Samstag abend…

eigentlich hätten wir gestern Abend Gäste gehabt – krankheitsbedingt hatten diese am Freitag abgesagt. Schade, wir hatten uns gefreut, aber dagegen kann man eben nix machen. Und so machten wir uns es am Samstag abend im Wohnzimmer gemütlich. Ich hatte einen spannenden 4-Teiler (komplett hintereinander laufend) in der ARD entdeckt und der war wirklich sehenswert.

Nachdem die Gläser um halb zwölf noch nicht leer waren, zappten wir noch etwas durch aufgenommene Musiksendungen. Das machen wir sehr gerne, können dabei bis weit nach Mitternacht zuhören und uns nach 25 Jahren Gemeinsamkeit immer noch Sachen aus unserer Jugend erzählen, was der andere noch nicht wusste. Und manchmal erzählt man es und der andere weiß es dann schon:) Ja, auch wir werden älter.

Und dann kam: Barclay James Harvest – Hymn!!! Oh mein Gott. Mein allererstes Konzert, auf dem ich war. 1982 in der Festhalle in Frankfurt. (ch hatte mich nach meiner ersten Bandbegeisterung für dir Bay City Rollers mittlerweile musikgeschmackmäßig etwas „weiterentwickelt“). Mit unserer damaligen Sportlehrerin. Die war bekennender BJH Fan und fragte, wer mir ihr mit dem gecharterten Bus nach Frankfurt/Main aufs BJH Konzert fahren wolle… Natürlich nur mit schriftlicher Zustimmung der Eltern. Da war ich dabei. Ich glaube, wir waren um die 25 Schüler.

Und es war gigantisch- ich auf dem BJH Konzert – in Frankfurt (für mich damals DIEEEE Weltstadt). Es war der 12.03.1982- weiß ich so genau, weil wir Les Holroyd ein Geburtstagsständchen sangen, als BJH auf die Bühne kam. Und bei Hymn flippte ich richtig aus. Also das ist ja eher ein sanfter Song, aber ich war sooo voller Adrenalin und Hochgefühlen, es hat mich richtig mitgerissen. Bin gleich am nächsten Tag in „Dany’s Record Shop“ getrabt und hab mir die LP „Gone to earth“ gekauft – 21,90 DM – aaaber 14 Titel drauf. Und Dany’s Record Shop war unheimlich cool, denn Dany war Engländerin – und wenn die hinterm Tresen stand, kramte jeder sein bestes Schulenglisch raus, um ihr zu imponieren…

2017 war Les Holroyd nochmal mit einem Teil der Originalband hier in München im Circus Krone – natürlich waren wir dort. Und es war auch wieder gigantisch. Flashback in die Jugend- wirklich toll. Irgendwie glaube ich wirklich, die 70er /80er Jahre waren musikmäßig die besten Jahre – aber wahrscheinlich denkt jede Generation, daß „IHRE“ Musik die beste war/ist.

Hach, jetzt war ich gerade wieder mal 16 – grad schee wars. Und später (es ist genau 1.18 Uhr Sonntag früh) fällt mir wieder ein, daß ich die 55 schon locker überrundet habe…..Aber getreu Bryan Adams.. 18 `´til I die :)…

Der Wind und meine Augen…

…passen einfach nicht zusammen.

Ich habe unheimlich empfindliche Augen – schon immer. Ich kann keinen oder nur gaaanz selten einen Kajalstift benutzen – ebenso geht es mir mit Wimperntusche. Ich habe schon wirklich alles ausprobiert, von den Billigprodukten bis zu denn ganz teuren, medizinischen Produkten…. es geht genau 3 Minuten gut und dann fängt es an: Das Auge juckt und tränt. Ja und wenn das Auge juckt, dann reibt man und dann sieht das geschminkte Auge plötzlich im besten Falle wie ein Osterei aus. Im besten Falle! Das ist ja jetzt eigentlich kein Weltuntergang, dann lasse ich meine Augen eben ungeschminkt, damit sie nicht brennen und rot sind.

