Mädelsausflug zum Christkindlesmarkt Salzburg

Vor Wochen hatten wir uns überlegt, keine Weihnachtsgeschenke mehr auszutauschen – stattdessen einfach etwas Zeit miteinander zu verbringen. Und so kamen wir auf den Gedanken, zum Christkindlesmarkt nach Salzburg zu fahren,

Hier von München aus ziemlich einfach mit dem Bayernticket, wir fuhren zu dritt hin und zurück für 49 Euro. Find ich prima. Die Mädels stiegen am HBH ein – ich am Ostbahnhof und dann gings gegen 12. Uhr los. 1 Stunde und 38 Minuten und dann waren wir am Salzburger HBH.

Mit UBER ließen wir uns in die Stadtmitte fahren – grob Richtung Getreidegasse und so marschierten wir los. Wetter war laut Vorhersage ziemlich naß angesagt, letztendlich konnten wir aber gut über den Markt laufen, es regnete mal kurz, das war es auch schon:

Wir mußten uns erst mal stärken, eine Wurst und ein Glühwein sollten es werden. Irgendwie scheinen die Salzburger sich mit Würstel in der Semmel nicht sooo auszukennen – im Gegensatz zu unseren Christkindlesmärkten, wo man an jeder Ecke Würstelstände findet, suchten wir erst mal recht lange, bis wir endlich einen fanden.

Frage – welche Wurst? Debrecziner? Bratwurst? Currywurst? Käsekrainer? Oder die Salzburger Besonderheit „Bosna“? Bosna kannten wir nicht, also kurze Frage, was wir denn da zu uns nehmen würden? „Bosna ist aus – gibts nicht mehr“. Hat uns jetzt nicht wirklich unsere Frage beantwortet aber zumindest wurde die Entscheidung leicht vereinfacht.

Christiane entschied sich für eine Currywurst, Claudia für den Käsekrainer und ich freute mich auf eine leicht scharfe Debrecziner. Bestellt und in Empfang genommen und die Enttäuschung stand uns groß im Gesicht. Die Debrecziner schmeckte nach nix – gar nix. Das Einzige, was etwas Geschmack hatte, war der scharfe Senf. Claudias Käsekrainer hatte weder was von Käse noch von Wurst, auch kein Geschmack. Die Currywurst von Christiane wahr wohl zu Essen. Große Enttäuschung und Entscheidung “ Dann gibts eben heute abend zumindest ein Wiener Schnitzel“.

Der Glühwein dagegen war richtig lecker, gehaltvoll und auch schön heiß.

Eines muß man sagen: Soooo eine tolle Stimmung hatte ich auf einem Weihnachtsmarkt schon lange nicht mehr erlebt – Salzburg hat sooo schöne alte und kleine Gassen, ganz liebvolle alte, kleine Geschäfte und die Dekorationen waren einfach bezaubernd. Es war sehr wenig los (gut, Salzburg ist nicht München) und auch die Stände waren längst nicht so gedrängt aufgestellt wie bei uns in der Innenstadt.
Klar wiederholt sich vieles bei den Ständen, viel Süßspeisen wie Marillen- oder Pflaumenknödel, Waffeln und Kaiserschmarrn, Schokoäpfel und -Bananen, natürlich Baumschmuck, Glühwein und Feuerzangenbowle.

Wir liefen knapp 4 Stunden durch die Gegend, kauften uns selbstgemacht und unheimlich leckere Mozartkugeln, gönnten uns noch eine Feuerzangenbowle und suchten uns dann ein Restaurant für das Wiener Schnitzel, genossen das und dann mußten wir uns auch schon wieder gen Hauptbahnhof bewegen.

Am Hauptbahnhof mußten wir noch schnell zu unserem Schließfach – denn wir alle drei – getreu dem Motto: Wir schenken uns nix – hatten für jeden eine Kleinigkeit dabei. Ganz ehrlich – ich hatte das Motto fest im Kopf, dachte mir aber: Wie peinlich, wenn ich die Einzige bin, die nix für die anderen hat – wobei das ja wirklich das Ziel war. Und für 2024 haben wir uns jetzt geschworen: Wir schenken uns nix.

Heimwärts dauert die Fahrt etwas länger, weil am Grenzübergang Freilassing wirklich kontrolliert wird, ob nicht „Illegale“ nach Deutschland einreisende Menschen im Zug sitzen. War nicht der Fall, trotzdem dauert es etwas und dann gings weiter und wir waren in knapp 2 Stunden wieder zu Hause.

Schön war es -Spaß hat es gemacht – könnten wir nächstes Jahr wieder machen.

