Anhalten…..

Manchmal möchte ich die Zeit gerne zurückdrehen oder zumindest anhalten können – das möchte man aber nur bei schönen Zeiten – bei schlechten Zeiten kann sich das Zeitrad nicht schnell genug drehen…

Wenn ich überlege, was sich bei uns im letzten viertel Jahr alles getan hat, kann einem fast schwindelig werden – manchmal geht mir die Fahrt auf dem Lebenskarussel etwas zu schnell. Aber Stillstand wäre auch nix… zumindest nicht für mich.

Anfang Juni war ich für ein Wochenende bei meinen Eltern – für mich schon etwas besonderes und ein Highlight.

Dann ist unser Labbi Ben Mitte Juni über die Regenbogenbrücke gegangen – ziemlich unerwartet. Wir vermissen ihn immer noch schmerzlichst.

Ende Juni hatte ich endlich mal wieder eine größere Veranstaltung zu fotografieren – ein Wochenende im Taunus – war toll.

Dann kam das Queen-Konzert in der Münchener Olympiahalle – ein geniales Konzert – leider kam damit auch Corona ins Haus und Männe und ich waren erst mal „ausgeschaltet“. Gott sei Dank hatten wir einen relativ leichten Verlauf und außer den schlimmsten Halsschmerzen meines Lebens hatte ich nix dramatisches.

Im Juli waren wir 14 Tage in der Toskana im Ferienhaus – durch Corona und auch die Hitze doch etwas geschwächt, haben wir dieses Jahr nicht so viele Ausflüge gemacht wie sonst. Lieben Besuch hatten wir auch für ein paar Tage und es war eine tolle Zeit.

Anfang August waren wir für 5 Tage in London – eine richtig tolle Zeit – wir wurden mit dem besten Wetter verwöhnt und schafften es in 5 Tagen auf 73 Kilometern zu Fuß.

Gestern kamen wir vom Kurztrip aus Schlüchtern zurück – Nichte hatte ihren 18. Geburtstag gefeiert und am Tag zuvor waren wir auf einem kleinen Weinfest. Viele Freunde und Bekannte getroffen und die Abende waren auch wie im Flug vorbei.

Donnerstag darf ich wieder etwas arbeiten – Eventfotografie für eine große Versicherung. Und an dem Tag kommt auch meine Tante zu Besuch – am Samstag marschieren wir bei Robbie Williams hier in München auf.

Der September bzw die Wochenenden sind verplant mit diversen Treffen mit Freunden und noch einem ziemlich großen Fotografie-Event.

Anfang Oktober fahren wir ein paar Tage mit meinen Eltern nach Kärnten und wandeln auf den Pfaden der Vergangenheit (dort haben wir unsere ersten Urlaube verbracht: Weißensee, Presegger See, Hermagor, Weißbriach….- das bekommt mein Papa zum 80. Geburtstag geschenkt).

Die Woche drauf machen Männe und ich eine Wanderwoche mit Freunden in Südtirol.

Am darauffolgenden Wochenende feiern wir Papas 80. Geburtstag….

Ich freue mich, daß alles erleben zu dürfen und zu können – manchmal ist es mir im Vorfeld etwas zu viel, aber wenn dann die Zeit da ist, freue ich mich immer riesig. Und sind wir mal ehrlich- wissen wir, wie lange wir das alles noch machen können? Es kann so schnell vorbei gehen – ich will damit nicht sagen, daß wir jetzt ratzfatz alles mitnehmen sollen aber genießen wir es doch, so lange es noch geht.

IIICH bin halt keine 18 mehr …

Auf der Straße nach Süden ( gen Heimat)…

Was bin ich kaputt – ich bin aus dem Feieralter wirklich raus – oder vielleicht war’s einfach nur zu spät und zu wenig Schlaf.

