Ich habe heute abend den neuen „Top Gun“ gesehen – ganz großes Kino. Ich war (und bin) immer noch hin und weg. Den ersten aus den Achtzigern habe ich ja geliebt und unendlich viele Male gesehen – ich war auch ein wenig in Tom Cruise verknallt ….. na ihr wisst schon. Ich fand ihn damals schon sexy. Richtig sexy, Hörte schlagartig auf, als ich von seinem Hang zu Scientology erfuhr. Sowas kann ich ja gar nicht ab. Ich lasse jedem seinen Glauben oder auch Nichtglauben, aber solche Sekten und deren Machenschaften, neee.. geht gar nicht.
Also ganz ehrlich – super gemacht, der zweite Teil von Top Gun. Ich bin ja überhaupt nicht der Actionfilm Fan. Und als Actionfilm will ich den jetzt auch nicht wirklich bezeichnen. Aber ich habe wirklich zwei Stunden aufrecht vorm Fernseher gesessen, schon die Ausnahme bei mir. Mir kann es schon auch passieren, beim spannendsten Krimi einzunicken und dann mit Männe darüber zu diskutieren, ob wir vorher wußten, wer der Mörder war. Spätestens dann muß ich bekennen oder leise nachfragen: Wer war es denn jetzt eigentlich? Manchmal peinlich….
Zurück zu Top Gun und Tom Cruise – auch hier beweist es sich wieder einmal – ungerechterweise: Männer werden im Alter öfters attraktiver – ich fand Tom Cruise heute – leicht gealtert – noch mal besser aussehend. Ein richtiger Mann halt – im ersten Film war er ja noch eher ein Bubi. Und Kelly McGillis sagte ja zum zweiten Teil gleich ab mit der Begründung: Die Zuschauer wollen gut aussehende Schauspieler sehen, das bin ich definitiv nicht mehr. Von daher fand ich auch „die Neue“ an Tom Cruises Seite sehr gelungen und es war nicht ganz so schwülstig wie im ersten Film.
„Goose“ starb ja im ersten Film – das fand ich damals ziemlich dramatisch und ich hatte jedes Mal bei diesen Szenen Pipi in den Augen. Im zweiten Film ist dessen Sohn „Rooster“ ebenfalls einer der Eliteflieger – die Ähnlichkeit der beiden Schauspieler (damals und heute) ist verblüffend (finde ich). „Iceman“ war kurz zu sehen – ich fand es toll, daß sich manche Charaktere so wiederfanden.
Die Musik vom ersten Film ist und bleibt unvergesslich und ziemlich genial – Harold Faltermeyer und Hans Zimmer sind schon ziemlich klasse und nun hat auch noch Lady Gaga und Lorne Balfe (sagt mir gerade gar nix) mitgemischt – ist gut gelungen.
Fazit: Ein runder und sehr gut gelungener zweiter „Teil“ – sehr sehenswert und über die ganze Länge spannend. Ich hätte mal so gar nix zu beanstanden – kommt auch nicht oft vor. Schau ich mir sicher nochmal an.
Erster Akt: Ich mußte neulich zur jährlichen Kontrolle zum MRT. Termin ausgemacht, dienstags um 11.00 Uhr. Ich marschiere kurz vor elf auf, melde mich bei der Rezeption, werde ins Wartezimmer gebeten. Da saß ich nun und wartete vor mich hin – klar, gibt immer mal Verzögerungen trotz Terminvergaben. Als ich dann schon 45 Minuten wartete (und das dort so nicht kannte), wollte ich nachfragen, ob man mich evtl „vergessen“ hätte. Ich stand gerade auf, da wurde ich auch aufgerufen. Nun gut, geht doch dachte ich noch. Da sprach mich die Rezeptionistin an: Also Frau vdl, äähm, äääh, ich muß Ihnen leider sagen, daß der Doktor krank ist – den brauchen wir aber zwecks dem Kontrastmittel ist – und wir den heutigen Termin verschieben müssen“. Mooooooment – ich sitze hier 45 Minuten rum und bekomme dann lapidar gesagt, der Doc ist krank? Hätte sie mir das nicht a) telefonisch VOR meinem Erscheinen in der Praxis sagen können oder b) als ich vor ihr an der Rezeption stand? Der wird ja nicht kurzfristig vom Stangerl gefallen sein….Och, hatte ich einen Zorn – nutzt ja nix, Termin nächste Woche.
