Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert. Ich beginne mal mit einer Reise, die zu einer der besondersten zählt, die wir jemals gemacht haben. Wir waren im Oktober/November 2018 in China – und das war schon irgendwie spannend und toll – obwohl ich in diesem Land wohl nicht leben könnte – zumindest nicht wollte. Aber es ist toll – es ist spannend, es ist aufregend, es ist laut, es ist hektisch und auch ruhig, es ist besonders… aber laßt euch jetzt zu unserem dritten Stopp Guilin mitnehmen: (klickt auf „Guilin“)….
Erhöhung der Parkgebühren und Dieselfahrverbot

… und wieder sind wir beim Thema Gleichheit – vor dem Gesetz. Höre ich doch in dieser Woche in den Nachrichten, daß man ÜBERLEGT, die Parkgebühr für SUV’s zu erhöhen. Weil die teilweise schwerer als andere Autos sind – teilweise länger – TEILWEISE. Mein GLC misst 4,71 Meter – ein Passat 4, 77 Meter. So – und nun muß ICH mehr zahlen, weil mein Auto 6 cm kürzer ist? Stimmt – ich fahre ja einen SUV…. UUUUHHH – gaaanz böse und gefährlich. Ich fahre ihn aus ganz profanenen Gründen:Weil er mir gefällt, weil ich etwas erhöht sitze und damit einen etwas besseren Überblick habe, weil er erwiesenermaßen bei Unfällen mehr Sicherheit bietet und weil er weniger Diesel verbraucht als mein vorheriges Auto. So – das waren meine Beweggründe. Die sind akzeptabel oder nicht? Und nein, ich passe nicht in das Klischee, damit rumprotzen zu wollen. Für sowas bin ich ja schon gleich gar nicht der Typ.
Konkret geht es um Tübingen und den dortigen Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne).Im August verteidigte er seine Pläne gegen die Kritik von Autofahrern: »Ihr habt die Straße nicht bezahlt. Ihr bezahlt NICHT schon genug Steuern. Euer Lieblingsgefährt wird massiv bezuschusst, von allen Steuerzahlern und den kommenden Generationen. Wenn die Preise die Wahrheit sagen würden, müsste ein Stellplatz nicht 30 Euro im Jahr kosten, sondern 3000.«
So, Herr Palmer – belegen Sie jetzt mal bitte Ihre Aussasge – einfach mal ohne Sinn und Überlegung dahergeplappert.
ICH habe mich mal “schlau” gemacht: Wir (alle)Autofahrer zahlen 9,4 Mrd Euro KFZ- Steuer im Jahr, 33 Mrd Euro Mineralölsteuer – ich habe hier nicht die MWST erwähnt, die sowohl auf Benzin und Diesel fällt sowie beim Kauf eines Autos zu zahlen ist. So, lieber Herr Palmer und Sie glauben nun, wir haben die Straßen nicht bezahlt und zahlen auch noch nicht genug Steuern? Da läuft aber in Ihrer Überlegung etwas gewaltig schief – da hat wohl jemand Pech beim Denken gehabt.
Eine weitere Begründung hörte man in einem Interview einer Dame, deren Namen ich gleich aus meinem Gedächtnis gestrichen habe – sei folgende: SUV’s brauchen mehr Parkfläche, da sie mit der Front oft auf Gehwegen oder auch Radwegen stehen. AHA – das hat aber doch etwas mit der Unfähigkeit des Einparkens zu tun oder sehe ich das falsch? Wenn ich mich quer in eine Parklücke stelle, bin ich eben zu dusselich, um richtig einzuparken. Und selbst der Kleinwagen zwängt sich oft in Ich hab schon Smarts gesehen, die quer in die Parklücke reingefahren sind und mit dem “Hintern” auf die Straße ragen,so daß man ausweichen muß. Weil es einfacher ist und schneller geht, als ordentlich einzuparken.
