Ein bisschen Jo Malone…

…weil es das ja in München nicht gibt …😩😎

… ein bisschen Bob Marley…

..weil es den wirklich nicht mehr gibt

… viele, viele Rolltreppen

…und viel Tee

..dazu heute gelaufene 13 km (bis jetzt – es geht später noch weiter) und ganz viel gesehen … Trafalgar Square, Downing Street (der dusseliche Boris hat sich Gott sei Dank nicht blicken lassen), Leicester Square, Covent Garden, Piccadilly Circus und knallende Sonne mit 35 Grad …. London – you are good to us …

Nachher gehts nach Soho ins Nachtleben – und nun -O.24 Uhr- sind wir wieder zu Hause mit einem Rekord (für mich) von 18,3 gelaufenen Kilometern- ich bin begeistert und platt – Chinatown und Soho waren wirklich beeindruckend

16.50 Uhr ab Paddington ….

Miss Marple unterwegs …. Mit Lieblingsnichte (ich darf das sagen, ich hab nur eine Nichte) und Männe. Lieblingsnichte wird nächsten Sonntag 18 und hat ein verlängertes Wochenende in London von uns zum Geburtstag geschenkt bekommen … und nun sind wir unterwegs…

Allen Unkrufen und Horrorgeschichten zum Trotz kann ich nur sagen, Flug super, einchecken gar kein Problem, Koffer alle da – super Service der Lufthansa!!! Besser gehts nicht!

Heute bereits 23.460 Schritte gegangen – 17 km!!! Aber wir sind platt – richtig platt – seit 5 Uhr auf den Beinen und nun in dem Kissen:)Mehr diese Tage hier auf dem Kanal :)))

Die Lage sondieren…

Am Samstag hat Andreas Gabalier hier in München die Messe München gerockt – knapp 90.000 Menschen waren da. Extra für drei Wahnsinns-Konzerte wurde hier eine riesige Freilichtbühne aufgebaut

Begonnen hat Andreas Gabalier – Wir waren nicht da – ich „hatte ihn“ schon 2017 auf einem Firmenevent. Stimmung machen und singen kann er – unbestritten. Und nett ist er auch – danke an meinen Kollegen Tobi für dieses Foto 😉😜😜

Helene Fischer kommt dann am 20.08. – angeblich hat sie bis jetzt knapp 130.000 Tickets verkaufen lassen … Wahnsinn. Geh ich auch nicht hin – ist nicht so meines.

Robbie Williams kommt dann am 27.8. und da bin ich mit von der Partie – mit Männe und Tante. Wir werden mit den Rädern hinstrampeln – ca 20 Minuten von uns – kein Verkehrschaos, kein Gedränge am/im Parkhaus. Deswegen sind wir am Sonntag schon mal hingefahren, haben die Lage sondiert und ich hab mir meinen Pfosten am Zaun schon für mein Fahrrad reserviert :)))

Karma…

Heute war ich am Wertstoffhof…. Ich komme an – ca 8 wartende Autos vor mir – ich stelle mich an und warte. Ich warte ca 5 Minuten – nichts passiert, ich steige aus meinem Auto aus, laufe nach vorne und schaue nach. Tor verschlossen, trotz eigentlicher Öffnungszeit – ein älterer Mann erzählte mir, daß er schon 10 Minuten da stehe. Ich habe mir überlegt, umzudrehen und morgen nochmals wiederzukommen. Dann dachte ich: Nee, jetzt bist du da- die werden wohl schon gleich wieder aufmachen.

Mittlerweile kamen immer mehr Autos – hinter mir eine ältere Dame, die es brandeilig hatte (hatte zumindest den Anschein). Sie und ihr Auto standen noch nicht richtig hinter meinem Auto und da plärrte sie schon aus ihrem Auto: Was ist denn da los? Da kommt man zu den angegebenen Öffnungszeiten und dann geht da nix – unverschämt…. Ich meinte nur: naja, das wird gleich weitergehen.

