O… O… Ostern…

war sooo soooo schön.

Wir hatten meine Eltern da – sie sind am Gründonnerstag vormittags mit dem Zug gekommen und ich hab sie am Bahnhof abgeholt. Kleiner Snack, kleines Nickerchen und dann sind Mum und ich ab ins PEP (Einkaufscenter) und haben noch ein paar nette Sachen erstanden.

Abends gab es Pellkartoffeln mit „Grü Soß“ (Frankfurter grüne Soße – ein – ich glaube – typisch hessisches Gericht).

Hier werden Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Kresse, Kerbel und Pimpinelle sehr fein geschnitten und mit Schmand vermischt, mit Pfeffer, Salz, Zitrone und Öl fein abgeschmeckt. Dazu gibt es gekochte Eier. wir lieben es – nicht nur zu Ostern.

Am Freitag waren wir im Englischen Garten, zuerst am Monopteros, dann am Chinesischen Turm und zum Schluss am Kleinhesseloher See.

Danach ging’s nach Hause in den heimischen Garten und es gab Kaffee und Kuchen – am Abend natürlich Fisch (Karfreitag).

Am Samstag waren wir in Burghausen – da war ich noch nie – und es war herrlich. Die längste Burganlage der Welt mit über einem Kilometer und 5 Vorhöfen.

Der Blick von der Burg hinunter auf die Stadt ist fantastisch.

Wir waren dann noch in der Altstadt, haben uns etwas gestärkt und sind dann nochmals gut 1,5 Std. Nach Passau gefahren- hier hat Männe studiert. Und meine Eltern waren vor 30 Jahren auch einmal dort und haben vom hier aus eine Radltour bis nach Wien gemacht – also ebenfalls Erinnerungen.

Dann ging’s wieder – wir waren alle echt fertig – nach Hause und wir haben den Abend bei einer gemütlichen Brotzeit ausklingen lassen.

Am Sonntag war extrem relaxing angesagt – gut etwas hatten wir schon noch zu tun :

Und Osternester haben wir gesucht und gefunden. Abends nettes Essen gehen in der Osteria Cortile.

Am Montag waren wir zum Kaffee trinken bei meiner Schwiegermutter im Pflegeheim und mein Papa hat mit musikalischen Darbietungen am Klavier ein paar Heimbewohner erfreut.

Am Abend ging’s ins Tiberio – und wieder ging ein toller Tag zu Ende.

Dienstag Nachmittag habe ich meine Eltern zum Zug gebracht und sie sind wieder gut zu Hause angekommen

Ich bin dankbar für diese Tage im Kreise meiner Lieben und habe sie alle ganz bewusst erlebt. Es war sehr schön, sehr harmonisch und wir alle hatten ein wunderschönes Ostern.

Unser Skiurlaub auf der Seiser Alm

Und wieder waren wir auf der Seiser Alm zum Skifahren – zusammen mit unseren Freunden Angie und Harald aus Berlin hatten wir uns auch wieder in diesem Jahr verabredet. Dieses Mal eine Woche später und wir waren gespannt, ob das wettertechnisch und auch schneetechnisch genau so gut werden sollte, wie das Jahr vorher.
Natürlich hatten wir unsere Wetter-App schon Tage vorher im Blick und dort zeigte sich, daß unsere ursprüngliche Woche ziemlich bescheiden gewesen wäre und für die diesjährige Woche viele, viele Sonnenstrahlen zu sehen waren 🙂

Unser Hotel, in dem wir nun schon das dritte Mal unseren Skiurlaub verbracht und daß wir auch schon wieder für 2025 gebucht haben – das ICARO ist ein wunderschönes Hotel mit 29 Zimmern und Suiten, einem Innen und Außenschwimmbad, Spa, diverse Saunen, zwei Skikellern und ein Raum für Skischuhe und Ablage.
Es gibt ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, Mittags gibt es eine kleine aber feine Karte und abends gibt es ein 5-Gänge Menue. Die einzelnen Portionen sind nicht so überladen, was ich als sehr angenehm empfinde. Jedoch wird auf der Speisekarte gleich darauf hingewiesen, daß man sich gerne einen Gang zweimal bestellen kann. Ich finde das sehr nachhaltig, es macht keinen Sinn, riesige Portionen aufzutischen und dann die Hälfte wieder zurück in die Küche tragen zu lassen, wo es dann entsorgt wird. Auch ich habe mir schon einen Gang zweimal servieren lassen und einen anderen dafür abgelehnt.
Die Weinkarte ist riesig und wir haben dort schon so manches besondere Tröpfchen gefunden. Die Cocktails, die zum Menue empfohlen werden, sind sehr gut und auch immer sehr stimmig.

