… wenn ich von Cem Özdemirs „Bauern-Soli“ höre? „Gewisse Produkte würden dann noch etwas teurer werden“
Liebe Bundesregierung- nehmt doch bitte den Solidaritätszuschlag, den manche von uns nun schon seit Jahrzehnten bezahlen und der seit Jahren seinen Ursprungssinn erledigt hat – nämlich „den Osten aufzubauen“ und zahlt den an die Bauern und Landwirte.
Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – der „Soli“ hat wieder Sinn (wenn auch nicht von allen gezahlt) und die Bauern und Landwirte ihre Unterstützung und man müsste den Endverbraucher nicht schon wieder mit einer neuen Steuer belasten…
Ich sollte echt in die Politik gehen – wobei, den Puls wollte ich dann nicht haben…
zumindest hier – denn in meinem Körper ist wohl einiges los, dem es gilt, jetzt auf die Schliche zu kommen.
“Ruhe”Blutdruck von 180 zu 150 – “Ruhe”puls von 105 sorgen jedoch dafür, daß ich mich fühle, als würde ich mich ständig – absolut ständig bei einem Marathonlauf befinden. Dazu Kopfschmerzen beim Aufwachen, als würde mir gleich der Schädel wegfliegen.
Zu nichts habe ich Lust, zu nichts kann ich mich aufraffen – ich musste mich zum ersten mal in meiner Selbständigkeit “krank” melden – sprich, ich mußte am Mittwoch ein Fotoshooting absagen. Fiel mir verdammt schwer – denn irgendwie habe ich es bis jetzt immer geschafft, für ein paar Stunden die Kamera “hoch” zu halten und meinen Arbeitstag durchzuziehen.
Aber es ist wohl Zeit für eine Pause – Körper und Seele fordern das wohl ein und so werde ich mich dem “ergeben” und Ruhe geben – was mir sehr schwer fällt und dies wohl der Grund allen Übels ist.
Ich weiss schon selbst, daß ich oft “hyperaktiv” bin und tausend Sachen machen will und auch mache, mir oft nicht die Ruhe gebe, die ich evtl brauche. Auch habe ich ein sich ständig drehendes Gedankenkarussell – über/ wegen allem und jedem mache ich mir Gedanken, die mich abends oft nicht einschlafen lassen und nachts, wenn ich nach drei Stunden Schlaf wach werde, wieder nicht einschlafen lassen.
“Das musst du ändern” – “Warum machts du dir auch deswegen Gedanken” – alles Gedanken, die ich mir wiederum mache und keine Antwort drauf finde.
Natürlich bin ich in ärztlicher Behandlung, großes Blutbild hat nix ergeben, alle Werte im Normalbereich. Ausstehend sind nun die Auswertungen zu Allergien – Laktoseintoleranz (glaub ich nicht), Histaminintoleranz (wäre gar nicht lustig), Allergie auf Nüsse und Schalenfrüchte (damit könnte ich leben). Organisch ist auch alles okay.
Gut – vielleicht ist es wirklich mal einfach nur “Körper runterfahren auf Null -Neustart und dann in gemäßigtem Tempo weiter.
Einer sehr engen Freundin von mir geht es im Moment ähnlich und ich bin froh, daß ich “nicht alleine bin”. Hilft zwar nicht weiter aber tröstet auch ein wenig.
Von daher hab ich mir nun wirlich Ruhe verordnet – auch hier wird es in der nächsten Zeit etwas ruhiger sein….Aber ich bin da – und ich freue mich auf alles, was ihr zu erzählen habt.
Und vom Franz Josef Glacier /Fox Glacier mussten wir auch schon wieder Abschied nehmen - weiter ging es in Richtung Queenstown. Unsere Fahrt dorthin bescherte uns wieder einmal unglaubliche Ausblicke, unbeschreibliche Natur und unvergessliche Momente. Wir fuhren zunächst am Lake Wanaka vorbei, dann zum Lake Hawea. um zum guten Schluß wieder an den Lake Wanaka zu kommen:
Unterwegs hielten wir in Arrowtown – eine ehemalige Goldgräberstadt, nordöstlich von Queenstown.
Hier sind wir in Queenstown – die Hauptstadt des Quweenstown-Lakes- District in der Region Otago auf de Südinsel. Als Hauptstadt alles sehr gemütlich und unstressig.
Und immer wieder atemberaubende Ausblicke -die Natur in Neuseeland ist wirklich einzigartig.
Unser nächstes Ziel hieß Te Anau und Milford Sound. Ursprünglich hatten wir geplant, gemütlich nach Te Anau (ca 150 km) zu fahren und am nächsten Tag zum Milford Sound zu fahren. Nun sagte die Wettervorhersage für den kommenden Tag Regen und Nebel voraus – also Gaspedal durchtreten, so schnell wie möglich nach Te Anau - von dort ca 130 km zum Milford Sound. Dort gabs für den heutigen Tag nur noch einen Slot für eine Fahrt mit dem Schiff über den Milford Sound – 13.30Uhr. Wir mussten uns wirklich beeilen – und das taten wir.150 km zur Lodge (unserer Unterkunft), Koffer aus dem Auto gezerrt, wieder hineingesprungen und nochmals 130 km zum Milford Sound. Vorbei an wunderschöner Landschaft…schnaufend kamen wir um 13.20 Uhr an und stolperten an Bord….