Sie im Auto auf dem Sitz hin und her gerutscht – der Herr im Auto vor mir begann mit einem Wendemanöver, drehte und fuhr davon. Ich blieb stehen.

Die Dame hinter mir schoss aus ihrem Auto raus und raunzte mich an: Fahren Sie bitte nach vorne – Ich: Warum denn? Es tut sich hier doch nix…. Sie: Ja aber dann fahren Sie doch bitte bis an das andere Auto. Ich: Nee, ich warte, bis alle losfahren. Sie wieder wutentbrannt in ihr Auto und ich dachte schon, sie überholt mich jetzt und schert vor mir ein.

Ihr Auto setzt sich tatsächlich in Bewegung und mir schwoll der Kamm… Nein, die rangierte hin und her – drehte und fuhr wieder davon – in genau diesem Moment setzte sich die Autoschlange in Bewegung und wir fuhren auf den Wertstoffhof….. KARMA….

12 lange Jahre ….

eine Liebeserklärung an unsere Vierbeiner

(links Ben – rechts Max) sind sie jetzt in unserem Leben – der eine (Max) noch wirklich, der andere in unserem Herzen….
Also wir uns heute genau vor 12 Jahren für einen Hund entschieden haben, wussten wir nicht, daß diese zwei Süßmäuse unser Leben total auf den Kopf stellen..
Wir hatten uns monatelang Gedanken gemacht: Ist das jetzt der richtige Zeitpunkt, wollen wir das, schaffen wir das, schränkt uns diese Entscheidung nicht auch öfters ein, haben wir wirklich die Zeit dazu? Ja zu ALLEM!
Geplant war Labrador, geplant war einer…. dass es dann zwei wurden, war eine Herzensentscheidung, die wir niemals wirklich bereut haben.

Sie kamen, sahen und siegten…Mann, was haben wir mit ihnen alles erlebt – sie haben hauptsächlich MEIN LEBEN total auf den Kopf gestellt und mir so manche schlaflose Nacht bereitet, mich Nerven gekostet, den ein oder anderen Weinkramp meinerseits herausgefordert – sie haben mich gefordert, körperlich und auch geistig, sie haben Zeit beansprucht, wir haben wegen ihnen zurückstecken müssen – SIE WIEDERUM HABEN UNS ALLES GEGEBEN, was sie haben: Uns ihr Leben anvertraut – und unermesslich viel LIEBE und völliges Vertrauen.

Ich weiß nicht, ob ich es jemals schaffe, all die Geschichten, die wir mit den beiden erlebt haben, aufzuschreiben – das ging los mit den von mir frisch eingesetzten Blumenzwiebeln, die nach kurzem im Haus verschwinden meinerseits wieder fröhlich auf der Wiese aufzufinden waren, über meinen nagelneuen weißen Blackberry, dem nach 30 Minuten bereits zwei Buchstaben auf der Tastatur fehlten bzw. kaputt waren, da ist der Hund in den Bus eingestiegen, ohne dass ich es mitbekommen habe, da war der zappelnde Frosch, den Max im Maul hatte, das hintere Teil ragte noch raus, daran zog ich, der vordere Frosch im Maul, daran zog Max, da war die Nacktschnecke, die Ben am Gaumen hing und die wir nur schwer wieder rausbekamen, sie fraßen unreife Schlehen und hatten danach Bauchweh und die schlimmsten Blähungen, da war Magen- und Darmgrippe im Doppelpack, da waren 4 Hüft OPs mit Sorgen und schlaflosen Nächten, da gabs Inhalieren mit Leberwurst auf dem Inhalator, da sonst nix ging, Dekokürbisse, die ich im Haus verteilt hatte, wurden alle angeknabbert, „wir“ bedienten uns selbständig aus der Obstschale und schluckten auch den Pfirsichkern hinunter, Schokoladennikoläuse samt Staniolpapier wurde gefressen (man fand tagelang sehr gut, wo UNSERE beiden ihr Geschäft verrichtet hatten, es blinkte die Folie, da war (und ist immer noch) der Versuch des Herrchens-/Frauchens-Retten, wenn wir uns im Pool zu Wasser lassen, da gab es Zahnops, ausgerissene Krallen und und und…
Und für uns gab es: JEDEN MORGEN so viel Freude, wenn wir die Treppe herunter kommen, der ganze Hund bebte vor Freude, da wurden uns die Kuscheltiere und sogar die Decke aus dem Körbchen gebracht und diese Liebe, die aus den Augen leuchtet, wenn wir kommen/kamen… UNBEZAHLBAR. Ich will nicht einen einzigen Tag missen – nehmen sie doch auch so viel von uns (sie übernehmen quasi zum Teil unser Leben) – und geben doch so viel mehr zurück.

