Am besten alles verbieten …

Diesen Artikel hab ich vor kurzem in irgend einer Zeitung gelesen und ich frage mich wirklich: Haben wir im Moment keine anderen Probleme? Wie kann man in der heutigen Zeit noch so verklemmt sein? Wer es nicht hören will, der schaltet sein Radio aus oder verlässt meinetwegen das Bierzelt. Haben wir nicht 1975 – ausgeschrieben – neunzehnhundertfünfundsiebzig von den Besoffskis: Ole, wir fahrn in Puff nach Barcelona gehört und mitgesungen? (Ich hab damals 10-jährig verstanden und gesungen: Ole wir fahrn nach Bufdebarzelona….beim Nachfragen, wo den Bufdebarzelona ist, wurde mir eindringlich erklärt, das nicht sooo laut zu schmettern, es wäre ein ’nicht so anständiger Ort‘ 🙂 Wann haben wir eigentlich verlernt, über uns selbst zu lachenn?????

Verstehen konnte ich noch einigermassen den Zirkus um Falcos „Jeanny“ – gewaltverherrlichend fand ich den jedoch niemals -wo war da die Verherrlichung? Es ist/war eine Situation, die leider immer wieder passieren kann

Was ist mit dem Film „Es geschah am hellichten Tag“ mit Gerd Fröbe und Heinz Rühmann (im Übrigen für die damalige Zeit ein wirklich eindringlicher Film)??

Ich fange gar nicht an, über den Schwachsinn des Umbenennens von Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel etc zu diskutieren – dazu fällt mir gar nichts mehr ein. Selbst das „Gendern“ finde ICH (als Frau) absolut daneben- der absolute Blödsinn.

Reagieren wir im modernen einundzwanzigsten Jahrhundert im Moment nicht ein wenig panisch oder über? Warum fühlen wir uns im Moment ständig angegriffen oder diskriminiert? 0ft sind diejenigen, die angeblich diskriminiert werden, gar nicht diejenigen, die es so sehen. Da kommt eine Minderheit von Menschen an und macht sich Gedanken, warum Behinderte wohl so heissen – weil sie von einem „normalen und gesunden Leben“ aufgrund eines „Defektes“ eben behindert werden. .Diese behinderten Menschen sollen jetzt „Besonders“ heißen. Warum? Muss ich mich da als „gesunder Mensch“ nicht diskriminiert fühlen, weil ich jetzt nun nicht Besonders bin? Wo führt das alles noch hin?

Bye bye London – you were amazing

Heute war unser Abreisetag – nach dem Frühstückgabs noch etwas Kultur und Wissen – im „British Museum“ – sehr zu empfehlen

Danach hieß es auch schon bald: ab nach Paddington

Hier war ja gar nix los – in den Heathrow Express und zum Flughafen – dirt noch etwas Aufenthalt in der Lounge und dann war’s soweit: LONDON Baby – goodbye – es war sooo soo toll – ich freu mich aufs nächste Mal

Ruhiger Flug und dazu mein absolutes neuestes Lieblingslied – ist schon von 2020, wieso hat es Taylor Swift so lange vor mir versteckt??

Mama Mia ….

…oder I still have faith in you …

Wir waren heute bei ABBA – bei den „ABBAtaren“ – uuuunglaublich, was heute alles möglich ist. Ich sag es ganz ehrlich – ich habe geweint!!! Vor Begeisterung- vor Rührung – vor Respekt, was diese vier Menschen erschaffen haben und was sehr lange bleiben wird und vor Dankbarkeit, dass ich dieses „Konzert von ABBA“ erleben durfte.

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber es wurde tausend mal übertroffen. Ich hatte das Gefühl, ich bin 1979 auf einem Konzert dieser 4 Schweden – es war, als wären sie Wirklichkeit… uuuunglaublich gut und unglaublich real …. Es ist kurz vor 01.00 Uhr und ich muss mich – nach zwei Cocktails- immer noch sammeln … totale Begeisterung unsererseits und selbst unsere knapp 18-jährige Nichte war/ist von den Socken …

Morgen mehr …..