Jahresrückblick 2023

Ich/wir bekommen Weihnachten von 2 Familien immer einen Weihnachtsbrief – darin enthalten deren Jahresrückblick und ich wollte das eigentlich auch immer schon mal machen. Dieses Jahr war ich wieder zu spät, die Weihnachtskarten waren schon gebastelt und so verschiebe ich das wieder mal.
Aber auch für mich/uns fände ich das ganz spannend und so dachte ich: fang doch einfach einmal an – verbessern und ausführlicher geht immer aber zähle doch einfach mal so die wichtigsten und hauptsächlichsten Sachen auf.
Und nachdem ich ja eher die Fotografin bin, habe ich das hier auch mit Fotos hinterlegt. Wenn ihr Lust habt, lest euch doch mal durch mein/unser erstes halbe Jahr…. wie gesagt, da ist noch viel Luft nach oben aber es ist zumindest erst mal angefangen:

Mein/Unser Jahr 2023

Je älter man wird, desto schneller rennt die Zeit (meint man sehr oft). Und auch das Jahr 2023 ist in meinen Augen sehr schnell vergangen – vieles, was ich mir vorgestellt hatte, hat nicht funktioniert, dafür gab es viele Ereignisse, die sich einfach so ergaben. Und von daher war auch 2023 für mich/uns ein buntes Potpourri.

Januar:
Angefangen im Dezember/Januar mit einer sehr schönen Silvesterfeier mit unseren Freunden Carmen und Foumy und Chrissie und Frank. Welcome New Year 2023:

Mein monatlicher Besuch zur Desensibilisierung beim HNO ist auch immer mit einer keinen Fotoreise verbunden – in die City komme ich nicht so oft.

Anfang des Jahres saß Männe im Flugsimulator – mein Weihnachtsgeschenk für ihn. Ich durfte mit „einsteigen“ und beobachtete, wie er in Innsbruck und La Guardia/New York landete. Hat er prima gemacht – spannend war es selbst für mich .

Nachdem wir „grüne“ Weihnachten hatten und um Mitternacht an Silvester bei ca 12 Grad draußen standen, kam Anfang Januar dann doch auch mal wieder etwas Schnee.

Ein Schwabing-Besuch hielt ich fotografisch auch fest – ich bin totaler Monaco Franze Fan und Helmut Fischer ließ sich selbst als Bronzefigur noch herrlich ablichten. Weiterhin kam mir der „Geher“ vor die Linse – auch immer ein tolles Fotomotiv.

Ich hatte zu Weihnachten die „Dallmayr -Saga“ als Buch bekommen (sehr lesens- und empfehlenswert) – da war ein Rezept für Trüffelpralinen abgedruckt – mußte ich ausprobieren: Sie waren nicht sehr lange haltbar, weil weggegessen 🙂

Februar:
Anfang Februar war ich in der Hypo-Kunsthalle München in der Ausstellung Flowers Forever – die war richtig, richtig sensationell.

Was ich in München immer wieder sehenswert finde, ist das Schloß Nymphenburg – da waren wir mal wieder im Februar

Am Valentinstag fuhren wir an den Starnberger See – ein sonniger, kalter und wunderschöner Tag.

Es folgten zwei Tage Besuch bei Mama und Papa in Schlüchtern – immer wieder schön:

Und dann der „Fall“ – Treppe nach unten gegangen, gedacht, ich wäre schon unten, leider hab ich die drei letzten Stufen offensichtlich „ignoriert“ - mit Getöse runtergerauscht, Bänderriß und 8 Wochen Aircast.
Von daher war mein Februar fotografisch nicht sehr ausgeprägt – humpelnd durch die Gegend zu marschieren war jetzt auch nicht Sinn der Sache.

Da half dann auch kein Vollmond:

März:
Was macht man, wenn man nicht viel machen kann? Man stöbert auf Instagram und wird immer wieder irgendwelcher netten Sprüche fündig:

Und nach zähen Verhandlungen mit dem Orthopäden bekam ich das Okay für den geplanten Skiurlaub mit dem Kompromiss, den Aircast deswegen nochmals 14 Tage länger zu tragen. Wir (der Aircast und ich) hatten uns recht gut arrangiert und kamen gut miteinander aus, so sollte das kein großes Problem mehr sein. Und: IM Skischuh kann ja nix passieren, so knackeng, wie der sitzt. Das Problem war der Ein- und Ausstieg, der im Skikeller mit viel Gestöhne und Gejammere meinerseits stattfand. Einmal drin, war alles super.

Kaum aus dem Schnee zurück, gings gedanklich und blumig in Richtung Frühling:

Zu Weihnachten hatte ich einen Plotter geschenkt bekommen und so wurde damit fleißig für Ostern gebastelt:

Und einen Besuch mit einer Freundin im Victorian House gabs auch: Englisches Frühstück mit Earl Grey, frischen Scones, clotted cream, Lemon Curd und strawberry jam – yummi:

April:
Nachdem Ostern dieses Jahr sehr früh war und das Wetter dementsprechend, flüchteten wir an den Lago Maggiore – herrliches Wetter, Sonnenschein – was will Frau mehr?