Und ich sage euch jetzt mal MEINE MEINUNG: Es geht den Grünen gar nicht um ein Dieselfahrverbot oder eine Erhöhung der Parkgebühren – es geht ihnen darum, daß sie GAR KEINE AUTOS MEHR HABEN WOLLEN – weder in der City noch sonstwo. Nennt man auch Verbotspolitik! Zurück in die Steinzeit, wo wir alle zu Fuß unterwegs waren- oft tagelang.
Und so hat man wieder einen Grund gefunden, EINZELNEN Bürgern evtl. mehr Geld aus der Tasche zu ziehen zu können und die Begründungen werden immer skurriler.
Am Anfang war es der Verbrauch, egal ob Diesel oder Benzin. Autos verbrauchen zu viel Kraftstoff. Dann kam das Thema CO2 auf – weswegen der Benziner der “Böse” war und verdammt wurde – plötzlich war Diesel das Nonplusultra und wurde sogar gefördert.
Es folgte die Feinstaubdiskussion und plötzlich war der ach so sparsame Diesel der Bösewicht und verseucht nun uns und unser Städte. Nun kommen die E-Autos- die sind jezt aber leider zu schwer und sollen nun extra besteuert bzw. mit erhöhten Abgaben belastet werden. Hört ihr euch eigentlich selbst noch zu? Nee- und wenn, seid ihr taub. Anders kann man das nicht erklären….
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich….
…so habe ich es einmal gelernt und so steht es auch in unserem Grundgesetz – Artikel 3. Wäre in meinen Augen gerecht. Aber… es gibt so viele „Aber“ und Ausnahmen, warum doch nicht alle gleich sind. Gerade wieder ganz frisch und aktuell in der Diskussion: Der Solidaritätszuschlag.

Eingeführt wurde der Soli einst als Ergänzungsabgabe, vor allem um nach der Wiedervereinigung den Aufbau Ost finaniell zu unterstützen. ALLE, die Einkommensteuer zahlten, mußten dafür zusätzlich einen Teil ihres Verdienstes abgeben. So war es im Rahmen der sogenannten Solidaritätspakete I und II vereinbart, so hat es auch das Bundesverfassungsgericht für zulässig erklärt. Die deutsche Einheit ist „vollzogen“- so heißt es zumindest. Damit ist der „Hauptgrund“ dieser „Steuer“ hinfällig.
Das hat wohl auch ein Steuerberater und dessen Frau aus Aschaffenburg so gesehen und auch mit Hilfe des Bundes der Steuerzahler die Einkommensteuer- und Vorsteuerbescheide des Finanzamtes Nürnberg angefochten und geklagt. Die Kläger hatten sich unter anderem darauf berufen, daß der ursprüngliche Zweck des Soli inzwischen entfallen und die Abgabe damit ungerecht sei, da nur noch EIN BRUCHTEIL sie zahlen müsse. Der Bundesfinanzhof sieht das jedoch anders: Es bestehe nach wie vor ein erhöhter Finanzbedarf für die „Generationenaufgabe“ der Wiedervereinigung. Auch höhle der Soli nicht die Einkommensteuer aus und sei auch keine verdeckte „Reichensteuer“.
So kann man das aber durchaus sehen. Nehmt doch allen, die etwas mehr verdienen, einfach etwas ab und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Und mit dem Soli stopfen wir halt dann auch solche Löcher, die wir mit einer Diskussion um die Maut aufgerissen haben. Allein die Gerichtskosten in Höhe von ca. 21,5 Mio, nicht zu vergessen die „Vorbereitungskosten“ von 53,6 Mio, die unser Ex-Verkehrsminister Andreas Scheuer mit seinem Handeln verursacht hat, zählt wohl auch zum „erhöhten Finanzbedarf“, für den EINIGE von uns zahlen müssen. Ja, einige – weil wir ja alle vor dem Gesetz gleich sind!!!
