Ben ist wieder zu Hause

Unser „Kleiner“ ist wieder zu Hause – gestern haben wir ihn abgeholt und heute kommt er in seiner wunderschönen Outdoor-Urne in den Garten an den Platz, wo er immer so gerne gelegen ist. Es wird besser mit dem Schmerz aber es gibt auch Momente, da haut es mich wieder richtig um. Max leidet ebenfalls noch – Rastlosigkeit und Unruhe lassen ihn abends schwer zur Ruhe kommen – bis gestern Abend. Glaubt es oder glaubt es nicht, seitdem Ben wieder zu Hause ist, geht es Max besser. Er hat gestern Abend das erste Mal, nachdem er seinen Bruder verloren hat, am Abend ruhig in seinem Körbchen gelegen und geschlafen, ohne ständig den Platz zu wechseln… Brüder eben – Verbindung über den Tod hinaus …,,

And the Oscar goes to…..

Hatten wir heute einen Spass – also nachdem ich halbwegs ausgeschlafen zum Frühstück kam. Aber zwei Milchkaffee und einen Orangensaft machten mich wieder fit. Ich war im Team „Film“. Die Firma „Filmevent.de“ ist dafür bekannt, daß sie mit ihren Kunden richtige kurze Filme dreht. Das geht los mit einer riesigen Auswahl an Klamotten über Utensilien wie Pistolen, Hüte, Kleider, Masken – darüber hinaus eine Maskenbildnerin und einen Kameramann. Zunächst mussten wir uns für ein Thema entscheiden – Western – dann wurde eine passende Location gesucht – erst im Hotel und dann auf der Burg Falkenstein… Das Drehbuch wurde uns etwas vorgegeben und dann haben wir improvisiert….. es war herrlich – wir „bauten“ uns einen Saloon im Hotel zurecht mit Bar und Klavier, welches wir einfach aus einem anderen Zimmer „besorgten“ und legten los. Ich musste teilweise sooo lachen, weil wir so geniale Sprüche drauf hatten…. Wir drehten erst knapp zwei Stunden im Hotel und dann gings noch mal auf die Burg. Nach gut drei Stunden „Arbeit“ kam dann ein knapp 7-minütiger genialer Film zustande. Und natürlich ging es in dem Western nicht ohne Tote ab – eine hat – weil sie eine Powerbank einer großen deutschen Versicherungsgesellschaft in ihrem BH hatte (warum, weiß keiner so genau) die Schießerei jedoch überlebt.😂😂😂😂😂 Auch hier zeige ich aus Datenschutzgründen nur die (mit Hut bedeckte) Leiche und die, die keine war 🙂

Nun gings zurück ins Hotel und nach kurzem Snack musste ich auf mein Zimmer, die Fotos vom Vorabend und heutigem Vormittag aussortieren und ein paar auf einen Stick ziehen, diese sollten dann bei der Abendveranstaltung über die Bildschirme flimmern.
Um 14 Uhr wurden wir (eine Gruppe von ca 30 Leuten) abgeholt und dann gings in den Hessenpark. Wunderschön – kann ich euch nur ans Herz legen. Hier wurden auf einem riesigen Areal alte Häuser, die irgendwo in Hessen standen „abgetragen“ und dort wieder aufgebaut. Sinn dahinter ist, den Kindern zu zeigen, wie das Dorfleben früher abgelaufen ist. Wunderschöne Häuser findet man dort im Hessenpark – und es kommen ständig noch welche hinzu. Neuester Zugang ist eine alte Gärtnerei mit Gewächshäusern, die in den 80-er Jahren geschlossen und dort im Hessenpark wieder aufgebaut wurde. Eines der Häuser auf dem „Marktplatz“ fungiert als Hotel – das einzig bewohnte. Dann gibt es noch eine Bäckerei, in der heute nicht mehr gebacken, aber frische Backwaren zum Verkauf angeboten werden – ebenso eine Metzgerei und ein Cafe, in dem wir dann unseren Abschlußkaffee tranken.