Nun gibt es leider etwas, was meine Augen immer wieder dermaßen reizt, daß sie eben jucken und rot werden: Der Wind. Das ist ein Phänomen, daß ich mir einfach nicht erklären kann. Es passiert, daß ich von jetzt auf gleich total rote Augen bekomme, die jucken und tränen und im schlimmsten Falle ist das so, daß ich die Augen eigentlich den ganzen Tag am liebsten schließen würde. Geht ja nun leider nicht. Und dann weiß ich eines ganz genau: Es wird windig. In den nächsten Stunden oder spätestens am nächsten Tag. Ich weiß das oft schon, bevor es angesagt wird. Ich kann mir nicht erklären, wie der Wind und meine Augen „zusammen hängen“ Ist das der veränderte Luftdruck? Erhöht sich dann der Augendruck und kommt es dadurch zu dieser Reizung? Es kann mir niemand erklären – auch nicht der Augenarzt.

Ich glaube, es gibt keine einzigen Augentropfen deutschlandweit, die ich noch nicht ausprobiert habe. Nutzt nix. Es gibt ein Augenlid Spray, dass mir ansatzweise Linderung verschafft – hab ich in sämtlichen Handtaschen , denn wir wissen ja, der Wind kommt. Immer häufiger und immer heftiger.

Unnötig zu erwähnen, dass ich auch heute wieder mit juckenden und dicken Augen rumsitze… ich hasse Wind!!!!!

(Meine) dummen Angewohnheiten

Es gibt so manche dummen Angewohnheiten, die man immer wieder begeht (deswegen sind es ja Angewohnheiten) und die einfach unsinnig sind.

Heute wieder erlebt: Ich fahre in die City und will ins Parkhaus, reihe mich ein und 15 Meter vor der Schranke bzw. dem Parkticket-Ausgabegerät mache ich mein Fenster auf und schnalle mich ab. An dem Automaten nehme ich mein Ticket in Empfang und fahre ins Parkhaus bzw. mache ich mich auf die Suche nach einem Parkplatz – unangeschnallt. Gar nicht gut. Wie oft gab es schon Situationen, bei denen ich gerade da heftig abbremsen mußte, weil irgend jemand rückwärts ausparkt und nicht nach dem Verkehr hinter sich schaut. Außerdem gilt im Parkhaus die Straßenverkehrsordnung und die besagt nun mal, daß man im Auto nur angeschnallt fahren darf – bzw. es eine Strafe gibt, wenn man unangeschnallt fährt. Glücklicherweise bin ich noch NIEMALS. angehalten worden, weil ich nicht angeschnallt war. Weil ich eben „normalerweise“ nicht unangeschnallt Auto fahre – außer im Parkhaus…..

Dann ziehe ich das Parkticket, die Schranke geht auf, ich weiß nicht wohin mit dem Ticket, habe es in der Hand, steige aus dem Auto aus und stecke mir das Ticket in die hintere Hosentasche. Schon drei mal hab ich es verloren, weil ich mich irgendwie gebückt habe, das Ticket da wohl hochgerutscht und aus der Hosentasche gefallen ist. Sehr ärgerlich, weil ich dann ein Ganztagesticket bezahlen muß, was mich im schlimmsten Fall schon mal 25 Euro gekostet hat.

Und dann gibts auch die sogenannten „überwachten“ Parkplätze. Man muß die Parkscheibe sichtbar hinterlegen. Und darf maximal 2 Stunden Parken. Ist normalerweise kein Problem, Parkscheibe richtig eingestellt und hinter die Scheibe gelegt. Sinn dahinter ist, die Dauerparker von diesen Parkplätzen fernzuhalten, die da den ganzen Tag die Parkplätze blockieren würden.

Diesen überwachten Parkplatz gibt es auch bei uns an der Einkaufszeile in der Nähe – dort gibt es einen REWE Markt, zwei Bäcker, einen Friseur, eine Poststation, einen Obst-und Gemüsehändler und ein Zeitschriftenladen.