2. Akt: MRT Termin Teil zwei – ich marschiere wieder auf – werde gebeten, noch kurz zu warten und kurz drauf aufgerufen. Bitte in Zimmer 1, bitte Schuhe ausziehen, bitte frische Maske aufsetzen und warten, bis abgeholt. Ich werde abgeholt, lege mich auf die Liege und dann ging der Spass los – kenne ich schon. Das Stück könnte man nennen: „Weißkittel auf der Suche nach Venen“.. Wildes Geklatsche auf meinem rechten Arm, es zeigt sich keine Vene – wir versuchen es trotzdem: NIX. Naja, nochmal: Wieder Nix. Gut, dann linker Arm (meine Erfahrung: geht gar nicht – habe ich auch kund getan – MANN glaubte mir nicht). Wildes Geklatsche am linken Arm – es zeigt sich: NIX… Wir versuchen es mal. Nadel rein…. NIX… Doch daaa könnte…. Nadel rein: Nix… Dann Aussage: Also – ist ja nur Kontrolle, ginge auch ohne Kontrastmittel…. Okay, nach 4 Fehlversuchen hätte ich es so auch mal versucht… MANN fragte dann aber auch noch mal eine Ärztin, ob die nicht „wolle“???? Sie wollte – sprachs und traf zunächst irgend etwas und stocherte dann mit der Nadel hin und her “ Nee, da ist nix, obwohl doch da.. nee, doooooch, jetzt aber…..“ Gut. Schlauch hängt und Kontrastmittel kann rein. „Bitte bleiben Sie jetzt ganz still liegen und folgen den Ansagen“ – ich weiss dass, mach ich seit Jahren und nachdem der Kopf in einem Gestell festgeschnallt wird, kann man sich da sowieso nicht bewegen. Ich werde in die Röhre gefahren – hin und her (kenne ich) es scheppert und es hämmert, die ganze Liege, auf der ich bin, bebt und wackelt und ich dachte mir: Na, das kann ja was werden. Nach 20 Minuten hat der Spuk ein Ende, ich werde aus der Röhre gefahren, der Zugang in der Vene wird gezogen, Tupfer und Riesenpflaster drauf. „Würden Sie bitte noch 1 Minute fest drücken?“ Sie dürfen sich danach wieder anziehen und draußen warten. Klar, mach ich alles… ich drücke auf die Einstichstelle, warte zwei Minuten und ziehe dann meine Schuhe an. Und wie ich so nach meinem Schuh greife, sehe ich, daß a) mein Pulli am Ellbogen völlig naß ist und b) mir das Blut aus der Einstichstelle tropft – nee läuft… Ich wieder ins Zimmer und meinte „Äh, könnten Sie da bitte noch mal einen neuen Tupfer….?“ SIE HÄTTEN UNS SAGEN MÜSSEN, DASS SIE BLUTVERDÜNNER NEHMEN“ wurde ich angeraunzt. UUUPPS – ich nehme keine Blutverdünner, hätte ich doch auf dem Fragebogen angegeben. Nun gut, das Pflaster wurde hektisch abgerissen und ich wurde mit Bandage ins Wartezimmer geschickt…. Ziemlich gute Stimmung in dem Laden, dachte ich mir nur….
