nichts gegen Kinder – im Gegenteil- ich liebe Kinder. Aber wir haben etwas gegen Eltern, die ihren Kindern keine Grenzen aufzeigen.

Wir alle waren mal Kinder und Kinder sollen auch Kinder sein – waren wir ja auch. Auch wir haben als Kinder unsere Grenzen eingefordert und sie auch bekommen.

Ich bin nicht laut schreiend durch die Hotellobby gerannt, weil ich einfach mal Spaß haben wollte.

Ich habe am Frühstücksbüffet nicht den Finger in jedes Süssteil gesteckt oder sämtliche Semmelsorten auf ihre Konsistenz geprüft, indem ich sie gedrückt und dann wieder zurück in den Korb gelegt habe.

Meine Eltern haben mir VORHER erklärt, dass man so etwas nicht macht.

Ich bin nicht am Abend dem Kellner, der das Essen serviert, vor den Füßen rumgetanzt und vorallem hätten das meine Eltern sofort gesehen und mich sehr energisch davon abgehalten.

Und in diesen Urlaub wollte ich mich eben nicht mit DEN Eltern behängen, die mir dann erklären (wenn ich das Kind höflich drauf hingewiesen habe, dass man nicht sämtliche Semmeln antatscht und sie dann zurück legt) dass sich ihre Kinder hier frei entfalten können, während ich meine „Entfaltung“ sprich Erholung hinten an stelle. Diese Art Eltern sind definitiv die Minderheit, aber die gibt es denn auch. Und mit denen willst du nicht diskutieren- die quatschten dich in Grund und Boden)

Soweit – so gut. Jetzt kommt’s.

Erwachsene können sich ja noch viel schlimmer aufführen – hier erlebt.

Wir sitzen abends gemütlich beim Abendprogramm und sehen ein Pärchen, das schon sehr angesäuselt auf die Tanzfläche wankt und da etwas vor sich hinstolpert. Sie wankten wieder zurück an ihren Platz und steckten sich dann erst mal eine Zigarette an / es herrschte hier Rauchverbot. War denen egal – ein Ober kam dann und bat sie, die Fluppen bitte wieder auszumachen – längere Diskussion und dann taten sie es.

Kaum war der Ober wieder um die Ecke verschwunden, holte SIE die Zigaretten wieder hervor – nach dem Motto „Ich lass mir gar nix sagen“. Der Ober kam wieder und sie machte die Fluppe wieder aus. Mittlerweile war sie aber so betrunken, dass sie nicht mehr aus ihrem Stuhl kam und als man sie hochgehievt hatte, wurde sie in einen Rollstuhl gesetzt und aufs Zimmer gerollt, weil die des Laufens nicht mehr fähig war – wie peinlich.

Gut – kann ja mal passieren, wobei das schon echt heftig war. Am Tag später – wir kamen von einem Ausflug und wollten am späten Nachmittag den Hotelpool testen – sah ich sie auf zwei Sonnenliegen sitzen – hocken – er, unfähig, das Kopfteil der Liege festzustellen und sie eine Flasche Jägermeister aus einer Plastiktüte holend und an den Hals setzend, um ein paar tiefe Schlucke zu nehmen. Der Unterhaltung der beiden konnte man nicht folgen, Zuviel Gelalle.

Meeeeegapeinlich und asozial -finde ich.

Als ich sie wieder sah, lagen sie beide auf der Liege und schliefen ihren Rausch aus (denke ich jetzt mal)

Heute früh am Frühstücksbuffet: ich sehe sie am Tisch sitzen und denke mir noch, die beiden haben nen ordentlichen „Nachdurst“ und haben jeder zwei große Gläser Apfelsaft vor sich … bis Männe sieht, die holen sich nochmals zwei Gläser „Apfelsaft“ – sprich Sekt. Die haben schon mal gleich anstelle der Sektgläser die großen Saftgläser genommen. Und beim Rausgehen aus dem Restaurant haben wir sie überholt – du meine Güte, hatten die schon wieder einen fetzen Rausch im Gesicht und der Sprache – egal welche es auch ist – nicht mehr mächtig.