Und nachdem der Osterhase ein Buch über Kugelfotografie „gelegt“ hatte, mußte das auch ausprobiert werden – also das Fotografieren mit der Glaskugel:

Und dann feierte ich Ende April meinen 58. Geburtstag:

Mai:
Einfach mal festgestellt – es ist nicht selbstverständlich und wer das erkennt, hat einfach:

In London wurde Charles III. zum König gekrönt und zu dieser Krönung bzw Feierlichkeit hab ich ich Scones gebacken – die waren richtig lecker:

Im Bayerischen Hof gastierten die beiden Kabarettisten Volker Heissmann und Martin Rassau – ich liebe diese beiden Franken: Als Waltraud und Mariechen sind sie zum Schreien komisch: Schaut euch dieses Outfit an:

Truderinger Volksfest mit Besuch von Ministerpräsident Dr. Markus Söder:

Sehr traurig: Mein Lieblingsonkel verstirbt ziemlich plötzlich und unerwartet: 😢

Und dann starteten wir in unseren „Ost-Deutschland“ Urlaub, den wir vor Corona schon geplant hatten – noch etwas umplanen mußten und dann doch endlich antreten konnten: Dresden, Weimar, Erfurt und Eisenach standen auf unserem Reiseplan – immer mit dabei: Unser Mäxchen – mittlerweile 13 Jahre alt:

Und wir trafen in Erfurt meine Eltern – mein Papa hat von meiner Mama ein Andre Rieu Konzert geschenkt bekommen – wir kamen alle mit zum Konzert und es war wunderschön.

Ein schöner und besonderer Abend, denn meine Mama hatte am nächsten Tag Geburtstag und wir wollten in der Hotelbar in den Geburtstag hineinfeiern. Und wie wir so in der Hotelbar ssßen, kamen ein paar der Musiker und Musikerinnen des Andre Rieu Orchesters an die Bar (Der Bus stand vor der Hoteltür – heißt, daß ganze Orchester übernachtete im gleichen Hotel wie wir).Und der Barkeeper machte ihnen klar, daß es hier gleich ein „Geburtstagskind“ gibt. Da gabs doch tatsächlich ein kleines Geburtstagsständchen von den Musikern für meine Mama – das war sooooo besonders und toll. Und mit zwei Musikern unterhielten sich Männe und ich noch bis weit nach 2 Uhr nachts:)

Am nächsten Tag gab noch etwas sightseeing und dann mußte ich auch mal wieder etwas „richtig großes“ Arbeiten.

Ich liebe es, wenn sich zwei Menschen „trauen“ und ich dieses Ereignis fotografisch begleiten darf. So durfte ich das auch hier bei Natalie und Jörg.

Ein lang geplanter Mädelsausflug nach Salzburg folgte – das Wetter spielte super mit und wir hatten 3 tolle Tage dort.

Ein gemeinsamer Abend im GOP (Variete-Theater hier in München) mit Freunden

Und wieder ein langes und arbeitsreiches Wochenende mit einem (meinem Lieblings-)Kunden) im Schwarzwald

Und das war mein/unser erstes halbes Jahr 2023 – schnell vergangen und doch auch viel erlebt. Ich bin dankbar, daß ich/wir das alles erleben durften – es ist nicht selbstverständlich.
Fortsetzung folgt.

Jetzt kann Weihnachten kommen…

ist mein alljährlicher Spruch, wenn ich am Freitag abend aus der Olympiahalle komme und einen gigantischen Abend mit der Night of the Proms erlebt habe. So auch letzten Freitag.

Wir waren wie immer eine große Gruppe, die sich am Abend der Veranstaltung schon gleich die Karten fürs nächste Jahr kauft. Machen wir seit Jahren – ohne daß wir wissen, wer kommt. Und wir wurden noch niemals enttäuscht. Ich bin seit 1996 bei der Night of the Proms, Männe seit 1999. Und jeder, absolut jeder Abend war unheimlich schön.

Pop meets Classic ist das Thema und man bekommt Gänsehaut, wenn das 75-köpfige Antwerp Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alexandra Arrieche die Popstars begleitet. Unglaublich, dieser Sound. Wenn ich auch sonst eher auf das Original stehe, eine Anastacia mit „Left outside alone“ und diesem Orchester im Hintergrund – stimmlich noch begleitet vom Chor Fine Fleur – da treibt es einem die Gänsehaut über den ganzen Körper und die Tränen in die Augen.

Der Abend begann mit Aura Dione – kannte ich vom Namen her nicht aber schon beim ersten Lied wusste ich: Die kenne ich. Alle drei Lieder waren mir bekannt – sie selbst ist nicht so meine Art Musikerin, aber man kann es ja nicht jedem Recht machen. Und die Performance war sehr gut – muß man neidlos anerkennen.

Es gibt jedes Jahr ein „Künstler des Jahres“ – es wird ein Instrument und sein Musiker vorgestellt. Vor Jahren war das die Klavierspielerin Emily Bear, die mit gerade 14 Jahren in die Tasten haute, daß die ganze Olympiahalle bzw. deren Besucher sich kaum trauten, zu atmen. Soooo etwas hatte ich vorher noch nicht erlebt.

Dieses Jahr war das Instrument des Jahres das Cello und sein Spieler Nathan Chan. Sensationell. Er kam in meinen Augen auf der Bühne etwas „seltsam“ rüber, aber musikalisch wirklich ein Genie.

Zwischen den einzelnen Popstars werden dann immer Klassik- Stücke gespielt – bekannt oder weniger bekannt, aber immer wirklich wunderschön.

