200.000 Fotos???

Ich habe in den letzten Tagen all meine jemals digital gemachten Fotos (seit 2003) von diversen externen Festplatten auf zunächst einmal eine Festplatte als backup kopiert. Was eine irre Arbeit – aber es ist vollbracht. Jetzt hab ich eine Sicherheitskopie all meiner Fotos auf einer Festplatte. Davon werde ich mir nochmals eine Kopie erstellen – man weiß ja nie und es wäre extrem furchtbar, wenn all meine – ich schätze jetzt mal 200.000 Fotos einfach so weg wären.
Und natürlich klickt man bei dem Kopieren der Ordner mit den Fotos auf den ein oder anderen Ordner und guckt sich da durch die Fotos – da hab ich das oben gefunden und mir überlegt, wo und wann ich das wohl aufgenommen habe…

Wir waren vor Jahren auf einer Hochzeit eingeladen – irgendwo in Hessen. Es war mehr eine Hochzeitsfeier für Verwandte und Freunde – also keine Kirche, Standesamt war Tage zuvor. Wir kamen also zur Lokalität und wurden mit einem Orangensaft begrüßt. Hmmm – ich kenne das etwas anders aber okay. Dann wurde zum Essen gebeten – es war ein Buffet aufgebaut und dahinter eine Bar. Dort befanden sich: Mineralwasser, Orangensaft, Apfelsaft, Fanta und Cola. Nochmal Hmmmm….
Wir suchten unseren Tisch – ließen die ersten hungrigen Mäuler ans Buffet und als sich der erste Ansturm gelegt hatte, gingen wir los. Mit unseren Tellern kamen wir dann wieder an unseren Platz, wo auch schon einige andere Leute saßen und aßen. Ich fragte dann, ob sie wüßten, wo man hier ein Glas Wein zum Essen bekommen könnte – ich hatte noch keine Serviceperson erkennen können. „Es gibt hier keinen Alkohol“ ließ man uns wissen – das dritte Hmmm meinerseits. Einer des Brautpaares hat/hatte ein Alkoholproblem (trockener Alkoholiker) und da nun wohl aus diesem Freundeskreis der ein oder andere dieses Problem wohl auch hat/hatte, gab es hier eben keinen Alkohol.
Gut – das Essen war super aber irgendetwas fehlte mir. Nicht nur mir… Nach dem Essen gingen wir auf den Hof und sahen ein paar Leute schräg gegenüber in einer Kneipe verschwinden – wir hinterher und sieh da: Unsere Tischnachbarn saßen da bei einer Flasche Rotwein. Wir kamen sehr nett ins Gespräch (bestellten uns ebenfalls etwas) und diskutierten über die Sache: Sehr schnell kamen wir zum gleichen Ergebnis: So etwas kann man fast nicht machen. Ich kann eigentlich nicht auf einer Hochzeitsfeier allen Gästen meinen Willen aufzwingen: ICH will nicht, daß hier Alkohol ausgeschenkt wird….Um ein paar Leute zu schützen. Was ist mit denjenigen, die gegen Zigarettenrauch allergisch sind? Es durfte natürlich gepafft werden (ja, damals durfe man sogar noch offiziell).

Mein eindeutiges Statement dazu ist: Wenn ich ein Problem mit Alkohol habe, muß ich mir überlegen, ob ich an so einer Feier teilnehmen kann, ohne dass mir etwas passiert. Versteht mich nicht falsch, ich finde es auch ganz schlimm, daß man so tief abrutschen und nur noch Trost im Alkohol finden kann – es gibt sooo viele „Gründe“ dafür. Aber: ich muß auch damit leben können, daß es Menschen gibt, die ihren Alkoholkonsum gut dosieren können und deswegen eben KEIN Problem damit haben.

