„Wer eine Jogginghose trägt,

…. hat die Kontrolle über sein Leben verloren“. Wer kennt sie nicht, die schon auch sehr provokante Aussage von Karl Lagerfeld.

Ich bin gestern nachmittag in unser Einkaufszentrum marschiert und habe noch ein Geschenk für unsere abendliche Einladung bei Freunden geholt. Die besten Ideen hat man ja wirklich meist kurz vor knapp.

Tolles Wetter, Sonnenschein, relativ warm – also lassen wir das Auto stehen und laufen- knapp 25 Min hin und auch wieder zurück. Und schon auf dem Hinweg ist es mir aufgefallen: Unheimlich viele Menschen – meist Jugendliche – in Jogginghosen – waren unterwegs.

img_5637

Und nein, sie waren nicht joggen, sie waren einfach draußen, haben sich getroffen, sind – wie ich – einkaufen gegangen. Es sind mir auf meinem Weg nach Hause mindestens 20 Leute aufgefallen, die Jogginghosen trugen.

Niemals – niemals niiieee nicht – würdest du mich so zum Einkaufen antreffen. Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich dazu sagen soll. ICH würde mich in Grund und Boden schämen – schreibe ich gerade und sitze mit bequemer Leggings und Tshirt im Wohnzimmer.

Aber HALT – das finde ich etwas ganz anderes – ich mag es auch leger und bequem, wenn ich zu Hause bin. Da bin ich unter „mir“ bzw. unter „uns“
Auch finde ich eine Leggings noch mal etwas anderes als eine Jogginghose mit ausgebeulten Knien oder – das Schlimmste überhaupt – unten am Beinende das „Bündchen“ – nicht zu vergesen der Hintern, der kurz über den Knien ausbeult. Entsetzlich (meine Meinung).
Und wenn ich am abend in der Leggings und im Tshirt auf der Couch sitze und es klingelt, springe ich schell los, ziehe mich „anständig“ an und öffne dann erst die Tür – weil ich mich wahrscheinlich im legeren Look „unter anderen“ wohl auch nicht so wohl fühle.

Versteht mich nicht falsch, Bequemlichkeit in den eigenen vier Wänden ist total in Ordnung und auch salonfähig – aber draußen in der Öffentlichkeit damit herumzuspazieren, finde ich echt grenzwertig. Hinterläßt bei mir einen „Schludereindruck“ – ich will nicht sagen „respektlos“ – einfach schluderig.

Ich finde sowieso, daß sich das Bild, was man nach außen trägt, schon sehr verändert hat. Hat man sich früher fast schon „aufgestrappst“, um nach draußen oder zum Einkaufen zu gehen, ist es heute oft so, daß man sich denkt, je legerer und bequemer, desto besser.

Aber vielleicht ist es auch nur eine Modeerscheinung und die Mode hatte ja schon auch in unserer Zeit leichte „Ausfälle“ – ich erinnere an Schulterpolster oder Keilhosen in Stiefeletten oder „College Schuhe“ – kennt ihr die noch? Gruselig.

Sehr oft fallen mir auch Jogginganzugträger am Flughafen auf – für den 8 Stunden Flug in die Dominikanische Republik oder nach Thailand auch sehr begehrt und genutzt.

Von daher finde ich Lagerfelds Aussage schon auch ein wenig passend – und ich denke, er meinte das auch in Bezug auf Jogginghose in der Öffentlichkeit.

Zum guten Schluß: Leben und leben lassen ist die Devise – wenn sich die Menschen in Jogginghosen in der Öffentlichkeit wohlfühlen, dann ist das so und ich kann ja wegsehen. Und darüber geschrieben habe ich auch nur, weil es mir gestern extrem aufgefallen ist.

Ich kann es nicht mehr hören….

und auch nicht mehr sehen (im Fernsehen). ver.di und seine ewigen Forderungen nach mehr Geld für den öffentlichen Dienst.

„Mehr Erholung – mehr Geld“ – die Forderung von 8 oder sogar 12 % mehr Gehalt auf der Seite von ver.di und auf der anderen Seite die Arbeitgeber, die klar und deutlich sagen: Wir können das nicht bezahlen. Weniger Arbeiten und mehr Geld auf dem Konto: Genau mein Humor.

Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst haben gerade zum 01.02.2025 eine Gehaltserhöhung von 5,5% erhalten. Und nun stehen sie schon wieder auf der Straße und fordern 8% mehr Gehalt? Und mehr Erholung???? Ernsthaft?

Die Begründung: alles wird teurer, die Inflation…. – und ihr glaubt, mit den 8 bzw 12 % Gehaltserhöhung ist das dann erledigt? Wer bezahlt das denn? Genau – wir alle. Auch wir, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten und keine 8 bzw. 12% mehr Gehalt bekommen. Denn eure Forderung wird auf uns alle umgelegt. Siehe Preiserhöhung überall.

Hier mal eine Statistik des öffentlichen Dienstes – und hier sind wir erst bei 2018:

img_5515-1

In den letzten zehn Jahren hat die Gewerkschaft ver.di in verschiedenen Branchen unterschiedliche Lohnerhöhungen gefordert. Hier sind einige Beispiele:
2023: Für die Deutsche Post forderte ver.di eine Lohnerhöhung von 15%.!!!!!
2024: Gemeinsam mit dem Beamtenbund dbb verlangte ver.di für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen eine Gehaltserhöhung von 8 % oder mindestens 350 Euro pro Monat.
2025: In den aktuellen Verhandlungen fordert ver.di für den öffentlichen Dienst eine Lohnerhöhung von 8 % oder mindestens 350 Euro pro Monat.

