Spaß mit Freunden

Ein paar Tage waren gute Freunde von uns hier – wir hatten sehr viel Spaß – begann schon beim Frühstück und hörte mit dem letzten Glas Brunello am Abend nicht wirklich auf. Ein bisschen Kultur gabs auch – Siena, Radda, Castellina und etwas (ungeplant) off-road durch die Weinberge mit Sichtung von Wildschweinen.

Wir waren sehr lecker Essen in der „La taverna di Vagliagli“ , wir grillten Steaks und Pute, wir packten Pizza und testeten uns durch Rot- und Weißweine aus der Toskana.

Urlaub mit Freunden – gerne diskutiertes Thema. Ich finde, das kann man nur mit Freunden machen, die man wirklich gut kennt – wenn es um ein Ferienhaus geht. Man ist ja doch recht eng aneinander – geht morgens schon los, wenn man sich mit leichtem Nachthemdchen begegnet – und man will sich ja auch frei bewegen. Wenn jeder sein eigenes Hotelzimmer hat und man sich dann zum gemeinsamen Frühstück trifft, ist das wieder etwas anderes.

Bei uns funktionierte das auch in diesem Jahr super – kein „Anecken“, keine Missverständnisse, gleiche Interessen…Und der Spaßfaktor war riesig – Sooo macht das wirklich Freude. War sogar ein wenig traurig, als sie wieder fuhren. Aaaaber das hatte sich bald wieder gelegt. Ein paar Ausflüge werde ich hier noch etwas ausführlicher in den nächsten Tagen beschreiben ….

Endlich wieder Toskana

Ich dachte, ich poste hier mal mein Urlaubs-Reisetagebuch… für alle Toskana-Interessierten oder die es evtl werden wollen.

In die Toskana fuhren wir nun insgesamt das 9. Mal. Ich liebe diese Landschaft – ich brauche nur in die Ferne zu gucken und schon von ich tiefenentspannt – ehrlich.

Wir hatten uns für dieses Jahr den kleinen Ort „Vagliagli“ rausgesucht – nein – das Haus dort war eines von 4, welches nach Eingabe unserer „Filter“ bei der Ferienhaussuche noch erschien. Ruhige Lage, Einzelhaus, eingezäunt, mit Pool und Klimaanlage, MIT HUND, „barrierefrei“ – weil Hund Ben nicht mehr gut laufen kann und blind ist. Leider kann Ben das nun nicht mehr erleben, denn vor 4 Wochen mussten wir ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Und er fehlt hier… auch im Ferienhaus…. 🥲.

Ging schon bei der Anreise lustig zu – der „Ort“ Castelnuevo Berardenga“ ist – wie in Italien auch oft üblich – nicht nur Ort sondern auch Umgebung. So – also fanden wir unser Haus nicht in Castelnuovo Berardenga sondern – ganz klein erwähnt – in Vagliagli – 247 Einwohner per 2017….

Das Haus ist/war klasse – die Lage super – der Blick unglaublich und das Grundstück riesig.

Kurz Koffer auspacken und dann schnell nach Siena zum Einkaufen. Traditionell gibts am ersten und letzten Abend Spaghetti Bolognese…. Mir macht es überhaupt nix aus, im Urlaub zu kochen oder Frühstück zu richten … aber Essen gehen am Abend machen wir natürlich auch öfters.

Mit diversen Nahrungsmitteln und Flüssigkeiten ging’s dann wieder gen Heimat und an den Herd. Ach, die ersten Spaghetti am Gasherd – ich liebe das. Hätte ich zu Hause such sehr gerne. Nach dem Essen noch ein wenig Rotwein auf der Terrasse und dann glücklich in die Heia gesprungen ….

Ich hab Halsschmerzen…..

