Ich hab mich gewehrt… leider nicht erfolgreich. Männe kam letzte Woche nach dem Tag Skifahren an und meinte, er hätte sich erkältet und kurz drauf konnte man es auch nicht mehr ignorieren. Schniefnase, Niesen, daß einem fast das Trommelfell platzt (also mir) und furchtbar tränende Augen. Schon beim Anblick wurde mir ganz anders, Männe leidet bei Schnupfen wirklich höllisch und auch ich kann das kaum ansehen.
Und selbst wenn man sich aus dem Weg geht, so gut es halt funktioniert, bleibt es oft nicht aus, daß man das weitergibt bzw. sich der andere ansteckt. Ich habe normalerweise ein sehr gut funktionierendes Immunsystem – ich bin wirklich ganz selten krank.
Vielleicht auch eine Sache der Erziehung – bei uns gab es „krank“ eigentlich kaum. Kommt vielleicht auch daher, daß meine Eltern ja eine Bäckerei hatten und ganz auf sich gestellt waren. Da ging „krank“ einfach nicht – bedeutete, der Laden bleibt zu. Ging ja fast nicht. Mein Vater stand schon auch manchmal „RICHTIG krank“ in der Backstube und wenn meine Mum hinter dem Verkaufstresen nicht mehr konnte, weil es auch sie manchmal richtig schlimm erwischt hatte, machte das mein Vater am Vormittag auch noch (Backhaus und Laden waren ein Gebäude) und wir Kinder halfen dann am Nachmittag im Laden aus (hat sich keiner über Kinderarbeit beschwert).Und so ging das auch.
ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern, wenn ich erkältet war und nicht mit dem Kopf unter dem Arm die Treppe herunter kam, gings erst mal in die Schule. Meine Mum meinte dann: Na, erst mal gehst zu zur Schule. Was hast du heute Nachmittag? Sport? DAAA kannst du dann zu Hause bleiben. 🙂 Wird manche Helikoptereltern wohl heute zutiefst schockieren aber so war das eben. Und nein, geschadet hat es mir auch nicht. Ganz im Gegenteil: Ich WEIß, dass man mit Halsschmerzen auch arbeiten kann und ein Schnupfen nix lebensbedrohliches ist 🙂
Ich bin auch schlecht im „Betreuen von Kranken“ – ich gehe da von mir aus. Wenn ich krank bin, will ich eines: MEINE RUHE und nicht jemand, der ständig fragt, wie es mir geht, was ich will oder brauche. Ich hab mir weder mein Bein gebrochen und kann somit aufstehen und mir meinen Tee machen noch will ich hören „Du musst was essen/trinken“. Ich muß – wenn ich krank bin – meine RUHE haben. Männe weiß das mittlerweile und läßt mir dann – MEINE RUHE. Gut, die Treppe hoch und etwas aus der hauseigenen Apotheke holen, das darf er 🙂 Obwohl ich ja kein gebrochenes Bein habe.
So und nun schwächele ich seit Samstag – fing Freitag mit irren Halsschmerzen an und nun das ganze Programm. Dicker Kopf, dicke Nase, Husten, Halsweh…Was mir hilft: RUHE….. was mir nicht hilft: mich selbst zu bedauern. Also lasse ich es.
Ich gebe mich meinen Büchern hin, habe hier Strickzeugs neben mir liegen, die Tempobox steht griffbereit, Kaffee mit Mandelmilch (lecker) und mein Strickzeugs liegt parat. Werden die Socken für Mum doch noch fertig, bevor ich nach Hause fahre 🙂
Bis Dienstag muß ich wieder fit sein – da muß ich am Abend arbeiten. Und „krank melden“ geht bei Selbständigkeit recht schlecht 🙂 – also RUUUUHEEEEEE……
Ui, jetzt habe ich gerade gelesen, daß man ab 60 Jahren RHINO PRONT nicht mehr einnehmen soll. Nun, jetzt bin ich 59 3/4 Jahre alt und hab trotzdem mal gegoogled, warum das so ist: „Die Verträglichkeit und Wirksamkeit des Wirkstoffes Pseudoephedrin sind in dieser Altersgruppe nicht erwiesen und es liegen keine ausreichenden Daten für eine adäquate Dosierungsempfehlung vor“ Wisst ihr Bescheid 🙂 Ob ich sie schnell alle nehme, bevor ich dann 60 bin???
Ich bin ja der totale Bücherfan – ich lese für mein Leben gerne.
Und deswegen war ich heute auch mal wieder bei Hugendubel und hab in einem Heft dieses Bingo gefunden. Und da gibt’s tatsächlich nur zwei Sachen, die ich noch nicht geschafft habe: Aber bingo-en wir uns mal von zunächst von links oben nach links unten.
Buchempfehlung einer Freundin: Tanz auf Glas von Ka Hanock – richtig emotional und empfehlenswert.
Bis zwei Uhr nachts gelesen : kann ich – Mach ich öfters mal
In meiner Lieblings-Hugendubel-Buchhandlung gestöbert: Bei fast jedem Stadtbummel im Hugendubel am Marienplatz und in den 5 Höfen
Beim Lesen gelacht/geweint: Schon mehrmals
Bingo!!!
Weiter geht’s von oben nach unten:
Ein Buch an einem Tag beendet: glaub ich nicht, dass ich das geschafft habe.