3.Akt: Nach 5 Minuten werde ich aufgerufen und höre: „Frau vdL, alles okay, Sie können jetzt gehen“ – ÄHHHH – wir besprechen normalerweise IMMER die Ergebnisse des MRT. Das sagte ich auch der Rezeptionistin. „Das machen wir nicht mehr, der Befund geht an Herrn Dr. xxx“. Ich bin schon fast in meiner Jacke, dann drehte ich mich nochmal um und meinte: „Nein, ich möchte bitte hier mit dem entsprechenden Arzt den Befund durchgehen“. „Gut, dann müssen Sie noch etwas warten“. Mach ich glatt. Nach 15 Minuten werde ich ins Arztzimmer gerufen und kaum sitze ich, kommt die Ärztin, die das MRT gemacht hat. „Also die Untersuchung hat jetzt nix neues ergeben, die Bilder sind leider alle ziemlich verwackelt“ Da bin ich fast vom Stuhl gefallen – Die Bilder SIND VERWACKELT? NIX NEUES?“ „Ja, aber nicht alle und es hat sich nichts verändert“. Da bin ich aber explodiert – wie verwackelt? Und Sie schicken mich jetzt mit dieser Aussage nach Hause? Dann bekomme ich in 2 Wochen die Rechnung für verwackelte Bilder? Ich bin Fotografin und wenn ich SO ETWAS zu meinem Kunden sagen würde, käme der niemals wieder. Und das kann ich Ihnen versprechen: ICH komme niemals wieder. Und damit sowas hoffentlich nicht noch mal vorkommt, bekommt Ihre Geschäftsleitung einen detaillierten Bericht von mir.“ Bin ich aus der Praxis geschossen, ich mußte mich dann erst mal auf eine Treppenstufe setzen, ich hatte mich jaa dermaßen aufgeregt, ich hab gezittert wie Espenlaub….
Am nächsten Tag hab ich einen Brief an die Geschäftsleitung geschrieben und wurde prompt eine Woche später von einem der Geschäftsführer angerufen, der sich tausend mal entschuldigt hat und meinte, das ginge ja gar nicht. Er würde total verstehen, wenn ich nicht wiederkomme aber vielleicht würde ich ihm ja noch mal eine Chance geben. Und als Arzt könne er mich beruhigen, er habe sich alle Bilder nochmals in aller Ruhe angeschaut, es waren einige verwackelte dabei, aber auf manchen habe man sehen können, daß es keine Veränderung zu den Aufnahmen vor einem Jahr gab…. Wenigstens das…. Ob ich da nochmal hingehe, ich weiss es nicht……. Ich wollte es am Anfang nicht erwähnen, aber jetzt muß ich es doch noch mal – das ist mir als Privatpatientin widerfahren.. .Man sagt denen ja immer nach, die genießen alle Privilegen und da würde man sich besonders anstrengen…. hab ICH nix davon gemerkt…..
Ich hatte Besuch – meine Tante war ein paar Tage bei mir – sie kam mit dem Zug aus Bickenbach (kleiner Ort in Hessen).
Der Zug von Bickenbach nach Mannheim (IC) hatte auf dem Weg schon mal 25 Minuten Verspätung (120 km). Des einen Pech – des anderen Glück: Der Anschlusszug hatte ebenfalls 30 Minuten Verspätung und so hat sie diesen noch bekommen.
Heute mit dem Zug zurück: Ankündigung in der DB App: Der gebuchte Zug fällt aus – es wird ein Ersatzzug eingesetzt – aber die Reservierungen können nicht garantiert werden.
Von unterwegs bekomme ich die Information von meiner Tante: Zug von Mannheim nach Bickenbach wurde ersatzlos gestrichen!!!
Nun Zug von Mannheim nach Bensheim und von dort mit dem Bus…
Ich frage mich wirklich, warum es nicht einen Tag gibt, an dem man sich nicht über die DB aufregen muss – meine Nichte war vor 3 Wochen hier – ebenfalls Verspätung- minutenlanges Stehen des Zuges in der Pampa ohne Durchsage…
Richtig toll wird es, wenn bei 38 Grad Außentemperatur dann im Zug noch die Klimaanlage ausfällt und man sich dann eine Apfelschorle kauft, die pieselwarm ist…. Kühlschrank funktionierte nicht …
Meine Tante ist zu Besuch und wir haben das Münchener Umland erkundet … Starnberg und Starnberger See und Iffeldorf und die Osterseen – schön haben wir es bei uns …
Ganz ehrlich – er ist der größte musikalische Entertainer für mich… Robbie Williams in München-Riem heute…. Giiigantisch, Das letzte mal hab ich ihn 2017 im Münchener Olympiastadion gesehen / toll. Heute hat er noch einen drauf gelegt. In super Stimmung präsentierte sich Robbie seinen knapp 100.000 Fans.
Fit und in Form performte er für mich perfekt – kurzer stimmlicher Aussetzer aufgrund einer emotional schwachen Minute – dachten wir. Robbie ging es kurz aufgrund der Dosis seiner Nikotin Drops kurz nicht ganz so gut – hatte sich aber nach einer Minute schnell wieder im Griff und es ging super stimmig weiter – in Höchstform .
