Sie kann’s nicht lassen…

Oh- ich reg mich manchmal sooo über mich selbst auf … seit drei Tagen sag ich mir

„Kerstin – es ist ALLES erledigt- das meiste eingekauft, Betten frisch gemacht, Gästezimmer fertig, Bäder für die Gäste geputzt, beruflich ALLES erledigt, letzte Rechnung raus, Umsatzsteuer-Voranmeldung vorbereitet“…

Und ich lieg nachts wach und das Gedanken-Karussell dreht sich, so dass einem ganz schwindelig wird.

HEUTE hab ich das erste mal seit ner Woche wieder relativ gut geschlafen und mein erster Gedanke dann heute früh? Ooooch, so ganz ohne Plätzchen geht doch nicht, ich back noch eine klitzekleine Menge. (Ich wollte dieses Jahr wirklich nicht backen, ich darf nicht und Männe steht nicht soooo drauf).

Jetzt hab ich doch noch Schokobrot gebacken – liebt meine Schwester und nachdem meine Family ja dieses Jahr zu uns kommt..

Och – ein paar Schokomandeln nebenher sind ja auch recht flott gemacht …

Spritzgebäck hatte ich schon lange nicht mehr – auch noch gemacht

Und noch ein paar andere …

Zwischendurch das Chaos in der Küche beseitigt und noch schnell ein Kosmetiktäschchen genäht, weil ich schon ein total schlechtes Gewissen hatte ob der Nähmaschine, an der ich schon Monate nicht mehr gesessen bin.

Noch schnell ein kleines Video für Instagram erstellt und mit Musik versehen, man muss sich ja den Social Media Kanälen stellen 🙂

Und nun ist der Tag fast rum und mein Buch liegt da, Strickzeugs ebenfalls und ich überlege, was kommt jetzt?

Der Plan für morgen: Ich mach gaaar nix – absolut nix …. Immer wenn du dein Leben planst, fällt ihm Hintergrund der Alltag oder Schicksal lachend vom Stuhl ….

In diesem Sinne – ein schönes Wochenende

Robert Habeck und der Weihrauch…

Anders kann ich es mir nicht erklären – er hat meiner Meinung nach zu doll an dem Weihrauch geschnüffelt und das hat sein Hirn benebelt.

Ein bisschen Weihnachtsstimmung für euch 🙂

Wie sonst kann am auf die absurde Idee kommen, künftig den Azubis einen Zuschuss zum Führerschein finanzieren zu wollen???

Hallo?? Die Grünen??? Die gegen jegliche Art von 4-Rädern sind und momentan erfolgreich Straßen (für Radwege) verengen, Parkplätze wegreduzieren, Innenstädte autofrei haben wollen, Dieselverbote aussprechen….

Gleichzeitig will er die Milliardärsteuer einführen – wahrscheinlich finanziert er dann damit die Führerscheine der Azubis.

Jetzt mal ganz ehrlich- wir haben uns die Führerscheine doch auch selbst finanziert – oder von Mama und Papa/ Opa und Oma nen Zuschuss bekommen.

Muss jetzt der Staat da auch noch finanziell eingreifen? Ich finde NEIN! Zumindest nicht so.

Wen fördert er damit? Die Azubis! Die Fahrschulen! Eventuell die Autoindustrie! Prinzipiell super Idee – aber dann gleichzeitig dafür zu sorgen, dass weniger Autos unterwegs sein können, ist doch total widersprüchlich.

Wenn er etwas für die Azubis tun möchte und gleichzeitig seiner grünen Antiauto- Ideologie folgen will, warum finanziert er den Azubis nicht die öffentlichen Verkehrsmittel? DAS wäre sinnvoll.

Ich verstehe nicht – ihr vielleicht? Ich lasse mich aber auch gerne belehren.

Schluß, Aus, Abgehakt und Erledigt…

Weihnachten kann kommen – „ich habe fertig“ (wer kennt ihn nicht, den genialen Ausbruch und Abschlußsatz von Giovanni Trapattoni?)

Ich kann es selbst kaum glauben, ich habe ALLE meine Weihnachtsgeschenke besorgt und sogar schon verpackt. Liegt alles parat – ich bin wirklich fertig und so „früh“ habe ich es noch nie geschafft – exakt 10 Tage vor Weihnachen ist die Geschenkaktion beendet und erledigt.

Ich freue mich riesig, daß ich es in diesem Jahr endlich mal so wie schon Jahre zuvor geplant und immer wieder umgeworfen hinbekommen habe und nun den letzen Tagen vor dem Weihnachtsfest völlig entspannt entgegenblicken kann.