Auch diese Tour mit dem Schiff war unbeschreiblich schön, die Ruhe auf dem See, die Natur, die Wasserfälle, Delfine und Robben….ich könnte euch noch Hunderte von Fotos zeigen, muß mich aber zwecks begrenzter Datenmenge – ich hab ja noch so viele Reisen zu beschreiben – etwas zurückhalten. Die Hälfte meines Datenvolumens habe ich bereits erreicht.
Auf dem Rückweg hielten wir noch an ein paar Fotostopps, an denen wir auf dem Hinweg in Windeseile vorbei geschossen waren.
Unsere Lodge erreichten wir am Abend, wir genossen einen schönen Abend mit gutem Essen und toller Abendstimmung und irgendwie waren wir beide echt erledigt. Relativ früh lagen wir in unseren Betten und ich hatte das Gefühl, die Beine noch nicht im Bett, aber bereits eingeschlafen gewesen zu sein :).
Am nächsten Morgen bummelten wir etwas durch den kleinen Ort Te Anau, das Wetter war, wie vorausgesagt, nicht so toll, aber wir hatten unseren Milford Sound ja bei Sonne erlebt und waren entspannt.
Wir fuhren Richtung Manapouri über den Keppler Treck – und siehe da, die Sonne kam wieder zum Vorschein.
Und dann war es nicht mehr weit zum Doubtful Sound – da fuhren wir auch noch hin und hatten die spontane Idee, diesen mit einem Wasserflugzeug von oben anzusehen. Wieder ganz spektakuläre Ausblicke, diesmal von oben. Herrlich – und wieder mit genialem Wetter.
Und wieder ging ein fantastischer Tag zu Ende – wir fielen in unsere Betten und am nächsten Morgen hieß es wieder Abschied nehmen – Lodgehund Cara wollte uns gar nicht fahren lassen – sie wollte sogar mit ins Auto einsteigen 🙂 Und so hieß es auch wieder: Abschied nehmen von Te Anau und auf gehts nach Dunedin….
Huka Lodge – Wellington – Franz Josef Glacier – Fox Glacier
Nachdem wir Rotorua hinter uns gelassen hatten fuhren wir am Lake Taupo entlang zu unserer nächsten Destination: Huka Lodge an den Huka Falls. Dort gab es auch eine nette Begebenheit: Ich unterhalte mich mit Männe beim Dinner und ein Ober hört das und fragt höflich auf Deutsch: Sind sie aus Deutschland? „Ja“ – „Woher, wenn ich fragen darf?“ – „Aus München – aber ich bin gebürtig aus Hessen“ – „Wo denn da?“ – „Aus Schlüchtern, das werden Sie nicht kennen, das liegt zwischen…“ – „Kenne ich- kennen Sie die Rimbachfarm in Steinau?“ – „Ja klar, da waren wir früher oft Essen“ – „Sehen Sie, die haben erst meine Großeltern und dann meine Eltern bewirtschaftet“. Da bist du am anderen Ende der Welt und triffst auf Leute aus deinem kleinen Heimatstädchen oder eben dem Nachbarort…. So – nun genug aus dem Nähkästchen geplaudert – hier kommen Fotos:
Auch hier blieben wir nur eine Nacht – wir hatten ja noch ein straffes Progamm vor uns – wenn du nur im Auto in diesem Land unterwegs bist, fährst du auch ganz viele Kilometer – wobei das Land ja gar nicht sooo groß ist. Und noch eine lustige Begebenheit: Die nette Idee der Huka Lodge ist/war, alle Gäste am Abend an einen Tisch zu setzen, damit man sich etwas austauschen kann – viele Zimmer gibt es dort nicht. Männe und ich sitzen also beim Dinner und sehen, daß es zur Vorspeise irgendetwas mit Ziegenkäse gibt, damals nicht unbedingt etwas, was wir mochten. Achim fragte höflich, ob wir etwas anderes bekommen könnten – gar kein Problem. Währenddessen reist ein neureicher Amerikaner das komplette Gespräch an sich, wusste alles besser, lautstark unterhielt er uns alle (ob wir interessiert waren oder auch nicht) von all seinen Erlebnissen und was wir uuunbedingt noch machen müssen… Zum Schweigen kam er erst dann, als die Vorspeise serviert wurde…. Er schaute auf seinen Teller und dann auf unseren (Barbarie Entenbrust mit geeister Melone) und meinte dann, warum wir denn etwas anderes bekämen als er. Und Männe – also manchmal schießt es einfach so aus ihm heraus, meinte nur: „You always get what you pay for.“……Haaaaa- heimliches Grinsen am kompletten Tisch und dem geschwätzigen Amerikaner hatte es zumindest für Minuten die Sprache verschlagen….
Und so kamen wir dann nach Wellington – ich hatte so etwas Respekt vor der City – angeblich die windigste Stadt der Welt und ich und Wind werden einfach keine Freunde – meine Augen machen mir dann soo zu schaffen, daß sie rot und entzündet sind und das ist für mich wirklich schlimm.
Aber – es war kein bißchen windig – nach Ankunft bummelten erst noch ein wenig durch die Gegend und fuhren mit dem Cable Car vom Lambton Quay (Fußgängerzone) bis zur Endstation Kelburn- von dort hatte man einen herrlichen Blick über die City.
Abends waren wir noch nett essen – im „Shed“ - eine alte Lagerhalle – wir mussten aber am nächsten morgen früh um 6 Uhr erst unser Auto abgeben und dann mit der „Interisland“ Fähre ging es dann auf die Südinsel. Bye bye Nordinsel – du warst wunderschön.