Das absolut Geniale ist, daß man vom Skikeller eine Treppe nach oben direkt auf der Skipiste einfädeln kann – am Abend steigt man aus dem Lift aus und ist nach ca 200 Metern fast im Skikeller.
Der Blick vom Balkon auf den Goldknopf und die anliegenden Berge ist fantastisch.

Anreisetag Sonntag (wunderbar für uns Münchner, da ist relativ wenig los auf den Strassen) war neblig und Schneefall auf der Seiser Alm angesagt. Also fuhren wir gemütlich erst gegen 10 Uhr los und waren um 13 Uhr da. Normalerweise wären wir um 8 gefahren, um 11 Uhr da gewesen und um 12 hätten wir auf den Skiern gestanden. So konnten wir gemütlich unsere Koffer ausräumen und uns einem Apfelstrudel und Cappuccino hingeben und dem Schneetreiben zusehen und auf das Abendessen warten 🙂

Nach dem Abendessen und einer guten Flasche Wein gings dann nach „Bettenhausen“ und wir freuten uns auf den ersten Skitag.

Montag – dieser Blick vom Balkon aus:

Sooo kenne ich „meine Seiser Alm“ und nach einem flotten Frühstück gings gleich auf die Ski – das Geniale ist, wir können direkt vom Hotel aus „auf die Piste einfädeln“ und es geht gleich los und den „Icaro“ hinunter.
Skifahren ist wie Fahrrad fahren – kaum stehst du auf den Brettln, weißt du schon wieder, wie es geht. Und es geht – geht super.
Nachdem wir uns auf dem Icaro eingeschwungen haben, fuhren wir Richtung Leo Demetz und Mezdi – herrlich. Der Schnee war toll, die Pisten super präpariert, die Temperatur genial und die Sonne schien vom blauen Himmel.

Hier fuhren wir ein paar mal hoch und runter, bevor wir uns zu unserem Treffpunkt mit unseren Freunden auf den Weg machten – unterwegs noch mal den Sanon Lift….

…kurzer Stopp an unserem Hotel… Tee muss ja wieder raus :)…

…und weiter via Monte Piz, Steger Dellai, Paradiso und Panorama in Richtung Laurin-Hütte zum mittäglichen Einkehrschwung – okay, es war dann schon 14 Uhr. Dort haben wir dann unsere Berliner Freunde getroffen und die Wiedersehensfreude war groß- trotz kleiner Wolkenwalze.

Für mich gabs traditionell eine Speckknödelsuppe – ich esse den ganzen Skiurlaub auf den Hütten mittags Speckknödelsuppe – reicht mir dann aber auch für den Rest des Jahres.
Natürlich hatten wir viel zu bequatschen und so saßen wir über eine Stunde draußen vor der Hütte, genossen Sonne und vorbeiziehende Wolken und machten uns dann wieder langsam auf den Heimweg.
Unsere Freunde wohnen in einem anderen Hotel, eigentlich gegenüber von unserem Hotel. Leider können wir uns abends nicht auf ein Weinchen treffen, Autofahren macht keinen Sinn und was Luftlinie wie 500 Meter ausschaut, ist dann doch knapp 3 km einfach zu laufen-schön bergauf und bergab – am Abend nach dem Skifahren in kompletter Dunkelheit….och nööö. Also reduziert sich unsere gemeinsame Zeit auf die gemeinsame Skifahrzeit und den Einkehrschwung. Aber das ist besser als gar keine Zeit zusammen.
Wir lieferten unsere Freunde vor ihrem letzen Lift ab und machten uns dann auch auf den Heimweg – knappe 20 Minuten. Und so beendeten wir unseren ersten Skitag mit dann doch mit gefahrenen 23 km. Für den ersten Tag gar nicht so schlecht.

