Paris – (m)eine Liebeserklärung an diese wunderschöne Stadt

Kurzreisebericht unseres Trips nach Paris im April 2017

In 2017 sind wir an meinem Geburtstag nach Paris geflogen – der Abend vorher war auch super – wir waren im Circus Krone auf einem Konzert von Barclay James Harvest – das war auch mein erstes Konzert, auf dem ich jemals war – 1982 im März in der Frankfurter Festhalle.

Damals und auch in 2017 ein richtig tolles Ereignis und dann eben der Geburtstagstrip nach Paris. Wir sind um 6 Uhr aufgestanden, Rollos hoch und – alles weiß im Garten – Ende April!
Gut – genau der richtige Zeitpunkt. um wegzufliegen – es wird ja in Paris hoffentlich nicht auch geschneit haben- gepackt hatte ich so nicht 🙂
Im Flieger gabs erst mal eine Gratulation von der Stewardess und ein Champagnerchen – na, so kann der Geburtstag doch nur gut werden – wenn man nach dem ersten dann auch aufhört, damit man vom Tag noch etwas mitbekommt. Und genau so haben wir es gehalten.

Nach gutem Flug und schnellem Ankommen im Hotel – unser Hotel war am Place Vendôme, also seeeehr zentral, gings erst einnmal los zum „grob umschauen“ – explorer la ville!!

Bonjour Paris:

Boah – und nach einer halben Stunde wußte ich schon, daß ich eine neue Lieblings-Großstadt habe – bis jetzt war es London aber Paris – ich sage euch…. Paris – je t’aime….

Wunderschöne alte und gut erhaltene oder wieder schön aufgebaute Gebäude, sehr sauber – einfach toll.

Hach, und in der Ferne konnte man ihn auch schon sehen – den Eiffelturm – leider auch die Flecken auf meiner Linse. Das hab ich aber erst am Abend im Hotel gesehen…

Wir besuchten die Pfarrkirche „La Madeleine“, die von Ludwig, dem XV. in 1764 erbaut wurde – zumindest begann er damit. 1791 – mit dem Beginn der Französichen Revolution wurde der Bau unterbrochen und erst in 1806 unter Napoleon, dem I. wurde sie weitergebaut – Napoleon wollte damit eine Ruhmeshalle für seine Soldaten gestalten. Nach dem Russlandfeldzug rückte Napoleon allerdings von seinem Plan der Ruhmeshalle ab und die ursprünglich geplante Kirche wurde als diese weitergebaut. Nach dem Fall Napoleons liess König Ludwig, der XVII. das Gebäude als Kirche zum Andenken an König Ludwig, den XVI.und Marie-Antoinette fertigstellen. Im Oktober 1845 wurde das Gebäude als Pfarrkirche geweiht. So, ein wenig Geschichte habe ich nun auch mit eingebracht.

Weiter ging es in Richtung Riesenrad am Place de la Concorde. Wir hatten Glück und der Andrang war sehr gering und schwupps, saßen wir in einer Golden – ganz für uns alleine. Herrlich, da kann man dann auf und abgehen und nach links und rechts fotografieren und man stört keinen.

Herrliche Aussichten und das Wetter spielte auch toll mit – weiter gings dann per „Lastenrad“ (wir also als Last hinten sitzend) die Champs Elysee entlang gen Arc de Triomphe – zum Triumphbogen.

Wahnsinn – dieser Ausblick über die City – richtig beeindruckend. Im Hintergrund das Geschäftsviertel „La Defense“ gut zu erkennen. Ich war schon ganz müde von all dem Angucken und Merken 🙂 und wir machten uns dann auf den Weg zurück ins Hotel, da wir am Abend mit Freunden verabredet waren, die mit uns zusammen eine Rundfahrt auf der Seine mit einem Schiff machen wollten – Bateau Mouches.

Frank und Sophie kamen auch aus München mit dem Flieger, Sophie trafen wir im Foyer an und Frank kam mit hängender Zunge aufs Schiff gesprungen, die Fahrt in München zum Flieger war schon katastrophal (Freitag nachmittag halt), der Flieger nach Paris hatte Verspätung und das Taxi vom Flughafen Paris in die City war am Freitag abend auch kein Spass. Aaaaber wir schafften es und nahmen an unserem reservierten Tisch Platz.
Ein wunderschöner Abend mit gutem Essen, tollem Wein und einer Fahrt vorbei an Paris‘ Sehenswürdigkeiten – herrlich. Man konnte auch oben im Schiff auf eine Plattform gehen und von dort Fotos machen. Leider hat da meine kleine Kamera kläglich versagt – Dunkelheit und Bewegung – wurde nix wirklich Zeigenswertes. Aber es ist auch mal schön, sich das alles nur anzuschauen, auf sich wirken zu lassen und nicht immer die Kamera im Anschlag zu haben.

Kleine Anekdote noch: Während Männe und ich am Oberdeck waren und schauten, organisierte Sophie unten eine kleine Geburtstagsüberraschung für mich.
Ich hatte schon gar nicht mehr an diesen gedacht, als ein Ober mit einer kleinen Torte mit Kerze und ein Schifferklavierspieler nebst Gitarrist auf uns zukamen – ich sagte zu Männe nur: Guck mal, da hat bestimmt einer Geburtstag hier…. Jo – ich eben. Die drei kamen dann auf mich zu und dann gabs das Geburtstagsständchen – und – ihr wisst schon – Tränchen in den Augen meinerseits …..
Die Fahrt auf der Seine dauerte so zwei Stunden und dann machten wir uns auf den Weg ins Hotel – Frank und Sophie auf den Weg in die Wohnung, ich glaube, Franks Schwester ist es, die eine Wohnung in Paris besitzt. Superglücklich lag ich dann in meinem Bettchen und bin vor lauter Neuem, Aufregendem und totaler Begeisterung relativ schnell eingeschlafen.

