IAA – oha….

Wir waren heute auf der IAA in München – in der City. Einfach mal zum Schauen, letztes Jahr waren wir auch dort. Selbst ich (als Frau) fand es ganz interessant und vorallem war es für mich toll zum Fotografieren – tolle Deko und Ideen.

Dieses Jahr war ich etwas enttäuscht – es war von der Aufmachung längstens nicht so toll wie letztes Jahr – leicht “spartanisch” angehaucht, so kam es mir jedenfalls vor.

Gut, vielleicht hat die Autoindustrie auch schon gemerkt, daß man sparen kann – alleine mit der Konstruktion und der Deko an Messen – dachte ich.

Gespart hatten Mercedes und Co das wohl schon – anderswo aber richtig abgesahnt. In der Stadt konnte man sich “kostenlos” informieren, d.h. an den Ständen schauen, sich Infomaterial geben lassen, es wurden Getränke und Eiscreme angeboten und man konnte – ähnlich wie am Jahrmarkt – einfach schlendern und schauen.

In der Messehalle dagegen wurde richtig abgesahnt. Nur mal so zum Informieren haben wir nach den Preisen für die Tagestickets geschaut – mich hätte a) bei diesem schönen Wetter und b) prinzipiell niemand in die Messehalle bekommen – schon gar nicht bei einer Automesse.

Gut – ich spanne euch nicht auf die Folter: Das Tagesticket – hätte man es sich online gekauft – konnte man für schlappe 175 Euro pro Person erwerben – eine Person – einmaliger Eintritt.

Diejenigen, die nicht online gekauft haben, durften an der Tageskasse 220,00 Euro pro Besucher und Besuch hinblättern. Sag mal, spinnen die jetzt total? Ich gehe auf eine Messe und will mir eventuell ein neues Auto kaufen (also wir jetzt im Moment nicht) und um dann dort ein mittlerweile halbes Vermögen für ein Auto hinzulegen, soll ich erst mal 200 Euro zahlen? Damit ich dann das Auto für wieviel Tausend Euro kaufen kann? Was läuft denn hier schief?

Ziemlich viel, glaube ich. Denn die Messe ist gegenüber vom Einkaufszentrum “Riem Arcaden” und es war nichts, absolut nichts los …. Ich kenne Messen, da steht man ewig und es staut sich gerade vor dem Messegelände, in diesen Tagen war wirklich nichts los, was irgendwie auf Messe hingewiesen hätte. Auch beim Verkehr auf den Straßen morgens und abends – zu Messezeiten hört man IMMER, daß es sich genau da staut – dieses mal überhaupt nichts.

Vielleicht haben die Leute doch langsam begriffen, daß das einfach nur unverschämt ist. Ich lasse mir einen Eintrittspreis von 20 Euro gefallen, die Aussteller haben Kosten und die Messehalle kostet eben auch – aber ich zahle nicht den 10-fachen Preis. Und genau diesen Gedanken hatten wohl auch sehr viele andere. Und ganz ehrlich, man kann sich sowas heute auch kaum noch leisten – bei den rasanten Preissteigerungen, die wir im Moment ständig erfahren.

Trotzdem hab ich euch ein paar Fotos mitgebracht – vom kostenlosen Teil der Ausstellung (ich lasse das Parkticket jetzt mal außen vor)

Das liebe Trinkgeld…

ich gehöre zu den Menschen, die gerne mal Trinkgeld geben, wenn…… ich einen guten Service erlebt habe. Ich gebe Trinkgeld beim Friseur, wenn ich denke, daß meine Friseurin wieder mal ein gutes Werk an mir geleistet hat (ist aber eigentlich immer so), ich gebe Trinkgeld, wenn ich im Restaurant oder im Biergarten einen guten Service hatte (freundliche und aufmerksame Bedienung, Ober etc).

Ich habe es aber auch schon fertig gebracht, kein Trinkgeld bzw. genau den Betrag, welcher mit die Bedienung genannt hat, hinzulegen. Centgenau!
Wir waren vor Jahren mal (zwei Freundinnen und ich) im Brenners in München und wir hatten so einen unfreundlichen, unaufmerksamen und unwilligen Ober. Selbst auf das wildeste Winken von uns dreien ignorierte er uns und bediente einen Tisch nach dem anderen – neben uns. Irgendwann hat er sich dann erbarmt und kam zu uns, da hatten wir aber keine Lust mehr und wollten nur noch die Rechnung. Normalerweise hätte dann eine von uns gezahlt und wir hätten das durch drei geteilt und jeder hätte der zahlenden dann den Betrag gegeben oder überwiesen.
Wir haben uns das exakt ausrechnen lassen und alle drei haben dann genau den Betrag, den es ausgemacht hat, gezahlt – meiner war 47,70 Euro. Normalerweise hätte ich mindestens auf 50 aufgerundet, wahrscheinlich 52, oder 53 Euro – man rechnet ja so ca. 15 % bei gutem Service.
Bei meinen 47,70 Euro Rechnung und keiner Bemerkung meinerseits zur Aufrundung schaute er. bei meinen beiden Freundinnen, die ebenfalls so handelten, runzelte er dann die Stirn und fragt dann aber auch wirklich noch „Waren Sie mit dem Service nicht zufrieden oder habe ich irgendetwas falsch gemacht?“ Wir im Chor „ja“ und dann haben wir ihm erklärt, wie Service geht – jedenfalls nicht so, wie er das getan hat. Ich glaube, das war eine gute Lehrstunde für ihn…