Der Dienstag begrüßte uns ebenfalls sonnig und mit herrlich blauem Himmel. Schnelles Frühstück. schnelles Umziehen und drauf auf die Skier. Wir hatten uns am Puflasch verabredet und machten uns auf den Weg.
Zweimal „rutschten“ wir den „Euro“ runter und dann den „Puflatsch“ (Bullaccia) hoch. Unten an der Talstation trafen unsere Freunde noch ihre Hotelmitbewohner, die übrigens auch auch München kommen. Die beiden schlossen sich uns an und so fuhren wir den Rest des Tages zusammen, wir hatten viel Spaß zusammen. Oben angekommen entschieden wir uns, die schwarze Piste auszuprobieren (ich bin immer etwas unsicher bei schwarzen Pisten, sind sie griffig und nicht so eng und schmal, hab ich kein Problem. Sind sie sulzig und buckelig, werden sie von mir während der Abfahrt gedanklich wüst beschimpft. Und den Rest der Gedanken brauche ich noch für: „Nutzt ja nix, musste nun durch und auch runter. Bleib bloß stehen und lass dich nicht abwerfen“.
Aber die Abfahrt war wirklich super, tolle Piste, griffig, am Anfang wirklich easy, zwischendrin mal ein etwas steileres Stück und dann wieder richtig schön. Die hat uns so gut gefallen, daß wir die auch noch ein zweites Mal runter sind. Schön, richtig schön.

Wir fuhren dann nochmal mit dem Sessel hoch und genossen die rote Abfahrt, die allerdings schon etwas „weich“ war, Südhang, da scheint fast den ganzen Tag die Sonne drauf. Dann fuhren wir in Richtung unser Hotel und fuhren auf unserer Seite – die Pisten herrlich und zum Einkehrschwung gings in die Sanon Hütte. Da haben wir schon ewig nicht mehr gesessen, war immer voll. Wir hatten sowieso das Gefühl, daß es in diesem Jahr NOCH weniger Leute waren als letztes Jahr – und es ist im März NIEMALS viel los hier auf der Seiser Alm.
Auf der Sanon Hütte konnten wir wieder sehr schön draußen in der Sonne sitzen. Eine gute Stunde verbrachten wir dort, dann fuhren wir nochmals den Sanon Lift und auch den Monte Piz nochmal.

Wir kamen dann wieder an unserem Hotel vorbei und beendeten den Tag mit gefahrenen 23,8 km. Die vier anderen fuhren ebenfalls gen Heimat – ich bin den Icaro nochmals runter und habe euch ein Selfie von mir mitgebracht- ganz alleine im Lift hängend 🙂

Und weil ich noch nicht genug hatte, marschierte ich zu Fuß noch etwas durch die Gegend, nicht ohne zumindest meine Schuhe gewechselt zu haben :

Fast langweilig zu schreiben, daß uns der Mittwoch ebenfalls mit Sonne und blauem Himmel begrüßte. Unsere Pisten heute von uns aus zunächst einmal zu unseren Freunden rüber zum Goldknopf. Eine ellenlange Abfahrt (knapp 4km) von ganz oben bis ganz unten – mußten wir gleich zwei mal fahren. Breite Pisten, kaum ein Mensch unterwegs – einfach gigantisch. Dann weiter zur Williamshütte und wieder runter. Ebenfalls ein Traum.

Dann fuhren wir zum Mittagessen zum Spitzbühl – auch wieder eine herrliche Abfahrt.

Ich bin immer ganz ergriffen, wenn ich die Pferdekutschen hier auf der Seiser Alm im Schnee sehe. Soooo schön.
Den Spitzbühl fuhren wir auch noch ein paar mal und gegen vier Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Und heute hatten wir tatsächlich 34 km auf unserer Performance Liste. Das nenne ich mal eine Nummer.
Zum „alte Knochen entspannen“ gabs noch etwas Schwimmen und im Becken sprudeln 🙂

Was soll ich sagen: Donnerstag wurde es und damit kam ein blauer Himmel und …. genau Sonnenschein.
Unser heutiger Tag brachte uns nochmals zum Spitzbühl, Goldknopf, Floralpin und Florian und schließlich zur Zallinger Hütte mit Liveband. Die war längst nicht so gut wie die im letzten Jahr aber wir hielten es gut aus und saßen wieder draußen vor der Hütte.

Nach dem Einkehrschwung gings die knapp 4 km Abfahrt wieder zum Floralpina und damit auch wieder hinauf zum Goldknopf und wir machten uns dann auf den Heimweg – 31,5 km hatten wir heute geschafft.

Es wurde Freitag, blauer Himmel und Sonnenschein (wie langweilig und trotzdem schön:)
Heute wollten wir nochmal Richtung Puflatsch, Laurin, Spitzbühl, Panorama……Heute mit Livemusik auf der Piste – das war ein richtiger Spaß.

