Aus gegebenem Anlass…

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nämlich zur Krönung von König Charles III. habe ich heute vormittag Scones gebacken – ich liebe sie. Und sie sind schnell gebacken.

Bei Scones handelt es sich im Grunde um kleine, weiche Brötchen, die mit oder ohne Rosinen gebacken werden können. Für die Briten sind Scones ähnlich wie der Tee mehr als nur ein Nahrungsmittel. Sie helfen immer – genau wie eine gute Tasse Tee: Gegen Liebeskummer, schlechtes Wetter, schlechte Laune, Gereiztheit, Regen, Stau, Kopfschmerzen und gegen einen grauen und langweiligen Alltag. Zum Afternoon tea gibts diese kleine Teilchen, die mit clotted cream und meist Erdbeermarmelade genossen werden.

Ich habe folgendes Rezept genutzt:
150 Gramm Mehl
1 Esslöffel Zucker
35 Gramm weiche Butter
1/4 Teel. Salz
1 Teelöffel Backpulver
ein klein wenig Milch

Die Zutaten krümelig verkneten und ca 2 cm dick ausrollen, kleine Runde „Brötchen“ ausstechen, mit Milch bestreichen und im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca 15 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen, die Scones vorsichtig in der Mitte auseinander brechen (es ist eine Todsünde!!! – hört ihr? -Todsünde!!! – diese Scones mit dem Messer mittig aufzuschneiden!!!), mit clotted cream und Erdbeermarmelade bestreichen und …. hmmmmmm…. genießen. KÖNIGLICH!!

Tja- und dann haben Männe und ich die Krönung von Charles III. angeschaut, ich gebe es zu, ich liebe diese royalen Festlichkeiten. Ich gehöre zu der Generation, die von sich behaupten kann, mindestens 4 königliche Hochzeiten, drei Trauerfeiern und eine Krönung gesehen zu haben – alle „very british“.

So – hier isses nun passiert: Beim ersten Foto hatte ich das Gefühl, die Krone sitzt nicht richtig gut…. Aber Charles hielt sich gerade und von daher blieb das „Geschmeide“ auch auf dem Kopf.

Und eine Königin hat Großbritannien nun auch – Camilla wurde auch gekrönt und auch ihre Krone ruinierte ihre Frisur etwas… fiel aber nicht weiter auf. Alles in Allem fand ich die Reportage ganz interessant – manchmal mußte ich entfleuchen, die „musikalische Begleitung“ in der Kirche war für mich teilweise wirklich grenzwertig…

Danach marschierten Männe und ich noch zur Auer Dult, davon berichte ich dann aber morgen. Euch noch einen schönen Samstag abend und einen schönen sonnigen Sonntag.

Ganz schön aufregend….

Heute morgen bekam ich schon ein paar Whatsapp-Nachrichten mit: Hallo Radiostar….

Haaa, ja, die waren nicht fehlgeleitet – ich war heute früh im Radio auf Antenne Bayern zu hören.
Und ich habe nicht aus dem Nähkästchen geplaudert oder mein Lieblingsrezept durchgegeben – nein – Antenne Bayern hatte unter anderem über Facebook aufgerufen, die „Geschichte deines Lebens“ kurz zu erzählen. Da las ich dann über Menschen, die mal zusammen waren und sich über Jahre aus den Augen verloren hatten, sich dann wiedergetroffen und geheiratet haben, Menschen, die etwas wertvolles beim Aufräumen des Dachbodens gefunden hatten. dann eben das „Finden des richtigen Partners“ und und und…..Und bei „Geschichte meines Lebens“ hätte ich auch vieles schreiben können – aber eine Geschichte, die mich bzw. uns heute immer noch besonders „bewegt“ war die unserer Hochzeitsreise im September 2001 – erster Stopp New York.
Ja- wir waren in New York, als die Anschläge auf das WORLD TRADE CENTER stattfanden – aber das habe ich ja alles schon in meinem Blog geschrieben.