Ich gebe aber das Trinkgeld in der Höhe, die ICH angemessen finde. Wie schon gesagt, bei gutem Service mal 15 %, bei normalem Service gebe ich ungefähr 10% oder ich runde gut auf. Die Amerikaner spinnen ja jetzt total. Ich habe heute folgendes Beispiel gelesen:

Da ist eine Kundin und kauft sich ein belegtes Baguette in einem Laden, die Verkäuferin an der Kasse dreht nach dem Scannen den Bildschirm zur Kundin und dort ist zu lesen: „Wieviel Trinkgeld darf es sein?15 oder 18 oder 20%?“ Hääää? Im Supermarkt an der Kasse? Ein abgepacktes Baguette? In einem Supermarkt, in dem sich der Service auf das bloße Kassieren beschränkt?

Beim Friseur wird an der Kasse nach Trinkgeld gefragt – ebenso in der Eisdiele – sogar beim Masseur!. Die Amerikaner haben sogar schon das passende Wort dazu gefunden „tipflation“ – tip und Inflation.

Nun muss man wissen, daß ganz viele Bars und Kneipen und sogar Restaurants ihren Angestellten den absoluten Mindestlohn zahlen und der lag wohl bis vor kurzem bei ca 3 Dollar pro Stunde. Das ist wenig – sehr wenig. Aber ist des denn die Aufgabe des Kunden/Gastes das Gehalt des Angestellten zu zahlen anstatt der Arbeitgeber? Nein – ist es nicht. Ich zahle das, was ich konsumiert habe und für die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit der Bedienung, aber nicht deren Stundenlohn! Dafür ist immer noch der Arbeitgeber verantwortlich, der am Abend sämtliche Gelder einsammelt.

Ich weiß, daß auch bei uns Friseure und Friseurinnen sehr wenig Gehalt bekommen (oft auch nur den Mindestlohn) und so auf Trinkgeld angewiesen sind. Aber hier erhalte ich eine entsprechende Dienstleistung, die auch oft mal länger als eine Stunde dauert. In einem self service Laden für ein Baguette oder egal – für meinen kompletten Einkauf Trinkgeld zu zahlen, wird mir niemals einfallen. Dann lasse ich an der Kasse eben alles liegen und stehen und gehe.

Stellt euch vor, ihr tätigt am Freitag euren Wochenendeinkauf bei Edeka und habt alles selbst zusammengesucht, steht an der Kasse und die Kassiererin fordert euch auf, entweder 15 oder 20% Trinkgeld zu zahlen. Neee – nicht mit mir – ich hoffe, diese amerikanische Welle schwappt nicht auch über den großen Teich zu uns…..

PS: Oft tun mir die Angestellten in der Küche leid, die bekommen niemals Trinkgeld, obwohl sie es eigentlich wirklich verdient hätten – es sei denn, alle Angestellten haben sich so abgesprochen, daß alle Trinkgelder in einen Topf kommen und der Betrag dann unter allen aufgeteilt wird. Das finde ich wirklich fair.

Das Pamphlet oder wie zerstöre ich eine Politikerkarriere

Ui Ui Ui – in der Politik gehts ja gerade wieder richtig zur Sache – der Wahlkampf geht in die heiße Phase über und es wird vor nichts Halt gemacht – nicht mal vor richtig bösen Intrigen.

Hubert Aiwanger ist gerade richtig in der Schußlinie. Ein Flugblatt bzw Kopien davon mit antisemitischem Inhalt wurde vor ca 35 Jahren in seinem Schulranzen gefunden. Das Pamphlet muß wohl ziemlich widerlich gewesen sein und ja, das ist ganz niederträchtig und furchtbar und eigentlich auch nicht zu entschuldigen.

So – nun hat er das wohl nicht selbst geschrieben sondern sein Bruder, was es vom Inhalt und der Widerwärtigkeit keinesfalls besser macht. Er selbst (Hubert Aiwanger) hält er es für „menschenverachtend“ (was es ja auch ist). Aber die Kopien wurden trotzdem in seinem Ranzen gefunden – warum auch immer. Ob er diese eingesammelt hat und was auch immer er damit vorhatte sei nun mal dahingestellt.

Kurz vor der Landtagswahl kommt nun irgendein Mensch, der Hubert wohl nicht wirklich gut gesonnen ist und hat sich nun erlaubt, dies publik zu machen. Zu einem für Hubert Aiwanger und für viele andere auch zum gänzlich unpassendsten Moment – knapp acht Wochen vor der Wahl.

Nun kann man zu Hubert Aiwanger stehen, wie man möchte – mein „Freund“ ist er auch nicht aber was mindestens genau so widerwärtig ist, ist die Veröffentlichung dieser Tatsache zu genau diesem Zeitpunkt. Das ist/war so geplant und genau so sollte es passieren – der große Knall vor der Wahl mit der Forderung von Aiwangers Rücktritt oder der Distanzierung von Herrn Söder zu den Freien Wählern. Und so wird es ausgehen – Herr Söder wird sich von Herrn Aiwanger distanzieren müssen – oder die Freien Wähler müssen Aiwangers Rücktritt fordern. Nur wer kommt dann? Und was macht die CSU dann? Die brauchen sich ja gegenseitig. Im Moment hat Aiwanger aber noch die FW komplett hinter sich. Aber auch ein Herr Habeck mußte seinen Minister(freund) entlassen – wobei das seine eigene Partei war. Es wird also interessant bleiben.