Ich war also beim REWE, Parkscheibe eingestellt und abgelegt, Einkauf erledigt, wieder ins Auto eingestiegen, Parkscheibe weggeräumt, weil die a) beim Fahren hin und her rutscht und b) sich in der Frontscheibe spiegelt) und c) mich das irritiert und aufregt, wenn da irgendwas am Armaturenbrett liegt), festgestellt, daß ich ja noch nicht beim Bäcker war, wieder raus aus dem Auto, ewig in der Schlange gestanden um dann zu erfahren, daß Baguette aus ist und mein Lieblingsbrot auch. Nun gut, dann eben ein anderes Brot gekauft und zum Auto zurückgetrabt…….. hängt doch ein fetter gelber Zettel dran: Parken ohne Parkscheibe – 30 Euro Strafe. OHHHHH, ich war soooo sauer. Richtig sauer. Ich hab noch geschaut, ob ich den „Knollenverteiler“ irgendwo finde. Aber was hätte ich ihm/ihr denn schon erzählen können, was er/sie noch nicht gehört hätte.

Also – wenn ich auch erst ein oder zweimal ein „Knöllchen“ wegen zu schnellem Fahren bekommen habe, verlorene Parktickets und diese zu eilig weggesteckte Parkscheibe haben mich echt schon Geld gekostet.

Im Übrigen regnete es heute furchtbar, es war ein Wind, daß man mit Schirm gar nicht aus dem Haus gehen konnte und ich trotzdem ein schönes Fotomotiv gefunden habe – München steht kopf:

Und damit wünsche ich euch einen guten Start in das Wochenende – machts euch fein 🙂

Unbestechlich….

Ich war gestern abend „Strohwitwe“ und hatte endlich mal wieder Gewalt über die Fernbedienung.
Erst habe ich noch etwas gelesen und dann dachte ich „Mach die Flimmerkiste doch mal an“. Da ich ja sehr auf Krimis stehe (lese ich auch unheimlich gerne), hab ich mich entschieden, im ZDF „Unbestechlich“ anzuschauen.

Ganz ehrlich – ich habe noch nie – nie – niemals nie nicht – so viele „unattraktive“ (ich drücke es jetzt noch einigermaßen nett aus) Menschen in EINEM Film gesehen. Es ist ja bekannt, daß die Geschmäcker verschieden sind und nicht alle das gleiche „Schönheitsideal“ haben. Aber das, was das ZDF da geboten hat…. gruselig – Entschuldigung. Ich mußte echt nach 5 Minuten abschalten. Da lob ich mir mein Buch, da kann ich mir meine beiden Protagonisten schön hübsch vorstellen 🙂

Und dann steht das oben rechts am Bildschirm „klimaschonend produziert“. Hab ich letzte Woche schon mal irgendwo gelesen – da flog ein Hubschrauber in den Berge hin und her (ja, ich gebe es zu – bekennende Bergretter-Guckerin. Aber nur wegen diesem einen Mann – DER ist wirklich was zum Hingucken – der Markus. Es gibt sie doch, die hübschen Schauspieler) – doch so klima geschont.

Ansonsten war ich am Donnerstag bei meinem Orthopäden, der festgestellt hat (und das war uns beiden nun nicht wirklich eine Neuigkeit), daß das Skifahren bzw. Skistiefelan- und ausziehen eher kontraproduktiv bezüglich Heilung meines Bänderrisses war. Kurz und knapp: Aircast noch einmal 3 Wochen tragen. Wobei – wir zwei haben uns jetzt nach 5 Wochen schon so schön aneinander gewöhnt, daß ich ganz unsicher durch die Gegend eiere, wenn ich das Teil mal nicht um meinen Knöchel geschnallt habe.

Und nachdem ich dem Fernseher den Rücken zugewandt habe, bin ich noch mal ein main Näh- und Plotterstübchen und hab noch ein paar Dateien zusammengebastelt.