Jetzt sind wir ja schon in einem „netten“ Hotel untergekommen – aufgrund deren Verhalten kann man echt kaum glauben, dass es für die eben auch ein Hotelzimmer gibt. Ich hab mir schon gedacht, ob das evtl Zechpreller sind?

Vielleicht das nächste mal doch wieder Hotel mit Kindern? Schlimmer geht’s ja kaum.

Sixt – oder wie werden wir wirklich verarscht 🤮

Hola – que tal? Muy bien? Naja – nach folgendem Erlebnis eher weniger…

Also Ideen haben die ja wirklich – die Leute von Sixt. Wir waren ja eine Woche auf Gran Canaria und haben uns eben auch einen Leihwagen gebucht – von zu Hause aus und in aller Ruhe. Alles eingegeben, Versicherungen angegeben, Automatik (logisch), Navi nein (so groß ist die Insel ja nun nicht und wir haben ja auch ein Navi im Handy.)

Gut – wir kommen an, marschierte an den Sixt Schalter, kramen unsere Bestätigung der Reservierung und Buchung raus – bekommen noch ein paar Informationen oben drauf und dann erfahren wir, dass es im Moment kein Auto in der von uns gebuchten Klasse mit Automatik gibt. So – Reservierung/Buchung sagt aber ganz was anderes.

Kategorie darunter? Nein – wollen wir nicht – wir haben uns ja zu Hause überlegt, warum wir diese Kategorie möchten. Okay – dann Schaltgetriebe. Ja und dann kommt zum gebuchten Preis aber noch das Navi hinzu. 13 Euro pro Tag! Wollen wir ja nicht – hatten wir extra angegeben! Brauchen wir nicht. Jaaaa – aber der Wagen hat ein eingebautes Navi und von daher müssen wir das auch zahlen.

Da fällst du doch echt vom Glauben ab!!!! Ich buche und reserviere ohne Navi – bekomme das bestätigt und nun gibts nur Autos mit Navi! Geht’s noch? Ein Grundausstattungsteil des Autos bekommt man bei Sixt in Rechnung gestellt. Fehlt nur noch, dass die für den elektrischen Fensterheber nun auch Geld wollen.

Wir also zähneknirschend alles akzeptiert – wir wollten uns jetzt nicht noch stundenlang mit denen anlegen, ewig auf ein anderes Auto warten und außerdem wollten wir endlich los. So – und zum guten Schluss weicht der gebuchte Preis nochmals ab – tja – es gibt eine „Inselgebühr“ – die sich nicht auf der Buchung und Reservierung genannt war.

Neee – Sixt – das war definitiv das letzte Mal, dass wir über euch reserviert und gebucht haben.

Die Insel kann nix dafür – die ist einfach herrlich und hat uns richtig gut getan

Abschied….

Wieder ein Abschied – wieder ein gebrochenes Herz…. Wir haben uns am letzen Donnerstag (25.01.2024) nun auch von unserem zweiten Herzens- und Seelenlabrador Max verabschieden müssen. Wieder völlig ungeplant, ahnungslos und so gar keine Zeit, das alles zu verstehen…

Am Dienstag, den 16.01. fiel uns auf, daß er eine leicht geschwollene Backe hatte – kennen wir schon – auch von seinem Bruder – Zahnschmerzen…. Also wir mit Mäxchen zum Haustierarzt – wir lagen richtig mit unserer Vermutung. Der sogenannte „P4“ war entzündet und tat ihm wohl weh.

Zunächst erst einmal Antibiotikum, um die Entzündung wegzubekommen. Leider hatte unser Tierarzt keines in Tablettenform da – mußte er bestellen. Aber per Spritze konnte er Max zumindest für die nächsten 24 Stunden helfen.

Mittwoch faß Max normal und übergab sich am späten Vormittag – auch nichts weltbewegendes, wer weiß, was der kleine Kerl unterwegs wieder „aufgesaugt“ hatte – ich habe ihn normalerweise ja im Blick aber hätte ja sein können…. Es blieb auch bei dem einen Mal Übergeben.