Und das Resultat? Gerade haben wir das bei der Deutschen Post gesehen – 5.000 Stellen werden abgebaut. Gaaanz gut gemacht – auf der einen Seite bekommt ein Teil mehr Geld – ein anderer Teil geht jetzt nach Hause und bekommt KEIN Geld mehr.

Was macht denn der kleine Bäcker um die Ecke? Der kleine Tante Emma Laden?

Der Betreiber des Ladens, der ständig teurer werdende Ware einkaufen muß, der 10 Stunden am Tag hinter dem Laden steht – das Ganze 50 + Stunden in der Woche und den ständigen Konkurrenzkampf gegen den Supermarkt führen muß. Der bekommt doch bei der Forderung „Mehr Erholung – mehr Geld“ einen Schreikrampf und fragt sich im schlimmsten Fall, wie blöd er doch eigentlich ist, seinen Laden weiterhin zu betreiben.

Ich habe kein Verständnis für die momentane Situation – der deutschen Wirtschaft gehts so schlecht wie schon lange nicht mehr und wir fordern ständig und überall Gehaltserhöhungen – auch wenn es zu Lasten von Arbeitsplätzen geht. „Ich habe jetzt monatlich mehr Geld – du hast leider keinen Arbeitsplatz mehr“… vielleicht sollte sich ver.di DARÜBER einmal Gedanken machen…

Nostalgie….

„Großvater – kannst du net obi kumm‘ auf an schnelln Kaffee
Großvater – i wui dir so vui sogn, wos I erst jetzt versteh‘
Großvater – du worst mei erster Freind und des vergiss I nie
Großvater…
(Text: Gert Steinbäcker/Song: STS)

Heute ist bei mir etwas Nostalgie angesagt 🙂
Mein Opa wäre heute 109 Jahre alt geworden – er ist 2008 gestorben. Ich denke noch öfters an ihn – wir hatten eine tolle Zeit und ich bin sooo dankbar, daß ich ihn sehr lange hatte. Opa, ich denke heute ganz besonders an Dich: Happy birthday in heaven.

Andere Nostalgie – kennt Ihr diese Bonbons noch?

Ich kann mich noch an unseren kleinen Kramerladen im Heimatörtchen erinnern – das war der „Krehan“ bei uns um die Ecke. Ein winziger Laden aber vollgestopft mit allem, was man so braucht. Butter, Käse, Quark, Gemüse, Obst, Konserven, Knabberzeugs und Süßigkeiten. Natürlich gab es damals längst nicht die Auswahl, die wir heute hatten, deswegen hat er auch alles in seinem Laden unterbringen können.

Vorn an der Kasse gab es ein großes Glas dieser Bonbons und ich bekam immer eines geschenkt, wenn ich eingekauft und bezahlt hatte. Ich hab die geliebt (und liebe sie heute noch – habe sie durch Zufall letztens bei Rossmann gesehen und mußte mir eine Tüte mitnehmen).

Zitrone war meine Lieblingssorte, ein wenig traurig war ich, wenn ich Kirsch in die Hand gedrückt bekommen habe. Ich bin sicher, heute würden die Kinder sagen, daß sie das nicht so mögen und ob es vielleicht lieber Zitrone sein darf. Hätte ich mich niemals getraut.

Meine Lieblingstante ist „schuld“ an meiner Liebe zu allem, was mit Zitrone zu tun hat. Ich esse fast nur Zitroneneis, wenn ich mal Eis esse – mittlerweile geht auch Joghurteis. Weil meine Tante selbst gerne Zitroneneis gegessen hat, hat sie – wenn sie mit mir unterwegs war – mir auch immer ein Bällchen Zitroneneis spendiert.

Geschmacklich haben sich diese Bonbons nicht verändert – glaube ich zumindest. Gibts ja oft, daß die Firmen sich den „Bedürfnissen“ der Kunden angleichen und dann diverse Geschmacksveränderungen vornehmen oder Artikel ganz aus ihrem Sortiment streichen und durch „Schoko-Chilli-Pfeffer-Salz-Karamell-Weißwurst-Geschmack“- Artikel ersetzen. Nee. nicht mit mir.

Früher war es ein Gefuchtel, bis du das Bonbon im Mund hattest, das bunte Papier aufgeknibbelt und du dachtest „rein in den Mund“. Nein – um das Bonbon war nochmals ein weißes kleines Papier, welches oft furchtbar am Kaubonbon an sich klebte. DAS hat man jetzt nachhaltig weggelassen. Gut!

Und weiter gehts in der Nostalgie – vor 14 Tagen war ich in der Apotheke. Bei uns im Einkaufszentrum ist eine „Sani Plus“ Apotheke, in der steht man sich einen Wolf, bis man dran kommt. Unter 15 Minuten, bis man wieder draußen ist, geht da selten etwas.