Ich glaube, diesen Post versteht nur ein Tier- bzw. Hundebesitzer – ich hätte niemals gedacht, zu was ich alles fähig bin – die Reise bis jetzt mit den beiden oder jetzt nur mit dem einen ist eine tägliche Herausforderung, der ich mich immer sofort und sehr gerne wieder stellen würde….

Niemals war es bei mir im Haus so „unordentlich“ – der Spielzeugzoo der beiden ist und war seeehr groß, jeden Tag muss ich mit Staubsauger und Lappen rumhantieren, das Trinken ist mit einem Unterwassersetzen des Esszimmers gleichzustellen und beim Fressen – ESSKULTUR haben/hatten beide nicht. SCHEISSEGAL – ich mach gerne sauber für euch.

Und seit genau heute 8 Wochen fehlt einer – die Lücke ist immer noch unermesslich groß, er fehlt jeden Tag…. Nicht nur uns, auch seinem Bruder… aber wir lernen, damit klarzukommen und gaaanz langsam weicht die Trauer (nicht das traurig sein – das bleibt) der liebevollen Erinnerung an die lustigen und schönen Momente, die Ben uns soooo oft bescherte…🥲🥲♥️♥️♥️

Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos (Zitat etwas verändert)

Danke Max und Ben, daß ihr den Weg zu uns gefunden und unser Leben sooooo bereichert habt.

Wie lange denn noch???

Soooo stand es letzte Woche in der SZ. Man darf da schon mal nachfragen „Hat der Herr Wolf noch alle Latten am Zaun?“ Wohl eher nicht.

Es mag ja Berufe geben, die „relativ einfach“ zu erledigen sind. Ein Herr Wolf, der um 9 Uhr an seinem Schreibtisch sitzt, die lächelnde Sekretärin bringt ihm sein Käffchen und nen Schokokeks, die Zeitung wird dann durchgeblättert und ein paar Telefonate geführt – ein wenig Geschreibsel für den Vortrag heute Nachmittag – neee, das macht ja der Vorstands- Assistent bzw. hat der bestimmt wieder seine Sekretärin… gegen 16 Uhr bereiten wir uns auf den Feierabend vor – Runde Golf mit den Kollegen und dann nach Hause … (mir ist selbstverständlich klar, dass das nicht immer und überall so abläuft, aber ich will das hier einmal etwas übertrieben darstellen) .

Der Dachdecker ( und da gibt es noch unzählig viele weitere Berufe, die täglich unter größter – auch körperlicher Belastung ausgeführt werden), der mit 69 noch auf dem Dach rumturnen muss, der Bäcker, der seit seinem 16. Lebensjahr morgens um zwei oder drei Uhr aufstehen musste und wieviel Tonnen Mehl in seine Backstube getragen hat, der Umzugsmensch, der täglich bei Hitze und Kälte die Kisten von a nach b schleppt, die Krankenschwester/Pflegeschwester, die über ihre körperliche Grenzen hinaus arbeitet und Verantwortung trägt – all diejenigen sollen sich bis 70 abrackern???? All diejenigen sind dann doch körperlich am Ende – und sollen dann die Rentenzeit „genießen“ – was läuft da bei Hern Wolf falsch in der Denke???