Weinfestchen war klasse – spät ins Bett und sehr früh raus. Schwesterherz hat dafür gesorgt, dass die Müdigkeit nicht wirklich ankommt – wir haben Salate geschnippelt, im Garten ein kleines Zeltchen aufgebaut, Biertische und Bierbänke aufgebaut, Kuchen und Geschirr rausgeschleppt, Fotos aufgehängt (fürs Geburtstagskind) und dann kamen auch schon die ersten Gäste …

Dann hab’s ne große Kaffeeklatsch Runde mit 14 Leuten – war sehr nett – dann gabs ne selbstgemachte Apfelbowle… Rezept zum Nachmachen – sehr erfrischend und gut zum Trinken:

2 Flaschen Bitter Lemon

2 Flaschen Zitronenlimonade

1 Flasche Prosecco

1 Flasche Apfelkorn

2 Flaschen Mineralwasser

3 grüne Äpfel – in kleine Würfel geschnitten

Später gabs eine große Grillage – da hab ich die größten Fleisch“Spießchen“ meines Lebens gesehen. Dazu Tomatensalat, Kartoffelsalat, yumyum-Salat und nen gemischten Salat

Die Spieße waren gefühlt einen halben Meter lang 😳

Lange Rede, kurzer Sinn – um kurz vor eins im Bett und um 5 Uhr wieder wach – konnte nicht mehr einschlafen. Diverse Sachen hab ich noch erledigt – Onkel besucht und jetzt – gerade ist es 17.38 Uhr – fahren wir wieder gen Heimat. Eines weiß ich – ich mach heute um 21.00 spätestens Bubu 😉

War ein tolles Wochenende und nun grooven wir uns wieder in den Alltag ein …

Trauben am Balkon von den Eltern 😜

Und plötzlich ist sie 18..

… ist sie nicht gerade auf die Welt gekommen? Meine Lieblingsnichte ( die einzige) … happy Birthday 🎁🎈🎉

Wir hatten gestern eine sehr anstrengende Fahrt hierher – Regen – Hagel – Stau – aber das wichtigste ist: Wir sind heil angekommen und pünktlich zum Kaffee trinken. Mit Zwetschgen Datschi – von Papa gebacken.

Am Abend das Weinfest – organisiert vom ortsansässigen Karnevalsclub. Es war super und sehr gut besucht – tolle Stimmung – mit Liveband.

Ich hab mich so gefreut, so viele Bekannte wieder zu sehen – wir saßen in toller und geselliger Runde, selbst ein ehemaliger Lehrer saß mit am Tisch, brachte der Stimmung aber keinen Abbruch 🙂 Lehrer sind ja auch nur Menschen

Wir waren um 19.00 Uhr da und die Zeit verging unheimlich schnell – komisch, wenn’s schön ist, rennt die Zeit gefühlt viel schneller.

Gegen 22.oo Uhr war das kleine Fest offiziell zu Ende aber alle hatten noch mehr oder weniger volle Flaschen mit Wein und Mineralwasser am Tisch. Und wir wollten ja auch noch ausharren bis Mitternacht, da der Mäusekeks da eben Geburtstag hat/hatte.

Haben wir dann auch geschafft und sie wurde dann von schon sehr vielen Leuten „gefeiert“ – war schon sehr schön. Kurt drauf wackelten wir nach Hause und da gabs auch noch mal Überraschung fürs Geburtstagskind:die Mama hatte ganz viele Fotos ausdrucken lassen und an einer Schnur aufgehängt- und eine große 18 schwebte im Raum – noch ein Gläschen Sekt und dann ab in die Heia.

