Sonntags-Bericht: Kanada/Alaska
Teil 1: Vancouver/Vancouver Island
Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert.
Eine ganz tolle und aufregende Reise war nach Alaska – monatelang geplant und recherchiert. Vorher und nachher haben wir noch etwas Kanada bzw. Vancouver/Vancouver Island drangehängt.
Die Landschaft in Alaska ist teilweise atemberaubend – Natur pur, Ruhe, Einsamkeit, Einfachheit… wunderschön und unvergesslich. Ich nehme euch ein wenig mit – wir fangen mit Vancouver und Vancouver Island an… klickt hier:
Wenn das Band gerissen ist….
… nein – es folgt keine dramatische Beziehungsgeschichte oder gar ein Familiendrama … es folgt mein Fussdrama 🫣

… dann trägt man halt einen Aircast. Sehr praktisch, wenn man in 9 Tagen zum Skifahren will und das wohl nicht klappt. Jetzt warten wir noch mal ab – dieses Ding muss ich nun 3 Wochen tragen und evtl könnte ich „getapt“ in einen Skischuh passen – ich muss halt reinkommen – im Schuh selbst passiert eher wenig – ist ja auch nicht viel Platz. We will see.
Komme gerade vom Orthopäden mit der Diagnose: Bandruptur! So ein Mist – zeitlich total daneben. Aber wenn Frau Treppe runtergehen einfach nicht kann… Nun lieg ich auf der Couch mit dem Ding an meinem Fuß und diesen hochgelagert. Nachdem ich vom Orthopäden gleich zur Physio gehumpelt bin (wegen Bandscheibenvorfall), hat meine liebe Physiotherapeutin Bettina sich gleich dem Huf bzw. dem Bein angenommen und mit einer sehr angenehmen Lymphdrainage „behandelt“. Danach noch eine sehr angenehme Rückenmassage und dann noch Fango und dann ist doch DAS zumindest das reine Wellness.
Und nachdem das Wetter am Wochenende wohl sehr bescheiden wird, werde ich Extrem-Couching veranstalten und versuchen, die Füße stillzuhalten.
Euch ein schönes Wochenende – passt auf Euch auf und achtet besonders auf Treppenstufen beim Runtergehen, die können bösartig und gemeingefährlich sein, wenn man sie „ignoriert“.

Zuhause ist …

… ich bin mal wieder bei meinen Eltern in Hessen – hach und es ist so schön. Trotz Faschingswoche war ich nicht einmal unterwegs – hab immer brav zuhause mein alkoholfreies Bierchen getrunken und mich nicht aus dem „Rhythmus“ bringen lassen. Noch eine Woche und ich habe meine 8-wöchige Alkohol Abstinenz hinter mir. Es hat mir gar nichts ausgemacht. Hatte tolle Alternativen und gefehlt hat mir auch nix. Vielleicht dehne ich es auch noch etwas aus … ging ja gut 👍🏻
Ich habe die Gelegenheit genutzt, mein Auto in Schlüchtern zum Kundendienst zu bringen, ich habe dabei die Gelegenheit genutzt, ca 500 Euro zu sparen, da es doch den ein oder anderen Preis-Unterschied zwischen der Großstadt und dem Kleinstädchen gibt… und ich werde die Werkstatt im Kleinstädtchen jetzt immer aufsuchen – weil Geld gespart – verbunden mit einem Besuch in der Heimat und bei meinen Eltern einfach doppelter Spaß ist.
Heute gehts wieder gen München – einerseits mit schweren Herzen, weil ich hier wieder weg muss – andererseits freue ich mich natürlich auch wieder auf mein eigenes Zuhause und Männe nebst Hund.
Mein Fuß ist mittlerweile bunt wie Blätter im Herbst und der Gedanke, in 10 Tagen in einen Skischuh hineinzukommen, was mir im „Normalfall“ beim ersten Versuch in der Skisaison schon akrobatische Künste abverlangt, ist nicht wirklich ermunternd – aber sind ja noch 10 Tage…

Mit diesen hessischen Impressionen wünsche ich euch einen schönen Start ins Wochenende.