Donnerstag holten wir das bestellte Antibiotikum ab – normalerweise sind Tabletten für Max wie Leckerlies, rein in die Goschn und weg damit. Hier war er schon sehr eigen und hat die Tablette nur mit gefühlt 100 Gramm Wurst drumherum zu sich genommen (schlau war er ja schon immer:))

Freitag früh marschierte er zu seinem Freßtrog, schnupperte, fraß ein wenig und drehte sich dann wieder weg – sehr, sehr seltsam für einen Labbi. Ich konnte ihn dann aber nach ein paar Minuten wieder zu seinem Trog locken und er fraß dann auch wieder. Abends alles ganz normal. Er war munter, für sein Alter immer noch teilweise agil und spielte und schleppte seine Schmusetiere hin und her.

Samstag war er munter – wir waren Gassi und er fraß morgens ganz normal – am Abend auch und dann hatte er seine wilden 5 Minuten und tobte, wir spielten Verstecken und er war munter bei der Sache. Plötzlich hörten wir ein ganz seltsames und lautes Jaulen – kannten wir gar nicht von ihm. Wir dachten, daß ihm evtl seine Hüfte schmerzt (er hat zwei künstliche Hüften und die schon über 10 Jahre – wir wußten, daß er normalerweise noch einmal hätte operiert werden sollen, aber alle Tierärzte sagten, diese lange und schwere OP würden sie ihm nicht mehr antun und wir hatten soweit mit Tabletten alles im Griff. Er ist auch super gelaufen -nur das Aufstehen hat ihm öfters mal Schwierigkeiten bereitet). Kurz drauf erbrach er sein komplettes Abendessen. Wir waren ratlos und dachten an eine Magen-Darmgrippe.

Sonntag hat er nichts fressen wollen, kein Futter, kein Haferschleim (was ich sehr gut verstehe), keine Hühnersuppe, keine Milch (die er sehr gerne mal zwischendurch getrunken hat) – nichts – nur viel Wasser getrunken.

Er lag fast den ganzen Tag in seinem Körbchen und hat geschlafen – wir waren immer noch davon überzeugt, daß er sich einen Magen-Darm- Virus eingefangen hat.

Montag früh wieder nix und dann sind wir zum Haustierarzt, der uns aber gleich in eine Klinik geschickt hat, da er momentan kein Ultraschallgerät hat. Wir sind dort auch sehr schnell dran gekommen, haben die Symptome beschrieben und es wurde ein Ultraschall gemacht…

Magentumor am Magenausgang, inoperabel……..NEIN – DAS hatten wir nicht erwartet und waren dementsprechend geschockt und verstört. Wie das denn? Der kleine Mann hat sich doch überhaupt nichts anmerken lassen? Und so ein Tumor wächst auch nicht in 3 Tagen. Aber – gerade der Labrador ist super im Schmerz verdrängen und tut es oft so lange, bis es gar nicht mehr geht – leider ist es dann auch zu spät.

Wir bekamen erklärt, daß man ihn schon therapieren könnte mit Chemo und Bestrahlung, dazu muß er aber Fressen – und das tat der kleine Mann nicht.

Weder am Montag abend, noch am Dienstag… wir mußten ihm das Magenschonmittel und die Schmerzmittel mit einer Spritze ins Maul spritzen…. er hat die Zähne keinen Millimeter auseinander gemacht, eine Zahnlücke haben wir ausgenutzt und mit Schwung das Zeugs reingespritzt, so, daß der Schluckreflex das Zeugs runter brachte. Aber ich glaube, er hat uns dafür echt nicht wirklich geliebt.

Am Mittwoch war er etwas wacher und munterer, hat aber immer noch nichts gefressen und ist am nachmittag im Garten in die hinterste Ecke marschiert und hat rumgegraben und sich in die Kuhle gelegt. Offensichtlicher geht es gar nicht – er wollte „gehen“ und uns brach es fast das Herz.