Den nächsten Morgen starteten wir in einem kleinen Café mit: Café au lait und Croissants – nichts, zu dem ich mich hätte zwingen lassen müssen 🙂 Und dann gings weiter zum Sightseeing – Frank und Sophie waren schon viele Male in Paris und kannten sich aus – sehr praktisch für uns.

Und dann standen wir vor ihr – Notre Dame – leider standen davor auch noch viele Hundert andere Menschen und so sind wir dann doch nicht zur Besichtigung – hätten wir das mal lieber gemacht – ziemlich genau ein Jahr später brannte „sie“.

Über die Kirche ansich erzähle ich jetzt nicht, das kann jeder selbst googlen – nur eine Sache, die ich nicht wusste, verrate ich euch jetzt weiter: Noch heute werden alle Straßen-Entfernungen in Frankreich ab einem Punkt Null berechnet, der sich auf dem Kirchplatz vor der Kathedrale befindet. Oha!
Angeblich soll sie zu Weihnachten 2024 wieder eröffnet und die Renovierungs-und Sanierungsarbeiten bis dahin fertiggestellt sein – 5 Jahre Arbeit.

Schaut euch nur all diese wunderschönen Gebäude an – ich war hin und weg. Sowas gibts ja in München wirklich nicht und gerade die Innenstadt ist ja im Krieg ziemlich platt gemacht worden und es wurden schnell hässliche Kästen hochgezogen. Hier ist einfach noch gaaanz vieles wunderschön erhalten und wenn nicht erhalten, dann eben schön wiederaufgebaut.

Ich hatte eine Sache, die ich in Paris sehen wollte oder wo ich hin wollte: Place Dauphin – jeder, der den Film „Ein ganzes halbes Jahr“ kennt, versteht mich. Hier sitzt Lou, nachdem Will gestorben ist, und liest seinen Brief – hach… und es war sooo schön, wie ich es mir vorgestellt habe:

Und ich genoss diesen Augenblick hier an diesem Platz – ich sah Lou in dem Cafe sitzen und ich hörte Will, wie er ihr seinen Brief vorlas. Schön – richtig schön. Selbst Sophie, die diesen Platz noch nicht kannte, war begeistert und freute sich, etwas Neues in Paris gesehen zu haben. Weiter gings – meine Kamera stand nicht still…..

Ein geniales Werbebild an einer Metro Station: Ich glaube es ging um die Tour de France.

Und dann kamen wir zum Eiffelturm. Geplant war, diesen „einfach“ mal zu besuchen und dort hochzumarschieren. Kann man machen, wenn man sich samstags 3-4 Stunden anstellen will. Wollten wir nicht – hatten wir nicht vor und von daher im Vorhinein im Restaurant im Eiffelturm einen Tisch reserviert zum 5-Gänge Menue zum Mittagessen. Ich, die Mittags mit Ach und Krach einen Gang schafft – aber wer nicht anstehen will, muß eben essen. Und das haben wir – sauteuer und himmlisch gut. Und ich habe auch von jedem Gang ein Gäbelchen voll zu mir genommen – hier der letzte:

Und hier: La Dame de Fer – Tour Eiffel oder einfach: der Eiffelturm – ich entschuldige mich gleich mal für die Fotoflut….

Und dann von oben runter: hier schon die Werbung für die Olympiade in diesem Jahr zu sehen.

Sooo schön, sooo imposant, sooo toll, sooo aufregend – ich habe mein Herz an Paris verloren. Die Stadt hat mich total fasziniert und war auch ein Teil meiner ersten Foto-Ausstellung im Jahr 2018.

Nach diesem Erlebnis liefen wir noch weiter in Paris umher – sooo schöne Plätze, soo schöne Momente und sooo schöne Eindrücke:

Wir bewegten uns wieder gen Hotel bzw gen Wohnung und hatten uns für den Abend nochmals verabredet, zur Sacré Coeur zu gehen – sooo sooo schön und sehenswert.

Und die „Eiserne Lady“ auch von hier aus wieder zu sehen.

Wir liefen noch etwas umher und kehrten in einer kleine Brasserie ein – ganz in der Nähe der Sacré Coeur.

Und dann marschierten wir in Richtung Moulin Rouge

Und wir liefen noch etwas durch das nächtliche Paris in Richtung Metro und damit dann zurück ins Hotel. Welch ein Tag, welche Eindrücke und welche Emotionen – ich war sooo platt und gleichzeitig sooo aufgedreht und glücklich. Paris – oh du mein Paris :)))

Am nächsten Morgen trafen wir uns in der Wohnung, in der Frank und Sophie wohnten und frühstückten dort – ganz in der Nähe der Galerie Lafayette – dieses Kaufhaus MUSS man gesehen haben.

Dieses Kaufhaus ist der WAHNSINN – so toll und elegant, so besonders, so aufregend schön, einzigartig. Unglaublich! Ich konnte es nicht fassen – gekauft habe ich nix, ich war viel zu aufgeregt.

Weiter ging es zur „Place des Vosges“. Unter den fünf „königlichen Plätzen“ ist er der älteste und gilt als einer der schönsten Plätze von Paris. Er befindet sich im Stadteil Marais.

Ein bißchen Kunst gab es hier auch anzuschauen:

Und weiter gings zum tatsächlich weltgrößten Flohmarkt: Dem Marche aux Puces de Saint-Ouen.
Meine Herren, da kann man an einem Tag gar nicht komplett durchschlendern – aber das, was wir gesehen haben, war schon echt gigantisch. Richtig tolle Besonderheiten: Antiquitäten, Kleider, Bilder und auch Kuriositäten, aber keinen Schnick Schnack – hier mal eine kleine Auswahl:

Auch jede Mänge Stände mit verschiedenstem Essen findet man hier – auch sehr international. Sehr zu empfehlen – solltet ihr mal in Paris sein, dieser Flohmarkt ist wirklich einen Besuch wert.