Fakt ist aber auch, daß einem einen „Fehler“, den man vor mehr als 30 Jahren begangen hat (und es noch nicht mal klar ist, wie tief man drin gesteckt hat, auch verziehen werden kann. Alle, die jetzt ganz laut aufschreien, sollen bitte mal ganz schnell in ihre Vergangenheit sehen und diese ausleuchten, wer weiß, was da alles zum Vorschein kommen würde.

Erinnert mich sehr an Donald Trump, der im Wahlkampf damals auch von jedem Mitkandidaten (und war er auch aus den eigenen Reihen) irgendwelche Behauptungen (ob wahr oder unwahr – ein Quentchen Zweifel bleibt doch immer) aufgestellt und so versucht hat, diese auszuschalten.

Man kann Wahlkampf betreiben, wie man möchte aber bitte nicht mit solchen dreckigen Schlammschlachten – wenn die Argumente ausgehen, dann verhalte ich mich einfach wie die Wildsau – ist das politisch korrekt? Gehört das nicht ebenso angeprangert und vorallem – diese immer noch widerwärtige Geschichte ist 35!!!!! Jahre her. Haben wir nicht alle vor zig Jahren irgend eine Meinung vertreten, die wir mittlerweile revidiert haben? Haben wir nicht alle vor zig Jahren irgendetwas angestellt, was wir heute am liebsten ungeschehen machen?

Wahlkampf fair und mit Argumenten, die überzeugen sollen – aber nicht damit, einem Gegenkandidaten das (politische) Genick zu brechen und so in die Knie zu zwingen …. meine Meinung.

Borreliose und anderen Kram, den man nicht braucht…

So, wir sind wieder aus dem wohlverdienten Urlaub zurück – 14 Tage lang haben wir in einem Ferienhäuschen in den Marken/Italien verbracht. Es war eine herrliche und auch aufregende Zeit – und auch etwas nervig…. angefressen war/bin ich auch..

Ich habe mir nämlich eine Borreliose eingefangen – gerade ich, die sonst nie so etwas bekommt, weder Zecken an sich hat noch irgendwelche anderen Insektenstiche. Also selten. Aber am Sonntag vor dem Urlaub bin ich gestochen worden, kurz überm Knie – habe mir aber keine Gedanken gemacht. Es hat weder gejuckt, noch weh getan, war leicht rot und nicht geschwollen.

So und wie ich nun am 3. Urlaubstag an mir runter gucke, sehe ich doch diese sogenannte Wanderröte an meinem Bein – ca 7 cm Durchmesser, außen knallrot und innen der weiße Fleck. Na Bravo. Brauchte ich nicht mal Dr. Google dazu- Borreliose. Gott sei Dank hatte ich ein Antibitotikum dabei – hab ich prophylaktisch immer dabei – und das habe ich dann nach telefonischer Absprache mit meinem Doktor in München genommen – soll ich drei Wochen lang nehmen.

Und nun kommts: Nach drei Tagen bekam ich einen furchtbaren Hautausschlag – knallrote kleine Pusteln, richtig großflächig, die Fußzehen knallrot und heiß…. Gott sei Dank nur an beiden Beinen und Füßen und nicht im Gesicht – aber das Ganze ziemlich schmerzhaft brennend. Und was soll ich sagen? Hab ich nach 18 Tagen Antibiotikum-Einnahme immer noch – Gott sei Dank tut es nicht mehr so weh, aber es wird täglich ein wenig mehr. Aber Antibiotikum absetzten ist keine Alternative – ganz im Gegenteil – nach der Blutentnahme nächste Woche wird sich rausstellen, ob ich nochmals drei Wochen einnehmen muß.

Von daher ist meine Urlaubserholung schon fast wieder dahin – sollte ich eine gehabt haben. Und dann hatten wir auch noch diese Aufregung im Urlaub – allerdings nur einmalig. Und irgendwie wars auch wieder putzig:

Wir saßen gerade beim Sundowner am Pool, als 3 WildschweinMamas mit insgesamt 8 kleinen Wildschweinchen den Berg in unserem Garten heruntergerannt kamen, uns erschrocken anschauten und dann hinter dem Haus verschwanden, dann auf unserer Liegewiese wieder erschienen und dann im “Schweinsgalopp” verschwanden… gesehen haben wir sie den ganzen Urlaub nicht mehr.

Urlaubsbericht folgt in den nächsten Tagen.. euch allen ein schönes Wochenende

Meine Nerven..

sind im Moment wohl nicht so die besten und die stärksten. Ich merke einfach, daß ich urlaubsreif bin.

Heute war ich im PEP, das ist ein Einkaufszentrum bei uns in der Nähe. Ich war gegen 10.30 Uhr da – eigentlich eine recht freundliche Zeit, die Supermärkte machen dort schon um 08.00 Uhr auf – die Läden um 10.00 Uhr.

