Noch einmal Kind sein…

Gestern war ich wieder laufen – ich muss ja wieder mal sehen, dass ich zu meiner alten Fitness zurück finde. Durch meinen Bandscheibenvorfall Anfang Januar und Bänderriss Ende Februar war ich ja sportlich ziemlich ausgeschaltet. Nun laufe ich wieder jeden zweiten Tag zwischen 6 und 7 km – laufen -joggen – laufen .. jeweils immer einen Kilometer. Läuft gut soweit.

Heute kam ich am Truderinger Waldkindergarten vorbei – das ist ein ausrangierter, großer Bauwagen im Wald – offizieller Kindergarten mit Betreuung, so wie es sich gehört- nur eher naturnah. Die sind eben viel im Wald unterwegs, da gibts lange Spaziergänge, die Natur wird inspiziert …

Ich kam von hinten angelaufen und hab die kleinen Kinder schon gesehen, draußen wurde der Tisch gedeckt und davor gefegt – eine Riesen Staubwolke

Ich bin vorbei gelaufen, hab dem Kindern zugewinkt und wollte gerade weiter, als zwei auf mich zukommen und „hallo“ sagten. Und dann folgte diese Unterhaltung:

Ich:Hallo
Eine der beiden: Wir spielen hier mit der Sonnencreme (und hielt mir eine kleine Tube Sonnencreme vor die Nase
Ich: Wie spielt man denn mit Sonnencreme? Cremt ihr euch gegenseitig ein?
Das Mädchen: NEINNN (verdrehte die Augen) – das sind doch unsere Handys (wie kann man das nicht wissen).
Ich: Ach so – und ihr ruft euch jetzt gegenseitig an?
Das Mädchen: (wieder verdrehte Augen) NEIN- er (zeigte auf den kleineren Jungen) ist das Kind und ich bin die Mutter. Und ich rufe ihn jetzt an, damit er nach Hause zum Mittagessen kommt.
Ich: Ach sooooo – und was gibts denn zum Mittagessen?
Das Mädchen: Aber er muß sich doch erst mal die Hände waschen – zischelnd: Weisst du das nicht?
Ich: leicht rot werdend: Ach ja, stimmt ja, da hast du natürlich Recht, wie konnte ich das vergessen.
Das Mädchen: Und nach dem Hände waschen gibts Mittagessen – Eintopf.
Ich: Das hört sich lecker an.
Das Mädchen: Ja, aber er isst es nicht gerne und dann will er immer Eis danach haben:
Ich: Nee, das geht nicht, erst muß man etwas „richtiges“ essen – danach kann es ein Eis geben:
Das Mädchen: Aber wenn es ihm doch überhaupt gar nicht schmeckt. Wie soll er das dann essen können? Und wenn er nix ißt, muß er doch wenigstens ein Eis bekommen, oder?

Bei soviel Logik blieben mir auch erst mal die Worte im Halse stecken vund ich sagte dann: Ach, ich muß ja auch noch Mittagessen kochen, ich geh dann mal weiter – Tschüss ihr zwei.
Sie winkten mir dann noch total goldig – mit ihren „Handys“ in der Hand – nach und ich lief nach Hause…
So viel Kind sein, so viel kindliche Logik, so viel „sich keine Gedanken machen müssen“ – ach, was hätte ich das heute noch mal so gerne in unserer Erwachsenenwelt….. Kinder, ich komme ganz bald wieder bei euch vorbei und hoffe auf weitere so tolle Unterhaltungen…..

Maschendrahtzaun…

Kennt ihr noch diese Geschichte? Ich weiß gar nicht mehr so genau, was der Auslöser war, wohl dieser Maschendrahtzaun.. aber was es damit auf sich hatte, weiß ich nicht mehr. Im Prinzip ging es jedoch darum, über was sich die Deutschen streiten und notfalls sogar vor Gericht gehen – wegen/mit der Nachbarschaft.