Ein Buch verschenkt/ gespendet: viele, viele, viele
Ein Hörbuch angehört: ja, ist aber nicht meines. Ich lese lieber.
Ein neues Genre ausprobiert: von Thriller/ Krimi-/Romanleserin zu Fantasy – auch nicht so meines.
Nix mit Bingo
Weiter geht’s: Ein altes Buch noch einmal gelesen; viele, viele, viele
Eine Buchserie beendet: auch viele – ganz viele unter Jugendbüchern
Mehr als drei Bücher in einem Monat gelesen: gelingt mir oft zu Urlaubszeiten.
Termin abgesagt, um zu lesen: nicht, dass ich mich erinnern könnte
Wieder im Bingo versagt.
Letzte Runde: im Zug gelesen: fast immer
Ein Buch mit über 400 Seiten gelesen: Ja, auch schon einige.
Einen Klassiker gelesen: „Vom Winde verweht“ zählt das?
Ein Buch vorbestellt: Klar!
Bingo
So – und ihr? Wer liest gerne? Wer spielt mit mir Bingo?
der Menschen im „Netz“ – anonym versteckt hinter irgend einem (Pseudo)Namen…
Ich nutze ja schon auch ein paar social media Kanäle: Facebook, Instagram und LinkedIn. Das reicht mir und – ganz ehrlich – manchmal ist mir das auch schon zu viel. Aber geschäftlich muß man sich ja auch manchmal vernetzen und verbinden, von daher…
Die erste Plattform für mich war My Space – wer kennt das noch? Das war spannend. Da konnte man sich nicht nur mit Freunden und Bekannten, sondern auch mit Stars und Sternchen „verbinden“ – Man startete eine Anfrage und wartete… und wartete…. Auf das „als Freund angenommen“ von Bryan Adams würde ich wohl heute noch warten, gäbe es My Space noch 🙂
Dann kam „wer kennt wen“ – fand ich super, so habe ich doch tatsächlich eine lang verschollene Bekannte wiedergefunden. Wir waren als Kinder oder „Knapp-Teenies“ gemeinsam auf Kur im Schwarzwald – 6 lange Wochen. Eigentlich sollte ich dort Gewicht zunehmen – letztendlich hab ich vor lauter Heimweh 2 Kilo abgenommen – der Erfolg dieser Kur ist da wohl ziemlich auf der Strecke geblieben ….
Und auch hier fand ich den einen oder die andere Klassenkameradin aus der Grundschule wieder – richtig toll.
Ziel dieser Plattformen war damals, sich zu vernetzen, sich zu finden, auszutauschen und gemeinsame Interessen zu teilen – sei es Musik oder was auch immer.
Und dann kam Facebook – das war neuer, moderner, aufregender, spannender. Leichter zu bestücken mit Fotos oder Videos – man suchte namentlich nach Freunden und fand sie oder auch nicht. Man fand auch Freunde, die keine waren, aber sie waren Gleichgesinnte, entweder die gleichen Interessen bei der Musik oder beim Sport, selbst „Lesefreunde“ gab/gibt es.
Ich hatte mir von Anfang an zum Ziel gemacht, bei den Freundesanfragen nur „Freunde“ zu akzeptieren, die ich a) kenne oder b)mit denen mich ein gemeinsames Hobby verbindet.
Da kamen Anfragen aus den USA, Thailand, auch Deutschland – irgendwelche Personen, mit denen ich nichts, aber auch gar nichts gemeinsam habe und auch gar nicht kannte.
Dumme Kommentare wie „du hast ein tolles Profilfoto, ich habe versucht, dir eine Freundesanfrage zu schicken, hat nicht funktioniert, schicke du mir doch bitte eine und laß uns befreundet sein“ habe ich regelmäßig gelöscht.
Ich habe einige Facebook-Freunde, die auch im richtigen Leben Freunde sind und ich habe einige Facebook“freunde“, mit denen ich den gleichen Musikgeschmack habe. Da wird schon mal das neue Album von X empfohlen oder auch eher weniger – man tauscht sich freundlich aus.
Was mir aber in letzter Zeit ganz unangenehm auffällt, ist diese Aggressivität – nicht unter uns „Freunden“ – verschiedenster Menschen, die auf ein Posting reagieren.
Mittlerweile ist der Algoritmus auf Facebook ja ein besonderer und man bekommt immer weniger Postings seiner Freunde gezeigt, es sind mehr und mehr fake news und Desinformationen, die dort „geteilt“ werden.
KI meint dazu: Der Diskussionsstil auf Facebook wurde spürbar rauer und aggressiver etwa ab der Mitte der 2010er Jahr. Insbesondere während der US Präsidentschaftswahl 2016 trugen soziale Medien massiv zur Verbreitung von falschen Informationen und polarisierenden Inhalten bei. Solch Inhalte wurden von Facebook Algoritmen priorisiert, was oft zu hitzigen und aggressiven Diskussionen führte.
Die Flüchtlingskrise in Europa löste eine intensive gesellschaftliche Debatte aus, die sich auch auf Facebook entlud. Insbesondere rechtspopulistische Gruppierungen nutzen wiederum soziale Medien, um Stimmung zu machen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Das gleiche passierte zu dem Thema Klimakrise und Corona.
Heute sind es ganz oft die Politiker, die sich wirklich schlimme Dinge hier in den sozialen Medien anhören müssen und selbst als unbedeutender Facebook Nutzer haut man sich hier gegenseitig die Bosheiten – Beleidigungen – ja selbst Drohungen um die Ohren.