Dann kam James Morrison, den kannte ich und auch er enttäuschte nicht – seine Stimme ist wirklich außerordentlich und seine Songs sind genau deswegen Hits, weil sie spitze sind. Ebenfalls tolle Performance.

Zwischendurch wieder etwas Klassik – die Macher der Night of the Proms wissen schon auch, wie sie das Publikum langsam aber sicher hochschießen können.

Der nächste Kracher kam auf die Bühne „Camouflage“ – ach nee, ich kannte die Lieder aber – Schande über mich – ich wußte nicht, daß die Gruppe so hieß. Die begleiten mich auch schon knapp 40 Jahre meines Lebens. Performance und Stimme immer noch sensationell- wirklich immer noch richtig, richtig gut.

Es folgte wieder etwas Klassik und der Chor Fine Fleur sang ein Lied aus dem Disney Film „Barbie“ – auch sehr gut gemacht und performanced. Und dann gabs Pause.

Und dann kam sie – von der ich zunächst nicht wusste, ob ich mich über sie freuen soll oder nicht. ANASTACIA – nein, sie war GIGANTISCH. Es gibt einige Lieder, die ich von ihr üüüüberhaupt nicht mag, weil es sich in meinen Ohren nach Schreierei und Gekreische anhört. Aber – keines dieser Lieder performte sie: Es waren ihre „alten Kracher“ wie „Left outside Alone“, „Sick and Tired“ und das von Udo Lindenberg gecoverte und umgeschriebene Lied „Cello“ – passend zum Instrument des Jahres. Sehr, sehr gut gemacht.

Wieder etwas Klassik und dann kam nochmals James Morrison auf die Bühne und sang sein „Broken Strings“ im Duett mit Anastacia – sehr, sehr gut. Im Original singt er das mit Nelly Furtado.

Wieder etwas Klassik – das macht es wirklich aus – diese Mischung aus Pop und Klassik ist einmalig und immer wieder begeisternd.

Und dann kamen sie auf die Bühne - auch Helden meiner Jungend: TOTO – meine Güte, die habe ich nach meinen ersten Lieblingsbands „Bay City Rollers“ und Barclay James Harvest (man sieht, der Musikgeschmack hat sich wirklich weiter entwickelt – auch in die richtige Richtung) hoch und runter gehört – 4 Alben hab ich von TOTO. Der Anfang haute mich gleich mal um – eines meiner absoluten Lieblingsliedern von ihnen: „Stop loving you“ – Schmaaaacht. Danach „Ill be over you“ – gefolgt von „Rosanna“ – und was nicht fehlen durfte „Africa“ und „Hold the Line“. Ich sag euch-Gänsehaut puuuur. Richtig, richtig genial. Und sie können es auch wirklich noch – nach 40 Jahren. Respekt.

Es folgte wieder etwas Klassik und zum Schluss kamen nochmals alle Stars auf die Bühne -was ich seit Jahren etwas vermisse ist unser gemeinsamer Song: Als es noch AIDA Night of the proms hieß, sangen wir alle zusammen zum Schluß – also Chor auf der Bühne und die komplette Olympiahalle „Land of hope und Glory“ – das war soooo schön und stimmungsvoll. Da kam wirklich das Weihnachtsfeeling auf. Ich hab leider keine Aufnahme von dem Song und der Night of the proms gefunden – aber damit ihr hört, was ich meine: Und ganz ehrlich, das geht doch schon so ein wenig unter die Haut, oder?

Also – das wars dann – mein „Jetzt kann Weihnachten kommen“ – ich bin angekommen und ich freue mich auf die Familie, die Weihnachtsfeiertage und was immer da kommen mag.

Linke Maschen …

mag ich nicht so sehr …. Nicht, was ihr jetzt wohl meint – ich rede vom Stricken.

Spät dran bin ich und dem Nikolaus konnte ich die Socke zum Befüllen nicht mehr hin hängen – dafür aber nächstes Jahr .

Ich war am Dienstag beim Friseur und gehenüber ist ein netter, kleiner Woll-Laden. Und nachdem das vor der Türe stand:

Ich stricke mal wieder – Socken. Gehen relativ schnell und es macht Spaß – viele haben ja Respekt vor der Ferse – klare Anweisung und es funktioniert

Making of socks:

Der Anfang ist etwas fummelig (finde ich) – Männe fragte, ob ich denn keine Knoten in den Fingern hätte 🙂

Wenn der Anfang bzw. die ersten Runden gestrickt sind, flutscht es eigentlich :

Nun kommen Ferse und Käppchen 🙂

Es wird langsam:

Und nun isse fertig – viel zu groß 🙄🙄🙄 Nun gut – bekommt Männe dann eben.

Schmerzen im rechten Daumen hab ich – ungewohnte Bewegung – ja auch Stricken ist zumindest Fingersport… 🙂

Aber Spass hat es gemacht und ich stricke mir auf alle Fälle auch noch ein kleineres Paar – dann können wir an Weihnachten gemeinsam mit den Weihnachtssocken unterm Weihnachtsbaum liegen …

Kreativ…

…am Wochenende war ich.