Ich hatte eine kurze Nacht und marschierte mit dem Hund bereits um 6.15 früh 🙄🙄🙄 über die Mauerwiese – der Kerl hatte ausgeschlafen. Ich nicht – und deswegen leg ich mich jetzt um 13 Uhr noch etwas hin, denn danach ist Familienfeier angesagt – die „richtige Feier“ gibts dann nächste Woche – aber nur für youngsters- da sind wir nicht eingeladen- verstehe ich gar nicht :)))

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Freitag, der 19…

Heute früh hatte ich einen Friseurtermin – wunderbar, Zeit wurde es, ist jetzt 6 Wochen her nach dem letzten Besuch, erst war ich im Urlaub und dann meine Friseurin. Herrlich, hier könnte ich stundenlang sitzen, kleine Kopfmassage auch noch dazu und nach ner Stunde fertisch (die Herren der Schöpfung schütteln jetzt wohl wieder ihren Kopf und fragen sich, was man eine Stunde auf so einem Friseurstuhl machen kann – die haben noch die Stähnchen bekommen :), das dauert noch länger).

Gegenüber ist ein Edeka – also da rein, eingekauft, alles aufs Band geschleudert und festgestellt, das Portemonnaie ist nicht da… hektisches Suchen in der Handtasche, die in solchen Momenten zu Monstertaschen werden und in denen man gar nichts mehr findet… Mist, wo ist das Ding? Ach, beim Friseur gegenüber liegen gelassen…. Ich mein Zeugs wieder vom Band gezerrt und zum Friseur – meine Friseurin gerade in Mittagspause aber nach Erklärung, wie das Portemonnaie aussieht, habe ich es von der Kollegin wieder bekommen (dachte mir dann, meine Friseurin hätte mich ja mal kurz anrufen können – hat sie, aber leider nicht zu hören, weil Handy auf lautlos gestellt).

Gut – ich sitze im Auto und hab einen Mordshunger, weil nicht gefrühstückt – Datteln hab ich mir gekauft und eine unbändige Lust drauf gehabt, also rein in die Goschn – äääähhhh, wassn nu los? Ich hatte ein leichtes Ziehen unten links gespürt und ein komisches Gefühl im Mund…. vorsichtig die Dattel aus dem Mund – steckt meine Krone drin! Die Zahnkrone!! Zum Verständnis :)Zefix !!! Das hat mir noch gefehlt.

Ich weiß, dass mein Zahnarzt Freitags nur bis 12.30 Uhr da ist – ich hektisch angerufen, erst geht keiner dran und ich dachte „Der wird doch nicht unverschämter weise im Urlaub sein“ – nee, kurz drauf die Sprechstundenhilfe – Ja, der Senior Dr. ist nicht da – nur der Junior – Mir egal, wer das Ding wieder rein schraubt… „Kommen Sie vorbei, aber bitte gleich..“

Aber ja, mach ich- mit dem Auto zum Park and Ride und ab in die Ubahn – ausgestiegen – wolkenbruchartiger Regenschauer – ich bin die Rolltreppe von der Ubahn noch nicht ganz oben und schon klatschnass… Wenns läuft, läufts…… wenns sein muss, der Regen auch in die Sneakers ;/)

Gott sei Dank ist es nur ein kurzes Stück zu Fuß bis zum Zahnarzt – ich mich dort in der Toilette erst mal so gut es geht trockengelegt und dann drauf auf den Behandlungsstuhl – nach ner halben Stunde war alles wieder okay und das Ding sitzt jetzt hoffentlich bombenfest.

Gut, dass man den Zahnarzt so gut kennt und zum Trocken werden noch auf nen Kaffee eingeladen wird. Jesses nochmal, wie wird dieser Tag enden?

Auf den andauernden Regen warten wir immer noch – mittlerweile scheint bei uns wieder die Sonne und ich hab wohl den einzigen Regenschauer, der heute runterkommt, abbekommen.

Ach übrigens Kommentar von Männe: ÄÄÄÄhm, beim Friseur bist du heute nicht drangekommen, oder??? – Ich muss ihm recht geben, sehen tut man nix mehr davon…..

Warten auf den großen Regen..