Ich hatte das dann bei Antenne Bayern erwähnt und es dauerte nicht lange, da kam die Bitte, mich doch mal bei Antenne Bayern zu melden, sie wären an dieser Geschichte sehr interessiert. Habe ich dann am Freitag getan – ich habe mit einem sehr netten Redakteur ganz grob die Eckpunkte dieses Erlebnisses besprochen und er sagte mir, daß ich am Dienstag von einem Kollegen angerufen werde und sie diese Geschichte im Radio bringen wollen.

Puh- Aufregung hoch zehn – macht man ja nicht immer, wenn man nicht gerade Moderator ist.
Gestern also wurde ich genau instruiert, die waren alle sehr nett und mir wurde gesagt, daß das Gespräch zunächst einmal aufgezeichnet wird, was mich seeeehr beruhigt hat. Sie meinten, man brauche dann keine „Angst“ zu haben, sich zu verhaspeln oder ähnliches, das wird dann schön zusammengeschnitten.

Gut – etwas aufregend war es dann doch, als der Anruf kam, ich wurde gebeten, über das Handy noch ein Sprachmemo über das Gesagte aufzunehmen, manchmal ist die Qualität über das Festnetz auch nicht wirklich gut. Ich saß also da mit Festnetz in der linken und Handy in der rechten Hand, hatte vorher den schnarchenden Hund aus dem Wohnzimmer verbannt und Männe Eintrittsverbot erteilt.

Es war dann wirklich ein sehr lockeres Gespräch, der Redakteur war sehr freundlich und nahm mir gleich bei den ersten beiden Sätzen meine leichte Panik und es wurde dann ein ganz normales Pläuschchen mit diversen Zwischen- und Nachfragen und als wir dann fertig waren, hatte ich tatsächlich knapp 20 Minuten aufgezeichnet. Kam mir gar nicht so lange vor.

Ich wurde dann noch gebeten, das Sprachmemo per Mail an Antenne Bayern zu schicken, bekam die Rückmeldung, daß alles richtig und gut aufgezeichnet war und man dies morgen zwischen 6.00 und 9.00 Uhr hören würde.

Meine Überlegung gestern abend war dann noch – stelle ich mir den Wecker wirklich zwecks diesem Gespräch auf kurz vor 6 Uhr – normalerweise steh ich gegen halb sieben auf. Ich meine, ich wußte ja, was ich gesagt hatte.

Die Neugierde ließ mich dann aber tatsächlich um 5.45 Uhr wachwerden und ich schaltete gleich das Radio ein – dachte nicht, daß es wirklich gleich gesendet wird. Doch ich hatte Glück – um 20 nach sechs moderierte Wolfang Leikermoser meine Geschichte dann an und es ist wirklich toll, wie man das heute so zusammenschneiden kann. Ich hatte das Gefühl, ich hätte wirklich mit ihm und seiner Kollegin Indra gesprochen – es war ja aber „nur“ der Redakteur am Tag vorher, wobei ich den von der Wichtigkeit nicht hintenan stellen möchte 🙂

Toll gemacht – toll geschnitten – ich war froh, daß ich es mir angehört habe. Es wurde auf zwei Teile geschnitten, der zweite Teil kam dann um kurz nach sieben. Und kurz drauf trudelten die ersten whatsapp-Mitteilungen ein 🙂

Ich sags euch- hört Antenne Bayern – es lohnt sich – gute Musik, tolle Moderatoren, im Hintergrund ein tolles Team und vielleicht verhilft euch Antenne Bayern auch mal zu einem „Liveauftritt“ im Radio.

Hier gibt gleich mal den LINK dazu: Draufklicken – reinhören – wohlfühlen:)

Antenne Bayern

Wieder eine kleine „besondere Geschichte“, die das Leben mir geschrieben hat:)

Sonntags -Reisebericht..

der diese Woche Dienstag erscheint – diverse Ereignisse haben mich letzte Woche etwas ausgebremst – aber nun kommt er- der letzte Teil unserer Florida-Reise: Key West und back to Miami

Heizung kaputt…

Irgendwann musste es so kommen – nach ca 28 Jahren – nur war der Zeitpunkt äußert ungünstig.