Egoismus hinten angestellt und aus Liebe zum Hund haben wir dann den Haustierarzt angerufen und er versprach, am nächsten Tag zu kommen und ihn zu Hause zu erlösen. Den ganzen Abend saßen wir da und konnten nicht fassen, daß unser Mäxchen nun auch seine letzte Reise antritt. Er war doch 4 Tage vorher noch soo munter – er hat doch überhaupt keine Anzeichen gezeigt, daß es ihm nicht gut geht….Wir waren Sonntag mittag doch noch Gassi und er ist auch noch in seinem Garten auf und abmarschiert – stolz und mit hoch erhobenem Kopf. Wahrscheinlich seine Art, Abschied von allem zu nehmen.

Am Donnerstag morgen kam ich runter zu seinem Körbchen (Männe war in der Nacht noch zwei mal bei ihm, weil er raus wollte und mußte) und als ich ihn da so liegen sah, da wußte ich, daß wir keine Stunde mehr miteinander haben. Ich habe Männe geweckt, den Tierarzt angerufen, der war noch nicht in seiner Praxis – wir haben ihm die Situation auf Band gesprochen und mit Hilfe von unserem Nachbarn haben wir unseren Schatz ins Auto gebracht und sind in die Tierarztpraxis gefahren. Wir waren noch kurz vor Beginn da – es war noch keiner da und so konnten wir Mäxchen gleich hineinbringen und der Tierarzt meine auch: Wir müssen ihn jetzt erlösen.

Gezweifelt habe ich keine Sekunde aber es tut soooo weh, einen solchen treuen Freund zu verlieren. 13,5 Jahre immer an unserer Seite, er hat uns nie enttäuscht, er war IMMER freundlich und gut gelaunt und wir haben oft im Spaß gesagt, wenn Mäxchen mal stirbt, sein Schwanz wedelt noch weiter….

Diese beiden Labradore haben unser Leben soooo bereichert und so viel lustiger, aufregender, schöner und spannender gemacht. Sie haben uns blindes Vertrauen geschenkt und so viel Liebe. Für mich war die Zeit mit ihnen viel zu kurz, so gerne hätte ich noch monatelang meine Bananen mit ihnen geteilt, sie den Joghurtbecher ausschlecken lassen, ihre Pfötchen nach nassen Spaziergängen sauber gemacht, ihr abendliches Schnarchen im Wohnzimmer gehört, wäre gerne noch Kilometer mit ihnen Gassi gegangen und hätte gerne sämtliche Tierarztrechnungen gezahlt….

Es ist sehr ruhig hier im Haus – morgens nach unten zu gehen und in keine Äuglein zu blicken, die zum Leuchten anfangen, wenn sie Frauchens Füße auf der Treppe sehen und sie dann schnell ins Wohnzimmer rennen, um Frauchen ihr Lieblingsschmusetier zu bringen… (Ben hat immer seine Bettdecke gebracht), die „Märsche“ nach dem Gassi gehen dann in die Küche und der prüfende Blick in den Hundetrog: Ist denn schon der Tisch gedeckt? Ist das Fressen schon angerichtet?Nee – dann mal schnell, Frauchen…

Sie fehlen beide – Max nach Bens Tod vielleicht noch etwas mehr, weil er viel von unserem Schmerz nach Bens Tod aufgefangen hat – die Routine blieb ja die gleiche, Gassi gehen, Fressen machen, ein Vierbeiner ist ja noch da und schnacht und hält uns auf Trab….. und nun schnarcht nichts mehr, keiner will Gassi gehen… Wir haben unser Leben nach ihnen ausgerichtet und nun stehen wir etwas planlos da……

Es schmerzt tief – die Erinnerungen ebenso, aber oft bringen sie auch ein Lächeln oder sogar Lachen hervor. Und irgendwann wird der Schmerz des Verlustes den schönen und liebevollen Erinnerungen, die wir mit einem Lächeln erzählen können, weichen…. hoffe ich. Ich fühle mich gerade wirklich wie amputiert – die beiden waren die letzten knapp 14 Jahre meine Lebensaufgabe und es hat sich wirklich sooo viel um sie gedreht – und ich habe es sooo gerne gemacht.

Ich glaube, wir haben den beiden ein wirklich tolles Leben bei uns ermöglicht, sie hatten es sehr gut bei uns, wir haben sie wirklich als Familienmitglieder angesehen und behandelt - und sie waren FAMILIE.