Ein bisschen Jo Malone…

…weil es das ja in München nicht gibt …😩😎

… ein bisschen Bob Marley…

..weil es den wirklich nicht mehr gibt

… viele, viele Rolltreppen

…und viel Tee

..dazu heute gelaufene 13 km (bis jetzt – es geht später noch weiter) und ganz viel gesehen … Trafalgar Square, Downing Street (der dusseliche Boris hat sich Gott sei Dank nicht blicken lassen), Leicester Square, Covent Garden, Piccadilly Circus und knallende Sonne mit 35 Grad …. London – you are good to us …

Nachher gehts nach Soho ins Nachtleben – und nun -O.24 Uhr- sind wir wieder zu Hause mit einem Rekord (für mich) von 18,3 gelaufenen Kilometern- ich bin begeistert und platt – Chinatown und Soho waren wirklich beeindruckend

16.50 Uhr ab Paddington ….

Miss Marple unterwegs …. Mit Lieblingsnichte (ich darf das sagen, ich hab nur eine Nichte) und Männe. Lieblingsnichte wird nächsten Sonntag 18 und hat ein verlängertes Wochenende in London von uns zum Geburtstag geschenkt bekommen … und nun sind wir unterwegs…

Allen Unkrufen und Horrorgeschichten zum Trotz kann ich nur sagen, Flug super, einchecken gar kein Problem, Koffer alle da – super Service der Lufthansa!!! Besser gehts nicht!

Heute bereits 23.460 Schritte gegangen – 17 km!!! Aber wir sind platt – richtig platt – seit 5 Uhr auf den Beinen und nun in dem Kissen:)Mehr diese Tage hier auf dem Kanal :)))

Die Lage sondieren…

Am Samstag hat Andreas Gabalier hier in München die Messe München gerockt – knapp 90.000 Menschen waren da. Extra für drei Wahnsinns-Konzerte wurde hier eine riesige Freilichtbühne aufgebaut

Begonnen hat Andreas Gabalier – Wir waren nicht da – ich „hatte ihn“ schon 2017 auf einem Firmenevent. Stimmung machen und singen kann er – unbestritten. Und nett ist er auch – danke an meinen Kollegen Tobi für dieses Foto 😉😜😜

Helene Fischer kommt dann am 20.08. – angeblich hat sie bis jetzt knapp 130.000 Tickets verkaufen lassen … Wahnsinn. Geh ich auch nicht hin – ist nicht so meines.

Robbie Williams kommt dann am 27.8. und da bin ich mit von der Partie – mit Männe und Tante. Wir werden mit den Rädern hinstrampeln – ca 20 Minuten von uns – kein Verkehrschaos, kein Gedränge am/im Parkhaus. Deswegen sind wir am Sonntag schon mal hingefahren, haben die Lage sondiert und ich hab mir meinen Pfosten am Zaun schon für mein Fahrrad reserviert :)))

Karma…

Heute war ich am Wertstoffhof…. Ich komme an – ca 8 wartende Autos vor mir – ich stelle mich an und warte. Ich warte ca 5 Minuten – nichts passiert, ich steige aus meinem Auto aus, laufe nach vorne und schaue nach. Tor verschlossen, trotz eigentlicher Öffnungszeit – ein älterer Mann erzählte mir, daß er schon 10 Minuten da stehe. Ich habe mir überlegt, umzudrehen und morgen nochmals wiederzukommen. Dann dachte ich: Nee, jetzt bist du da- die werden wohl schon gleich wieder aufmachen.

Mittlerweile kamen immer mehr Autos – hinter mir eine ältere Dame, die es brandeilig hatte (hatte zumindest den Anschein). Sie und ihr Auto standen noch nicht richtig hinter meinem Auto und da plärrte sie schon aus ihrem Auto: Was ist denn da los? Da kommt man zu den angegebenen Öffnungszeiten und dann geht da nix – unverschämt…. Ich meinte nur: naja, das wird gleich weitergehen.

Sie im Auto auf dem Sitz hin und her gerutscht – der Herr im Auto vor mir begann mit einem Wendemanöver, drehte und fuhr davon. Ich blieb stehen.