Unsere Heizung hat den Geist aufgegeben – letzte Woche haben wir es bemerkt, den Heizungsmonteur angerufen, der hat ein neues Steuergerät bestellt und dieses sollte zwei Tage später zu uns geliefert werden. Wie es denn so ist – das Steuergerät war auch nach 4 Tagen nicht da – kurzer Anruf beim Heizungsmonteur und nach 10 Minuten kam die Rückmeldung; im Moment nicht lieferbar.

Klasse – der Heizungsmonteur hat dann bei einem anderen Hersteller bestellt, der hat Lieferung bis Freitag garantiert – Heizungsmonteur hatte aber Freitag keine Kapazität- von daher Einbau am Samstag – 8.00 Uhr. wir haben es dringend gemacht, weil ich am Samstag Abend meinen Geburtstag mit 8 Freunden feiern wollte und bei den momentanen Außentemperaturen ist zumindest etwas Wärme zum Wohlfühlen erforderlich. Ich wollte nicht, dass alle mit ihren Winterjacken hier rum sitzen – verständlich, oder?

Gut – der Heizungsmonteur kam, baute und schraubte ca 3 Stunden und verschwand dann mit der Aussage: alles okay, Steuerung eingebaut, Heizung läuft. Prima – jetzt schnell noch etwas „Gas“ geben und hochschalten, dann läuft die Sache. Wir haben im unteren Stockwerk Fußbodenheizung und die reagieren oft sehr träge.

Männe also in den Keller, um „Gas“ zu geben – braucht er nicht. Im Keller roch – nein – stank es nach Gas. Wir haben selbst nach 1 Minute schon Kopfweh bekommen und sind gleich wieder nach oben.

Also Heizungsmonteur wieder angerufen – mittlerweile war es 14.00 Uhr. Der hat Gott sei Dank eine Notfallnr. Und war auch gleich dran. „Um Gottes Willen – wir sind gleich da – drehen Sie das Gasventil ganz schnell zu, keine Funken oder Feuer im Haus…“

Entspannung geht anders. Er war dann mit dem Kollegen da und die haben gemessen und geguckt. Ja, Gas ist ausgetreten und Gott sei dank mischt man dem Gas heute noch einen Stoff zu, damit man es bemerkt. Gas an sich ist ja fast geruchlos.

Resultat nach 1 Stunde:Heizung kaputt – er musste sie verplomben, damit wir nicht wieder anschalten (sooo blöd sind wir ja nun auch nicht) – er ist dazu aber gesetzlich verpflichtet.

Was nun? Wir haben das Haus gelüftet und dann kam Männe die Idee; die elektrischen Heizstrahler, due wir öfters im Garten nutzen…. Sprachs, aus dem Keller gerissen und zwei im Esszimmer und einen im Keller aufgebaut.

Hat suuuper funktioniert – es war warm – genau die richtige Temperatur und gegen 2 Uhr war sowieso keinem der Gäste mehr kalt. Etwas von innen aufgewärmt mit Hilfe von warmen Essen und diversen Weinchen, hatten wir einen sehr lustigen und netten Abend – wenngleich es auch etwas von Zeltromantik hatte.

Um 3 Uhr lag ich auch im Bett und das Schönste, am nächsten morgen ohne Kopfschmerzen aufgewacht und Männe hatte alle Gläser gespült und auch sonst alle „Zeugen eines langen Abends“ verräumt, Spülmaschine ausgeräumt und wieder gefüttert. Noch ein Geburtstagsgeschenk – er ist halt doch der Beste ❤️.

Ps: Anmerkung zu meinem Post der Deutschen Post: mein Brief hat es tatsächlich nach 6 Tagen zu meiner Nichte geschafft – innerhalb Deutschlands. Eine Geburtstagskarte innerhalb Münchens brauchte 4 Tage zu mir. Deutsche Post – damit wir in Verbindung bleiben (oder war das Telekom? Wurscht) 😩

Heizung kaputt…

Irgendwann musste es so kommen – nach ca 28 Jahren – nur war der Zeitpunkt äußert ungünstig.