Welcome to South Island – welcome to Picton
Nach gut 5-stündiger Fahrt kamen wir an unserem nächsten Domizil an – Kaiterikeri – hier war das Hotel eine leichte Enttäuschung - wir waren wohl Vorsaisongäste und von daher war noch nicht alles so, wie es der Reiseveranstalter versprochen hatte. Wir wurden darauf hingewiesen, daß das einzige Restaurant im Ort, das im Moment schon geöffnet hat, um 19.30 Uhr schließt – wir waren um 19.27 Uhr da und wurden mit einem „Wir haben schon geschlossen“ erst mal gar nicht hineingelassen – im Nachbarort fanden wir dann eine nettes, klitzekleines Restaurant – aber es war gemütlich und gut „Hooked on Marahau“. Einen wunderschönen Spaziergang durch den neuseeländischen „Urwald“ unternahmen wir auch und erfreuten uns dem wirklich extremen und wunderschönen Grün der Natur.
Am nächsten Tag ging es weiter – wir wollten die Pancake Rocks sehen. Die Pancake Rocks sind eine Felsformation im Paparoa National Park – ca 40 km nördlich von Greymouth .Direkt am Tasman See gelegen sehen die Felsen aus wie übereinander gelegte Eierpfannkuchen, wodurch sie ihren Namen erhalten haben.
Die Felsen…
und was die Maori hier sehen….
Schon sehr interessant, oder?
Irgendwann kamen wir dann an unserer Unterkunft – der Kapitea Ridge Lodge an – wunderschön gelegen und urgemütlich. Wir und ein anderes Pärchen aus England waren die einzigen Gäste und so saßen wir gemeinsam beim Abendessen und hatten einen netten Abend – stellten dann auch gleich fest, daß wir uns nochmals treffen würden – und zwar am letzen Tag unseres und auch deren Urlaub in Christchurch – das Huntley House. Und so verabredeten wir uns für dort zum Abendessen schon ganz locker.
Am nächsten Tag bewegten wir uns langsam zu unserem nächsten Highlight – dem Franz Josef Glacier und dem Fox Glacier im Westland Nationalpark. Unser Plan war, einen Rundflug mit einem Hubschrauber über die beiden Gletscher und den Mount Cook zu machen. Das Wetter machte diesen Plan leider zunichte. Es war regnerisch und neblig und alle Flüge waren abgesagt. Die Vorhersage für den nächsten Tag war jetzt auch nicht verheissungsvoll und wir waren etwas enttäuscht.
Am nächsten Morgen umd 6 Uhr klingelte Männes Handy – der Flug findet statt und wir sollten uns doch bitte um 7.30 Uhr am Flugplatz einfinden. Nun gut – hektische Katzenwäsche und Anziehen, im Stehen noch einen Kaffee und Muffin und ab durch die Mitte.
Und dann waren wir da und hoben ab….bei strahlendstem Sonnenschein:)
Unfassbar schön – atemberaubend – traumhaft – fast ohne Worte. Wir hatten mit dem Wetter sooo ein Glück – gestern noch die totale Suppe und heute nicht eine Wolke am Himmel.
… und unsere Reise nach Neuseeland gedanklich nochmal Revue passieren lassen – ich nehme euch mich auf die andere Seite der Erde….
Neuseeland Teil 1 – Auckland und Rotorua
Einer unserer tollsten und aufregendsten Urlaube war definitiv Neuseeland in 2008 – auch einer unserer längsten – wir waren knapp 4 Wochen unterwegs. Wir bereisten die Nord- und die Südinsel.
Gestartet sind wir auf der Nordinsel: Von München flogen wir nach Dubai, dort hatten wir ca. 2 Stunden Aufenthalt und dann ging es weiter nach Melbourne/Australien. Dort gabs auch nur einen kurzen Aufenthalt und dann gings weiter nach Auckland. Insgesamt waren wir 24 Stunden unterwegs – schon ganz schön lange.
Wenn du so lange unterwegs bist, möchtest du nicht unbedingt Holzklasse fliegen – also machten wir uns schlau, was denn die Business Flüge nach Auckland kosten würden. Lufthansa war unverschämt teuer und Emirates war ausgebucht. Mist. Dann kam das Angebot von Emirates, doch First Class zu fliegen – wir gleich „ne, niemals, das kann man doch nicht bezahlen“. Was soll ich euch sagen: Die beiden First Class Flüge waren wirklich nur leicht teurer als die ausgebuchten Business Flüge aber viel, viel günstiger als die Business Flüge von Lufthansa. Bei 24 Stunden Flug entschieden wir uns dann für die First Class Flüge und es war – Himmlisch! Unglaublich! Fantastisch! Einzigartig! Wir hatten eigene Kabinen, richtige Betten, einen Kühlschrank, viel Platz, unseren Krimskrams zu verstauen und wir genossen es wirklich. Und wir kamen total entspannt und ausgeschlafen in Auckland an und konnten dort gleich losziehen.
Am 11.11. um 16 Uhr kamen wir in Auckland an, holten unser Mietauto ab und fuhren zu unserem Hotel – dem Hilton Auckland Princess Wharf.
Nach 24 Stunden Sitzen oder Liegen im Flieger marschierten wir gleich noch in Auckland umher.
Abends gingen wir noch eine Kleinigkeit essen – unseren Plan, in Männes Geburtstag hineinzufeiern, gaben wir auf, wir waren doch recht geschafft und müde.
Am nächsten Morgen frühstückten wir schnell und zogen dann gleich wieder los: Auckland hat mir als „Großstadt“(mit gerade mal 1,3 Mio Einwohnern) wirklich richtig gut gefallen. Wir starteten am Cornwall Park und One Tree Hill. Und auf den Skytower gings auch – von da aus hatten wir einen sensationellen Blick.
