Musik in (auf) meinen Ohren…

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…macht mit mir etwas …. Ich könnte nicht ohne Musik leben – ich wollte nicht ohne Musik leben. Wir hatten mal eine Unterhaltung im Freundeskreis und da ging es darum, was schlimmer ist: Blind oder taub sein. Davon abgesehen, daß ich mir beides kaum vorstellen kann, wäre es für mich schlimmer, wenn ich nicht mehr hören könnte. Ich glaube, diese „RUHE“ um mich würde mich verrückt machen. Keine Stimmen, keine Musik, kein Vogelgezwitscher, keinen Wind …. Stille – immer nur Stille. Davon abgesehen, daß Blindheit auch „schlimm“ ist – kein Buch mehr lesen zu können – da kann man mittlerweile Hörbücher genießen. Keinen Film oder Fernsehen mehr zu sehen – man kann hören und seine Fantasie leben lassen. Die Farben, Natur, Menschen, Bilder nicht mehr sehen zu können, ist für mich ebenfalls kaum vorstellbar. Aber ich bin ganz abgekommen von meinem eigentlichen Thema.

Musik ist für mich etwas ganz wunderbares, etwas kostbares und ich LIEBE Musik. Ich bin ein Musikkind – ich habe Gitarre gespielt, spiele Klavier und vom Schlagzeug spielen habe ich ein paar Grundkenntnisse. Wobei Schlagzeug mich schon immer fasziniert hat – noch heute konzentriere ich mich beim Musik hören ganz oft auf das Schlagzeug.

Bei uns zu Hause lief sehr oft das Radio, mein Vater hatte ein Tonband und nahm damals noch Musik mit diesen riesengroßen Tonbändern auf, dann kamen die Kassettenrecorder – hier wurden die Kassetten ebenfalls aufgenommen. Und ich höre ebenfalls sehr viel Musik, beim Arbeiten am Computer, beim Sport, beim Laufen/Joggen, einfach so….

Ich habe ganz viele Erinnerungen an diverse Musiktitel. Da war der Sommerurlaub, in den wir gefahren sind und es lief jahrelang eine Kassette im Auto, auf der u.a. folgende Titel waren: „Monsieur Dupont“, „No milk today“, „Seasons in the sun“, „In Petersburg ist Pferdemarkt“ (lacht nicht!!!!) und viele andere Titel – wenn wir heute manchmal Musiksendungen (RBB) aus den 70-er sehen, kann ich sehr viele Titel textsicher mitsingen :). Das ist Musik, mit der ich Erinnerungen verbinde – schöne Erinnerungen an Kindheit und Unbeschwertheit.

Dann gibt es Lieder, mit denen verbindet man nicht so schöne Erinnerungen – „Love is all around“ ist so ein Titel, damals hatte ich schlimmen Liebeskummer. Und gerade beim Liebeskummer – da wurden die Schnulzen hoch und runter gehört, damit es so richtig schön weh tut…. Ach, was konnte ich bei Musik auch so schön leiden… und heulen…

Die 80-er – das ist MEINE Musik, damit wurde ich vom Teenie zum Tweenie…. man hört heute noch viele – selbst Radiostationen sagen, daß die 80-er einfach die beste Musik war. Sooo viele Erinnerungen…. erste Liebe, erster Liebeskummer, erste Tanzveranstaltungen, Samstage bei Tansveranstaltungen mit Coverbands … ach herrlich….

Und nun höre ich seit Monaten ein Lied, daß schon über zwei Jahre „alt“ ist. Dazu habe ich weder einen Bezug, noch eine Erinnerung (weder gut oder schlecht) – dieses Lied berührt mich so und ich kann nicht sagen, warum. Ich habe es irgendwann mal auf einem Instagram-Kanal gehört und war sofort hin und weg.

