Greve in Chianti

Nachdem wir uns wieder ein paar Tage von unserem Trip nach San Gimignano erholt hatten, musste es auch noch einmal Greve sein – ich liebe diesen kleinen Ort sehr. Ebenfalls von unserem Urlaub in 2013 inspiriert, wollte ich das auch noch mal sehen – in der Hoffnung, hier ist es nicht so überfüllt wie in San Gimignano – und ich wurde nicht enttäuscht:

Ich sag immer zu Männne: In der Toskana könnte ich alt werden – da fühle ich mich so rundrum wohl. Die Gegend, das Essen (Pasta und Pizza liebe ich), das Trinken (tolle Rotweine), die Lebensart….. Ich muss in meiner Vergangenheit irgendetwas toskanisches haben :))) (Meine Wurzeln sind aber niederländischer Natur – von daher ziemlich entgegengesetzt – zumindest geografisch)
Die flächenmäßig sehr große Gemeinde erstreckt sich über etwa 169 km². Greve liegt etwa 25 Kilometer südlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Florenz mitten im Herzen des Chianti -Gebietes (Chianti fiorentino) und ist seit dem 13. Jahrhundert eine der Hauptstädte des Chianti. Sie liegt am Fluss Greve Im Südwesten berührt der Pesa das Gemeindegebiet, im Osten der Ema.

Die Macelleria Falorni muuusss man gesehen haben – hier befindet man sich im wahrsten Sinne des Wortes im Speckhimmel – da hängen Hunderte von Kilos in Form von Schinken an der Decke und die Käseabteilung ist einfach nur ein Traum. Von den Salamis ganz zu schweigen. Seit nunmehr ca 200 Jahren unterhält die Familie Falorni diese Metzgerei und versendet ihre Spezialiäten weit über die italiensiche Grenze hinaus.

San Gimignano und Palazzo del Popolo

Nein, hier habe ich etwas geschummelt bzw. ist das zwar mein Foto und auch nicht bearbeitet – aber es ist aus dem Jahr 2013. Wir waren zwar in diesem Urlaub auch in San Gimignano aber es war kein Vergleich zu dem Urlaub im Jahr 2013.
Es war fast unerträglich warm in diesem Jahr aber ich wollte so gerne noch mal nach San Gimignano, es hat mir damals so gut dort gefallen. Manchmal sollte man allerdings in der Vergangenheit Urlaub machen, es war in diesem Jahr sooooo voll dort. Unzählige Menschen schoben sich vom zentralen Parkplatz unterhalb des Ortes nach oben. Wir konnten in 2013 sogar direkt vor dem Ortstor parken. Dann ist mir eingefallen – in 2013 waren wir Anfang Juni im Urlaub – dieses Jahr Mitte Juli und damit direkt in der Ferienzeit.
Der langen Rede kurzer Sinn: Wir schoben uns mit den Massen durch den Ort, gesehen haben wir nicht viel, ich habe eine Handtasche erstanden und wir waren froh, daß wir nach einer guten Stunde wieder den Heimweg angetreten sind. Die Stunde Hin- und Rückweg haben sich nicht wirklich gelohnt:
Hier noch ein paar Fotos von 2013:

Und hier ein paar Fotos von diesem Jahr:

San Gimignano hat insgesamt 15 Geschlechtertürme – aber nur einen kann man besteigen und von dort aus hat man eine gigantische Aussicht – siehe oben. Deswegen wird es auch oft das Manhattan der Toskana genannt. In 1990 wurde San Gimignano zum Teil des UNESCO Weltkulturerbes ernannt.
Im Mittelalter versuchten die Patrizierfamilien, sich in der Höhe ihres Geschlechterturmes zu übertreffen, obwohl ein luxuriöses Leben darin nicht möglich war. Von den einst 72 Geschlechtertürmen existieren in San Gimignano heute eben nur noch diese 15. Die beiden höchsten, der Torre Grossa aus dem Jahr 1311 und der Torre della Rognosa, weisen eine Höhe von 54 bzw. 51 Metern auf. Der einzige, den man noch besteigen kann, ist der des Palazzo del Popolo.