Gut – ich stehe so und gucke entnervt und da sehe ich doch das:

photoroom_20250227_090914-1

Wer kennt es noch? Habe ich als Kind literweise trinken „müssen“ und das hat sooo gut geschmeckt. Ziemlich süß, aber lecker. Musste ich mitnehmen und hab es mir zu Hause gegönnt. Schmeckt immer noch sehr gut.
Da würde sich heute wahrscheinlich jeder Arzt schütteln, wenn man ihm erzählt, daß man das literweise getrunken hat..“Der Zucker, die Kalorien, Fruchtzucker…. gaaanz schlecht“

Was ich damals auch noch zu mir nehmen musste, war „Sanostol“ – das war schrecklich. Klebrig süß und dickflüssig. Boah – da war mir schon alleine bei dem Gedanken an den Eßlöffel, den ich morgens vor der Schule nehmen mußte, ganz anders. Ich hab heute noch den Singsang von der Werbung im Ohr – Sa – nos – tol….. Und die Kinder in der Werbung guckten ganz verzückt. Unbegreiflich.

Und dann hat man früher auch noch ganz viel gestrickt – und auch oft „Fürbes“ – kennt ihr den Begriff? Ich weiß nicht, ob es hessisch ist oder vielleicht sogar „Schlüchternerisch“ – das sind Socken.

Und ich hab meine Liebe zur Sockenstrickerei wieder neu entdeckt – als ich krank war, hab ich mal wieder angefangen, das erste Paar war so „lala“ – mittlerweile gehts recht gut und auch die Ferse, die für manche ein Problem ist, ist wirklich einfach zu stricken.

Läuft bei mir gerade in Serie – das Sockenstricken – bei dem Abendprogramm im Fernsehen für mich überhaupt kein Verzicht und da hock ich mich doch lieber mit meiner Wolle und meinem Nadelspiel hin und stricke los. Eine Socke am Abend ist gar kein Problem.

Und steigerungsfähig ist das Ganze auch noch mit einem Zopfmuster:

img_4482-1

Und es macht so Spaß, weil es wirklich schnell gestrickt ist und man das Ergebnis auch gleich anziehen kann. Meiner Mum hab ich schon ein Paar versprochen und es bekommt jetzt jeder, der sie will oder auch nicht, zur nächstbesten Gelegenheit ein paar selbstgestrickte Fürbesse geschenkt.

Ich habe mir schon die nächsten Muster rausgesucht und eventuell bringe ich auch noch etwas Farbe ins Nadelspiel – so eine andersfarbige Ferse und Spitze sehen bestimmt auch gut aus. Ich werde berichten und vorstellen 🙂

Ich finde es toll, daß gerade Stricken wieder etwas in Mode kommt – es ist so herrlich, etwas Selbstgemachtes zu verschenken, da steckt so viel Herzblut und Liebe und vorallem Zeit dahinter. Aber aufgepasst – nicht jeder schätzt und wertschätzt solche Arbeiten. Aber ärgert euch nicht drüber – manche Menschen wissen eben nicht, wie viel Zeit dahinter steckt. Auftrennen, weil man sich verzählt hat, nach 15 Runden feststellen – uupss – da ist ja eine Masche verlorengegangen…ach Mist, der Bund ist doch etwas eng…..

Egal- ich weiß, wer diese Arbeiten schätzt und genau der bekommt dann so etwas.

Euch allen einen schönen Donnerstag – das Wochenende steht schon fast vor der Tür.

Oha – über drei Wochen…

hab ich nix mehr von mir hören lassen – gibts ja fast gar nicht. Es war aber richtig was los hier.

Als erstes habe auch ich die Männergrippe überstanden – nach einer Woche war ich wieder fit. Aber ich stelle auch erschreckt fest, daß man und auch Frau sich nicht mehr so schnell erholt, wie noch vor einigen Jahren. Drei Tage richtig im Bett gelegen und dann noch ne gute Woche „so“ rumgelungert. Aber nutzt ja nix.

Aber ich hab nicht nur faul rumgelegen, ich habe in der Zwischenzeit auch eine tolle Fotoreportage mit unserer bayerischen Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention – Judith Gerlach – und unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Stefinger machen dürfen.

Sehr interessant, wo es bei uns beim Thema Pflege und Pflegepersonal mangelt bzw. wie sich hier Theorie und Praxis deutlich im Wege stehen. Ganz zu schweigen von der immensen Bürokratie, die die Pflegedienste zum Pflegen der Menschen noch zu erledigen haben. Und gerade das ist ein THEMA, daß uns alle irgendwann – früher oder später – sehr am Herzen liegen muß und uns auch betreffen wird.

Dann war ich mit meinen Mädels unterwegs und wir verbrachten einen tollen Abend in der Keramikothek. Das ist ein Laden mit ganz vielen verschieden Keramikartikeln, Schüsseln, Tassen, Behälter, Tee-/Kaffeekannen, Tellern und und und…
Wir verbrachten einen lustigen Abend mit Bemalen eines von uns ausgesuchten Artikels – da gibt es ganz verschiedene Praktiken. Entweder man malt drauf los oder verziert seinen Teller mit der „Blubber- oder Tupftechnik“, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Danach wird das Stück gebrannt und nach 10 Tagen kann man es sich wieder abholen.