Ich hatte ne ordentliche Einkaufsliste – Sachen für uns und auch für die Schwiegermutter. Die hatte heute Geburtstag und ich dachte mir, eine aufblasbare 88 für den selbstgebackenen Kuchen könnte ich ja schon noch besorgen.

Also rein zum Drogeriemarkt Müller – eine Lautstärke, daß ich eigentlich schon wieder eine Kehrtwendung einlegen wollte. „Gut, nur die 88“ dachte ich mir dann. Musst du dich erst mal zum Regal, wo es dieses Geburtstagsgedöns gibt, durchschlagen. Leider ziemlich genau neben den Spielzeugregalen, vor denen die Eltern ihre Kleinsten netterweise auf dem Fußboden geparkt hatten. „Jeremy, willst du nun den grünen oder den blauen Bären?“ Jeremy – gerade mal ca 1,5 Jahre alt, wollte wohl weder einen blauen noch einen grünen (davon abgesehen, daß der kleine Kerl die Farben gar nicht kennt- wage ich jetzt mal zu behaupten), krabbelte bereits weiter zum Regal mit Lego und blieb verzückt vor den in Plastik eingeschweissten bunten Traktoren und LKW stehen. Die angeknabberte und ziemlich eingespeichelte Breze zog er schön mit der linken kleinen Patschepfote über den Fußboden und steckte sich diese (die Breze) dann wieder genüßlich in den Mund…. Wobei – mein Opa sagte immer: Dreck fegt den Magen und auch ich hab die Karotte aus dem Beet gezogen, die Erde kurz abgeschüttelt und Karotte mit Erde verputzt – hat mir wohl nicht geschadet…

Raus aus dem „Müller“ zum Blumenstand – nee, Topfblumen haben wir keine. Gut, dann eben nicht. Weiter zum Bäcker, gewünschtes Brot für Schwiemu ist aus, (um kurz vor 11 Uhr), gut, nehmen wir ein ähnliches.

Kurz bei S Oliver für mich reingeschaut, eine nette Shorts wäre noch schön und vielleicht ein schönes, helles Sommerblüschen. Shorts entdeckt, begeistert, Begeisterung schwindet und Frust baut sich auf… Größe XS und S hätten sie noch, jeweils mindestens 5 oder 6 Mal, für „Normalwüchsige“ mit Größe M schauts da MAU aus. Okay, keine Shorts.

Sommerbluse – ääähhhmmm Sommerbluse!!!!! Ich weiß, der kalendarische Sommer hat schon vor einer gewissen Zeit angefangen, aber es IST doch noch Sommer: Blusen fast alle langärmlig und schwarz oder dunkelbraun -/blau. Nicht sehr sommerlich.

Okay, Shirt tuts auch… auch schon sehr ausgesucht und wieder finde ich eine Riesenauswahl an XS und S – M ein paar traurig ausgemusterte und L – weil man ja in manchen Labels mit M aussieht wie ne Presswurscht – „gehen Sie mal lieber in die Zeltabteilung.“ Hat jetzt niemand gesagt, fühlte sich so an.

In einem anderen Laden finde ich ein luftiges Kleidchen, ein sommerliches – aha – neee Armband und noch ein kleines blaues Täschchen… Ich marschiere an die Kasse, Preis im Kopf überschlagen – schnell mal 10 Euro zu viel abkassiert – die Erstattung der 10 Euro dauerte fast so lange wie mein Lebensmitteleinkauf kurz drauf.

EDEKA – ich komme runter, kein Einkaufswagen frei, gut, ich hab ja zwei Taschen dabei und suche mein Zeugs zusammen, leider zwei Sachen für die Schwiegermutter vergessen und so von der Kasse nochmal durch den ganzen Laden mit mittlerweile drei Einkaufstaschen und Handtasche am Hals. Der Hals wird immer dicker, der Kopf leicht erdbeerfarben, schnell noch Klopapier und WC Steine in die Tasche und wieder zurück an die Kasse.

Vor mir eine junge Frau mit einem Kind im Sitz des Einkaufswagens. Die Mutter legt ihr Zeugs aufs Band und will dem Kind die Tüte mit den Nudeln abnehmen und aufs Band legen – ein GESCHREI, daß sich alle, die an den Kassen standen, umdrehten. Und dann folgender Dialog:

Luisa (Luisa ist ca 3 Jahre alt) – gib der Mama mal bitte die Nudeln, die bekommst du gleich wieder – Gezerre um die Nudeln, das Kind hat die Packung mittlerweile in beiden Händen und im Mund.
LUUUIIIISAAAA, bitte gib das mal der Mama, guck mal, du kannst das haben (bekommt den schon gescannten Käse gezeigt). Luisas Lungenvolumen ist enorm, die Stimmbänder sehr kräftig und der Kopf hat meinen erdbeerroten Kopf farblich schon lange übertrumpft, die Nudeln werden geschüttelt und nicht hergegeben.

Nun mischt sich die Kassiererin ein – ganz die Psychologin – und schüttelt den Zeigefinger mit einem nicht ganz leisen “Dududu“ mit dem Erfolg, daß Luisa sich nun in ihrem Sitz nach hinten schmeißt und hinterrücks fast aus dem Einkaufskorb gefallen wäre…. Dabei sind ihr aber die Nudeln aus der Hand gerutscht – na endlich.