Gegen Mittag wurde es etwas diesig und das war der richtige Zeitpunkt, in die Gostner Schwaige einzukehren, wo wir dann auf unsere „neuen Bekannten aus München“ trafen – Ulrike und Klaus.

Wir setzten uns zu ihnen und genossen eine nette Pause, mittlerweile kam die Sonne wieder zum Vorschein und danach rutschten wir nochmals gemeinsam auf den Skiern umher.

Heute hatten wir nur 25 km auf unserer Performance Liste – aber auch nicht schlecht. Im Schwimmbad waren wir auch noch und dann ließen wir den Tag wieder mit einem tollen Wein bei – wie all die Tage vorher auch – fantastischem Menue ausklingen.

Der Samstag kam und damit der Abreisetag unserer Freunde Angie und Harald. Die beiden fuhren aber nochmals ein paar Stunden mit uns und so bewegten wir uns dann wieder in Richtung Hotel der beiden. Goldknopf, Floralpina, Florian und Williamshütte. Heute merkten wir, daß es doch jetzt jeden Tag wärmer geworden ist, die Pisten waren immer noch super, aber so manch kleiner Sulzstreifen ließ uns teilweise die Fahrt leicht unkontrolliert abbremsen 🙂

Wir verabschiedeten uns gegen 13 Uhr von unseren Freunden, kehrten oben an der Williamshütte ein und fuhren die Abfahrt noch zwei Mal und machten uns dann auch auf den Heimweg.

Vorbei am „Schneckenhotel“ – dies ist ein „vegetarisches Hotel“ Witzige Anekdote: Unsere Freunde erzählten, daß sie am Abend an der Bar in ihrem Hotel (das darüber gelegen ist – ca 200 Meter bergauf muß man da „aufsteigen“) ein Gespräch von zwei Gästen des vegetarischen Hotels mitgehört hatten, die dem Barmann erzählt haben, sie hätten sich hier im Hotel erst mal ein gescheites „T-Bone Steak“einverleibt….
Unser Performance Messer zeigte uns heute 35!!!!!gefahrene km an – Stolz wie Bolle waren wir. Und auch für uns hieß es heute: Koffer packen – haben wir gemacht, gingen zum Abend essen und gönnten uns zwei richtig leckere Cocktails. Danach fielen wir in die Betten.

Sonntag – nach dem Frühstück räumten wir unsere Koffer ins Auto und dann – gings nochmals auf die Ski und wir hatten einen letzten tollen Skitag – den Puflatsch sind wir gefahren, herrlich, der Panorama Lift war richtig toll, den sind wir unendlich viele Male runtergerutscht und dann sind wir nochmals zum Laurin – ebenfalls richtig toll und griffig. Ein letzter Einkehrschwung in die Laurin Hütte und noch zwei mal den Hang hinunter und gegen 16.00 Uhr haben wir uns auf den Weg gen Hotel gemacht:

Wir zogen uns noch um, gönnten uns noch einen Kaffee und machten uns dann auf die Heimfahrt. In knapp 3 Stunden waren wir zu Hause. Ein wunderschöner Urlaub ging zu Ende – viele, viele Sonnenstunden, viele Pistenkilometer (205 insgesamt bei mir), viel Spaß mit Freunden und Bekannten und ein anhängliches Kilo mehr auf den Rippen (trotz sooo viel Skifahren und Bewegung). Bis nächstes Jahr, Seiser Alm, wir kommen wieder – reserviert ist schon.

Teil 5 Reisebericht Gran Canaria

Firgas, Moya und Agaete

Der Sonntag startete wieder sonnig und warm und unsere Idee war, noch mal etwas in den Norden der Insel zu fahren…. Ziel waren die kleinen Orte Firgas, Moya und Agaete.

Wir kamen gut voran, hielten auf dem Weg kurz an einer Ferienanlage an, die ein Bekannter von uns vor vielen Jahren erbaut hatte. Nett anzuschauen, direkt am Wasser und eigentlich ein kleiner Ort für sich mit diversen Geschäften und alles, was man so zum Leben braucht.