Mein „Kunstwerk“ sieht so aus:

Bin richtig stolz drauf 🙂

Dann war ich bei meinen Eltern in der Heimat zum Fasching. Freitags angekommen, in der Nacht entsetzliches Sodbrennen und Magenschmerzen, der richtige Zeitpunkt, um am nächsten Abend quietschvergnügt in einer Faschingsveranstaltung zu sitzen. Aber Mamas Tee und tatsächlich 3 Stunden Schlaf am Nachmittag sorgten dafür, dass ich/wir einen lustigen Abend hatten. Sehr lange war die Sitzung und den ein oder die andere Nummer oder Sketch hätte man meiner Meinung nach weglassen können. Aber man ist heute ja froh, wenn sich Leute engagieren und Beiträge liefern. Und außerdem ist es Ansichtssache.

Bewundernswert finde ich immer wieder die Tanzeinlagen – gerade die Minis find ich sooo goldig und wenn sie dann stolz wie Bolle auf der Bühne stehen und bei der namentlichen Vorstellung total begeistert „Helau“ schreien und ihre Ärmchen in die Luft werfen – zum Niederknien.

Und nachdem wir in der Keramikothek schon so kreativ waren, habe ich auch mein Geburtstagsgeschenk von einer Freundin eingelöst – ein gemeinsamer Abend in der Perlerie in München.
Hier gab oder gibt es Hunderttausende von Perlen in sämtlichen Variationen und Farben. Man bekommt hier eine Art Tablett und legt dort die Perlen in der Reihenfolge, in der man sie als Kette oder Armband auffädeln will, ab. Und dann fädelt man auf und verknotet. Fixiert das Ganze dann noch mit einer „Quetschperle“ und schwupps – fertig ist das Armband…..

…wenn man sich dann mal endlich über Farbkombination und Reihenfolge der Perlen entschieden hat – das hat bei mir schon mal knapp 20 Minuten gedauert. Ich bin in dem Laden auf und ab gelaufen und hatte so gaaar keine Idee. Aber – wenn man sich dann endlich mal entschieden hat, dann gehts…

Damit ihr eine Ahnung habt, von was ich bei Menge und Farbe der Perlen spreche:

Und das ist nur eine kleine Auswahl.

Letzendlich wurden es dann für mich diese beiden selbst kreierten Armbänder:

Und am Samstag waren wir bezüglich Bundestagswahl noch auf der Schlußkundgebung im Löwenbräukeller. Super Reden, feurige Ansagen – ein gigantisches Schlußplädoyer aller drei Politiker.

Gestern abend habe ich dann auf einer Wahlparty fotografiert und in der letzten Stunde dann auch mitfeiern dürfen. Also, es war wirklich was los hier in den letzten drei Wochen. Und wenn ich mir überlege, daß der Februar jetzt auch schon bald wieder rum ist, wird mir Angst und Bange.

Ja, und bis Du Dich verguckt hast, sind drei Wochen ins Land gegangen. Die Zeit rennt und manchmal denke ich, ich kann kaum Schritt halten. Aber man kann sie nicht aufhalten und das ist auch gut so.

So, jetzt hoffe ich, daß ich die Zeit habe, mich wieder etwas mehr hier zu melden, fehlt mir schon irgendwie, die Schreiberei. Aber manchmal kommt einfach das Leben dazwischen und da fehlt dann halt einfach die Zeit.

Wenn die Männergrippe übergriffig wird…

hat Frau ne Erkältung…

Ich hab mich gewehrt… leider nicht erfolgreich. Männe kam letzte Woche nach dem Tag Skifahren an und meinte, er hätte sich erkältet und kurz drauf konnte man es auch nicht mehr ignorieren.
Schniefnase, Niesen, daß einem fast das Trommelfell platzt (also mir) und furchtbar tränende Augen. Schon beim Anblick wurde mir ganz anders, Männe leidet bei Schnupfen wirklich höllisch und auch ich kann das kaum ansehen.

Und selbst wenn man sich aus dem Weg geht, so gut es halt funktioniert, bleibt es oft nicht aus, daß man das weitergibt bzw. sich der andere ansteckt. Ich habe normalerweise ein sehr gut funktionierendes Immunsystem – ich bin wirklich ganz selten krank.

Vielleicht auch eine Sache der Erziehung – bei uns gab es „krank“ eigentlich kaum. Kommt vielleicht auch daher, daß meine Eltern ja eine Bäckerei hatten und ganz auf sich gestellt waren. Da ging „krank“ einfach nicht – bedeutete, der Laden bleibt zu. Ging ja fast nicht. Mein Vater stand schon auch manchmal „RICHTIG krank“ in der Backstube und wenn meine Mum hinter dem Verkaufstresen nicht mehr konnte, weil es auch sie manchmal richtig schlimm erwischt hatte, machte das mein Vater am Vormittag auch noch (Backhaus und Laden waren ein Gebäude) und wir Kinder halfen dann am Nachmittag im Laden aus (hat sich keiner über Kinderarbeit beschwert).Und so ging das auch.

ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern, wenn ich erkältet war und nicht mit dem Kopf unter dem Arm die Treppe herunter kam, gings erst mal in die Schule. Meine Mum meinte dann: Na, erst mal gehst zu zur Schule. Was hast du heute Nachmittag? Sport? DAAA kannst du dann zu Hause bleiben. 🙂 Wird manche Helikoptereltern wohl heute zutiefst schockieren aber so war das eben. Und nein, geschadet hat es mir auch nicht. Ganz im Gegenteil: Ich WEIß, dass man mit Halsschmerzen auch arbeiten kann und ein Schnupfen nix lebensbedrohliches ist 🙂

Ich bin auch schlecht im „Betreuen von Kranken“ – ich gehe da von mir aus. Wenn ich krank bin, will ich eines: MEINE RUHE und nicht jemand, der ständig fragt, wie es mir geht, was ich will oder brauche. Ich hab mir weder mein Bein gebrochen und kann somit aufstehen und mir meinen Tee machen noch will ich hören „Du musst was essen/trinken“. Ich muß – wenn ich krank bin – meine RUHE haben. Männe weiß das mittlerweile und läßt mir dann – MEINE RUHE. Gut, die Treppe hoch und etwas aus der hauseigenen Apotheke holen, das darf er 🙂 Obwohl ich ja kein gebrochenes Bein habe.

So und nun schwächele ich seit Samstag – fing Freitag mit irren Halsschmerzen an und nun das ganze Programm. Dicker Kopf, dicke Nase, Husten, Halsweh…Was mir hilft: RUHE….. was mir nicht hilft: mich selbst zu bedauern. Also lasse ich es.

Ich gebe mich meinen Büchern hin, habe hier Strickzeugs neben mir liegen, die Tempobox steht griffbereit, Kaffee mit Mandelmilch (lecker) und mein Strickzeugs liegt parat. Werden die Socken für Mum doch noch fertig, bevor ich nach Hause fahre 🙂

Bis Dienstag muß ich wieder fit sein – da muß ich am Abend arbeiten. Und „krank melden“ geht bei Selbständigkeit recht schlecht 🙂 – also RUUUUHEEEEEE……

img_3226

Ui, jetzt habe ich gerade gelesen, daß man ab 60 Jahren RHINO PRONT nicht mehr einnehmen soll. Nun, jetzt bin ich 59 3/4 Jahre alt und hab trotzdem mal gegoogled, warum das so ist: „Die Verträglichkeit und Wirksamkeit des Wirkstoffes Pseudoephedrin sind in dieser Altersgruppe nicht erwiesen und es liegen keine ausreichenden Daten für eine adäquate Dosierungsempfehlung vor“ Wisst ihr Bescheid 🙂 Ob ich sie schnell alle nehme, bevor ich dann 60 bin???

Bücherbingo

Ich bin ja der totale Bücherfan – ich lese für mein Leben gerne.

Und deswegen war ich heute auch mal wieder bei Hugendubel und hab in einem Heft dieses Bingo gefunden. Und da gibt’s tatsächlich nur zwei Sachen, die ich noch nicht geschafft habe: Aber bingo-en wir uns mal von zunächst von links oben nach links unten.

Buchempfehlung einer Freundin: Tanz auf Glas von Ka Hanock – richtig emotional und empfehlenswert.

Bis zwei Uhr nachts gelesen : kann ich – Mach ich öfters mal

In meiner Lieblings-Hugendubel-Buchhandlung gestöbert: Bei fast jedem Stadtbummel im Hugendubel am Marienplatz und in den 5 Höfen

Beim Lesen gelacht/geweint: Schon mehrmals

Bingo!!!

Weiter geht’s von oben nach unten:

Ein Buch an einem Tag beendet: glaub ich nicht, dass ich das geschafft habe.

Ein Buch verschenkt/ gespendet: viele, viele, viele

Ein Hörbuch angehört: ja, ist aber nicht meines. Ich lese lieber.

Ein neues Genre ausprobiert: von Thriller/ Krimi-/Romanleserin zu Fantasy – auch nicht so meines.

Nix mit Bingo

Weiter geht’s: Ein altes Buch noch einmal gelesen; viele, viele, viele

Eine Buchserie beendet: auch viele – ganz viele unter Jugendbüchern

Mehr als drei Bücher in einem Monat gelesen: gelingt mir oft zu Urlaubszeiten.

Termin abgesagt, um zu lesen: nicht, dass ich mich erinnern könnte

Wieder im Bingo versagt.

Letzte Runde: im Zug gelesen: fast immer

Ein Buch mit über 400 Seiten gelesen: Ja, auch schon einige.

Einen Klassiker gelesen: „Vom Winde verweht“ zählt das?

Ein Buch vorbestellt: Klar!

Bingo

So – und ihr? Wer liest gerne? Wer spielt mit mir Bingo?

Diese Aggressivität…

der Menschen im „Netz“ – anonym versteckt hinter irgend einem (Pseudo)Namen…

Ich nutze ja schon auch ein paar social media Kanäle: Facebook, Instagram und LinkedIn. Das reicht mir und – ganz ehrlich – manchmal ist mir das auch schon zu viel. Aber geschäftlich muß man sich ja auch manchmal vernetzen und verbinden, von daher…

Die erste Plattform für mich war My Space – wer kennt das noch? Das war spannend. Da konnte man sich nicht nur mit Freunden und Bekannten, sondern auch mit Stars und Sternchen „verbinden“ – Man startete eine Anfrage und wartete… und wartete…. Auf das „als Freund angenommen“ von Bryan Adams würde ich wohl heute noch warten, gäbe es My Space noch 🙂

Dann kam „wer kennt wen“ – fand ich super, so habe ich doch tatsächlich eine lang verschollene Bekannte wiedergefunden. Wir waren als Kinder oder „Knapp-Teenies“ gemeinsam auf Kur im Schwarzwald – 6 lange Wochen. Eigentlich sollte ich dort Gewicht zunehmen – letztendlich hab ich vor lauter Heimweh 2 Kilo abgenommen – der Erfolg dieser Kur ist da wohl ziemlich auf der Strecke geblieben ….