Es kommt sowieso noch etwas Hektik auf, wenn man dann für die Weihnachtstage einkauft und das Haus voll Family hat, worauf ich mich aber sehr freue.

Die letzen 14 Tage hatten es zwar in sich (Diamantene Hochzeit Mama und Papa in Hessen, Besuch von drei Lieblingsmenschen, Night of the Proms, Weihnachtsmarktbesuch, zwei Fotoshootings mit anschließender Bearbeitung, Ritt durch die City zwecks Geschenkverteilung an meine besten Kunden (wieso trau ich der Post und dhl nicht mehr und fahre die kleinen Präsente persönlich vor Ort? – Ihr kennt meine Erlebnisse….) Verpacken und verschicken (ja, außerhalb Münchens muss ich in den sauren Apfel beissen und den Dienst von dhl in Anspruch nehmen) von Christstollen aus der elterlichen Bäckerei…

Apropos Weihnachtsmarkt – bei den Gang durch die City bin auch ich am größten Weihnachtsmarkt in München vorbeigekommen – der schönste ist es nicht, aber wenn man schon in der Stadt ist, bummelt man einfach mal um die Buden. Hier eine kleine Auswahl meiner Impressionen:

Es wiederholt sich ja alles -vieles aber es sind auch wirklich tolle Sachen dabei, die Sterne zum Beispiel finde ich wunderschön und würde es bei mir mit der Weihnachtsdeko nicht fast schon ein wenig eskalieren, hätte ich noch einen mitgenommen.

Der für mich schönste Weihnachtsmarkt ist der in Haidhausen am Pariser Platz – klein, überschaubar, gemütlich und unhektisch (meistens).

Und wie ich so durch die City laufe und in die Schaufenster gucke, finde ich doch so manchen besonderen Anblick:

Die Törtchen fand ich einfach sensationell und Gott sei Dank hat in dem Moment, als ich an der Tür war, der Verstand eingesetzt – nein Kerstin – so gar nix für dich und deine Insulinresistenz. Also auf dem Absatz kehrt gemacht und zu Hugendubel und mich mit einem Buch getröstet 🙂 Hält eh länger und kann man immer wieder …. wenns gut ist.

Nachdem ich dann am Freitag recht fertig von allen Aktionen auf der Couch lag und getönt habe, daß ich am Samstag „absolut gaaar nix machen und nur faul Löcher in die Gegend gucken werde“ kam der Samstag.

So ganz mit den Löchern in die Gegend gucken und absolut nix machen hat es natürlich nicht funktioniert – ich habe sämtliche Geschenke liebevoll verpackt, ich habe drei mal Raysin gegossen (ein paar Geschenkanhänger, ein Weihnachtsgeschenk, ein paar Dekoteile, die an die Geschenke geklebt werden) und am Abend waren wir mit einer Freundin am Christkindlesmarkt auf einen Glühwein verabredet – Samstag abend! War das voll – nicht wir, der Markt. Aber schön wars und zum Abschluß des Abends war Couching angesagt und ein „alle Jahre wieder“ -Film…. Wer kennt ihn?

Genau – Love actually -tatsächliche Liebe – schauen wir uns jedes Jahr kurz vor Weihnachten an. Und ist immer wieder herrlich.

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So – meine gestrige Arbeit – keine Löcher in die Luft gestarrt – aber Spaß hat es gemacht.

Ich wünsche Euch einen schönen dritten Advent.

Vielen Dank, lieber Max L.

Ich freue mich seit Wochen hier wirklich sehr über einen sehr eifrigen Leser meines Blogs. Max L. liest sich seit dieser Zeit unermüdlich durch meinen Blog und mein Geschreibsel, so daß sich doch tatsächlich seit meinem Beitrag über meine Statistik vom 04. November diesen Jahres noch mal erheblich was an meiner Statistik für 2024 getan hat.

Ich habe seit diesem Beitrag vom 04.11. tatsächlich 1000 Aufrufe mehr, knapp 200 Besucher mehr, gute 300 Likes mehr und 35 Kommentare mehr „eingeheimst- davon ganz viele Likes von Max L.

Haut meine Statistik drastisch nach vorne 🙂 und von daher lieber Max L ein ganz herzliches Danke schön für deine Besuche auf meinem Blog.