Diese Arrangements, diese Harmonie, dieses Komplette, die einzelnen Sequenzen, diese Stimmung… ich kann es nicht erklären. Ich höre es jeden Tag – jeden einzelnen Tag mindestens einmal – es gibt mir so viel – ich finde es ruhig, kraftvoll, melodisch, melancholisch, harmonsich, auch der Text einfach und doch „rund“. Gelungen. Selbst das „Quietschen“ der Gitarrensaiten finde ich hier passend und faszinierend. Wer selbst Gitarre spielt, weiß, von was ich spreche. Und eigentlich muss das auch so sein. Das ist der Führungsfinger, der die Saiten eigentlich nicht verlassen sollte. Und wenn der eben in den Bünden verrutscht, dann quietscht es oft.
Ich mache mir bei Liedern oft die „Mühe“, die einzelnen Instrumente „herauszufiltern“, sie zu definieren. Und nun will ich euch nicht auf die Folter spannen – ich stelle es euch vor und es würde mich interessieren, ob es euch gefällt – mehr will ich gar nicht wissen…

Der Song ist von Taylor Swift (eigentlich überhaupt nicht meine Musik und Sängerin, aber sie hat schon eine sehr schöne Stimme und mit diesem Song hat sich mich geflasht)… und es geht hier um den August, aber es handelt sich zumindest bei dem TITEL um einem Mann…. Hört zu und genießt ihn (hoffentlich).

Einen guten Start ins Wochenende wünsche ich euch

Das glaubst du nicht….

Manchmal denke ich mir, ich bin im falschen Film – da passieren Sachen und man denkt: Das kann jetzt nur „Versteckte Kamera“ oder so etwas sein.

Schaute ich mir vor Tagen „Nuhr im Ersten“ an (Dieter Nuhr ist großartig) und höre folgendes: Klima-Kleber reisen mit Flieger 9.000 km nach Bali“ – ja- ihr habt richtig gelesen und ich habe richtig gehört. Genau diejenigen, die sich auf die Straße setzen und festkleben und damit gegen den Klimawandel „demonstrieren“…. (würden sie doch nur einfach demonstrieren).

Auf Fernreisen sollen gefälligst andere verzichten – nicht so zwei Deutsche, die sich zwar (löblich) mit dem Klimawandel auseinander setzen und dafür sind, Co2 Abgase und ähnliches zu reduzieren, dies mit aberwitzigen Aktionen wie Festkleben auf der Straße zum Ausdruck bringen. AAABER in den Urlaub fliegen möchten sie schon gerne – ein wenig balinesiche Sonne genießen und die mit diesem Flug ca. 4 Tonnen entstandenen Kohlendioxid pro Person ignorieren. Die Zehntausende von Litern an Kerosin ignorieren wir ebenfalls als Klima-Kleber.
(Kohlendioxid wird ja mit diesem Flieger „sowieso“ in die Luft geblasen worden, setzen wir uns halt einfach dazu). Was ist das denn für eine verlogene Doppelmoral? Da die „Letzte Generation“ regelmäßig Flughäfen blockiert und behauptet, Flugreisen seien nur für „Wohlhabende“, wundert man sich als Bürger, der auf dem Weg zur Arbeit an einer der zugeklebten Autobahnausfahrten blöd rumsteht und versucht, Verständnis aufzubringen, doch ein wenig.

Aufgeflogen ist das wohl, weil sie einen Prozess in Stuttgart wegen einer Klima-Kleber Aktion (Vorwurf der Nötigung) schwänzten. Die dreiste Erklärung eines Sprechers der „Letzten Generation“: Sie haben den Flug als Privatleute gebucht, nicht als Klimaschützer. Das muß man auseinander halten.“ Was zwar nichts am CO2 Ausstoß ändert, aber die Doppelmoral mancher Klimaschützer entlarvt…

Ich kann mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr aufhören und hab schon „Nacken“