Hier bei uns – Gott sei Dank nicht in der direkten – Nachbarschaft gerade auch wieder so eine Sache – wenn die Leute nichts mehr in ihrem eigenen Leben zum Aufregen haben, regen sie sich eben über ihre Nachbarn auf. Insbesondere über die neu zugezogenen und eventuell auch Menschen, die nicht in Deutschland geboren sind und vielleicht auch eine etwas andere Kultur haben.
Im bestimmten Fall geht es um 6 Häuser und ihre Mieter/Eigentümer, die schon vor Jahrzehnten dort eingezogen sind und sich eben auch schon ewig kennen – eine eingeschworene Gemeinschaft sozusagen. Jedes dieser Häuser hat auch eine eigene Garage am Garagenhof.
So, und nun passiert etwas, da stirbt der eine Hauseigentümer und der Sohn vermietet das Haus, weil er selbst in einem anderen Ort wohnt. Die Leute, die einziehen, sind jung (im Gegensatz zu denen, die seit Jahren eben schon dort wohnen), haben Kinder, die auch mal laut sind, sind NICHT-Deutsche und haben zwei Autos. Jetzt gibt es zu den sechs Häusern noch zwei Parkstellplätze für die ALLGEMEINHEIT. Und nun „erdreistet“ sich der neue Mieter, eines seiner Autos auf einem dieser Gemeinschaftsstellplätze abzustellen. Sein zweites Auto parkt er ordentlich an der Straße – da darf meines Wissens jeder parken – selbst das wird im angekreidet. Seine zum gemieteten Haus gehörende Garage hat sein Vermieter an eine dritte Partei im Sommer weitervermietet, im Winter kann der Mieter sie nutzen. Diesen neuen Mietern wurde es schon von Anfang an nicht wirklich leicht gemacht, es ist natürlich auch schwer, sich in einer fest verankerten Gemeinschaft zu integrieren und sich seinen Platz zu „sichern“.
Seit ca 14 Tagen wird die „neue“ Familie nun gemobbt: Zwei der Familien, die dort in den Häusern wohnen, stellen ihre Autos nun aus reiner Boshaftigkeit auf diese „Gemeinschaftsstellplätze“ – da werden schnell in der Frühe die Autos aus den Garagen gefahren, im schlimmsten Falle setzt man sich, wenn man das Auto kurz braucht, in ein völlig überhitztes Auto und gurkt schnell zum Einkaufen, um kurz bevor „Vater Neumieter“ von der Arbeit nach Hause kommt, wieder auf dem Gemeinschaftsstellplatz zu stehen. Abends -kurz vor Dunkelheit, werden die Autos dann wieder in ihre Garagen gefahren. So, euch zeige ich es jetzt. Geht ja gar nicht, daß ihr einen der Gemeinschaftsstellplätze dauerbesetzt. Auch wenn wir sie gar nicht brauchen können, weil wir ja alle eine eigene Garage haben – ihr bekommt den Gemeinschaftsstellplatz nicht dauerhaft!!!!

Wenns nicht so unsäglich traurig wäre, könnte man einfach nur lachen. Manche Menschen verstehen einfach nicht, daß sich die Zeiten ändern, daß es mehr Autos gibt, das Kinder Lärm machen und daß nicht alles so bleibt, wie es früher mal war. Früher gab es eben in jeder Familie nur ein Auto, da reichte auch eine Garage pro Haus. Aber jetzt deswegen so ein Faß aufzumachen und sich sogar beim Vermieter des Hauses der Neumieter aufzuregen, finde ich einfach nur lächerlich und spricht so gar nicht für Erwachsenenverhalten.

Zum guten Schluß wurde dem neuen Mieter auch auferlegt, wie er seinen Vorgarten anzulegen hat – da gäbe es einen Gemeinschaftsplan – also Abstellplatz für Fahrräder – das geht gar nicht! Das hat noch keiner von uns gemacht und das wurde noch nie gebraucht…. Wirklich nur lächerlich …. und sooooo „Maschendrahtzaun“

Hier das Video – zumindest DAS ist zum Lachen:

Dieser Geruch……

…. wenn du den Schraubverschluss der Sonnencreme öffnest und diese dann auf deinem Arm/Bein/Gesicht verteilst … unbezahlbar

Früher waren es sogar noch Dosen – ich kann mich da an „Delial“ erinnern. Und je höher der Lichtschutzfaktor, desto „dicker“ die Creme… ich hab mir als Kind immer vorgestellt, dass es ähnlich ist, wie Butter aufs Brot schmieren… 😉es war furchtbar, bis endlich diese Creme einmassiert war.

Und dann gabs das Tiroler Nussöl – auch ganz besonders in seinem tollen Geruch. Da hat man dann geglänzt wie eine Speckschwarte und wehe, du hast danach im Sand gespielt – das klebte dann an den Händen wie sonst noch etwas.

Da kommen Erinnerungen auf – erste Urlaube am Weißensee und Presegger See in Österreich – Schwimmbadbesuche… wir waren früher den ganzen Sommer jeden Tag im Schwimmbad – für uns Schüler gabs eine Saisonkarte für 6,00 Mark!!!

Das Schwimmbad Kiosk – was hatten die tolle Sachen – diese Schleckmuscheln, weiße Schaummäuse uuuund es hab öfters mal ein Fleischsalat-Brötchen . Hat mir nur im Schwimmbad geschmeckt …

Beim Eis liebte ich besonders das „Capri“ und das „Split“. „Dolomiti“ ging auch und „Domino“. Und „Berry“ für 25 Pfennig – da bekam man knallrote Lippen davon 🙂 Hach – ihr seht, ich bin heute in Erinnerungen und Nostalgie unterwegs … auch schön.