Gegen 17 Uhr wurden wir wieder abgeholt – schnell aufs Zimmer – Fotos auf den Stick ziehen und kurz unter die Dusche – Abfahrt um 19 Uhr zum Wirtshaus Reichenbachtal. Bloß der Not keinen Schwung lassen !!! Dort gab es erst mal einen Aperitiv und danach – ihr ahnt es bereits… ja, ein tolles Abendessen

……uuuuhuuuund daaahaaannnn: für mich dann das Highlight des Wochenendes …. ich sag nur….. to the late night double feature picture show….

soooo sooo soooo genial – was ein Wochenende- mit diesen Leuten arbeite ich immer ganz besonders gerne (wie es wohl kommt)….. Nach einem etwas länger andauernden „Absacker“ in der Hotelbar fiel ich dann gegen 3 Uhr morgens ins Bett – glücklich im Herzen und stolz auf mich, weil es ja auch wirklich anstrengend war……. Frückstück für den nächsten Morgen erst um 9.00 Uhr – wenn ich mich beeile, gibt das noch gute 4 Stunden Schlaf!!!! für mich…. Schlafen wird überbewertet….

Hallo Königstein…..

Gut 4,5 Stunden brauchte ich am Freitag von München nach Königstein – recht fade Angelegenheit, wenn man alleine im Auto sitzt. Aber endlich angekommen, verabredete ich mich mit einer Freundin, die ebenfalls für dieses Event engagiert und angereist war, auf einen Spaziergang. Sie hatte ihren Hund dabei und der wollte auch mal wieder Gassi gehen. Erst umrundeten wir unser Hotel auf dem „Brezelweg“ (der Park bzw. die Spazierwege sind wie eine Brezel angelegt) und dann meldete sich mein Fotografie-Kollege und erzählte uns, daß er oben auf der Burg sei (Falkenstein). Wir marschierten dann Richtung Burg und genossen die Aussicht. Dann marschierten wir noch etwas durchs Örtchen und kehrten auf ein „Erfrischungsgetränk“ ein, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück ins Hotel machten und uns für den Abend vorbereiteten.

Hach, war das eine Freude, nach 3 Jahren endlich mal wieder viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen. Ein wirklich tolles Gefühl. Nicht nur unter den „Kollegen“. Auch unter den Gästen gab es viele Gesichter, die ich kannte und die sich auch an mich erinnerten.
Wir wurden zur Villa Rothschild gefahren – ich sags Euch: Sehr nobel und wunderschön dort. Leider goß es in Strömen, so dass ich gar nicht mal von außen ein paar Fotos machen konnte. Aber wer das innere gesehen hat, der weiß, daß es von außen nicht häßlich aussehen kann.

Nachdem die Begrüßung und der offizielle Teil beendet war, wurden wir kulinarisch sehr verwöhnt – es ist immer nur schade, daß ich gerade bei solchen Events schon etwas unter Druck stehe und das Essen gar nicht richtig genießen kann bzw. gar nicht viel zu mir nehme. Aber ich habe mir sagen lassen, ausnahmslos alles war himmlisch. Nach dem Essen gab es dann „Party“ – herrlich. Ihr versteht, daß ich hier aus datenschutztechnischen Gründen keine Fotos der Party bzw. der Leute hochladen will – aber laßt euch gesagt sein: Wir rockten die Villa!!!! Mister „TH“, der normalerweise für die Beleuchtung bei diesen Events sorgt, fungierte als DJ und machte seinen Job sehr gut – auch wenn er sich bei manchen Titelwünschen wie ein Aal gewunden hat. Ich glaub, ich war um 2.00 Uhr im Bett. War ein langer Tag und es war Frühstück am nächsten Morgen um 8.00 Uhr angesagt- ziemlich wenig Zeit zum regenerieren. Ich mußte ja noch etwas für den nächsten Morgen vorbereiten – Kameras neu aufladen, neue Speicherchips rein, Blitz aufladen und meine Füße massieren. Ich hatte für den „eleganteren Abend“ eben auch die eleganteren Schuhe an…. fast den ganzen Abend auf den Füßen und dann noch getanzt – bin ich gar nicht mehr gewohnt – ich bin wie auf rohen Eiern durch mein Zimmer geschlichen und war froh, als die Haxen endlich im Bett waren 🙂

Endlich mal wieder…

Villa Rothschild

Heute ( wahrscheinlich sitze ich jetzt schon hinter dem Steuer) fahre ich in den Taunus – drei Tage Arbeiten – richtig arbeiten… heute Abend bei der Veranstaltung, morgen den ganzen Tag und Sonntag Vormittag. Endlich mal wieder eine Herausforderung. Und auch Spaß – wir sind in einem tollen Hotel untergebracht (Falkenstein Grand Hotel) und ich denke, das wird super.