Unsere Heizung hat den Geist aufgegeben – letzte Woche haben wir es bemerkt, den Heizungsmonteur angerufen, der hat ein neues Steuergerät bestellt und dieses sollte zwei Tage später zu uns geliefert werden. Wie es denn so ist – das Steuergerät war auch nach 4 Tagen nicht da – kurzer Anruf beim Heizungsmonteur und nach 10 Minuten kam die Rückmeldung; im Moment nicht lieferbar.

Klasse – der Heizungsmonteur hat dann bei einem anderen Hersteller bestellt, der hat Lieferung bis Freitag garantiert – Heizungsmonteur hat aber Freitag keine Kapazität- von daher Einbau am Samstag – 8.00 Uhr. wir haben es dringend gemacht, weil ich am Samstag Abend meinen Geburtstag mit 8 Freunden feiern wollte und bei den momentanen Außentemperaturen ist zumindest etwas Wärme zum Wohlfühlen erforderlich. Ich wollte nicht, dass alle mit ihren Winterjacken hier rum sitzen – verständlich, oder?

Gut – der Heizungsmonteur kam, baute und schraubte ca 3 Stunden und verschwand dann mit der Aussage: alles okay, Steuerung eingebaut, Heizung läuft. Prima – jetzt schnell noch etwas „Gas“ geben und hochschalten, dann läuft die Sache. Wir haben im unteren Stockwerk Fußbodenheizung und die reagieren oft sehr träge.

Männe also in den Keller, um „Gas“ zu geben – braucht er nicht. Im Keller roch – nein – stank es nach Gas. Wir haben selbst nach 1 Minute schon Kopfweh bekommen und sind gleich wieder nach oben.

Also Heizungsmonteur wieder angerufen – mittlerweile war es 14.00 Uhr. Der hat Gott sei Dank eine Notfallnr. Und war auch gleich dran. „Um Gottes Willen – wir sind gleich da – drehen Sie das Gasventil ganz schnell zu, keine Funken oder Feuer im Haus…“

Entspannung geht anders. er war dann mit dem Kollegen da und die haben gemessen und geguckt. Ja, Gas ist ausgetreten und Gott sei dank mischt man dem Gas heute noch einen Stoff zu, damit man es bemerkt. Gas an sich ist ja fast geruchlos.

Resultat nach 1 Stunde:Heizung kaputt – er musste sie verplomben, damit wir nicht wieder aufstehen (sooo blöd sind wir ja nun auch nicht) – er ist dazu aber gesetzlich verpflichtet.

Was nun? Wir haben das Haus gelüftet und dann kam Männe die Idee; die elektrischen Heizstrahler, due wir öfters im Garten nutzen…. Sprache, aus dem Keller gerissen und zwei im Esszimmer und einen im Keller aufgebaut.

Hat suuuper funktioniert – es war warm – genau die richtige Temperatur und gegen 2 Uhr war sowieso keinem der Gäste mehr kalt. Etwas von innen aufgewärmt mit Hilfe von warmen Essen und diversen Weinchen, hatten wir einen sehr lustigen und netten Abend – wenngleich es auch etwas von Zeltromantik hatte.

Um 3 Uhr lag ich auch im Bett und das Schönste, am nächsten morgen ohne Kopfschmerzen aufgewacht und Männe hatte alle Gläser gespült und auch sonst alle „Zeugen eines langen Abends“ verräumt, Spülmaschine ausgeräumt und wieder gefüttert. Noch ein Geburtstagsgeschenk – er ist halt doch der Beste ❤️.

„Liebe“ deutsche Post …

… vielen Dank für die Unterschlagung bzw. Nichtauslieferung eines gefütterten Briefumschlages, den ich dummerweise nicht als Wertbrief oder mit Sendungsnachweis verschickt habe.

Das was ein Brief für meine Nichte, die ab diesen Mittwoch ihr Abitur schreibt. Darin enthalten war ein Päckchen Tempo Taschentücher zum entweder a) Schweißperlen abwischen oder b) Frusttränen abtupfen.

