Erfolgserlebnisse

Ich hatte euch ja nach Weihnachten und Neujahr erzählt, daß ich so „satt und voll“ von allem Ess- und Trinkbarem bin. Und daß ich etwas dagegen machen möchte – auch auf Alkohol verzichten. Hier mal mein Update:

Nachdem wir am ersten Wochenende im Januar freitags bei Freunden eingeladen waren, hatte ich mich von meinem Vorsatz – dry January – kurz verabschiedet und es gab einen leckeren, französischen Rotwein. In Maßen – also zwei Gläser.
Samstag hatten wir dann selbst Freunde zum Essen da – ich hatte ja auch erwähnt, daß Fleisch im Moment nicht so ganz mein Gusto trifft – also Spaghetti mit Shrimps und pi pa po. Angeboten hatten wir ebenfalls Rotwein – einen, den ich normalerweise liebe, der mich aber am Samstag nicht angemacht hat. Ich blieb beim Aperitiv – Aperol Spritz – der geht bei mir immer – Sommer wie Winter.

Am Montag bin ich einkaufen gegangen – wir sind nicht wirklich die Bier- und Radlertrinker – mal zwischendurch und auch eher im Sommer. Ich habe mir zwei verschiedene alkoholfreie Biere zum Probieren mitgebracht. Franziskaner Weißbier mit Blutorange (alkoholfrei) und Bitburger Radler (ebenfalls alkoholfrei). War skeptisch, weil ich auch schon andere alkoholfreie Biere getestet und keines für wirklich gut befunden habe. Hier muß ich ganz klar sagen: Beide Biere bzw. Radler sind sehr erfrischend, geschmacklich richtig gut und haben mich komplett überzeugt.

Eingezogen sind ebenfalls 6 kleine Sanbitter Flaschen – ein leckerer, alkoholfreier Aperitiv, den ich im Sommer schon gerne mal „zwitschere“ – am besten mit Bitter Lemon, Orangensaft oder Tonic Water gemixt, viel Eiswürfel rein und oben ne Scheibe Orange drauf. Sieht von der Optik einem Campari Soda bzw. einem Campari Orange sehr ähnlich, schmeckt schön bitter (das liebe ich) und ist ebenfalls ohne Alkohol. Diesen hier hab ich mit etwas Orangensaft und Eiswürfeln im Blender aufgemixt und dann den Sanbitter dazu geschüttet.

Photo by Arina Krasnikova on Pexels.com

In der zweiten Januarwoche bin ich meinem Vorsatz „reduziere Fleisch und Wurst“ gut nachgekommen, es gab Salat mit Shrimps, gemischten Salat mit Schafskäse, Feldsalat, Kartoffeln mit Zucchini und Paprika im Ofen gebacken, eine Gemüsesuppe und Rosenkohl. Ich habe meine Liebe für Rosenkohl wiederentdeckt – wenn der gut zubereitet ist, schmeckt der richtig, richtig gut. Männe wurde es dann fleischlos zu „viel“ und am Freitag gabs einen Hackbraten mit ebendiesem Rosenkohl – ich hab mich auf den Rosenkohl konzentriert.

So und nun am Samstag gabs die „Generalprobe“ – Freunde bei uns – für Männe und die Gäste Aperol Spritz – für mich den Sanbitter mit Tonicwater – gewünscht wurde essenstechnisch Ossobuco – wurde auch gereicht, vorher Feldsalat mit Walnüssen und Schafskäse – dazu hatten „die anderen“ Rotwein und ich hielt mich brav an meinem alkoholfreien Radlerglas fest. Fazit: Ich hab nix vermisst, ich war genau so gesprächig und lustig wie die anderen…. (bin ich eigentlich immer).

Ich werde das jetzt noch eine Weile durchziehen – es macht mir gar nix aus – solange ich bestimmen kann, was ins Glas kommt. Bei einem ganzen Abend Mineralwasser könnte es etwas schlechter für mich gehen – ich bin kein Wassertrinker. Aber ich kann ja schlecht bei Freunden aufkreuzen und meine Bottels alkoholfreie Drinks mitbringen :))) Aber eine Apfelschorle gibts ja wohl in den meisten Haushalten – die liebe ich ebenfalls.

POOOOSITIVER Nebeneffekt der zweiten Woche im Januar – 800 Gramm weniger auf der Waage. Das spornt zum Durchhalten und Weitermachen an.

Nebenher wollte ich eigentlich meine sportlichen Aktivitäten wieder etwas hochfahren – leider macht mir ein am Montag diagnostizierter Bandscheibenvorfall einen Strich durch die Rechnung. Im Moment ist mein Sport, bei meinem Orthopäden auf eine Liege zu klettern und sich unter dem Röntgengerät Spritzen in den Rücken geben zu lassen. Wobei ich keine Angst vor Spritzen hab – das macht mir gar nix aus. Aber typisch: WENN ich mich mal entschieden hab, sportlich wieder aktiver zu werden, kommt irgendetwas daher. Der innere Schweinehund läßt grüßen und das Unterbewußstein scheint nicht sehr sportlich zu sein. Aus lauter Angst vor mehr Bewegung schnell mal die Bandscheibe rausgequetscht 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche – langsam wird es auch hier etwas kälter und man kann zumindest dran denken, daß es evtl noch mal Winter werden könnte….

Veröffentlicht von Kerstins Reisefotos und mehr...

Reisefreudig, Fotografie-süchtig, fast immer gut gelaunt, Optimistin... Fotografie ist mein Leben - meine Leidenschaft - mein Yoga

2 Kommentare zu „Erfolgserlebnisse

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