In diesem Sinne einen schönen „Wochenteiler“

Flowers Forever

Ich war gestern erst beim HNO und habe mir meine Spritzen zur Hyposensibilisierung „abgeholt“ und wie ich so durch die windige Innenstadt marschiere und total durchgefroren war, kam ich an der Hyo Kunsthalle vorbei. Nachdem ich die vorhergehende Ausstellung verpasst habe (und mich heute noch darüber ärgere), dacht ich; „Nee, die verpasst du nicht. Da marschierst du jetzt durch.“ Das Thema „Flowers forever“ hörte sich toll an und so marschierte ich zur Kasse und dann zur Ausstellung. Ich habe es nicht bereut – solltet ihr aus München sein oder euch bis zum August nach München „verlaufen“ – die Ausstellung ist wirklich sehenswert.

Hier ein paar Impressionen:

Das war ein faszinierendes Gebilde – nennt sich „Fragile Future“ – eine variable Lichtinstallation, die aus dreidimensionalen bronzenen Schaltkreisen mit LED’s besteht, die mit Löwenzahnsamen beklebt wurden. Diese wurden von Hand gesammelt und Stück für Stück auf diese LED’s geklebt. Der Sinn dahinter ist den Dialog zwischen Technologie und Natur aufzuzeigen – hier soll ein ein kritischer Blick auf unsere fragile und verschwenderische Gegenwart als auch eine positive Perspektive auf die Zukunft geworfen werden. Der Sinn hat sich mir bei diesem Gebilde nicht eröffnet – ich fand es einfach nur toll anzuschauen.

Hier haben wir Agathes Brautkleid – aus der Oper „Der Freischütz“ (von Carl Maria von Weber) bestehend aus weißer Spitze, Tüll und kristallisierter Baumwolle.

Das fand ich toll – leider hab ich da die Beschreibung nicht fotografiert – ich meine, mich zu erinnern, daß es von einem Niederländer stammt.

Das ist ein geniales Projekt – besteht aus über 100.000 Blüten, die bis zum Sommer 2022 in der Kunsthalle abgegeben wurden – getrocknete Blüten, verblüte Blüten und Gräser. Diese wurden mit Hunderten von Helfern „aufgefädelt“ und zu einem „Vorhang“ gestaltet – wunderschön. Und es roch in diesem Rauch auch total nach „getrockneten“ Blumen.

Und hier das „Highlight“ der Ausstellung – farbig, bewegte Bilder, faszinierend….(Um mir nicht meinen Speicherplatz hier mit einem Video zu „zerschießen“, hab ich es auf Youtube hochgeladen).

Und „er“ lief mir vor die Linse – aber irgendwie find ich es gelungen 🙂

Eine tolle Ausstellung – kann ich nur empfehlen. Nachdem ich mich in der Kunsthalle nach ca einer Stunde wieder aufgewärmt hatte, gings wieder raus ins Kalte und Graue und ich war froh, als ich im Auto saß und dann wieder zu Hause war. Mit dem Hund habe ich dann noch eine Gassi-Runde hingelegt und danach im warmen Arbeitszimmer Fotos vom Fotoshooting am Wochenende bearbeitet. Ab kurz nach 20.00 Uhr war dann Feierabend angesagt. Und schon ist so ein Tag wieder rum….

Spionage- oder Wetterballon?

DAS ist weder ein Spionage- noch ein Forschungsballon – das ist unser guter, alter Mond bzw. ein Foto der Mondfinsternis von 2019

Ein Ballon fliegt tagelang über die USA – über Montana, Mittelamarika und auch Missouri. Woher der Ballon kommt, ist offensichtlich unstrittig – aus China. Die Chinesen sagen, es wäre ein „Forschungsballon“, der durch höhere Gewalt vom Kurs abgekommen sei und sich nicht steuern lasse. Der Ballon diene nicht der Spionage sondern der Wetterforschung.

Die Amerikaner wiederum sagen, es wäre ein Spionageballon. China habe versucht, strategische Standorte auf dem US-Festland zu überwachen, sagte US-Verteidigungsminister Austin. 