und nein, es ist nicht Corona – es gibt sie noch, die gute, alte, einfache Erkältung. Wahrscheinlich hab ich am Sonntag abend zu „leicht“ bekleidet noch draußen rumgesessen – man wird wirklich wahnsinnig gemacht, sobald man sich outet: Ich hab Halsschmerzen…. „Um Gottes Willen, mach sofort einen Coronatest – das ist bestimmt Corona“.
Natürlich hab ich sofort am Montag früh einen Coronatest gemacht – negativ – am Dienstag früh – negativ – am Mittwoch früh… was soll ich sagen? Negativ… Halsschmerzen hab ich noch immer – muß ich jetzt zu Hause bleiben? Darf ich einkaufen gehen oder mit dem Hund raus? Könnte ja…. doch positiv sein.
Ich mach mir jetzt wirklich keinen Kopf mehr – auch mit dieser Warn-App – so gut ich es auch finde, aber ich habe jeden, jeeeeeden verf….. Sonntag eine rote Warnmeldung vom Freitag vorher. Wo war ich da? Einkaufen – natürlich mit Maske (aber das weiß die Warnapp ja nun nicht)…..
Und die Zahlen steigen wieder – ich muss aber auch sagen, es wundert mich nicht. Die Leute sind im Allgemeinen wieder viel „leichtsinniger“. Ich war letzte Woche Mittwoch in der City – kein Mensch trägt da noch Maske. In der Shoppingmall – vielleicht 10 % der Menschen.
Ich trage Maske – immer, wenn ich einkaufen gehe, an der Tankstelle, beim Friseur – und wenn es noch so unangenehm ist – .
Ich weiß nicht, ob der Kelch an mir vorüber zieht – aber ich tu zumindest alles, was man tun kann, um sich und seine Lieben zu schützen. Und wenns dann doch auf mich hernieder kracht, dann ist es einfach so. Ich muß mir zumindest keinen Vorwurf machen, ich hätte es herausgefordert.

Under pressure….

Ich liebe dieses Lied – und muss gestehen, dass ich am besten „under pressure“ arbeite – da bin ich am ideenreichsten, effektivsten und erfolgreichsten. Wenn ich Tage oder Wochen Zeit habe, ein Projekt oder einen Auftrag fertigzustellen, bin ich echt planlos… da hab ich Ideen so „lala“ – es fällt mir nix besonderes ein, ich hab tausend Ausreden, was jetzt erst mal wichtiger ist. Kaum hab ich Zeitdruck, dann flutscht es bei mir – aber richtig!!! Irgendwann sagte ich mal zu Männe „Huch, das muss ich ja am Freitag abgeben – da bin ich ganz schön „ under pressure“… hab mir mein Handy geschnappt und hab Freddie und David singen lassen und bin höchst motiviert an den Computer – ich hatte Ideen – mehr als ich umsetzen konnte – es hat nur so geflutscht. Und genau das erzähle ich am Mittwoch früh im Radio, wenn mich Markus Fahn von Bayern 1 anruft . Ich hab mir nämlich diesen Song auf Bayern 1 online gewünscht und heute früh rief jemand von dem Radiosender an und sagte mir, dass ich am Mittwoch im Radio zu diesem Song etwas „interviewed“ werde… naja, das wird was werden …

Ben ist wieder zu Hause

Unser „Kleiner“ ist wieder zu Hause – gestern haben wir ihn abgeholt und heute kommt er in seiner wunderschönen Outdoor-Urne in den Garten an den Platz, wo er immer so gerne gelegen ist. Es wird besser mit dem Schmerz aber es gibt auch Momente, da haut es mich wieder richtig um. Max leidet ebenfalls noch – Rastlosigkeit und Unruhe lassen ihn abends schwer zur Ruhe kommen – bis gestern Abend. Glaubt es oder glaubt es nicht, seitdem Ben wieder zu Hause ist, geht es Max besser. Er hat gestern Abend das erste Mal, nachdem er seinen Bruder verloren hat, am Abend ruhig in seinem Körbchen gelegen und geschlafen, ohne ständig den Platz zu wechseln… Brüder eben – Verbindung über den Tod hinaus …,,

And the Oscar goes to…..

Hatten wir heute einen Spass – also nachdem ich halbwegs ausgeschlafen zum Frühstück kam. Aber zwei Milchkaffee und einen Orangensaft machten mich wieder fit. Ich war im Team „Film“. Die Firma „Filmevent.de“ ist dafür bekannt, daß sie mit ihren Kunden richtige kurze Filme dreht. Das geht los mit einer riesigen Auswahl an Klamotten über Utensilien wie Pistolen, Hüte, Kleider, Masken – darüber hinaus eine Maskenbildnerin und einen Kameramann. Zunächst mussten wir uns für ein Thema entscheiden – Western – dann wurde eine passende Location gesucht – erst im Hotel und dann auf der Burg Falkenstein… Das Drehbuch wurde uns etwas vorgegeben und dann haben wir improvisiert….. es war herrlich – wir „bauten“ uns einen Saloon im Hotel zurecht mit Bar und Klavier, welches wir einfach aus einem anderen Zimmer „besorgten“ und legten los. Ich musste teilweise sooo lachen, weil wir so geniale Sprüche drauf hatten…. Wir drehten erst knapp zwei Stunden im Hotel und dann gings noch mal auf die Burg. Nach gut drei Stunden „Arbeit“ kam dann ein knapp 7-minütiger genialer Film zustande. Und natürlich ging es in dem Western nicht ohne Tote ab – eine hat – weil sie eine Powerbank einer großen deutschen Versicherungsgesellschaft in ihrem BH hatte (warum, weiß keiner so genau) die Schießerei jedoch überlebt.😂😂😂😂😂 Auch hier zeige ich aus Datenschutzgründen nur die (mit Hut bedeckte) Leiche und die, die keine war 🙂