Beim Bäcker – die Verkäuferin kriegt es nicht mal hin, 6 Semmeln so zu verpacken, daß nicht zwei beim Hochnehmen der Tüte auf den Boden rollen. DANKE!!!

Ja, es war ein “aufregender Tag” – ach ja, mein liebevoller selbst gebackener Schmandkuchen hat sich – nachdem ich ihn aus der Form genommen habe – leicht verflüssigt und Schmand und Apfelmus liefen dann bei der Schwiemu schön über den Tisch. Aber gut war er 🙂

Stell dir vor…

du fährst am Samstag oder Sonntag (oder auch unter der Woche) nach Starnberg, willst mit der Family einen Ausflug machen und ihr entscheidet euch für eine Fahrt über den See. Ihr marschiert auf den Dampfer, fahrt schön auf dem See herum, steigt mal in Tutzing oder sonst wo aus und wollt dann irgendwann mal wieder zurück nach Starnberg, denn da steht ja euer Auto.

Der Dampfer fährt also mit euch wieder in Richtung Starnberg Anlegestelle, ihr kommt näher, steht schon mal auf und – der Dampfer fährt rückwärts, dreht und fährt wieder von der Anlegestelle weg. Ihr konntet nicht aussteigen, seht auf dem Steg die Leute, die gerne eingestiegen wären und nun nicht einsteigen können und du denkst dir: Ey, ich will/muß hier jetzt raus/runter. Ich will/muß nach Hause und hier steht mein Auto – was issn überhaupt los?

So – und dann sagt dir der Kapitän, daß aus Sicherheitsgründen nicht angelegt werden darf – welche Sicherheitsgründe? Um die Sicherheit der Idioten, die sich vor der Anlegestelle ins Wasser geschmissen haben, nicht zu gefährden. Ja sagt mal, was ist denn mit der Menschheit passiert? Ist denen bei der letzten Hitzewelle das Gehirn auf Größe einer Rosine geschrumpft? Ist da überhaupt noch Hirn da?

Da schwimmen Menschen an der Schiffsanlegestelle herum ohne zu überlegen, welche Wasserkraft durch die bis zu 300 Tonnen schweren Dampfer erzeugt werden kann. Und der Kapitän hat beim Anlegen genug zu tun und kann nicht auch noch auf eventuell vorbeischwimmende Köpfe achten. Das ist einfach lebensgefährlich – für manche wohl aber auch ein Kick. Ich habe da kein Verständnis dafür.

Michael Grießer, Geschäftsführer der Bayerischen Seeschifffahrt erzählt folgendes: „Ein Jugendlicher springt vom Steg auf den Ausflugsdampfer „Bernried“, rennt durch das ganze Schiff und hechtet dann auf der anderen Seite kopfüber in den Starnberger See.“

Da fragt man sich wirklich, ob diese Menschen einfach nicht mehr nachdenken oder das Ganze auch noch lustig finden. Davon abgesehen, daß es sowieso wirklich gefährlich ist, sich in Ufernähe kopfüber ins Wasser zu stürzen. Da sind schon die schlimmsten Badeunfälle passiert und so manch einer muß danach sein Leben lang im Rollstuhl sitzen.

Wieder einmal hab ich nur mit dem Kopf schütteln können, als ich das in der SZ heute früh gelesen habe….

Sommerliches Sommerloch

Im Gegensatz zum TV Sommerloch, bei dem eine Wiederholung nach der anderen gesendet wird, gibts bei mir ganz was anders: nämlich nix.

Also hier gibts nix oder nicht viel – beruflich ist bei mir gerade richtig viel los und als „Alleinunterhalter“ in meinem kleinen Unternehmen bin ich eben auch alleine unterwegs. Und das ist manchmal schon ne richtige Herausforderung- nicht nur vom Arbeitsaufwand her, sondern auch, was „Besprechungen“ und „Meetings“ angeht – da führe ich eben manchmal Monologe, auch um mich selbst zu ermutigen und aufzubauen.

Klar ist es toll, wenn man größtenteils tun und lassen kann, wie man es eben selbst gerne will, aber mir fehlt auch oft die Kollegin, um sich mal auszutauschen, „würdest du hier anders fotografieren? Ist das Foto von der Bearbeitung so oder so besser?“

Und nachdem ich mir selbst der größte und schärfste Kritiker bin, komme ich schon auch manchmal an meine Grenzen und denke mir „ich hab keine bessere Idee“ – eigentlich gar nicht meine Art.

Wenn dann noch ein paar Aufträge hintereinander kommen ( was suuuper ist – gerade nach der staden Coronazeit), komme ich manchmal ins Schwimmen und habe Angst, nicht alles richtig gut „zu liefern“ – auch weil ich mich nicht „besprechen“ kann…

Der langen Rede kurzer Sinn – ich bin im Moment viel am Arbeiten, Ehrenamt will auch gut erledigt sein, Haushalt, Hund und Familie ebenfalls.

Von daher ist es hier etwas ruhiger, zum Blog schreiben komme ich fast nicht, Blog lesen ist auch sehr selten drin – wenn ich mal Feierabend habe, bin ich echt „fertig“ – diese Hitze mache es nicht besser – am Samstag hatten wir 39 Grad auf der Terrasse!!!

Drum gönne ich mir und euch heute ein Lied von „Pur“, dass meine Situation schon auch gut beschreibt ….

https://youtu.be/Q0jaCpotR_A

Diese Unart….