Ich lese das Gott sei Dank nur – mir hat noch niemand etwas gewollt – ich kommentiere so etwas nicht. Gerade aus diesem Grunde. Manchmal würde ich mich schon gerne in die Diskussion einbringen, aber dann denke ich mir: Lass es – der Schuß könnte nach hinten los gehen. Aber da ist teilweise ordentliches Aggressionspotential vorhanden.
Ich frage mich oft, was die Menschen dazu bringt, solche Kommentare, Beleidigungen, Drohungen auszusprechen und sich feige hinter einem Namen zu verstecken, der nicht mal der richtige Name ist.
Mich würde brennend interessieren, ob diese Menschen den Mut hätten, genau diese Beleidigungen und Drohungen dem anderen ins Gesicht zu sagen. NEIN – mit Sicherheit nein.
Ich habe für mich festgestellt, daß ich mich gerade von facebook distanzieren muss – mir ist das zu bösartig. Es ist nicht mehr der Platz, der es einmal war. Gott sei Dank ist das ja nicht lebensnotwendig. Da lob ich mir meine lebensnotwendigen sozialen Kontakte wie Freunde und Familie, bei oder unter denen auch nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, aber denen man ganz ruhig erklären kann, was einem eventuell nicht passt oder daß man eine andere Meinung hat.
Und dann lob ich mir meine tolle Bloggergemeinschaft hier – auch hier gibt es – Gott sei Dank – mal verschiedene Meinungen. Und auch hier hat man mich schon das ein oder andere Mal zumindest zum Überdenken meiner Meinung oder Idee gebracht – ganz freundlich. Danke dafür.
Wie empfindet ihr das? Seid ihr auf Facebook, Instagram, LinkedIn und empfindet die Aggressivität ebenfalls so?
Ich kann und will es nicht mehr hören (und leider mußte ich es schon wieder). Es ist furchtbar und grauenhaft. Schon wieder hat ein Mensch bewußt Menschen umgebracht, getötet, erstochen. Einfach so – mitten am Tag – mitten auf der Straße – mitten unter Menschen.
Wir waren gestern einen Tag Ski fahren in Königsleiten. Das liegt 2 Stunden Autofahrt von unserer Haustür entfernt. Wir hatten einen tollen Skitag mit sensationellen Pisten, tollem Wetter, kein Betrieb an den Liftanlagen – perfekt. Es war ein rundrum gelungener Tag und wir saßen zum Abschluß noch bei einem Kaiserschmarrn, als uns diese Nachricht erreichte.
Bäähm. Alle Freude dahin und Fassungslosigkeit bei uns. Und sofort die Frage: Wie konnte das geschehen? Ja, wie kann so etwas geschehen? Indem ein Wahnsinniger (und in meinen Augen sind das alle Wahnsinnige, die alleine auf den Gedanken kommen, Menschen zu töten) sich ein Messer nimmt, damit herumspaziert und wenn es in seinem Hirn „klick“ macht, dann mit diesem Messer andere Menschenleben zerstört.
Ich will und muß euch die Details hier nicht erzählen, das ging und geht durch sämtliche Medien.
Und wieder sehe ich betroffene Gesichter unserer Politiker und Sätze wie „Ich fordere unverzügliche und lückenlose Aufklärung des Geschehens. Aus den gewonnenen Erkenntnissen müssen sofort Konsequenzen folgen, es reicht nicht zu reden.“ Und da bin ich dann einfach hilflos vor Wut. Ja, was nutzt uns denn dann diese unverzügliche und lückenlose Aufklärung? Welche Erkenntnisse hat man aus dem Attentat in Magdeburg, Würzburg oder Berlin gewonnen? Haben die schon irgendwann mal einen anderen Wahnsinnigen von so einer grauenhaften Tat abgehalten? NEIN!
Wieder war dieser Täter auffällig, wieder wegen Gewalttaten. Wieder war er wohl „psychisch krank“ ,wurde aber aus der Einrichtung entlassen. Und schon wieder hat man hier versäumt, bürokratischen Dingen nachzugehen. „Es gab dann wohl ein sogenanntes Dublin-Verfahren, das aber nicht zeitgerecht abgeschlossen werden konnte.“
Dieses Attentat erinnert sehr an das von Würzburg in 2021, bei dem ein psychisch kranker Somalier mehrerer Menschen umgebracht hatte.
Und ich sage es wirklich nur ungern, aber diese Taten von „Ausländern“ häufen sich und das läßt diverse Parteien – AfD und BSW – wieder Aufschwung geben (ich sage nicht, daß es unter den Deutschen nicht auch solche Täter gibt, das ist mindestens genau so schlimm). Der Zeitpunkt dieser Taten von Ausländern so kurz vor den Wahlen läßt ihre Forderungen nach Abschiebung und Grenzaufbau noch lauter und intensiver werden.
Auch hier trifft es dann wieder ganz viele unschuldige Menschen, die aus dem Ausland kommen, hier arbeiten, Steuern zahlen, Freunde gefunden, sich unserer Kultur und Traditionen angeglichen (da kann sich bei allem so mancher Deutsche eine Scheibe von abschneiden) und sich hier in Deutschland ein neues und sicheres Leben aufgebaut haben.