Heute abend Empfang in der Villa Rothschild und morgen gehts in den Hessenpark. Abends nettes Beieinander und Ausklang des Abends in der Hotelbar. Und daaaa haben wir Fotografen dann auch etwas Freizeit und dürfen etwas feiern. Sonntag noch gemeinsames Frühstück und dann tummelt sich jeder in Richtung Heimat. Ich werde noch meine Tante in der Nähe von Darmstadt besuchen und dann gehts wieder gen Heimat ….

Gestern haben wir unserem Ben die letzte Ehre erwiesen – er ist heute eingeäschert worden. Aber wie „schön“ kann so ein Abschied von einem Tier gestaltet werden. Mit Kerzen und Musik durften wir und von ihm verabschieden – in der Tierklinik ging das ja recht schnell und irgendwie waren wir so im Schock, dass wir das nicht richtig machen konnten.

Gute Reise mein Ben – jeder, der ein Tier hat oder hatte, weiß, was wir fühlen. Und ich will nicht hören „es war doch nur ein Hund“ – er war mein bester Freund und Seelenhund, mehr Liebe und Treue und blindes Vertrauen kann man kaum bekommen. Hunde sind teilweise wirklich die besseren Menschen….

Falkenstein Grand Hotel

Geschafft!!!

Am Montag war ich zur Magen-/Darmspiegelung – das erste Mal. Ich kannte es aus Erzählungen und habe mich Jahre erfolgreich davor gedrückt. Aber nun war es soweit – der Termin schwebte 4 Wochen wie ein Damoklesschwert über mir – die Woche davor war ich schon alleine von der Vorstellung auf die 2 Liter Moviprep (diese ekelhafte Lösung, die man trinken muss) gernervt. Ich habe vor Jahren mal Heilfasten gemacht und kann mich heute noch geschmacklich an das Glaubersalz erinnern – da schüttelt es mich gerade schon wieder….
Ja – nutzt ja nix, die Tage vorher hatte ich mich schon recht „leicht“ ernährt und am Sonntag nachmittag um halb fünf gings los mit dem Trinken der Lösung. Ich hab das schön angerührt, 3 Stunden vorher in den Kühlschrank gestellt und nun stand das erste Glas vor mir…. was ich plötzlich noch für Einfälle hatte, schnell mal durch die Küche fegen, zwei Gläser spülen… nutzt ja alles nix, das Glas stand vor mir. Ich also all meinen Mut zusammen genommen und in einem Rutsch weg mit den 0,25 Liter. War gar nicht sooo schlimm … gleich ein Glas klaren Apfelsaft hinterher (soll man, würde den Abführvorgang unterstützen). Raus auf die Liege – 20 Minuten gewartet – es tat sich nix – das nächste Glas – schmeckte schon übler…. wieder raus auf die Liege – nix tut sich bei mir….. 20 Min später das 3. Glas – leichter Würgereiz – aber runter mit dem Zeug – bloss nicht einatmen. Wieder raus auf die Liege – kaum lag ich drauf, war ich auch schon wieder unten…Die Dinge nahmen ihren Lauf und ich das 4. Glas dann zu mir… Da stand ich vorm Waschbecken, weil ich nicht wusste, ob alles drin bleibt…. Geschafft…. der Abend wurde etwas unruhiger als sonst, aber weder Magenschmerzen noch irgend etwas anderes unangenehmes – ich war halt dauernd auf „Örtchen“.
Montag früh um halb sechs begann die zweite Runde und das Getränk auf nüchternen Magen ist schon echt ne Herausforderung. Nutzt nix – rein mit dem Kram – ich war in einer 3/4 Std fertig. Noch ein paar Mal die Örtlichkeit aufgesucht und dann hat mich Männne in die Praxis gebracht. Ich wäre nicht ich, wenn nicht wieder irgend etwas „anders“ läuft. Ich liege auf der Pritsche und bekomme gesagt, gleich gehts ins Traumland… Okay, Kanüle in den Arm, Propofol rein… Meine Augen gehen leicht zu und dann wieder auf und ich zähle innenrlich… 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10… nanu? Normalerweise schaffe ich die 3 nicht. Der Arzt schaut mich an und meint “ Sie sind ja noch da“… Ich „ja und wie“…. Was war passiert? Die Vene war „geplatzt“ – bedeutet durchgestochen und so lief das Propofol nicht in die Vene sondern vorbei – nix mit Sedierung… Also nochmal neue Kanüle in den Handrücken und „gute Nacht“… 1,2,…… „Aufwachen“…. UPPPS – geschafft.

