Ich bin ja der totale Bücherwurm – ich liebe das Lesen.
Schon zu Schulzeiten habe ich mir morgens meinen Wecker früher gestellt, damit ich noch etwas lesen konnte.
Ist dann auch schon mal passiert, dass ich die Zeit vergessen hab und dann „Ach du Schande, ist ja schon 7 Uhr – jetzt aber Gas geben“
Es gibt gaaaanz selten Tage, an denen ich nicht in einem Buch oder eben dem Kindle lese – Fachliteratur ja oft, aber dann zum Entspannen am Abend Romane oder Krimis – ich liebe Krimis. Psychothriller find ich richtig toll.
Und da gibt es dann gute und weniger gute Bücher – ist ja oft „Ansichtssache“. Manche leg ich nach einem gelesenen Drittel weg, weil ich damit gar nichts anfangen kann. Manche fesseln mich so, dass ich sie am Abend kaum weglegen kann. Und manche stehen seit Jahrzehnten in meinem Regal und ich hole die immer wieder raus.
So wie das Buch von Marilyn French „Tochter ihrer Mutter“ – ein Wälzer von knapp 1000 Seiten.
Aber heute lege ich euch ein anderes Buch ans Herz- „Lebenssekunden“ von Katharina Fuchs.
Das Buch spielt in den Jahren 1956-1961 und erzählt im Wechsel die Geschichte zweier Frauen vom Teenageralter bis in ihre frühen 20er. Angelika Stein wächst in Kassel auf und nach einem traumatischem Erlebnis ist es ihr größter Wunsch, professionelle Fotografin zu werden. Nach ihrer Ausbildung fängt sie beim „Tagesspiegel“ in Berlin an und muss sich gegen den chauvinistischen Zeitgeist der damaligen Zeit durchkämpfen, bis sie sich durch ein Bild Respekt über die Grenzen der Zeitung verschafft. Christina Magold wohnt in Ostberlin und gilt als talentierte Kunstturnerin für die DDR. Sie opfert den Sport alles unter, besucht ein Internat und trainiert bis zum Umfallen. Als sie bei einer Sportveranstaltung Thomas aus dem Westen kennenlernt, sich in ihn verliebt und ihre Familie deswegen von der Staatssicherheit unter Druck gesetzt wird, muss sich die junge Frau entscheiden, wohin ihr Weg gehen soll. Im Jahr 1961, kurz vor dem Bau der Mauer, begegnen sich die beiden Frauen und ihre Schicksale werden miteinander verknüpft.
Ich habe das Buch nun auch zum zweiten Mal gelesen und es begeisterte mich auch da. Flüssiger Schreibstil – manchmal etwas ausführlich – da hätte es nicht alle Details gebraucht – aber eine tolle Geschichte, die ich mir auch gut als Film vorstellen könnte.
Euch allen ein schönes Wochenende und mit viel Zeit zum Lesen für alle, die es so lieben wie ich.
Letzte Woche waren wir Möbel gucken, schon seit langem wollte ich in „meinem“ Zimmer etwas anderes stehen haben. Da stand noch eine Schrankwand, die ich mir 1995 gekauft hatte. Abgesehen hatte ich mich an dieser und so wirklich praktisch bzw. viel zum Unterbringen war da auch nicht.
Sprachs und wir zogen am letzten Mittwoch los. Zuerst zu Segmüller nach Parsdorf – Parkhaus ziemlich leer und wohl eine günstige Zeit zum Möbel schauen. Wars auch, es war wenig los und so zockelten wir durch die Abteilungen. Ich hatte eine gewisse Vorstellung und vom Holz her sollte es auch zu dem passen, was noch im Zimmer verbleibt (ich hatte vor ca 15 Jahren schon mal etwas aufgestockt.
Wir schlappten durch die Gänge und man wird wirklich überfahren von all dem, was dort ausgestellt wird, von superpraktisch (aber nicht passend für uns) zu hypermodern (auch nicht unser Stil).
Jetzt hatten wir auch ein kleines, aber nicht zu ignorierendes Problem: Die Dachschräge in diesem Zimmer. Diese fängt nach ca 1 Meter vom Türstock gerechnet an – da bleibt nicht wahnsinnig viel Platz bzw dürfen die Regale/Kommoden nicht sehr hoch sein. Wir hatten alles genau ausgemessen, wie weit ins Zimmer es dann maximal wie hoch sein dürfte. Und die Schräge ist schon echt „schräg“.
Geht es euch auch so? Wenn man eine Stunde durch so ein Möbelhaus schlappt, wird man wahnsinnig müde. Ich hatte nach 90 Minuten so gar keine Lust mehr, Männe wollte dann noch nach einer Couchgarnitur schauen. Gut – da kann man ja relaxen, man muß das Ding ja Testsitzen und – liegen :). Kann ich – kann ich gut.