Die Dame hinter mir schoss aus ihrem Auto raus und raunzte mich an: Fahren Sie bitte nach vorne – Ich: Warum denn? Es tut sich hier doch nix…. Sie: Ja aber dann fahren Sie doch bitte bis an das andere Auto. Ich: Nee, ich warte, bis alle losfahren. Sie wieder wutentbrannt in ihr Auto und ich dachte schon, sie überholt mich jetzt und schert vor mir ein.

Ihr Auto setzt sich tatsächlich in Bewegung und mir schwoll der Kamm… Nein, die rangierte hin und her – drehte und fuhr wieder davon – in genau diesem Moment setzte sich die Autoschlange in Bewegung und wir fuhren auf den Wertstoffhof….. KARMA….

12 lange Jahre ….

eine Liebeserklärung an unsere Vierbeiner

(links Ben – rechts Max) sind sie jetzt in unserem Leben – der eine (Max) noch wirklich, der andere in unserem Herzen….
Also wir uns heute genau vor 12 Jahren für einen Hund entschieden haben, wussten wir nicht, daß diese zwei Süßmäuse unser Leben total auf den Kopf stellen..
Wir hatten uns monatelang Gedanken gemacht: Ist das jetzt der richtige Zeitpunkt, wollen wir das, schaffen wir das, schränkt uns diese Entscheidung nicht auch öfters ein, haben wir wirklich die Zeit dazu? Ja zu ALLEM!
Geplant war Labrador, geplant war einer…. dass es dann zwei wurden, war eine Herzensentscheidung, die wir niemals wirklich bereut haben.

Sie kamen, sahen und siegten…Mann, was haben wir mit ihnen alles erlebt – sie haben hauptsächlich MEIN LEBEN total auf den Kopf gestellt und mir so manche schlaflose Nacht bereitet, mich Nerven gekostet, den ein oder anderen Weinkramp meinerseits herausgefordert – sie haben mich gefordert, körperlich und auch geistig, sie haben Zeit beansprucht, wir haben wegen ihnen zurückstecken müssen – SIE WIEDERUM HABEN UNS ALLES GEGEBEN, was sie haben: Uns ihr Leben anvertraut – und unermesslich viel LIEBE und völliges Vertrauen.

Ich weiß nicht, ob ich es jemals schaffe, all die Geschichten, die wir mit den beiden erlebt haben, aufzuschreiben – das ging los mit den von mir frisch eingesetzten Blumenzwiebeln, die nach kurzem im Haus verschwinden meinerseits wieder fröhlich auf der Wiese aufzufinden waren, über meinen nagelneuen weißen Blackberry, dem nach 30 Minuten bereits zwei Buchstaben auf der Tastatur fehlten bzw. kaputt waren, da ist der Hund in den Bus eingestiegen, ohne dass ich es mitbekommen habe, da war der zappelnde Frosch, den Max im Maul hatte, das hintere Teil ragte noch raus, daran zog ich, der vordere Frosch im Maul, daran zog Max, da war die Nacktschnecke, die Ben am Gaumen hing und die wir nur schwer wieder rausbekamen, sie fraßen unreife Schlehen und hatten danach Bauchweh und die schlimmsten Blähungen, da war Magen- und Darmgrippe im Doppelpack, da waren 4 Hüft OPs mit Sorgen und schlaflosen Nächten, da gabs Inhalieren mit Leberwurst auf dem Inhalator, da sonst nix ging, Dekokürbisse, die ich im Haus verteilt hatte, wurden alle angeknabbert, „wir“ bedienten uns selbständig aus der Obstschale und schluckten auch den Pfirsichkern hinunter, Schokoladennikoläuse samt Staniolpapier wurde gefressen (man fand tagelang sehr gut, wo UNSERE beiden ihr Geschäft verrichtet hatten, es blinkte die Folie, da war (und ist immer noch) der Versuch des Herrchens-/Frauchens-Retten, wenn wir uns im Pool zu Wasser lassen, da gab es Zahnops, ausgerissene Krallen und und und…
Und für uns gab es: JEDEN MORGEN so viel Freude, wenn wir die Treppe herunter kommen, der ganze Hund bebte vor Freude, da wurden uns die Kuscheltiere und sogar die Decke aus dem Körbchen gebracht und diese Liebe, die aus den Augen leuchtet, wenn wir kommen/kamen… UNBEZAHLBAR. Ich will nicht einen einzigen Tag missen – nehmen sie doch auch so viel von uns (sie übernehmen quasi zum Teil unser Leben) – und geben doch so viel mehr zurück.