Wem glaubt man nun? Seltsam ist, daß die Amerikaner einen zweiten Ballon gesichtet haben – über Lateinamerika. WIEDER ein Forschungsballon? Wieder vom Kurs abgekommen? Kaum zu glauben.

Die Amerikaner haben (in meinen Augen) das einzig richtige getan – sie haben den Ballon über dem Meer (um sämtliche Gefahren auszuschließen) abgeschossen. Die US-Marine schickte nach eigenen Angaben einen Zerstörer, einen Kreuzer und das amphibische Landungsschiff „Carter Hall“ in das Absturzgebiet, um Trümmer zu bergen.

Die Chinesen waren gleich mal „empört und beleidigt“ und meinten: „Einige Politiker und Medien in den USA haben die Situation ausgenutzt, um China anzugreifen und in Verruf zu bringen.“
Die chinesische Regierung äußerte inzwischen ihre „starke Unzufriedenheit“ über den Einsatz von Gewalt durch die USA gegen ein „ziviles, unbemanntes Luftschiff“. Es sei eine „ernste Verletzung“ internationaler Praktiken.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, sollte es wirklich „nur“ ein Forschungsballon gewesen sein, muß man sich ja nicht so aufregen und reagieren. Nur glaube ich nicht wirklich daran.

Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Ein amerikanischer Ballon fliegt über China – bevor der überhaupt komplett in den chinesischen Luftraum einschwebt, ist der doch schon abgeschossen. Und die Diskussion, Drohungen und Konsequenzen will ich mir gar nicht vorstellen…

In diesem Sinne – schwebt gut durch die Woche – ich habe eine arbeitsreiche vor mir. Einen guten Start wünscht euch Kerstin

Reise nach China – 3. Teil GUILIN

Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert. Ich beginne mal mit einer Reise, die zu einer der besondersten zählt, die wir jemals gemacht haben. Wir waren im Oktober/November 2018 in China – und das war schon irgendwie spannend und toll – obwohl ich in diesem Land wohl nicht leben könnte – zumindest nicht wollte. Aber es ist toll – es ist spannend, es ist aufregend, es ist laut, es ist hektisch und auch ruhig, es ist besonders… aber laßt euch jetzt zu unserem dritten Stopp Guilin mitnehmen: (klickt auf „Guilin“)….

Erhöhung der Parkgebühren und Dieselfahrverbot

… und wieder sind wir beim Thema Gleichheit – vor dem Gesetz. Höre ich doch in dieser Woche in den Nachrichten, daß man ÜBERLEGT, die Parkgebühr für SUV’s zu erhöhen. Weil die teilweise schwerer als andere Autos sind – teilweise länger – TEILWEISE. Mein GLC misst 4,71 Meter – ein Passat 4, 77 Meter. So – und nun muß ICH mehr zahlen, weil mein Auto 6 cm kürzer ist? Stimmt – ich fahre ja einen SUV…. UUUUHHH – gaaanz böse und gefährlich. Ich fahre ihn aus ganz profanenen Gründen:Weil er mir gefällt, weil ich etwas erhöht sitze und damit einen etwas besseren Überblick habe, weil er erwiesenermaßen bei Unfällen mehr Sicherheit bietet und weil er weniger Diesel verbraucht als mein vorheriges Auto. So – das waren meine Beweggründe. Die sind akzeptabel oder nicht? Und nein, ich passe nicht in das Klischee, damit rumprotzen zu wollen. Für sowas bin ich ja schon gleich gar nicht der Typ.

Konkret geht es um Tübingen und den dortigen Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne).Im August verteidigte er seine Pläne gegen die Kritik von Autofahrern: »Ihr habt die Straße nicht bezahlt. Ihr bezahlt NICHT schon genug Steuern. Euer Lieblingsgefährt wird massiv bezuschusst, von allen Steuerzahlern und den kommenden Generationen. Wenn die Preise die Wahrheit sagen würden, müsste ein Stellplatz nicht 30 Euro im Jahr kosten, sondern 3000.«

So, Herr Palmer – belegen Sie jetzt mal bitte Ihre Aussasge – einfach mal ohne Sinn und Überlegung dahergeplappert.