Und um es auf den Punkt zu bringen: Jede solche Tat ist nicht die von einem Afghanen, Tunesier, Syrer, Araber oder auch Deutschen ausgeführt, sondern von einem MÖRDER- egal, ob er physisch krank ist/war oder nicht. Das macht es nicht besser und einfacher zu begreifen, das tut aber das Deklarieren der Nationalität des Täters auch nicht.
ich grinse leise in mich hinein und zitiere bzw. schreibe zusammen, was ich heute in der SZ über e-Autos, gelesen habe.
Ich sag es trotz Grinsen im Gesicht, daß ich prinzipiell die Idee der Elektroautos recht gut finde, für mich das alles aber noch längstens nicht ausgereift ist und es noch viel zu viel „Baustellen“ gibt. Strompreise, Akkuleistung, Anschaffungskosten, Ladezeit für den Akku…. überzeugt mich im Moment noch nicht.
(Zitatanfang): Eis kratzen, einsteigen, orgeln. Nicht nur Oldtimer-Fans wissen, daß Batterien und Kälte keine Freunde sind. Nach einer frostigen Winternacht kann es schwierig werden, so ein altes Schätzchen zu starten. Deshalb nimmt mancher Besitzer eines 6-Volt- Käfers den zehn Kolo leichten Akku vorsorglich mit nach Hause. Heutzutage können die Energiespeicher eines E-Autos 900 Volt haben und 700 Kilogramm wiegen, wetterfühlig sind sie immer noch. Kühlt der massige Akku ohne schützende Garage und/oder Stromanschluß komplett aus, werden selbst Luxusautos zu Kurzstrecken- Krücken. (Zitatende).
Ja, kurz gesagt, benötigen im Extremfall Elektroautos auf Kurz- oder Pendlerstrecken bis zu 100 Prozent mehr Energie. Ein Testprogramm von NCAP (New Car Assessment Programme) ließ eine Reihe von Modellen bei minus 7 Grad Außentemperatur in 30 Minuten über eine Distanz von 23 Kilometern fahren – im Schnitt stieg der Energiebedarf dabei um 70 Prozent.
Der neue Audi Q6 e-tron ist einer der wenigen Stromer, die ihre Batterietemperatur live anzeigen können. Bei einem ausgedehnten SZ Test blieb der Eisblock zwischen den Achsen auch nach einer Stunde Konstantfahrt nahezu unverändert im einstelligen Gradbereich. Offensichtlich kühlt der Fahrtwind den Energiespeicher im Unterboden. Das schlägt sich nicht nur auf die Reichweite, sondern auch auf die Ladeleistung aus. Es dauert an der Ladestation mehr als eine Viertelstunde, um auf eine Batterietemperatur von 20 Grad zu kommen.
Ein Teslafahrer beklagt, daß er mit 90 Prozent Akkuleistung gerade 160 km weit gekommen. Und das Model 3 Standard Range mit Heckantrieb kann im Winter drei- oder viermal so lange brauchen, um die Batterie von 10 auf 80 Prozent zu laden.
Und gerade höre ich, daß Bayern Vorreiter im Verkauf von E-Autos ist. Nirgends in Deutschland wurden so viele E-Autos gekauft wie in Bayern. Respekt!!!!
Apropos Batterie: Mein Mercedes beklagt und meldet regelmäßig „Starterbatterie kritisch“ – sobald das Auto 3 Tage unbewegt in der Garage steht – ob Sommer oder Winter. Mittlerweile habe ich die dritte Batterie im Auto, nix hilft, Mercedes weiß nicht, warum das so ist. Bei der Aussage von Mercedes „das ist ganz normal, wenn das Auto mal länger steht“ kann ich nur lächelnd und Augen rollend ignorieren – genau so wie die Antwort auf meine Kommentar „ich bin vor 3 Tagen 800 km auf der Autobahn gefahren, da muß sich doch die Batterie aufgeladen haben“ – die Antwort eines jungen Schnösels „Ja, wenn die FRAUEN auf der Autobahn fahren, da wirds ja nicht schneller als 120 km/h“. Da wär ich ihm am liebsten ins Gesicht gesprungen- was ein dummes Vorurteil. Ich bin auf den Autobahnen, wo es „erlaubt ist und es die Situation zulässt“, durchschnittlich mit 180 km/h unterwegs.
Und nein, ich will jetzt nicht hören, daß das „gar nicht gut“ ist und das Tempolimit endlich eingeführt werden soll. Wenn ich schnell fahren kann, dann möchte ich schnell fahren.
Noch mal kurz zum ursprünglichen Thema: Fakt ist: Prinzipiell ist die Idee der E-Autos eine gute Idee, aber es ist alles noch nicht wirklich ausgereift – da müssen die Verantwortlichen noch mal gründlich überlegen und tätig werden.
In 5 Wochen haben wir den 23. Februar und damit Bundestagswahl. Und alle Parteien sind nun aus ihrem Winterschlaf erwacht und beginnen, die Wähler auf ihre Seite zu ziehen.
Ich sehe das mit viel lachenden und manchmal auch weinenden Augen.
Robert Habeck erscheint leuchtend in riesengroßem Format ungenehmigt auf diversen historischen Gebäuden.
Markus Söder drischt auf die “Ampel” ein und erklärt, dass er niemals mit den Grünen koalieren wird.
Olaf Scholz stellt sich grinsend in die Menge und erzählt von geplanten Aktionen, die er in seiner vergangenen 3-jährigen Amtszeit schon längst hätte durchführen können.