So – und nun werden wir uns nächste Woche mit einer Woche Urlaub ablenken – abschalten – versuchen, das alles etwas einzusortieren und ebenfalls versuchen, ohne Hund klarzukommen – vorerst 🙂 denn: Ein Leben ohne Hund ist möglich – aber sinnlos……Pläne für ein neues „Familienmitglied“ haben wir erst mal nicht -man kann die beiden nicht ersetzen so wie ein Auto – aber man weiß ja nie, wann und zu welchem Anlass so ein 4-Beiner mal wieder unsere Wege kreuzt…..

Machs gut – mein Mäxchen – bis bald – du und dein Bruder Ben waren als Hunde die besten Menschen, die ich/wir zum Freund haben konnte. Ihr hattet immer nur ein Ziel: Mir/uns euer großes Herz zu schenken. Wenn ich an euch denke, lächele ich aber mein Herz ist schwer und schmerzt. Intensiv, aber für mich/uns viel zu kurz war der Weg, den wir gemeinsam gehen durften…
Und wenn ich hier gehe, dann hoffe ich, du und Ben stehen an der Himmelspforte und warten auf mich …❤️❤️❤️

Wie mach‘ ich das am einfachsten??

Ich werde jetzt mal eine Frage in die Runde hier:

Kann mir jemand sagen, wie ich am problemlosesten eine zweite Homepage in WordPress hier erstelle? Folgendes dazu:

Ich habe meine „Business Homepage“ under Jimdoo erstellt und würde sie gerne hier in WordPress nochmals neu erstellen – nicht rüberziehen, da ich vieles anders gestalten würde.

Am liebsten würde ich 2 Homepages unter einem „Account“ bearbeiten – also von koffergeflüster dann schnell per Klick“ zu r anderen rüberspringen.

Natürlich könnte ich auch ein neues Account anlegen – müsste mich dann bei der Bearbeitung jedes Mal von der einen Homepage abmelden und bei der anderen anmelden … machbar aber wenn’s einfacher ginge …

Help needed…. Wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt … 🙂 oder ihr selbst seid es

Ganz lieben Dank im Voraus – und seid gut mit mir – ich bin Fotografin und sonst nix 😉🙄🤣

Wie soll ich ruhig bleiben….

… wenn ich von Cem Özdemirs „Bauern-Soli“ höre? „Gewisse Produkte würden dann noch etwas teurer werden“

Liebe Bundesregierung- nehmt doch bitte den Solidaritätszuschlag, den manche von uns nun schon seit Jahrzehnten bezahlen und der seit Jahren seinen Ursprungssinn erledigt hat – nämlich „den Osten aufzubauen“ und zahlt den an die Bauern und Landwirte.

Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – der „Soli“ hat wieder Sinn (wenn auch nicht von allen gezahlt) und die Bauern und Landwirte ihre Unterstützung und man müsste den Endverbraucher nicht schon wieder mit einer neuen Steuer belasten…

Ich sollte echt in die Politik gehen – wobei, den Puls wollte ich dann nicht haben…

Es ist ruhig hier…

zumindest hier – denn in meinem Körper ist wohl einiges los, dem es gilt, jetzt auf die Schliche zu kommen.

“Ruhe”Blutdruck von 180 zu 150 – “Ruhe”puls von 105 sorgen jedoch dafür, daß ich mich fühle, als würde ich mich ständig – absolut ständig bei einem Marathonlauf befinden. Dazu Kopfschmerzen beim Aufwachen, als würde mir gleich der Schädel wegfliegen.

Zu nichts habe ich Lust, zu nichts kann ich mich aufraffen – ich musste mich zum ersten mal in meiner Selbständigkeit “krank” melden – sprich, ich mußte am Mittwoch ein Fotoshooting absagen. Fiel mir verdammt schwer – denn irgendwie habe ich es bis jetzt immer geschafft, für ein paar Stunden die Kamera “hoch” zu halten und meinen Arbeitstag durchzuziehen.

Aber es ist wohl Zeit für eine Pause – Körper und Seele fordern das wohl ein und so werde ich mich dem “ergeben” und Ruhe geben – was mir sehr schwer fällt und dies wohl der Grund allen Übels ist.