Und auch hier fand ich den einen oder die andere Klassenkameradin aus der Grundschule wieder – richtig toll.

Ziel dieser Plattformen war damals, sich zu vernetzen, sich zu finden, auszutauschen und gemeinsame Interessen zu teilen – sei es Musik oder was auch immer.

Und dann kam Facebook – das war neuer, moderner, aufregender, spannender. Leichter zu bestücken mit Fotos oder Videos – man suchte namentlich nach Freunden und fand sie oder auch nicht. Man fand auch Freunde, die keine waren, aber sie waren Gleichgesinnte, entweder die gleichen Interessen bei der Musik oder beim Sport, selbst „Lesefreunde“ gab/gibt es.

Ich hatte mir von Anfang an zum Ziel gemacht, bei den Freundesanfragen nur „Freunde“ zu akzeptieren, die ich a) kenne oder b)mit denen mich ein gemeinsames Hobby verbindet.

Da kamen Anfragen aus den USA, Thailand, auch Deutschland – irgendwelche Personen, mit denen ich nichts, aber auch gar nichts gemeinsam habe und auch gar nicht kannte.

Dumme Kommentare wie „du hast ein tolles Profilfoto, ich habe versucht, dir eine Freundesanfrage zu schicken, hat nicht funktioniert, schicke du mir doch bitte eine und laß uns befreundet sein“ habe ich regelmäßig gelöscht.

Ich habe einige Facebook-Freunde, die auch im richtigen Leben Freunde sind und ich habe einige Facebook“freunde“, mit denen ich den gleichen Musikgeschmack habe. Da wird schon mal das neue Album von X empfohlen oder auch eher weniger – man tauscht sich freundlich aus.

Was mir aber in letzter Zeit ganz unangenehm auffällt, ist diese Aggressivität – nicht unter uns „Freunden“ – verschiedenster Menschen, die auf ein Posting reagieren.

Mittlerweile ist der Algoritmus auf Facebook ja ein besonderer und man bekommt immer weniger Postings seiner Freunde gezeigt, es sind mehr und mehr fake news und Desinformationen, die dort „geteilt“ werden.

KI meint dazu: Der Diskussionsstil auf Facebook wurde spürbar rauer und aggressiver etwa ab der Mitte der 2010er Jahr. Insbesondere während der US Präsidentschaftswahl 2016 trugen soziale Medien massiv zur Verbreitung von falschen Informationen und polarisierenden Inhalten bei. Solch Inhalte wurden von Facebook Algoritmen priorisiert, was oft zu hitzigen und aggressiven Diskussionen führte.

Die Flüchtlingskrise in Europa löste eine intensive gesellschaftliche Debatte aus, die sich auch auf Facebook entlud. Insbesondere rechtspopulistische Gruppierungen nutzen wiederum soziale Medien, um Stimmung zu machen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Das gleiche passierte zu dem Thema Klimakrise und Corona.

Heute sind es ganz oft die Politiker, die sich wirklich schlimme Dinge hier in den sozialen Medien anhören müssen und selbst als unbedeutender Facebook Nutzer haut man sich hier gegenseitig die Bosheiten – Beleidigungen – ja selbst Drohungen um die Ohren.

Ich lese das Gott sei Dank nur – mir hat noch niemand etwas gewollt – ich kommentiere so etwas nicht. Gerade aus diesem Grunde. Manchmal würde ich mich schon gerne in die Diskussion einbringen, aber dann denke ich mir: Lass es – der Schuß könnte nach hinten los gehen.
Aber da ist teilweise ordentliches Aggressionspotential vorhanden.

Ich frage mich oft, was die Menschen dazu bringt, solche Kommentare, Beleidigungen, Drohungen auszusprechen und sich feige hinter einem Namen zu verstecken, der nicht mal der richtige Name ist.

Mich würde brennend interessieren, ob diese Menschen den Mut hätten, genau diese Beleidigungen und Drohungen dem anderen ins Gesicht zu sagen. NEIN – mit Sicherheit nein.

Ich habe für mich festgestellt, daß ich mich gerade von facebook distanzieren muss – mir ist das zu bösartig. Es ist nicht mehr der Platz, der es einmal war. Gott sei Dank ist das ja nicht lebensnotwendig. Da lob ich mir meine lebensnotwendigen sozialen Kontakte wie Freunde und Familie, bei oder unter denen auch nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, aber denen man ganz ruhig erklären kann, was einem eventuell nicht passt oder daß man eine andere Meinung hat.

Und dann lob ich mir meine tolle Bloggergemeinschaft hier – auch hier gibt es – Gott sei Dank – mal verschiedene Meinungen. Und auch hier hat man mich schon das ein oder andere Mal zumindest zum Überdenken meiner Meinung oder Idee gebracht – ganz freundlich. Danke dafür.

Wie empfindet ihr das? Seid ihr auf Facebook, Instagram, LinkedIn und empfindet die Aggressivität ebenfalls so?

Schon wieder….

Ich kann und will es nicht mehr hören (und leider mußte ich es schon wieder). Es ist furchtbar und grauenhaft.
Schon wieder hat ein Mensch bewußt Menschen umgebracht, getötet, erstochen. Einfach so – mitten am Tag – mitten auf der Straße – mitten unter Menschen.