Alice Weidel ist die von der AfD gekürte neue “Kanzler(Kandidat)in der Herzen” (und da setzt bei mir ein wenig Angst und Verzweiflung ein).
Christian Lindner nimmt ein Bad in der nicht vorhandenden Menge und knabbert immer noch an seinem sogenannten “D-day” Papier.
Sahra Wagenknecht sieht in Putin immer noch unseren Freund, den wir nur noch überzeugen müssen, die Ukraine nun “in Frieden” zu lassen…
Und die anderen dümpeln einfach so umher.
Aber nur, weil mir die Grundsätze oder Ideen einer Partei nicht gefallen oder nicht mit meiner persönlichen Meinung in Einklang stehen, habe ich nicht das Recht, Wahlplakate zu beschmutzen, unangemessen zu bemalen oder schlimmstenfalls brutal zu zerstören.
Das ist Vandalismus, das ist Zerstörung Eigentum anderer, das ist ein “no go“. Und das hat überhaupt nichts mit politischer Meinung oder Meinungsfreiheit zu tun.
Es wird auf jeden Fall spannend – es wird sehr spannend.
Die, die ihren Vorsprung nach dem großen Knall im November ausgebaut hatten, schrumpfen wieder und andere legen stetig und gefährlich zu.
Ich habe meine Entscheidung getroffen und jeder hat das Recht auf seine eigene Entscheidung. Dass nicht alle gleich denken, ist auch logisch. Aber nutzt euer Wahlrecht und setzt euer Kreuz. ❌ . NOCH haben wir die Wahl und die Demokratie.
Einen schönen Sonntag euch allen – hier ist es knackig kalt und die Sonne scheint. Und ich weiß auch ohne offizielle Wetterwarnung, dass es glatt sein könnte 🙂
Ich bin ja der totale Bücherwurm – ich liebe das Lesen.
Schon zu Schulzeiten habe ich mir morgens meinen Wecker früher gestellt, damit ich noch etwas lesen konnte.
Ist dann auch schon mal passiert, dass ich die Zeit vergessen hab und dann „Ach du Schande, ist ja schon 7 Uhr – jetzt aber Gas geben“
Es gibt gaaaanz selten Tage, an denen ich nicht in einem Buch oder eben dem Kindle lese – Fachliteratur ja oft, aber dann zum Entspannen am Abend Romane oder Krimis – ich liebe Krimis. Psychothriller find ich richtig toll.
Und da gibt es dann gute und weniger gute Bücher – ist ja oft „Ansichtssache“. Manche leg ich nach einem gelesenen Drittel weg, weil ich damit gar nichts anfangen kann. Manche fesseln mich so, dass ich sie am Abend kaum weglegen kann. Und manche stehen seit Jahrzehnten in meinem Regal und ich hole die immer wieder raus.
So wie das Buch von Marilyn French „Tochter ihrer Mutter“ – ein Wälzer von knapp 1000 Seiten.
Aber heute lege ich euch ein anderes Buch ans Herz- „Lebenssekunden“ von Katharina Fuchs.
Das Buch spielt in den Jahren 1956-1961 und erzählt im Wechsel die Geschichte zweier Frauen vom Teenageralter bis in ihre frühen 20er. Angelika Stein wächst in Kassel auf und nach einem traumatischem Erlebnis ist es ihr größter Wunsch, professionelle Fotografin zu werden. Nach ihrer Ausbildung fängt sie beim „Tagesspiegel“ in Berlin an und muss sich gegen den chauvinistischen Zeitgeist der damaligen Zeit durchkämpfen, bis sie sich durch ein Bild Respekt über die Grenzen der Zeitung verschafft. Christina Magold wohnt in Ostberlin und gilt als talentierte Kunstturnerin für die DDR. Sie opfert den Sport alles unter, besucht ein Internat und trainiert bis zum Umfallen. Als sie bei einer Sportveranstaltung Thomas aus dem Westen kennenlernt, sich in ihn verliebt und ihre Familie deswegen von der Staatssicherheit unter Druck gesetzt wird, muss sich die junge Frau entscheiden, wohin ihr Weg gehen soll. Im Jahr 1961, kurz vor dem Bau der Mauer, begegnen sich die beiden Frauen und ihre Schicksale werden miteinander verknüpft.
Ich habe das Buch nun auch zum zweiten Mal gelesen und es begeisterte mich auch da. Flüssiger Schreibstil – manchmal etwas ausführlich – da hätte es nicht alle Details gebraucht – aber eine tolle Geschichte, die ich mir auch gut als Film vorstellen könnte.
Euch allen ein schönes Wochenende und mit viel Zeit zum Lesen für alle, die es so lieben wie ich.
Letzte Woche waren wir Möbel gucken, schon seit langem wollte ich in „meinem“ Zimmer etwas anderes stehen haben. Da stand noch eine Schrankwand, die ich mir 1995 gekauft hatte. Abgesehen hatte ich mich an dieser und so wirklich praktisch bzw. viel zum Unterbringen war da auch nicht.
Sprachs und wir zogen am letzten Mittwoch los. Zuerst zu Segmüller nach Parsdorf – Parkhaus ziemlich leer und wohl eine günstige Zeit zum Möbel schauen. Wars auch, es war wenig los und so zockelten wir durch die Abteilungen. Ich hatte eine gewisse Vorstellung und vom Holz her sollte es auch zu dem passen, was noch im Zimmer verbleibt (ich hatte vor ca 15 Jahren schon mal etwas aufgestockt.