Fakten wurden alle aus der SZ zusammen“gelesen“
Der Staat macht sich doch damit unglaubwürdig! Eine Steuer einzuführen für einen besonderen Zweck – dieser fällt nun weg bzw ist seit Jahren weggefallen weil „erledigt“ und die Steuer wird weiterhin erhoben. Da debattiert man nun und druckst rum – „Generationenaufgabe der Wiedervereinigung“ und wie es nun noch genannt wird.
Schafft den Soli ab – seht das „Projekt“ als erfolgreich gemeistert an und erhöht dann meinetwegen die Einkommensteuer für ALLE, so wie es ursprünglich war – aber mißbraucht den SOLI nicht für andere Zwecke und greift EINIGEN in die Tasche.
Ich wünsche euch einen schönen WOCHENTEILER – Mittwoch

Manchmal gewinnt man – manchmal verliert man
Ich habe letzte Woche etwas erlebt, wenns nicht so unverschämt gewesen wäre, könnte man ja drüber lachen. Ich hab nach dem ersten Nachdenken auch drüber gelacht.

Ich habe bei Jimdo (Anbiete Website-Baukasten) zwei weitere Domains und Homepages laufen. Die Domains habe ich mir vor 3 Jahren gesichert, fand ich vom Namen her gut und habe angefangen, dort ein paar Reiseberichte zu schreiben (http://www.travels-and-more.com und http://www.travels-and-more.de). Dann habe ich mit WordPress angefangen und finde das sehr viel angenehmer, übersichtlicher, leichter zu gestalten – ich war sehr schnell im flow und möchte es nicht mehr missen.
Schon länger habe ich darüber nachgedacht, diese beiden Domains „umzuziehen“ – zu WordPress eben. Dran gedacht, wieder verdrängt und vergessen und letzte Woche kam von Jimdo die Erinnerung zur jährlichen Website-Verlängerung. Guter Zeitpunkt zu kündigen bzw. die Seite „umzuziehen“.
Und wie ich mir das Procedere des „Umzugs“ gerade so anschaue, ploppt doch bei mir eine Anzeige auf für ein „kostenloses Angebot zum Umzug Ihrer Domain“. Super, dachte ich mir – da frage ich doch mal nach. A) schaffen die das wahrscheinlich problemloser als ich, B) sind die geübter als ich und C) hole ich mir das Angebot einfach mal ein – dafür sind Angebote ja schließlich da.
Ich habe also am Vormittag ein Formular ausgefüllt, was ich gerne hätte und brauche und habe dieses abgeschickt. Am Abend war das Angebot da – ich habe mich sehr gefreut, daß das so flott ging.
So und nun kommts – eine ganze Seite Pamphlet, was da alles dazu gehört, was zu beachten und zu erledigen ist und wieviel Zeit das alles in Anspruch nehmen wird – das ganze würde dann in 4-5 Wochen erledigt sein. Jimdo bzw WordPress hat eine ziemlich genaue Anleitung, was zu tun ist… Alles kein Hexenwerk und alles gut zu bewältigen (ich werde es ja demnächst sehen).
Ums kurz zu machen – die wollen 2.648,00 Euro für den Umzug meiner Domains – ich bin fast aus dem Sessel gefallen. Wieviel Stunden die da hineingerechnet haben… Lächerlich.
Nett, wie ich nun mal bin, habe ich sehr freundlich zurück geschrieben. Ich habe mich für das Angebot bedankt, konnte mir aber nicht verkneifen, zu erwähnen, daß ich den Zeitaufwand und den Preis für arg weit hergeholt halte und es für mich daher nicht in Frage komme. Das ist ehrlich, da weiß man, an was es letztendlich gescheitert ist und damit war für mich der Fall eigentlich erledigt.
Später am Abend bekomme ich nochmals eine Mail von diesem Anbieter und ich mußte folgendes Lesen:
„Hallo Frau vdL (in der ersten Mail mit dem Angebot war ich noch „sehr geehrt“
Danke, daß ich Ihre so wichtige Neugierde befriedigen durfte und mir eine Stunde Arbeit mit der Durchsicht Ihrer beiden Seiten und dem Angebot machen durfte. Ich hätte wirklich wichtigeres zu tun gehabt.