Photo by Ketut Subiyanto on Pexels.com

Es ist mir noch nie soooo aufgefallen, wie hier und heute. Wir sind gerade in Wien gewesen und dort viel mit Bahn und Bus unterwegs, natürlich auch in Restaurants und beim Frühstücken im Hotel. Die Menschen haben einfach kein Fein- oder Taktgefühl mehr.

Da wird im Restaurant per Facetime telefoniert – lautstark und das Gegenüber wird auch laut wiedergegeben. Vor Freude zwecks Wiedersehen wird in das Handy hiningeschrieen, das Gegenüber auf extralaut gestellt und es kracht und rauscht in der Verbindung – aber Hauptsache, die ganze Hotellobby bzw. die Leute dort hören mit – selbst wenns für viele nur Kauderwelsch ist.

Im Restaurant heute Abend das Gleiche – da sitzt man hoch oben über dem Stephansplatz und hat ein wunderschönes Lokal entdeckt – jeder verhält sich dezent und angebracht – halt – der Mann der Verschleierten (sie total in der schwarzen und langen Burka verhüllt – bei knapp 28 Grad im Schatten – er leger in kurzer Hose und kurzem Hemd – sie vorm Eiswasser sitzend, er sich den dritten Whisky bestellend) und da wird ins Handy hineingeschrien- es krächtzt zurück aus dem Handy raus…..

Am Tisch hinter uns ein Paar – beide seit gefühlt Stunden in die Handys vertieft – Gespräche gabs da wohl eher wenige….

Im Bus – die Earpads in den Lauschern versteckt und es wird erzählt, daß Enno wohl ein Problem mit dem Führerschein hat und versucht, die betreffende Stelle telefonisch zu erreichen “ i hob aber leider nur aufs Tonbandl redn kenna….. wos, der Andy is scho gfoan? Der woit doch no bis zum Sundog bleibn“

Was ist nur aus unserer Gesellschaft geworden??? Haben wir wirklich keinen Anstand und Respekt mehr vorm Gegenüber – auch nicht vor uns selbst. Muß ich jetzt meine Probleme und meine Gespräche auch zu denen derer machen, die „ungewollt“ um mich rum sitzen/stehen? Auch wenn wir das nicht persönlich kennen? Ist es nicht sogar anmaßend, sich so zu verhalten? Da wird im Wald spazieren gegangen und meterweit kann man schon hören (könnte man es verstehen), wer sich wann mit wem trifft. Und ich bin nicht fremdenfeindlich eingestellt, ganz bestimmt nicht, aber es sind mindestens 90 Prozent der „anders sprechenden Mitmenschen“, die sich so verhalten…

Liebe Grüße aus Wien – es ist herrlich hier…. wenn man manches ausblendet…

Zeit…..

Irgendwie fliegt mir gerade die Zeit um die Ohren – es ist im Moment so viel los, was ich ja wirklich toll finde, mich aber auch manchmal an meine Grenzen (physisch und psychisch) bringt. Gerade beruflich ist es mit der Zeit manchmal wirklich verhext, ich bin ja selbständig und „alleine“ in meinem kleinen Unternehmen. Da gibt es Zeiten, da ist es ziemlich ruhig – gerade so Anfang des Jahres, alle sind „satt“ vom Feiern und es beginnt gerade für mich die eher „stade“ Zeit.

Dann gibt es Monate, da weiß ich gar nicht, wie ich das alles hinbringen soll. Das Thema Kommunion bzw. Konfirmation ist so ein Thema: Die sind ja nun mal meist im Mai und meist auf zwei Wochenenden verteilt. Wie bitte soll ich auf 6 Kommunionen fotografieren? Bekommt man nicht hin. Hochzeiten verteilen sich ja eher oft auf die Monate Mai bis September, da bin ich besser aufgestellt.

Egal – aber auch privat stelle ich oft fest, die Zeit vergeht soo schnell. Es ist schon wieder Mitte des Jahres und das ging so flott – haben wir nicht gerade gestern Silvester gefeiert?. Gut, bei mir war auch wirklich ständig etwas los und da vergeht die Zeit nochmals schneller.

Deswegen ist es hier auch etwas ruhiger – ich hatte ja angefangen, meine Postings – gerade die Reiseberichte – oft im Voraus zu schreiben, damit ich relativ regelmäßig posten kann. Schaffe ich im Moment nicht, ich hätte noch unzählige Urlaube hier mit Fotos und Reiseberichten zu posten, aber mir fehlt im Moment die Zeit und auch die Energie. Heb ich mich mir dann für lange Herbstabende auf. Mir macht das ja Spass und ich freue mich immer wieder, das wirklich lange vorgenommene Projekt „Blog“ peu a peu zu erweitern und selbst ich hab immer wieder Freude daran, die Reiseberichte zu lesen – von daher mache ich das in erster Linie erst einmal für mich.

So – und am Wochenende war ich in Baden Württemberg unterwegs – ich habe dort für eine Versicherung fotografiert. Wir waren super untergebracht, ein wunderbares Golfressort, ganz tolle Zimmer, ein toller SPA Bereich (den ich leider nur gesehen aber nicht getestet habe), tolles Essen und sehr freundliche, liebe und mittlerweile wirklich vertraute Menschen (viele kenne ich jetzt schon über 10 Jahre und da baut man auch schon manchmal ein wenig „Privates“ auf) um mich drumherum.