Nach 2 Stunden die Erleuchtung: Hier finden wir nix passendes und meine Hoffnung war, daß wir wieder nach Hause fahren. Jetzt liegt aber XXXLutz direkt auf unserem Heimweg und Männe meinte, daß wir da jetzt auch noch vorbei schauen. Meinen laut und mehrmals klargemachten „galoppierenden Unterzucker“ ignorierte er.
Also ins Parkhaus – ziemlich leer (solltet ihr Möbel kaufen wollen – Anfang des Jahres ist eine super Zeit) und zum Eingang „gestolpert“.
Und da stand sie- ziemlich gleich hinter dem Eingang – MEINE WOHNLANDSCHAFT. Sie (also ich) kam, sah (auch ich) und siegte (die Wohnlandschaft). Zollstock raus, Zettel mit den Maßen raus und gerechnet und gedanklich hin und hergerückt. Ausstellungsware war es auch noch und so gab es einen anständigen Nachlass (Freude bei Männe und mir und dem Portemonnaie).
Es kam auch ziemlich schnell ein Verkäufer angerannt und beriet uns – mein Einwand, daß das alles richtig toll ist, sehr offen (läßt es nicht so wuchtig wirken) und nur evtl etwas wenig Schubladen hätte, wo man Kleinkram gut verräumen kann, wehrte er ab.
„Wir haben da weiter hinten noch ein passendes Highboard stehen, mit viel Stauraum und vielen Schubladen“. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Auch dieses wurde begutachtet, passt auch von den Maßen genau noch dazu und so saßen wir eine Stunde später am Schreibtisch des Verkäufers und unterschrieben den Kaufvertrag. Wir „buchten“ noch einen Service, der uns a) die zerlegten Möbel in den 2. Stock schleppen, b) die Möbel dann auch aufbauen und c) die alten Möbel mitnehmen und entsorgen. Wir wurden informiert, daß sich der Transportservice bei uns meldet, die Teile sind in zwei verschiedenen Lagern verteilt und das Highboard wird aufgebaut (Ausstellungsware) geliefert. Die Wohnlandschaft wir nicht komplett aufgebaut geliefert bekommen, da sich alles außer dem Highboard auch noch einmal im Lager befände und es keinen Sinn machen würde, dieses hier auszuliefern und die Ware aus dem Lager nochmal extra aufzubauen. Ging uns auch ein und so warteten wir auf den Anruf vom Auslieferservice, wann die dann kommen würden. Aussage des Verkäufers: Ca. 3 Wochen – okay für uns.
Unglaublich, bereits am Freitag riefen sie an und wir machten einen Termin für Montag aus – zwischen 13.oo und 15.oo Uhr würden sie kommen und aufbauen – prima.
Montag um halb zwei rief der Auslieferservice an, sie könnten sich etwas verspäten, da ihnen vom Verkäufer nicht mitgeteilt wurde, daß die Ware in zwei verschiedenen Lagern abzuholen sei. Okay, warten wir halt noch etwas – wir waren ja drauf eingestellt. Und ob meine doch tatsächlich benötigten 5 Umzugskisten noch eine halbe Stunde länger im Bad und im Flur stehen würde, war ja auch egal. Sah zwar wild aus aber so isses eben.
Um halb vier kamen die Jungs uns teilten uns als allererstes mit, daß sie heute nicht mehr aufbauen könnten, da das Ganze um die 4 Stunden dauern würde und sie noch eine Lieferung auf dem LKW hätten. Lange Gesichter unsererseits – gut, was nicht geht, geht halt nicht. Die alten Möbel nahmen sie mit, das Highboard brachten sie gut verpackt nach oben, die Kisten zum Zusammenbauen ebenfalls und weg waren sie wieder – sie kämen dann morgen gegen 14.oo Uhr.
Und ich wäre nicht ich (neugierig), wenn ich nach ner Stunde nicht gedacht hätte, „schau dir mal das verpackte Highboard an, mal sehen, wie es sich so an der Wand macht“. Mit Schere bewaffnet marschierte ich nach oben, entfernte die Noppenfolie und dachte mir: Ziemlich grau, der Korpus – hatte ich gar nicht so in Erinnerung.
Je mehr ich auspackte, umso klarer wurde mir : DAS ist nicht meine Wohnwand, das gehört nicht dazu. Fotos auf dem Handy rausgesucht und festgestellt, es war ein komplett falsches Highboard. Na super. Wir telefonierten sofort mit XXXLutz und stellten das klar, checkten aber, ob die verpackten Kisten jetzt zu DEM Highboard gehörten oder zu unserer gekauften Wohnlandschaft. Der Rest passte zu „uns“ und XXXLutz versprach, das richtige Highboard für den Ausliefer- Montageservice auf die Seite zu stellen.