Im „Loaded Hog“ (besoffenes Schwein) stärkten wir uns und dann gings weiter nach Davonport – den etwas nobleren Ort in Auckland.
Und dann war auch schon wieder Spätnachmittag und wir machten uns zurück auf den Weg zu unserem Hotel – wollten wir doch an Männes Geburtstag noch schön Essen gehen.
Eine nette, kleine Überraschung traf ihn dann im Hotelzimmer an:
Erst dachte er, das wäre vom Hotel, aber ich klärte ihn dann auf: Meine Mama, die wirklich Beste auf der ganzen Welt, klemmte sich Tage vor unserer Abreise ans Telefon und rief in unserem Hotel in Auckland an (unser Reisebüro gibt uns immer sämtliche Telefonnummern der Hotels für die Daheimgebliebenen mit). Mit ihrem Volkshochschulenglisch (ich ziehe den Hut vor ihr, daß sie das überhaupt über 3 Jahre durchgezogen hat) fragte sie sich durch und bekam dann von der Rezeption die Auskunft, daß am nächsten Tag um 5 Uhr früh deutscher Zeit eine deutsche Kollegin am Telefon sei und sie dort ihr anliegen nochmals anbringen könne. Das machte sie und erklärte der Dame an der Rezeption, daß ihr Schwiegersohn am 12.11.Geburtstag habe und ob man nicht eine Kleinigkeit aufs Zimmer stellen und wie sie das bezahlen könne. Die sehr nette Dame sagte, sie kümmere sich darum und natürlich würde das nichts kosten – sehr nett.
Wir fanden noch ein sehr nettes Lokal (The Harbour Side – da hatte ich Männe schön zum Geburtstagsessen eingeladen), hatten einen wunderschönen Geburtstagsabend – später auch noch mit Livemusik und auf Nachfrage, ob der Sänger denn einen Song von Bryan Adams auf seiner Playlist hätte, fragte er „Are you from Germany?“ und zeigte er seine Begeisterung für unseren Musikwunsch. Aber er spielte „Summer of 69“
Am nächsten Tag machten wir uns auf zur Bay of Islands – Kauri Cliffs – ganz ehrlich – eine solch wunderschöne Landschaft hatte ich vorher noch nie gesehen und auch heute glaube ich, noch nichts Schöneres und friedlicheres gesehen zu haben.
The Lodge at Kauri Cliffs – eine Wahnsinns-Lodge
Diese Ausblicke – einfach unfassbar schön.
Hier in der Lodge hatten wir beim Einchecken schon gleich ein nettes Erlebnis. Wir waren ja nun 4 Wochen unterwegs und Männe hatte sich aufgrund der eh schon knappen Kofferverhältnisse gegen das Mitnehmen eines Sakkos entschieden. Beim Einchecken wurde uns gesagt, daß beim Dinner ein jacket „required“ ist – unseren entsetzten Augen entnahm sie, daß wir wohl keines dabei hätten. Sie grinste und meinte, wir sollen doch mal hier ums Eck kommen – da hingen in einem Schrank Sakkos (alles die gleichen) in den verschiedensten Größen und Männe suchte sich sein Sakko raus. Unnötig zu sgen, daß am Abend alle Männer das gleiche Jacket anhatten und dies zur allgemeinen Erheiterung führte 🙂
Am nächsten Tag machten wir eine wunderschöne Wanderung durch die wirklich unglaublich schöne Natur – wir hatten vom Hotel ein Lunchpaket dabei und wir konnten uns kaum satt sehen an den sich ständig wechselnden Ausblicken. WUNDERSCHÖN. Wie gesagt, so etwas schönes hatte ich vorher und habe ich nachher nie wieder gesehen. Ich denke heute noch sehr oft an die Bay of Islands und an die Lodge at Kauri Cliffs.
Und ein wenig Kultur gabs auch noch für uns:
Dieser Ausblick auf die Lodge – diese Landschaft – dieses Licht…..
Von der Bay of Islands gings für uns dann Richtung Rotorua – vorher noch einen Stopp auf einer Toilette – der TOILETTE in Kawakawa: Auch Friedensheim Hundertwasser hatte es einmal hierher verschlagen und er hat sich hier verewigt: Er wohne in seiner Wahlheimat Neuseeland in der Nähe von Kawakawa auf einem ganz nach seinem ökologisch gestalteten Grundstück.
Und dann kamen wir nach Rotorua – irgendwie zog sich die Fahrerei echt hin und wir kamen total unterzuckert und hungrig an. Die nette Betreiberin des Boutique Hotels sah uns das schon an und meinte nur: Are you hungry? I promise I’ll fill you up…..
Kurz unser Zimmer bezogen und dann haben wir einen Riesenpott Kürbissuppe bekommen – die beste meines Lebens – weil ich so Hunger hatte.
Am nächsten Tag begaben wir uns ins Tepuia-Dorf – da gibt es noch einige aktive Geysire – fand man relativ schnell, einfach der Nase nach – es stank schon sehr nach Schwefel.
Natürlich mussten wir auch in einem öffentlichen Bad (Polynesian Spa in Rotorua) ein wenig in den heißen Quellen entspannen – da war es teilweise schon richtig heiß drin.
Viel Zeit hatten wir nicht, unser nächster Programmpunkt war eine relativ authentische Maori Show Im Tamaki Maori Village. Wir wurden natürlich vorher eingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, daß die Maori ein gewisses Ritual ein-/abhalten und wir bitte nicht lachen sollen, wenn sich uns ein Maori nähert, uns böse anschaut und anschreit und uns zum guten Schluß die Zunge rausstreckt…. Ihr wisst, wie das ist, wenn ihr gesagt bekommt, ihr sollt nicht lachen. Ich bin fast implodiert….