Trotz der düstersten Wetterprognose mit Gewitter und selbst Unwetter meinte es der Wettergott gut mit uns – erst beim vorletzten Song begann es zu tröpfeln – auch das war in Ordnung
An- und Abfahrt super easy – sehr gut organisiert.
Robbie – du bist und bleibst für mich der beste Entertainer der Musikszene – Love you lots 😘😘😘🥰🥰🥰 See you soon
Nein – ich hab nicht unscharf geschaut – das ist bewusst und geplant so fotografiert – mit langer Belichtungszeit und am Objektiv während des Auslösens gedreht 😊👍🏻
Mein Lieblings“Kunde“ hat gefeiert – Rooftop-Party … ich war dabei – zuerst als Fotografin und dann als Gast … ich liebe euch – you know who you are ❤️❤️🥰🥰
Ich schaue diese Sendung schon wirklich ewig lange – noch mit Eduard Zimmermann als Moderator und dem schweizer Kollegen Konrad Tönz, auch Eduard Zimmermanns Tochter Sabine war dabei – als Jugendliche hab ich mich auch oft richtig davor gegruselt – aber das ist wie bei einem Unfall, du willst nicht hinschauen, aber du „musst“…
Ich kann mich erinnern, daß früher Fälle nachgestellt wurden, die waren schlimm, gefährlich und unheimlich. Da wurde eingebrochen und das Ehepaar im Schlafzimmer eingeschlossen, da wurden Menschen im Park überfallen und ausgeraubt… Es war damals schlimm zu sehen, was passiert und zu was solche Menschen fähig sind.
Seit einigen Jahren fällt mir auf, das diese Verbrecher immer brutaler werden und sogar vor Mord bei einem Einbruch nicht mehr zurückschrecken. Da werden die Opfer mißhandelt, gequält, geschlagen, stundenlang gefesselt – und sehr oft sind es alte Menschen, die solchen Methoden ausgeliefert sind.
Ich erinnere mich an ein Ehepaar, bei dem wurde nachts eingebrochen, der alte Herr wurde gefesselt und geknebelt, die Ehefrau geschlagen, so daß sie ohnmächtig wurde. Angeblich sollte sich in diesem Haus ein Tresor mit Schmuck und Geld befinden. Es gab in diesem Haus kein Tresor und es war für das Ehepaar eine stundenlange Odysee, bis die Täter verstanden haben, das es hier nichts zu holen gab. Das Ehepaar war wochenlang traumatisiert.
Unvorstellbar, daß sich dieses Ehepaar zwei Jahre später der gleichen Situation stellen mußte. Wieder wurde nachts eingebrochen, die beiden wurden gefesselt und geknebelt, das Haus wurde durchsucht, ein wenig Schmuck nahmen die Täter mit und verließen unter Androhung, wieder zu kommen, wenn die beiden sich nicht eine Stunde ruhig verhalten würden, das Haus. Wie man so etwas halbwegs verarbeiten kann, ist mir ein Rätsel
Dieses Ehepaar lebt seit dieser Zeit tagsüber in ihrem Haus, am Abend packen sie ihre Reisetasche und übernachten JEDEN TAG im ortsansässigen Hotel. Sie haben Angst, nachts in ihrem Haus zu schlafen – die ganze Rente geht für die Übernachtungskosten im Hotel drauf. Ich glaube, das Hotel hat für die beiden aber auch eine ganz spezielle Übernachtungsrate.
Kann man sich so etwas vorstellen? Was bringt Menschen dazu, das Leben anderer Menschen mit solchen Taten völlig zu zerstören? Da werden Menschen traumatisiert, so misshandelt, daß sie ihr Leben lang gehandicapt sind oder den Überfall nicht überleben….
MIr fällt auf, daß in den nachgestellten Fällen die Täter vermehrt oder sogar fast zu 80 Prozent „mit ausländischem – oft osteuropäischen Akzent“ sprechen – das macht mich schon oft nachdenklich.