Gestern kommt der Montageservice, holte das falsche Highboard ab, lieferte das richtige und machten sich an den Aufbau.
Es dauerte ca 2,5 Stunden, dann kam die Meldung, sie können nicht weiter aufbauen, es fehlten Teile in den Verpackungen – die Griffe für sämtliche Schubladen fehlen und ebenfalls eine Bodenplatte für ein weiteres Highboard. Es handelte sich hier um die Originalverpackung – da hat wohl jemand beim Zusammentragen der benötigten Teile tief und fest geschlafen. Läuft hier – zwar rückwärts, aber es läuft.
Bei dem komplett aufgebauten Highboard (mit integrierter Belichtung) hingen hinten die Kabel raus, allerdings fehlte der Anschluß für die Steckdose bzw. der Trafo. „Wir kommen morgen zwischen halb acht und acht und haben dann die fehlenden Teile dabei und bauen dann weiter auf“….Na, ich bin gespannt.
Und so sitzen wir hier seit halb acht und warten…..
Irgendwie habe ich das Gefühl, es klappt nichts mehr auf Anhieb und ohne Probleme. Allem muß man hinterher telefonieren und nachfragen. Bei einer Nachfrage nach einem Rechtsanwalt, der uns weiterhelfen könnte, haben wir 4!!! Anwaltskanzleien kontaktiert, unser Anliegen geschildert, gefragt, ob wir hier mit unserem geschilderten Nachfrage richtig sein – „Ja, wir melden uns in den nächsten zwei Tagen bei Ihnen“….. und so sitzen wir ebenfalls hier und warten auf die Rückrufe…
Edit: Die Herren des Montageservices hatten einen Unfall – leider konnte dem wartenden Kunden nicht Bescheid gegeben werden.
Aussage, wann und ob sie heute kommen „weiß Mann nicht“ .. aaaaaha.
Die Krankmeldungen in Deutschland sind im Moment so hoch wie schon lange nicht mehr. Durchschnittlich 15,5 Tage waren die Deutschen im vergangenen Jahr krank bzw. haben sich krankschreiben lassen.
In 2023 waren es 15,1 Tage pro Jahr, in 2021 waren es noch 11,1 Tage und den niedrigsten Stand der Krankheitstage seit 1991 hatten wir in 2007 mit 8,1 Tagen. Und nun haben wir knapp das Doppelte!??!! (Quelle: Arbeitsvolumenrechnung ( IAB))
Es ging ja auch noch nie so einfach wie im Moment. Ein Anruf beim Arzt meines Vertrauens und schon bekomme ich die Krankmeldung. Eigentlich verrückt, oder? Und eigentlich auch nicht richtig (in meinen Augen).
Ich verstehe jeden, der krank ist und nicht zur Arbeit gehen kann oder verantwortungsbewußt auch nicht gehen will. Aber es gibt auch viele schwarze Schafe, die dieses System im Moment sehr gerne ausnutzen und somit Urlaub oder Wochenende einfach mal schnell etwas verlängern.
Und nun kommt der Allianz-CEO daher und schlägt vor, einen Karenztag einzufordern – bedeutet, daß man den ersten Tag, den man sich krank meldet, nicht bezahlt bekommt. Finde ich eigentlich unmöglich und trifft hauptsächlich auch wieder die, die wirklich krank sind/waren.
Was wird passieren? Man schleppt sich in die Arbeit und steckt erfolgreich Kollegen an, die dann auch krank werden.
Auf der anderen Seite müssen wir den Krankmeldungen auch wieder etwas Herr werden – für mich eigentlich auch unmöglich, sich telefonisch krank melden zu können und nicht beim Arzt vorstellig zu werden.
DAS sollte man wieder abschaffen – sind wir krank, gehen wir zum Arzt. Ist doch eigentlich logisch, oder ? Da wird das ein oder andere schwarze Schaf dann doch eventuell ertappt werden – wobei man dem Arzt ja trotzdem erzählen kann, daß man die ganze Nacht mit Magen-Darm auf der Toilette verbracht hat. ABER man muß erst mal in der Praxis erscheinen – nix mit Anruf aus dem Urlaub.
Es gibt heutzutage sogar Firmen, die zahlen ihren Angestellten eine Prämie, wenn sie sich nicht oder wenig krank melden. Auch ein Idee – auf der anderen Seite schon traurig, daß man so agieren muß.