Auch wenn wir es nicht wirklich verstanden haben, es war schon klar, daß das einfach Kultur ist und auch alles eine kulturelle/religiöse Bedeutung hat.
Am nächsten Tag hieß es Abschied und Kurs auf Taupo/Huka Lodge nehmen – vorher hielten wir aber noch and den Hell’s Gate Geysiren. Da war wirklich was los so knapp unter der Erdoberfläche, es dampfte, es stank und es blubberte in einer Tour. Spannend!
Sieht das nicht irre aus? Diese Farben – unglaublich oder?
.. das wurde ich heute in meinem “Achtsamkeitskalender” gefragt. Da bin ich doch schon gleich mal überfragt. Worauf kann man denn stolz sein? Okay, da gibt es bestimmt einiges, aber wenn man mich fragt, bin ich erst mal überfragt.
Ich habe in meinem Leben noch nicht wirklich etwas richtig Bedeutendes geschaffen, also warum stolz? Was ist Stolz eigentlich? Und das sagt mir Google unter anderem:
Ganz allgemein lässt sich der Stolz als ein Gefühl bestimmen, dass den Wert der eigenen Person in einer bestimmten Situation erhöht.
Für Menschen, deren Selbstwertgefühl nicht sooo ausgeprägt ist (da zähle ich mich dazu), also eher unbekannt.
Gut – stolz war ich (oder bin es noch), als ich mein Fernstudium zur Betriebswirtin mit abschließende Diplom in der Hand hatte. Das war eine Leistung, die ich mir selbst eigentlich gar nicht zugetraut hätte. Und ebenfalls stolz bin ich auf meine Selbständigkeit als Fotografin mit meinem eigenen kleinen Unternehmen. Auch da hätte ich es nicht geglaubt, daß ich das schaffe. Gut- das ging natürlich nur mit Männes Unterstützung und Hilfe aber letztendlich habe ICH es geschafft.
Von daher ist dieser Achtsamkeitskalender, den ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt habe, ein Anfang, ein bißchen mehr auf sich selbst zu hören, auf sich selbst zu “achten”, nicht alles als Selbstverständlich hinzunehmen und eben auch mal auf sich stolz zu sein, wenn man etwas “besonderes” erreicht hat. Ich bin gespannt, ob ich es fertig bringe, die täglichen Fragen ehrlich zu beantworten und damit ein wenig Selbstreflektion zu betreiben.
So, das war zum Anfang des Jahres und auch zum Anfang dieses Postings etwas “psychologisch” angehaucht – jetzt erzähle ich euch von unserer Silvesterparty, die wirklich super war und – von der ich dann, hätte ich ein wenig mehr Selbstwertgefühl – sagen würde” Ich hab die Party super gewuppt”. (Wobei ich das ja auch wieder nicht alles alleine gemacht habe).
Anfangs geplant mit insgesamt 6 Personen kamen dann Anfang Dezember noch 3 weitere hinzu und so kurz vor Weihnachten wurden wir von einem befreundeten Pärchen gefragt, was wir denn Silvester machen würden. “Kleine Party mit Fondue und anschließend Tanz, wieso? Ja also, äh, wir wollten eigentlich mit Freunden zu Hause feiern, aber irgendwie hat sich das jetzt nicht ergeben … und da wollten wir mal fragen…. aber ganz ehrlich antworten und nur, wenns euch nicht zu viel wird.
Als Männe damit um die Ecke kam, hab ich schon geschluckt und gedacht: Fondue für 11 Personen ist schon ne kleine Herausforderung und ich habe tatsächlich (ich bin doch noch lernfähig) erst mal auf mich und meine Zweifel gehört anstatt sofort zuzusagen “kriegen wir hin” und danach rumzujammern, es wird mir zu viel.
Fakt ist – ich/wir haben dann entschieden, kriegen wir hin, wenn wir alles etwas verteilen: Jeder tut oder bringt etwas. Es wurden Vorspeise und Nachspeise verteilt, ich habe die Fonduesoßen “outgesourced”, Wein und Sekt mitbringen wurde verteilt und so blieb uns/mir “nur” Fleisch und Baguette zu besorgen, den Rahmen hübsch zu gestalten.
Und wie das gute Schicksal dann manchmal doch noch um die Ecke schaut, sagte ein Pärchen dann noch ab – zwar sehr kurzfristig aber letztendlich waren wir dann 9 Personen und das machte es doch noch etwas einfacher.
Wir begannen mit einem Aperitiv und Papas selbstgemachte Käsestanden (Blätterteigstangen), die hatte ich an Weihnachten als Teiglinge mitgenommen und frisch aufgebacken.
Regina hatte als Vorspeise Lachstartar mitgebracht – sehr lecker. Dann gabs Fleischfondue – ich hatte das Fett richtig lange auf dem Herd stehen und es toll heiß – auch relativ lange und das Fleisch war klasse. Ich liebe Fondue mit Fett – es ist superknusprig und es schmeckt uns einfach besser als Fondue mit Brühe. Wobei die Brühe halt am nächsten Tag noch eine ganz besondere Suppe ergibt.
Chrissie hatte Mochito Cupcakes und Melk Tarte zum Nachtisch mitgebracht – ich konnte noch nix essen, hatte ja noch das ganze Fleisch und die Shrimps mit Baguette und all den leckeren Soßen, die Silvia gemacht hatte, im Hals.