Ganz ehrlich, das Schlimmste war der Gedanke daran und die Flüssigkeit zum Trinken – ansonsten – super easy, toller Arzt, tolle Praxis, tolle Aufklärung und wenn ich das in 10 Jahren wieder machen muss, dann nur dort. Ich bin im Magen und im Darm bumperlgesund und das freut mich sehr- ist ja heute alles nicht selbstverständlich.<

Geht bitte unbedingt zu solchen Vorsorgeuntersuchungen – das ist sooo wichtig. Ich bin überhaupt kein Doktor-Gänger, aber Vorsorgeuntersuchungen lasse ich immer und alle machen – Krebsvorsorge Haut, Frauenarzt sowieso, Magen-/Darm… es ist keine „Versicherung“ aber es „sichert“ doch etwas ab.

Tierisch gehts bei uns zu…

Ich habe zu unserem Labbi Ben (der ja am Montag über die Regenbogenbrücke gegangen ist) sehr oft “ mein Fröschchen“ gesagt. Was soll ich euch sagen:
Seit gestern springt hier ein Laubfrosch durch die Gegend – nix besonderes – das Besondere daran ist: hatten wir noch nie hier…. Gestern haben wir abends die Terassentür noch etwas gekippt gehabt – auf einmal macht es schwupps und Max (unser anderer Labbi) hat einen Laubfrosch am Rücken, dann springt ihm noch auf den Kopf und verschwindet dann unterm Sofa. Wir alles abgerückt und mit Pappe und Becher auf die Suche nach ihm – den Becher über ihn gestülpt und die Pappe drunter geschoben und ihn so nach draußen bugsiert. Auf der Wiese haben wir ihn springen lassen….Weg war er.
Ich bin eben auf dem Weg ins Bett und denke mir: Was klebt denn da an der Terrassentür bzw -Fenster? Der Laubfrosch – sitzt da und bewegt sich nicht – will wieder rein zu uns… Das gibts doch nicht – ist das jetzt einfach wieder Zufall? Könnt ihr das sehen? Der Frosch hat zwei Hundehaare an seinen Füßen…. Doch ein Gruß von unserem Ben? Haltet mich für durchgeknallt – ich finds etwas spooky. Soo viele Zufälle… mein Fröschchen….

200.000 Fotos???

Ich habe in den letzten Tagen all meine jemals digital gemachten Fotos (seit 2003) von diversen externen Festplatten auf zunächst einmal eine Festplatte als backup kopiert. Was eine irre Arbeit – aber es ist vollbracht. Jetzt hab ich eine Sicherheitskopie all meiner Fotos auf einer Festplatte. Davon werde ich mir nochmals eine Kopie erstellen – man weiß ja nie und es wäre extrem furchtbar, wenn all meine – ich schätze jetzt mal 200.000 Fotos einfach so weg wären.
Und natürlich klickt man bei dem Kopieren der Ordner mit den Fotos auf den ein oder anderen Ordner und guckt sich da durch die Fotos – da hab ich das oben gefunden und mir überlegt, wo und wann ich das wohl aufgenommen habe…