Manchmal frag ich mich…
was in meinem Kopf rumgeht. Samstag nachmittag – ich gehe die Treppe runter – bin in Gedanken schon wieder ganz woanders und mußte wohl gedacht haben, ich sei schon unten… Rrrruuuummms – mit Getöse die letzen 4 Stufen runtergefallen – dem Hund fast vor die Füße. Der gleich aufgesprungen und weggegangen (Danke Max für dein Mitgefühl).
So, dann mußte ich mich erst mal sammeln, was ist passiert? Und in solchen Momenten wird es mir regelmäßig sauübel – total flau im Magen und kalter Schweiß auf der Stirn. Dauert ein paar Minuten und dann bin ich wieder zu Regungen fähig. Ich hab dann erst mal an mir rumgedrückt, wo tut es weh? Ah, rechter Fuß. Aufstehen – geht aber auftreten tut s…weh.
Dann bin ich erst mal ins Wohnzimmer gehumpelt und hab mich erholen müssen 🙂 Nachdem ich mich einigermaßen derrappelt habe, Fuß genauer inspiziert, der ist schon mal gleich am Knöchel dick geworden. Also, Treppe wieder rauf, Volatren, Elastikbinde und alles schön druff auf den Huf. Ich hab zwar mal beim Handchirurgen gearbeitet, Fuß kann nicht soooo viel anders sein. Und nachdem ich den Fuß in sämtliche Richtungen bewegen kann, ohne vor Schmerz umzukippen, wirds wohl nur ne Zerrung oder Verstauchung sein.
Sehr praktisch, wenn man zwei Tage später seine Eltern besuchen will – gut, ich fahre ja die 400 km und muß sie nicht joggen, von daher wirds wohl gehen. Aber Samstag abend war gelaufen, Fuß hochgelagert, gekühlt und Ruhe gehalten.
Heute früh war es schon besser, Fuß tut immer noch weh und ist geschwollen, aber nicht blau. Wieder schön mit Voltaren versorgt und hochgelegt und nun denk ich mal, daß meinem Ausflug nach Hessen morgen nichts im Wege steht. Blöd nur, daß ich schon mein Köfferchen gepackt habe und auch die Joggingklamotten eingepackt hatte – hab ich nun halt wieder ausgepackt. Immer – immer, wenn ich mir vornehme, wieder etwas sportlicher unterwegs zu sein, kommt etwas, was mich ausbremst. Ich hoffe, der Fuß hat sich bis zum Skiurlaub in 14 Tagen erholt…. In den Skischuh wollte ich im Moment nicht einsteigen müssen….
Reise nach China – Teil 5 Hongkong
Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert. Ich beginne mal mit einer Reise, die zu einer der besondersten zählt, die wir jemals gemacht haben. Wir waren im Oktober/November 2018 in China – und das war schon irgendwie spannend und toll – obwohl ich in diesem Land wohl nicht leben könnte – zumindest nicht wollte. Aber es ist toll – es ist spannend, es ist aufregend, es ist laut, es ist hektisch und auch ruhig, es ist besonders… aber laßt euch jetzt zu unserem fünften und letzten Stopp Hongkong mitnehmen: (klickt auf „Hongkong“)…
Samstags – Geflüster: Schönes und nicht Schönes….
Ich fange mal mit dem Schönen an – es geht stark in Richtung Frühling und da freue ich mich drauf. Selbst wenn wir in 14 Tagen nochmals eine Woche zum Skifahren nach Südtirol fahren, spätestens danach möchte ich Frühling und das ist auch sehr oft so.
Unseren Winter habe ich dieses Jahr vermisst – wir hatten hier in München zwar Anfang bis Mitte Dezember Schnee – schön Schnee und Anfang Januar hatten wir auch noch mal 3 Tage Schneetreiben. Aber so richtig mit viel Schnee und länger – nee, hatten wir dieses Jahr nicht.
So – und in unserem Garten kommen die ersten Krokusse, Schneeglöckchen und die Winterlinge strecken ihre Köpfchen aus der Erde. Ich habe letztes Jahr wieder gaaanz viele Narzissen und Osterglocken „begraben“ und nun kommen schon die ersten grünen Blättchen und zeigen sich.
Und wenn es heute nicht wieder so sch… stürmisch wäre, könnte man zumindest schon mal zwei Gartenstühle aus dem Gartenhaus holen und sich in die Sonne setzen. Es soll heute bis zu 15 Grad werden – aber dieser Wind…
Und hier unsere Frühlingsboten…