Am Abend gingen wir wieder richtig nett Essen in einer Brasserie in der Nähe des Louvre, leider regnete es am Nach-Hause-Weg, von daher nur ein paar Fotos.

Und wieder ging ein total aufregender Tag zu Ende – ich konnte in der ganzen Zeit in Paris kaum einschlafen vor lauter tollen Erlebnissen.

Am nächsten Morgen marschierten Männe und ich noch am Vormittag etwas in der Nähe unserers Hotels umher – Frank und Sophie waren mit ihren Söhnen unterwegs – wir trafen uns dann am Flughafen zum Heimflug.

Ein total toller Kurzurlaub ging zu Ende – wir haben so viel gesehen und erlebt, toll gegessen und getrunken, eine schöne gemeinsame Zeit mit Freunden verbracht und ich bin – gerade auch jetzt beim Schreiben des Blogs ziemlich genau 7 Jahre später immer noch dankbar, Paris so erlebt und kennengelernt zu haben. Wir kommen bestimmt noch einmal.

Paris ma petite amie – merci beaucoup et a bientôt.

Frühling

hatten wir hier in den letzten Tagen und es war wirklich toll warm – so um die 26 Grad am Freitag, Samstag und Sonntag. Die Grillsaison hatten wir schon letztes Wochenende eröffnet und auf jetzt am vergangenen Wochenende haben wir Freitag gegrillt, Samstag waren wir zum Grillen eingeladen und Sonntag wurde Männes neuer Grill – einen Napoleon Prestige – den er sich zu seinem 60. Geburtstag gewünscht und auch dank ganz lieber Freunde bekommen hat, wieder genutzt.

Und auch ich habe wieder mal meine „neue“ Kamera genutzt und den Frühling eingefangen.
Hier am Michaelibad (ich bin sicher, zumindest eine liebe Blogleserin weiß, wo ich war) war richtig Frühling:

Je älter ich werde, desto bewußter werden mir die Jahreszeiten und ganz besonders Frühling und Herbst haben es mir angetan – das Paradies für Fotografen – all die Farben gerade im Frühjahr und im Herbst.

Und auch die Tierwelt ist erwacht….

Dieser Erpel hat sich mir ganz stolz „nach getaner Arbeit“ präsentiert, kurz vorher hat er fast ein Entenweibchen ertränkt, weil er in seiner Manneslust im Wasser auf ihr drauf sass – tss tss tss… (das Foto habe ich aus Anstandsgründen mal lieber nicht gepostet 🙂

Und mit diesen Fotos wünsche ich euch einen schönen Wochenbeginn – hier in München solls wettertechnisch ja jetzt noch mal richtig greisslich werden, stürmisch, nasskalt, sogar Schnee und Bodenfrost solls geben… bin ich froh, daß ich das Wochenende so gut ausgenutzt habe.

Heute im Test: Waterdrops

Wasser – unser Lebenselixier. Ich bin ein ganz schlechter Trinker – vor allem bei Wasser. Ich habe auch gefühlt niemals wirklichen Durst. Wenn ich vom Laufen komme, bin ich schon durstig und schenke mir ein Glas Wasser ein – nach 3 Schluck Wasser bin ich „satt“. Ganz selten einmal, daß ich wirklich ein großes Glas – was auch immer – schnell wegtrinke.
Ich weiß, dass es für den Körper unheimlich wichtig ist, Flüssigkeit zu sich zu nehmen – die immer noch im Raum schwirrenden 2-3 Liter kann man nicht verallgemeinern. Es liegt wirklich an jedem Einzelnen. Aber so 1,5 Liter wären schon okay, wenn ich die runterbekommen würde.

Klappt selten – morgens eine Tasse Kaffee (zählt neuerdings auch zur Flüssigkeitsmenge dazu), mittags mal ein Glas Wasser und abends evtl zwei Gläser. Komme ich auf knapp einen Liter. Viel zu wenig.

Wir haben recht gutes Mineralwasser hier – das Adelholzener kann man gut trinken, ich habs in „blau“ – mit normaler Menge an Kohlensäure, Männe trinkt „grün“ – weniger Kohlensäure. Wenn ich mir am Abend meine Apfelschorle mische, dann hätte ich gerne viel Blubber drin.

Apfelschorle – laut meinem Arzt auch nicht soooo gesund zwecks Zucker bzw. Fruchtzucker. Laut seinen Aussagen braucht es das nicht. Also hab ich mich nach Alternativen ohne Zucker umgeschaut – und bin fündig geworden:

Microdrinks – zur Zeit verfolgen die mich in den sozialen Medien wie verrückt – Waterdrops, Drops, tea-balls….. alles angeblich super gesund und ohne Zucker und all die Damen trinken plötzlich täglich literweise Wasser und fühlen sich viel frischer, erholter, belastbarer (fehlt nur noch, daß die Hausarbeit von selbst geht).

So – ich vor längerer Zeit mal losgestochen und habe mir diese Microdrinks ins Haus geholt.
Große Anspannung – trinke ich nun mehr Wasser mit dem Fruchtgeschmack? Werde ich aktiver, belastbarer, hübscher und reicher?

Mein Fazit zu Waterdrops: Schmeckt MIR üüüüberhaupt nicht – das Einzige, was ich schmecke, schmeckt künstlich. Grauenvoll.
Ich hab mir Eistee Zitrone geholt – eklig. Ich habe mir Holunder und schwarze Beeren geholt – furchtbar.

Ich bringe das Zeug nicht runter, da merke ich plötzlich, wie gut mein Adelholzener ohne irgendetwas schmeckt.