Und die unsinnige Brutalität kennt mittlerweile keine Grenzen – da wird ein Familienvater auf offener Straße mit einer Schirmspitze „angestochen“ – es stellt sich raus, daß an der Spitze des Schirmes eine Spritze steckt. Das Opfer geht zum Arzt und läßt sich untersuchen, was ihm das gespritzt wurde. Es läßt sich zunächst nichts feststellen – nach Wochen – das Opfer liegt mittlerweile im Krankenhaus – stellt sich heraus, der Täter hat sein Opfer mit Quecksilber vergiftet – das Opfer stirbt 10 Wochen nach der Tat. UNFASSBAR!!! Was geht in den Köpfen solcher Täter vor? Wie krank sind die?
Ich finde diese Sendung auf der einen Seite sehr interessant und es fasziniert mich immer wieder, wie verschiedene Fälle dann doch durch Aussagen von Zuschauern aufgeklärt werden – selbst Fälle, die Jahre zurück liegen. Auf der anderen Seite sehe ich das auch ein wenig als Einladung zur Nachahmung.. Hmmm….
Mein absoluter Lieblings „Kunde“ hat gefeiert … und ich mitten drin – also als Fotografin – und dann später auch als Gast … ich liebe euch – you know who you are 😘😘♥️♥️🥰🥰🥰
…so nenne ich ihn immer – meinen MoinDori – mein Notizbuch – außen tolles Leder mit genialer Masserung – innen kann man kleine Hefte oder auch Kalender festhängen und wenn sie voll sind, austauschen. Richtig praktisch. Konzipiert von einem kleinen aber feinen Unternehmen in Hamburg – und keine Massenware. Da wird jeder Planer liebevoll handgearbeitet.
Seit ca 3 Jahren mein täglicher Begleiter – man kommt ja so in die Jahre…
Vor Jahren hatte ich mal mit dem sogenannten Bullet Journal angefangen – ich glaub, dieser Hype kam damals auf.
Ich habe geplant – gemalt, geklebt, Listen erstellt, abgeglichen …. Bis ich festgestellt hab – das ist FÜR MICH viel zu umständlich. Und ich hab mich darin verloren – viel zu viel Zeit investiert – mich geärgert, wenn’s nicht schön wurde oder ich nicht schön geschrieben habe … Nee, nix für MICH
Ich plane meine Woche grob vor – aber niemals meine Monate oder darüber hinaus. Dafür ist unser Leben viel zu spontan und umtriebig. Da könnte ich Planen bis zum Umfallen und wäre frustriert, wenn ich das alles nicht einhalten kann.
Versteht mich nicht falsch, für ganz viele ist das ihre Art, das Leben zu organisieren und so viel einfacher zu machen – bei mir funktioniert es definitiv nur von einen über den anderen Tag – okay vielleicht auch wochenweise.
Ich setze mich abends hin und notiere mit, was am nächsten Tag zu tun und zu erledigen ist. Und dann schaue ich in der Frühe, was ansteht. Abends hake ich alles ab, was ich erledigt habe, was ich nicht schaffe, geht in die Planung für den nächsten Tag- natürlich nur solche Sachen, die man verschieben kann. Mein fotoshooting sollte ich schon einhalten :)))
Wenn ich montags weiß, was ich für Termine in der Woche habe, werden die ebenfalls eingetragen. Aber selten über eine Woche hinaus.
Diesen Planer habe ich immer bei mir – immer in der Handtasche. Und er hat mich dadurch schon manches mal gerettet – wenn ich in der ubahn sitze und durchblättere und dann dort einen Termin finde, den ich in der Früh übersehen habe – auch schon passiert- von daher nenne ich Dr. kleine Kerl liebevoll: mein zweites Gehirn
Und wer jetzt denkt „hat die ein lockeres Leben“ – der tägliche Alltag mit „Spülmaschine ausräumen“,“Gassi gehen“, „Kochen“ „Atmen“ und nebenher „Arbeiten“ – DARAN erinnert mich mein „erstes Gehirn“…
Sportlichkeit ist eine Zier doch besser gehts mir ohne ihr…. leicht vom Original abgeändert
Ich bin echt weit davon entfernt, mich jetzt als sportlich zu bezeichnen. Ich fahre Fahrrad (ebike), hab mich früher mal mit Rollerblades herumgeplagt, bin früher öfters schwimmen gegangen, gehe mal gerne Wandern (Seniorenmäßig), hab mal das Surfen und Segeln gelernt und das in früher Jugend praktiziert – aaaaber das ist alles schon soooo lange her. Zu was ich mich zwinge: Treppen steigen! Beim Arzt und wo immer es Aufzüge gibt – die ingnoriere ich! Ein wenig Sport muss sein.