Wir waren gestern einen Tag Ski fahren in Königsleiten. Das liegt 2 Stunden Autofahrt von unserer Haustür entfernt. Wir hatten einen tollen Skitag mit sensationellen Pisten, tollem Wetter, kein Betrieb an den Liftanlagen – perfekt. Es war ein rundrum gelungener Tag und wir saßen zum Abschluß noch bei einem Kaiserschmarrn, als uns diese Nachricht erreichte.

Bäähm. Alle Freude dahin und Fassungslosigkeit bei uns. Und sofort die Frage: Wie konnte das geschehen? Ja, wie kann so etwas geschehen? Indem ein Wahnsinniger (und in meinen Augen sind das alle Wahnsinnige, die alleine auf den Gedanken kommen, Menschen zu töten) sich ein Messer nimmt, damit herumspaziert und wenn es in seinem Hirn „klick“ macht, dann mit diesem Messer andere Menschenleben zerstört.

Ich will und muß euch die Details hier nicht erzählen, das ging und geht durch sämtliche Medien.

Und wieder sehe ich betroffene Gesichter unserer Politiker und Sätze wie „Ich fordere unverzügliche und lückenlose Aufklärung des Geschehens. Aus den gewonnenen Erkenntnissen müssen sofort Konsequenzen folgen, es reicht nicht zu reden.“ Und da bin ich dann einfach hilflos vor Wut.
Ja, was nutzt uns denn dann diese unverzügliche und lückenlose Aufklärung? Welche Erkenntnisse hat man aus dem Attentat in Magdeburg, Würzburg oder Berlin gewonnen? Haben die schon irgendwann mal einen anderen Wahnsinnigen von so einer grauenhaften Tat abgehalten? NEIN!

Wieder war dieser Täter auffällig, wieder wegen Gewalttaten. Wieder war er wohl „psychisch krank“ ,wurde aber aus der Einrichtung entlassen. Und schon wieder hat man hier versäumt, bürokratischen Dingen nachzugehen. „Es gab dann wohl ein sogenanntes Dublin-Verfahren, das aber nicht zeitgerecht abgeschlossen werden konnte.“ 

Dieses Attentat erinnert sehr an das von Würzburg in 2021, bei dem ein psychisch kranker Somalier mehrerer Menschen umgebracht hatte.

Und ich sage es wirklich nur ungern, aber diese Taten von „Ausländern“ häufen sich und das läßt diverse Parteien – AfD und BSW – wieder Aufschwung geben (ich sage nicht, daß es unter den Deutschen nicht auch solche Täter gibt, das ist mindestens genau so schlimm). Der Zeitpunkt dieser Taten von Ausländern so kurz vor den Wahlen läßt ihre Forderungen nach Abschiebung und Grenzaufbau noch lauter und intensiver werden.

Auch hier trifft es dann wieder ganz viele unschuldige Menschen, die aus dem Ausland kommen, hier arbeiten, Steuern zahlen, Freunde gefunden, sich unserer Kultur und Traditionen angeglichen (da kann sich bei allem so mancher Deutsche eine Scheibe von abschneiden) und sich hier in Deutschland ein neues und sicheres Leben aufgebaut haben.

Und um es auf den Punkt zu bringen: Jede solche Tat ist nicht die von einem Afghanen, Tunesier, Syrer, Araber oder auch Deutschen ausgeführt, sondern von einem MÖRDER- egal, ob er physisch krank ist/war oder nicht. Das macht es nicht besser und einfacher zu begreifen, das tut aber das Deklarieren der Nationalität des Täters auch nicht.

Kalt erwischt…

ich grinse leise in mich hinein und zitiere bzw. schreibe zusammen, was ich heute in der SZ über e-Autos, gelesen habe.

Ich sag es trotz Grinsen im Gesicht, daß ich prinzipiell die Idee der Elektroautos recht gut finde, für mich das alles aber noch längstens nicht ausgereift ist und es noch viel zu viel „Baustellen“ gibt. Strompreise, Akkuleistung, Anschaffungskosten, Ladezeit für den Akku…. überzeugt mich im Moment noch nicht.

(Zitatanfang): Eis kratzen, einsteigen, orgeln. Nicht nur Oldtimer-Fans wissen, daß Batterien und Kälte keine Freunde sind. Nach einer frostigen Winternacht kann es schwierig werden, so ein altes Schätzchen zu starten. Deshalb nimmt mancher Besitzer eines 6-Volt- Käfers den zehn Kolo leichten Akku vorsorglich mit nach Hause. Heutzutage können die Energiespeicher eines E-Autos 900 Volt haben und 700 Kilogramm wiegen, wetterfühlig sind sie immer noch. Kühlt der massige Akku ohne schützende Garage und/oder Stromanschluß komplett aus, werden selbst Luxusautos zu Kurzstrecken- Krücken. (Zitatende).

Ja, kurz gesagt, benötigen im Extremfall Elektroautos auf Kurz- oder Pendlerstrecken bis zu 100 Prozent mehr Energie.
Ein Testprogramm von NCAP (New Car Assessment Programme) ließ eine Reihe von Modellen bei minus 7 Grad Außentemperatur in 30 Minuten über eine Distanz von 23 Kilometern fahren – im Schnitt stieg der Energiebedarf dabei um 70 Prozent.