Dann das nicht so Schöne: Was ist denn in Trier passiert? Ich bin wieder einmal entsetzt über das Aggressionspotential und der Respektlosigkeit mancher Menschen.
Abends in einer Disko in Trier – nach einem Streit in einer Diskothek sind ca 40 Personen auf die herbeigerufenen Polizisten losgegangen und haben sie ganz massiv mit Flaschen, Holzstöcken und einem Einkaufskorb attackiert. Die Polizei kam, weil sie wegen einer Schlägerei in den Club gerufen wurden – haben die Kontrahenten nach draußen vor die Türe gebracht, um zu ermitteln und in diesem Moment haben sich Gäste von drinnen und auch von draußen zusammengefunden, um die Beamten zu attackieren. 5 Polizisten wurden verletzt, 2 Angreifer festgenommen, nach den anderen sucht man noch.
Männe und ich haben heute früh darüber gesprochen und wir sind uns nicht sicher, ab wann denn diese Aggressionen so zugenommen haben. Gab es „früher“ so etwas auch? Haben wir das vergessen oder einfach verdrängt? Ich glaube, die Menschen sind gewalttätiger geworden – vielleicht kommt es einem auch nur so vor, weil die Medien ja dann sofort davon berichten und es gar nicht breit genug getreten werden kann.
Egal, ob es diese Gewalt und diese Aggression schon früher gab, ich finde es ganz schlimm und es macht mir Angst – wirklich Angst. Man muß sich nicht wundern, wenn es irgendwann mal soweit kommt, daß die Polizei gar nicht mehr ausrückt, weil sie weiß, daß sie dann eben auch wieder attackiert werden. Gut – es ist deren Job, aber dann muß man sich nicht wundern, daß dieser Job – wie so viele andere auch – dann eben nicht mehr viele machen möchten. Und dann gibt es eben weniger Polizei, die uns im Notfall hilft. Hat denn da schon mal einer von diesen Menschen drüber nachgedacht? Daß – wenn sie mal in Not geraten – ihnen irgendwann nicht mehr geholfen wird, weil gerade diese Menschen zu denjenigen gehörten, die die Polizisten angegriffen haben? Ich sehe schon, ich schweife wieder aus – aber man kann auch mal in diese Richtung überlegen. Was ist, wenn es in Zukunft keine Polizei – oder viel weniger Polizeibeamte gibt, die im Notfall eingreifen können?
Ich bin sehr froh, daß es unsere Polizei gibt, ich schätze diese Beamten sehr, ich habe noch niemals einen unfreundlichen Polizisten erlebt ( tja – wie es in den Wald hineinruft… ihr kennt den Spruch).
Trotzdem wünsche ich euch einen schönen Samstag – macht etwas schönes, laßt es euch gutgehen, genießt die Sonne, wo sie scheint.