Kopfschüttelnd gesendet von Alexanders rappelvollem Schreibtisch…“
Wie reagiert man jetzt darauf? Gar nicht? Ich finde es fast unverschämt. Ich meine, da verschickt man ein kostenloses Angebot für eine Dienstleistung und ist beleidigt, wenn es nicht angenommen wird. Das ist einfach so – manchmal gewinnt man (Kunden) – manchmal verliert man (man gewinnt den Kunden eben nicht). Meine Angebote für Fotoshootings werden auch nicht alle angenommen. Das ist vollkommen okay und ich kann das auch verstehen. Ich bin echt am Überlegen, wie ich damit umgehe und auch etwas sprachlos. Das kommt bei mir eher selten vor. Was haltet ihr davon?
Einen schönen Wochenanfang wünscht euch Eure etwas verwirrte Kerstin

Reise nach China – zweiter Stopp Xi-an
Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert. Ich beginne mal mit einer Reise, die zu einer der besondersten zählt, die wir jemals gemacht haben. Wir waren im Oktober/November 2018 in China – und das war schon irgendwie spannend und toll – obwohl ich in diesem Land wohl nicht leben könnte – zumindest nicht wollte. Aber es ist toll – es ist spannend, es ist aufregend, es ist laut, es ist hektisch und auch ruhig, es ist besonders… aber laßt euch jetzt zu unserem zweiten Stopp Xi’an mitnehmen: (klickt auf „XI’n“)…
Esst weniger Fisch…
ja – ihr habt richtig gelesen – esst doch bitte weniger Fisch. Fisch ist zwar äußerst gesund, da er Jod und Vitamin D enthält und ein guter Eiweißlieferant ist – Fettfische wie Lachs, Makrele und Heilbutt enthalten sogar die ach so gesunden Omega-3 Fettsäuren – aber eßt um Himmels Willen weniger Fisch…. Seefisch

So tönt es gerade in/aus den Medien – Münchens Kitas wollen den Fisch sogar komplett von der “Speisekarte” streichen – denn -wer hätte das gedacht: Auch unsere Fische sind nicht frei von Mikroplastik, Quecksilber und Würmern. Und außerdem sind die Meere mittlerweile überfischt – sprich – es gibt immer weniger Fisch.
Meerfisch sei für Kitas bzw. kleine Kinder keine Alternative wegen den oft im Fischfleisch verbleibenden Gräten- gabs die nicht früher auch schon? Was haben wir mit denen gemacht? Die haben uns unsere Eltern raus”gefischt”, wenn wir es nicht selbst gemacht haben.
Wen wunderts? Hören wir doch schon seit Jahren, daß wir bitte, bitte weniger oder gar kein Fleisch mehr essen sollen – ist ja alles ungesund mit den ganzen Antibiotika – esst mehr Fisch.
Und was machen wir? Wir essen mehr Fisch – mit dem “Erfolg”, daß es jetzt weniger Fische gibt. Wieso sollten die sich auch plötzlich soooo vermehren, daß wir alle fischsatt werden? Das wissen weder die kleinen oder auch großen Schwimmerchen noch die Natur.
Also – essen wir in Zukunft weder Fisch noch Fleisch, essen wir einfach mehr Obst und Gemüse, am besten nur das, was vom Baum herunterfällt und warten darauf, daß wir irgendwann gar nix mehr essen dürfen/können – “Übererntung”. Der Begriff kommt – passt auf! Ich warte eigentlich nur drauf bzw würde es mich nicht überraschen, wenn wir das Essen in den nächsten Jahrzehnten komplett aufgeben und uns nur noch schnell ein oder zwei Pillchen einwerfen, die satt machen und unseren Körpern vermeindlich das geben, was wir brauchen. Dosiert und in Maßen. Geschmacksnerven werden dann reiner Luxus und die Pillchen werfen wir uns dann zwischen Tür und Angel (die brauchen wir dann ja nicht mehr, es gibt ja keine Fische mehr) ein.
