Gescheiterte Integration!???

Da sitze ich doch gestern früh gut gelaunt am Frühstückstisch und gucke in die SZ und lese den Artikel über die Ausschreitungen in der Silvesternacht in Berlin – und da trifft mich ja fast der Schlag:

Muss ich doch in diesem Artikel lesen, daß die Politik der Meinung ist, es handele sich hierbei um ungeregelte Migration, gescheiterte Integration und fehlendem Respekt vor dem Staat. Sprich – wir müssten etwas mehr tun, damit die 27 Afghanen, 21 Syrer, die 45 idiotischen Deutschen und die anderen Beteiligten aus 14 verschiedenen Nationen sich hier besser in Deutschland integriert fühlen. WAS???? WIR müssen etwas tun??? Damit diese Idioten sich nicht so benehmen? Die WOLLEN sich doch gar nicht integrieren lassen. Die sind doch wirklich nur auf Krawall und Ärger aus. Das Wut- und Aggressionspotential haben/hatten diese Menschen doch schon in ihrer Heimat. Es wird doch keiner, der in Deutschland eine neue Heimat sucht, von heute auf morgen aggressiv, der es nicht schon vorher war. Ich kann doch jetzt nicht den Staat bzw. das Land in die Pflicht nehmen, aus diesen Menschen bessere Menschen zu machen? Sind wir denn jetzt Schuld, daß diese 145 Menschen sich gegen das Sprengstoffgesetz und den Landfrieden gestellt und Rettungskräfte und Vollstreckungsbeamte angegriffen haben?

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Wir in Deutschland lernen einfach nicht aus – wir bekommen in den Hintern getreten, sagen dafür auch noch Danke schön und belohnen diese „Treter“ auch noch. Warum fühlen wir uns eigentlich immer noch für alles schuldig und verantwortlich? Wann hört das denn endlich einmal auf? Wie lange wird uns „Hitler“ noch im Nacken sitzen und verhindern, daß wir auch einmal auf den Tisch hauen und laut verkünden „Jetzt ist aber Schluß“???

Wenn ich dann im nächsten Artikel lese „Aggression der Ausgegrenzten“ – wer grenzt den hier wen aus? Wenn ich mich „normal“ verhalte, werde ich nicht ausgegrenzt.

Ich sage es hier jetzt nochmal klipp und klar: Ich habe nichts – überhaupt nichts – gegen Ausländer. Wir haben in unserem Freundeskreis auch „Nichtdeutsche“, die sich hier integriert haben – weil sie es wollten. Sie wollen/wollten in diesem Land leben und haben diese Lebensart und die Kultur angenommen. Genau so, wie ich die Kultur und Lebensart annehme, wenn ich mich im Ausland befinde.

Ich kann dem Deutsche Städte- und Gemeindebund- Präsident Uwe Brandl nur beipflichten. Er sagt, „er sei darüber „beschämt“, dass von den 145 bei den Krawallen in Berlin vorläufig festgenommenen Verdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen alle wieder auf freien Fuß gesetzt worden seien. Das sage er auch als Jurist. Es handle sich um Verdächtige zumindest „in der Nähe des Landfriedensbruchs“. Der Rechtsstaat müsse seine Mittel auch nutzen.“

Nein – ich habe keinerlei Verständnis für Ausländer, die sich in einem Gastland so verhalten – überhaupt nicht. Und ich schäme mich zutiefst für die 45 Deutschen, die in ihrer Heimat und ihrem Land da wild mitgemischt haben.

Was die Asylanten betrifft: Wir haben hier in Deutschland ein Asylrecht und nehmen Menschen auf, die in ihrem Land politisch verfolgt werden oder aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen und ich kann es nicht verstehen, wenn diese Menschen dieses Recht mit Füßen treten.
Und was die 45 idiotischen Deutschen betrifft: Leider gibt es auch „unter uns“ immer wieder Menschen, die den Besitz anderer weder achten noch respektieren und gewaltbereit gegenüber Staat, Polizei und Rettungskräften agieren. Solche Menschen wird es leider immer geben und man muß hier eigentlich mit viel härteren Strafen dagegen angehen.