Und dann gucke ich mal, was da so alles drin steckt und da bleibt es mir schon im Auge hängen: Sucralose – ein künstlicher Zuckerersatzstoff. Gesund? Wage ich zu bezweifeln, weil künstlich. Nach Zucker schmeckend? NEIN- ekelhaft künstlich.
Waterdrops – geschmacklich habt ihr schon einmal versagt – auf ganzer Linie (ich spreche jetzt aber nur für mich).
Die Verpackung: schön in einer Pappschachtel und dann aber leider:

Jeder einzelne Fruchtwürfel ist separat verpackt – in einem kleinen Kunststoffwürfel mit Kunststofffolie überzogen. Könnte natürlich biologisch abbaubar sein, aber alleine vom Ansehen schon mal definitiv Minuspunkte.

Zwölf Würfel kosten um die 7,50 Euro – jeder Würfel angeblich für 500 ml Wasser. Mach einen Literpeis von: 1,25 Euro plus den Liter Wasser noch dazu – auch kein Schnäppchen.

FAZIT: Mir schmecken diese Waterdrops überhaupt nicht, ich finde sie von der Verpackung her eher umständlich und auch nicht nachhaltig, der Preis – auch nicht unbedingt erwähnenswert günstig. Die Zutat Sucralose kann von unserem Körper nicht verdaut werden und kann eben auch Blähungen und Durchfall hervorrufen. Menschen mit Fructoseintoleranz sollten auf Sucralose komplett verzichten.

Ich werde hier weitere Microdrinks testen und berichten.

Teil 6 Reisebericht Gran Canaria

Santa Lucia und Umgebung

Am Montag hatten wir den Plan, einfach noch mal etwas ins „Inselinnere“ zu fahren , eventuell nach Santa Lucia. Wir fuhren los und die „Bergstrassen“ sind hier wirkliche Bergstrassen, serpentinenartig schlängeln sie sich und mit einem Auto ohne Automatik ist es manchmal wirklich echt unlustig. Nun gut, jetzt waren wir unterwegs und wir änderten unseren Plan in „Der Weg ist das Ziel“ – also drauf los fahren und die Gegend genießen. Und das taten wir.

Hier sind wir an der Felsgruppe Fortaleza Grande – es gab einige Höhlen zu besichtigen. Eindrucksvoll, wie hier die Ureinwohner teilweise gelebt haben müssen.

Weiter ging es mit immer wieder wechselnden Ausblicken und wunderschöner Natur.

Hier hätten eigentlich Seen oder zumindest etwas Wasser zu finden sein müssen, doch der Klimawandel macht auch vor solch wunderschönen Gegenden nicht Halt und es ist erschreckend, wie alles nacheinander verdörrt und austrocknet.

Und dann – nach einer Kurve – fanden wir es endlich. Santa Lucia – da waren wir vor Jahren schon einmal und der kleine Ort hat uns auch sehr gut gefallen. Aus „Tradition“ hielten wir am bekannten Parkplatz und kehrten in die bekannte Bar zum Mittagssnack ein.

Okay, ich gebe zu, ich habe ein Faible für Fotos mit Kakteen und ich überlege schon lange, mir mal aus „Gag“ ein Kissenüberzug und eine Kuscheldecke mit einem Foto von Kakteen machen zu lassen. Stellt euch vor, ihr liegt abends auf der Couch auf einem Kakteenkissen und deckt euch mit einer Kakteendecke zu….Vielleicht mach ich das demnächst – geniale Fotos dafür hätte ich massig:)
Nach dem Mittagssnack fuhren wir eine wunderschöne Straße (ich als Beifahrer konnte das so sagen, ich hatte tolle Ausblicke und fotografierte wie wild aus dem Auto, während Männe vom 5. in den 2. Gang schaltete, sich wieder bis zum 5. Gang hocharbeitete und von dort direkt wieder zurückschalten durfte) – immer im Rückspiegel den Bus im Visir, der uns niemals nie nicht an einer Parkbucht, die wir zu einem kurzen Fotostopp nutzten, hätte überholen dürfen. Selbst in Mogan sprangen wir wie wild aus dem Auto, fotografierten eine Pflanze und rannten zurück zum Auto, um VOR dem Bus wieder „on the road“ zu sein. Wir hatten wirklich Spass (also ich besonders).

Wir kamen wieder an den uns bekannten Aussichtspunkt und diesmal hatte ich meine Augen mehr auf dem Boden als in der Prärie, einen zweiten kleinen Unfall wollte ich keinesfalls erleben.

Schaut euch das an – ist es nicht wunderschön? Ich hätte stundenlang hier sitzen können.

Nachdem wir uns fast die Augen aus dem Kopf geschaut hatten, fuhren wir heimwärts, um unseren letzen Tag im Hotel bzw. am Pool geniessen zu können. Viele, viele Kilometer sind wir in dieser Woche gefahren – wunderschöne Gegenden haben wir gesehen, herrliche Ausblicke genossen und nun gönnten wir uns einen Tag ohne Auto mit viel Zeit zum Relaxen, Lesen und Faulenzen….

(Kleiner Hinweis zur Entfernung bis zum Polarstern)…..

Und hier unser letzter Tag ….

Eine wunderschöne Woche mit vielen tollen Erlebnissen ging zu Ende. Und trotz aller Trauer um unser Mäxchen haben wir das genießen können und sind sehr dankbar, daß er uns auf diese Reise „geschickt“ hat.

O… O… Ostern…

war sooo soooo schön.

Wir hatten meine Eltern da – sie sind am Gründonnerstag vormittags mit dem Zug gekommen und ich hab sie am Bahnhof abgeholt. Kleiner Snack, kleines Nickerchen und dann sind Mum und ich ab ins PEP (Einkaufscenter) und haben noch ein paar nette Sachen erstanden.