BR Stammtisch…
Wir schauen uns manchmal – wenn es die Zeit erlaubt – sonntags den „BR Stammtisch“ an – da geht es um aktuelle Themen, Politik etc…Gäste sind öfters mal Personen des öffentlichen Lebens, Schauspieler, Musiker, Politiker…. immer aber die Politexpertin Ursula Münch und der Gastgeber und Journalist Hans Werner Kilz dabei. Oft entwickelt sich da wirklich eine sehr interessante Gesprächsrunde. Und wir diskutieren im Wohnzimmer oft lautstark und intensiv mit – hört nur keiner 🙂
Am Sonntag konnte ich es kaum ertragen – der Liedermacher Werner Schmidbauer war in meinen Augen unerträglich. Es ging unter anderem um das Thema, was Corona mit unseren Kindern gemacht hat. Und wenn ich dann höre, daß unsere Kinder an „Vereinsamung“ leiden und „sozial verstümmelt“ sind und Ernährungsprobleme haben, weil sich 40 Prozent der Kinder falsch ernähren, daran sei der Staat schuld.
Zunächst einmal Vereinsamung der Kinder: Ja, die Kinder vereinsamen heute teilweise- aber weniger wegen der Pandemie – viel mehr, weil sie sich kaum noch „richtig treffen“. Es wird doch sehr oft nur noch in das Handy hineingeschaut und sich dort „virtuell“ getroffen. Fast jeder Teenie hat ein Handy oder Tablet – die Kinder „spielen“ doch gar nicht mehr miteinander, so wie wir es früher getan haben. Nach der Schule und den Hausaufgaben ging es los zu den Freundinnen, da hat man sich getroffen und etwas zusammen unternommen. Das wird mit den Handys heute doch ziemlich unterbunden.
Wie oft habe ich Kinder – sogar beim Skifahren auf der Hütte – mit ihrem Handy gesehen, da wurde gegamed, da wurde gechattet und da wurden Filme geschaut, während die Eltern neben dran saßen und ebenfalls in ihre Handys schauten. Ja Himmelherrgott noch mal – könnt ihr euch nicht mal beim Mittagessen einfach nur miteinander beschäftigen? Manche Eltern sind doch einfach nur froh, daß ihre Kinder ein Handy haben und sich damit beschäftigen, damit sie sich als Eltern nicht mit ihren Kindern beschäftigen müssen.
Ernährungsprobleme – ja, ist es nicht eine Sache der Eltern, sich um eine gesunde Ernährung zu kümmern? Und erzählt mir nicht, daß man sich gesunde Ernährung nicht mehr leisten kann – wenn ich zu MacDonalds oder Burger King und wie sie sonst noch heissen, gehen, ist das dreimal so teuer als frisches Gemüse und Kartoffeln und evtl ein Stück Fisch/Fleisch. Von dem „Gesunden“ mal ganz abgesehen. Was es eben auch kostet, ist Zeit, das zuzubereiten.