ICH habe mich mal “schlau” gemacht: Wir (alle)Autofahrer zahlen 9,4 Mrd Euro KFZ- Steuer im Jahr, 33 Mrd Euro Mineralölsteuer – ich habe hier nicht die MWST erwähnt, die sowohl auf Benzin und Diesel fällt sowie beim Kauf eines Autos zu zahlen ist. So, lieber Herr Palmer und Sie glauben nun, wir haben die Straßen nicht bezahlt und zahlen auch noch nicht genug Steuern? Da läuft aber in Ihrer Überlegung etwas gewaltig schief – da hat wohl jemand Pech beim Denken gehabt.

Eine weitere Begründung hörte man in einem Interview einer Dame, deren Namen ich gleich aus meinem Gedächtnis gestrichen habe – sei folgende: SUV’s brauchen mehr Parkfläche, da sie mit der Front oft auf Gehwegen oder auch Radwegen stehen. AHA – das hat aber doch etwas mit der Unfähigkeit des Einparkens zu tun oder sehe ich das falsch? Wenn ich mich quer in eine Parklücke stelle, bin ich eben zu dusselich, um richtig einzuparken. Und selbst der Kleinwagen zwängt sich oft in Ich hab schon Smarts gesehen, die quer in die Parklücke reingefahren sind und mit dem “Hintern” auf die Straße ragen,so daß man ausweichen muß. Weil es einfacher ist und schneller geht, als ordentlich einzuparken.

Und ich sage euch jetzt mal MEINE MEINUNG: Es geht den Grünen gar nicht um ein Dieselfahrverbot oder eine Erhöhung der Parkgebühren – es geht ihnen darum, daß sie GAR KEINE AUTOS MEHR HABEN WOLLEN – weder in der City noch sonstwo. Nennt man auch Verbotspolitik! Zurück in die Steinzeit, wo wir alle zu Fuß unterwegs waren- oft tagelang.

Und so hat man wieder einen Grund gefunden, EINZELNEN Bürgern evtl. mehr Geld aus der Tasche zu ziehen zu können und die Begründungen werden immer skurriler.

Am Anfang war es der Verbrauch, egal ob Diesel oder Benzin. Autos verbrauchen zu viel Kraftstoff. Dann kam das Thema CO2 auf – weswegen der Benziner der “Böse” war und verdammt wurde – plötzlich war Diesel das Nonplusultra und wurde sogar gefördert.
Es folgte die Feinstaubdiskussion und plötzlich war der ach so sparsame Diesel der Bösewicht und verseucht nun uns und unser Städte. Nun kommen die E-Autos- die sind jezt aber leider zu schwer und sollen nun extra besteuert bzw. mit erhöhten Abgaben belastet werden. Hört ihr euch eigentlich selbst noch zu? Nee- und wenn, seid ihr taub. Anders kann man das nicht erklären….

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich….

…so habe ich es einmal gelernt und so steht es auch in unserem Grundgesetz – Artikel 3. Wäre in meinen Augen gerecht. Aber… es gibt so viele „Aber“ und Ausnahmen, warum doch nicht alle gleich sind. Gerade wieder ganz frisch und aktuell in der Diskussion: Der Solidaritätszuschlag.

Eingeführt wurde der Soli einst als Ergänzungsabgabe, vor allem um nach der Wiedervereinigung den Aufbau Ost finaniell zu unterstützen. ALLE, die Einkommensteuer zahlten, mußten dafür zusätzlich einen Teil ihres Verdienstes abgeben. So war es im Rahmen der sogenannten Solidaritätspakete I und II vereinbart, so hat es auch das Bundesverfassungsgericht für zulässig erklärt. Die deutsche Einheit ist „vollzogen“- so heißt es zumindest. Damit ist der „Hauptgrund“ dieser „Steuer“ hinfällig.