Abends gab es Pellkartoffeln mit „Grü Soß“ (Frankfurter grüne Soße – ein – ich glaube – typisch hessisches Gericht).

Hier werden Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel und Pimpinelle sehr fein geschnitten und mit Schmand vermischt, mit Pfeffer, Salz, Zitrone und Öl fein abgeschmeckt. Dazu gibt es gekochte Eier. wir lieben es – nicht nur zu Ostern.

Am Freitag waren wir im Englischen Garten, zuerst am Monopteros, dann am Chinesischen Turm und zum Schluss am Kleinhesseloher See.

Danach ging’s nach Hause in den heimischen Garten und es gab Kaffee und Kuchen – am Abend natürlich Fisch (Karfreitag).

Am Samstag waren wir in Burghausen – da war ich noch nie – und es war herrlich. Die längste Burganlage der Welt mit über einem Kilometer und 5 Vorhöfen.

Der Blick von der Burg hinunter auf die Stadt ist fantastisch.

Wir waren dann noch in der Altstadt, haben uns etwas gestärkt und sind dann nochmals gut 1,5 Std. Nach Passau gefahren- hier hat Männe studiert. Und meine Eltern waren vor 30 Jahren auch einmal dort und haben vom hier aus eine Radltour bis nach Wien gemacht – also ebenfalls Erinnerungen.

Dann ging’s wieder – wir waren alle echt fertig – nach Hause und wir haben den Abend bei einer gemütlichen Brotzeit ausklingen lassen.

Am Sonntag war extrem relaxing angesagt – gut etwas hatten wir schon noch zu tun :

Und Osternester haben wir gesucht und gefunden. Abends nettes Essen gehen in der Osteria Cortile.

Am Montag waren wir zum Kaffee trinken bei meiner Schwiegermutter im Pflegeheim und mein Papa hat mit musikalischen Darbietungen am Klavier ein paar Heimbewohner erfreut.

Am Abend ging’s ins Tiberio – und wieder ging ein toller Tag zu Ende.

Dienstag Nachmittag habe ich meine Eltern zum Zug gebracht und sie sind wieder gut zu Hause angekommen

Ich bin dankbar für diese Tage im Kreise meiner Lieben und habe sie alle ganz bewusst erlebt. Es war sehr schön, sehr harmonisch und wir alle hatten ein wunderschönes Ostern.

Unser Skiurlaub auf der Seiser Alm

Und wieder waren wir auf der Seiser Alm zum Skifahren – zusammen mit unseren Freunden Angie und Harald aus Berlin hatten wir uns auch wieder in diesem Jahr verabredet. Dieses Mal eine Woche später und wir waren gespannt, ob das wettertechnisch und auch schneetechnisch genau so gut werden sollte, wie das Jahr vorher.
Natürlich hatten wir unsere Wetter-App schon Tage vorher im Blick und dort zeigte sich, daß unsere ursprüngliche Woche ziemlich bescheiden gewesen wäre und für die diesjährige Woche viele, viele Sonnenstrahlen zu sehen waren 🙂

Unser Hotel, in dem wir nun schon das dritte Mal unseren Skiurlaub verbracht und daß wir auch schon wieder für 2025 gebucht haben – das ICARO ist ein wunderschönes Hotel mit 29 Zimmern und Suiten, einem Innen und Außenschwimmbad, Spa, diverse Saunen, zwei Skikellern und ein Raum für Skischuhe und Ablage.
Es gibt ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, Mittags gibt es eine kleine aber feine Karte und abends gibt es ein 5-Gänge Menue. Die einzelnen Portionen sind nicht so überladen, was ich als sehr angenehm empfinde. Jedoch wird auf der Speisekarte gleich darauf hingewiesen, daß man sich gerne einen Gang zweimal bestellen kann. Ich finde das sehr nachhaltig, es macht keinen Sinn, riesige Portionen aufzutischen und dann die Hälfte wieder zurück in die Küche tragen zu lassen, wo es dann entsorgt wird. Auch ich habe mir schon einen Gang zweimal servieren lassen und einen anderen dafür abgelehnt.
Die Weinkarte ist riesig und wir haben dort schon so manches besondere Tröpfchen gefunden. Die Cocktails, die zum Menue empfohlen werden, sind sehr gut und auch immer sehr stimmig.

Das absolut Geniale ist, daß man vom Skikeller eine Treppe nach oben direkt auf der Skipiste einfädeln kann – am Abend steigt man aus dem Lift aus und ist nach ca 200 Metern fast im Skikeller.
Der Blick vom Balkon auf den Goldknopf und die anliegenden Berge ist fantastisch.

Anreisetag Sonntag (wunderbar für uns Münchner, da ist relativ wenig los auf den Strassen) war neblig und Schneefall auf der Seiser Alm angesagt. Also fuhren wir gemütlich erst gegen 10 Uhr los und waren um 13 Uhr da. Normalerweise wären wir um 8 gefahren, um 11 Uhr da gewesen und um 12 hätten wir auf den Skiern gestanden. So konnten wir gemütlich unsere Koffer ausräumen und uns einem Apfelstrudel und Cappuccino hingeben und dem Schneetreiben zusehen und auf das Abendessen warten 🙂

Nach dem Abendessen und einer guten Flasche Wein gings dann nach „Bettenhausen“ und wir freuten uns auf den ersten Skitag.

Montag – dieser Blick vom Balkon aus:

Sooo kenne ich „meine Seiser Alm“ und nach einem flotten Frühstück gings gleich auf die Ski – das Geniale ist, wir können direkt vom Hotel aus „auf die Piste einfädeln“ und es geht gleich los und den „Icaro“ hinunter.
Skifahren ist wie Fahrrad fahren – kaum stehst du auf den Brettln, weißt du schon wieder, wie es geht. Und es geht – geht super.
Nachdem wir uns auf dem Icaro eingeschwungen haben, fuhren wir Richtung Leo Demetz und Mezdi – herrlich. Der Schnee war toll, die Pisten super präpariert, die Temperatur genial und die Sonne schien vom blauen Himmel.