Weiter gings dan gen Las Palmas und dann ab von der Autobahn auf kleine Nebenstraßen in Richtung Firgas:

Firgas ist ine Gemeinde westlich von Las Palmas mit 7581 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022). Die Nachbargemeinden sind Moya im Westen und Norden, Arucas im Norden und Osten und Vallesco im Süden. Mit einer Ausdehnung von 15,33 km² ist Firgas die kleinste Gemeinde der Insel.[2]

1995 entwarfen mehrere spanische Künstler im Stadtkern den Paseo de Gran Canaria – eine Promenade, die sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelte. Mit aufwändiger Kachelkunst werden im unteren Teil die 21 Gemeinden Gran Canarias mit jeweils einer eigenen Keramikbank dargestellt. Im oberen Teil befinden sich die sieben kanarischen Inseln, ebenfalls mit Kacheln dargestellt. Absolut sehenswert, dieser kleine Ort hat uns sehr gut gefallen.

Weiter gings nach Moya: Wie in vielen kanarischen Bergdörfern liegt das Augenmerk auch in diesem Ort auf dem prunkvollen Bau einer neo-romanischen Kirche aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die zwei Türme der Iglesia El Pilar thronen imposant über dem Tal Barranco de Moya.

Man muß ein wenig den Berg hinaufschnaufen, um zur Kapelle und zum Friedhof zu gelangen. Ich finde Friedhöfe prinzipiell immer interessant und so lugte ich auch hier um die Ecke und „bewunderte“ die teilweise reich verzierten Schiebegräber oder Gruften. Mich faszinieren diese Schiebegräber, die da dann auch 6 oder sogar 7- fach übereinander liegen. Ich hab zwar ganz schnell ein Foto gemacht, will es hier aber nicht zeigen.

Der Ort an sich ist nett und überschaubar. Selbst am Sonntag Mittag war hier nicht sehr viel los, was es sehr angenehm machte.

Weiter ging es nach Agaete – wieder schöne Bergstraßen auf und auch wieder abwärts, wunderschöne Landschaft bot sich uns und wir hielten – da es auf dem Weg lag – auch in Cenobio de Valeron: Hierbei handelt es sich um einen beeindruckenden gemeinschaftlichen Getreidespeicher der Aboriginen von Gran Canaria. Die archäologische Stätte liegt an einem hohen Hang des Berges Montaña del Gallego und wurde vor über 800 Jahren als Getreidespeicher angelegt. Unter Nutzung der geologischen Gegebenheiten des Vulkankegels gruben die Urkanarier mit Steinhacken mehr als 350 Höhlungen in den Felshang, die zur Aufbewahrung von Getreide und anderen Lebensmitteln genutzt wurden. 

Schließlich gelangen wir nach Agaete – hier wurde gerade der Faschingsumzug bzw. die Faschingsfeier des Ortes beendet – wir bekamen mit Mühe noch einen letzen kleinen Tisch, mittlerweile war es nach 16 Uhr und bei uns hatte das wohlbekannte Gefühl Hunger „angeschlagen“ – wir gönnten uns einen kleine Snack und liefen noch etwas durch den auch sehr ruhigen Ort – hier hatte es absolut nichts touristisches – gefühlt waren wir die einzigen „Ausländer“ vor Ort.

Und dann machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg, wir hatten noch gut 1,5 Stunden Autofahrt vor uns uns wir genossen die wunderschönen Ausblicke. Die Natur hier auf Gran Canaria – wirklich herrlich.

Um 19 Uhr waren wir wieder im Hotel, machten uns frisch und hatten wieder einen sehr schönen Abend im Hotel.

Teil 4 Reisebericht Gran Canaria

Maspalomas Beach

Der Samstag startete wolkig aber warm – von daher ließen wir uns mit dem Frühstück erst mal schön Zeit, unser Plan war heute, eventuell mal nach Maspalomas Beach fahren. Dort haben wir vor 4 Jahren schon mal zwei Tage in einem Hotel „gewohnt“.

Nachdem wir erst mal ewig gekreist sind, fanden wir auch einen Parkplatz und liefen an der Promenade entlang

Ich liebe diese Sandgebilde, die man hier sehr oft sehen kann. Das sind für mich wirklich Kunst:

Nachdem wir die Promenade bis zum Ende und wieder zurück gelaufen sind, wars doch schon wieder Zeit für einen Sangria und eine Paella – sooo lecker, beides 🙂

Wir liefen dann noch etwas am Strand endlang, ich erstand eine Handtasche und wir hatten viel Spaß beim „Preis festlegen“ (ich handele unheimlich gerne – mir macht es richtig Spaß, wie man sich schrittweise preislich „annähert“) und dann machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Heimat.