Bei mir (wie auch bei den meisten anderen Selbständigen) funktioniert ja nur das mit den Karenztagen – bin ich bei einem Fotoshooting- Termin krank, kann ich logischerweise nicht Arbeiten und habe dadurch einen finanziellen Verlust – wenn ich Glück habe, können wir den Termin nachholen – aber auch nicht immer. Manche Termine sind eben fix – z.B. Hochzeit, Kommunion etc.
Und so kommen wir mal wieder zu keiner gerechten Lösung – Karenztage sind sch…. Blaumachen find ich sch….. und sich krank in die Arbeit schleppen ist ebenfalls unverantwortlich und unkollegial. Von daher: Bleibt gesund, achtet auf euch und geht verantwortungsbewußt mit euch und euren Kollegen um.
Ich rede von Donald Trump. Immer, aber auch immer, wenn ich denke, es geht nicht schlimmer, kommt er und schießt noch etwas Unglaubliches hinterher…. Und ich frage mich wirklich, wie man so einen Menschen als PRÄSIDENTEN eines so großen und wichtigen Landes wählen kann. Sehen die Amerikaner, die ihn gewählt haben, nicht, daß er einfach größenwahnsinnig ist?
Hatte ich mich im November nach anfänglicher Aufregung wieder halbwegs beruhigt und mich meinem Schicksal ergeben, diesen Menschen als US Präsidenten nochmals 4 Jahre zu ertragen (betrifft mich ja nun erstmal nicht direkt, aber doch indirekt und ich habe Angst vor diesem Menschen, richtige Angst), rege ich mich gerade wieder über seine Dreistigkeit und noch viel mehr über sein „Dusel“ auf, daß er vor dem Gericht wieder einmal so davon kommt.
Hier ein paar seiner neuesten „Ideen“:
Grönland: Glaubt Trump doch, Grönland übernehmen zu können (wirtschaftliche und sicherheitspolitische Ziele sind seine Begründung) – Grönland gehört jedoch zu Dänemark, das scheint Trump nicht so ganz klar zu sein. Und er feuert noch hinterher. daß er „militärischen Druck“ für die Kontrolle über Grönland nicht ausschließt.
Kanada: Trump möchte die Eingliederung von Kanada als 51. Staat der USA. Sind wir hier bei „Wünsch dir was“? Die Kanadier wehren sich – genau wie die Grönländer – vehement dagegen – Trump erzählt fröhlich, die Kanadier würden sich darüber freuen, „Amerikaner“ zu werden.
Den Golf von Mexiko will er in nun „Golf von Amerika“ umbenennen – Größenwahn sag ich da nur!
Er macht das jetzt wie Putin – das Land will ich haben, das nehme ich mir jetzt.
Und selbst vor dem momentanen Feuerinferno in Los Angeles macht er nicht Halt und beschuldigt die Regierung, dafür verantwortlich zu sein:
Trump stellt sich vor die Presse und erzählt, Kaliforniens Gouverneur sei Schuld an dem furchtbaren Feuerinferno ist. WHAAAAT????. Hat Gouverneur Newsom das Feuer gelegt? NEIN, das war ein anderer Wahnsinniger und Wind und Blitzeinschläge und Dürre bzw. Trockenheit tun ihr Weiteres dazu.
Apropos Verurteilung: Dieser Mensch hat einfach so viel Macht, daß sich keiner traut, ihm das zu verhängen, was gerecht wäre. Eine angemessene Strafe und ein Einsitzen im Gefängnis. Daaaa gehört dieser Mensch meiner Meinung nach hin – Hinter Gitter – und nicht ins Weisse Haus.
Was mich am meisten nervt, ist, daß er wahrscheinlich mit zwei blauen Augen vor Gericht davon kommt – alleine die unten genannten Prozesse, wegen denen er angeklagt ist, würden für eine sehr lange Zeit „Wasser und Brot“ reichen.
Punkt 1: Schweigegeld für ex-Porno Star – 130.000 Dollar Schweigegeld hat er gezahlt – juristisch gehts aber nicht um die Zahlung, sondern um deren Verbuchung. Trump hatte Geschäftsunterlagen gefälscht, um die Zahlung zu verschleiern. Trump droh(t)en bis zu 4 Jahren Haft.
Punkt 2: Sturm auf das Kapitol: Anhänger Trumps haben verhindern wollen, daß der Kongress Joe Biden zum Sieger der Präsidentschaftswahl 2020 ausruft. Außerdem behauptete er, die Wahl sei manipuliert worden und er setzte Amtsträger unter Druck, den Ausgang der Wahl entscheidend zu ändern.
Punkt 3: Geheimdokumente: Als Trump im Januar 2021 das Weisse Haus verlassen mußte, hatte er kistenweise geheime Akten mitgenommen und in seiner Privatresidenz in Florida gelagert. Das Nationalarchiv forderte diese zurück aber Trump lieferte nur einen Teil davon wieder ab. Im August 2022 beschlagnahmte dann das FBI weitere Akten und ihm werden Verstöße gegen Anti-Spionage-Gesetze vorgeworfen.