Ein frohes neues Jahr …

Und nun ist es da – das neue Jahr 2023. Ich habe mir – wie übrigens immer – ein paar Vorsätze gefasst. Aber ich bin lernfähig – nicht zu viele und auch Ziele, die man wirklich schaffen kann. Eines meiner Ziele ist, mehr zu trinken – NEIN – keinen Alkohol sondern Wasser. Ich bin ein ganz schlechter Wassertrinker. Überhaupt schlecht im Trinken. Morgens eine Tasse Kaffee, manchmal zwei und dann den ganzen Tag nix, abends ein Glas Wasser. Manchmal zwischendurch ein Glas Wasser. Ich hab aber auch wirklich nie Durst – oder ganz selten.

Ich weiß, daß das nicht gut ist – auch mein Doc findet das richtig schlecht. Und jedes Mal gelobe ich Besserung. Ich hab schon so viel probiert – immer ein Glas leer trinken und gleich auffüllen, überall ein Glas Wasser hinstellen, eine App, die mich dran erinnert, etwas zu trinken. Einen Habbit Tracker – alles hilft nix. Es geht 3 Tage gut und dann verfalle ich in mein altes Muster. Aber eigentlich wollte ich von Silvester erzählen.

Wir waren am Samstag schon super vorbereitet, hatten gut vorgearbeitet und so mußte ich am Samstag nur noch das Fleisch fürs Fondue schneiden und ein paar Soßen machen. Das ging schnell über die Bühne – noch ein letztes Mal staubgesaugt und durchgeputzt, kontrolliert ob alles soweit okay ist und dann war am Nachmittag ausruhen angesagt.

Um 19.30 Uhr kamen unsere Gäste – zwei befreundete Pärchen, alle mit Zahnbürste und Nachtklamotten im Gepäck, denn heimfahren wollte dann keiner mehr. Wir haben dann schnell die „Zimmer verteilt“ – Gästezimmer und ein ausgeräumtes Zimmer mit LuMa ausgestattet – und dann gabs erst noch großes „Hundebegrüßen und -beschnuppern“. Chrissie und Frank hatten ihre beiden „Kleinen“ dabei, Max war super Gastgeber und überließ sogar kurzfristig sein Körbchen den Gästen. Die drei vertrugen sich auf Anhieb, was uns sehr freute.

Dann gabs einen Aperitiv und ein paar „Scheisserchen“ dazu – gegen 21.00 Uhr begannen wir dann mit dem Fondue und dieses Jahr zogen wir es etwas in die Länge, letztes Jahr waren wir um 22.00 Uhr schon fertig – dieses Mal saßen wir entspannt bis nach 23 Uhr. Dann wurden die Teller und Töpfe vom Tisch in die Spülmaschine geräumt und wir begannen mit dem ersten „Dancing“, um uns in Stimmung zu bringen. Um Mitternacht wurde angestoßen und zu „Happy New Year“ von ABBA geschwoft und zu „Jump“ von Van Halen gehüpft. Dann begaben wir uns nach draußen und schauten uns unsere drei Feuerwerksbatterien an, die wunderschöne Sterne an den Himmel brachten. Nein, ich diskutiere jetzt nicht, wie umweltschädlich das ist! Das ist es – wie vieles andere auch, Und einmal im Jahr will ich mir den Spaß einfach nicht nehmen lassen. Punkt!

Nachdem wir noch mit Nachbarn angestoßen hatten, gings wieder nach drinnen und wir tanzten uns das halbe Fondue wieder von den Hüften (hoffe ich). Das ging so bis ca 3.00 Uhr früh, dann saßen wir noch nett beinander und quatschten bis 5 Uhr früh – ich war um halb sechs im Bett und um halb zehn wieder auf den Füßen – Gassi und Frühstück für uns alle. Nun, bis alle eingetrudelt waren, war es doch schon wieder 11 Uhr und wir saßen bis 14.00 Uhr zusammen. Dann machten sich die Gäste auf den Heimweg, wir räumten etwas auf und ich legte mich noch mal hin. Abends traditionelles Rippchen mit Kraut und Kartoffelbrei – soll Glück bringen. Und wenn ich es schon gerne esse…..