Lasst das die Leute selbst bestimmen – nur, weil einer nen Drachen als Ehefrau zu Hause hat und deswegen lieber im Büro rumhängt oder mit seiner Freizeit nix anzufangen weiß, bitte – arbeite bis zum Umfallen (im wahrsten Sinne des Wortes).

Ich will manchmal nicht glauben, was die Leute von sich geben, nur um etwas von sich zu geben. Haltet manchmal einfach den Mund, wenn ihr nichts zu sagen habt ….

BTW: ich wüsste gerne, wie lange Herr Wolf gedenkt, zu arbeiten …..

Zuhause sein, wo andere URLAUB machen

Also, um mal ehrlich zu sein, wir leben weder auf/im Wasser noch am Tegernsee und schon gar nicht in Rottach-Egern.
Von uns zu Hause bis zum Tegernsee sind es ungefähr 50 km – unter der Woche in einer knappen Stunde zu erreichen. Für den einen fast schon ein Tagesausflug – für uns Münchener, die vom einen bis zum anderen Ende der Stadt am Abend für einen Besuch bei Freunden schon auch mal 30 bis 45 Minuten brauchen, ein Klacks.
Am Mittwoch war es dann soweit – Wetter toll, Männe frei und ich ebenso, Cabrio ausgepackt und losgezockelt, größtenteils Landstrasse, denn in nem Oldtimer ist es nicht ganz sooo angenehm, über die Autobahn zu rauschen.
Diverse Umleitungen brachten uns nicht direkt ans Ziel, aber oft ist eben der Weg das Ziel und so war es eben auch hier:

Und dann kamen wir am Tegernsee an, es war in Gmund noch eher ruhig, aber dann in dem Ort Tegernsee – eine einzige Blechlawine schob sich durch den normalerweise gemütlichen Ort. Wir sind dann schnell abgebogen nach Rottach-Egern und da war es so, wir wir es kannten – gemütlich und ruhig. Wir haben auch gleich einen Parkplatz gefunden und sind losmarschiert. Ein kleines Päuschen im „Haubentaucher“ mit einem riesigen Eiskaffee – sehr lecker.

Weiter gings – an schönen Trachtenläden entlang, Immobilienbüros (kleiner Blick auf die „Angebote“ dort und nur ungläubig den Kopf geschüttelt) zum Bootsverleih. Wir hatten uns entschlossen, den Tegernsee nicht nur vom Ufer, sondern auch vom Wasser aus zu genießen.
Wir hatten Glück, bekamen gleich ein Elektroboot und los gings – herrlich – Sonne, Wasser, Wind und Wellen hatten wir gratis.

Und dann war auch noch ein Ferrari im SEE „gestrandet“

Nach ner knappen Stunde waren wir wieder an Land und traten den Heimweg an – wieder rein ins Cabrio und ab gen Heimat.
Zu Hause angekommen, sind wir flugs ins Haus rein, es war uns von Sonne und Hitze echt genug – die Autofahrt hin in vollem Sonnenschein, durch den Ort in voller Sonne, ebenfalls auf dem See und dann auf der Heimfahrt. Draußen hatte es um die 37 Grad im Schatten. Ich hatte mich dann entschieden, für heute genug Vitamin D aufgenommen zu haben und wir verbrachten den späten Nachmittag inhäusig. Es war ein toller Tag und wieder kam mir zu Bewußtsein: Manchmal OP sind es die Kleinigkeiten, die dein Herz und Seele erfreuen – ein kleiner Ausflug, ein leckerer Eiskaffee – sehen wir das alles nicht als selbstverständlich an – es kann oft sehr schnell anders kommen und man kann so etwas nicht mehr genießen – Danke für diesen tollen Tag.