Ich liebe Weihnachtspost – ich schreibe immer noch handschriftlich meine Weihnachtskarten. Diese „weitergeleiteten“ Wünsche via social media zu Weihnachten finde ich höchst unpersönlich- man könnte sich ja zumindest selbst etwas Text einfallen lassen – meine Meinung.

Natürlich habe ich einen festen Freundes- und Bekanntenkreis, der von mir persönliche Post an Weihnachten bekommt – ganz enge Freunde bekommen eine selbstgemalte oder selbst gebastelte Karte. Ich weiß nicht, ob die Zeit und die Mühe, die man da reinsteckt, überhaupt gewürdigt wird und anhand der Reaktionen in den letzten Jahren hat sich meine Arbeit, die ich mit diesen Karten habe, doch auch reduziert. Dieses Jahr gibts noch genau 12 selbstgemachte Karten.

Hier eine Auswahl meiner „für besties“ Karten:

Die hab ich jetzt jeweils 3 Mal gemacht und das hat mich 4 Stunden gekostet – wie misst man eigentlich die Nerven, die so etwas kosten, wenn’s nicht funktioniert, wie man will?

Allen anderen, die „gekaufte“ Karten bekommen, lege ich ebenfalls noch etwas selbst gebasteltes bei. Ich liebe es – ich liebe meine Kreativität und ich lebe sie auch aus.

Das ist Giessmasse, die ich in Silikonformen gegeben und trocknen lassen habe. noch etwas bestempelt, ein Band kommt auch noch dran und schon kann man es an den Weihnachtbaum hängen.

Wir waren gestern Abend zu einem candlelight Weihnachtsfilm-Musik Abend in der St. Matthäus Kirche am Sendlinger Tor in München. Es war wirklich wunderschön stimmig, eine tolle Stimmung mit den vielen Hundert (LED) Kerzen und die nur 4!!! Musiker (Streicher) begeisterten wirklich alle.

Hier ein paar Impressionen:

Viel habe ich in dieser Woche erledigen können und ich bin sehr gut im Zeitplan, was Weihnachten angeht – Geschenke fast alle besorgt – einpacken muss ich sie noch. Doch – ich bin sehr zufrieden mit mir 😉

Alle Jahre wieder …

…sag ich mir: Dieses Jahr backe ich keine Plätzchen- die wenigen, die wir beide essen, kaufen wir beim Bäcker unseres Vertrauens.

Alle Jahre wieder….

… denk ich mir: Weihnachten ohne Plätzchenduft und die damit verbundene Arbeit ist kein Weihnachten.

Alle Jahre wieder ….

…reiße ich spätestens am zweiten Advent mein Backzeug raus und es geht los.

Alle Jahre wieder….

…hängt mir Männe in den Ohren „Aber Schokobrot gibts schon, oder?“

Dieses Jahr habe ich 4 Fliegen mit einer Klappe – sprich 4 Plätzchensorten mit einem Teig hergestellt. Der Teig schmeckt Klasse und mit diversen Füllungen trotzdem jedes etwas anders.

Der Grundteig wird anstatt mit normalem Zucker mit Puderzucker hergestellt und das macht ihn sehr zart, finde ich.

Meine Variationen:

Mit Himbeermarmelade:

Mit Orangenmarmelade bestrichen:

Mit Zartbitterkuvertüre:

Und die mir gehackten Nüssen bestreut …

Ich habe heute kein Foto davon für euch – das war der Rest des Teiges und gerade mal 7 Plätzchen – die sind schon verputzt .

Walnuss-Baisers:

Meine Florentiner:

Fehlen noch die Glühweinplätzchen und das Schokobrot – schaff ich evtl. heute noch.

Am Donnerstag war ich in der City – leider hat es da den Schnee schon wieder richtig zusammen gehauen und so war es nix mit Weihnachtsmarkt im Schnee. Aber ein paar Impressionen:

Ich wünsche euch einen schönen zweiten Advent – macht es euch gemütlich und nehmt euch Zeit für euch und eure Lieben.

Ausnahmezustand

… oder einfach mal Wintereinbruch und viel, viel Schnee

Was eine Woche – spannend durchweg. Letzten Dienstag bin ich zu meinen Eltern ins Heimatstädchen gefahren. Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt hatte. Meine Eltern hatten früher eine Bäckerei, Paps war/ist Bäcker und Konditor und seine Christstollen haben ihn weit über die Grenzen des Heimatstädtchens „berühmt“ gemacht. Selbst von Frankfurt kamen/kommen die Leute und bestellen seinen Stollen. Mittlerweile ist er ja in Rente (schon seit 2007), trotzdem backt er jedes Jahr seine Stollen für seine Kunden. Bis vor ca 3 Jahren ist er auch noch auf die Weihnachtsmärkte gefahren, dann kam Corona. Und selbst da backte Papa zwischen 350 und 400 Stollen – von daher braucht er jetzt auch nicht mehr auf die Weihnachtsmärkte zu fahren. Die Leute rufen an, bestellen und holen den Stollen dann ab.