Weiterhin ein kleines Päckchen Traubenzucker als Nervennahrung.

Dann noch ein Armband mit einem Engel als Glücksbringer.

Nichts wertvolles – nichts echtes. Einfach einen Brief mit dem Gedanken verschickt, meiner Nichte „etwas zur Seite“ zu stehen… ihr zu zeigen, dass ich an sie denke und ihr die Daumen drücke.

Ich habe den Brief am Montag früh in der Postfiliale aufgegeben – bis heute Abend (Donnerstag) hat er den Weg innerhalb Deutschlands (noch) nicht bis zum Empfänger geschafft. 2,25 Euro hat die Post kassiert und ihre bezahlte Dienstleistung (bis jetzt) nicht erledigt….

Porto stimmt – Empfängeradresse ebenfalls – -Absender steht auch drauf…. Muss man in Zukunft nun alles absichern mit Wertbrief Porto?? /Sendungsnachweis?? Es ist einfach traurig… und ich bin es auch ….

Ein ganzes halbes Jahr….

Kennt ihr diesen Film oder dieses Buch? Hach, ich hab Rotz und Wasser geheult bei dem Film. Er war sooo toll – eine tolle Geschichte und im Film für mich ideal umgesetzt. Das Buch ist etwas ausführlicher geschrieben, aber viele Szenen wie z.B. das mit dem Tätowieren brauchte dieser Film gar nicht. Die Schauspieler – für mich allesamt unbekannt, also ICH kannte sie nicht – haben sich in dieser Geschichte perfekt ergänzt und diesen Film einfach komplett gemacht. Geschichte und Schauspieler = 100 Prozent Filmgenuss.

Kurze Inhaltsangabe zu einem Film, der ein sehr sensibles Thema behandelt – Sterbehilfe.
Louisa nimmt eine Stelle als Pflegerin für den nach einem Unfall querschnittgelähmten Will an. Die beiden passen zunächst überhaupt nicht zusammen – Louisa mit ihrer naiven und leicht trotteligen aber lieben Art kümmert sich sehr nett um den unwilligen und leicht überheblich wirkenden Will, der nach einem Unfall querschnittgelähmt im Rollstuhl sitzt. Louisa bemüht sich um seine Aufmerksamkeit, aber Will ignoriert sie, wo er nur kann. Er sieht in ihr nur die junge Frau, die Mitleid mit ihm hat (obwohl dem gar nicht so ist). Nach einem Zwischenfall, bei dem Louisa Will ordentlich die Meinung geigt („Sie müssen nicht so ein Arsch sein, ich mache diesen Job hier nur, weil Ihre Mutter mich eingestellt hat hat und ich das Geld brauche“) steigt Will etwas von seinem „hohen Ross“ herunter und die beiden kommen gut miteinander aus, gehen gemeinsam zu einem Pferderennen, (ein nicht sehr geglückter Ausflug), besuchen zusammen ein klassisches Konzert und gehen sogar gemeinsam zu der Hochzeit von Wills Ex-Freundin (auf Wills Wunsch).

Irgendwann erfährt Louisa, daß Will einen Selbstmordversuch hinter sich hat und sich und seinen Eltern auf deren Wunsch noch ein halbes Jahr gemeinsam gegeben hat – danach möchte er in die Schweiz zu Dignitas reisen, um dort in Würde zu sterben.

Louisa versucht alles Mögliche, um Will davon zu überzeugen, daß das Leben doch lebenswert ist und er selbst im Rollstuhl ein schönes Leben haben könnte. Sie fliegen sogar zusammen nach Mauritius und Will blüht richtig auf. Louisa glaut schließlich, Will überzeugt zu haben, doch er macht ihr eines abends klar, daß er nach ihrer Rückkehr in die Schweiz reisen wird.

Louisa bricht zusammen, fliegt noch mit zurück nach England, kündigt aber sofort ihren Job als Pflegerin und ist verzweifelt, daß sie Will nicht umstimmen konnte. Irgendwann erzählt Louisas Vater (der inzwischen als Gutsverwalter bei Wills Eltern arbeitet), daß die Familie in die Schweiz gereist ist und da weiß Louisa, daß der letzte Dienst, den sie Will und sich selbst tun kann, ihre Reise in die Schweiz ist.