Hier fuhren wir ein paar mal hoch und runter, bevor wir uns zu unserem Treffpunkt mit unseren Freunden auf den Weg machten – unterwegs noch mal den Sanon Lift….

…kurzer Stopp an unserem Hotel… Tee muss ja wieder raus :)…

…und weiter via Monte Piz, Steger Dellai, Paradiso und Panorama in Richtung Laurin-Hütte zum mittäglichen Einkehrschwung – okay, es war dann schon 14 Uhr. Dort haben wir dann unsere Berliner Freunde getroffen und die Wiedersehensfreude war groß- trotz kleiner Wolkenwalze.

Für mich gabs traditionell eine Speckknödelsuppe – ich esse den ganzen Skiurlaub auf den Hütten mittags Speckknödelsuppe – reicht mir dann aber auch für den Rest des Jahres.
Natürlich hatten wir viel zu bequatschen und so saßen wir über eine Stunde draußen vor der Hütte, genossen Sonne und vorbeiziehende Wolken und machten uns dann wieder langsam auf den Heimweg.
Unsere Freunde wohnen in einem anderen Hotel, eigentlich gegenüber von unserem Hotel. Leider können wir uns abends nicht auf ein Weinchen treffen, Autofahren macht keinen Sinn und was Luftlinie wie 500 Meter ausschaut, ist dann doch knapp 3 km einfach zu laufen-schön bergauf und bergab – am Abend nach dem Skifahren in kompletter Dunkelheit….och nööö. Also reduziert sich unsere gemeinsame Zeit auf die gemeinsame Skifahrzeit und den Einkehrschwung. Aber das ist besser als gar keine Zeit zusammen.
Wir lieferten unsere Freunde vor ihrem letzen Lift ab und machten uns dann auch auf den Heimweg – knappe 20 Minuten. Und so beendeten wir unseren ersten Skitag mit dann doch mit gefahrenen 23 km. Für den ersten Tag gar nicht so schlecht.

Der Dienstag begrüßte uns ebenfalls sonnig und mit herrlich blauem Himmel. Schnelles Frühstück. schnelles Umziehen und drauf auf die Skier. Wir hatten uns am Puflasch verabredet und machten uns auf den Weg.
Zweimal „rutschten“ wir den „Euro“ runter und dann den „Puflatsch“ (Bullaccia) hoch. Unten an der Talstation trafen unsere Freunde noch ihre Hotelmitbewohner, die übrigens auch auch München kommen. Die beiden schlossen sich uns an und so fuhren wir den Rest des Tages zusammen, wir hatten viel Spaß zusammen. Oben angekommen entschieden wir uns, die schwarze Piste auszuprobieren (ich bin immer etwas unsicher bei schwarzen Pisten, sind sie griffig und nicht so eng und schmal, hab ich kein Problem. Sind sie sulzig und buckelig, werden sie von mir während der Abfahrt gedanklich wüst beschimpft. Und den Rest der Gedanken brauche ich noch für: „Nutzt ja nix, musste nun durch und auch runter. Bleib bloß stehen und lass dich nicht abwerfen“.
Aber die Abfahrt war wirklich super, tolle Piste, griffig, am Anfang wirklich easy, zwischendrin mal ein etwas steileres Stück und dann wieder richtig schön. Die hat uns so gut gefallen, daß wir die auch noch ein zweites Mal runter sind. Schön, richtig schön.

Wir fuhren dann nochmal mit dem Sessel hoch und genossen die rote Abfahrt, die allerdings schon etwas „weich“ war, Südhang, da scheint fast den ganzen Tag die Sonne drauf. Dann fuhren wir in Richtung unser Hotel und fuhren auf unserer Seite – die Pisten herrlich und zum Einkehrschwung gings in die Sanon Hütte. Da haben wir schon ewig nicht mehr gesessen, war immer voll. Wir hatten sowieso das Gefühl, daß es in diesem Jahr NOCH weniger Leute waren als letztes Jahr – und es ist im März NIEMALS viel los hier auf der Seiser Alm.
Auf der Sanon Hütte konnten wir wieder sehr schön draußen in der Sonne sitzen. Eine gute Stunde verbrachten wir dort, dann fuhren wir nochmals den Sanon Lift und auch den Monte Piz nochmal.

Wir kamen dann wieder an unserem Hotel vorbei und beendeten den Tag mit gefahrenen 23,8 km. Die vier anderen fuhren ebenfalls gen Heimat – ich bin den Icaro nochmals runter und habe euch ein Selfie von mir mitgebracht- ganz alleine im Lift hängend 🙂

Und weil ich noch nicht genug hatte, marschierte ich zu Fuß noch etwas durch die Gegend, nicht ohne zumindest meine Schuhe gewechselt zu haben :

Fast langweilig zu schreiben, daß uns der Mittwoch ebenfalls mit Sonne und blauem Himmel begrüßte. Unsere Pisten heute von uns aus zunächst einmal zu unseren Freunden rüber zum Goldknopf. Eine ellenlange Abfahrt (knapp 4km) von ganz oben bis ganz unten – mußten wir gleich zwei mal fahren. Breite Pisten, kaum ein Mensch unterwegs – einfach gigantisch. Dann weiter zur Williamshütte und wieder runter. Ebenfalls ein Traum.

Dann fuhren wir zum Mittagessen zum Spitzbühl – auch wieder eine herrliche Abfahrt.