Und natürlich brauche ich im weit entfernten München auch Stollen – nicht nur für uns, sondern auch für den gesamten Freundeskreis hier. Denn wer diesen Stollen schon mal probiert hat, der wird süchtig. Der langen Rede kurzer Sinn, ich bin am Dienstag zu meinen Eltern gefahren und am Freitag wieder zurück – um die 30 Stollen im Gepäck.

Die Fahrt war anstrengend, es regnete und es waren so um die 0 Grad angesagt, also vorsicht auf der Straße und auf Brücken. Der Regen war stetig und teils heftig, ich stellte mich auf eine längere Fahrt ein und war dann dementsprechend entspannt. Gut vier Stunden anstatt sonst – wenns gut läuft – 3,5 std. Also alles bestens.

In der Rhön dann richtig Schnee, dick auf den Bäumen liegend, herrlich. Ich liebe dieses weiße Zeugs und habe keine Angst vor Schnee schippen oder bei Schnee Auto fahren.

Und so kam ich im Heimatstädchen an und das war leicht „gezuckert“ – Dächer weiss und die abgelegenen Straßen waren auch leicht schneebedeckt.

Natürlich gabs zum Kaffee Christstollen – frischer geht gar nicht und sagt bloß nicht, der schmeckt erst, wenn er lange genug gelegen hat – der von meinem PAPA schmeckt immer!!!!

Am Abend kleiner walk durchs Städchen – ich liebe es einfach. MEINE HEIMAT!

Am nächsten Morgen die Überraschung – es schneit – dicke Flocken. Soooo hab ich Schlüchtern seit Jahren nicht erlebt und gesehen und ich mußte raus. Bin spazieren gelaufen und habe mich richig „voll laufen lassen“ – mit Schnee. Gott – diesen kleinen Weg bin ich schon 20 Jahre nicht mehr gelaufen – an meiner Grundschule entlang.

Am Nachmittg bin ich mit meiner Mama durch die Gegend gefahren und wir sind etwas im Schnee spazieren gelaufen. Einer meiner Lieblingsplätze ist das „Schloß Ramholz“ – ca 6 km von Schlüchtern entfernt. Wunderbare Erinnerungen habe ich daran. In der Orangerie hat meine Schwester ihre Hochzeit gefeiert und mein Papa seinen 50. Geburtstag. Waren das tolle Feiern in richtig schönem Ambiente.

Auch an Weihnachten waren wir oft dort zum Essen – da gab es einen Riesen-Weihnachtsbaum – wirklich riesig groß mit Unmengen von Kerzen und roten Kugeln dran – wunderschön.

Leider mußte der Pächter seinen Betrieb aufgeben, steigende Kosten und schwindende Besucher machen es manchmal unmöglich, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Sehr schade – seit über 10 Jahren steht das Gebäude (die Orangerie) leer – das angrenzende Schloß hat ein Chinese gekauft – passieren tut da nix. Wieder schade – das könnte man gut restaurieren und irgendetwas tolles draus machen. Was hab ich von einem Schloßbesitz, wenn ich nix damit mache? Gut – not my cup of tea.

Im Sommer ist es hier herrlich – man kann wunderschön spazieren gehen. Außerdem ist es ein beliebter Hochzeitsfotografie- Spot. Ich selbst habe hier schon 2 Brautpaare fotografiert – wunderschön.

Am nächsten Tag war ich mit meiner Mama in Fulda am Christkindlesmarkt – da war ich das letzte Mal in 2004. Schön – gemütlich – übersichtlich – nicht zu voll – stimmungsvoll.

Tja und am Freitag gings dann auch schon wieder zurück gen München. Fahrt war prima und all die Stollen erreichten ihr Ziel 🙂 Am frühen Nachmittag begann es dann zu schneien – es schneite und schneite und schneite…… den ganzen Abend, die ganze Nacht und so sah es am Samstag früh aus:

50!!!!cm Schnee – noch niemals seit Wetteraufzeichnung ist in München so viel ist in so kurzer Zeit vom Himmel heruntergekommen. Ich fands toll und richtig aufregend. Und es schneite weiter – den ganzen Tag.

Gestern zum ersten Advent dann klirrende Kälte und strahlender Sonnenschein – herrlich, wunderschön und stimmungsvoll. Leider 3 Wochen zu früh – ich bin mir fast sicher, daß das rechtzeitig zu Weihnachten wieder verschwunden ist. Egal – ich genieße es gerade mit langen Spaziergängen und der Kamera in der Hand.

Ganz ehrlich, das Ganze war schon spannend – am Samstag gingen bei uns keine Züge, keine Busse, keine S-Bahn, der Flughafen war komplett zu und München war „dicht“. Tja, kaum ist mal richtig Winter, dann klappt bei uns gar nix mehr, denn er (der Winter) kommt ja immer so plötzlich. Wobei – der Ehrlichkeit halber – das waren schon wirklich richtige Massen, die da aus dem Himmel kamen, ununterbrochen schneite es und das richtig heftig. Aber schön. Ich habe es aufgesaugt – ganz viele Fotos gemacht – tolle Spaziergänge und ich freue mich, daß es im Moment immer noch so ist.