Das hat wohl auch ein Steuerberater und dessen Frau aus Aschaffenburg so gesehen und auch mit Hilfe des Bundes der Steuerzahler die Einkommensteuer- und Vorsteuerbescheide des Finanzamtes Nürnberg angefochten und geklagt. Die Kläger hatten sich unter anderem darauf berufen, daß der ursprüngliche Zweck des Soli inzwischen entfallen und die Abgabe damit ungerecht sei, da nur noch EIN BRUCHTEIL sie zahlen müsse. Der Bundesfinanzhof sieht das jedoch anders: Es bestehe nach wie vor ein erhöhter Finanzbedarf für die „Generationenaufgabe“ der Wiedervereinigung. Auch höhle der Soli nicht die Einkommensteuer aus und sei auch keine verdeckte „Reichensteuer“.

So kann man das aber durchaus sehen. Nehmt doch allen, die etwas mehr verdienen, einfach etwas ab und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Und mit dem Soli stopfen wir halt dann auch solche Löcher, die wir mit einer Diskussion um die Maut aufgerissen haben. Allein die Gerichtskosten in Höhe von ca. 21,5 Mio, nicht zu vergessen die „Vorbereitungskosten“ von 53,6 Mio, die unser Ex-Verkehrsminister Andreas Scheuer mit seinem Handeln verursacht hat, zählt wohl auch zum „erhöhten Finanzbedarf“, für den EINIGE von uns zahlen müssen. Ja, einige – weil wir ja alle vor dem Gesetz gleich sind!!!

Fakten wurden alle aus der SZ zusammen“gelesen“

Der Staat macht sich doch damit unglaubwürdig! Eine Steuer einzuführen für einen besonderen Zweck – dieser fällt nun weg bzw ist seit Jahren weggefallen weil „erledigt“ und die Steuer wird weiterhin erhoben. Da debattiert man nun und druckst rum – „Generationenaufgabe der Wiedervereinigung“ und wie es nun noch genannt wird.

Schafft den Soli ab – seht das „Projekt“ als erfolgreich gemeistert an und erhöht dann meinetwegen die Einkommensteuer für ALLE, so wie es ursprünglich war – aber mißbraucht den SOLI nicht für andere Zwecke und greift EINIGEN in die Tasche.

Ich wünsche euch einen schönen WOCHENTEILER – Mittwoch

Manchmal gewinnt man – manchmal verliert man

Ich habe letzte Woche etwas erlebt, wenns nicht so unverschämt gewesen wäre, könnte man ja drüber lachen. Ich hab nach dem ersten Nachdenken auch drüber gelacht.

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Ich habe bei Jimdo (Anbiete Website-Baukasten) zwei weitere Domains und Homepages laufen. Die Domains habe ich mir vor 3 Jahren gesichert, fand ich vom Namen her gut und habe angefangen, dort ein paar Reiseberichte zu schreiben (http://www.travels-and-more.com und http://www.travels-and-more.de). Dann habe ich mit WordPress angefangen und finde das sehr viel angenehmer, übersichtlicher, leichter zu gestalten – ich war sehr schnell im flow und möchte es nicht mehr missen.

Schon länger habe ich darüber nachgedacht, diese beiden Domains „umzuziehen“ – zu WordPress eben. Dran gedacht, wieder verdrängt und vergessen und letzte Woche kam von Jimdo die Erinnerung zur jährlichen Website-Verlängerung. Guter Zeitpunkt zu kündigen bzw. die Seite „umzuziehen“.

Und wie ich mir das Procedere des „Umzugs“ gerade so anschaue, ploppt doch bei mir eine Anzeige auf für ein „kostenloses Angebot zum Umzug Ihrer Domain“. Super, dachte ich mir – da frage ich doch mal nach. A) schaffen die das wahrscheinlich problemloser als ich, B) sind die geübter als ich und C) hole ich mir das Angebot einfach mal ein – dafür sind Angebote ja schließlich da.