Wollte ich zu Anfang der Woche gleich mal vermelden – eine richtig „wilde“ Woche liegt hinter mir – Dienstag ins Heimatstädchen, Mittwoch Diamantene Hochzeit meiner Eltern mit feierlichem Akt in einer Kapelle und richtig toller Familienzusammenkunft und leckerem Essen am Abend. Donnerstag zurück nach München mit einem meiner Lieblingsmenschen im Auto, Donnerstag nachmittag bis Donnerstag Abend Fotografieren einer Loungeparty, Freitag Ankunft der beiden Lieblingstanten und abends in der Olympiahalle die Night of the Proms – seit mittlerweile 26 Jahren aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Samstag Christkindlesmarkt mit den Lieblingsbesuchern, Sonntag gemütlich und am Abend lecker beim Asiaten und heute Aufbruchstimmung des Besuches und ich bin beim Ordnung machen, Betten abziehen und Wäsche machen, Staubsaugen und was man sonst noch so tut, wenn der Besuch wieder abreist.

Heute fotografiere ich noch einen „privaten“ Christkindlesmarkt von einem meiner Kunden und dann hab ich die ganze Woche außer Freitag nix auf dem Programm….den normale Alltagswahnsinn vor Weihnachten zähle ich mal nicht dazu.

Habt eine schöne Woche

DHL – eine im Wahrsten Sinne des Wortes – UNGLAUBLICHE GESCHICHTE

Wer von euch kennt sie nicht? Die Gebrüder Grimm!!! Was haben wir ihre Geschichten vorgelesen bekommen, selbst gelesen, uns auch etwas gegruselt, trotzdem wieder vorlesen lassen…
Aber was sich dhl hier wieder geleistet hat, dagegen ist Rotkäppchen gar nix.

Mein Papa (also meine Eltern) hatten ja eine Bäckerei und er backt mit seinen 82 Jahren zur Weihnachtszeit immer noch Stollen. Ich wage mal zu behaupten, er ist der beste Stollenbäcker Deutschlands.
So manch einer, der meinte, er mag überhaupt keinen Stollen, holt sich diesen jetzt regelmäßig zur Weihnachtszeit bei meinem Vater. Früher fuhr er auch noch zu den Weihnachtsmärkten, ist heute nicht mehr nötig, die Leute bestellen telefonisch bei ihm und holen sich die Stollen kiloweise ab.

So, ich – 400 km entfernt von daheim – brauchte jetzt vor Weihnachten und dem ersten Advent auch ein paar Stollen, einen für uns, einen für eine Veranstaltung, einen großen für das adventliche Grillen am Samstag in der Nachbarschaft und zwei „zur Reserve“. Bestellt habe ich 2 x 1 Kilo Stollen und 2 x 1,5 Kilo Stollen. Macht ziemlich genau 5 Kilo Gewicht aus. Gut – noch etwas Verpackung drumherum.

Mein Papa marschiert am Mittwoch, den 20.11. zur Post und gibt das Stollenpaket auf. Die Dame am Schalter hat es gewogen, Paket mit 5 Kilo, Porto verlangt und losgeschickt. Es wurde Donnerstag, es wurde Freitag, Samstag, Montag und Dienstag – kein Paket hier in München – ich meine, wir sind innerhalb Deutschlands. In dieser Zeit hätte ich es fast zu Fuß abholen können.

Am Mittwoch (27.11) – eine Woche später – um 11. 00 Uhr rief mein Papa an und meinte: „Du glaubst nicht, was eben geliefert wurde. Das Paket mit den Stollen – Gewicht stimmte nicht und von daher wurde es wieder zurück geschickt.“ Sag mal, habt ihr sie noch alle der Reihe nach? Man geht an den Schalter der Post, läßt das Paket wiegen, bezahlt das nötige Porto und dann stimmt das nicht? Und anstatt Nachporto beim Empfänger zu verlangen (hat man doch immer schon so gemacht) schickt man es wieder an den Absender? Ich bin fast geplatzt vor Zorn.

Dienstag hätte ich die ersten Stollen gebraucht, das war ja jetzt rum – wichtig war mir jetzt noch das nachbarliche Adventsgrillen und mein Versprechen, einen besonderen Stollen als „Nachtisch“ mitzubringen.

Männe und ich haben dann meinen Papa gebeten, das Paket nochmals auf die Post zu bringen und zu schicken, diesmal als „Express“ – bedeutet innerhalb von 24 Stunden Auslieferung zum Empfänger. Der Spaß kostet 30,00 Euro (DREISSIG). Gut, Paket wurde wieder zur Post gebracht und wurde dort um 12.07 Uhr eingescannt .