Ich weiss schon selbst, daß ich oft “hyperaktiv” bin und tausend Sachen machen will und auch mache, mir oft nicht die Ruhe gebe, die ich evtl brauche.
Auch habe ich ein sich ständig drehendes Gedankenkarussell – über/ wegen allem und jedem mache ich mir Gedanken, die mich abends oft nicht einschlafen lassen und nachts, wenn ich nach drei Stunden Schlaf wach werde, wieder nicht einschlafen lassen.

“Das musst du ändern” – “Warum machts du dir auch deswegen Gedanken” – alles Gedanken, die ich mir wiederum mache und keine Antwort drauf finde.

Natürlich bin ich in ärztlicher Behandlung, großes Blutbild hat nix ergeben, alle Werte im Normalbereich. Ausstehend sind nun die Auswertungen zu Allergien – Laktoseintoleranz (glaub ich nicht), Histaminintoleranz (wäre gar nicht lustig), Allergie auf Nüsse und Schalenfrüchte (damit könnte ich leben). Organisch ist auch alles okay.

Gut – vielleicht ist es wirklich mal einfach nur “Körper runterfahren auf Null -Neustart und dann in gemäßigtem Tempo weiter.

Einer sehr engen Freundin von mir geht es im Moment ähnlich und ich bin froh, daß ich “nicht alleine bin”. Hilft zwar nicht weiter aber tröstet auch ein wenig.

Von daher hab ich mir nun wirlich Ruhe verordnet – auch hier wird es in der nächsten Zeit etwas ruhiger sein….Aber ich bin da – und ich freue mich auf alles, was ihr zu erzählen habt.

In diesem Sinne wünsche ich mir für mich:

Neuseeland Teil 3…

weiter gehts in Neuseeland…

Und vom Franz Josef Glacier /Fox Glacier mussten wir auch schon wieder Abschied nehmen - weiter ging es in Richtung Queenstown. Unsere Fahrt dorthin bescherte uns wieder einmal unglaubliche Ausblicke, unbeschreibliche Natur und unvergessliche Momente. Wir fuhren zunächst am Lake Wanaka vorbei, dann zum Lake Hawea. um zum guten Schluß wieder an den Lake Wanaka zu kommen:

Unterwegs hielten wir in Arrowtown – eine ehemalige Goldgräberstadt, nordöstlich von Queenstown.

Hier sind wir in Queenstown – die Hauptstadt des Quweenstown-Lakes- District in der Region Otago auf de Südinsel. Als Hauptstadt alles sehr gemütlich und unstressig.

Und immer wieder atemberaubende Ausblicke -die Natur in Neuseeland ist wirklich einzigartig.

Unser nächstes Ziel hieß Te Anau und Milford Sound. Ursprünglich hatten wir geplant, gemütlich nach Te Anau (ca 150 km) zu fahren und am nächsten Tag zum Milford Sound zu fahren. Nun sagte die Wettervorhersage für den kommenden Tag Regen und Nebel voraus – also Gaspedal durchtreten, so schnell wie möglich nach Te Anau - von dort ca 130 km zum Milford Sound. Dort gabs für den heutigen Tag nur noch einen Slot für eine Fahrt mit dem Schiff über den Milford Sound – 13.30Uhr. Wir mussten uns wirklich beeilen – und das taten wir.150 km zur Lodge (unserer Unterkunft), Koffer aus dem Auto gezerrt, wieder hineingesprungen und nochmals 130 km zum Milford Sound. Vorbei an wunderschöner Landschaft…schnaufend kamen wir um 13.20 Uhr an und stolperten an Bord….

Auch diese Tour mit dem Schiff war unbeschreiblich schön, die Ruhe auf dem See, die Natur, die Wasserfälle, Delfine und Robben….ich könnte euch noch Hunderte von Fotos zeigen, muß mich aber zwecks begrenzter Datenmenge – ich hab ja noch so viele Reisen zu beschreiben – etwas zurückhalten. Die Hälfte meines Datenvolumens habe ich bereits erreicht.

Auf dem Rückweg hielten wir noch an ein paar Fotostopps, an denen wir auf dem Hinweg in Windeseile vorbei geschossen waren.