Das Programm war spitzenmäßig, die verantwortlichen Mädels (und auch Jungs) haben schon vor gut 1,5 Jahren angefangen, dieses Event zu planen und auch wenn es wirklich bis ins Detail geplant ist, kann es immer noch passieren, daß etwas außergewöhnliches oder doch eventuell nicht (für die Verantwortlichen) Erwähntes passiert. So zB. ein Straßen-Radrennen – Deutsche Meisterschaft, die durch den Ort führte, in dem wir waren.
Ich bin ja schon fast bei der Anreise gescheitert. Erster Versuch – Ortsdurchfahrt gesperrt. Gut, umgedreht, nächste Ausfahrt, den Ort von der anderen Seite angefahren, Ortsdurchfahrt gesperrt, noch eine Ausfahrt weitergefahren, den Ort großzügig (kilometermäßig) umrundet – ich freute mich schon, weil es bis zu meinem Ziel nur noch 1,3 km waren, da kann doch nix mehr kommen – haste gedacht, Über die Kuppe an einen Kreisel gefahren, Navi sagte dritte Ausfahrt raus – gesperrt…. Ich hatte mir schon überlegt, das Auto im Ort abzustellen und mit Koffer und Fotorucksack sportlich zu laufen…. da sah ich einen LKW Fahrer, der ausstieg, dieses Sperrschild einfach auf die Seite stellte und weiter fuhr. Ich nix wie hinterher, wenn der weiterkommt, dann komme ich auch weiter….. hat funktioniert – ich konnte allerdings nach ca 200 Metern der gesperrten Straße zum Ressort abbiegen:).

Das Programm war suuuuper – Freitag abend hatten wir diesen Kerl hier auf der Bühne….

Samstag vormittag hatten wir ein geniales Ereignis – einen Fußmarsch mit Lamas und Alpakas. Die waren ja soooo goldig – wir wurden erst einmal etwas über die Verhaltensmaßnahmen aufgeklärt und dann auch über das Verhalten der Tiere. Auch wichtig zu wissen, daß es einen „Leithengst“ gibt, der bitte beim Spaziergang nicht überholt werden darf. Das könnte böse ausgehen. Aus Datenschutzgründen zeige ich euch die Spaziergänger nur von hinten – der Datenschutz bezieht sich auf die zweibeinigen Spaziergänger 🙂

Nachmittags sind wir mit Oldtimern zur Sauschwänzlebahn gefahren – was ein total tolles und lustiges Erlebnis war. Dort stiegen wir um auf die Bahn und fuhren eine gute Stunde mit einer Diesellok im schönen Schwarzwald umher. Die Bahn hat ihren Namen deswegen, weil sie unterwegs über ganz viele Kurven fährt, die sich zu einem Kringel ergeben – wie ein Sauschwänzle eben.

Und am abend gabs noch ein absolutes Highlight – wir fuhren nicht nach „Lodz“, denn nur „Theo“ wurde es angeboten – von dieser immer noch tollen Sängerin.

Ein wunderbares und ganz besonderes Wochenende mit viel Spaß und Gelächter, wenig Schlaf ging zu Ende und mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck fuhr ich am Sonntag wieder nach Hause. Da ich gerade am Bodensee war, machte ich nochmal Halt in Unteruhldingen. Eine besondere Erinnerung verbindet mich damit: Unsere Klassenabschlußfahrt 1981 an den Bodensee – im November! Schlimmer hätte es uns nicht treffen können, aber nicht mitzufahren, wäre keine Alternative für mich gewesen, ich hätte in dieser Zeit in der Parallelklasse Unterricht gehabt. NO WAY!

Eine Freundin, die ebenfalls auf dem Event tätig war, fuhr mit ihrem Hund im eigenen Auto auch noch mit und wir hielten in Unteruhldingen, wollten uns die Pfahlbauten (das Einzige, was mir positiv von dieser Klassenfahrt in Erinnerung geblieben ist – außer natürlich den Spass mit den Klassenkameraden). Kurz entschlossen mieteten wir uns ein Tretboot und guckten uns dies Pfahlbauten ( Weltkulturerbe!!!!) vom Wasser aus an. Herrlich – wir hatten noch richtig Spaß, gönnten uns danach noch einen Eiskaffee und gurkten dann nochmals 2,5 Stunden wieder nach München.

Ca 2000 Fotos, viele Erlebnisse und tolle Momente reicher bin ich im Moment immer noch dabei, mich im „Aufstehen“ oder eher „Wachwerden“ zu üben, es waren kurze Nächte und lange Arbeitstage aber es war wunderschön und jede nicht geschlafene Stunde definitiv wert. Schlaf wird ja bekanntlich überbewertet.