Und ihr geht richtig in der Annahme, daß das Paket am Donnerstag NICHT angekommen ist. Nein – auch nicht am Freitag (Express ???? 24 Stunden ????) Mittlerweile war das Teil 48 Stunden unterwegs. Ich habe dann den Sendungsverlauf angeschaut und festgestellt, daß das Paket am Mittwoch um 12.07 Uhr zwar auf der Post „gescannt“ wurde aber seitdem ist NIX passiert.

Natürlich habe ich dann bei DHL Express angerufen und mein Problem geschildert, die Dame war sehr freundlich und meinte auch „sowas geht ja überhaupt nicht, was ist denn da schief gelaufen“ – gute Frage, hat sämtliche Daten aufgenommen, selbst den Sendungsverlauf gecheckt und keine weiteren Informationen sehen können. Sie meinte dann, sie gibt es weiter und notierte sich meine Telefonnummer und Email Adresse. Es würde sich heute noch jemand in dieser Angelegenheit bei mir melden.

Und ihr geht wieder richtig in der Annahme, dass sich KEINER bei mir gemeldet hat. Am Freitag abend um 22.01 Uhr NEWS im Sendungsverlauf – das Paket ist in der Verteilerstation in Frankfurt angekommen – woooooo bitte war das Paket zwei Tage lang? Um 23.08 Uhr die Meldung „Das Paket hat die Verteilerstation Frankfurt verlassen“ – Hallelujah – es ist unterwegs – hoffentlich in die richtige Richtung.

Samstag früh 08.14 Uhr: Das Paket ist in der Verteilerstation München angekommen – es wird doch nicht vielleicht heute geliefert werden? Pünktlich zumindest zum Adventsgrillen? Neuester Stand um 09.01 am Samstag: „Das Paket hat das Verteilerzentrum München verlassen“ – sprich ist auf dem Lieferauto.

NEEEEEIIIIINNNN – es ist immer noch nicht da. Nachfragen bei DHL Express – ja man könne nicht genau sehen, wo sich das Paket gerade befindet, vielleicht kommt es am Samstag noch – vielleicht auch nicht.

Ich also losgerannt und hab noch Stollen gekauft – NEIN, gebacken hab ich selbst keinen, erstens kann ich es längstens nicht so gut wie mein Papa, zweitens wäre das viel zu aufwändig und zeitraubend gewesen – ich hätte es zeitlich gar nicht mehr schaffen können.

Neuester Status eben gerade (Montag, 02.12. 08.45 Uhr) im Sendungsverlauf: Sendung sortiert Munich – Germany 02.12. 2024 um 05.02 Uhr – was wird denn jetzt noch sortiert in dem Auto?

Ich habe soooo viel Wut in mir – ich könnte wirklich platzen und heulen vor Zorn. Was ein Scheiss-verein. Ich geh damit echt viral – also nicht nur hier – ich werde das echt veröffentlichen und die Trulla in der Poststation Schlüchtern bekommt am Mittwoch (da bin ich dann vor Ort) einen dermaßenen Einlauf – ich brülle die ganze Poststation zusammen (bringt nix, aber ich bin es los) – mir total egal, was die von mir denken. Geschäftsführer will ich sprechen und einen Brief geht natürlich auch dahin.

Und dann will ich bitte meine (Papas) 30 Euro Expresszuschlag zurück und das Geld für die gekauften Stollen – die können sich echt warm anziehen dort.

Fazit: Bitte überlegt euch, wo ihr Eure Pakete aufgebt – ich werde es in Zukunft NICHT mehr bei dhl machen. Hermes ist eine Alternative – wobei die ja mal mein Paket bei der Nachbarschaft abgegeben haben und dabei die elektrische Garage bzw. das Garagentor kaputt gemacht haben – auch nicht sehr vertrauenserweckend…..

Die Evolution des Adventskalenders: Von Tradition zu Luxus

Es fing alles mal ganz harmlos an: Die Aufregung drosseln, bis das Christkind kommt: Ende des 19. Jahrhunderts wurde an jedem Dezembertag ein neues weihnachtliches Bildchen an die Wand gehängt oder ein Kreidestrich von der Tafel gewischt.

Dann gab es die Adventskalender, bei denen man ein Türchen öffnen konnte und ein weihnachtliches Bild zum Vorschein kam – gibt es heute noch als Postkarten zu verschicken und das mache ich sehr gerne.