Sie kommt bei Dignitas an, trifft im Zimmer auf Will und seine Eltern, Wills Eltern ziehen sich zurück und die beiden können noch ein paar Stunden miteinander verbringen, bevor Will Louisa sagt, daß sie nun seine Eltern hinzu holen möge. Man sieht dann nichts weiter, weiß aber, daß Will wohl die Medikamente zu sich nimmt und seine letzte Reise beginnt.

Wochen später ist Louisa in Paris und liest einen Brief von Will, der ihr a) diese Reise vorher ans Herz gelegt hat b)ihr etwas Geld hinterlassen hat, so daß sie sich ein neues eigenes Leben aufbauen kann und c) sie wissen läßt, daß sie sein Herz von Anfang an erobert hat. Dass ihn ihre oft leicht trottelige Art amüsiert hat und er sie zum Schluß – wie auch sie ihn – geliebt hat. Er schreibt ihr, daß sie bitte in diesem Cafe am Place Dauphine ein Croissant essen soll, in einer Parfumerie ein besonderes Parfum kaufen soll und sie ihr Leben genießen und leben soll. Und daß er immer bei ihr sei….. Live boldly….. Love Will…….(Ich hab ihn mir auch in englisch angeschaut – nochmal emotionaler und mit den Original Stimmen – Gääänsehautfeeling)…HEUUUUULLLL Gerade beim Schreiben habe ich schon wieder Tränen in den Augen.

Wir waren 2017 über meinen Geburtstag in Paris und ich muuuuussssste – egal was komme – zu diesem Place Dauphin. Und wir haben ihn gefunden. Und ich war gaaaanz nah bei Will und Louisa. Herrlich. Dieses Foto hängt groß in meinem Schlafzimmer. Ich liebe es:

Hinten in dem Cafe mit den Sonnenschirmen sitzt (im Film) Louisa und liest diesen letzten Brief von Will…..

Aber nun zu meinem eigentlichen THEMA: Sterbehilfe:

Die Organisation Dignitas hat ihren Ursprung in der Schweiz – mittlerweile gibt es die auch in Hannover.Ich finde diese Organisation richtig und gut. Und so etwas braucht es wirklich. Hier geht es um würdevolles Sterben und nicht oft monatelanges „Dahin siechen“. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich will in keinster Weise Werbung machen! ICH finde diese Organisation gut und ich finde, so etwas ist heutzutage ganz wichtig. Es ist eine Organisation, die „menschenwürdiges Sterben“ ermöglicht. Und das finde und nenne ich auch respektvoll.

Sind wir doch mal ehrlich – sehr oft ist es bei Menschen, die sehr krank sind, nur noch „leidensverlängerende“ Maßnahmen. Mit „lebensverlängernd“ ist da nur der Kampf gegen die Schmerzen mit Medikamenten gemeint. Würdevoll geht anders. Wie oft hört man solche Menschen sagen: Ich würde so gerne sterben, aber sie lassen mich nicht. Und da nutzt oft auch eine Patientenverfügung nicht. Denn die greift ja auch nicht in allen Fällen.

Wenn sich heute ein körperlich und geistig gesunder Mensch – aus welchem Grunde auch immer – umbringen will, dann kann er das selbst machen. Er kann Schlaftabletten oder eine andere Art des Selbstmordes wählen.

Ein kranker, gelähmter Mensch z,B. wird sowas schon alleine aufgrund seiner Lähmung genommen. Er kann keinen Einfluß mehr auf seinen Leben oder Ableben nehmen. Wenn man ihm nun bescheinigt, daß er todkrank ist, es keine Heilung für ihn gibt und sein Leiden noch Jahre andauern kann, dann muß es doch möglich sein, dieses (nicht)Leben beenden zu dürfen.