Nun gings zurück ins Hotel und nach kurzem Snack musste ich auf mein Zimmer, die Fotos vom Vorabend und heutigem Vormittag aussortieren und ein paar auf einen Stick ziehen, diese sollten dann bei der Abendveranstaltung über die Bildschirme flimmern.
Um 14 Uhr wurden wir (eine Gruppe von ca 30 Leuten) abgeholt und dann gings in den Hessenpark. Wunderschön – kann ich euch nur ans Herz legen. Hier wurden auf einem riesigen Areal alte Häuser, die irgendwo in Hessen standen „abgetragen“ und dort wieder aufgebaut. Sinn dahinter ist, den Kindern zu zeigen, wie das Dorfleben früher abgelaufen ist. Wunderschöne Häuser findet man dort im Hessenpark – und es kommen ständig noch welche hinzu. Neuester Zugang ist eine alte Gärtnerei mit Gewächshäusern, die in den 80-er Jahren geschlossen und dort im Hessenpark wieder aufgebaut wurde. Eines der Häuser auf dem „Marktplatz“ fungiert als Hotel – das einzig bewohnte. Dann gibt es noch eine Bäckerei, in der heute nicht mehr gebacken, aber frische Backwaren zum Verkauf angeboten werden – ebenso eine Metzgerei und ein Cafe, in dem wir dann unseren Abschlußkaffee tranken.

Gegen 17 Uhr wurden wir wieder abgeholt – schnell aufs Zimmer – Fotos auf den Stick ziehen und kurz unter die Dusche – Abfahrt um 19 Uhr zum Wirtshaus Reichenbachtal. Bloß der Not keinen Schwung lassen !!! Dort gab es erst mal einen Aperitiv und danach – ihr ahnt es bereits… ja, ein tolles Abendessen

……uuuuhuuuund daaahaaannnn: für mich dann das Highlight des Wochenendes …. ich sag nur….. to the late night double feature picture show….

soooo sooo soooo genial – was ein Wochenende- mit diesen Leuten arbeite ich immer ganz besonders gerne (wie es wohl kommt)….. Nach einem etwas länger andauernden „Absacker“ in der Hotelbar fiel ich dann gegen 3 Uhr morgens ins Bett – glücklich im Herzen und stolz auf mich, weil es ja auch wirklich anstrengend war……. Frückstück für den nächsten Morgen erst um 9.00 Uhr – wenn ich mich beeile, gibt das noch gute 4 Stunden Schlaf!!!! für mich…. Schlafen wird überbewertet….

Hallo Königstein…..

Gut 4,5 Stunden brauchte ich am Freitag von München nach Königstein – recht fade Angelegenheit, wenn man alleine im Auto sitzt. Aber endlich angekommen, verabredete ich mich mit einer Freundin, die ebenfalls für dieses Event engagiert und angereist war, auf einen Spaziergang. Sie hatte ihren Hund dabei und der wollte auch mal wieder Gassi gehen. Erst umrundeten wir unser Hotel auf dem „Brezelweg“ (der Park bzw. die Spazierwege sind wie eine Brezel angelegt) und dann meldete sich mein Fotografie-Kollege und erzählte uns, daß er oben auf der Burg sei (Falkenstein). Wir marschierten dann Richtung Burg und genossen die Aussicht. Dann marschierten wir noch etwas durchs Örtchen und kehrten auf ein „Erfrischungsgetränk“ ein, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück ins Hotel machten und uns für den Abend vorbereiteten.

Hach, war das eine Freude, nach 3 Jahren endlich mal wieder viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen. Ein wirklich tolles Gefühl. Nicht nur unter den „Kollegen“. Auch unter den Gästen gab es viele Gesichter, die ich kannte und die sich auch an mich erinnerten.
Wir wurden zur Villa Rothschild gefahren – ich sags Euch: Sehr nobel und wunderschön dort. Leider goß es in Strömen, so dass ich gar nicht mal von außen ein paar Fotos machen konnte. Aber wer das innere gesehen hat, der weiß, daß es von außen nicht häßlich aussehen kann.