So gegen halb zwölf waren wir fertig, Carmen und ich spülten schnell die Sektgläser vom Aperitiv und kurz vor zwölf waren die Gläser auch wieder aufgefüllt, wir zählten den Countdown runter und nach “Happy new year” und “New York” marschierten wir nach draußen und ließen ein paar Kracher in den Himmel steigen. Und nein, ich werde mich jetzt nicht schlecht fühlen und mich”entschuldigen” – ich möchte mir diese Tradition nicht nehmen lassen. Und all diejenigen, die sich jetzt aufregen, sitzen dann sonntags vorm Fernseher und gucken sich Formel 1 an, wenn man unsinnig Runde um Runde im Rennwagen durch die Gegend rauscht, Benzin verballert, Abgase noch und nöcher raushaut und Reifen abfährt, die dann im hintersten Indien oder in welchem armen Land auch immer verbrannt werden!!!
Gegen dreiviertel eins waren wir dann wieder inhäusig und legten jede Menge flotte Sohlen aufs Parkett – es war wirklich lustig und toll. Männe macht jedem guten DJ Konkurrenz!
Gegen halb drei verabschiedeten sich die ersten Gäste, die noch fahren mussten oder wollten. Carmen und Foumy übenachteten bei uns und wir saßen noch bis halb vier – Carmen und ich spülten dann noch alle Gläser (bis auf die, die noch vor uns standen – also genau 4 Stück) und um 4 Uhr lag ich im Bett. Konnte lange nicht einschlafen, weil es eine richtig gelungene Fete war, ich froh war, daß alles so gut geklappt hatte, die Küche und Eßzimmer schon wieder in gutem Zustand fürs gemeinsame Frühstück war und ich genau wußte, daß ich nach dem Aufwachen weder Kater noch Kopfweh haben würde. Nachdem es mir gesundheitlich ja im Moment nicht so gut geht, hat sich mein Alkoholkonsum sehr in Grenzen gehalten, was auch gut ist/war.
Gemeinsames Frühstück gabs dann um 10 Uhr und wir saßen dann noch noch bis fast 14.00 Uhr beieinander – war auch sehr nett und harmonisch.
Gestern abend gabs dann Extremcouching, aufgrund des Schlafmangels konnte ich nur noch dem Traumschiff folgen (da macht es nix, wenn man zwischendrin mal einnickt, so niveaulos ist das mittlerweile geworden). Aber für so einen Abend genau das richtige Programm.
So und nun ist schon der zweite Tag des neuen Jahres angebrochen – ich habe mir für diese Woche jede Menge “me-time” verordnet – ich habe ja diverse Bücher zu Weihnachten bekommen, denen werde ich mich hingeben. Es steht außer Arzbesuch in dieser Woche gar nix an und das ist ein herrliches Gefühl. Und nein, Langeweile kenne ich nicht und die wird es bei mir auch niemals geben.
Fangt es gut an – das Neue Jahr – auf regen Austausch hier. Ich freue mich drauf.
Friede, Freude, Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und dass 2024 so wird, wie ihr euch das für euch vorstellt. Nicht immer hat man Einfluss darauf aber oft liegt es an der eigenen Einstellung, welchen Roman man auf (in diesem Jahr) 366 Seiten schreibt. Manche Seiten sind vorgegeben, manche kann man frei beschreiben. Ich wünsche mir und euch einen spannenden und richtig guten Roman.
Um es mal mit den Wortten des für mich schönsten „Neujahrssong“ von ABBA zu sagen:
Happy New Year Happy New Year May we all have a vision now and then Of a world where every neighbor is a friend Happy New Year Happy New Year May we all have our hopes, our will to try If we don’t we might as well lay down and die You and I
Ab November -und die vier Wochen im Advent besonders – freue ich mich auf Weihnachten und dann – schwups – isses vorbei.
Genossen habe ich es – den Heiligen Abend alleine mit Männe, die stressfreie und flotte Fahrt am ersten Feiertag im Auto ins Heimatstädtchen, der wunderschöne Abend mit der Familie bei meiner Schwester, der zweite Feiertag in meinem Elternhaus und… das war es schon wieder
Viel Zeit mit- und füreinander, viel zu viel gutes Essen und Wein, viel Lachen und gute Gespräche und mein Akku ist wieder aufgeladen für die kommende „stade“ Zeit (wie ich sie für mich nenne).
Nach Silvester ist es dann wirklich ruhig bei uns. Man ist „satt“ – von allem: Essen, Trinken, Feiern, Gesellschaft… da verkrieche ich mich gerne etwas.
Und ich merke gerade ganz gewaltig: ich muss mal ein paar Gänge zurück schalten – mein Körper ist im Moment nicht der, der er sein sollte: Warnsignale gibt er ab, die bis jetzt ignoriert wurden und denen ich nun doch nachgehen muss und auch will.
In diesem Sinne: euch allen ein gutes und vor allem gesundes NEUES JAHR 2024
auf den 4. Advent trifft oder auch umgekehrt – da fehlen mir dann wirklich ein paar Adventstage. Und genau so ist es dieses Jahr – wann endet der 4. Advent und wann beginnt der Heilige Abend? Recherchen sind teilweise widersprüchlich und ich denke, so ist es jedem selbst überlassen, wem er an diesem Tage noch „einen schönen 4. Advent“ oder dann „einen schönen Heiligen Abend“ wünscht.