Die find ich richtig gut, werde ich mir auf ein T-Shirt plotten bzw. die geplottete Datei aufbügeln.
(Aus rechtlichen Gründen: Datei aus dem Cricut Design Space: Mund: GlamSVG by Emylia, Schrift von: Craft Pixel Perfect)

Bah – und heute hatten wir sämtliche Wetterarten, die es so gibt: Regen, Schnee, Wind, Sonne. Wolken – und hier in München außerdem „Warnstreik“ – aber das war schon ein „Generalstreik“. Ich hatte Glück und mußte heute außer mit dem Hund nicht vor die Türe. Aber ich habe von mehreren Seiten gehört, das erwartete Chaos ist ausgeblieben und es gab keine dramatischen Staus. Das freut mich für all diejenigen, die sich ins Büro oder zum Arbeitsplatz bewegen mußten.

Das wars mal wieder von mir …

Leckerer Orangenkuchen

Heute habe ich mal über etwas ganz anderes zu berichten: über einen wirklich tollen, fruchtigen Orangenkuchen.

Wir waren am Samstag bei lieben Freunden zum Abendessen eingeladen. Und dort waren ebenfalls liebe Freunde – wir waren zu acht.

Als Aperitiv gabs einen Champagner – ich bin ja immer noch alkoholabstinent, also nicht für mich.

Zur Vorspeise – einer sehr leckeren Spargelsuppe, gab es einen tollen Weißwein.

Die Hauptspeise: Rehrücken, Kroketten, Rotkraut und Sauce. Da ich am Samstag etwas mit dem Magen zu tun hatte, gabs für mich nur die Suppe. Aber ich hab auch mit den Augen genießen können, es sah super aus und roch herrlich. Und alle am Tisch waren begeistert!

Diverse Rotweine am Abend wurden probiert und diskutiert …

Und zum Nachtisch gab es eben diesen Orangenkuchen und eine Orangencreme – da musste ich stibitzen und war total begeistert.

Und nachdem ich Regina das Rezept „aus dem Kreuz geleiert“ habe, musste ich ihn heute gleich mal nachmachen…

Here we go:

2 bis 3 Bio-Orangen für 2 Stunden im Wasser kochen

250 Gramm gemahlene Mandeln oder Nüsse

1 Teelöffel Backpulver

200 Gramm Zucker

5 Eier

1 Prise Salz

Das alles mit den abgeschütteten und passierten Orangen (mit Schale) vermischen und 1 Stunde bei Ober-/Unterhitze bei 180 grad backen …

Ich habe noch Puderzucker mit Orangensaft vermengt und das drüber gestrichen und mit Orangenzetzen bestreut…. Sehr lecker

Einen schönen Wochenanfang wünsche ich euch

Sommerzeit vs. „Winterzeit“

Ich mag sie nicht – die sogenannte Sommerzeit. Ich bin ein „early bird“ – ich liebe es, wenn es hell wird/ist, wenn ich morgens aufstehe. Ich habe es nie wirklich verstanden, warum man die Sommerzeit eingeführt hat. Eine Stunde am Abend im Sommer länger hell, wo es doch im Sommer sowieso länger hell ist? Eine Stunde später hell, bei der ich dann das Licht in der Früh anmachen muß, weil es eben noch nicht hell ist und ich im Frühjahr und Herbst auch noch die Heizung eine Stunde früher anmachen muß? Wo ist da die Stromersparnis?

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Außer jeder Menge Ärger, Stress bei Bahn und Flug und „jetlag“ hat es doch nicht wirklich viel gebracht – selbst die Energieersparnis wird angezweifelt. Und das Drama bezüglich Festlegung EINER Zeit kann ich nicht verstehen. Es ist ja wohl jedem klar, daß Sommerzeit das ganze Jahr über zwecks den verschiedenen Zeitzonen alleine in Europa ein echtes Problem werden kann. Wenn die Sommerzeit auch im Winter gilt, würde es in den dunklen Monaten noch später hell. In Warschau etwa ging am 1. Januar dieses Jahres um 7.45 Uhr die Sonne auf – nach der Sommerzeit um 8.45 Uhr; in Berlin wäre es 9.17 Uhr und in Madrid sogar 9.38 Uhr. Für Schulkinder würde das düstere erste Schulstunden bedeuten und viele Arbeitnehmer müssten im Stockfinsteren im Büro sitzen. Wenn sie nicht das Licht anmachen – und das kostet – GENAU – Strom – also eben KEINE Stromersparnis.