Abends hätte ich vom Niveau her nichts anderem als dem Traumschiff folgen können…. für mich mehr „Hörspiel“ – mir sind ständig die Augen zu gefallen und um 22.30 Uhr lag ich im Bett. Kennt ihr das, wenn man zu Müde zum Einschlafen ist? Ich war soooo müde und konnte einfach nicht einschlafen, links, rechts, Bauchlage, Rücken, Decke weg, Decke wieder hin….. Das letzte mal hab ich um 0.30 Uhr auf die Uhr geschaut. Gut – diese Woche ist noch Urlaub und ich geh es jetzt einfach etwas entspannter an…. Hatte ja wirklich schon Weihnachten das Haus voll und nun wieder… aber es macht Spass und ich mache es gerne. Ich freue mich jetzt wirklich auf ein paar erholsame Tage – für mich die „stade Zeit“, die viele vor Weihnachten haben.

In diesem Sinne – auf ein gutes und gesundes neues Jahr – ich hoffe, ihr habt es alle gesund und munter begonnen.

Aus, Vorbei, Erledigt…

…ich spreche von dem sich verabschiedenden Jahr 2022. Mir tut es jedes Jahr immer ein wenig weh, wenn wir uns kurz vor Mitternacht sooo auf das Neue Jahr freuen und es irgendwie gar nicht erwarten können. Aber dann denke ich mir, daß wir uns ein Jahr vorher genau so auf das sich verabschiedende Jahr gefreut haben.

Hier war jetzt eine Woche Sendepause – Weihnachten brachte eine wunderbare Zeit mit und für die Familie und als diese dann am Mittwoch wieder gen Heimat gefahren sind, mußte ich mir erst einmal Zeit für meine Geschenke nehmen – die habe ich total vernachlässigen müssen – war nicht schön, schließlich haben Geschenke ja auch Gefühle …:)

Ich weiß gar nicht, ob ich die nächste Zeit überhaupt zum Bloggen komme – zur Hausarbeit ist auch fraglich. Ich hab nämlich einen Plotter zu Weihnachten bekommen und obwohl ich mich noch seeehr wenig damit auskenne, macht es schon einen Riesenspaß. Man kann sich durch Tausende von Videos schauen, Bücher studieren oder einfach aufs Geradewohl selbst ausprobieren, es macht total Spaß und ich habe schon – Trommelwirbel – meine ersten Lesezeichen geplottet und auf die Reise geschickt. Und Neujahrskarten habe ich geplottet – auch schon verschickt, Uuuund für unsere Gäste an Silvester einen Wunscherfüller – habe ich gesehen und mußte das nachmachen – eine nette kleine Idee. Fotos kommen noch – weiiil ich mal wieder viel zu schnell meinen Beitrag freigegeben habe, obwohl der noch gar nicht fertig ist.

Dafür ist unser Eßzimmer für morgen schon fertig dekoriert – wir feiern morgen mit zwei befreundeten Paaren. Bei uns gibts traditionell Fleischfondue – da kann man schön lang „hinessen“. Vor Jahren haben wir es gerade so geschafft, den Fonduetopf noch vor Mitternacht vom Tisch zu bekommen.

Mein gebasteltes giveaway für meine Gäste – mit meinem neuen cricut Plotter gemacht

Frohe Weihnachten

Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage- ich bin nun 100 % in Weihnachtsstimmung.

Gestern haben wir Schwiegermutter im Pflegeheim besucht – sie ist/war von ihrer Erkältung her noch recht wackelig und wollte sich deshalb nicht zu uns abholen lassen.