Ich habe gelesen, daß der 4. Advent um 18.00 Uhr endet und dann zum Heiligen Abend wird. Was machen jetzt Familien mit kleinen Kindern? Weihnachtsgeschenke darfs ja eigentlich erst an Weihnachten bzw. am Heiligen Abend geben …
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Ob nun der Heilige Abend am 4. Advent oder wann auch immer war/ist (eines ist sicher- er ist IMMER am 24.12. und das wird man uns hoffentlich nicht nehmen – es sei denn, wir entscheiden es selbst aus irgendwelchen Gründen einmal anders, so wie es gerade die URKAINER gemacht haben. Einfach, um sich von Russland zu distanzieren. Find ich klasse!), ich habe das Christkind niemals angetroffen – immer gerade verpasst. Und meine Eltern haben mich auch noch sehr lange daran glauben lassen. Ich kann mich erinnern, daß das erste Weihnachten mit dem Wissen, es gibt kein Christkind, schon anders war- eine gewisse Traurigkeit hat sich da bei mir eingestellt. Vielleicht da schon mit der Vorahnung, daß die Kindheit schon etwas besonders war und wir nun feststellen, daß Märchen eben Märchen sind und keine Wahrheit.
Jetzt bin ich ganz vom Thema abgekommen – ich wünsche euch allen – ob ihr es nun feiert und zelebriert oder das „ganze Theater“ nicht braucht:
Fröhliche Weihnachten, friedliche Feiertage, gemütliches Beisammensein mit der Familie und den Lieben, gutes Essen und Trinken, viel Zeit füreinander, wenig Streiterein, viel Lachen und Fröhlichkeit, liebevolle Erinnerungen an die, die nicht mehr mit uns feiern können und dem Bewußstein: Nehmt die Momente in euch auf – sie kommen so nicht wieder.
Ich hätte nicht gedacht, daß ich es noch vor Weihnachten zu Ende bringe, aber einmal angefangen, hat es mir selbst so Spaß gemacht, mein/unser Jahr rückzuverfolgen.
Hier kommt er – mein Teil 2:
Und weiter ging es flott in diesem Jahr – ein paar Tage Wien standen auf dem Programm. Wien – eine zauberhafte und wunderschöne Stadt – immer eine Reise Wert. Und wie immer an unserer Seite dabei – unser Mäxchen: Juli
Kaum wieder zu Hause haben wir schnell die Koffer umgepackt und auf gings ins Heimatstädtchen zur Abiturfeier der Lieblingsnichte (ich habe nur eine):). Hier durfte ich den kompletten Abifeier-Abend fotografisch festhalten – ganz lieben Dank, liebe UvH-ler.
Weiter im Arbeitstakt bei meinem Lieblingskunden zur Afterworkparty – wir beginnen gegen 17. 00Uhr mit der Feier und sie endet am nächsten Morgen gegen 07.30. Uhr. Es ist anstrengend, gebe ich zu, aber es ist einfach nur gigantisch, toll, aufregend… die lassen sich einfach jedes Jahr so viel einfallen…. Unfassbar! The Boss Hoss. Alvaro Soler, Jenny Berggren von Ace of Base…. um nur einige zu nennen….
Und kaum lag ich um halb neun nach getaner Arbeit im Bett (einschlafen ist da oft nicht gleich, man steht noch total neben sich und außerdem isses ja nun auch schon morgens :)), war ich auch um halb zwei schon wieder wach – wir bekamen Besuch von ganz netten Bekannten aus dem Rheinland, die wir 2019 auf einer Kreuzfahrt kennengelernt hatten. Walter und Eveline – zwei, die man wirklich gleich richtig gerne haben muß. Wir hatten einen Mords Spaß und zwei richtig lustige Abende mit einem Besuch eines Oldtimer Treffens.
Und um im Arbeitsflow zu bleiben, begleitete ich fotografisch in der Woche drauf zwei Mal eine Touristengruppe, die München unsicher machen wollte. Zunächst eine Tour über den Viktualienmarkt mit vielen Informationen und Zahlen…
… und einmal hoch über den Dächern von München…
August: Und dann machten wir uns auch schon bald wieder auf den Weg in unseren Sommerurlaub – nach ca 13 Jahren Ferienhaus in der Toskana fuhren wir dieses Mal in die Marken – ein wunderschönes Fleckchen Italien – nicht so überlaufen und teuer wie die Toskana aber von der Gegend her mindestens genau so schön. Wir starteten am Gardasee und unser Ferienhaus lag dann in der Nähe von Urbino. Auf dem Heimweg fuhren wir noch im Valpolicella vorbei – wenn es nicht so entsetzlich heiß gewesen wäre, hätten wir das noch etwas mehr genißen können.
Im Urlaub mit Borelliose infiziert, ging es mir gar nicht gut – nichtsdesto trotz sagten wir unserem Besuch nicht ab und wir hatten 3 sehr lustige Tage in München mit Ilona und Ewald.
Ein bißchen sightseeing mußte auch sein – Eisbachwelle und Monopteros im Englischen Garten sind Pflicht.
Und auch die Arbeit rief wieder ganz laut – hier auf der Dachterrasse bei einer Rooftopparty:
September: Im September durfte ich auch wieder eine Hochzeit fotografisch festhalten und 14 Tage vorher besichtigte ich die Location – mir ist es wichtig, vorher zu sehen, wo ich arbeite. Licht, Platz für Kamera und wo ich mich bewegen kann, möchte ich gerne vorher wissen.
Ein Ausflug zum Wallberg und Tegernsee folgte:
Und wieder rief die Arbeit – Ressortparty auf der Praterinsel in München:- wie genial, Ich liebe meinen Job – hab ich das eigentlich schon mal erwähnt?