Nach unserem Kurzausflug hieß es mal wieder: Rein in den Pool und relaxen:

Siena

Und wieder nach ein paar Tagen eher sooooo: (Hund bei uns müsste man sein)

…begaben wir uns wieder etwas auf die Kulturschiene – es ging nach Siena – da waren wir zwar schon öfters, ist aber immer wieder eine Reise wert:

Der Dom von Siena ist wunderschön – der Fußboden eine einzige Kunstsammlung:
Der Fußboden des Domes ist eines der größten und wertvollsten Beispiele für eine Gruppe von Marmoreinlagen, ein schmückendes Projekt, dessen Fertigstellung sechs Jahrhunderte, vom 14. bis zum 19. Jahrhundert, dauerte. Wie der Dombau ist der Boden untrennbar mit der Geschichte der Stadt und ihrer Kunst verbunden. Aus diesem Grund haben die Sienesen im Laufe der Jahrhunderte keine Ressourcen für ihre Entstehung und dann für ihre Erhaltung geschont. Sie besteht aus mehr als sechzig Szenen und sind in der Regel in den am häufigsten begangenen Stellen mit Masonit abgedeckt, außer einmal jährlich für etwa zwei Monate, zwischen Ende August und Ende Oktober.
Im Fußboden des Domes sind weiterhin mehrere Sibyllen eingearbeit. Eine Sibylle, fälschlich auch Sybille, ist dem Mythos nach eine Prophetin, die im Gegensatz zu anderen göttlich inspirierten Sehern ursprünglich unaufgefordert die Zukunft weissagt. Wie bei vielen anderen Orakeln ergeht die Vorhersage meistens doppeldeutig, teilweise wohl auch in Form eines Rätsels.

Hier die Sibylle Samia:

Ihr seht, zum Erholen, guten Essen und gutem Wein kam auch noch jede Menge Geschichte und Kultur.

Radda in Chianti

So – zwei Tage „geruht“ und nun muss man sich auch mal etwas anschauen – unser erster Ausflug führte uns nach Radda:

Hier haben wir zunächst mal den gallo nero – das Markenzeichen eines jeden Chianti Classico
Die Geschichte dahinter:

Seit Ende des 10. Jahrhunderts sind Siena und Florenz, die beiden bedeutendsten Handelsstädte des Mittelalters, wegen Gebietsstreitigkeiten verfeindet (ein bis heute anhaltender Zustand, der nun aber vorzugsweise auf dem Fußballfeld ausgetragen wird). Alle paar Jahre flammte ein Krieg auf, und nach jeder Schlacht entstanden neue Grenzen zwischen den Hoheitsgebieten der beiden Städte. In einer kurzen Phase der Vernunft nach der letzten großen Schlacht bei Colle Val d`Elsa im Jahre 1269 einigten sich die Sieneser und Florentiner darauf, die Grenzen endgültig in friedlicher Weise festzulegen – durch einen Wettstreit zweier edler Ritter. Diese sollten zur gleichen Zeit in beiden Städten losreiten, und an dem Ort, wo sie sich träfen, wären die neuen Grenzen ein für allemal zu ziehen. Soweit schien das ein fairer Deal …

In Ermangelung exakt funktionierender Uhren einigte man sich auf den Zeitpunkt des Morgengrauens – genauer: den ersten Hahnenschrei – als Signal zum Aufbruch der beiden Reiter. Und hier verlässt die Legende den übereinstimmenden Weg. Aus florentinischer Sicht heißt es, aufgrund der Bedeutung des Ereignisses hätten die Sieneser für den Weckdienst einen schönen weissen Hahn ausgewählt und ordentlich gepäppelt. Dadurch sei dieser allerdings zu träge geworden und habe das erste Morgenlicht verschlafen. Erst nach etlichen Weckversuchen habe er seinen Schrei ausstoßen und das Signal für den Reiter geben können. In Florenz sei man schlauer gewesen und habe einen schwarzen Hahn genommen. Dieser sei kaum gefüttert worden, sodass er aus Hunger lange vor dem ersten Morgenlicht zu krähen begonnen habe.
Also gelangte der Reiter aus Florenz durch den so gewonnenen Zeitvorsprung bis nach Fonterutoli kurz vor Siena, bevor er auf den verspäteten sienesischen Reiter traf. Für die Fiorentiner versinnbildlicht der schwarzer Hahn seither ihren mit Schläue errungenen Triumph über die Sieneser. Die Version der Sieneser wiederum klingt etwas anders: Die Fiorentiner hätten vor dem Gehege ihres schwarzen Hahns mitten in der Nacht ein riesiges Feuer entzündet, das den Hahn glauben gemacht habe, die Sonne wäre bereits aufgegangen, und er seiner Natur entsprechend mit einem Hahnenschrei darauf geantwortet habe. Nur aufgrund dieser List sei es dem fiorentinischen Reiter gelungen, einen so großen Vorsprung herauszuholen. Und damit diese Heimtücke nie in Vergessenheit geriete, wurde in der Version von Siena gallo Nero als Symbol für das Chianti-Gebiet gewählt, um auf ewig an die Hinterhältigkeit der Fiorentiner zu erinnern.
Hört sich doch richtig spannend an, oder???