In der Tierwelt ist das heute kein Problem mehr, da liegt das Problem eher da, daß der Besitzer des Tieres nicht loslassen kann und es manchmal nicht einschläfern lässt – aus reinem Egoismus.
Hier sagt ein Mensch: Ich will und ich kann nicht mehr – bitte laßt mich gehen….. und es wird ihm nicht genehmigt.

Ich weiß. daß ist ein ganz empfindliches Thema und kann hitzige Diskussionen aufwerfen – aber ich wäre wirklich pro Sterbehilfe. Wie seht ihr das?

Pikantes Thema heute- aber ich muß ja nicht immer von Urlaub und Spaß schreiben, oder????

Unser Kurztrip an den Lago Maggiore

Hotelbericht über das Castello dal Pozzo

Ich hatte ja schon berichtet, daß wir ganz kurzentschlossen in der Osterwoche ein paar Tage Urlaub am Lago Maggiore gebucht hatten. Geplant war von Karfreitag bis Dienstag nach Ostern. Daß es dann doch Freitag wurde, war der Wetterlage in München und dem wunderschönen Hotel, dem perfekten Service im Hotel und eben auch dem Wetter dort geschuldet.

Ich mache hier zunächst etwas Werbung – völlig unbeauftragt und unbezahlt – Werbung aus ÜBERZEUGUNG eben – für das Hotel „Castello dal Pozzo“ in Oleggio Castello in der Nähe von Arona am Lago Maggiore.

Gerade zum Saisonstart am 07.04.2023 wieder eröffnet, erwartete uns ein wunderschönes Hotel mit einerseits Zimmer mit Parkett (ideal für Gäste mit Hunden, die dort herzlich willkommen sind) und andererseits Zimmer mit Teppichboden. Die Zimmer sind sehr geräumig, sehr ruhig, die Bäder mit Dusche und Badewanne ausgestattet. Ein Föhn ist vorhanden und eine Kaffeemaschine gibt es auch :). Ein Safe sowie eine Minibar ist ebenfalls vorhanden.

Für die Hunde ist ein kleines Kissen und ein Fress-/Trinknapf vorgesehen/ bereit gestellt. Handtücher liegen ebenfalls bereit und ein Tütchen mit Leckerlies begrüßt den Vierbeiner hier. Unten im Empfangsbereich steht immer Wasser für die Vierbeiner parat.

Es gibt Zimmer im Palazzo (dort waren wir untergebracht) und im Castello. Für uns war der Palazzo ideal – die Einfahrt hinunter ging es in die Garage und zum Auto. Auch sind Restaurant und Frühstückssaal im Palazzo untergebracht.
Sobald es etwas wärmer wird, kann man auch draußen frühstücken – hier gibt es kleine Tische mit Sonnenschirmen. Im April war hier aber noch nicht geöffnet – bei morgens ca 12 Grad wohl auch eher nicht dringend notwendig.
Ein Außenpool mit Liegewiese ist ebenfalls vorhanden – dieser wird jedoch erst am 13.05.2023 geöffnet.

Frühstück:

Es gibt ein sehr vielfältiges Frühstück mit Müsli, Säften, verschiedenen Semmeln und Brotsorten, Kuchen und Gebäck, Obst, Eierspeisen, Wurst und Käse, Marmelade, Joghurt, verschiedenste Kaffeespezialitäten und Teesorten.

Abendessen:

Zum Abendessen gab es jeden Tag einen sehr leckeren Gruß aus der Küche, sehr liebevoll serviert und kredenzt, das Thunfisch Carpacchio als Vorspeise war das Beste, welches ich jemals gegessen habe, die Goldbrasse sehr lecker und ist für 2 Personen, die Tagliatelle einzigartig, das Rinderfilet außen wie innen perfekt und zart wie Butter. Natürlich hat auch alles seinen Preis, aber für sehr gute Qualität zahle ich auch gerne etwas mehr. Natürlich gab es noch andere Gerichte und wir aßen uns in dieser Woche begeistert durch die Auswahl der allesamt wirklich leckeren Gerichte.