Wir waren vor Jahren auf einer Hochzeit eingeladen – irgendwo in Hessen. Es war mehr eine Hochzeitsfeier für Verwandte und Freunde – also keine Kirche, Standesamt war Tage zuvor. Wir kamen also zur Lokalität und wurden mit einem Orangensaft begrüßt. Hmmm – ich kenne das etwas anders aber okay. Dann wurde zum Essen gebeten – es war ein Buffet aufgebaut und dahinter eine Bar. Dort befanden sich: Mineralwasser, Orangensaft, Apfelsaft, Fanta und Cola. Nochmal Hmmmm….
Wir suchten unseren Tisch – ließen die ersten hungrigen Mäuler ans Buffet und als sich der erste Ansturm gelegt hatte, gingen wir los. Mit unseren Tellern kamen wir dann wieder an unseren Platz, wo auch schon einige andere Leute saßen und aßen. Ich fragte dann, ob sie wüßten, wo man hier ein Glas Wein zum Essen bekommen könnte – ich hatte noch keine Serviceperson erkennen können. „Es gibt hier keinen Alkohol“ ließ man uns wissen – das dritte Hmmm meinerseits. Einer des Brautpaares hat/hatte ein Alkoholproblem (trockener Alkoholiker) und da nun wohl aus diesem Freundeskreis der ein oder andere dieses Problem wohl auch hat/hatte, gab es hier eben keinen Alkohol.
Gut – das Essen war super aber irgendetwas fehlte mir. Nicht nur mir… Nach dem Essen gingen wir auf den Hof und sahen ein paar Leute schräg gegenüber in einer Kneipe verschwinden – wir hinterher und sieh da: Unsere Tischnachbarn saßen da bei einer Flasche Rotwein. Wir kamen sehr nett ins Gespräch (bestellten uns ebenfalls etwas) und diskutierten über die Sache: Sehr schnell kamen wir zum gleichen Ergebnis: So etwas kann man fast nicht machen. Ich kann eigentlich nicht auf einer Hochzeitsfeier allen Gästen meinen Willen aufzwingen: ICH will nicht, daß hier Alkohol ausgeschenkt wird….Um ein paar Leute zu schützen. Was ist mit denjenigen, die gegen Zigarettenrauch allergisch sind? Es durfte natürlich gepafft werden (ja, damals durfe man sogar noch offiziell).

Mein eindeutiges Statement dazu ist: Wenn ich ein Problem mit Alkohol habe, muß ich mir überlegen, ob ich an so einer Feier teilnehmen kann, ohne dass mir etwas passiert. Versteht mich nicht falsch, ich finde es auch ganz schlimm, daß man so tief abrutschen und nur noch Trost im Alkohol finden kann – es gibt sooo viele „Gründe“ dafür. Aber: ich muß auch damit leben können, daß es Menschen gibt, die ihren Alkoholkonsum gut dosieren können und deswegen eben KEIN Problem damit haben.

Wir sind an diesem Abend noch sehr nett mit den Tischnachbarn ins Gespräch gekommen und ohne, daß die beiden mir nun ein Gefühl gegeben hätten, sie „brauchen“ den Alkohol haben sie uns auch unsere Gedanken bestätigt „Wir sind jetzt Hunderte von Kilometern hier her gefahren übernachten hier , hatten ein tolles Essen und zu einem tollen Essen gehört eben auch ein guter Wein…. oder ein Bier. Es geht nicht darum, dies jetzt von dem Abend abhängig zu machen oder aufzurechnen „guck mal, das hab ich alles gemacht, daß ich heute mit dir feiern kann, Hunderte von Kilometern gefahren, Übernachtung, Geschenk… und nun krieg ich nicht mal einen Wein“.. Es geht darum, daß hier bewußt entschieden wurde. Wissend, daß man hier einen großen Teil der Gesellschaft „trifft“. Man hat sich „für“ die anderen entschieden, wobei die wirklich kleine Gruppe der Leute (5) jederzeit das Angebot von Alkohol hätten ablehnen können. Und das müssen sie sowieso – jeden Tag.

Klar kann ich an so einen Abend auch mal ohne Alkohol – sonst würde ich ja zu der anderen Gruppe gehören (wobei die das ja JETZT auch können) – aber das will ich SELBST entscheiden.

Ab und an schaue ich mir auf PRO 7 „Das perfekte Dinner“ an – da sind oft tolle Gerichte, die man dann mal nachkochen kann. Irgendwann war auch mal so einer, der sagte, es gäbe bei hm keinen Alkohol – gäbe es bei mir bei der Bewertung schon mindestens 2 Punkte Abzug. Es heisst „perfektes Dinner“ und da gehört für MICH auch ein Wein dazu – deswegen Abzug MEINER Punkte bei der Bewertung. MEINE ANSICHTSSACHE.