Was ich eigentlich sagen will – wir haben schon auch etwas das gesunde Mittelmaß verloren und/oder springen zu oft gleich auf einen fahrenden Zug auf. “Macht das nicht mehr – macht lieber das” – und schon folgt die Herde den Medien, ohne wirklich genau zu hinterfragen oder sich selbst eine eigene Meinung zu bilden. Wir werden wirklich manipuliert – jeden Tag. Und das macht mir schon manchmal etwas Angst.
Lest mal das Buch “Die vierte Gewalt” – wie Mehrheitsmeinung gemacht wird auch wenn sie keine ist…. von Harald Welzer und Richard David Precht – sehr interessant!
Und bei dem Thema Buch: Kennt ihr das Buch “blackout”? Da sind diverse Szenarien beschrieben, was alles passieren kann, wenn wir mal ein paar Tage keinen Strom mehr haben – was davon alles abhängt. Die Kasse im Supermarkt funktioniert nicht, du kommst erst gar nicht rein, weil die elektrische Tür nicht aufgeht. Es gibt kein Brot und Gebäck mehr, Wurst und Käse können nicht mehr produziert werden, Kühe sterben, weil ihre Euter platzen – die Melkanlage geht eben auch nicht, Benzin bekommst du keines mehr aus der Zapfsäule und und und…. also ein worst case Szenario – aber so beschrieben, daß es einem wirklich Angst macht und zum Nachdenken bewegt. So, ich bin schon wieder abgeschweift….
In diesem Sinne – wieder mal ein etwas “kritischer” Beitrag – dabei bin ich eigentlich gar nicht so. Und wie immer – hier wird nur meine Meinung dargestellt – die ist mit Sicherheit nicht für alle relevant.

Blick in die Sterne

Ich war heute bei uns um die Ecke im Einkaufszentrum. Brauchte ein Buch für meine Tante zum Geburtstag – da bin ich unheimlich gerne bei Hugendubel. In diesem Laden könnte ich stundenlang rumstöbern, Bücher anschauen, Klappentexte lesen und mir notieren, welches Buch ich gerne hätte.
Und wie ich so durchs Einkaufszentrum bummele, lese ich: „Blick in die Sterne? Die bekannte Seherin Lilo von Kiesenwetter schaut für dich in die Zukunft“…
Das ist ja so gar nix für mich. Ich würde mir niemals die Zukunft voraussagen lassen wollen – niemals. Erstens glaube ich nicht dran, zweitens hätte ich Angst davor. Ich WILL nicht wissen, was morgen oder übermorgen oder auch in ferner Zukunft ist. Ich weiß, das Wahrsagerinnen sehr oft mit Aussagen kommen, die auf jeden Menschen zutreffen. Sie vermitteln einem das Gefühl, als würden sie uns schon lange kennen, schaffen somit Vertrauen und das Gegenüber erzählt natürlich dann frei von sich. Da ist es dann oft schon einfach, das eine oder andere in diesem Menschen zu erkennen.
Wie gesagt, ich glaube nicht daran, daß man in die Zukunft schauen kann, ich glaube auch nicht an Horoskope. In meine Augen manipuliere sie – so, daß man sich dann eben so verhält, wie es im Horoskop steht. Wenn das steht: Gesundheitlich steht es mit dem Stier in dieser Woche nicht zum Besten – prompt bekommt man eine Erkältung – die man natürlich auch so bekommen hätte.
Aber ich hatte mal ein Erlebnis mit einer Zigeunerin – darf man das heute noch sagen? Wobei für mich Zigeunerin in keinem Fall ein Schimpfwort ist – ganz im Gegenteil: Zigeuner haben/hatten für mich immer irgend etwas Spannendes, Mystisches, Geheimnisvolles – ich hatte immer „Respekt“, wenn man von Zigeunern gesprochen hat.