Natürlich gab es auch noch anderes zu sehen…

Nein, wir kehrten nicht ein – wir genossen die Ruhe in dem kleinen Städtchen und machten uns dann wieder auf den Heimweg – denn auch für uns wurde es Zeit für die alltägliche Siesta…

Erster Urlaubstag

Ankommen – auch mental – ist oft nicht so einfach. Tausend Sachen, die vorher noch erledigt werden mussten, Nachbarin instruiert, hab ich wirklich alles ausgeschaltet? Kaffeemaschine? Kühlschrank aussortiert? Alarmanlage an? Sämtliche Fenster zu? …. Ja – und nun abschalten …

Der Hund, durch den Tag vorher nur im Auto liegend und unausgelastet, hatte – im Gegensatz zu mir – um halb sechs ausgeschlafen. Ich – ferngesteuert – raus aus den Federn, Futter präsentiert (nein, das Petersiliensträusschen wie aus der Katzenfutterwerbung gabs nicht) und wieder in die Heia – für 5 Minuten. Labradore, die ihr Futter inhalieren, sind nach 5 Minuten mit Fressen und Toilettengang fertig und wollen dann bespasst werden. Ich nicht – nutzt nix – raus aus den Federn- Tasse Kaffee und Buch auf dem Balkon – der Hund liegt unterm Tisch und schnarcht. Na prima – alles schläft – einsam wacht….

Ich hab die Gunst der frühen Stunde genutzt und wollte in den Pool – Himmel, was das Wasser frisch. Okay dann eben nicht – dann laufen wir das Gelände ab – herrlich – Olivenbäume, soweit das Auge reicht…. diese sanften Hügel am Horizont – des Fotografen Paradies ….

Kurz gesagt – die nächsten beiden Tage war „relaxen“ angesagt – wir beide Waren auch zweckst dem bösen „C“ noch leicht angeschlagen, obwohl wir einen wirklich milden Verkauf hatten. Schön war es aber nicht und es hing und noch etwas in den Knochen … aber zum Erholen waren wir ja auch hier ….

Vagliagli – 247 Einwohner aber….

Ich habe Männe zum Wahnsinn gebracht, weil ich unseren Urlaubsort immer „Vagliagli“ ausgesprochen habe – richtig spricht man es „Valljalli“ aus…
247 Einwohner – ein Lokal – knapp am Michelin Stern vorbeigeschrammt – die Taverna die Vagliagli…. Hier habe ich mein bestes Lamb-Rack gegessen – ich bin ja eigentlich gar nicht für solche kleinen Tierchen auf dem Herd oder Grill – aber Nudeln kann ich ja auch zu Hause zu Genüge essen und Pizza mach ich ebenfalls selbst. Von daher sehr lecker – aber eigentlich wollte ich vom Urlaub erzählen. Also unsere Fahrt in die Toskana begann Samstag früh um 5 Uhr- da in Bayern bis dato noch keine Ferien waren, kamen wir super gut durch und waren in 2 Stunden am Brenner.
Nachdem es so gut lief, verwarfen wir unseren Plan, über den Jaufenpass zu fahren, es rollte einfach super auf der Strasse und so gings dann gen Gardasee – dort Kaffee – bzw. Cappuccino und Espressopause – zwei Cappuccini und zwei Hörnchen insgesamt 6 Euro – für den gemeinen Münchener fast Grund genug, sich dieses Frühstück zwei mal zu gönnen. Ging aber nicht mehr rein.
Weiterfahrt gen Süden auf der Autostrada del Sole…. die Temperaturen erreichten fast die 40 Grad Marke.
Überlegung, ob Hund raus muss oder nen Hitzschlag bekommt, wenn der Kofferraum geöffnet wird. Wir sind dann noch etwas weiter gefahren und in Greve im Chianti haben wir dann angehalten, den Hund kurz rausgelassen, er wollte aber ziemlich schnell wieder ins wohltemperierte Auto. Dann die letzten 40 km über Land-und Schotterstrasse gerumpelt und dann waren wir da: Unser Häuschen für die nächsten 14 Tage – völlige Begeisterung unsererseits:

Und dann dieser Ausblick – ich war von den Socken. Wir schnell unsere Koffer ausgepackt und dann sofort nach Siena in den nächsten Supermarkt – das Wichtigste für die ersten Tage besorgt und gleich wieder zurück. Legendär gibts am ersten Tag im Italienurlaub immer Spaghetti Bolognaise – die wurde gemacht und dann mit einem guten Fläschchen Brunello den Urlaub eingeläutet…. mehr morgen….

Spaß mit Freunden

Ein paar Tage waren gute Freunde von uns hier – wir hatten sehr viel Spaß – begann schon beim Frühstück und hörte mit dem letzten Glas Brunello am Abend nicht wirklich auf. Ein bisschen Kultur gabs auch – Siena, Radda, Castellina und etwas (ungeplant) off-road durch die Weinberge mit Sichtung von Wildschweinen.

Wir waren sehr lecker Essen in der „La taverna di Vagliagli“ , wir grillten Steaks und Pute, wir packten Pizza und testeten uns durch Rot- und Weißweine aus der Toskana.

Urlaub mit Freunden – gerne diskutiertes Thema. Ich finde, das kann man nur mit Freunden machen, die man wirklich gut kennt – wenn es um ein Ferienhaus geht. Man ist ja doch recht eng aneinander – geht morgens schon los, wenn man sich mit leichtem Nachthemdchen begegnet – und man will sich ja auch frei bewegen. Wenn jeder sein eigenes Hotelzimmer hat und man sich dann zum gemeinsamen Frühstück trifft, ist das wieder etwas anderes.

Bei uns funktionierte das auch in diesem Jahr super – kein „Anecken“, keine Missverständnisse, gleiche Interessen…Und der Spaßfaktor war riesig – Sooo macht das wirklich Freude. War sogar ein wenig traurig, als sie wieder fuhren. Aaaaber das hatte sich bald wieder gelegt. Ein paar Ausflüge werde ich hier noch etwas ausführlicher in den nächsten Tagen beschreiben ….

Endlich wieder Toskana

Ich dachte, ich poste hier mal mein Urlaubs-Reisetagebuch… für alle Toskana-Interessierten oder die es evtl werden wollen.

In die Toskana fuhren wir nun insgesamt das 9. Mal. Ich liebe diese Landschaft – ich brauche nur in die Ferne zu gucken und schon von ich tiefenentspannt – ehrlich.

Wir hatten uns für dieses Jahr den kleinen Ort „Vagliagli“ rausgesucht – nein – das Haus dort war eines von 4, welches nach Eingabe unserer „Filter“ bei der Ferienhaussuche noch erschien. Ruhige Lage, Einzelhaus, eingezäunt, mit Pool und Klimaanlage, MIT HUND, „barrierefrei“ – weil Hund Ben nicht mehr gut laufen kann und blind ist. Leider kann Ben das nun nicht mehr erleben, denn vor 4 Wochen mussten wir ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Und er fehlt hier… auch im Ferienhaus…. 🥲.

Ging schon bei der Anreise lustig zu – der „Ort“ Castelnuevo Berardenga“ ist – wie in Italien auch oft üblich – nicht nur Ort sondern auch Umgebung. So – also fanden wir unser Haus nicht in Castelnuovo Berardenga sondern – ganz klein erwähnt – in Vagliagli – 247 Einwohner per 2017….