Unsere Lodge erreichten wir am Abend, wir genossen einen schönen Abend mit gutem Essen und toller Abendstimmung und irgendwie waren wir beide echt erledigt. Relativ früh lagen wir in unseren Betten und ich hatte das Gefühl, die Beine noch nicht im Bett, aber bereits eingeschlafen gewesen zu sein :).

Am nächsten Morgen bummelten wir etwas durch den kleinen Ort Te Anau, das Wetter war, wie vorausgesagt, nicht so toll, aber wir hatten unseren Milford Sound ja bei Sonne erlebt und waren entspannt.

Wir fuhren Richtung Manapouri über den Keppler Treck – und siehe da, die Sonne kam wieder zum Vorschein.

Und dann war es nicht mehr weit zum Doubtful Sound – da fuhren wir auch noch hin und hatten die spontane Idee, diesen mit einem Wasserflugzeug von oben anzusehen. Wieder ganz spektakuläre Ausblicke, diesmal von oben. Herrlich – und wieder mit genialem Wetter.

Und wieder ging ein fantastischer Tag zu Ende – wir fielen in unsere Betten und am nächsten Morgen hieß es wieder Abschied nehmen – Lodgehund Cara wollte uns gar nicht fahren lassen – sie wollte sogar mit ins Auto einsteigen 🙂 Und so hieß es auch wieder: Abschied nehmen von Te Anau und auf gehts nach Dunedin….

Reisebericht Neuseeland Teil 2

Huka Lodge – Wellington – Franz Josef Glacier – Fox Glacier

Nachdem wir Rotorua hinter uns gelassen hatten fuhren wir am Lake Taupo entlang zu unserer nächsten Destination: Huka Lodge an den Huka Falls. Dort gab es auch eine nette Begebenheit: Ich unterhalte mich mit Männe beim Dinner und ein Ober hört das und fragt höflich auf Deutsch: Sind sie aus Deutschland? „Ja“ – „Woher, wenn ich fragen darf?“ – „Aus München – aber ich bin gebürtig aus Hessen“ – „Wo denn da?“ – „Aus Schlüchtern, das werden Sie nicht kennen, das liegt zwischen…“ – „Kenne ich- kennen Sie die Rimbachfarm in Steinau?“ – „Ja klar, da waren wir früher oft Essen“ – „Sehen Sie, die haben erst meine Großeltern und dann meine Eltern bewirtschaftet“.
Da bist du am anderen Ende der Welt und triffst auf Leute aus deinem kleinen Heimatstädchen oder eben dem Nachbarort…. So – nun genug aus dem Nähkästchen geplaudert – hier kommen Fotos:

Auch hier blieben wir nur eine Nacht – wir hatten ja noch ein straffes Progamm vor uns – wenn du nur im Auto in diesem Land unterwegs bist, fährst du auch ganz viele Kilometer – wobei das Land ja gar nicht sooo groß ist.
Und noch eine lustige Begebenheit: Die nette Idee der Huka Lodge ist/war, alle Gäste am Abend an einen Tisch zu setzen, damit man sich etwas austauschen kann – viele Zimmer gibt es dort nicht.
Männe und ich sitzen also beim Dinner und sehen, daß es zur Vorspeise irgendetwas mit Ziegenkäse gibt, damals nicht unbedingt etwas, was wir mochten. Achim fragte höflich, ob wir etwas anderes bekommen könnten – gar kein Problem. Währenddessen reist ein neureicher Amerikaner das komplette Gespräch an sich, wusste alles besser, lautstark unterhielt er uns alle (ob wir interessiert waren oder auch nicht) von all seinen Erlebnissen und was wir uuunbedingt noch machen müssen… Zum Schweigen kam er erst dann, als die Vorspeise serviert wurde…. Er schaute auf seinen Teller und dann auf unseren (Barbarie Entenbrust mit geeister Melone) und meinte dann, warum wir denn etwas anderes bekämen als er. Und Männe – also manchmal schießt es einfach so aus ihm heraus, meinte nur: „You always get what you pay for.“……Haaaaa- heimliches Grinsen am kompletten Tisch und dem geschwätzigen Amerikaner hatte es zumindest für Minuten die Sprache verschlagen….