Wir kamen mit einem kleinen Tannenbäumchen und Kuchen im Gepäck – Geschenk hatten wir auch – und saßen bei Kaffee im schön geschmückten Aufenthaltsraum. Dort steht ein Flügel und bis ich mich recht besonnen habe, sass ich auch schon davor – Deckel hoch und Oh du Fröhliche gespielt. Gleich noch etwas anderes und dann Ave Maria hinterher und der Aufenthaltsraum, der erst fast leer war, füllte sich zusehends. Aus verschiedenen Zimmern kamen Bewohner und sangen sogar mit. Eine Dame, die ihre Mutter mit dem Rollstuhl schob, hatte Tränen in den Augen und bedankte sich bei mir.

Und glaubt es mir: DAS war mein scbönstes Weihnachtsgeschenk- den alten und kranken Menschen für einen Augenblick etwas Kindheit, Vergangenheit, Erinnerung an gute Tage zurück zu geben…

In diesem Sinne – Frohe Weihnachten

Unser Weihnachtsbaum und das Becker’sche Weihnachts“chaos“

Nun ist es soweit – der Baum steht, es ist alles eingekauft, sämtliche Geschenke sind gekauft und eingepackt, der Kühlschrank ist übervoll, Getränke stehen parat, Essen ist geplant… und wir fix und fertig.

Nee, ganz so schlimm ist es nicht – ich fand es dieses Jahr sogar recht entspannt, da ich mit meinen Geschenken wirklich gut in der Zeit lag. Was echt „aufregend“ war, war der das Einkaufen der Lebensmittel gestern – meine Herren. Was ein Gedränge in den Gängen und an den Kassen. Und nun war ich schon wirklich früh unterwegs, will mir nicht vorstellen, wie das am Nachmittag gewesen ist. Am Samstag hol ich nur noch das vorbestellte Brot beim Bäcker. Sonst habe ich alles im Haus.

Ich lese jedes Jahr kurz vor Heilig Abend die Geschichte des nadelnden Weihnachtsbaumes in verschiedenen Dialekten und amüsiere mich königlich darüber. Kennt Ihr das Buch „Erna, der Baum nadelt. Hier einmal ein kurzer Einblick in die botanische Katastrophe am Heiligen Abend:
Hessisch: Erna, der Baum nadelt! Erna: Waas?! Ach des gibt’s doch net. De Baum nadelt? Schorsch: Wann isch der’s sach! Geh halt emal her und guck der’s aa.
Ostfriesisch: Georg zu Erna: Erna, de Boom nadelt! Erna: Wat?! Das giff’t doch net. De Boom nadelt? Georg: Wenn ik di dat segg! Komm doch mal her un kiek di dat an.
Hamburgisch: Schorschi: Erna, der Baum ist am Nadeln! Erna: Wie bidde? Das gibt das doch nich. Der Baum ist am Nadeln? Schorschi: Wenn ichas dir doch sage. Kommps eimpfach ma her und kuxas dir an. 
Westfälisch: Cheorch: Erna, de Baum naodelt! Erna: Wat?! Och dat gif’t doch nich. De Baum naodelt? Cheorch: Wenn ick di dat segge! Kumm heier mol hen un keik di dat an!
Kölsch: Schorsch: Erna, dä Boum es am Nadele. Erna: Wat es? Dat jiddet doch jaanit. Dä Boum es am Nadele? Schorsch: Wenn i jet d’r sare. Kumm un lurens. 
Sächsisch: Schorsch: Erna, dr Bohm nadelt! Erna: Waas?! Is ni mechlich. Dr Bohm nadelt? Schorsch: Wennsch’s dir sache! Komme ma her un gugge dir das an.
Saarländisch: Schorsch: Erna, de Baam nodelt! Erna: Was?! Das gebt’s doch net. De Baam nodelt? Schorsch: Wenn isch dir’s saan! Komm mol her unn guck dir’s aan.
Schwäbisch: Schorsch: Erna, dr Baum nadlt! Erna: Waas?! Ha komm, des gibt’s doch net! Dr Baum nadlt? Schorsch: Wenn i drs sag! Do gohscht her und gucksch!
Bayerisch: Schorsch: Erna, da Baum nadelt! Erna: Geh? Des gibt’s doch net. Da Baum nadelt? Schorsch: Wann i da’s sag! Geh halt amoi her und schaug da’s oo.
Salzburgisch: Schorsch: Du Erna, der Baum tut nadeln! Erna: A geh, des gibt’s net. Der Baum tut nadeln? Schorsch: Wann i dir’s sog! Geh her und schau’s oh.
Züridüütsch: Schorsch: Du Erna, de Baum nadlet! Erna: Was häsch? Chum, das gitz doch nöd. De Baum dä nadlet? Schorsch: Aber wänn ich’s säg. Chum halt emal ane und lueg sälber!
Nürnberger-Fränkisch: Schorsch: Erna, der Baam noadld. Erna: Woss?! Dess gibds doch goar nedd. Der Baam noadld? Schorsch: Wennerders doch sooch! Gäih hald amoal her und schau ders o.
Berlinerisch: Orje: Erna, der Boom naah’lt! Erna: Wat?! Der Boom naah’lt? Red keen Blech, dit jibs do’ nich. Orje: Ej samma. Denn jeh hin und kieks da selba an.