Der erste gedruckte Adventskalender veröffentlichte im Jahr 1902 die evangelische Buchhandlung Friedrich Trümpler in Hamburg. Sie entschieden sich für eine Weihnachtsuhr mit den Zahlen 13 bis 24, ab 1922 bekamen diese Uhren 24 Felder. Er kostete damals 50 Pfennig.

Ein Jahr später folgte der Münchner Verleger Gerhard Lang. Der Kalender „Im Lande des Christkinds“ enthielt einen Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einen mit 24 Feldern für die ausgeschnittenen Teile. An jedem Tag im Advent durften die Kinder ein Bild ausschneiden und diesen in das vorgesehene Fenster einkleben. Am Heiligabend gab es ein Bild von dem weiß gekleideten Christkind.

Es folgten die heute noch traditionellen Adventskalender mit den Schokolade-Figuren – das war spannend. Am 6. Dezember war immer ein kleiner Schokonikolaus drin. Über die Qualität der Schokolade sprechen wir nicht – uns hat es einfach geschmeckt.

Aber was heute unter anderem als Adventskalender angeboten wird, finde ich echt unmöglich und völlig aus dem Ruder gelaufen. Was ich noch wirklich nett finde, sind Tee-Adventskalender – jeden Tag ein Teebeutelchen.

Die neuesten Hypes: Gefüllt wird der Adventskalender nun mit Strickgarn, Gewürzen, Gin, Wein, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetik. Rituals zum Beispiel bietet seine Adventskalender um die 100 Euro an.

Völlig überzogen der Adventskalender von Estée Lauder „Holiday Countdown“ für nette 275 Euro – die Marke Dr. Barbara Sturm möchte für „das ultimative, luxuriöse und unschlagbares Geschenk“ unschlagbare 495 Euro haben.

In diesem Jahr steigern wir uns nochmals: Die Hightechmarke Augustinus Bader – aber die versagen schon bei der Herstellung ihres Adventskalenders – es gibt nur 12 Türchen. Und ein Adventskalender hat nun mal schon von Anbeginn 24 Türchen. Aber warum nur 12 Türchen? Ich sage es euch: Der Preis lässt wohl keine 24 Türchen zu, den beim Preis von 525 Euro gibt es tatsächlich nur 12 Mal Rich Cream, Augenpatches, Gesichtsöl und Retinol – bei „La Mer“ kostet der 12-türige Adventskalender sogar 655 Euro.

Ja sagt mal, haben wir jetzt den Bezug zur Relation total verloren? Was schenke ich denn meiner/meinem Liebsten dann zu Weihnachten? Wahrscheinlich nix mehr.

Wobei ich die Idee, 24 nette Kleinigkeiten jeden Tag zu verschenken, anstatt geballte Masse am 24. Dezember schon sehr reizvoll finde – natürlich ist dann nach dem 24. Türchen Schluss und der Heilige Abend konzentriert sich darauf, nett zusammen zu sitzen und nicht hektisch Geschenke auszupacken und darauf zu gucken, ob sich das Gegenüber auch wirklich freut.

Unser Adventskalender in diesem Jahr ist auch außergewöhnlich aber laut Männe wirklich sinnvoll: Der von/mit Lübecker Marzipan – der hat doch wirklich 31 Türchen. Laut Männe sind die Macher dieses Adventskalenders wirklich schlau, denn wer hört denn kurz vor Ende des Monats auf zu zählen und läßt die letzten 7 Tage des Monats „ungefüllt“ verstreichen?

Ich habe mich mal auf die „Wurzeln des Adventskalender“ zurückbegeben und meinen beiden „Besties“ einen Adventskalender selbst gemacht – 24 Türchen und hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Foto von uns – mal alleine und mal alle drei zusammen. Das war echt Arbeit – Fotos raussuchen, klein ausdrucken, ausschneiden, Deckblatt vom Kalender mit dem Plotter erstellen lassen und und und… Über 3 Stunden hab ich rumgebastelt. Aber nachdem die so gelungen sind, habe ich mir natürlich auch einen basteln müssen und ich freue mich heute schon, wenn ich die Kalender den beiden am 30.11. übergeben werde.

Extra für Euch hab ich schon mal ein Türchen geöffnet, damit ihr reinschauen könnt – Foto ausgschnitten und eingeklebt, Deckblatt mit „Türchen“ versehen, nummeriert und schon bastelst du Stunden daran rum 🙂 Und ja, das mache ich, bevor ich mich über das allabendliche Fernsehprogramm aufregen muss – bzw. ich reg mich nicht mehr auf, ich mache etwas (für mich) Sinnvolles…

Winterfreuden: Schneebedeckter Morgen und DIY-Ideen

Es hat geschneit – gestern früh bin ich wach geworden und die Dunkelheit im Schlafzimmer war nicht nur der frühen Uhrzeit geschuldet – das Dachschrägenfenster war zugeschneit.