Das Haus ist/war klasse – die Lage super – der Blick unglaublich und das Grundstück riesig.

Kurz Koffer auspacken und dann schnell nach Siena zum Einkaufen. Traditionell gibts am ersten und letzten Abend Spaghetti Bolognese…. Mir macht es überhaupt nix aus, im Urlaub zu kochen oder Frühstück zu richten … aber Essen gehen am Abend machen wir natürlich auch öfters.

Mit diversen Nahrungsmitteln und Flüssigkeiten ging’s dann wieder gen Heimat und an den Herd. Ach, die ersten Spaghetti am Gasherd – ich liebe das. Hätte ich zu Hause such sehr gerne. Nach dem Essen noch ein wenig Rotwein auf der Terrasse und dann glücklich in die Heia gesprungen ….

Ich hab Halsschmerzen…..

und nein, es ist nicht Corona – es gibt sie noch, die gute, alte, einfache Erkältung. Wahrscheinlich hab ich am Sonntag abend zu „leicht“ bekleidet noch draußen rumgesessen – man wird wirklich wahnsinnig gemacht, sobald man sich outet: Ich hab Halsschmerzen…. „Um Gottes Willen, mach sofort einen Coronatest – das ist bestimmt Corona“.
Natürlich hab ich sofort am Montag früh einen Coronatest gemacht – negativ – am Dienstag früh – negativ – am Mittwoch früh… was soll ich sagen? Negativ… Halsschmerzen hab ich noch immer – muß ich jetzt zu Hause bleiben? Darf ich einkaufen gehen oder mit dem Hund raus? Könnte ja…. doch positiv sein.
Ich mach mir jetzt wirklich keinen Kopf mehr – auch mit dieser Warn-App – so gut ich es auch finde, aber ich habe jeden, jeeeeeden verf….. Sonntag eine rote Warnmeldung vom Freitag vorher. Wo war ich da? Einkaufen – natürlich mit Maske (aber das weiß die Warnapp ja nun nicht)…..
Und die Zahlen steigen wieder – ich muss aber auch sagen, es wundert mich nicht. Die Leute sind im Allgemeinen wieder viel „leichtsinniger“. Ich war letzte Woche Mittwoch in der City – kein Mensch trägt da noch Maske. In der Shoppingmall – vielleicht 10 % der Menschen.
Ich trage Maske – immer, wenn ich einkaufen gehe, an der Tankstelle, beim Friseur – und wenn es noch so unangenehm ist – .
Ich weiß nicht, ob der Kelch an mir vorüber zieht – aber ich tu zumindest alles, was man tun kann, um sich und seine Lieben zu schützen. Und wenns dann doch auf mich hernieder kracht, dann ist es einfach so. Ich muß mir zumindest keinen Vorwurf machen, ich hätte es herausgefordert.

Under pressure….

Ich liebe dieses Lied – und muss gestehen, dass ich am besten „under pressure“ arbeite – da bin ich am ideenreichsten, effektivsten und erfolgreichsten. Wenn ich Tage oder Wochen Zeit habe, ein Projekt oder einen Auftrag fertigzustellen, bin ich echt planlos… da hab ich Ideen so „lala“ – es fällt mir nix besonderes ein, ich hab tausend Ausreden, was jetzt erst mal wichtiger ist. Kaum hab ich Zeitdruck, dann flutscht es bei mir – aber richtig!!! Irgendwann sagte ich mal zu Männe „Huch, das muss ich ja am Freitag abgeben – da bin ich ganz schön „ under pressure“… hab mir mein Handy geschnappt und hab Freddie und David singen lassen und bin höchst motiviert an den Computer – ich hatte Ideen – mehr als ich umsetzen konnte – es hat nur so geflutscht. Und genau das erzähle ich am Mittwoch früh im Radio, wenn mich Markus Fahn von Bayern 1 anruft . Ich hab mir nämlich diesen Song auf Bayern 1 online gewünscht und heute früh rief jemand von dem Radiosender an und sagte mir, dass ich am Mittwoch im Radio zu diesem Song etwas „interviewed“ werde… naja, das wird was werden …