Punkt 4: Georgia: Anklage wegen Verschwörung (um das knappe Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 in Georgia zu kippen). Anfang 2021 hatte Trump Brad Raffensperger – Secretary of State – aufgefordert, 11.780 Stimmen „zu finden“ (Der Abstand auf das Ergebnis des Wahlgewinnes Joe Biden).
(Die genannten Fakten habe ich mir unter http://www.tageschau.de zusammengesucht, sind also nicht MEINE verfassten Fakten, sondern „ausgeliehene“).
Und dann folgen noch Zivilprozesse wegen sexueller Belästigung und und und …..
Jeder andere wäre für diese Prozesse schon längstens verurteilt und das Urteil wäre auch schon vollstreckt worden. Aber hier sieht man wieder, Macht und Geld sind mächtig……
Nein, ich habe mich nicht in der Jahreszeit geirrt – auch bei mir ist Weihnachten vorbei. Gerade heute habe ich unsere Adventsdeko wieder im Keller verstaut – der Baum steht noch – wir Bayern haben ihn ja normalerweise mindestens bis zum 6. Januar (Heilig Drei Könige) stehen, mache sogar bis Maria Lichtmess am 02.02. (40 Tage nach Weihnachten). Das wäre mir etwas zu lange.
Unser Baum ist noch sooo schön, wenn er 5 Nadeln geworfen hat, ist das viel. Von daher lassen wir ihn jetzt noch bis zum Wochenende allabendlich unser Wohnzimmer erleuchten. Wir haben ihn schon ganz am Anfang der „Saison“ gekauft – ich glaub, es war sogar der letzte Novembertag und er stand im Wasser im Schuppen. Am 22.12. haben wir ihn dann ins Haus geholt und geschmückt und seitdem steht er da. Und sieht immer noch wunderschön aus- nadelt kein bißchen.
Alle Jahre wieder siehst du kurz nach Silvester irgendwelche „Promis“, die in die Kamera klagen, daß sie ja über Weihnachten und Neujahr soooo viel Süßes gegessen haben und demzufolge sooo zugenommen haben.
Und dann kommen die Tipps und Diätpläne – Saftkuren, Fasten, Ketodiät, Paleodiät und was sie uns nicht alles erzählen. Und das schmeckt ja alles soooo gut und ist so gesund. Ich frage mich gerade, wenns so gut schmeckt, warum ernährt ihr euch nicht das ganze Jahr so?
Ich hab „über die Feiertage“ gar nichts zugenommen – warum auch? Ich esse nicht mehr an Weihnachten und Silvester als sonst auch – wenn ich satt bin, bin ich satt. Und mein gesunder Menschenverstand sagt mir, daß ich – wenn ich mal etwas mehr zugeschlagen habe – mich an den nächsten beiden Tagen einfach mal wieder zusammenreisse. Und dann passt das wieder .
Jetzt „darf“ ich ja auch nicht so, wie ich evtl „wollen“ würde (Alkohol und Süßes ist fast ganz gestrichen), vielleicht macht das auch etwas aus.
Erwiesen ist außerdem, daß nicht relevant ist, was man zwischen Weihnachten und Neujahr zunimmt, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten – also übers ganze Jahr verteilt.
Und passend zum Thema Abnehmen erscheinen plötzlich auf verschiedenen Plattformen Tipps zum Neujahrs-/Frühlingsputz. Tchibo bietet jedes Jahr im Januar in seinem Sortiment diverse „Putzhilfen“ an (ich spreche nicht von menschlichen Putzhilfen). Fugenreiniger, Bürsten für Fliesen, Wasserabzieher für die Dusche, besondere Mikrofasertücher gegen hartnäckigen Kalk etc.
Ich lasse mich da schon gerne mal leiten und fange erst mal mit dem Aussortieren meines Kleiderschrankes aus. So und seit 01.01.2025 ist es VERBOTEN, Kleidung in der Restmülltonne zu entsorgen. Davon abgesehen, daß ich sowas mit Kleidung, die noch getragen werden kann, sowieso nicht mache, gehen mir die hier in Deutschland im Moment ausgesprochene und geplante Verbote so langsam aber sicher richtig auf den Keks.
Verbrennerverbot, Böllerverbot, Kleiderindierestmülltonneverbot…. was denn noch alles?
Verbrennerverbot: Bin ich im Moment noch komplett dagegen, das E Auto ist für mich im Moment noch keine Alternative zu meinem Diesel. Strompreise, Preise für das Auto selbst, Leistung des Akkus, Ladezeit ….. alles noch Baustellen.