Jipiih – ich liebe das weiße Zeugs – bin aus dem Bett in die Klamotten gesprungen und (jahaaaa – ungewaschen) gleich mal mit Kamera raus. War soo eine tolle Stimmung …

Frisch war’s – richtig frisch aber schön.

Und da ich so schön durchgefroren war, gabs danach ne heiße Dusche – auch herrlich.

Und weil es gerade so winterlich ist, habe ich hier ein paar Basteleien, die ich vorgestern Abend entstehen habe lassen, für euch abgebildet.

Die einen schauen Fernsehen, die anderen Instagram und basteln nach Inspirationen los

Erstes Foto ist ein Drahtstern, den ich mit Makramee Garn umwickelt und mit selbst gegossenen Raysinformen beklebt habe, Tannenzweig dran und Lichterkerze drumgewickelt, fertig…

Zweites Foto: Baum aus einem ausrangierten Buch – einfach gefaltet. Ihr befreit euer ausrangiertes Buch vom Paperback und trennt euch ca 100 Seiten raus und faltet dann so:

Drittes Foto selbstgebastelter Stern mit Lichterkette –

Vierte Foto Stern aus Butterbrotpapier-Tüten

Fünftes Foto selbstgegossene Raysinsterne als Kerzenhalter/Adventskalender

Sechstes Foto: selbst geplotteter Adventskalender mit Fotos innen

Ich liebe es, zu Basteln und Sachen selbst zu gestalten. Mein Traum wäre ein kleines Lädchen, in dem ich werkeln und meine selbst gemachten und selbst entworfenen Ideen und Dinge verkaufen könnte.

Idee ist ein klitzekleiner Laden in einem alten Häuschen mit zwei Fensterchen und zwei Stufen hinauf. Im Lädchen viel Wolle zum Verkaufen, zwei Schaukelstühle, viel Platz, um die selbst hergestellten Dinge zu präsentieren, kleine Küche und ich strickend oder bastelnd im Laden stehend….Vielleicht ein paar gerahmte Fotos, die ich gemacht habe, an den Wänden… Man (Frau) darf ja auch mal träumen….

Steuerfragen und Einkaufswagen-Chaos: Mein ärgerlicher Alltag

Drei Tage in einer Woche, an denen ich mir gedacht habe, was läuft denn hier noch alles schief?

Tag eins: Ich rufe beim Finanzamt an und erkundige mich wegen einer Sache, bei der ich mir nicht sicher war/bin. Okay, da war ich die Ahnungslose, gebe ich zu, deswegen habe mich mich erkundigen wollen. Eine unerhört arrogante und unheimlich unfreundliche Dame am anderen Ende blaffte mich durchs Telefon an: „Da müssen Sie sich eben einen Steuerberater leisten, wenn Sie das nicht wissen“ – hallo???? Gehts noch? Und meine Antwort, ich hätte mich im Internet schlau gemacht und gelesen… wurde durch ein genervtes….“Immer dieses Halbwissen aus dem Internet – nehmen Sie sich einen Steuerberater und dann wissen Sie es“ abgewürgt…. Sehr nett. Name notiert und ich überlege noch, ob ich nicht demnächst mal einen Brief an den Vorgesetzten schreibe…..

Tag zwei: Ich bekomme Post vom ….. Finanzamt -wirklich lustig. Andere Baustelle aber trotzdem. Aufforderung mit Androhung eines Zwangsgeldes wenn ich meine Umsatzsteuer-Voranmeldung für 2023 nicht bis zum 12.12.2024 abgebe.
Ich hektisch in meinen Unterlagen gesucht, kann nicht sein, hab ich schon längstens abgegeben und ist auch abgerechnet. Und da finde ich es: Abgegeben – elektronisch – mit Transferticket und damit Nachweis, dass es beim Finanzamt eingegangen ist.
Ich mich ans Telefon geklemmt, eine Dame am Telefon (diesmal nett und hilfsbereit) und ihr erklärt, daß ich alles fristgerecht abgegeben habe, alle 4 Quartale für 2023 sind abgerechnet, verrechnet und erledigt. Sie meinte, sie hätte nix vorliegen – sehr komisch, wenn ich das Geld für diese Meldung vom Finanzamt schon erstattet bekommen haben.