Und so kamen wir dann nach Wellington – ich hatte so etwas Respekt vor der City – angeblich die windigste Stadt der Welt und ich und Wind werden einfach keine Freunde – meine Augen machen mir dann soo zu schaffen, daß sie rot und entzündet sind und das ist für mich wirklich schlimm.

Aber – es war kein bißchen windig – nach Ankunft bummelten erst noch ein wenig durch die Gegend und fuhren mit dem Cable Car vom Lambton Quay (Fußgängerzone) bis zur Endstation Kelburn- von dort hatte man einen herrlichen Blick über die City.

Abends waren wir noch nett essen – im „Shed“ - eine alte Lagerhalle – wir mussten aber am nächsten morgen früh um 6 Uhr erst unser Auto abgeben und dann mit der „Interisland“ Fähre ging es dann auf die Südinsel. Bye bye Nordinsel – du warst wunderschön.

Welcome to South Island – welcome to Picton

Nach gut 5-stündiger Fahrt kamen wir an unserem nächsten Domizil an – Kaiterikeri – hier war das Hotel eine leichte Enttäuschung - wir waren wohl Vorsaisongäste und von daher war noch nicht alles so, wie es der Reiseveranstalter versprochen hatte.
Wir wurden darauf hingewiesen, daß das einzige Restaurant im Ort, das im Moment schon geöffnet hat, um 19.30 Uhr schließt – wir waren um 19.27 Uhr da und wurden mit einem „Wir haben schon geschlossen“ erst mal gar nicht hineingelassen – im Nachbarort fanden wir dann eine nettes, klitzekleines Restaurant – aber es war gemütlich und gut „Hooked on Marahau“. Einen wunderschönen Spaziergang durch den neuseeländischen „Urwald“ unternahmen wir auch und erfreuten uns dem wirklich extremen und wunderschönen Grün der Natur.

Am nächsten Tag ging es weiter – wir wollten die Pancake Rocks sehen. Die Pancake Rocks sind eine Felsformation im Paparoa National Park – ca 40 km nördlich von Greymouth .Direkt am Tasman See gelegen sehen die Felsen aus wie übereinander gelegte Eierpfannkuchen, wodurch sie ihren Namen erhalten haben.

Die Felsen…

und was die Maori hier sehen….

Schon sehr interessant, oder?

Irgendwann kamen wir dann an unserer Unterkunft – der Kapitea Ridge Lodge an – wunderschön gelegen und urgemütlich. Wir und ein anderes Pärchen aus England waren die einzigen Gäste und so saßen wir gemeinsam beim Abendessen und hatten einen netten Abend – stellten dann auch gleich fest, daß wir uns nochmals treffen würden – und zwar am letzen Tag unseres und auch deren Urlaub in Christchurch – das Huntley House. Und so verabredeten wir uns für dort zum Abendessen schon ganz locker.

Am nächsten Tag bewegten wir uns langsam zu unserem nächsten Highlight – dem Franz Josef Glacier und dem Fox Glacier im Westland Nationalpark. Unser Plan war, einen Rundflug mit einem Hubschrauber über die beiden Gletscher und den Mount Cook zu machen. Das Wetter machte diesen Plan leider zunichte. Es war regnerisch und neblig und alle Flüge waren abgesagt. Die Vorhersage für den nächsten Tag war jetzt auch nicht verheissungsvoll und wir waren etwas enttäuscht.

Am nächsten Morgen umd 6 Uhr klingelte Männes Handy – der Flug findet statt und wir sollten uns doch bitte um 7.30 Uhr am Flugplatz einfinden. Nun gut – hektische Katzenwäsche und Anziehen, im Stehen noch einen Kaffee und Muffin und ab durch die Mitte.

Und dann waren wir da und hoben ab….bei strahlendstem Sonnenschein:)

Unfassbar schön – atemberaubend – traumhaft – fast ohne Worte. Wir hatten mit dem Wetter sooo ein Glück – gestern noch die totale Suppe und heute nicht eine Wolke am Himmel.