Ich bin immer ganz ergriffen, wenn ich die Pferdekutschen hier auf der Seiser Alm im Schnee sehe. Soooo schön.
Den Spitzbühl fuhren wir auch noch ein paar mal und gegen vier Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Und heute hatten wir tatsächlich 34 km auf unserer Performance Liste. Das nenne ich mal eine Nummer.
Zum „alte Knochen entspannen“ gabs noch etwas Schwimmen und im Becken sprudeln 🙂

Was soll ich sagen: Donnerstag wurde es und damit kam ein blauer Himmel und …. genau Sonnenschein.
Unser heutiger Tag brachte uns nochmals zum Spitzbühl, Goldknopf, Floralpin und Florian und schließlich zur Zallinger Hütte mit Liveband. Die war längst nicht so gut wie die im letzten Jahr aber wir hielten es gut aus und saßen wieder draußen vor der Hütte.

Nach dem Einkehrschwung gings die knapp 4 km Abfahrt wieder zum Floralpina und damit auch wieder hinauf zum Goldknopf und wir machten uns dann auf den Heimweg – 31,5 km hatten wir heute geschafft.

Es wurde Freitag, blauer Himmel und Sonnenschein (wie langweilig und trotzdem schön:)
Heute wollten wir nochmal Richtung Puflatsch, Laurin, Spitzbühl, Panorama……Heute mit Livemusik auf der Piste – das war ein richtiger Spaß.

Gegen Mittag wurde es etwas diesig und das war der richtige Zeitpunkt, in die Gostner Schwaige einzukehren, wo wir dann auf unsere „neuen Bekannten aus München“ trafen – Ulrike und Klaus.

Wir setzten uns zu ihnen und genossen eine nette Pause, mittlerweile kam die Sonne wieder zum Vorschein und danach rutschten wir nochmals gemeinsam auf den Skiern umher.

Heute hatten wir nur 25 km auf unserer Performance Liste – aber auch nicht schlecht. Im Schwimmbad waren wir auch noch und dann ließen wir den Tag wieder mit einem tollen Wein bei – wie all die Tage vorher auch – fantastischem Menue ausklingen.

Der Samstag kam und damit der Abreisetag unserer Freunde Angie und Harald. Die beiden fuhren aber nochmals ein paar Stunden mit uns und so bewegten wir uns dann wieder in Richtung Hotel der beiden. Goldknopf, Floralpina, Florian und Williamshütte. Heute merkten wir, daß es doch jetzt jeden Tag wärmer geworden ist, die Pisten waren immer noch super, aber so manch kleiner Sulzstreifen ließ uns teilweise die Fahrt leicht unkontrolliert abbremsen 🙂

Wir verabschiedeten uns gegen 13 Uhr von unseren Freunden, kehrten oben an der Williamshütte ein und fuhren die Abfahrt noch zwei Mal und machten uns dann auch auf den Heimweg.

Vorbei am „Schneckenhotel“ – dies ist ein „vegetarisches Hotel“ Witzige Anekdote: Unsere Freunde erzählten, daß sie am Abend an der Bar in ihrem Hotel (das darüber gelegen ist – ca 200 Meter bergauf muß man da „aufsteigen“) ein Gespräch von zwei Gästen des vegetarischen Hotels mitgehört hatten, die dem Barmann erzählt haben, sie hätten sich hier im Hotel erst mal ein gescheites „T-Bone Steak“einverleibt….
Unser Performance Messer zeigte uns heute 35!!!!!gefahrene km an – Stolz wie Bolle waren wir. Und auch für uns hieß es heute: Koffer packen – haben wir gemacht, gingen zum Abend essen und gönnten uns zwei richtig leckere Cocktails. Danach fielen wir in die Betten.

Sonntag – nach dem Frühstück räumten wir unsere Koffer ins Auto und dann – gings nochmals auf die Ski und wir hatten einen letzten tollen Skitag – den Puflatsch sind wir gefahren, herrlich, der Panorama Lift war richtig toll, den sind wir unendlich viele Male runtergerutscht und dann sind wir nochmals zum Laurin – ebenfalls richtig toll und griffig. Ein letzter Einkehrschwung in die Laurin Hütte und noch zwei mal den Hang hinunter und gegen 16.00 Uhr haben wir uns auf den Weg gen Hotel gemacht:

Wir zogen uns noch um, gönnten uns noch einen Kaffee und machten uns dann auf die Heimfahrt. In knapp 3 Stunden waren wir zu Hause. Ein wunderschöner Urlaub ging zu Ende – viele, viele Sonnenstunden, viele Pistenkilometer (205 insgesamt bei mir), viel Spaß mit Freunden und Bekannten und ein anhängliches Kilo mehr auf den Rippen (trotz sooo viel Skifahren und Bewegung). Bis nächstes Jahr, Seiser Alm, wir kommen wieder – reserviert ist schon.

Teil 5 Reisebericht Gran Canaria

Firgas, Moya und Agaete

Der Sonntag startete wieder sonnig und warm und unsere Idee war, noch mal etwas in den Norden der Insel zu fahren…. Ziel waren die kleinen Orte Firgas, Moya und Agaete.

Wir kamen gut voran, hielten auf dem Weg kurz an einer Ferienanlage an, die ein Bekannter von uns vor vielen Jahren erbaut hatte. Nett anzuschauen, direkt am Wasser und eigentlich ein kleiner Ort für sich mit diversen Geschäften und alles, was man so zum Leben braucht.

Weiter gings dan gen Las Palmas und dann ab von der Autobahn auf kleine Nebenstraßen in Richtung Firgas:

Firgas ist ine Gemeinde westlich von Las Palmas mit 7581 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022). Die Nachbargemeinden sind Moya im Westen und Norden, Arucas im Norden und Osten und Vallesco im Süden. Mit einer Ausdehnung von 15,33 km² ist Firgas die kleinste Gemeinde der Insel.[2]

1995 entwarfen mehrere spanische Künstler im Stadtkern den Paseo de Gran Canaria – eine Promenade, die sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelte. Mit aufwändiger Kachelkunst werden im unteren Teil die 21 Gemeinden Gran Canarias mit jeweils einer eigenen Keramikbank dargestellt. Im oberen Teil befinden sich die sieben kanarischen Inseln, ebenfalls mit Kacheln dargestellt. Absolut sehenswert, dieser kleine Ort hat uns sehr gut gefallen.