Nachdem die Begrüßung und der offizielle Teil beendet war, wurden wir kulinarisch sehr verwöhnt – es ist immer nur schade, daß ich gerade bei solchen Events schon etwas unter Druck stehe und das Essen gar nicht richtig genießen kann bzw. gar nicht viel zu mir nehme. Aber ich habe mir sagen lassen, ausnahmslos alles war himmlisch. Nach dem Essen gab es dann „Party“ – herrlich. Ihr versteht, daß ich hier aus datenschutztechnischen Gründen keine Fotos der Party bzw. der Leute hochladen will – aber laßt euch gesagt sein: Wir rockten die Villa!!!! Mister „TH“, der normalerweise für die Beleuchtung bei diesen Events sorgt, fungierte als DJ und machte seinen Job sehr gut – auch wenn er sich bei manchen Titelwünschen wie ein Aal gewunden hat. Ich glaub, ich war um 2.00 Uhr im Bett. War ein langer Tag und es war Frühstück am nächsten Morgen um 8.00 Uhr angesagt- ziemlich wenig Zeit zum regenerieren. Ich mußte ja noch etwas für den nächsten Morgen vorbereiten – Kameras neu aufladen, neue Speicherchips rein, Blitz aufladen und meine Füße massieren. Ich hatte für den „eleganteren Abend“ eben auch die eleganteren Schuhe an…. fast den ganzen Abend auf den Füßen und dann noch getanzt – bin ich gar nicht mehr gewohnt – ich bin wie auf rohen Eiern durch mein Zimmer geschlichen und war froh, als die Haxen endlich im Bett waren 🙂

Endlich mal wieder…

Villa Rothschild

Heute ( wahrscheinlich sitze ich jetzt schon hinter dem Steuer) fahre ich in den Taunus – drei Tage Arbeiten – richtig arbeiten… heute Abend bei der Veranstaltung, morgen den ganzen Tag und Sonntag Vormittag. Endlich mal wieder eine Herausforderung. Und auch Spaß – wir sind in einem tollen Hotel untergebracht (Falkenstein Grand Hotel) und ich denke, das wird super.

Heute abend Empfang in der Villa Rothschild und morgen gehts in den Hessenpark. Abends nettes Beieinander und Ausklang des Abends in der Hotelbar. Und daaaa haben wir Fotografen dann auch etwas Freizeit und dürfen etwas feiern. Sonntag noch gemeinsames Frühstück und dann tummelt sich jeder in Richtung Heimat. Ich werde noch meine Tante in der Nähe von Darmstadt besuchen und dann gehts wieder gen Heimat ….

Gestern haben wir unserem Ben die letzte Ehre erwiesen – er ist heute eingeäschert worden. Aber wie „schön“ kann so ein Abschied von einem Tier gestaltet werden. Mit Kerzen und Musik durften wir und von ihm verabschieden – in der Tierklinik ging das ja recht schnell und irgendwie waren wir so im Schock, dass wir das nicht richtig machen konnten.

Gute Reise mein Ben – jeder, der ein Tier hat oder hatte, weiß, was wir fühlen. Und ich will nicht hören „es war doch nur ein Hund“ – er war mein bester Freund und Seelenhund, mehr Liebe und Treue und blindes Vertrauen kann man kaum bekommen. Hunde sind teilweise wirklich die besseren Menschen….

Falkenstein Grand Hotel

Geschafft!!!