Ebenfalls ein Pflicht“termin“ ist der „Besuch“ bei Gerd Dudenhöffers „Familie Heinz Becker“ – einfach Klasse. Diese Naivität von Hilde ist nicht zu überbieten – Heinz in seiner trampeligen und chaotischen Art irgendwie genial und Stefan kann einem manchmal wirklich leid tun. Aber schaut selbst….

Und damit wünsche ich euch einen letzten schönen Vorweihnachtstag…morgen gibts noch nen kurzen Weihnachsgruß von mir

Night of the Proms München 2022

Über 1000 Tage mussten wir warten, aber am Samstag war es dann nach knapp 3 Jahren wieder soweit. Night of the Proms in München 2022. Ich gehe seit 1996 dort hin – Männe seit 1999. Es ist jedes Jahr ein ganz fantastisches Event so kurz vor Weihnachten – POP MEETS KLASSIK. Eine wunderbare Mischung aus internationalen Stars und ihren Hits und bekannten klassischen Stücken und Melodien – die Stars singen ihre Lieder und begleitet werden sie vom Antwerp Symphony Orchestra unter der Leitung von Alexandra Arrieche (Seit 2015) – vorher Robert Groslot. Der Chor Fine Fleur sorgt als Background-Untermalung für ein ganz besonderes Musikfeeling. Und wenn ihr mal bekannte Popsongs mit dieser „Begleitung“ (klassisches Orchester und Chor) hört, könnt ihr eigentlich nur Gänsehaut bekommen.

Einer war von Anfang an dabei – einer ist seit diesem Jahr nicht mehr dabei und hinterläßt eine schmerzliche Lücke für alle – Orchester, Chor, Moderatoren… für alle Mitarbeiter und Kollegen. John Miles ist am 5.12.2021 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Sein legendäres „Music“ war für mich immer das Highlight der Night of the Proms. Wenn dieser Song verklungen war, wußte ich: Jetzt kann Weihnachten kommen.

Ich habe mir dieses Jahr im Voraus schon viele Gedanken gemacht – wie wird das ohne ihn werden? Ist es dann immer noch DIE Night of the Proms? Werden sie ihm ein Andenken setzen? Werden sie ihn „ersetzen“?

Was am Samstag passiert ist, hat mich kalt erwischt und ich habe bittere und dicke Tränen geweint. Eine Ansage des Moderators, die mich schon erschaudern ließ, dann ein einsames, mit einem Scheinwerfer angestrahltes Mikrofon ganz alleine und seine Stimme mit Frank Sinatras „My Way“…. Was sind bei mir die Tränen geflossen. John Miles hat diesen Song irgendwann mal bei der Night of the Proms gesungen und mit viel Technik wurde alles außer seiner Stimme aus diesem Song „herausgeschnitten“ – das Ergebnis hier:

Video von mir – hochgeladen auf youtube

Und dann…. kommt sein Sohn John Miles JR. auf die Bühne und performt mit den Background-Sängern das unvergleichliche und einzigartige „Music“ seines Vaters…. Was ein Tribut – welch ein Mut, sich an diese Fußstapfen zu wagen. Und es war einfach nur genial – die Tränen haben gar nicht mehr aufgehört zu fließen und ein scheur Blick nach rechts und links bestätigten mir: Die ganze Halle ist ergriffen und die Menschen wischten sich verstohlen die Tränen aus den Augenwinkeln.