Wir sind an diesem Abend noch sehr nett mit den Tischnachbarn ins Gespräch gekommen und ohne, daß die beiden mir nun ein Gefühl gegeben hätten, sie „brauchen“ den Alkohol haben sie uns auch unsere Gedanken bestätigt „Wir sind jetzt Hunderte von Kilometern hier her gefahren übernachten hier , hatten ein tolles Essen und zu einem tollen Essen gehört eben auch ein guter Wein…. oder ein Bier. Es geht nicht darum, dies jetzt von dem Abend abhängig zu machen oder aufzurechnen „guck mal, das hab ich alles gemacht, daß ich heute mit dir feiern kann, Hunderte von Kilometern gefahren, Übernachtung, Geschenk… und nun krieg ich nicht mal einen Wein“.. Es geht darum, daß hier bewußt entschieden wurde. Wissend, daß man hier einen großen Teil der Gesellschaft „trifft“. Man hat sich „für“ die anderen entschieden, wobei die wirklich kleine Gruppe der Leute (5) jederzeit das Angebot von Alkohol hätten ablehnen können. Und das müssen sie sowieso – jeden Tag.

Klar kann ich an so einen Abend auch mal ohne Alkohol – sonst würde ich ja zu der anderen Gruppe gehören (wobei die das ja JETZT auch können) – aber das will ich SELBST entscheiden.

Ab und an schaue ich mir auf PRO 7 „Das perfekte Dinner“ an – da sind oft tolle Gerichte, die man dann mal nachkochen kann. Irgendwann war auch mal so einer, der sagte, es gäbe bei hm keinen Alkohol – gäbe es bei mir bei der Bewertung schon mindestens 2 Punkte Abzug. Es heisst „perfektes Dinner“ und da gehört für MICH auch ein Wein dazu – deswegen Abzug MEINER Punkte bei der Bewertung. MEINE ANSICHTSSACHE.

So manchmal würde ich ja gerne …

… aber dann lass ich es doch 🤪… schon interessant, wie manche Menschen – obwohl nicht gefragt – ihren Senf zu allem möglichen abgeben. Ich kann mit sowas überhaupt nicht umgehen – und die, die sowas so lapidar dahin sagen und sonst so gar nix, die kann und will ich nicht akzeptieren. Soll dieser Satz trösten? Meinen diese Leute denn wirklich, der Betreffende wüsste das nicht? Ein einfaches „das tut mir sooo leid – ich kann mir ungefähr vorstellen, wie es dir geht“ oder „ich sag jetzt nichts, es tröstet dich im Moment ja sowieso nicht“ – dafür hab ich viel mehr Verständnis. Versteht mich bitte nicht falsch – klar ist das so, dass die Zeit das heilt, aber etwas mehr Empathie bitte. Und ich meine das jetzt auch nicht unbedingt nur auf meine momentane Situation bezogen – den Satz finde ich so unnötig und wertlos wie einen Kropf.

Anderes Thema – bei und hat es gerade knapp 36 Grad – wir sind heute Abend auf einer etwas größeren Outdoor-Feier eingeladen und ich schwanke noch zwischen „geh ich nackich “ und „Bikini ist schon zuviel“ bezüglich Kleiderordnung 🙂 nicht, dass ich diesen Anblick jemandem antun möchte, aber manchmal ist Frau sich selbst die nächste 🙂

Morgen gehts mit an dem Kragen – ich hab Montag meine Magen-Darmspiegelung und ich muss 2 Liter von diesem furchtbaren Gesöff runterbringen. Den zweiten Liter am Montag früh so gegen halb sechs – das auf nüchternen Magen – ich mag mir das grad gar nicht vorstellen – nutzt nix…

dazu

Gutscheine von

Wir waren gestern „shoppen“ – Einkaufen bei Feinkost Käfer hier in München. Irgendwann haben wir mal Gutscheine geschenkt bekommen und die wollten wir einlösen, nachdem wir gesehen hatten, die sind „abgelaufen“ (Datum zum Einlösen überschritten). Wir hatten mal eine Diskussion über das „Verfallsdatum“ von Gutscheinen – irgendwer sagte, ein Gutschein dürfe gar kein Ablaufdatum haben, das der Geschäftsbesitzer ja definitiv das Geld schon erhalten habe und der Gutschein- Einlöser im Normalfall eher weniger bekommt (Teuerungsrate). Hätte ich auch so gedacht – aber nein, das ist gesetzlich festgelegt – steht nichts anderes auf den Gutschein, ist eine Frist von 3 Jahren veranschlagt. Beginnt aber erst Ende des Jahres, in dem der Gutschein gekauft wurde – also Kaufdatum Gutschein 02.06.2022 – gültig bis 32.12 2025.