Ein wenig für die Autoindustrie fotografieren – hier auf er IAA in München:
Und wieder etwas Rooftop-Party: – ich wiederhole mich, wenn ich sage: Ich liebe meinen Job?!
Im Zuge des Wahlkampfes war ich auch fotografisch unterwegs – hier bei der „Wiesn-Eröffnung“ an einem Info-Stand:
Hochzeit – wieder zwei, die sich „trauten“ – wunderbar:
Steht da denn evtl. schon der Herbst vor der Tür?
Ein Kurztrip auf die Wiesn durfte nicht fehlen – wir gehen in den letzten Jahren gerne um die Mittagszeit – es ist einfach überschaubar, nicht zu voll, man bekommt ohne Reservierung noch einen Sitzplatz und das Gedränge ist bei Weitem nicht so schlimm wie am Abend.
Oktober: Der Oktober war relativ ruhig – was ich als sehr angenehm empfand. Große Aufregung: Meine neue Kamera- 1,5 Jahre hatte ich überlegt, ob ich sie mir kaufe – gelesen, studiert, mit Kollegen gesprochen etc… nun lebt sie bei mir: Mein Schätzchen, die Nikon D850:
Und sie hatte ihren Einsatz gleich im Wanderurlaub – hat sich spitzenmäßig bewährt:
November: Es folgte die letztmalige Locationbesichtigung für die Feier von Männes 60. Geburtstag- ständig fiel uns noch etwas ein, was wir unbedingt wissen mussten/sollten.
Und dann hielt der Herbst wirklich Einzug und zeigte sich von seiner bunten Seite:
Nachdem wir Männe richtig toll gefeiert hatten, trat wirklich etwas Ruhe ein und ich konzentrierte mich auf Adventsbasteleien
Ein Besuch bei Mama und Papa im Heimatstädtchen stand auch noch an – ich bin so gerne im Heimatstädchen 🙂 Mum und ich besuchten den Fuldaer Weihnachtsmarkt und im Städtchen selbst hatte es so viel Schnee wie seit Jahren nicht mehr:
Dezember: In der väterlichen Weihnachtsbäckerei – Papa backt mit seinen 81 Jahren immer noch Christstollen – so um die 350 Stück pro Saison – die Leute kommen und kaufen selbst aus der Frankfurter Gegend – er kanns halt 🙂
Und dann kam das erste Adventswochenende und damit Unmassen von Schnee vom Himmel – zumindest hier in München. Sooo viel in sooo kurzer Zeit hatten wir seit Wetteraufzeichnung nicht: Ich liebe dieses weiße Zeug…
Und auch ich mußt ein paar Plätzchen backen – dieser Geruch im Haus darf nicht fehlen:
Ein stimmungsvoller Abend in der St. Matthäus-Kirche brachte uns dann wirklich in Weihnachtsstimmung – danach noch ein kleiner Bummel über den Christkindlesmarkt in der Innnenstadt:
Die letzten Weihnachtsbasteleien – selbstgemachte Weihnachtskarten
Night of the proms – letze Woche im Blog und heute im Jahresrückblick:
Samstag waren wir mit meinen beiden Tanten auf Gut Aiderbichl – ein Gnadenhof – es ist so toll, was die Tiere dort erleben können, wenn sie dem Schlachter oder Abdecker vor der Haustüre weggezogen werden. Soo spannende Schicksale – so traurige Geschichten und alle dürfen sooo ein liebevolles Ende erleben:
Und ja – ich hab dieses Jahr wieder nicht richtig gezählt und mußte in die Nachproduktion der Weihnachtskarten gehen – diesmal mit Farbe und Pinsel:
Mädelsausflug Salzburg – auch schon im Blog und. trotzdem auch im Jahresrückblick:
Man kann Geld in einem Umschlag verschenken – man kann die Mäuse aber auch hübsch aussehen lassen – Nichte wünscht sich Mäuse – nun gut. Nicht mein Lieblingsgeschenk als Geber, aber was willste machen? Nix ist auch keine Option:
Und seit heute abend steht der da – im Glanz der Lichter und in aller Pracht:
Mein/Unser Jahr – ganz schön viel war los, wenn man es jetzt so Revue passieren läßt. Ich bin dankbar, ich bin glücklich, daß es so war, wie es war. Vieles war nicht optimal, vieles war perfekt und obwohl ich auch gesundheitsmäßig nicht mein bestes Jahr hatte (Bandscheibenvorfall, Bänderriß, Borelliose…. – hach, ich sehe gerade, wir sind in der „B“-Phase – ich übergehe mal ganz schnell, was da noch kommen könnte… Bein…. – NEIN! – es hätte mich viel schlimmer treffen könnnen.
Fotos von Weihnachten und Silvester werden nachgetragen 🙂
Auf in ein neues Buch des Lebens mit 366 Seiten – wir werden sehen, was auf uns zu kommt. Und auch mal bei aller Jahresrefletion: ein herzliches Danke schön an Euch, meine Blogleser und „Follower“. Danke, daß ihr liked und kommentiert, danke, daß ihre lest und Danke daß ihr einfach nur da seid. Ich fühle mich hier in dieser Community so besonders wohl, weil es ja eigentlich nur Gleichgesinnte gibt, die sich mitteilen und austauschen. Und Boshaftigkeit oder Neid habe ich hier noch überhaupt nicht erlebt. Danke an alle, mit denen ich hier in regelmäßigem Austausch bin, Ihr wißt, wen ich meine.