Wir schlappten durch die Gänge und man wird wirklich überfahren von all dem, was dort ausgestellt wird, von superpraktisch (aber nicht passend für uns) zu hypermodern (auch nicht unser Stil).
Jetzt hatten wir auch ein kleines, aber nicht zu ignorierendes Problem: Die Dachschräge in diesem Zimmer. Diese fängt nach ca 1 Meter vom Türstock gerechnet an – da bleibt nicht wahnsinnig viel Platz bzw dürfen die Regale/Kommoden nicht sehr hoch sein. Wir hatten alles genau ausgemessen, wie weit ins Zimmer es dann maximal wie hoch sein dürfte. Und die Schräge ist schon echt „schräg“.
Geht es euch auch so? Wenn man eine Stunde durch so ein Möbelhaus schlappt, wird man wahnsinnig müde. Ich hatte nach 90 Minuten so gar keine Lust mehr, Männe wollte dann noch nach einer Couchgarnitur schauen. Gut – da kann man ja relaxen, man muß das Ding ja Testsitzen und – liegen :). Kann ich – kann ich gut.
Nach 2 Stunden die Erleuchtung: Hier finden wir nix passendes und meine Hoffnung war, daß wir wieder nach Hause fahren. Jetzt liegt aber XXXLutz direkt auf unserem Heimweg und Männe meinte, daß wir da jetzt auch noch vorbei schauen. Meinen laut und mehrmals klargemachten „galoppierenden Unterzucker“ ignorierte er.
Also ins Parkhaus – ziemlich leer (solltet ihr Möbel kaufen wollen – Anfang des Jahres ist eine super Zeit) und zum Eingang „gestolpert“.
Und da stand sie- ziemlich gleich hinter dem Eingang – MEINE WOHNLANDSCHAFT. Sie (also ich) kam, sah (auch ich) und siegte (die Wohnlandschaft). Zollstock raus, Zettel mit den Maßen raus und gerechnet und gedanklich hin und hergerückt. Ausstellungsware war es auch noch und so gab es einen anständigen Nachlass (Freude bei Männe und mir und dem Portemonnaie).
Es kam auch ziemlich schnell ein Verkäufer angerannt und beriet uns – mein Einwand, daß das alles richtig toll ist, sehr offen (läßt es nicht so wuchtig wirken) und nur evtl etwas wenig Schubladen hätte, wo man Kleinkram gut verräumen kann, wehrte er ab.
„Wir haben da weiter hinten noch ein passendes Highboard stehen, mit viel Stauraum und vielen Schubladen“. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Auch dieses wurde begutachtet, passt auch von den Maßen genau noch dazu und so saßen wir eine Stunde später am Schreibtisch des Verkäufers und unterschrieben den Kaufvertrag. Wir „buchten“ noch einen Service, der uns a) die zerlegten Möbel in den 2. Stock schleppen, b) die Möbel dann auch aufbauen und c) die alten Möbel mitnehmen und entsorgen. Wir wurden informiert, daß sich der Transportservice bei uns meldet, die Teile sind in zwei verschiedenen Lagern verteilt und das Highboard wird aufgebaut (Ausstellungsware) geliefert. Die Wohnlandschaft wir nicht komplett aufgebaut geliefert bekommen, da sich alles außer dem Highboard auch noch einmal im Lager befände und es keinen Sinn machen würde, dieses hier auszuliefern und die Ware aus dem Lager nochmal extra aufzubauen. Ging uns auch ein und so warteten wir auf den Anruf vom Auslieferservice, wann die dann kommen würden. Aussage des Verkäufers: Ca. 3 Wochen – okay für uns.
Unglaublich, bereits am Freitag riefen sie an und wir machten einen Termin für Montag aus – zwischen 13.oo und 15.oo Uhr würden sie kommen und aufbauen – prima.
Montag um halb zwei rief der Auslieferservice an, sie könnten sich etwas verspäten, da ihnen vom Verkäufer nicht mitgeteilt wurde, daß die Ware in zwei verschiedenen Lagern abzuholen sei. Okay, warten wir halt noch etwas – wir waren ja drauf eingestellt. Und ob meine doch tatsächlich benötigten 5 Umzugskisten noch eine halbe Stunde länger im Bad und im Flur stehen würde, war ja auch egal. Sah zwar wild aus aber so isses eben.
Um halb vier kamen die Jungs uns teilten uns als allererstes mit, daß sie heute nicht mehr aufbauen könnten, da das Ganze um die 4 Stunden dauern würde und sie noch eine Lieferung auf dem LKW hätten. Lange Gesichter unsererseits – gut, was nicht geht, geht halt nicht. Die alten Möbel nahmen sie mit, das Highboard brachten sie gut verpackt nach oben, die Kisten zum Zusammenbauen ebenfalls und weg waren sie wieder – sie kämen dann morgen gegen 14.oo Uhr.
Und ich wäre nicht ich (neugierig), wenn ich nach ner Stunde nicht gedacht hätte, „schau dir mal das verpackte Highboard an, mal sehen, wie es sich so an der Wand macht“. Mit Schere bewaffnet marschierte ich nach oben, entfernte die Noppenfolie und dachte mir: Ziemlich grau, der Korpus – hatte ich gar nicht so in Erinnerung.