Ich habe also am Vormittag ein Formular ausgefüllt, was ich gerne hätte und brauche und habe dieses abgeschickt. Am Abend war das Angebot da – ich habe mich sehr gefreut, daß das so flott ging.

So und nun kommts – eine ganze Seite Pamphlet, was da alles dazu gehört, was zu beachten und zu erledigen ist und wieviel Zeit das alles in Anspruch nehmen wird – das ganze würde dann in 4-5 Wochen erledigt sein. Jimdo bzw WordPress hat eine ziemlich genaue Anleitung, was zu tun ist… Alles kein Hexenwerk und alles gut zu bewältigen (ich werde es ja demnächst sehen).

Ums kurz zu machen – die wollen 2.648,00 Euro für den Umzug meiner Domains – ich bin fast aus dem Sessel gefallen. Wieviel Stunden die da hineingerechnet haben… Lächerlich.

Nett, wie ich nun mal bin, habe ich sehr freundlich zurück geschrieben. Ich habe mich für das Angebot bedankt, konnte mir aber nicht verkneifen, zu erwähnen, daß ich den Zeitaufwand und den Preis für arg weit hergeholt halte und es für mich daher nicht in Frage komme. Das ist ehrlich, da weiß man, an was es letztendlich gescheitert ist und damit war für mich der Fall eigentlich erledigt.

Später am Abend bekomme ich nochmals eine Mail von diesem Anbieter und ich mußte folgendes Lesen:

„Hallo Frau vdL (in der ersten Mail mit dem Angebot war ich noch „sehr geehrt“
Danke, daß ich Ihre so wichtige Neugierde befriedigen durfte und mir eine Stunde Arbeit mit der Durchsicht Ihrer beiden Seiten und dem Angebot machen durfte. Ich hätte wirklich wichtigeres zu tun gehabt.
Kopfschüttelnd gesendet von Alexanders rappelvollem Schreibtisch…“

Wie reagiert man jetzt darauf? Gar nicht? Ich finde es fast unverschämt. Ich meine, da verschickt man ein kostenloses Angebot für eine Dienstleistung und ist beleidigt, wenn es nicht angenommen wird. Das ist einfach so – manchmal gewinnt man (Kunden) – manchmal verliert man (man gewinnt den Kunden eben nicht). Meine Angebote für Fotoshootings werden auch nicht alle angenommen. Das ist vollkommen okay und ich kann das auch verstehen. Ich bin echt am Überlegen, wie ich damit umgehe und auch etwas sprachlos. Das kommt bei mir eher selten vor. Was haltet ihr davon?

Einen schönen Wochenanfang wünscht euch Eure etwas verwirrte Kerstin

Reise nach China – zweiter Stopp Xi-an

Ich werde euch die nächsten Sonntage etwas mitnehmen auf unsere Reisen – für alle, die es interessiert. Ich beginne mal mit einer Reise, die zu einer der besondersten zählt, die wir jemals gemacht haben. Wir waren im Oktober/November 2018 in China – und das war schon irgendwie spannend und toll – obwohl ich in diesem Land wohl nicht leben könnte – zumindest nicht wollte. Aber es ist toll – es ist spannend, es ist aufregend, es ist laut, es ist hektisch und auch ruhig, es ist besonders… aber laßt euch jetzt zu unserem zweiten Stopp Xi’an mitnehmen: (klickt auf „XI’n“)…

Esst weniger Fisch…

ja – ihr habt richtig gelesen – esst doch bitte weniger Fisch. Fisch ist zwar äußerst gesund, da er Jod und Vitamin D enthält und ein guter Eiweißlieferant ist – Fettfische wie Lachs, Makrele und Heilbutt enthalten sogar die ach so gesunden Omega-3 Fettsäuren – aber eßt um Himmels Willen weniger Fisch…. Seefisch

So tönt es gerade in/aus den Medien – Münchens Kitas wollen den Fisch sogar komplett von der “Speisekarte” streichen – denn -wer hätte das gedacht: Auch unsere Fische sind nicht frei von Mikroplastik, Quecksilber und Würmern. Und außerdem sind die Meere mittlerweile überfischt – sprich – es gibt immer weniger Fisch.