Der neue Audi Q6 e-tron ist einer der wenigen Stromer, die ihre Batterietemperatur live anzeigen können. Bei einem ausgedehnten SZ Test blieb der Eisblock zwischen den Achsen auch nach einer Stunde Konstantfahrt nahezu unverändert im einstelligen Gradbereich. Offensichtlich kühlt der Fahrtwind den Energiespeicher im Unterboden. Das schlägt sich nicht nur auf die Reichweite, sondern auch auf die Ladeleistung aus. Es dauert an der Ladestation mehr als eine Viertelstunde, um auf eine Batterietemperatur von 20 Grad zu kommen.

Ein Teslafahrer beklagt, daß er mit 90 Prozent Akkuleistung gerade 160 km weit gekommen. Und das Model 3 Standard Range mit Heckantrieb kann im Winter drei- oder viermal so lange brauchen, um die Batterie von 10 auf 80 Prozent zu laden.

Und gerade höre ich, daß Bayern Vorreiter im Verkauf von E-Autos ist. Nirgends in Deutschland wurden so viele E-Autos gekauft wie in Bayern. Respekt!!!!

Apropos Batterie: Mein Mercedes beklagt und meldet regelmäßig „Starterbatterie kritisch“ – sobald das Auto 3 Tage unbewegt in der Garage steht – ob Sommer oder Winter. Mittlerweile habe ich die dritte Batterie im Auto, nix hilft, Mercedes weiß nicht, warum das so ist. Bei der Aussage von Mercedes „das ist ganz normal, wenn das Auto mal länger steht“ kann ich nur lächelnd und Augen rollend ignorieren – genau so wie die Antwort auf meine Kommentar „ich bin vor 3 Tagen 800 km auf der Autobahn gefahren, da muß sich doch die Batterie aufgeladen haben“ – die Antwort eines jungen Schnösels „Ja, wenn die FRAUEN auf der Autobahn fahren, da wirds ja nicht schneller als 120 km/h“. Da wär ich ihm am liebsten ins Gesicht gesprungen- was ein dummes Vorurteil.
Ich bin auf den Autobahnen, wo es „erlaubt ist und es die Situation zulässt“, durchschnittlich mit 180 km/h unterwegs.

Und nein, ich will jetzt nicht hören, daß das „gar nicht gut“ ist und das Tempolimit endlich eingeführt werden soll. Wenn ich schnell fahren kann, dann möchte ich schnell fahren.

Noch mal kurz zum ursprünglichen Thema: Fakt ist: Prinzipiell ist die Idee der E-Autos eine gute Idee, aber es ist alles noch nicht wirklich ausgereift – da müssen die Verantwortlichen noch mal gründlich überlegen und tätig werden.

Der Kampf hat begonnen..

Und trotzdem:

In 5 Wochen haben wir den 23. Februar und damit Bundestagswahl. Und alle Parteien sind nun aus ihrem Winterschlaf erwacht und beginnen, die Wähler auf ihre Seite zu ziehen.

Ich sehe das mit viel lachenden und manchmal auch weinenden Augen.

Robert Habeck erscheint leuchtend in riesengroßem Format ungenehmigt auf diversen historischen Gebäuden.

Markus Söder drischt auf die “Ampel” ein und erklärt, dass er niemals mit den Grünen koalieren wird.

Olaf Scholz stellt sich grinsend in die Menge und erzählt von geplanten Aktionen, die er in seiner vergangenen 3-jährigen Amtszeit schon längst hätte durchführen können.

Alice Weidel ist die von der AfD gekürte neue “Kanzler(Kandidat)in der Herzen” (und da setzt bei mir ein wenig Angst und Verzweiflung ein).

Christian Lindner nimmt ein Bad in der nicht vorhandenden Menge und knabbert immer noch an seinem sogenannten “D-day” Papier.

Sahra Wagenknecht sieht in Putin immer noch unseren Freund, den wir nur noch überzeugen müssen, die Ukraine nun “in Frieden” zu lassen…

Und die anderen dümpeln einfach so umher.

Aber nur, weil mir die Grundsätze oder Ideen einer Partei nicht gefallen oder nicht mit meiner persönlichen Meinung in Einklang stehen, habe ich nicht das Recht, Wahlplakate zu beschmutzen, unangemessen zu bemalen oder schlimmstenfalls brutal zu zerstören.

Das ist Vandalismus, das ist Zerstörung Eigentum anderer, das ist ein “no go“. Und das hat überhaupt nichts mit politischer Meinung oder Meinungsfreiheit zu tun.

Es wird auf jeden Fall spannend – es wird sehr spannend.

Die, die ihren Vorsprung nach dem großen Knall im November ausgebaut hatten, schrumpfen wieder und andere legen stetig und gefährlich zu.

Ich habe meine Entscheidung getroffen und jeder hat das Recht auf seine eigene Entscheidung. Dass nicht alle gleich denken, ist auch logisch. Aber nutzt euer Wahlrecht und setzt euer Kreuz. ❌ . NOCH haben wir die Wahl und die Demokratie.

Einen schönen Sonntag euch allen – hier ist es knackig kalt und die Sonne scheint. Und ich weiß auch ohne offizielle Wetterwarnung, dass es glatt sein könnte 🙂