Wir – ich glaube, ganz Europa – warten/wartet auf den angekündigten Regen. Bei uns hat es seit Wochen nicht geregnet – wenn, dann nur ein kleiner Schauer, der der Natur überhaupt nichts bringt. Es ist hier alles trocken, vertrocknet, bei uns im Wald schaut es aus wie im Herbst, die Bäume werfen ihre Blätter ab und wenn wir nicht jeden dritten oder vierten Tag wässern würden, wäre unser Garten schon einer Wüste gleich.

Wobei, bei uns hier im Süden Deutschlands geht es noch einigermaßen – das sieht nördlich von Nürnberg und auch in Hessen ganz anders aus. Uns der Schlag hat uns getroffen, als wir letzte Woche in London waren – vom Flugzeug aus hat man eigentlich fast nur braune Felder sehen können, zwischendurch mal ein grüner Streifen, aber fast alles ziemlich verdorrt. Und auch die Bäume dort werfen ihr Laub ab – im August.

Der Green Park in London müsste in Brown Park umbenannt werden, im St. James Park am Buckingham Palace saßen wir auf knüppelhartem Rasen – braun -verbrannt – vertrocknet – staubig. Selbst wenn es dort jetzt mal regnen sollte, der Boden kann gar nichts aufnehmen -das ist wie eine feste Lehmschicht.

Und dann gibt es immer noch Menschen, die den Klimawandel bestreiten – sagt mal, wie kann man denn so blind und ohnmächtig dumm durch die Gegend laufen? Merken wir es immer noch nicht, daß es längstens 5 vor 12 ist? (Wer jetzt gut aufgepasst hat, fragt sich; warum schreibt die von Klimawandel, wenn sie selbst nach London gereist ist- gelaufen oder geschwommen wird sie ja wohl nicht sein- nein sie ist geflogen – und das ist ja auch nicht fördernd für die Umwelt und das Klima ). Stimmt – da gebe ich euch recht – das hätte auch nicht sein müssen. Und ich will auch gar nicht argumentieren, daß andere erst mal anfangen sollen, das Klima zu schützen. Jeder MUSS seinen Beitrag dazu leisten (währen ich das schreibe, donnert es in der Ferne – es scheint sich doch nun wirklich etwas zu tun – leider aufgrund des Klimawandels wohl auch wieder extrem. Es sind extreme Niederschläge angesagt).

Aber ich trage auch schon einen kleinen Beitrag zur Klimaneutralität bei – es wird nicht mehr 3 bis 4 Mal im Jahr geflogen, wir reduzieren den Müll und Plastik, so gut wir können, wir üben uns in Nachhaltigkeit, wir verzichten auf Billigfleisch – wir haben unseren Fleischkonsum auch schon sehr reduziert…. aber da sind sooo viel Löcher zu stopfen, daß man sich mit seinem kleinen Beitrag so hilflos vorkommt.

Und solange sonntags Abgase in die Luft geschleudert werden bei solch unsinnigen Veranstaltungen wie Formel 1 fragt man sich dann schon – was bringt es, wenn ich mich zurückhalte und woanders wird es wild und nur, damit andere Unmengen an Kohle verdienen, wieder rausgeblasen. Was passiert eigentlich mit den abgefahrenen Reifen bei all diesen Formel 1 Rennen? Wie werden die entsorgt? ICH WILL MIR DAS NICHT VORSTELLEN und gehe jetzt mal schnell mein Kopfkino ausschalten…..

Großvater….

Großvota, kannst du net obakumman auf an schnölln Kaffee?
Großvota, i mecht da sofül sog’n, wos I erst jetzt versteh‘!
Großvota, du worst mei erster Freind, und des vergissi nie, Großvota

Das ist/war mein Opa ( und ich – Mann, war ich da noch jung)- mein Held. Das Foto ist an seinem 92. Geburtstag gemacht worden – 4 Monate später hat er seine letzte Reise angetreten.