Euch allen einen schönen Feiertag, wenn ihr habt, ansonsten ein schönes Wochenende und den „Ostdeutschland“ Reisebericht gibst demnächst hier.

…. dieses war der soundsovielte Streich und ein weiterer folgt zugleich …

Ich komme mir im Moment echt vor wie Witwe Bolte, Lehrer Lämpel, Schneider Böck und alle anderen Leidensgenossen….die wurde auch jeden Tag mit einem anderen Streich von Max und Moritz überrascht. Nur dass es sich hier nicht um Wilhelm Buschs Witwe Bolte und die Strolche Max und Moritz handelt sondern um Deutschlands Bürger und „die Grünen“…

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Die Grünen diskutierten bei ihrem Parteitag in Erlangen über ihr „Regierungsprogramm“… würden sie es einfach nur lassen. Sämtliche Überlegungen dieser Partei sind seit Monaten einfach nur utopisch und in keinster Weise nachvollziehbar – geschweige denn überhaupt mach- und umsetzbar.
Da kommen Ideen auf und werden für den Bürger verpflichtend und er bekommt die Kosten dieser Ideen aufgedrückt . Das Thema Wärmepumpe hatte ich ja schon erwähnt. Alles Ideen, die einfach so wie gefordert nicht umsetzbar sind. Das ist das, was mich am meisten aufregt. Es wird einfach nicht nachgedacht, wie diese Ideen zu verwirklichen sind. Hauptsache einfach mal schnell rausposaunt, das muß jetzt so gemacht werden. Ohne einen Plan zu haben, wie es umgesetzt werden kann.

Davon abgesehen, daß sie ja bei mir einfach nur die „Verbotspartei“ genannt wird – auch hier hab ich mich schon ausgelassen: Verbot von Ölheizung, Verbot von Verbrennermotoren, Verbot von SUV, Verbot von Autobahnbau, Verbot von Kurzstreckenflügen, Verbot von AKW, Verbot von Fracking, Verbot von Fleisch, Verbot von Süßigkeitenwerbung, Verbot von Pflanzenschutzmitteln, Verbot von E-Zigaretten, Verbot von Böllern, Verbot von Luftballons, Verbot von Kitesurfen, Verbot von Tiergärten…Den Bau von Einfamilienhäusern wollten sie auch stoppen….

Max und Moritz hatten 7 Streiche auf Lager…die Liste der Grünen läßt sich noch beliebig fortführen. Der neuste Streich:

Kaum haben wir uns von dem Schock der Auferlegung der neuen Heizung, die wir jetzt bitte baldmöglichst in unsere Häuser einbauen (Wärmepumpe – Kosten bis zu ca 30.000 Euro – die bezahlen wir aber bitte alle selbst) erholt, geht es weiter: Im Staatswald sollen 200 neue Windräder entstehen. Die Grünen wollen nun jedem neugeborenen Kind in Bayern einen Anteil an diesen Windrädern schenken – im Wert von je 3.000 Euro. Toll! Klasse! Das Neugeborene wird sich vor lauter Freude an diesem Anteil erst einmal richtig schön bep……..Ähh- kurze Nachfrage, das Neugeborene bekommt also einen Teil des Windrades geschenkt, während seine Eltern die neue Wärmepumpe auf ihre Kosten in ihr Haus einbauen müssen… hab ich das RICHTIG verstanden?

Haaa, ich sitze gerade vor meiner Glaskugel und sehe schon gaaanz, gaaanz viele Menschen (ausgehend von den Kosten eines Windrades in Höhe von ca 2,5 Mio Euro sind das dann ca. 840 Menschen) in 18 Jahren um ihr Windrad drumherum rennen, die sich fragen: Was genau von dem Windrad gehört mir jetzt? Hat sich der Wert gesteigert? Kann ich meinen Anteil evtl. verkaufen? Oder tauschen? Ich hätte gerne den Teil weiter oben. Was mache ich nur mit diesem Anteil???

Jetzt mal ehrlich – ihr lieben Grünen…. Wer bezahlt das denn? Ihr – die Grünen – aus eurer Parteikasse? Oder wird das aus dem „Steuertopf“ genommen? Dann wiederum schenkt IHR das nicht den Neugeborenen, sondern wir Steuerzahler. Und so wird es doch werden. Seid doch einfach mal ehrlich, WIR zahlen mal wieder für eure abstrusen Ideen. Haltet ihr uns für soooooo doof und glaubt, wir merken das nicht?