1980 wurde keiner gefragt, ob wir sie haben wollen, die Sommerzeit. Sie war einfach plötzlich da – wurde so entschieden. Und ich verstehe nicht, warum sie nicht genau so plötzlich wieder verschwinden kann. Abgesehen davon, daß ich mir über Jahre NICHT merken konnte, ob die Uhr nun vor- oder zurückgestellt wird. Bis ich irgendwann – noch gar nicht sooo lange her – einen heißen Tipp im Radio bekommen habe. Die Moderatorin meinte, sie merke es sich so: Im März werden die Stühle und Tische VOR die Eisdiele gestellt – also Sommerzeit – im Winter werden die Stühle dann wieder „zurückgestellt“. Seit der Zeit weiß ich Bescheid 🙂

Also ich mag sie nicht – ich brauche sie nicht. MEINE MEINUNG. Und außerdem ist jetzt gerade 10 Minuten nach eins – und wenn ich jetzt ganz schnell 6 Stunden schlafe, ist es nachher nicht 1o Minuten nach 7, sondern 10 Minuten nach acht. Muß man auch erst mal logisch verfolgen können 🙂

Einen schönen Sonntag euch allen.

Ich streike dann mal….

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Eigentlich kann ich es nicht mehr hören – wenn immer ich das Radio oder den Fernseher anmache, höre/sehe ich streikende Menschen mit Fahnen, Bannern und irgendwelchen Pfeifchen im Mund lautstark ihre Forderungen präsentieren.

Aktuell fordert Verdi für alle im öffentlichen Dienst beschäftigten 10,5 Prozent mehr Gehalt – mindestens aber monatlich 500,00 Euro.
Die Arbeitgeber bieten 5 Prozent in zwei Schritten und eine Einmalzahlung von EUR 2.500,00
Die Dame von Verdi kommentiert das Angebot der Arbeitgeber mit folgender Frage: “ Ist das eine Provokation?“ Ich frage mich gerade: Was ist hier die Provokation? Ich kann mich an meine Gehaltserhöhungen erinnern, als ich noch für eine bayerische Großbank gearbeitet habe – da haben wir uns bei 2-3 Prozent aufgehalten.

Ja – die Inflation ist im Moment hoch – es könnte sich um die 10 Prozent handeln, die Verdi einfordert. Was macht nun ein Bäcker/Metzger/Handwerker? Streikt der jetzt und backt/schlachtet/zimmert nichts mehr? Kann er ja machen – und was passiert dann? Dann gehen wir einfach zum nächsten Bäcker/Metzger oder Handwerker und kaufen dort ein.

Wie gleichen Menschen, die nicht im öffentlichen Dienst tätig sind, diese Inflation aus? Sie sparen, wo sie können – verkneifen sich Dinge und Urlaube, weil sie es sich nicht leisten können.

Ich hab mir gerade überlegt – ich mach das jetzt auch mal – ich streike heute: Renne mit Trillerpfeife durch Haus und Garten und lege meine Kamera nieder (ich habe heute leider keinen Fotoauftrag. Und ICH würde mich freuen, wenn ich heute bezahlt arbeiten könnte/dürfte – auch ohne 10 Prozent mehr). Dafür darf ich dann nächste Woche wieder arbeiten – und ich verspreche hoch und heilig- ich streike da nicht!

Aber jetzt pfeife ich nun mal wild streikend mein Hochbeet an – das wird heute aus dem Winterschlaf erweckt und mit frischer Erde und den ersten kleinen Salatplfänzchen bestückt.

Mit etwas Augenzwinkern und nicht allem ganz ernst gemeinten Geschriebenen wünsche ich euch einen schönen Donnerstag – hier in München solls noch mal richtig sonnig werden – Gott sei Dank streikt die Sonne nicht und geht jeden Morgen auf und Abend wieder unter – sagt man so…

Laktose-Intoleranz??