Es muß Ende 1995 gewesen sein – mein Exfreund hatte sich gerade von mir getrennt und ich war bei meinen Eltern zu Hause in Hessen und habe mich trösten lassen. Damals hatten meine Eltern noch die Bäckerei und meine Mutter war gerade mal „um die Ecke“ und ich habe sie im Laden vertreten. Da kam eine Zigeunerin (so kam sie mir vor) in den Laden und fragte mich, ob sie mir nicht einmal aus der Hand lesen dürfe. Ich habe gleich abgewehrt und gesagt, ich möchte das nicht und ich glaube da auch nicht dran. Sie war sehr nett, sagt mir, daß sie das respektiert und okay findet, kaufte noch ein Brot und drehte sich dann zur Tür. Sie war schon fast aus dem Laden, drehte sich nochmal um und meinte zu mir: „Ich kann Ihnen sagen, daß die Trennung von Ihrem Partner jetzt noch etwas weh tut- aber es ist das Beste, was Ihnen passieren konnte. Er hat sie in Ihrer Entwicklung nur behindert und gebremst. Und der Schmerz geht vorbei. Alles Gute für Ihre Zukunft“.
BOAH!!!!! Da stand ich – wie vom Donner gerührt – ich war fix und fertig. Davon abgesehen, hat das gestimmt, was sie gesagt hat – ich hatte mich in der damaligen Beziehung nicht entwickeln können – von daher war es wirklich das Beste für mich und ich bin meinem Ex dafür echt dankbar – der hat das getan, was ich mich niemals getraut hätte.
Was war das denn jetzt?
Ich hatte richtig wackelige Knie und mir muß auch sämtliches Blut aus dem Gesicht gerauscht sein, denn meine Mutter kam kurz drauf und fragte, was denn bitte los sei – ich sei ja kreidebleich im Gesicht. Ich hab ihr das dann erzählt und auch sie war wie vom Donner gerührt und konnte sich darauf keine Reim machen.
War das Zufall? Gibt es doch irgendetwas, was solche Leute sehen oder fühlen? Ich finde es irgendwie total spannend – hätte aber niemals den Mut, zur Wahrsagerin zu gehen. Und wie ich schon sagte, ich glaube EIGENTLICH nicht daran… Aber vielleicht gibt es doch irgendetwas in der Beziehung? Die Vorstellung mit der Glaskugel finde ich kitschig – Karten legen finde ich unlogisch – aber so in die Augen schauen, Aura des anderen fühlen, Schwingungen empfangen…. sehr spannendes Thema.
Wart ihr schon mal bei einer Wahrsagerin/Kartenlegerin/Handleserin? Wie war das?
Schlafen oder nicht Schlafen….
das ist hier die Frage.

Ich schlafe im Moment recht gut – das ist und war nicht immer so. Stundenlanges (so kommt es einem vor) Warten darauf, im Bett endlich einschlafen zu können, nächtliches Wachwerden, Hitzewallungen, Hin- und Hergewälze, ständiges Schauen auf den Wecker… hatte ich alles schon. Hier hat mir aber meine Frauenärztin sehr weitergeholfen, bei uns Frauen ist das ja auch oft eine hormonelle Sache und die Frage: Hormone nehmen oder nicht? stellt sich für mich nach monatelangem -ja jahrelangem nicht bzw schlecht Schlafen können nicht mehr. Ich nehme die Dinger und ich kann viel besser schlafen und wache viel, viel entspannter auf.
Normalerweise gehe ich am abend zwischen 22.30 und 23.00 Uhr ins Bett. Lese noch etwas und schlafe (wenns gut läuft) gegen Mitternacht ein. Morgens um halb sechs bin ich das erste Mal wach- nicht, weil mich irgend etwas geweckt hat, ich werde von alleine wach. Bedeutet das nun, daß mein Schlafbedürfnis eben etwas reduzierter ist? Hab ich dann wirklich “ausgeschlafen”? Ist das genug Erholung? Spannende Frage finde ich…
Gehe ich am Wochenende etwas später ins Bett – so gegen 01.00 Uhr – bin ich am nächsten morgen das erste mal um .. genau halb sechs – wach. Nicht wirklich genug Schlaf, denke ich mir dann. Ich kann mich dann noch mal umdrehen und oft döse ich noch mal etwas weg, aber spätestens um 07.00 Uhr bin ich wach – auch im Kopp. Und dann fällt mir ein, was ich alles machen will, muß, kann, soll.