Seit 12 Jahren gehe ich regelmäßig und täglich spazieren (mit Hund(en) Gassi), das hat sich altersbedingt (beim Hund) auch reduziert – waren wir am Anfang täglich oft an die 10 km unterwegs, so schaffen wir heute gerade noch 5 km täglich.
2003 habe ich mit dem Laufen (Joggen) begonnen – anfangs ein paar Hundert Meter – gesteigert bis 12 km. Das habe ich anfangs ebenfalls regelmäßig gemacht – 3 Mal die Woche. Wurde auch immer weniger und unregelmäßiger.
Dann wieder etwas regelmäßiger mit dem „Erfolg“: Schleimbeutelentzündung Hüfte oder auch mal Knie – jedes Mal, wenn ich im guten Rhythmus unterwegs war – nach 3 Wochen war Schluss. Ich scheine es nun aber wirklich richtig auskuriert zu haben – seit Monaten keinerlei Probleme mehr.
Heute bin ich mal wieder unterwegs gewesen – die letzten Wochen in der Affenhitze unvorstellbar. Was mich sehr freut – eine gewisse Grundfitness scheine ich zu besitzen – egal, wie lange ich nicht gelaufen bin, 2,5 km laufen (joggen) ohne Unterbrechung und auch recht flott schaffe ich gut. Und dann gibts ein Gehpäuschen – dann gehts weiter im leichten Galopp – da fällt mir der nächste Kilometer schon schwerer, wieder Gehpäuschen, nächster Kilometer – schnauuuuffff – Gehpäuschen – 500 Meter schnauuuuuuffff.
So heute nach knapp 10 Wochen Pause: Garmin gesucht – Mist, nicht aufgeladen, gut, dann eben die addidas APP am Handy: Ich laufe locker los, dachte mir, mal so 2 Kilometer am Stück zum Anfang mal wieder… Ich laufe und schaue auf den Arm zwecks Geschwindigkeit und Distanz – nee, Uhr hab ich ja nicht dabei- wollte aufs Handy (klemmte am Oberarm) schauen und dachte mir dann aber: NEEE, laß mal, laß dich nicht durch Zahlen von deinem Rhythmus abbringen – lauf mal so, wie es dir dein Körper vorgibt. Was soll ich euch sagen? Ohne diese dusseliche „Kontrolle“ (Mist, ich bin ja eigentlich zu schnell – ach, jetzt bin ich aber wieder zu langsam unterwegs! Was erst diese Distanz? Soviel muß ich noch -echt jetzt? )
Ich bin einfach losgelaufen, so, wie es mir mein Körper vorgegeben hat – was soll ich euch sagen? Erst die zwei Kilometer (ich kenne die Strecke und weiß, wann ich welche Distanz gelaufen habe), dann dachte ich mir: Ach, geht doch noch -egal, wie lange ich bis jetzt gebraucht habe, einen Kilometer schaffst du noch. Dann etwas das Tempo rausgekommen – nach 3 Kilometern der Gedanke: Da geht noch einer ohne Pause…. leicht das Tempo wieder erhöht, aber das ging automatisch ohne zu überlegen (man merkts dann einfach irgendwann mal) – an der 4 Kilometermarke vorbei und der nächste Gedanke: Komm – EINER geht noch, dann biste auch bald zu hause…. so -nach 500 Metern das Handy rausgefummelt und das war mein Fehler – ich hab gefühlt alle 20 Meter drauf geschaut – die letzten 500 Meter haben kein Ende genommen..
Mein Resümee: 5 Kilometer am Stück – ohne Kontrolle von Zeit und Geschwindigkeit liefen viel besser als das ständige Schauen auf die Uhr – Du bist zu schnell/zu langsam/Puls zu hoch – laufe einfach so, wie es dir dein Körper vorgibt und zeigt, daß es angenehm für dich ist. Zum Schluß hab ich gesehen, daß ich schneller unterwegs war wie sonst -aber weniger Kalorien verbraucht habe. Egal – bis auf die letzten (kontrollierten) Meter war es für mich ein toller Lauf.