Ich glaube, diesen Post versteht nur ein Tier- bzw. Hundebesitzer – ich hätte niemals gedacht, zu was ich alles fähig bin – die Reise bis jetzt mit den beiden oder jetzt nur mit dem einen ist eine tägliche Herausforderung, der ich mich immer sofort und sehr gerne wieder stellen würde….

Niemals war es bei mir im Haus so „unordentlich“ – der Spielzeugzoo der beiden ist und war seeehr groß, jeden Tag muss ich mit Staubsauger und Lappen rumhantieren, das Trinken ist mit einem Unterwassersetzen des Esszimmers gleichzustellen und beim Fressen – ESSKULTUR haben/hatten beide nicht. SCHEISSEGAL – ich mach gerne sauber für euch.

Und seit genau heute 8 Wochen fehlt einer – die Lücke ist immer noch unermesslich groß, er fehlt jeden Tag…. Nicht nur uns, auch seinem Bruder… aber wir lernen, damit klarzukommen und gaaanz langsam weicht die Trauer (nicht das traurig sein – das bleibt) der liebevollen Erinnerung an die lustigen und schönen Momente, die Ben uns soooo oft bescherte…🥲🥲♥️♥️♥️

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos (Zitat etwas verändert)

Danke Max und Ben, daß ihr den Weg zu uns gefunden und unser Leben sooooo bereichert habt.

Wie lange denn noch???

Soooo stand es letzte Woche in der SZ. Man darf da schon mal nachfragen „Hat der Herr Wolf noch alle Latten am Zaun?“ Wohl eher nicht.

Es mag ja Berufe geben, die „relativ einfach“ zu erledigen sind. Ein Herr Wolf, der um 9 Uhr an seinem Schreibtisch sitzt, die lächelnde Sekretärin bringt ihm sein Käffchen und nen Schokokeks, die Zeitung wird dann durchgeblättert und ein paar Telefonate geführt – ein wenig Geschreibsel für den Vortrag heute Nachmittag – neee, das macht ja der Vorstands- Assistent bzw. hat der bestimmt wieder seine Sekretärin… gegen 16 Uhr bereiten wir uns auf den Feierabend vor – Runde Golf mit den Kollegen und dann nach Hause … (mir ist selbstverständlich klar, dass das nicht immer und überall so abläuft, aber ich will das hier einmal etwas übertrieben darstellen) .

Der Dachdecker ( und da gibt es noch unzählig viele weitere Berufe, die täglich unter größter – auch körperlicher Belastung ausgeführt werden), der mit 69 noch auf dem Dach rumturnen muss, der Bäcker, der seit seinem 16. Lebensjahr morgens um zwei oder drei Uhr aufstehen musste und wieviel Tonnen Mehl in seine Backstube getragen hat, der Umzugsmensch, der täglich bei Hitze und Kälte die Kisten von a nach b schleppt, die Krankenschwester/Pflegeschwester, die über ihre körperliche Grenzen hinaus arbeitet und Verantwortung trägt – all diejenigen sollen sich bis 70 abrackern???? All diejenigen sind dann doch körperlich am Ende – und sollen dann die Rentenzeit „genießen“ – was läuft da bei Hern Wolf falsch in der Denke???

Lasst das die Leute selbst bestimmen – nur, weil einer nen Drachen als Ehefrau zu Hause hat und deswegen lieber im Büro rumhängt oder mit seiner Freizeit nix anzufangen weiß, bitte – arbeite bis zum Umfallen (im wahrsten Sinne des Wortes).

Ich will manchmal nicht glauben, was die Leute von sich geben, nur um etwas von sich zu geben. Haltet manchmal einfach den Mund, wenn ihr nichts zu sagen habt ….

BTW: ich wüsste gerne, wie lange Herr Wolf gedenkt, zu arbeiten …..