Ich habe die ersten 5 Jahre meines Lebens mit meinen Eltern und Großeltern verbracht – in der großväterlichen Backstube und Bäckerei. Und da merkt man auch wieder, wie wichtig die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind – die prägen unheimlich.
Ich hatte richtig Glück – ich hatte Oma und Opa (und zu Anfang auch noch eine Uroma- die „Ticktack- Oma“) die ersten 5 Jahre jeden Tag um mich rum. Und mein Opa hat mich geliebt – und ich ihn. Er hat mich mitgenommen, wenn er Brot ausgefahren hat, ich durfte mit ihm und meinem Papa in der Backstube „mithelfen“ – ich war sein „Christian“. Er hat mich immer „Christian“ genannt, aus Jux, weil ich mich so herrlich aufregen konnte und ihm am Tag hundert Mal erklärt habe „ich heisse Kerstin – nicht Christian“ – da hat er so herzlich lachen können – ich sehe ihn heute noch manchmal so vor mir.

Ich hatte das Gefühl, daß mich mein Opa schon sehr früh ernst genommen hat – ich habe tolle Gespräche mit ihm geführt, selbst als er dann älter wurde. Er hat mir (wie im Lied von STS) vom Krieg erzählt, er hat (ebenfalls wie im Lied) öfters mal die Oma „überhört“ – er war in seiner Art immer sehr bedächtig, hat aber alles, was er für sich wollte, durchgezogen – irgendwie.
Selbst als ich dann nach München gezogen bin, habe ich Opa und Oma immer besucht, wenn ich zu Hause bei meinen Eltern war, das war mir wichtig. Sie selbst sind auch ein paar Mal bei mir in München gewesen, was mich sehr gefreut hat. Wir haben dann Ausflüge nach Andechs und Starnberg gemacht.

Unsere Bindung war so stark, daß ich wusste, wann er stirbt. Es war Wochenende, mein Opa war seit Monaten im Altenpflegeheim und wollte nicht mehr… Er hat kaum noch gegessen, aufstehen konnte er nicht mehr…. er wollte einfach gehen – nicht ohne mich noch einmal sehen zu wollen. Das hat er mich wissen lassen. Freitags rief ich zu Hause an und fragte, wie es Opa ging und da war alles „normal“ – er hatte sogar etwas Joghurt gegessen. Samstag früh wurde ich wach und ich sagte zu Männe: Ich muß heute nach Hause fahren, ich muss zu meinem Opa. Männe – erst etwas verständnislos – fragte: Hast du schlechte Nachrichten? Ich: Nein, aber ich muß heute zu Opa. Gut- wenn du das musst, dann fahren wir – jetzt gleich!

Wir kamen zu Hause an, ich bin gleich zu Opa und da hat er mich erst gar nicht erkannt – da war ich ziemlich geschockt und traurig. Ich saß dann bei ihm und er wurde etwas wacher und ich glaubte, ein Erkennen zu sehen. Gesprochen hat er aber nicht.

Sonntag vormittag bin ich nochmals zu ihm und da schaute er mich ganz wach mit seinen kleinen Äuglein an und fragte: Seid ihr mit dem Auto oder mit dem Zug gekommen? Er war richtig helle und wach…Wir sprachen etwas und ich merket, dass es ihn anstrengt. Nach einer halben Stunde bin ich dann wieder gegangen und hab ihm ein Küßchen auf die Backe gedrückt und ihm zugeflüstert „Opa, ich war ja jetzt da, wenn du nun gehen willst, dann geh….“ Draußen vor der Tür hab ich sooo weinen müssen…

Ich fuhr zu meinen Eltern – ich war kaum im Hause, vielleicht eine viertel Stunde, da kam der Anruf: der Opa ist gerade von uns gegangen….