Südafrika Teil 4

Gorah Elephant Park

Viele, viele Fotos…

Wir verließen Plettenburg und fuhren in Richtung Port Elizabeth und kamen dann zum Gorah Elephant Park. Am Eingang wurde das Kennzeichen unseres Autos registriert und wir bekamen die Order, bitte direkt zum Camp bzw. zu unserer Unterkunft zu fahren – aus dem Auto aussteigen sollten wir keinesfalls! Nee, wir sind ja nicht doof, dachten wir und fuhren los.

Und dann passierte es – wir sahen die ersten Springbocks, Zebras und Elefanten – live und in ihrem Reservoir – nicht eingesperrt – in freier Natur. Ich konnte es nicht glauben, ich hatte Herzklopfen, ich hatte (ihr wisst schon) Tränen in den Augen und Gänsehaut. Wir saßen im Auto und fotografierten und filmten und hatten total vergessen, was uns am Eingang in den Park gesagt wurde. Okay – wir sind NICHT ausgestiegen und saßen brav IM Auto.

Irgendwann fuhren wir weiter und erreichten nach ca 30 Minuten unser Camp – heillose Aufregung dort wegen uns…. Am Eingang in den Park wurden wir avisiert und wir hätten eben in diesen 30 Minuten im Camp erscheinen sollen – wir waren aber zwecks Fotostopp insgesamt 45 Minuten unterwegs und die armen Menschen im Camp dachten, wir Deppen wären ausgestiegen und wären irgendeinem tierischen Parkbewohner zum Mittagessen „ins Maul gefallen“. Sorry, Sorry, Sorry und nachdem wir erklärt hatten, daß wir nur im Auto gesessen haben, hatte man uns auch verziehen und wir bekamen unser Zelt zugewiesen.

Man schläft in diesem Camp wirklich in einer Art Zelt – es ist feste Zeltplane, darin ein Bett, zwei Stühle, zwei Sessel, ein Tisch mit einer Flasche Sherry drauf, eine Petroleumlampe und im hinteren Teil des Zeltes gab es ein Bad mit Dusche – unglaublich und unfassbar toll ausgestattet. Das Foto unten zeigt die Haupthäuser, d.h, das Restaurant, Rezeption und Shop.

Wir „checkten“ ein und bezogen kurz unser Zelt und kamen zum Mittagessen ins Restaurant mit Blick auf ein Wasserloch und hatten diesen Anblick:

Kurz drauf ging es auch schon los zu unserer ersten Safari – was ein Abenteuer. Ich sag euch – unfassbar schön und unglaublich.

Ich war soooo ergriffen – so tolle Tiere – in freier Natur – in Freiheit!!! Ich kann euch gar nicht sagen, was mir alles durch den Kopf ging. Es war einfach nur unfassbar schön.
Wir kamen gegen 19 Uhr wieder von unserer Safari zurück, machten uns frisch und marschierten dann zum Abendessen ins Restaurant. Herrlich, meine erste Butternut-Soup (Kürbis) habe ich dort gegessen und seit dem startet bei uns die Herbstzeit immer mit Butternuss- Suppe .

Es gab noch einen leckeren Wein und dann wurden wir mit einem Ranger (der war wirklich mit Gewehr ausgestattet) zu unserem Zelt gebracht.
Ich ging ins Bad und setzte mich dann noch im flauschigen Bademantel an den kleinen Tisch, gönnte mir noch einen Sherry und genoss die Stimmung mit Petroleumlampe im Zelt.

Im Bett konnte ich ewig nicht einschlafen, all die Eindrücke und Tiere, die wir an unserem ersten Tag gesehen hatten… das war einfach zuviel. Und zur absoluten Krönung hörte man ganz in der Nähe die Wildtiere, es war ein Gestampfe, ein Geschnaufe, tierische Geräusche und einmal dachte ich, irgend ein Wildtier wäre an unserem Zelt entlang geschlichen…. Unheimlich und doch wahnsinnig schön.

Am nächsten Morgen – wir waren schon früh wach – wurden wir mit einem „Knock Knock -your coffee and tea is ready“ geweckt – Zimmerservice zumindest für die erste Tasse Kaffee und Tee – unfassbar schön.
Wir marschierten zum Frühstück und dann hieß es schon wieder: Aufsitzen auf den Jeep und weiter im Reservoir.

Ich kann selbst gerade jetzt – nach über 15 Jahren, während ich diesen Post hier schreibe, die Aufregung und die pure Begeisterung spüren, die ich damals während der Safari erlebt habe. Definieren konnte und kann ich es nicht. Das sind Gefühle und Stimmungen wie von einem anderen Stern. Unfassbar!!! Dankbarkeit und Demut vor diesen Tieren und ihrer Natur kamen auf. Sooo viel Gefühl, daß nicht beschrieben werden kann und konnte.
Hier ein Einblick in das Haupthaus und die Terrasse mit Blick auf das Wasserloch.