Die Desserts waren zum Niederknien und zum Abschluß gab es immer einen kleinen Teller „dolce“ -butterzarte Macarons, kleine selbstgemachte Pralinen mit Nougat gefüllt, kleine Schokokuchen…

Wunderbare Weine wurden uns empfohlen und nachdem wir unsere Vorstellung von Wein dem Maitre de Restaurant mitgeteilt hatten, empfahl er uns die ganze Woche über unserem Geschmack angepasste Weine, die wir mit Genuß tranken und an denen wir Spaß hatten.

Das Hotelpersonal war ausserordentlich freundlich und zuvorkommend, vom Zimmermädchen über den Empfang bis zum Maitre de Restaurant Ober, Kellner und Barmann – alle sehr, sehr freundlich und aufmerksam. Auch die Eigentümerfamile hatte immer ein sehr nettes Wort für uns und wir kamen in manch nettes Gespräch. Selbst unser alter Labbie wurde immer freundlichst und zuvorkommend begrüßt 🙂

Die Lage für Hundebesitzer ist ideal, direkt neben dem Hoteleingang gibt es eine kleine Treppe und dann einen kleinen Anstieg zur Kirche und einem Parkplatz, an dem die Hunde ihre Geschäft erledigen können. Ein Abfalleimer ist ebenfalls vorhanden, in dem man die Tüten mit den Hinterlassenschaften seiner Vierbeiner verschwinden lassen kann. Man kann komplett um das Hotel drumherum spazieren – aber jederzeit den Spaziergang etwas ausdehnen.

Über die fast nie befahrene Straße geht es in den Schlosspark. Auch da dürfen Hunde spazieren gehen (deren Herrchen und Frauchen natürlich auch).

Hier ein paar Eindrücke:

Der perfekte Gassi-Geh-Platz – Treppe hoch und einen kleine Anstieg, dann kommt man zu dieser kleinen Kirche „Chiesa di San Martino“ mit Friedhof. Hier befindet sich auch der Abfalleimer für die Hinterlassenschaften der Vierbeiner. Man kann an der Kirche unterhalb vorbei laufen und kommt dann zum Friedhof.

Der Palazzo und das Castello dal Pozzo und Schloßpark:

HIer im Palazzo das Restaurant „Le Fief“, der Frühstücksraum, ein“Weinkeller“ und die (Kaffee)Bar.

Das Restaurant „Le Fief“ war richtig toll: alles, was wir uns auf der Speisekarte herausgesucht hatten, war von der Qualität her sowie geschmacklich sehr gut, die Portionen ebenfalls gut, die Auswahl der Gerichte sorgsam ausgesucht und für jeden etwas zu finden.
Die Auswahl der Weine ließ nicht zu wünschen übrig, die Aperitivs sowie Digestivs waren herrlich und so kamen wir zwar gepäckmäßig wieder mit dem gleichen Gewicht, figurtechnisch kamen wir mit mehr „Hüftgold“ zurück.

Ihr seht, hier wurde jeder Wunsch erfüllt – außer dem von wenigen Kalorien. Aber Diät ist morgen!

Wir haben uns in dieser Woche hier so wohl gefühlt, fast schon ein wenig zu Hause, kein Wunder bei all den freundlichen Menschen, die hier arbeiten. Für uns ist klar, daß wir im September wieder kommen werden und wir haben auch schon eine Freundin überzeugen können, die uns dann begleitet.

Ich kann dieses Hotel jedem empfehlen, der ein wenig abseits der Hektik und des Alltages hier ausspannen kann – das kann man mit Sicherheit. Sehr ruhig gelegen, trotzdem zentral. Man ist in 15 Minuten in Arona, in einer knappen halben Stunde in Stresa – nach Ascona braucht man schon eine Stunde. Wobei – wir dürfen nicht vergessen: Wir waren in der Osterwoche da – und waren auch nicht alleine auf den Straßen und in den Orten. Ob die Idee, die Isola Bella und die Isola dei Pescatori am Ostersamstag zu besuchen, die beste war, sei mal so dahin gestellt….

Der Reisebericht über all die Orte, die wir gesehen und durchlaufen hatten, berichte ich als nächstes….