So manchmal würde ich ja gerne …

… aber dann lass ich es doch 🤪… schon interessant, wie manche Menschen – obwohl nicht gefragt – ihren Senf zu allem möglichen abgeben. Ich kann mit sowas überhaupt nicht umgehen – und die, die sowas so lapidar dahin sagen und sonst so gar nix, die kann und will ich nicht akzeptieren. Soll dieser Satz trösten? Meinen diese Leute denn wirklich, der Betreffende wüsste das nicht? Ein einfaches „das tut mir sooo leid – ich kann mir ungefähr vorstellen, wie es dir geht“ oder „ich sag jetzt nichts, es tröstet dich im Moment ja sowieso nicht“ – dafür hab ich viel mehr Verständnis. Versteht mich bitte nicht falsch – klar ist das so, dass die Zeit das heilt, aber etwas mehr Empathie bitte. Und ich meine das jetzt auch nicht unbedingt nur auf meine momentane Situation bezogen – den Satz finde ich so unnötig und wertlos wie einen Kropf.

Anderes Thema – bei und hat es gerade knapp 36 Grad – wir sind heute Abend auf einer etwas größeren Outdoor-Feier eingeladen und ich schwanke noch zwischen „geh ich nackich “ und „Bikini ist schon zuviel“ bezüglich Kleiderordnung 🙂 nicht, dass ich diesen Anblick jemandem antun möchte, aber manchmal ist Frau sich selbst die nächste 🙂

Morgen gehts mit an dem Kragen – ich hab Montag meine Magen-Darmspiegelung und ich muss 2 Liter von diesem furchtbaren Gesöff runterbringen. Den zweiten Liter am Montag früh so gegen halb sechs – das auf nüchternen Magen – ich mag mir das grad gar nicht vorstellen – nutzt nix…

dazu

Gutscheine von

Wir waren gestern „shoppen“ – Einkaufen bei Feinkost Käfer hier in München. Irgendwann haben wir mal Gutscheine geschenkt bekommen und die wollten wir einlösen, nachdem wir gesehen hatten, die sind „abgelaufen“ (Datum zum Einlösen überschritten). Wir hatten mal eine Diskussion über das „Verfallsdatum“ von Gutscheinen – irgendwer sagte, ein Gutschein dürfe gar kein Ablaufdatum haben, das der Geschäftsbesitzer ja definitiv das Geld schon erhalten habe und der Gutschein- Einlöser im Normalfall eher weniger bekommt (Teuerungsrate). Hätte ich auch so gedacht – aber nein, das ist gesetzlich festgelegt – steht nichts anderes auf den Gutschein, ist eine Frist von 3 Jahren veranschlagt. Beginnt aber erst Ende des Jahres, in dem der Gutschein gekauft wurde – also Kaufdatum Gutschein 02.06.2022 – gültig bis 32.12 2025.

Käfer – Einkaufsparadies für die Upper-Class? Schon ein wenig – die Preise sind dort schon – sagen wir – angehoben – ein einzelnes Macaron 1,95 Euro. Gut – man bekommt dort eben wirklich Qualität und die kostet nun mal. Es macht wirklich Spaß, da rumzubummeln und einfach nur zu schauen. Ist ein Erlebnis – auch wenn man dort trifft – Mats Hummels und diverse Bekanntheit durch Funk und Fernsehen. Ich seh sowas ja nie – ich guck mir den Laden an und Männe dann „haste gesehen? Der ehemalige fCB ist auch hier“ Ich gleich ins Regal geschaut, dachte, da gibts vielleicht FCB Kekse oder so …. „Nee – Mats Hummels steht da“ – hätte ich nicht erkannt. Ich wäre bei Sebastian Ströbel aufmerksam geworden, aber der lebt ja in Hamburg, wenn er nicht „im Berg rettet“;)

Tja und so gingen wir dann mit unserem Käfer-Fisch und einem Portwein zur Kasse, schoben den 2017 abgelaufenen Gutschein hin und legten noch 2,20 Euro drauf und wackelten nach Hause. Hat mich sehr gefreut, dass man hier sehr großzügig über das Ablaufdatum des Gutscheines hinweggesehen hat – vielleicht auch eine Philosophie des Feinkost-Käfer.