Und dann machten wir uns den Spaß und fuhren nochmal am Playa del Ingles vorbei – ganz ehrlich, da könnte ich mir nicht vorstellen, Urlaub zu machen. Der ganze Strandabschnitt besteht nur aus Kneipen und Strandbuden und man sitzt von morgens bis abends da und trinkt … so sah das teilweise zumindest bei manchen Touristen aus – ich fands ganz schlimm….wollte ich halt mal gesehen haben…

Ja -ist denn heute schon ….

der erste April??? Oder wird die Menschheit jetzt schon komplett verarscht???

Ich sitze heute beim Frühstück und scrolle durch diverse Social Media Accounts ( ganz schlechte Angewohnheit, ich weiß 🙄)

Auf Instagram bleibe ich hängen und da sticht sie mir ins Auge. Die Werbung für das wohl nutzloseste Gadget, was ich jemals gesehen habe – den Lesestift. Ja, ihr lest richtig: Lesestift oder Neudeutsch: Booky.

Man steckt den Zeigefinger in das Körbchen und fährt dann mit der Spitze des Teiles an der Zeile entlang, die man gerade liest. 🙄🙄🙄

Dadurch könne man schneller und intensiver lesen – die Konzentration wäre intensiver.

Ich frage mich wirklich, ob die „Erfinder“ dieses „Gadgets“ einfach nur wissen wollen, wie doof die Menschheit eigentlich ist.

Als könne ich nicht mit meinem Finger oder einem anderen Stift an der Lesezeile entlang fahren, falls das überhaupt nötig ist. (Mich würde das verrückt machen) .

So – habe fertig mit mit Aufregen über völlig unnützes Gedöns….

Teil 3 Reisebericht Kurztrip Gran Canaria

Las Palmas und der Norden der Insel

Wieder sind wir aufgestanden und die Sonne hat gescheint/geschienen – sagen wir einfach: die Sonne schien bei angenehmen 23 Grad und heute hieß es: ab nach Las Palmas. Wie wir in unserem Hotel von unserem sehr netten Ober Matheo erfahren haben, ist an Fasching in Las Palmas die Hölle los und sollten wir Faschingsmuffel sein (sind wir), wäre es besser, die Stadt am Freitag oder Samstag zu besuchen. Und so zogen wir Freitag los:

Wir sind gleich gut gelegene Parkhaus gefahren und von dort losgezogen – zum Zentrum ca 800 Meter, besser gehts doch fast nicht.
Erstes Ziel war die Kathedrale von Las Palmas – die Kathedrale Santa Ana steht im Stadtteil Vegueta, dem ältesten Stadteil der Stadt Las Palmas de Gran Canaria. Sie ist die größte und älteste Kirche der Insel und Bischoffskirche des Bistums Kanarische Inseln.

Ein bißchen Wissen aus Wikipedia:
1497, kurz nach der Eroberung Gran Canarias durch kastilische Truppen, wurde mit dem Bau begonnen.Die katholischen Könige setzten damit ein Zeichen ihres Sieges über die Ureinwohner, die es zu missionieren galt. Nach dem Abschluss des ersten Bauabschnitts im Jahre 1570 ruhten die Bauarbeiten über 200 Jahre.


Bis 1819 war Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria die einzige Kathedrale auf den Kanarischen Inseln. Im Jahr 1819 wurden die Kanarischen Inseln in zwei Bistümer aufgeteilt. Die bisherige Pfarrkirche Nuestra Señora de los Remedios in San Cristóbal de La Laguna wurde zur Kathedrale eines neuen Bistums, das sich über die westlichen Inseln erstreckt.
Wir besuchten die Kirche und fuhren auch etwas in einem der beiden Türme hinauf, um einen wirklich tollen Blick über die Stadt zu bekommen – in alle Richtungen.

Auch der Blick frontal auf die Kathedrale ist schon gewaltig und imposant.