Früher konnte ich ich mich drauf verlassen,daß ich gerade am Wochenende mal etwas länger schlafen konnte – kamen da doch dann auch noch ein oder zwei – manchmal auch drei Gläser Rotwein zur “Einschlafhilfe” dazu. Da kam es schon mal vor,daß ich bis 8.00 oder sogar 8.30 Uhr geschlafen habe.
Seit Jahren merke ich, daß das so nicht mehr funktioniert – Rotwein als “Einschlafhilfe” funktioniert gut – aaaber um spätestens halb 5 werde ich wach, Unruhe, Herzjagen, Hin und Hergewälze und nix mehr mit Einschlafen. Bedeutet: Ich gehe um 01.00 Uhr ins Bett und schlafe fast sofort ein und nach 3,5 Stunden bin ich wieder wach. Nicht gesund, auch nicht, wenns nur am Wochenende passiert. Hierzu mal eine witzige Erklärung, die ich irgendwann gehört habe – ich weiß natürlich, dass das Quatsch ist. Aber das mit dem nächtlichen Aufwachen nach Alkoholkonsum wurde so erklärt:
Die LEBER hat dann – wenn man dann nachts aufwacht- ihren Job mit dem Abbau von Alkohol erledigt und wartet nun darauf, weiterhin arbeiten zu dürfen. Von daher wäre es gut, neben dem Bett ein Glas Alkohol – welchen auch auch immer – vorzugsweise aber den, den man am abend hatte – stehen zu haben und diesen dann genüßlich zu trinken. Sofort macht sich die Leber wieder an den “Abbau”, ist beschäftigt und langweilt sich nicht mehr in unserem Körper.
Ich stelle mir gerade das Gesicht von Männe vor, wenn der mitbekommt, daß ich nachts um halb fünf im Bett sitze und ein Glas Wein in mich reinschütte 🙂
Was ist nun das ideale Quantum an Schlaf? Ich glaube, wir sind da alle verschieden und man kann da nicht von einer Norm ausgehen. Früher hieß es, 7-8 Stunden seien ideal. Es ist aber auch erwiesen, daß “ältere” Menschen weniger Schlaf brauchen – vielleicht hat bei mir die “senile Bettflucht” einfach schon viel, viel füher begonnen.
Vielleicht ist es mir auch etwas “in die Wiege” gelegt worden – ich bin Bäckerstochter und früh aufstehen war in unserer Family und auch wegen dem Geschäft schon immer an der Tagesordnung. Ich bin gerne früh unterwegs und hab mein “Tagwerk” auch dann schon gerne erledigt. Es gibt für mich fast nichts Schöneres, als am Nachmittag nach der Gassirunde einfach festzustellen, du has ALLES erledigt und nun Feierabend (kommt natürlich drauf an, wie ich arbeiten muß- ich hab ja nun eher weniger den 9 to 5 job – Veranstaltungen sind eher am abend oder eben auch am Wochenende)
Nichtsdesto trotz bin ich schon ein wenig neidisch auf Menschen, die so richtig lange ausschalfen können. Männe zum Beispiel. Der kann auch am Wochenende mal bis um 10.00 Uhr schlafen. Blöd nur, daß ich ab halb acht mit Hund in der Küche sitze und a) schon gefrühstückt habe und b) ich alle 20 Minuten auf die Uhr schaue, weil wir evtl noch etwas vorhaben, etwas machen könnten – wie auch immer. Gut,daß ich tausend Hobbies habe und Langeweile überhaupt nicht kenne. Dann bin ich eben in dieser Zeit kreativ, bastele, male, plotte (seit neuestem), lese…..im Schlimmsten Falle bügele ich 🙂
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und seid ausgeschlafen – ich bins….. bis die Tage – eure Kerstin

Sonntags-Reisebericht
Reise nach China – erster Stopp Peking
Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert. Ich beginne mal mit einer Reise, die zu einer der besondersten zählt, die wir jemals gemacht haben. Wir waren im Oktober/November 2018 in China – und das war schon irgendwie spannend und toll – obwohl ich in diesem Land wohl nicht leben könnte – zumindest nicht wollte. Aber es ist toll – es ist spannend, es ist aufregend, es ist laut, es ist hektisch und auch ruhig, es ist besonders… aber laßt euch jetzt zu unserem ersten Stopp Peking mitnehmen: (klickt auf „Peking“)
Dallmayr und selbstgemachte Trüffelpralinen
Ich hab mir zu Weihnachten die Familiensaga von „Dallmayr“ als Buch/Bücher gewünscht und auch bekommen. Zwei dicke Bücher um die 500 Seiten und es liest sich wirklich toll. Nichts aufregendes, kein großer Herzschmerz, keine wirklichen Dramen – es „plätschert“ einfach so dahin – aber nicht langweilig. Eine Familiensaga eben.