Am Montag war ich zur Magen-/Darmspiegelung – das erste Mal. Ich kannte es aus Erzählungen und habe mich Jahre erfolgreich davor gedrückt. Aber nun war es soweit – der Termin schwebte 4 Wochen wie ein Damoklesschwert über mir – die Woche davor war ich schon alleine von der Vorstellung auf die 2 Liter Moviprep (diese ekelhafte Lösung, die man trinken muss) gernervt. Ich habe vor Jahren mal Heilfasten gemacht und kann mich heute noch geschmacklich an das Glaubersalz erinnern – da schüttelt es mich gerade schon wieder….
Ja – nutzt ja nix, die Tage vorher hatte ich mich schon recht „leicht“ ernährt und am Sonntag nachmittag um halb fünf gings los mit dem Trinken der Lösung. Ich hab das schön angerührt, 3 Stunden vorher in den Kühlschrank gestellt und nun stand das erste Glas vor mir…. was ich plötzlich noch für Einfälle hatte, schnell mal durch die Küche fegen, zwei Gläser spülen… nutzt ja alles nix, das Glas stand vor mir. Ich also all meinen Mut zusammen genommen und in einem Rutsch weg mit den 0,25 Liter. War gar nicht sooo schlimm … gleich ein Glas klaren Apfelsaft hinterher (soll man, würde den Abführvorgang unterstützen). Raus auf die Liege – 20 Minuten gewartet – es tat sich nix – das nächste Glas – schmeckte schon übler…. wieder raus auf die Liege – nix tut sich bei mir….. 20 Min später das 3. Glas – leichter Würgereiz – aber runter mit dem Zeug – bloss nicht einatmen. Wieder raus auf die Liege – kaum lag ich drauf, war ich auch schon wieder unten…Die Dinge nahmen ihren Lauf und ich das 4. Glas dann zu mir… Da stand ich vorm Waschbecken, weil ich nicht wusste, ob alles drin bleibt…. Geschafft…. der Abend wurde etwas unruhiger als sonst, aber weder Magenschmerzen noch irgend etwas anderes unangenehmes – ich war halt dauernd auf „Örtchen“.
Montag früh um halb sechs begann die zweite Runde und das Getränk auf nüchternen Magen ist schon echt ne Herausforderung. Nutzt nix – rein mit dem Kram – ich war in einer 3/4 Std fertig. Noch ein paar Mal die Örtlichkeit aufgesucht und dann hat mich Männne in die Praxis gebracht. Ich wäre nicht ich, wenn nicht wieder irgend etwas „anders“ läuft. Ich liege auf der Pritsche und bekomme gesagt, gleich gehts ins Traumland… Okay, Kanüle in den Arm, Propofol rein… Meine Augen gehen leicht zu und dann wieder auf und ich zähle innenrlich… 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10… nanu? Normalerweise schaffe ich die 3 nicht. Der Arzt schaut mich an und meint “ Sie sind ja noch da“… Ich „ja und wie“…. Was war passiert? Die Vene war „geplatzt“ – bedeutet durchgestochen und so lief das Propofol nicht in die Vene sondern vorbei – nix mit Sedierung… Also nochmal neue Kanüle in den Handrücken und „gute Nacht“… 1,2,…… „Aufwachen“…. UPPPS – geschafft.

Ganz ehrlich, das Schlimmste war der Gedanke daran und die Flüssigkeit zum Trinken – ansonsten – super easy, toller Arzt, tolle Praxis, tolle Aufklärung und wenn ich das in 10 Jahren wieder machen muss, dann nur dort. Ich bin im Magen und im Darm bumperlgesund und das freut mich sehr- ist ja heute alles nicht selbstverständlich.<

Geht bitte unbedingt zu solchen Vorsorgeuntersuchungen – das ist sooo wichtig. Ich bin überhaupt kein Doktor-Gänger, aber Vorsorgeuntersuchungen lasse ich immer und alle machen – Krebsvorsorge Haut, Frauenarzt sowieso, Magen-/Darm… es ist keine „Versicherung“ aber es „sichert“ doch etwas ab.

Tierisch gehts bei uns zu…

Ich habe zu unserem Labbi Ben (der ja am Montag über die Regenbogenbrücke gegangen ist) sehr oft “ mein Fröschchen“ gesagt. Was soll ich euch sagen:
Seit gestern springt hier ein Laubfrosch durch die Gegend – nix besonderes – das Besondere daran ist: hatten wir noch nie hier…. Gestern haben wir abends die Terassentür noch etwas gekippt gehabt – auf einmal macht es schwupps und Max (unser anderer Labbi) hat einen Laubfrosch am Rücken, dann springt ihm noch auf den Kopf und verschwindet dann unterm Sofa. Wir alles abgerückt und mit Pappe und Becher auf die Suche nach ihm – den Becher über ihn gestülpt und die Pappe drunter geschoben und ihn so nach draußen bugsiert. Auf der Wiese haben wir ihn springen lassen….Weg war er.
Ich bin eben auf dem Weg ins Bett und denke mir: Was klebt denn da an der Terrassentür bzw -Fenster? Der Laubfrosch – sitzt da und bewegt sich nicht – will wieder rein zu uns… Das gibts doch nicht – ist das jetzt einfach wieder Zufall? Könnt ihr das sehen? Der Frosch hat zwei Hundehaare an seinen Füßen…. Doch ein Gruß von unserem Ben? Haltet mich für durchgeknallt – ich finds etwas spooky. Soo viele Zufälle… mein Fröschchen….