Wir bummelten dann noch etwas durch den angrenzenden „Garten“, der eher Hof war und marschierten dann weiter durch den Ort:

So nach und nach überfiel uns ein leichtes Hungergefühl und nachdem es schon weit über deutsche Mittagessenszeit war, waren nun die Spanier mit ihrer Mittagszeit dran – dies zeigte sich in vollen Restaurants, volle Lokale an den Strassen. Aber irgendwann fanden auch wir zwei Plätze und wir gönnten uns – echt „spanisch“: gebackene Hähnchenteile (die gabs wirklich oft auf den Speisekarten zu finden) mit einer Honig/Curry Soße. Nachdem die Portion nur 8,50 kostete, bestellten wir gleich mal für jeden eine und als die Bedienung um die Ecke kam, war ich gleich schon wieder satt: Eine Riesenportion – selbst Männe hat seine nicht bezwungen:

Die Tapas Bar war gemütlich, typisch rustikal eingerichtet, die Bedienung freundlich, der Tisch klebte etwas aber sauber war es, soweit man das sehen konnte. Wir genossen unsere Hähnchenteile und unser Wasser und haben dann 21 Euro gezahlt – wir konnten es kaum glauben. Mitten in Las Palmas – gut gegessen – richtig satt geworden. Gibt es eben auch noch.

Eigentlich wollten wir noch zum Hafen aber mittlerweile war es freitags spätnachmittag und wir sahen schon auf der Straße, daß der Verkehr mehr und mehr wurde. Zur Straße des Hafen staute es sich schon und so fuhren wir gen Norden.

Wir machten kurz in dem netten Ort Arucas Halt: Dort fiel uns die imposante und riesige Kathedrale auf:

Weiter führte uns unser Weg nach Teror – auch ein sehr netter kleiner Ort – total ruhig und unaufgeregt. Teror ist bekannt für seine wunderschönen Holzbalkone in dem ganzen Ort bekannt. Die Balkone sollten nicht nur die Belüftung des Hauses verbessern, sondern waren in damaliger Zeit ein Statussymbol welches den Wohlstand des Eigentümers dokumentieren sollte. Je größer und prunkvoller ein Balkon, desto wohlhabender war die Familie die in dem Haus lebte.

Und so ging wieder ein wunderschöner und mit viel Informationen gefüllter Tag zu Ende. Wir fuhren dann wieder zurück in unser Hotel – ruhten uns etwas aus, genossen ein leckeres Abendessen und ließen den Abend wieder in der hoteleigenen Bar.

Wenn es um Brot geht …

…kenne ich keine Kompromisse – oft muss ich aber :(.

Ganz viele von euch wissen ja, dass ich aus einer Bäckerfamie komme. Urgroßeltern, Großeltern, Eltern – alle haben erfolgreich eine Bäckerei unterhalten und geführt. Und ich muss schon mit einem Ranken Brot zwischen den damals nicht vorhandenen Zähnchen geboren worden sein: Ich liebe Brot (seht zum Leidwesen meines Hausarztes) – für eine Scheibe Brot lass ich Steak (mag ich eh nicht) und alles andere stehen. Ich kann Brot am Morgen, Mittag und am Abend essen! Immer!

Mein Papa hat das beste Roggenbrot/Sauerteigbrot weit und breit gebacken. Einfach genial. Da war nix gemischt und gemanscht, da wurde nix untergerührt, das Brot bestand aus selbst angesetztem Sauerteig, Mehl, Wasser und Salz! Ganz natürlich!

Als ich nach München zog, hab ich mir alle 14 Tage, wenn ich zu Hause war, Brote mitgenommen. Und das Brot konnte man locker 14 Tage essen. Da schimmelte nix, da fiel nix auseinander – das schmeckte einfach immer noch fantastisch.

Wenn ich heute Brot kaufe, bin ich oft enttäuscht- labberig, ohne Geschmack, weich, nach einer Woche nicht mehr zu genießen.

Ich war letzte Woche von Montag bis Donnerstag zu Hause bei meinen Eltern – die Bäckerei ist verpachtet und drin ist – ein Bäcker. Und der kann auch noch Brot backen – fast so gut wie mein Papa. Und natürlich decke ich mich bei jedem meiner Besuche zu Hause damit ein.

Heute früh kann ich das Brot immer noch genießen – nach über einer Woche. Es schmeckt fast noch etwas besser als frisch, es ist fest, aber man hat ja schließlich Zähne nicht umsonst im Mund, es lässt sich toll aufschneiden und ich hab es jetzt weder in einer Tüte noch im Brotkasten gelagert – es lag eine Woche an der Brotschneidemaschine… es ist immer noch richtig, richtig gut.

Eines hab ich noch im Gefrierschrank und wenn meine Eltern Ostern kommen, bringen sie bestimmt wieder eins mit. Ich bekomme es hier nicht, wie ich es gewohnt bin und wie es mir am besten schmeckt.