Ich finde es sehr interessant, weil viele Plätze und Geschäfte beschrieben werden, die teilweise immer noch existieren und die man wieder erkennt. Die Geschäftsleute Randlkofer, Ed Meier, die Vereinsbank, der Viktualienmarkt, Kaut und Bullinger…. vieles spielt sich in der Nähe des Marienplatzes ab, wo das Dallmayr Haus auch heute noch steht .
Das Dallmayr Haus hier in München ist aber auch schon wirklich sehenswert. Ich bin nicht immer drin, aber doch schon öfters mal, weil es wirklich toll zum Anschauen ist. Eine große Fischabteilung, Metzgerabteilung, Kaffee- und Tee, Schokolade, Bäckerei und Obst- eigentlich bekommt man alles, was man so braucht, dort. Und noch so viel mehr – und darum geht es eben in dem Roman. Daß die „besseren Leute“ ihre Gänseleberpastete und frischen Fisch eigentlich nur dort kaufen konnten, diverses Obst (z.B. Bananen, die man wohl Ende des 18. Jahrhunderts noch nicht viel bekam), besondere Schokoladenspezialitäten und eben Kaffee aus Amerika. Diese Situation kennen die meisten von uns ja nicht – wir sind ja mit allem schon groß geworden und man kann sich kaum vorstellen, daß es vor 120 Jahren hier in Deutschland kaum Bananen gab.








Im ersten Teil der Saga (erstes Buch) ist hinten ein Rezept für Schokoladen-Trüffelpralinen – und die habe ich heute mal gemacht. Nein – nicht für mich – die verschenke ich. Ich habe kleine Gläschen beplottet und die befülle ich mit den Pralinen und dann bekommen meine Mädels und auch hier ein paar ganz nette Menschen in der Nachbarschaft so ein Gläschen – einfach mal so.
Das Rezept und wie ich die Pralinen gemacht habe, zeige ich euch hier:
Rezept:
225 Gramm Schokolade mind 65% Kakao (ich habe dunkle Kuvertüre genommen)
200 ml Sahne
Abrieb einer Bio-Orange
Chilliflocken
etwas Salz
Die Sahne kurz aufkochen lassen, dann die zerkleinerte Schokolade unterrühren, Orangenabrieb mit Salz und Chilliflocken unterrühren und 2-3 Stunden im Kühlschrank erkalten lassen. Die Masse dann mit einem kleinen Löffel ausheben, in den Händen zu Kugeln formen und in Kakao ohne Zucker wälzen. In kleine Papierhäubchen setzen und nochmals ein paar Stunden in den Kühlschrank. Geschmackserlebnis: toll. Ich bin nicht sooo der Pralinenfan, aber so ein oder zwei esse auch schon mal.





In diesem Sinne – euch allen ein schönes Wochenende