Ich kann manchmal auch schon ne richtige „Matz“ sein…

„Matz“ ist bayerisch und heisst übersetzt so viel wie „Mistviech“ 🙂 Also – ich Mistviech:
Hab im Juni meinen KFZ Schein verlegt – ich hab alles durchsucht und sämtliche Schubladen links gemacht. Männe meinte, ich solle mal in all meinen gefühlten 100 Handtaschen schauen – ich hab sie links gemacht, ausgeschüttelt und und und… Der Schein war nicht da – tricky wie ich bin, hab ich es dann anders versucht: „Männe, du warst doch da mal mit meinem Auto unterwegs und ich hab dir das Mäppchen mit dem Schein mitgegeben- ich kann mich nicht daran erinnern, daß du mir das zurückgegeben hast“.. Nun auch Männe nervös alles durchsucht und es kann eigentlich nicht sein, das ER etwas verlegt. War mir dann auch ziemlich schnell klar. Gut – der Schein ist weg – müssen wir nen neuen beantragen… Ja, aber jetzt nicht mehr vor dem Urlaub…

So, wir in der zweiten Woche Urlaub – mein Handy klingelt – Nr. kenne ich nicht und da ich soooo oft schon irgendwelche total doofen Anrufe bekommen habe (angefangen von: Sie haben eine Reise gewonnen – nach Gardasee – hab ich gleich aufgelegt – über Anrufe von angeblich Microsoft: mein Computer sendet einen Fehler und ich solle bitte die und die Tastenkombination auf meinem PC eingeben – ich habe gar keinen Microsoft Computer… bis: sind Sie Frau bla bla bla? Wir haben interessante Informationen für Sie…)

Ach – ich war ja bei diesem Anruf – also Nr kannte ich nicht – ich: hallo?
Stimme am anderen Ende: Spreche ich mit Frau xxxx?
ich: wer will das wissen?
Stimme: Ja ich…
Ich; warum – wen haben Sie denn angerufen?
Stimme: Ja die Nummer xxx
Ich: und was wollen Sie genau:
Stimme: Kann ich den Herrn xxx….. sprechen?
ich: nein
Stimme: Könnten Sie mir die Telefonnummer von Herrn xxx… geben?
ich: nein
Stimme: warum nicht?
Stimme: Haben Sie schon mal etwas von Datenschutz gehört? Vielleicht will Herr xxx gar nicht, dass ich seine Nummer an wildfremde Menschen weitergebe.
Stimme: Aber ich habe da etwas für ihn, was ihm sehr wichtig sein könnte
Ich: Alle, was ihm wichtig ist, hat er (wie eingebildet von mir)
Stimme: Aber ich will doch ….
Ich aufgelegt…..

3 Minuten später – die gleiche Nr – ich geh dran: Hallo
Stimme: Ja also ich bin es noch mal
Ich: was gibts denn noch?
Stimme.: Ja also ich wollte mit Herrn xxx sprechen weil ich etwas für ihn wichtiges …
Ich aufgelegt – genervt

5 Minuten später Sprachnachricht: Ich bin Herr L… und wenn Herr xxx mich bitte mal zurückrufen würde.. Ich habs dann dem Männe erzählt und wir haben überlegt und dann meinte er, er ruft da jetzt einfach mal zurück.
Ich mich im Hintergrund aufgehalten und ich höre so Sprachfetzen… jaaa- ja stimmt – seit ca 6 Wochen… das gibts ja gar nicht… gefunden…. in der Borstei….ja, holen wir nach dem Urlaub ab..