Und das könnt ihr hier hören – selbst beim Anschauen beider Videos hab ich schon wieder feuchte Augen. Video ist von mir – habe ich auf youtube hochgeladen.

Video ebenfalls von mir – auf youtube hochgeladen

Wen hatte die Night of the Proms dieses Jahr noch im Gepäck? Zwei DER Stars der 80 er – Carol Decker – Frontfrau von T‘Pau – performte: Valentine, Heart and Soul und China in your hand.

YolanDa Brown jazzte mit ihrem Saxophon über die Bühne und begeisterte nicht nur durch ihre musikalische Darbietung – sie schleuderte sich ihr Saxophon um die Ohren und tanzte über die Bühne

Matt Simons – sagte mir zunächst gar nix aber bei „We can do better“, Catch & Release“ schnackelte es – sein „Better tomorrow“ fand ich super

Amy MacDonald brachte ihren Mr. Rock ‘n Roll, This is the life und einen Song, den ich noch nicht kannte.

Nik Kershaw begeisterte mit: The Riddle, Wouldn‘t it be good und I won‘t let the sun go down on me.

Kool & the Gang kochte zum Schluß noch mal richtig die Halle hoch: Cherish, Get down on it, Celebration und Fresh

Fazit: Es war gigantisch, es war genial, es war emotional, es machte wieder riesigen Spaß und… jetzt kann Weihnachten kommen. Die Karten für Night of the Proms fürs nächste Jahr haben wir – wie sonst auch – schon gleich am Abend vor der Show – gekauft. Ohne zu wissen, wer kommt. Es ist immer sensationell – immer!!!

Einen schönen 4. Advent Euch allen..

Wer radelt so schön durch Stadt und Land – es ist der Weihnachtsmann – wohl allen bekannt…..

Auch hier ist Winter eingekehrt – seit einer Woche haben wir Schnee, tolles Winterwetter mit eisigen Minusgraden und es ist einfach toll. Ich liebe den Schnee und den Winter. Und am liebsten mag ich es, wenn es an Weihnachten weiß ist – weiße Weihnachten eben. Aber auch dieses Jahr scheint das hier in München nicht zu funktionieren – pünktlich zur Weihnachtswoche hat sich wieder wärmeres Wetter mit bis zu 10 Grad und Regen angesagt. Im Moment noch nicht vorstellbar bei minus 7 Grad aber ab morgen soll es kontinuierlich wärmer werden. Schade, aber alleine die Tatsache, daß wir nun schon eine Woche „richtig“ Winter hatten und ich auch schon tolle Schneefotos und Weihnachtsbaum im Garten schneebedeckt machen konnte, trösten mich ein wenig.

Mit den anhängenden Fotos möchte ich euch ein wenig Advents- und Weihnachtsstimmung in Eure Wohnzimmer schicken … mein montäglicher „Plausch“ wird auf Dienstag verschoben – ich muss mich erst mal sammeln.Wir waren am Samstag bei der „Night of the Proms“ – ein Event, dem ich seit 1996 beiwohne und daß ich nicht mehr missen möchte – musste ich ja jetzt 2 Jahre zwangsweise. Und es war soooo sooo sooo emotional… ich habe dicke Tränen geweint… aber mehr dazu am Dienstag.

„Kobolds“ Geschenkideen

Ich bekomme ja wirklich sehr gerne Post – Postkarten aus dem Urlaub, Weihnachtskarten und -Briefe, Geburtstagswünsche per Post…. auch mal ne Rechnung, wenn ich etwas gekauft habe, was ich gerne wollte….