Je mehr ich auspackte, umso klarer wurde mir : DAS ist nicht meine Wohnwand, das gehört nicht dazu. Fotos auf dem Handy rausgesucht und festgestellt, es war ein komplett falsches Highboard. Na super. Wir telefonierten sofort mit XXXLutz und stellten das klar, checkten aber, ob die verpackten Kisten jetzt zu DEM Highboard gehörten oder zu unserer gekauften Wohnlandschaft. Der Rest passte zu „uns“ und XXXLutz versprach, das richtige Highboard für den Ausliefer- Montageservice auf die Seite zu stellen.
Gestern kommt der Montageservice, holte das falsche Highboard ab, lieferte das richtige und machten sich an den Aufbau.
Es dauerte ca 2,5 Stunden, dann kam die Meldung, sie können nicht weiter aufbauen, es fehlten Teile in den Verpackungen – die Griffe für sämtliche Schubladen fehlen und ebenfalls eine Bodenplatte für ein weiteres Highboard. Es handelte sich hier um die Originalverpackung – da hat wohl jemand beim Zusammentragen der benötigten Teile tief und fest geschlafen. Läuft hier – zwar rückwärts, aber es läuft.
Bei dem komplett aufgebauten Highboard (mit integrierter Belichtung) hingen hinten die Kabel raus, allerdings fehlte der Anschluß für die Steckdose bzw. der Trafo. „Wir kommen morgen zwischen halb acht und acht und haben dann die fehlenden Teile dabei und bauen dann weiter auf“….Na, ich bin gespannt.
Und so sitzen wir hier seit halb acht und warten…..
Irgendwie habe ich das Gefühl, es klappt nichts mehr auf Anhieb und ohne Probleme. Allem muß man hinterher telefonieren und nachfragen. Bei einer Nachfrage nach einem Rechtsanwalt, der uns weiterhelfen könnte, haben wir 4!!! Anwaltskanzleien kontaktiert, unser Anliegen geschildert, gefragt, ob wir hier mit unserem geschilderten Nachfrage richtig sein – „Ja, wir melden uns in den nächsten zwei Tagen bei Ihnen“….. und so sitzen wir ebenfalls hier und warten auf die Rückrufe…
Edit: Die Herren des Montageservices hatten einen Unfall – leider konnte dem wartenden Kunden nicht Bescheid gegeben werden.
Aussage, wann und ob sie heute kommen „weiß Mann nicht“ .. aaaaaha.
Die Krankmeldungen in Deutschland sind im Moment so hoch wie schon lange nicht mehr. Durchschnittlich 15,5 Tage waren die Deutschen im vergangenen Jahr krank bzw. haben sich krankschreiben lassen.
In 2023 waren es 15,1 Tage pro Jahr, in 2021 waren es noch 11,1 Tage und den niedrigsten Stand der Krankheitstage seit 1991 hatten wir in 2007 mit 8,1 Tagen. Und nun haben wir knapp das Doppelte!??!! (Quelle: Arbeitsvolumenrechnung ( IAB))
Es ging ja auch noch nie so einfach wie im Moment. Ein Anruf beim Arzt meines Vertrauens und schon bekomme ich die Krankmeldung. Eigentlich verrückt, oder? Und eigentlich auch nicht richtig (in meinen Augen).
Ich verstehe jeden, der krank ist und nicht zur Arbeit gehen kann oder verantwortungsbewußt auch nicht gehen will. Aber es gibt auch viele schwarze Schafe, die dieses System im Moment sehr gerne ausnutzen und somit Urlaub oder Wochenende einfach mal schnell etwas verlängern.
Und nun kommt der Allianz-CEO daher und schlägt vor, einen Karenztag einzufordern – bedeutet, daß man den ersten Tag, den man sich krank meldet, nicht bezahlt bekommt. Finde ich eigentlich unmöglich und trifft hauptsächlich auch wieder die, die wirklich krank sind/waren.
Was wird passieren? Man schleppt sich in die Arbeit und steckt erfolgreich Kollegen an, die dann auch krank werden.
Auf der anderen Seite müssen wir den Krankmeldungen auch wieder etwas Herr werden – für mich eigentlich auch unmöglich, sich telefonisch krank melden zu können und nicht beim Arzt vorstellig zu werden.
DAS sollte man wieder abschaffen – sind wir krank, gehen wir zum Arzt. Ist doch eigentlich logisch, oder ? Da wird das ein oder andere schwarze Schaf dann doch eventuell ertappt werden – wobei man dem Arzt ja trotzdem erzählen kann, daß man die ganze Nacht mit Magen-Darm auf der Toilette verbracht hat. ABER man muß erst mal in der Praxis erscheinen – nix mit Anruf aus dem Urlaub.
Es gibt heutzutage sogar Firmen, die zahlen ihren Angestellten eine Prämie, wenn sie sich nicht oder wenig krank melden. Auch ein Idee – auf der anderen Seite schon traurig, daß man so agieren muß.
Bei mir (wie auch bei den meisten anderen Selbständigen) funktioniert ja nur das mit den Karenztagen – bin ich bei einem Fotoshooting- Termin krank, kann ich logischerweise nicht Arbeiten und habe dadurch einen finanziellen Verlust – wenn ich Glück habe, können wir den Termin nachholen – aber auch nicht immer. Manche Termine sind eben fix – z.B. Hochzeit, Kommunion etc.