Da musste ich mich erst mal setzen, es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren (ich hab gar keine Schuppen)… Und dann kam Männe mit der Erklärung: Jener nette Mann hat meinen KFZ Schein gefunden (mein Auto ist auf Männe zugelassen) – also nicht er sondern: Ich war vor 6 Wochen auf Motiv und Locationsuche – auch in der Borstei in München, da muß mir mein Mäppchen mit dem KFZ Schein aus der Tasche gefallen sein. Ein netter Bewohner der Borstei hat den gefunden und gedacht, der gehöre einem Hausbewohner und hat ihm das Mäppchen an dessen Scheibenwischer gehängt. Der Besitzer dieses Autos dachte nun, das Mäppchen sei ihm verloren gegangen, steckte es ein und zu Hause in die Schublade. Vor 3 Wochen wollte er zum TÜV, geht an seine Schublade und siehe da – zwei Mäppchen – jeweils von Mercedes, jeweils schwarz… Und dann schaute er genau und sah, daß es nicht seiner, sondern ein fremder KFZ Schein war. Und ich hatte noch eine Visitenkarte von mir im Mäppchen, so konnte er mit der schlimmsten Furie ever telefonieren (also mir). Ich hab mich soooo mies gefühlt und am Samstag haben wir dann den Schein bei ihm abgeholt und ich habe mich tausend mal entschuldigt, ihm eine gute Flasche Wein mitgebracht und ihm versucht, glaubhaft zu machen, dass ich eigentlich eine ganz Liebe und Nette bin – bin ich, wirklich. Wer mich kennt, gibt mir Recht… Oh Mann, ich sag euch….. Er war dann recht nett – meinte nur, er hätte selten so ein unerfreuliches Telefonat geführt…. ich kanns verstehen…

Letzter Tag

So – nun war es soweit – ich eigentlich noch gar nicht. Aber nutzt ja nix – irgendwann ist der Urlaub zu Ende und wir machten uns auf den Weg.
Wir mussten aber nicht komplett bis München durchfahren, sondern machten in Trento in Südtirol noch mal einen Stopp – dieses Hotel kennen wir schon. Sehr nett und gemütlich – Hunde willkommen – perfekt. Aber bis wir dahin kamen, mussten wir noch durch so manchen Stau und auf der Gegenfahrbahn sah es einmal wirklich schlimm aus:

Ich gehöre zwar nicht zu den „Gaffern“ – aber hier fuhren wir langsam vorbei und wir rätseln bis heute noch, was da wohl passiert ist. Was uns nachdenklich machte: Wir haben in den nächsten Kilometern auf der Gegenfahrbahn weder Polizei, noch Krankenwagen oder Feuerwehr sehen können
Kurz hinterm Gardasee mussten wir noch mal einen kleinen Stopp einlegen, Mäxchen wurde unruhig und wollte mal nach draußen.

Und dann waren wir auch schon in Trento:

Wir waren irgendwie stehend ko und nach unserem Abendessen sind wir doch tatsächlich um 22.00 Uhr in die Kissen gefallen. Eine angenehme Nacht und ein gutes Frühstück später waren wir dann schon wieder auf der Bahn und in 3 Stunden tatsächlich auch zu Hause…. Schöööön wars und ich freue mich aufs nächste Mal.

Castelnuevo Berardenga

An unserem vorletzten Tag besuchten wir auch noch Castelnuevo Berardenga – allerdings war es da schon kurz nach 13 Uhr und somit wirklich auch der kleinste Laden geschlossen bzw. die Besitzer fröhnten ihrer Siesta. Nun ist dieser Ort auch ziemlich abseits der Sehenswürdigkeiten wie Siena oder Arezzo und von daher auch nicht wirklich interssant. Gut – wir waren dort und sind durch den Ort marschiert – einziger Ort, an dem sich etwas Leben zeigte, war die Bar centrale 🙂

Und dann ging wieder in knapp 50 Minuten nach Hause, wo wir noch unseren Pool genossen. Seit Ankunft fiel mir auf, dass in den Lavendelbüschen am Pool ein reges Treiben herrschte. Da flatterten Hunderte von kleinen Schmetterlingen hin und her und erfreuten sich am Lavendel.

Ein letztes Bad im Pool und einen letzten Sundowner 🙂

Und dann hiess es auch schon wieder Koffer packen…..Arrivederci Vagliagli – bis nächstes Jahr