Meerfisch sei für Kitas bzw. kleine Kinder keine Alternative wegen den oft im Fischfleisch verbleibenden Gräten- gabs die nicht früher auch schon? Was haben wir mit denen gemacht? Die haben uns unsere Eltern raus”gefischt”, wenn wir es nicht selbst gemacht haben.

Wen wunderts? Hören wir doch schon seit Jahren, daß wir bitte, bitte weniger oder gar kein Fleisch mehr essen sollen – ist ja alles ungesund mit den ganzen Antibiotika – esst mehr Fisch.

Und was machen wir? Wir essen mehr Fisch – mit dem “Erfolg”, daß es jetzt weniger Fische gibt. Wieso sollten die sich auch plötzlich soooo vermehren, daß wir alle fischsatt werden? Das wissen weder die kleinen oder auch großen Schwimmerchen noch die Natur.

Also – essen wir in Zukunft weder Fisch noch Fleisch, essen wir einfach mehr Obst und Gemüse, am besten nur das, was vom Baum herunterfällt und warten darauf, daß wir irgendwann gar nix mehr essen dürfen/können – “Übererntung”. Der Begriff kommt – passt auf! Ich warte eigentlich nur drauf bzw würde es mich nicht überraschen, wenn wir das Essen in den nächsten Jahrzehnten komplett aufgeben und uns nur noch schnell ein oder zwei Pillchen einwerfen, die satt machen und unseren Körpern vermeindlich das geben, was wir brauchen. Dosiert und in Maßen. Geschmacksnerven werden dann reiner Luxus und die Pillchen werfen wir uns dann zwischen Tür und Angel (die brauchen wir dann ja nicht mehr, es gibt ja keine Fische mehr) ein.

Was ich eigentlich sagen will – wir haben schon auch etwas das gesunde Mittelmaß verloren und/oder springen zu oft gleich auf einen fahrenden Zug auf. “Macht das nicht mehr – macht lieber das” – und schon folgt die Herde den Medien, ohne wirklich genau zu hinterfragen oder sich selbst eine eigene Meinung zu bilden. Wir werden wirklich manipuliert – jeden Tag. Und das macht mir schon manchmal etwas Angst.

Lest mal das Buch “Die vierte Gewalt” – wie Mehrheitsmeinung gemacht wird auch wenn sie keine ist…. von Harald Welzer und Richard David Precht – sehr interessant!

Und bei dem Thema Buch: Kennt ihr das Buch “blackout”? Da sind diverse Szenarien beschrieben, was alles passieren kann, wenn wir mal ein paar Tage keinen Strom mehr haben – was davon alles abhängt. Die Kasse im Supermarkt funktioniert nicht, du kommst erst gar nicht rein, weil die elektrische Tür nicht aufgeht. Es gibt kein Brot und Gebäck mehr, Wurst und Käse können nicht mehr produziert werden, Kühe sterben, weil ihre Euter platzen – die Melkanlage geht eben auch nicht, Benzin bekommst du keines mehr aus der Zapfsäule und und und…. also ein worst case Szenario – aber so beschrieben, daß es einem wirklich Angst macht und zum Nachdenken bewegt. So, ich bin schon wieder abgeschweift….

In diesem Sinne – wieder mal ein etwas “kritischer” Beitrag – dabei bin ich eigentlich gar nicht so. Und wie immer – hier wird nur meine Meinung dargestellt – die ist mit Sicherheit nicht für alle relevant.