Böllerverbot: Laßt die Menschen an Silvester ein oder zwei Stunden ihre legalen Böller in die Luft schießen, eine liebgewonnene Gewohnheit. Mich regt es auch tierisch auf, daß es am 28.12. mit der Knallerrei schon los geht und oft bis zum 6.01. andauert – das ist furchtbar. Aber regelt es doch so, daß es erlaubt ist, in der Silvesternacht von Mitternacht bis zu einer gewissen Uhrzeit die Raketen zu schießen.
Doofe Menschen, die diese teilweise illegalen und im Ausland besorgten Böller als Waffe einsetzen, wird man mit dem Verbot nicht einschränken – die sind da trotz Verbot genau so unterwegs.
Und was mache ich jetzt mit meinen Klamotten, die nicht mehr für die Kleiderspende oder Organisationen, die diese dann an sozial schwächere Menschen verkaufen, zu gebrauchen sind, weil sie a) kaputt sind b) von Motten angeknabbert sind c) untragbar sind??? Die fahre ich dann mit meinem Auto (sehr umweltfreundlich) zum Wertstoffhof. Und was passiert dann damit?
Manchmal versteh ich es einfach nicht, so sehr ich mich auch anstrenge. Und in letzter Zeit denke ich mir noch öfters, ich muss und will es vielleicht auch nicht verstehen.
Ja, wir haben etwas Schnee, es ist nachts knackig kalt und tagsüber kommen wir momentan gerade so über die Frostgrenze. Ich lieb es einfach.
Und sofort liest man in den sozialen Medien: Kälteeinbruch – Gefahr für Leib und Seele. Und man liest sich durch Warnungen bezüglich Glatteis, man liest sich durch Tipps, wie man unfallfrei die Treppe vorm Haus runterkommen kann, man liest von Gefahren, die sofort hinter (vor) der Haustüre lauern.
Und wie wichtig Mütze, Schal und Handschuhe sind – Schuhe nicht zu vergessen….
Es ist WINTER – ganz einfach Winter. Kennen wir nicht mehr, oder? Wir haben wir früher nur ohne solche Warnungen überlebt?
Aber klar – wird heute nicht ausreichend gewarnt, sind nicht wir – sollte uns etwas passieren – daran schuld, sondern die Regierung. Und die, die das Wetter machen! Ganz besonders die! Ist ja auch manchmal die Regierung (glaubt man einer besonderen Art von Menschen).
Also ihr Lieben – zieht euch bloß warm an! Ach – am besten verlassen wir das Haus erst wieder, wenn’s draußen 10 grad plus hat. (Ironie aus).
Ich marschiere derweil so, wie ich mich am wohlsten fühle, durch die Schneelandschaft. Ohne Mütze, mit Schal, ohne Handschuhe und mir Kamera. Weil ich auch das überlebe🙃.
„Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue Dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“
Albert Einstein
Der Tisch ist – soweit – gedeckt und dekoriert, Saucen fürs Fondue schlummern im Kühlschrank, Prosecco und Weißwein ebenfalls, Rotwein wohl temperiert …
Ich kann als Gastgeberin nur den Rahmen bieten – mit liebevoll arrangierter Deko und kulinarischen Köstlichkeiten- , alles andere liegt an den Gästen selbst. Diese Aussage beruhigt mich jedes Mal und ich finde, sie trifft es haargenau.
Von daher warten wir auf den Abend, auf unsere Gäste und denken, wir werden gut gelaunt und fröhlich ins neue Jahr starten.
Auf ein 2025 mit weniger Krieg, mehr Frieden und Vernunft, viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.
Euch allen einen schönen Silvesterabend, so wie IHR ihn euch vorstellt, ob ruhig oder mit Party.
Alle guten Wünsche für 2025 und für euch – wir lesen uns im neuen Jahr.
Ich dachte ja, ich wäre besonders gescheit, wenn ich anstatt am 24. dann doch am 23.12. noch die letzen Sachen einkaufen würde. Weit gefehlt – was ein Chaos… ging schon los, daß ich bei unserem Bäcker um kurz vor zehn kein Roggenbrot mehr bekam – also für den 24.12. bestellt.
Dann Metzger und Edeka – was ein Rumgeschubse und welch Einkaufswagenrallaye – als gäbs nix mehr. Und ich mitten drin unter denen, die denken, es gibt nix mehr. Aber da mußte durch. Leicht genervt war ich bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus. Nach dem Bezahlen an dem Automaten hat man 15 Minuten Zeit, aus dem Parkhaus zu kommen. Nur stand ich nach der Ausfahrt meines Parkplatzes schon mal geschlagene 7 Minuten, ohne mich einen Zentimenter bewegt zu haben.