Also Bitte an mich, diese Meldung nochmals zu elektronisch senden. Ich also im Buchhaltungsprogramm die Meldung rausgesucht und auf „Versenden“ geklickt – geht nicht, da diese Meldung schon elektronisch übermittelt wurde (ach). Ich könnte nun eine berichtigte Meldung erstellen – will ich nicht, ich will nix berichtigen, die Meldung ist ja richtig oder ich könne sie löschen und nochmals eingeben. Will ich ebenfalls nicht, weil meine ganzen Daten dann weg sind und ich werde den Teufel und diese Meldung nochmals erstellen.

Meldung nochmals ausgedruckt, mit Transferticket und Nachweis, wann ich sie elektronisch übermittelt habe und ab zur Post und per Einschreiben/Rückschein ans Finanzamt geschickt. Ich bin gespannt.

Heute beim Einkaufen – ich bin im PEP in der Tiefgarage im untersten Stockwerk – da ist alles abgesperrt – ich also wieder ein Stockwerk nach oben gegurkt oben und dort geparkt. Drogerie, Bäcker, Metzger und dann Edeka. Bei Edeka hab ich mir einen Einkaufswagen geholt und den schön befüllt. So, und leicht verpeilt, wie ich manchmal bin, bin ich mit dem Lift erst mal wieder nach ganz unten im Parkhaus gefahren – da stehe ich fast immer!!!! Mein Stockwerk – mein Parkplatz! Geh durch die Türe in Richtung meines Autos und denke „Hääää??? Wo issn mein Auto?“. Ach Shit- ist ja ein Stockwerk weiter oben. Ich also wieder in den Lift und ein Stockwerk nach oben gefahren und da steht er doch – mein Flitzer. Ich hab das Auto beladen und will den Einkaufswagen zurückbringen – auf jeder Etage im Parkhaus ist eine Ecke, an der man die Einkaufswagen wieder zurückbringen kann, anketten, Chip oder Euro entnehmen und das wars. Tja nur haben sich die Macher der Einkaufwagen ja etwas ganz Tolles einfallen lassen. Die passen nicht alle ineinander, sind nicht alle baugleich und die Macher des Einkaufszentrums sind genau so toll. Also- du kannst nicht alle Einkaufswagen in jedem Stockwerk abgeben – du musst dir vorher Gedanken machen, wo du einkaufen willst, dementsprechend mußt du parken. Sprich, will ich zu Edeka, darf ich nicht auf Ebene X parken, da werde ich meinen Einkaufswagen nicht los. Und ums ganz schräg zu machen, kann ich auf jeder Etage nur zwei Arten von Einkaufswagen zurückgeben – steht aber nicht dran, welche.
Viele sind dann einfach so entnervt, die lassen die Einkaufswagen dann einfach so da stehen, manche hängen falsch rum ineinander, manche haben gar keine Kette, manche sind dann einfach so dort abgestellt, man kann noch den Plastikchip oder den Euro sehen – die Menschen sind einfach nur genervt und lassen die Karren dann eben da und verzichten auf ihren Euro.


Man muss also – kennt man sich nicht aus, probieren, welcher Einkaufwagen auf welcher Etage wieder zurückgeben werden kann. Man hat aber vorher schon sein Parkticket bezahlt, stellst du nun fest, daß dein Einkaufswagen hier nicht zurückgegeben werden kann, mußt du zurück ins Einkaufszetrum, mit dem Lift ein Stockwerk nach oben, mußt hoffen, daß du deinen Einkaufswagen dort los wirst, und kannst dann wieder zu deinem Auto zurück und aus dem Parkhaus fahren. Dafür hast du aber nur 15 Minuten Zeit.

Ich stelle mir gerade ein älteres Ehepaar vor, die gemütlich ihre Einkäufe im Auto verstauen, dann feststellen, daß die ihren Einkaufswagen nicht losbringen, erst mal herumgucken und fragen, was zu tun sei, dann die Einkaufskarre durchs Parkhaus zurück zum Lift schieben, dort ein Stockwerk nach oben fahren und versuchen, dort das Ding loszuwerden. Dann gehts wieder eine Etage nach unten, durchs ganze Parkhaus bis zum Auto und oben an der Ausfahrt geht die Schranke nicht auf, weil die 15 Minuten „Kulanzzeit“ abgelaufen sind …..