Eeeeein Bäcker macht es hier in der Nähe fast so gut und ist die einzige Alternative – bin froh, dass ich den gefunden habe. Aber auch wieder eine kleine Bäckerei – keine Kette – keine Fertigmischungen, bei den ein Brot wir das andere schmeckt und die sich nur durch verschiedene Körner obendrauf unterscheiden, kein Firlefanz…. Natur pur! So wie sie am besten ist!

In diesem Sinne – genießt euer Wochenende.

Teil 2 Reisebericht Kurztrip Gran Canaria

Auf dem Weg zum Roque Nublo

Zweiter Tag auf Gran Canaria und heute hieß unser Ziel: Roque Nublo und der Weg dorthin (oft ist der Weg ja auch das Ziel):

Zunächst hielten wir am Mundo Aborigen – dieser Park widmet sich der Geschichte und Kultur der Kanarischen Inseln und der Ureinwohner von Gran Canaria. Das war wirklich toll gemacht und ist auf alle Fälle ein Halt wert. Wir liefen eine gute Stunde umher und bekamen einen Eindruck, wie das Dorfleben und auch das Leben der Hochrangigen/Adligen dort ungefähr abgelaufen ist.

Hier trafen wir auch auf Ziegen und Schweine, nachgebaute Krankenstationen ließen einen Eindruck aufkommen, wie man vor mehr als 2.000 Jahren dort versorgt wurde und auch wie man dort mit „bösen Menschen“ umging, die dann entweder mit einem Stein erschlagen oder erhängt wurden. Die Höhlen bestanden aus einem „Zimmer“, in denen geschlafen, sich aufgehalten, gekocht und gelebt wurde – alles auf engstem Raum.

Mit dem Eintrittsgeld bekommt man noch eine Flasche Wasser oder einen Cappuccino am hauseigenen Kiosk – wir entschieden uns für das Wasser, der Cappuccino war gut gemeint, bestand aus starkem Kaffee und einer Unmenge Sprühsahne obendrauf (haben wir am Nachbartisch sehen können).

Weiter gings zu einem schönen Aussichtsplatz in unmittelbarer Nähe des Mundo Aborigen, dort hatte ich einen kleinen „Unfall“, von dem ich euch eventuell mal etwas erzähle… und dann weiter zum Roque Nublo.

Hier mußte ich Männe dann alleine ziehen lassen, nach meinem „Missgeschick“ wollte ich mich nicht so weit vom Auto entfernt aufhalten und das Laufen ging auch noch nicht so gut :((. Aber seht selbst: Männe kann mit der Kamera auch sehr gut umgehen…

Weiter ging es dann in Richtung Mogan und Puerto Mogan – vorher noch Kurven und Serpentinen abwärts wie im wildesten Gebirge und Ausblicke wie am Grand Canyon…

Hier die wunderschöne Windmühle von Mogan:

Und dann der zauberhafte Ort Puerto Mogan – richtig, richtig gemütlich und schön:

Männernachmittag: Zu besprechen gibts ja immer irgend etwas.

Und dann machten wir uns wieder auf den Heimweg – ein wenig ausruhen und „Herrichten“, Duschen und dann gings auch wieder zum Abendessen und anschließendem Unterhaltungsprogramm. Normalerweise bin ich so gar nicht der Fan von Halbpension und „Hotelbespaßung“, aber hier war beides richtig gut. Und hatte den Vorteil, daß keiner von uns am Abend nochmal fahren mußte.
Fazit: Der zweite Tag war super interessant, der Unfall hätte nicht sein müssen, hätte aber sehr viel schlimmer ausgehen können. Und mit diesem Gedanken bin ich dann auch eingeschlafen.

Was macht die eigentlich…

…wenn sie nicht auf Reisen ist und keine ellenlangen Blogposts schreibt?

Wenn euch interessiert, was ich beruflich so mache – hier mal ein kleiner Ausschnitt/Einblick

https://kerstinfotografiert.com/

Ich bin gerade dabei, auch meine berufliche/geschäftliche Homepage von Jimdoo auf WordPress zu wechseln. Das nimmt richtig Zeit in Anspruch und ich will die Homepage auch komplett neu gestalten – hier nun mal der Anfang. Ob das Layout so bleibt, weiß ich noch nicht.
Wichtig war mir die Funktionalität und die finde ich bei WordPress einfach besser – mir ist WordPress durch meine Bloggerei mittlerweile viel vertrauter und ich komme damit besser klar.