Grossvater, kannst du nicht runterkommen auf nen schnellen Kaffee
Großvater, ich möchte dir so viel sagen, was ich erst jetzt versteh‘
Großvater, du warst mein erster Freund und das vergesse ich nie….GROSSVATER

Am besten alles verbieten …

Diesen Artikel hab ich vor kurzem in irgend einer Zeitung gelesen und ich frage mich wirklich: Haben wir im Moment keine anderen Probleme? Wie kann man in der heutigen Zeit noch so verklemmt sein? Wer es nicht hören will, der schaltet sein Radio aus oder verlässt meinetwegen das Bierzelt. Haben wir nicht 1975 – ausgeschrieben – neunzehnhundertfünfundsiebzig von den Besoffskis: Ole, wir fahrn in Puff nach Barcelona gehört und mitgesungen? (Ich hab damals 10-jährig verstanden und gesungen: Ole wir fahrn nach Bufdebarzelona….beim Nachfragen, wo den Bufdebarzelona ist, wurde mir eindringlich erklärt, das nicht sooo laut zu schmettern, es wäre ein ’nicht so anständiger Ort‘ 🙂 Wann haben wir eigentlich verlernt, über uns selbst zu lachenn?????

Verstehen konnte ich noch einigermassen den Zirkus um Falcos „Jeanny“ – gewaltverherrlichend fand ich den jedoch niemals -wo war da die Verherrlichung? Es ist/war eine Situation, die leider immer wieder passieren kann

Was ist mit dem Film „Es geschah am hellichten Tag“ mit Gerd Fröbe und Heinz Rühmann (im Übrigen für die damalige Zeit ein wirklich eindringlicher Film)??

Ich fange gar nicht an, über den Schwachsinn des Umbenennens von Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel etc zu diskutieren – dazu fällt mir gar nichts mehr ein. Selbst das „Gendern“ finde ICH (als Frau) absolut daneben- der absolute Blödsinn.

Reagieren wir im modernen einundzwanzigsten Jahrhundert im Moment nicht ein wenig panisch oder über? Warum fühlen wir uns im Moment ständig angegriffen oder diskriminiert? 0ft sind diejenigen, die angeblich diskriminiert werden, gar nicht diejenigen, die es so sehen. Da kommt eine Minderheit von Menschen an und macht sich Gedanken, warum Behinderte wohl so heissen – weil sie von einem „normalen und gesunden Leben“ aufgrund eines „Defektes“ eben behindert werden. .Diese behinderten Menschen sollen jetzt „Besonders“ heißen. Warum? Muss ich mich da als „gesunder Mensch“ nicht diskriminiert fühlen, weil ich jetzt nun nicht Besonders bin? Wo führt das alles noch hin?

Bye bye London – you were amazing

Heute war unser Abreisetag – nach dem Frühstückgabs noch etwas Kultur und Wissen – im „British Museum“ – sehr zu empfehlen

Danach hieß es auch schon bald: ab nach Paddington

Hier war ja gar nix los – in den Heathrow Express und zum Flughafen – dirt noch etwas Aufenthalt in der Lounge und dann war’s soweit: LONDON Baby – goodbye – es war sooo soo toll – ich freu mich aufs nächste Mal

Ruhiger Flug und dazu mein absolutes neuestes Lieblingslied – ist schon von 2020, wieso hat es Taylor Swift so lange vor mir versteckt??

Mama Mia ….

…oder I still have faith in you …

Wir waren heute bei ABBA – bei den „ABBAtaren“ – uuuunglaublich, was heute alles möglich ist. Ich sag es ganz ehrlich – ich habe geweint!!! Vor Begeisterung- vor Rührung – vor Respekt, was diese vier Menschen erschaffen haben und was sehr lange bleiben wird und vor Dankbarkeit, dass ich dieses „Konzert von ABBA“ erleben durfte.

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber es wurde tausend mal übertroffen. Ich hatte das Gefühl, ich bin 1979 auf einem Konzert dieser 4 Schweden – es war, als wären sie Wirklichkeit… uuuunglaublich gut und unglaublich real …. Es ist kurz vor 01.00 Uhr und ich muss mich – nach zwei Cocktails- immer noch sammeln … totale Begeisterung unsererseits und selbst unsere knapp 18-jährige Nichte war/ist von den Socken …

Morgen mehr …..