Weiter gings nach Moya: Wie in vielen kanarischen Bergdörfern liegt das Augenmerk auch in diesem Ort auf dem prunkvollen Bau einer neo-romanischen Kirche aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die zwei Türme der Iglesia El Pilar thronen imposant über dem Tal Barranco de Moya.

Man muß ein wenig den Berg hinaufschnaufen, um zur Kapelle und zum Friedhof zu gelangen. Ich finde Friedhöfe prinzipiell immer interessant und so lugte ich auch hier um die Ecke und „bewunderte“ die teilweise reich verzierten Schiebegräber oder Gruften. Mich faszinieren diese Schiebegräber, die da dann auch 6 oder sogar 7- fach übereinander liegen. Ich hab zwar ganz schnell ein Foto gemacht, will es hier aber nicht zeigen.

Der Ort an sich ist nett und überschaubar. Selbst am Sonntag Mittag war hier nicht sehr viel los, was es sehr angenehm machte.

Weiter ging es nach Agaete – wieder schöne Bergstraßen auf und auch wieder abwärts, wunderschöne Landschaft bot sich uns und wir hielten – da es auf dem Weg lag – auch in Cenobio de Valeron: Hierbei handelt es sich um einen beeindruckenden gemeinschaftlichen Getreidespeicher der Aboriginen von Gran Canaria. Die archäologische Stätte liegt an einem hohen Hang des Berges Montaña del Gallego und wurde vor über 800 Jahren als Getreidespeicher angelegt. Unter Nutzung der geologischen Gegebenheiten des Vulkankegels gruben die Urkanarier mit Steinhacken mehr als 350 Höhlungen in den Felshang, die zur Aufbewahrung von Getreide und anderen Lebensmitteln genutzt wurden. 

Schließlich gelangen wir nach Agaete – hier wurde gerade der Faschingsumzug bzw. die Faschingsfeier des Ortes beendet – wir bekamen mit Mühe noch einen letzen kleinen Tisch, mittlerweile war es nach 16 Uhr und bei uns hatte das wohlbekannte Gefühl Hunger „angeschlagen“ – wir gönnten uns einen kleine Snack und liefen noch etwas durch den auch sehr ruhigen Ort – hier hatte es absolut nichts touristisches – gefühlt waren wir die einzigen „Ausländer“ vor Ort.

Und dann machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg, wir hatten noch gut 1,5 Stunden Autofahrt vor uns uns wir genossen die wunderschönen Ausblicke. Die Natur hier auf Gran Canaria – wirklich herrlich.

Um 19 Uhr waren wir wieder im Hotel, machten uns frisch und hatten wieder einen sehr schönen Abend im Hotel.

Teil 4 Reisebericht Gran Canaria

Maspalomas Beach

Der Samstag startete wolkig aber warm – von daher ließen wir uns mit dem Frühstück erst mal schön Zeit, unser Plan war heute, eventuell mal nach Maspalomas Beach fahren. Dort haben wir vor 4 Jahren schon mal zwei Tage in einem Hotel „gewohnt“.

Nachdem wir erst mal ewig gekreist sind, fanden wir auch einen Parkplatz und liefen an der Promenade entlang

Ich liebe diese Sandgebilde, die man hier sehr oft sehen kann. Das sind für mich wirklich Kunst:

Nachdem wir die Promenade bis zum Ende und wieder zurück gelaufen sind, wars doch schon wieder Zeit für einen Sangria und eine Paella – sooo lecker, beides 🙂

Wir liefen dann noch etwas am Strand endlang, ich erstand eine Handtasche und wir hatten viel Spaß beim „Preis festlegen“ (ich handele unheimlich gerne – mir macht es richtig Spaß, wie man sich schrittweise preislich „annähert“) und dann machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Heimat.

Und dann machten wir uns den Spaß und fuhren nochmal am Playa del Ingles vorbei – ganz ehrlich, da könnte ich mir nicht vorstellen, Urlaub zu machen. Der ganze Strandabschnitt besteht nur aus Kneipen und Strandbuden und man sitzt von morgens bis abends da und trinkt … so sah das teilweise zumindest bei manchen Touristen aus – ich fands ganz schlimm….wollte ich halt mal gesehen haben…

Ja -ist denn heute schon ….

der erste April??? Oder wird die Menschheit jetzt schon komplett verarscht???

Ich sitze heute beim Frühstück und scrolle durch diverse Social Media Accounts ( ganz schlechte Angewohnheit, ich weiß 🙄)

Auf Instagram bleibe ich hängen und da sticht sie mir ins Auge. Die Werbung für das wohl nutzloseste Gadget, was ich jemals gesehen habe – den Lesestift. Ja, ihr lest richtig: Lesestift oder Neudeutsch: Booky.

Man steckt den Zeigefinger in das Körbchen und fährt dann mit der Spitze des Teiles an der Zeile entlang, die man gerade liest. 🙄🙄🙄

Dadurch könne man schneller und intensiver lesen – die Konzentration wäre intensiver.

Ich frage mich wirklich, ob die „Erfinder“ dieses „Gadgets“ einfach nur wissen wollen, wie doof die Menschheit eigentlich ist.

Als könne ich nicht mit meinem Finger oder einem anderen Stift an der Lesezeile entlang fahren, falls das überhaupt nötig ist. (Mich würde das verrückt machen) .

So – habe fertig mit mit Aufregen über völlig unnützes Gedöns….