Ich hatte noch ein ganz besonderes Erlebnis – ich war gerade vor unserem Zelt, da sah ich einen Elefanten auf unser Zelt zukommen – langsam und träge…. Ich bin gleich ins Zelt und habe meine Kamera geholt und der Kerl kommt näher und näher – ich hatte auf der Veranda schon leichten Respekt – da hörte ich einen Ranger vom Haupthaus auf mich zueilen – mit Gewehr in der Hand – und gab mir zu verstehen, ins Zelt zu gehen. Gut- hab ich gemacht und der Ranger erzählte uns dann, daß das ein alleinstehender Bulle sei, der schon auch mal launisch und böse werden kann. Puh, da hatte ich ja noch mal Glück, daß er wohl einen guten Tag hatte und mir wohlgesonnen war.

Am Nachmittag ging es weiter mit Safari – immer wieder neue und aufregende Ausblicke – es war unbegreiflich.

Wieder hatten wir einen sehr aufregenden Tag erlebt und begaben uns dann zum Abendessen ins Haupthaus. Mit netten Tischnachbarn und anregender Unterhaltung ging auch dieser Abend sehr schnell vorbei und wir wurden gegen 22.30 Uhr zum Bett „geleitet“.
Am nächsten Morgen wurden wir wieder mit Kaffee und Tee geweckt und marschierten danach zum Frühstück und wir beobachteten das heimischeWasserloch – da war ordentlich was zu sehen.:

Am Nachmittag ging es zur letzten Safari im Gorah Elephant Park – es war unglaublich schön hier und ich würde soooo gerne nochmal wiederkommen. Da habe ich aber immer die „Angst“ – es war beim ersten Mal sooo schön und sooo perfekt, daß kann beim nächsten Mal gar nicht mehr so gut werden….

Der nächste Tag hieß Abschied nehmen und das machte mich schon sehr traurig – es war einzigartig hier in diesem Camp – wir haben sooo viel gesehen und erlebt – die Unterkunft im „Zelt“ war spannend und aufregend und ich habe mich in dieses Plätzchen Erde etwas verliebt.

Bye bye Gorah Elephan Park – du warst fantastisch und hast meine Erwartungen weit übertroffen.

Unser Zelt – unsere Unterkunft für drei Tage…. auf gehts zum Shamwari Game Reserve.

Südafrika Teil 3

Wir erreichten unser Hotel „The Plettenberg“ am Abend, bezogen unser Zimmer und gingen zum Abendessen – genug gesehen hatten wir heute und waren müde.

Am nächsten Morgen wachten wir bei strahlendem Sonnenschein auf und nach dem Frühstück fuhren wir aufs Geradewohl los – Ziel hatten wir keines außer dem Weg 🙂

Der Ort war wunderschön und das Hotel ein Traum – von daher war es vielleicht Fügung, daß ich in Plettenberg einen kleinen „Unfall“ erlitten habe und wir an diesem Tag nicht mehr viel gemacht haben – Ausruhen (und Hotel genießen) ist ja auch mal wichtig.
Also – Schusselchen Kerstin unterwegs: Wir hielten in Plettenberg und wollten etwas durch den Ort bummeln, ich stieg aus dem Auto aus, behängt mit Kamera und Rucksack. Und HansguckindieLuft (also ich) schaute so in der Gegend umher und hatte eine relativ hohe Stufe zum Gehsteig übersehen, blieb mit dem Fuß an der Stufe hängen und kippte wie ein nasser Sack nach vorn auf den Gehweg! Peng! Ich hab mich dann sofort wieder aufgerappelt, erst mal die Kamera inspiziert, die hatte, obwohl sie eben auch auf dem Gehsteig aufgeschlagen ist, nichts abbekommen. Ich an mir runtergeschaut und Männe kam ganz aufgeregt ums Eck, er dachte, ich hätte mir sämtliche Zähne aus dem Mund gefallen – hihihi. Da war nix passiert und ich habe auch gleich abgewunken – alles okay soweit. Gut, als ich dann so da stand, sah und merkte ich dann aber doch, daß mir das Blut am Bein entlang lief. Ich hatte mir das rechte Knie ganz schön aufgeschlagen (und das zog sich noch den ganzen Urlaub).

Wie das aber im ersten Schock so ist, hab ich erst mal gar nichts gemerkt. Wir sind dann losgelaufen und da merkte ich dann schon, daß es weh tut, ziemlich weh. Und ich konnte sofort die kleinen Kinder verstehen, wenn sie laut schreiend mit ihrem aufgeschlagenen Knie zu Mama oder Papa laufen.

Wir trugen dann Desinfektionsmittel auf und klebten ein Pflaster drauf und dann marschierten wir weiter – hat aber immer noch schön weh getan, so daß wir unsere Sightseeing Tour abbrachen und zurück ins Hotel fuhren und dieses genossen. Aber ich konnte/wollte mit meinem Knie nicht mal in den Pool- das sah irgendwie nicht so schön aus. Also Wellness auf ganz sparsame Weise – im Garten sitzend. Gut – konnte man nix machen.

Wir genossen noch das Abendessen und ein Fläschchen Wein (zur inneren Desinfektion) und am nächsten Tag ging das Abenteuer Südafrika erst wirklich richtig los….. Gorah Elephant Camp und Shamwari Game Reserve – Big Five – we’re on our way…