Im Gänsemarsch gings dann langsam los und ich war tatsächlich 12 Minuten unterwegs, bis ich draussen war.
Und so mußte ich am 24.12. tatsächlich noch mal los – war aber easy – beide Brote und Baguettes waren bestellt und bezahlt, nur noch Zettel vorlegen und abholen.
Gegen 18.30 Uhr begann dann unsere Bescherung und wir dachten erst mal an die, die dieses Jahr nicht mehr bei uns sind… unser Mäxchen, daß uns im Januar verlassen hatte und die Schwiegermutter, die im April verstarb. SchwiePa ist schon seit 2009 nicht mehr unter uns.
Wir hatten einen sehr schönen Abend zu zweit, tolle Geschenke, ein tolles Fondue und einen genialen Rotwein, immer noch tolle Gespräche zwischen uns beiden und leichter Müdigkeitsanfall gegen Mitternacht. Also ab in die Betten.
Am 25.12. habe ich noch schnell einen Schmandkuchen gebacken und die Tafel für 7 Personen gedeckt und Mon Cherie, Ferrero Küsschen, Kumquats, Litschis und Physalis als essbare Deko auf dem Tisch verteilt.
Männe holte dann meine Eltern am Bahnhof ab, während ich auf meine Sis mit Family wartete.
Nach dem Kaffeetrinken gabs dann ein Gläschen „Bubbles“ und Bescherung Nr. 2 – wieder überraschte und glückliche Gesichter (so hab ich es zumindest empfunden).
Traditionell gabs am Abend Gans mit Rotkohl, Rosenkohl, Semmel- und Kartoffelknödeln und leckeren Wein. Nett zusammengesessen haben wir bis 01.00 Uhr.
Am 26. war ich recht früh unten und hab das Frühstück vorbereitet – danach sind wir eine Runde spazieren gegangen, bei knackigen minus 4 Grad und strahlendem Sonnenschein.
Hier bin ich und mein Paps:
Ein wenig faulenzen und tun, was jeder wollte und dann gings am abend zu unserem Lieblingsitaliener und wir verbrachten einen sehr lustigen Abend dort. Zu Hause waren wir gegen 22.30 und da wir noch so gar nicht müde waren, saßen wir wieder bis 01.00 Uhr zusammen.
Nach dem Frühstück am 27.12. fuhren meine Sis mit ihrer Family wieder gen Heimat – meine Eltern blieben noch und wir machten uns einen richtig „faulen“ Tag mit Kreuzworträtsel lösen, Lesen, Handy gucken, Unterhaltung, Kaffee trinken, und Reste der Gans verspeisen. Nach einem faulen Tag ist man auch früh müde und so sind wir gegen 22.30 Uhr in die Betten gefallen.
Heute wieder gemütliches Frühstück, meine Eltern haben dann ihren Koffer gepackt, wir sind noch mal los zu einem schönen Spaziergang und ein kleines Süppchen gabs zu Mittag.
Gegen 14 Uhr brachte ich sie zum Bahnhof und tatsächlich fuhren sie heute pünktlichst gen Heimat ab, es gab keine Verspätung oder sonstige „unangenehme“ Überraschungen und gerade sind sie gut zu Hause angekommen.
Sehr schön wars, viel Spaß hat es gemacht, erledigt bin ich auch etwas, aber das alles ist es mir wert. Morgen geht dann die Betten-Abzieh und Bettwäsche waschen Aktion los, bevor es am Montag wieder zum Einkaufen geht – die Silvesterparty möchte ja ausgerichtet werden.
Besonderheiten außerhalb des ganz normalen Alltags
TEIL 1: JANUAR:
Das Jahr begann mit einem ausgiebigen Frühstück mit einigen unserer Silvestergästen – nachdem wir zwar lange, aber nicht sooo ausgiebig gefeiert hatten, ging es uns allen am Neujahrsmorgen wunderbar und wir waren munter. Der Januar brachte auch ein wenig Schnee und Sonnenschein und so machten wir nette Ausflüge in die nähere Umgebung.
Einen wirklich herben Verlust mussten wir am 25. Januar verschmerzen, auch unser heißgeliebter zweiter Labbie Max ging mit knapp 14 Jahren über die Regenbogenbrücke – unerwartet und schnell mußten wir ihn ziehen lassen. Zurück blieben zwei gebrochene Herzen.
Der Schmerz brachte uns so aus der Bahn, daß wir einen Tag nach seinem Tod eine Tasche packten (wir hielten es zu Hause nicht aus, alles erinnerte an unseren Max) und versuchten, in einem Wellnesshotel Herz und Seele ein klein bißchen heilen zu lassen. 3 Tage Sonnenalp. Es war sehr schön, der Schmerz und die Trauer blieben.