Auch beim Thema Kinderarmut bin ich zwiegespalten. Geld für Zigaretten und Bier/Wein haben die Eltern – das Kind muß halt zurückstehen. Vorgestern beim Einkaufen im Edeka vor mir – eine Mutter mit zwei Kindern legt ihre Einkäufe aufs Band. Abgepackte Wurst, abgepacktes Brot, eine Tüte Gummibärchen, 4 Fertigpizzen, zwei Flaschen Bier und eine Flasche Weißwein und 10 – ich meine wirklich zehn – Packungen Zigaretten a 8,00 Euro!!!!! – die ließ sie sich an der Kasse ausgeben. Ich will nicht sagen, daß es Kinder gibt, die wirklich an der Armutsgrenze leben, aber 20 Prozent? Und was bedeutet Armut bei uns generell? Ab wann ist man arm? Wer definiert Armutsgrenze? Ist ein Betrag von 1.148 Euro für einen Einpersonenhaushalt aussagekräftig?
Ich finde es schlimm, daß ein Kind leiden muß, wenn die Eltern nicht „genug“ Geld haben. Daß es evtl. nicht mit auf Klassenfahrt kann, weil die Eltern das finanziell nicht stemmen können, daß es nicht die hippsten Klamotten haben kann, nicht das neueste Handy. Damit sind Kinder schon wieder ausgegrenzt. Aber handelt es sich hierbei dann schon um Kinderarmut? Und wie ich oben geschrieben habe – wenn die Eltern mit Geld nicht umgehen können und die schwächsten dann drunter leiden – ist das dann auch Kinderarmut? Oder wenn die Mutter – anstatt zu kochen – das Kind lieber mit fastfood versorgt, welches viel zu teuer ist? Ich will dann von solchen Leuten nicht hören, daß gesunde Ernährung zu teuer ist.
Ich bin bei diesem Thema hin und hergerissen, weil ich einfach glaube, daß in unserem Staat heute kein Kind mehr „arm“ sein muß. Vielleicht sehe ich das falsch, vielleicht kann ich das nicht beurteilen und vielleicht steht mir auch nicht zu, darüber zu urteilen. Aber eine Meinung darf ich haben – lasse mich auch gerne bei überzeugenden Argumenten von meinem Standpunkt abbringen….
Korruption vom Allerschlimmsten und Justizskandal ohnegleichen…
Seit Tagen beschäftigt uns das Erdbeben und dessen Opfer in der Türkei und in Syrien. Ausgehend von 1500 Toten am Anfang sind wir nun bei 37.000 Toten… Wenn man die Bilder sieht, wie die Häuser dort einfach umgekippt und eingestürzt sind, trifft einen das wirklich. Der Gedanke, nicht nur meine Familie und Freunde, sondern auch alles, was man hatte, verloren zu haben, ist fast unerträglich.
So – und gestern kam ein Thema auf – da dachte ich – nun gut, das ist an den Haaren herbeigezogen. Es ging darum, daß wohl beim Bau der meisten Häuser wohl gepfuscht wurde bzw. diese nicht nach Vorschriften und wohl auch billiger hochgezogen wurden. Ich dachte noch, naja, aber das Erdbeben hatten sie ja trotzdem – da kann nun weder ein Baureferat noch sonst wer irgend etwas dafür. Ein bitterer Nachgeschmack blieb bei mir jedoch.
Heute höre ich im ZDF, daß ein Haus, welches das Erdbeben überstanden hatte, gesprengt und abgerissen wurde – es sei angeblich stark einsturzgefährdet gewesen. Das Haus war das, in dem das Baureferat untergebracht wurde. Und nun kommt es: Dieses Gebäude wurde wohl komplett nach Vorschrift hochgezogen, während die meisten anderen in diesem Ort ohne die Vorschriften gebaut wurden. UUUnd ganz zufällig sind bei dem Abriß auch alle Unterlagen der Baubehörde zerstört worden.
Ich fasse es einfach nicht – Lug und Betrug – Korruption, wo man hinschaut. Das Erdbeben hätte nicht verhindert werden können, aber der Einsturz ganz vieler Häuser und damit das Leben und die Zukunft Tausender Menschen. Da mag man nicht drüber nachdenken, daß sich da irgendwelche Menschen bereichert und dann wissentlich NICHT verhindert haben, daß Menschen furchtbar zu Tode kommen.
An den Grenzen zum Krisengebiet sehen LKW-weise Hilfsgüter bereit und da halten „Soldaten“ diese LKW auf und drohen, diese nicht ins Krisengebiet zu lassen, wenn nicht die Hälfte der Hilfsgüter an sie abgegeben werden …. und was werden diese Menschen damit machen? Sie meistbietend verkaufen…. oder für sich nutzen.
Noch ein Kopfschüttler. In Berlin ist der Clan Gangster Muhamet Remo geflüchtet. Wohl in die Türkei – wegen/durch Justizversagen. Er wurde wegen Platzmangels im Maßregelvollzug aus der Haft entlassen. Dabei half ihm seine Drogensucht. Remo sollte wegen seiner dieser in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert werden. Zugleich stellten die Richter wegen seiner Sucht eine schwere krankhafte seelische Störung fest – und damit das Recht auf eine maximal zweijährige Entziehungskur in einer speziell dafür ausgestatteten psychiatrischen Klinik. Maßregelvollzug heißt das im Fachjargon. Man könnte auch sagen: Krankenhaushaft. Die Überführung scheiterte jedoch daran, dass das Krankenhaus des Maßregelvollzugs regelmäßig rückmeldete, noch keine Kapazitäten zu haben, auf die Warteliste verwies und bis Mitte Januar 2023 eine Aufnahme in den Maßregelvollzug nicht absehbar war. Man habe das Clan-Mitglied jedoch nicht länger in Haft halten können und mußte ihn freilassen. Die Polizei wurde offensichtlich nicht informiert. Remo wurde im Februar 2021 wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu 7 Jahren Haft verurteilt – und befindet sich jetzt wohl in der Türkei. Verstehe das einer….
Wieder einmal komme ich mit dem Kopfschütteln nicht nach… mein Orthopäde rät mir schon, keine Nachrichten mehr zu schauen 😉 Trotz allem wünsche ich euch einen schönen Dienstag… meiner wird schön 🙂 Ich mach ihn mir schön…

Reise nach China – 4. Teil Shanghai
Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert. Ich beginne mal mit einer Reise, die zu einer der besondersten zählt, die wir jemals gemacht haben. Wir waren im Oktober/November 2018 in China – und das war schon irgendwie spannend und toll – obwohl ich in diesem Land wohl nicht leben könnte – zumindest nicht wollte. Aber es ist toll – es ist spannend, es ist aufregend, es ist laut, es ist hektisch und auch ruhig, es ist besonders… aber laßt euch jetzt zu unserem vierten Stopp Shanghai mitnehmen: (klickt auf „Shanghai“)…