Mädelsweekend in Salzburg

Lange geplant – oft verschoben, auch wegen Cornona – und nun endlich wahr gemacht. Ich war am Wochenende mit zwei meiner Besties in Salzburg. Es war wunderschön und ganz ehrlich, so ein Mädelsweekend gehört eigentlich jedes Jahr geplant und auch durchgezogen. Mit Cappuccino, Croissants, Brezen, Erdbeeren, für jeden ein Piccolöchen und viel Gelächter zogen wir in den Zug ein 🙂

Bestie Ch. hatte das Hotel rausgesucht und am Freitag um 11.00 Uhr gings los – per Zug. Mit dem Bayern Ticket ganz bequem in knapp 1 3/4 Stunden nach Salzburg HBH und dann mit dem Taxi ins Hotel – Wolf Dietrich – sehr zentral in der Altstadt gelegen. Unsere „Suite“ war noch nicht fertig und so saßen wir erst einmal in der Hotel Lobby und gönnten uns einen Crodino – so ganz ohne Alkohol 🙂

Wir konnten dann unser Suite beziehen und machten uns gleich auf den Weg in die City. Von uns aus zur Getreidegasse waren es ca 10 Minuten zu laufen, wir begannen gleich mit Schaufensterbummel, kehrten in diverse Läden ein und gegen 15.00 Uhr überfiel uns ein leichtes Hungergefühl und wir besuchten „Wein und Co.

Weiter ging es über die Brücke zu diversen Läden und Boutiquen – auch ein wenig Sightseeing….

Am Abend gingen wir traditionell österreichisch – also Wiener Schnitzel – essen. Sehr lecker, die können es wirklich richtig gut, super platt geklopftes Kalbsschnitzel und die Panade schön wellig und knusprig. Dazu leckeren Kartoffel – und Gurkensalat. Die Salzburger Nockerl, die wir uns als Nachspeise eingebildet hatten, ging bei keinem mehr rein und das wurde auf den nächsten Tag veschoben.

Gut gestärkt ging es dann gen Hotel und zum Absacker noch an die Bar – leichter Schreck, denn eine der Besties hatte ihr Handy im Restaurant liegen gelassen. Anderes Bestie telefonierte mit dem Restaurant und ich marschierte mit dem vergessenen Handy Bestie nochmals zurück und dann galoppierten wir wieder zurück, kippten unseren Mozartlikör in uns uns machten uns auf dem Weg in die Betten. Wir lagen tatsächlich um kurz nach 23.00 Uhr in diesen und es war auch sofort Ruhe – wir hatten ja einen weiteren anstrengenden Tag vor uns.

Am nächsten Morgen weckte uns lautes Kirchengeläute – um 6.00 Uhr!!!! Bis 8 Uhr hielten wir aus, dann rafften wir uns auf und Bestie C. überraschte uns mit folgender Kaffeetasse – der Kaffee war auch schon drin… Hach, ist das nicht total goldig? Wir haben uns sehr gefreut. Ganz lieben Dank, liebe C.

Im Cafe Tomaselli frühstückten wir – Tipp von einer Nachbarin. Wir hatten Glück, da wir ja relativ früh unterwegs waren, konnten wir oben am Balkon sitzen und unten das Treiben in der City beobachten. Eine Wiener Melange, Hörnchen und Orangensaft und wir waren glücklich.

Und dann ging es wieder los mit dem Sightseeing und Klamottenseeing – aber wir waren tapfer und haben nix gekauft. Wir besuchten den Dom und hatten Glück, da wurde gerade auf der Orgel gespielt und wir genossen diesen ganz besonderen Klang – herrlich. Und dann ging es mit der Bahn auf die Hohensalzburg.

Und dann haben wir sie uns bestellt – die Salzburger Nockerl(n). Was ein Traum – einfach herrlich. Man hört immer, sie sind schwer zu machen, aber wenn man sich an die genaue Zubereitung hält, sollte es funktionieren – ich werde es demnächst ausprobieren: Hier sind sie:

Wir fuhren mit dem Bähnle wieder hinunter und bummelten dann noch schön durch die City – Salzburg ist wirklich eine tolle Stadt und wir hatten auch richtig Glück mit dem Wetter.

Auf dem Rückweg reservierten wir noch einen Tisch für das Frühstück am nächsten morgen, für den abend war alles ausgebucht. Von der Dachterrasse hat man einen herrlichen Blick auf die Burg, die Salzach und die Getreidegasse.

Wir bewegten uns wieder gen Hotel, duschten und ruhten uns noch ein wenig aus – ab Abend hatten wir ganz in der Nähe ein Restaurant erspäht, welches Backhändlsalat anbot – und da hatten wir alle drei Lust drauf.

Wir hatten wieder einen tollen Abend und marschierten gegen kurz nach elf und ohne Absacker wieder in unsere „Residenz“, um uns am nächsten Morgen wieder mit ewig langem und lautem Glockengebimmel um 6 Uhr wecken zu lassen. Nach dem Duschen packten wir unsere Siebensachen und gaben unseren Koffer in der Lobby ab und zogen nochmals los – zum Frühstücken, Schloss Mirabell stand auch noch auf unserer to do list. Aber erst mal Frühstücken mit wunderbarem Blick:

Herrlich, oder?Salzburg hat es wirklich gut mit uns gemeint. Wir machten uns dann noch auf den Weg zum Schloss und mußten dann langsam gen Bahnhof ziehen – vorher gabs noch einen Almdudler – ich liebe dieses Zeugs. Das erinnert mich immer an unsere ersten Urlaube in Österreich, da gabs das immer – und Schartner Bombe – kennt das noch jemand von euch?

Tja – und dann hieß es auch schon wieder „BABA Salzburg“ – wir kommen wieder – zum Christkindlesmarkt – einen Tagesausflug haben wir schon geplant.