FEBRUAR:
Man kann es sehen, wie man will: Uns hat der Tod unseres Labbies wirklich so zugesetzt, dass wir es zu Hause kaum aushalten konnten, alles erinnerte an ihn. Jeder noch so kleine Spaziergang war pures Laufen in der Vergangenheit. Wir packten unsere Koffer und flogen für eine Woche nach Gran Canaria – Abwechslung, Sonne und keine ständigen Erinnerungen halfen uns wirklich etwas:
Nach unserer Rückkehr versuchten wir, uns wieder etwas einzunorden – gelang mehr oder weniger gut mit viel Zeit für sich selbst … sehr komisches Gefühl, sonst war da immer einer, der unterhalten werden oder Gassi gehen wollte…
MÄRZ:
Wie jedes Jahr ging es zum Skifahren – auch seit Jahren auf die Seiser Alm – gemeinsam mit unseren Berliner Freunden Angie und Harald – immer wieder toll:
Und dann kam Ostern und meine Eltern waren bei uns- wir machten tolle Ausflüge und das Wetter spielte größtenteils auch gut mit.
APRIL
Die Kirschblüte im Olympiapark war dieses Jahr so besonders, daß man es im Radio hörte und ich natürlich dann auch losgestolpert bin, um Fotos zu machen.
Der nächste Verlust folgte am 21. April – da starb meine Schwiegermutter und Männes Stiefmutter. Nach einem letzen, wirklich gar nicht schönen Vierteljahr für sie war es eine Erlösung. Sie machte es uns auch „einfach“ und ging relativ schnell. Nichts ist Schlimmer, als langen „Kämpfen“ mit dem Leben oder auch dem Tod hilflos zuschauen zu müssen.
MAI:
Ich glaube, bei einer sehr netten Bloggerin hier habe ich mal den Justizpalast von innen gesehen und der hat mir unheimlich gut gefallen. Anfang Mai marschierte ich hin und fotografierte dort – ein wunderschönes Gebäude, eine sehr interessante Ausstellung von den Geschwistern Scholl und überhaupt ein aufregendes „Objekt“ zum Fotografieren:
Mitte Mai besuchten wir meine Lieblingstanten in der Nähe von Heidelberg, besuchten Heidelberg und verlängerten unseren Aufenthalt spontan im Elsass – es war einfach nur herrlich:
Einge ganz besondere Hochzeit – eine umwerfende Location – ein wirklich hübsches Brautpaar und eine rundherum perfekte Hochzeit durfte ich im Mai auch noch fotografieren.
JUNI:
Der Juni war naß – so naß, dass er hier in Deutschland und vor allem in Bayern zu wirklich schlimmen Hochwassern und Überschwemmungen führte – wir fungierten als Helfer und brachten es fertig, einen komplett vollgelaufenen (mittlerweile war er abgepumpt und man stand nur noch knöcheltief im Wasser) und komplett vollgeräumten Keller einer Schreinerei so aus/leerzuräumen, daß es nicht einmal mehr eine Pfütze darin gab und alles, aber auch alles nach oben gebracht wurde.
Hier ein paar Impressionen von – unterwegs – ich habe meine kleine Kamera IMMER dabei und es gibt kaum einen Tag, an dem ich sie nicht nutze. Ob ich die Fotos dann weiter nutze, sei dahingestellt …. ich hab sie zumindest mal „eingefangen“ – und sei es „nur“ für meinen persönlichen Jahresrückblick, der ohne diese Fotos so nicht möglich wäre.
Was wünscht man sich und anderen in einer Zeit wie dieser?
Zwei Dinge, die wohl wirklich langsam zur Rarität werden: Gesundheit und Frieden.
Der nun schon fast drei Jahre andauernde Krieg zwischen der Ukraine und Russland, der Krieg in Israel und Gaza und alle anderen Kriege machen mir Angst.
Der Anschlag in Magdeburg macht mir Angst.
Wie müssen sich Menschen fühlen und welche Ängste müssen sie haben, wenn sie in einem Kriegsgebiet leben?
Ich freue mich sehr auf Weihnachten und meine Familie, die zu uns kommt und mir uns feiert, bin dieses Jahr aber auch sehr bewegt ob all dieses Unfriedens und Terrors auf dieser Welt. Mir fehlt etwas die Unbeschwertheit.
Vielleicht auch, weil mir mehr und mehr bewusst ist, dass Frieden und Gesundheit nicht selbstverständlich sind.
Von daher mein Weihnachtswunsch (aus einem alten Weihnachtslied) … Friede auf Erden – auf Erden…
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten im Kreise eurer Familie und/oder Freunden und friedliche Weihnachtsfeiertage.