Käfer – Einkaufsparadies für die Upper-Class? Schon ein wenig – die Preise sind dort schon – sagen wir – angehoben – ein einzelnes Macaron 1,95 Euro. Gut – man bekommt dort eben wirklich Qualität und die kostet nun mal. Es macht wirklich Spaß, da rumzubummeln und einfach nur zu schauen. Ist ein Erlebnis – auch wenn man dort trifft – Mats Hummels und diverse Bekanntheit durch Funk und Fernsehen. Ich seh sowas ja nie – ich guck mir den Laden an und Männe dann „haste gesehen? Der ehemalige fCB ist auch hier“ Ich gleich ins Regal geschaut, dachte, da gibts vielleicht FCB Kekse oder so …. „Nee – Mats Hummels steht da“ – hätte ich nicht erkannt. Ich wäre bei Sebastian Ströbel aufmerksam geworden, aber der lebt ja in Hamburg, wenn er nicht „im Berg rettet“;)

Tja und so gingen wir dann mit unserem Käfer-Fisch und einem Portwein zur Kasse, schoben den 2017 abgelaufenen Gutschein hin und legten noch 2,20 Euro drauf und wackelten nach Hause. Hat mich sehr gefreut, dass man hier sehr großzügig über das Ablaufdatum des Gutscheines hinweggesehen hat – vielleicht auch eine Philosophie des Feinkost-Käfer.

Was wissen wir Menschen denn schon….

… von den Tieren und dem Tod? Nicht viel – währenddessen das Tier vom Tod viel mehr weiß – wann er kommt zum Beispiel. Vor knapp 12 Jahren sind Max und Ben bei und eingezogen – Halbbrüder und Brüder im Herzen – unzertrennlich – von Anfang an. war niemals schlimm, wenn wir Menschen abends weggingen – der Bruder war da. aber wehe – einer von beiden musste alleine weg – Tierarzt, Klinikaufenthalt… ein Leiden des Zu Hause gebliebenen ohnegleichen…. Vor ca 14 Tagen fing Max an, sich von Ben zu distanzierten- lagen sie oft so wie oben am Foto, ging Max nun in sein Körbchen oder in eine andere Ecke… keine gemeinsamen Ziehspiele mehr – er zog sich zurück- ER WUSSTE, DASS DIE ZEIT DES ABSCHIEDS NAHTE…. Als wir ihn vorgestern mit in die Tierklinik nahmen (wir hatten keine Ahnung, warum wir ihn überhaupt mitgenommen haben) und wir ihn zu Bens letztem Weg aus dem Auto holten und ihn teilhaben lassen wollten, legte es sich demonstrativ 3 Meter weg von seinem Bruder und schaute stoisch in die andere Richtung – gab UNS seine Gedanken zu verstehen „habt ihr es jetzt erst verstanden? Ich wusste das schon viel früher“ …. DAS ist Tierbruderliebe ♥️♥️♥️♥️

Max ist im Moment unheimlich anhänglich – er war nie der Kuschler – das konnte man mit Ben super und er hat es genossen und auch eingefordert. Max hängt uns im Moment an den Fersen- liegt vor uns, wartet, bis wir wieder aus dem Bad kommen …. Er jammert nicht, er leidet leise …Man merkt ihm eine leichte Verlustangst an – ist ja auch normal….

Niemals geht man so ganz ..

Mein Seelenhund – du bist es sowas von Wert, dich hier in meinen Gedanken noch hundert mal festzuhalten – ein Tag ohne dich … ich bin in Schockstarre, ich bin verzweifelt, ich sehe dich überall, obwohl du nicht da bist, es reißt mir fast das Herz aus dem Leib… gute Reise mein Baby – Bär… komm gut über die Regenbogenbrücke und irgendwann kommst du auf einer grünen Wiese auf mich zugerannt und ich kann dich wieder umarmen und knuddeln … schöner Gedanke, an dem ich mich festhalte 😭😭😭