Leider bekommt man immer mehr personalisierte Werbung, wenn man mal irgendetwas gekauft hat und das Kästchen mit „Möchten Sie Angebote und Aktionen per Post oder elektronisch bekommen“ nicht deaktiviert hat.

So auch von „Kobold“ – dem Staubsauger von Vorwerk. Den haben wir uns vor Jahren zugelegt und bekommen ab und an Werbung dafür. Neuer Staubsauger, neuer Akkustaubsauger etc….

Gestern in unserem Briefkasten – eine Art Weihnachtskarte mit einem Gutschein „20 EURO WUNSCHERFÜLLER“ – den ich für einen Thermomix (Anschaffungspreis ab 1.100,00 Euro) oder einem Staubsauger (ich glaube, die gibt es für unter 1.000,00 Euro) einlösen kann. Toll….

Ich zitiere hier mal etwas aus dieser „Weihnachtskarte“
“Schenken Sie sich und Ihren Liebsten eine unvergessliche Weihnachtszeit zuhause. Kreieren Sie himmliche Gaumenfreuden und bezaubern Sie Ihre Gäste mit köstlichen Leckerein und Geschenkideen von Herzen. Einfach selbst gemacht – mit Cookidoo und dem THERMOMIX TM6. Vor und nach den Feiertagen sorgt der neue KOBOLD VK7 AKKUSTAUBSAUGER für rundum behagliche Sauberkeit“ – so der Slogan

Alleine bei der Schreibweise „zuhause“ bekomme ich Augenflimmern – mag ja die neudeutsche Schreibweise sein, die wir ja mit der Rechtschreibereform auferlegt bekommen haben, weil ja alles „alte“ nicht gut ist und unbedingt reformiert werden muß – WIR haben „zu Hause“ geschrieben.. und nein, ich wehre mich nicht gegen alles Neue)

Und meinen Gästen soll ich ebenfalls einen Thermomix oder Akkustaubsauger schenken? Geht doch ein bißchen zu weit, oder???

So und nun sag ich euch Männern hier einmal laut und deutlich: Wagt es nicht – denkt nicht mal dran – euren lieben Mädels zu Hause zu Weihnachten einen Thermomix oder einen Akkustaubsauger schenken zu wollen – es sei denn, es wäre ein Wunsch (wobei ich diese Art von Wunsch alleine vom Preis her sagen wir mal -extrem – finde.
Haushaltsgeräte zu Weihnachten oder Geburtstage gehen GAR NICHT – NIEMALS – NEVER EVER!!!! Ausnahme siehe oben.

Ich kann euch versprechen, würde ich unter dem Weihnachtsbaum eines der genannten Geräte finden, wäre Weihnachten gelaufen – für mich, Männe und die ganze Family. Laune im Minusgradbereich, Stimmung alles andere als weihnachtlich. Macht es nicht – es gibt Ärger – das ist sicher! Und das muss nicht sein.

Ein wunderschönes 4. Adventswochenende wünsche ich euch allen – hier sind nun wirklich alle Geschenke besorgt und am Wochenende werden sie schön verpackt – ich habe mich dieses Jahr für selbstgenähte Säckchen entschieden – also die „Kleinigkeiten“. Sollte ich einen großen Sack in Form eines Staubsaugers oder Thermomix unter unserem Weihnachtsbaum finden, wird das erst gar nicht ausgepackt 🙂

Heute außer der Reihe: Kindheitserinnerungen

Oh, wie habe ich dieses Lied geliebt – und liebe es aus Erinnerungsgründen auch heute noch. Das lief bei uns in der Weihnachtszeit fast täglich. Ich kann mich noch erinnern, daß mein Papa das aufgenommen hat – mit einem für mich damals riesigen Tonband – zwei große Spulen und noch ein viel größeres Gerät drumherum….. Herrlich, diese Erinnerungen… Wer kennt das Lied noch aus seiner Kinderzeit?