Ansonsten ist auch diese Woche schon fast wieder vorbei und es geht wirklich mit Riesenschritten auf Weihnachten – ich freu mich drauf, meine komplette Family rückt über die Feiertage an und wir werden es uns schön gemütlich machen – so ist es zumindest geplant. Wobei mir dazu gerade das wieder einfällt:

Eine kleine Auszeit

Wir haben uns 3 Tage frei genommen – einfach so. Halt- stimmt nicht. Männe hatte Geburtstag und die Frage stellte sich – wie jedes Jahr – was machen wir? Feiern? Klar – machen wir immer. Aber die obligatorischen Überlegungen: was gibt’s zum Essen. Etwas, was nicht meine stundenlange Aufmerksamkeit in der Küche benötigt, etwas, was man gut vorbereiten kann, etwas, was für 10 Personen gut und gleichzeitig zu servieren ist…

Oder? Wir feiern eben mal nicht bzw. nur wir beide und das aushäusig.

Viele unserer Freunde und Bekannten feiern gar nicht. Ist okay – muss man ja nicht. Wir feiern gerne – uns macht es Spaß, Freunde um uns herum und einen schönen gemeinsamen Abend zu haben.

Klar, es ist Arbeit – Überlegungen, Einkaufen, Vorbereiten, Tisch schön eindecken, Getränke bereit stellen und in der Nacht das Ganze wieder wegräumen, Gläser spülen, Reste einfrieren. Machen wir trotzdem sehr gerne.

Dieses Jahr an Männer Geburtstag haben wir uns eben mal anders entschieden und es war soo soo toll. So toll, dass der Gedanke, das in Zukunft immer oder zumindest öfters so zu machen, schon sehr präsent ist. Mal sehen.

Wir sind in Kärnten/Bad Kleinkirchheim/ im „Das Ronacher“ gelandet. Kennen wir – lieben wir.

Herrliche Gegend, tolle Wanderwege, wunderschönes Hotel mit Wellnessbereich – die Welt umarmen und die Seele baumeln lassen. Genau so.

Und Geburtstag von Männe haben wir auch toll gefeiert – ein toller und sonniger Tag und ein wunderschöner Abend.

Es war auch ein toller Tag für mich – nichts organisieren und vorbereiten zu müssen ist auch mal schön.

Nichtsdestotrotz steht die nächste Party bei uns wieder an – Silvester wird wieder gefeiert – bei uns und mit Freunden, ich freu mich drauf.

Da haben wir den Salat….

Donald Trump wurde (wieder) gewählt – zum 47. Präsident der Vereinigten Staaten und unsere vor gut 3 Jahren „erledigte“ Wahl der Bundesregierung bröckelt auseinander…

Was eine Woche – Montag war ich mit Männe auf dem Bryan Adans Konzert in der Münchener Olympiahalle (mittlerweile mein 30. – Männe schafft es auf 15).

Dienstag dann die bange Frage, wie geht die Wahl in den US aus … abends noch hoffnungsvoll in die Heia gehüpft und am Mittwoch früh dann der Schlag ins Gesicht …. Ich habe Angst vor diesem Mann – ich habe Angst, in dem kleinen Deutschland zwischen zwei Wahnsinnigen zu sitzen… links Trump, rechts Putin. 

Mittwoch Abend dann die Aussage: Neuwahlen in März und Vertrauensfrage vom Kanzler im Januar – na, der lässt sich ja bezüglich Vertrauensfrage richtig Zeit 🫢🙄. 

Was mich etwas freut: Wir in Deutschland haben Donald Trump jetzt irgendwie gar nicht so die große Bühne gegeben – ein paar Stunden Aufregung (egal ob positiv oder negativ) und ab dem Abend waren wir mit “UNS” beschäftigt. 

Tja- was machen wir hier in Deutschland jetzt mit unserer kaputten Ampel? Schuldzuweisungen gabs von Herrn Scholz ja recht heftige und bei seiner Rede schwang schon sehr viel aufgestauter Zorn mit. Und so spontan zusammengeschrieben kam sie mir auch nicht vor – da brodelte schon lange etwas in ihm. 

Wir bei allen „Beziehungen“, die kaputt gehen, meine ich, dass immer alle (im wahrsten Sinne des Wortes) – Parteien – nicht unschuldig sind. 

Egal – Deutschland muss sich neu orientieren und es wird eine spannende Zeit bis zum März (Merz ??) – wir werden sehen. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und wenn ihr manchmal glaubt, im Nebel zu sitzen – das ist so – wir haben Nebelzeit und ich liebe das.