Und so kommen wir mal wieder zu keiner gerechten Lösung – Karenztage sind sch…. Blaumachen find ich sch….. und sich krank in die Arbeit schleppen ist ebenfalls unverantwortlich und unkollegial. Von daher: Bleibt gesund, achtet auf euch und geht verantwortungsbewußt mit euch und euren Kollegen um.
Ich rede von Donald Trump. Immer, aber auch immer, wenn ich denke, es geht nicht schlimmer, kommt er und schießt noch etwas Unglaubliches hinterher…. Und ich frage mich wirklich, wie man so einen Menschen als PRÄSIDENTEN eines so großen und wichtigen Landes wählen kann. Sehen die Amerikaner, die ihn gewählt haben, nicht, daß er einfach größenwahnsinnig ist?
Hatte ich mich im November nach anfänglicher Aufregung wieder halbwegs beruhigt und mich meinem Schicksal ergeben, diesen Menschen als US Präsidenten nochmals 4 Jahre zu ertragen (betrifft mich ja nun erstmal nicht direkt, aber doch indirekt und ich habe Angst vor diesem Menschen, richtige Angst), rege ich mich gerade wieder über seine Dreistigkeit und noch viel mehr über sein „Dusel“ auf, daß er vor dem Gericht wieder einmal so davon kommt.
Hier ein paar seiner neuesten „Ideen“:
Grönland: Glaubt Trump doch, Grönland übernehmen zu können (wirtschaftliche und sicherheitspolitische Ziele sind seine Begründung) – Grönland gehört jedoch zu Dänemark, das scheint Trump nicht so ganz klar zu sein. Und er feuert noch hinterher. daß er „militärischen Druck“ für die Kontrolle über Grönland nicht ausschließt.
Kanada: Trump möchte die Eingliederung von Kanada als 51. Staat der USA. Sind wir hier bei „Wünsch dir was“? Die Kanadier wehren sich – genau wie die Grönländer – vehement dagegen – Trump erzählt fröhlich, die Kanadier würden sich darüber freuen, „Amerikaner“ zu werden.
Den Golf von Mexiko will er in nun „Golf von Amerika“ umbenennen – Größenwahn sag ich da nur!
Er macht das jetzt wie Putin – das Land will ich haben, das nehme ich mir jetzt.
Und selbst vor dem momentanen Feuerinferno in Los Angeles macht er nicht Halt und beschuldigt die Regierung, dafür verantwortlich zu sein:
Trump stellt sich vor die Presse und erzählt, Kaliforniens Gouverneur sei Schuld an dem furchtbaren Feuerinferno ist. WHAAAAT????. Hat Gouverneur Newsom das Feuer gelegt? NEIN, das war ein anderer Wahnsinniger und Wind und Blitzeinschläge und Dürre bzw. Trockenheit tun ihr Weiteres dazu.
Apropos Verurteilung: Dieser Mensch hat einfach so viel Macht, daß sich keiner traut, ihm das zu verhängen, was gerecht wäre. Eine angemessene Strafe und ein Einsitzen im Gefängnis. Daaaa gehört dieser Mensch meiner Meinung nach hin – Hinter Gitter – und nicht ins Weisse Haus.
Was mich am meisten nervt, ist, daß er wahrscheinlich mit zwei blauen Augen vor Gericht davon kommt – alleine die unten genannten Prozesse, wegen denen er angeklagt ist, würden für eine sehr lange Zeit „Wasser und Brot“ reichen.
Punkt 1: Schweigegeld für ex-Porno Star – 130.000 Dollar Schweigegeld hat er gezahlt – juristisch gehts aber nicht um die Zahlung, sondern um deren Verbuchung. Trump hatte Geschäftsunterlagen gefälscht, um die Zahlung zu verschleiern. Trump droh(t)en bis zu 4 Jahren Haft.
Punkt 2: Sturm auf das Kapitol: Anhänger Trumps haben verhindern wollen, daß der Kongress Joe Biden zum Sieger der Präsidentschaftswahl 2020 ausruft. Außerdem behauptete er, die Wahl sei manipuliert worden und er setzte Amtsträger unter Druck, den Ausgang der Wahl entscheidend zu ändern.
Punkt 3: Geheimdokumente: Als Trump im Januar 2021 das Weisse Haus verlassen mußte, hatte er kistenweise geheime Akten mitgenommen und in seiner Privatresidenz in Florida gelagert. Das Nationalarchiv forderte diese zurück aber Trump lieferte nur einen Teil davon wieder ab. Im August 2022 beschlagnahmte dann das FBI weitere Akten und ihm werden Verstöße gegen Anti-Spionage-Gesetze vorgeworfen.
Punkt 4: Georgia: Anklage wegen Verschwörung (um das knappe Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 in Georgia zu kippen). Anfang 2021 hatte Trump Brad Raffensperger – Secretary of State – aufgefordert, 11.780 Stimmen „zu finden“ (Der Abstand auf das Ergebnis des Wahlgewinnes Joe Biden).
(Die genannten Fakten habe ich mir unter http://www.tageschau.de zusammengesucht, sind also nicht MEINE verfassten Fakten, sondern „ausgeliehene“).
Und dann folgen noch Zivilprozesse wegen sexueller Belästigung und und und …..
Jeder andere wäre für diese Prozesse schon längstens verurteilt und das Urteil wäre auch schon vollstreckt worden. Aber hier sieht man wieder, Macht und Geld sind mächtig……