Ich trinke morgens ein- bis zwei Tassen Milchkaffee – seit Jahren mit „frischer“ Milch – also keine Kondensmilch sondern Milch aus der Glasflasche.

Seit ca 2 Jahren habe ich so ca 30 min nach dem Milchkaffee-Genuss ein unangenehmes Aufstossen – nicht lange und auch nicht viel – aber immer. Am Anfang hab ich es ignoriert aber nach Monaten mir doch mal Gedanken gemacht.

Von Laktose-Intoleranz hatte ich natürlich schon gehört, aber die Beschwerden, die man dabei hat, kenne ich nicht – also ausgeschlossen.

Nervig war es trotzdem – den Arzt befragt, ob es sein könnte – nein eher weniger, weil man da eben mehr Bauchkrämpfe hat.

Vor Wochen bin ich in der Drogerie und stehe vor einem Regal mit „Medizin“ – Spitzwegerichsaft, Flohsamen, Vitamintabletten und dann eben diese Laktasepilkchen. Nachdem ich wusste, das diese Pillchen in diesem Sinne keine Chemie sind, sondern nur das, was der Körper (nicht) produziert und damit eben zur Spaltung der Laktose beiträgt.

Ich habe diese Pillchen mitgenommen und ausprobiert- morgens vor dem Kaffee eine – was soll ich euch sagen – das Aufstoßen ist weg – komplett.

Manchmal vergesse ich es in der Früh- denke nicht dran – habe das Aufstoßen und denke nur:na, dann war’s das wohl doch nicht … dann fällt mir ein – ich hab heute früh das kleine Ding nicht geschluckt … also doch keine Einbildung

Man könnte nun laktosefreie Milch kaufen – nur schmeckt die mir überhaupt nicht – kann ich nicht in meinem Kaffee haben… also Pillchen – und wie gesagt, es ist das drin, was der Körper eben nicht mehr genug selbst produziert – von daher sehe ich das nicht als Tablette in DEM Sinne.

Euch einen schönen Wochenteiler

Was bringen wir denn mit?

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Kennt Ihr das? Ihr seid bei Freunden eingeladen und da stellt sie sich – diese Frage: Was bringen wir denn mit? Den obligatorischen Blumenstrauß für die Dame des Hauses und ein Fläschchen Wein für den Herrn…. so sind wir sehr oft unterwegs.

Man weiß aber dann schon gar nicht mehr so genau, welchen Wein man wem mitgebracht hat – ob der ihnen wohl schmeckt? Hätten wir lieber einen Weißwein mitbringen sollen? Ist das vom Wert her so, daß es passt? Also so ziemlich gleich von beiden Seiten? Immer alles gar nicht sooo einfach.

Mit einem sehr eng befreundeten Pärchen haben wir uns nun abgesprochen – wir bringen uns nix mehr mit. Wir besuchen uns gegenseitig und freuen uns auf den Abend und es ist vollkommen in Ordnung. Ganz entspannt sitzen wir dann zusammen. Männe hat den Vorschlag aufgebracht und Hans war gleich Feuer und Flamme und meinte, sie hätten auch schon so oft darüber nachgedacht, ob man das nicht irgendwie regeln kann/will.

Und nun sind beide Seiten happy und können den Abend ganz entspannt ohne die Frage „Was bringen wir denn mit?“ beginnen.

Andererseits freue ich mich auch über ein paar Blümchen, wenn man sich schon Mühe mit dem Essen gemacht hat. Irgendwie ist es doch nicht sooo einfach, es allen Recht zu machen.

So – und gestern (Sonntag) haben wir uns dann mit diesen Freunden getroffen, hatten einen supernetten Abend und nachdem wir uns normalerweise eher Freitag oder Samstag abend treffen, war ich heute morgen der Überzeugung, es sei Sonntag. FAAALSCH, ganz falsch. Nach kurzem Überlegen war mir klar, „Wunschdenken – raus aus den Federn“. Tja – so kanns gehen.