
… wir hören/lesen uns im nächsten Jahr
Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt. Sieh sie dir an.

… wir hören/lesen uns im nächsten Jahr

…ich spreche von dem sich verabschiedenden Jahr 2022. Mir tut es jedes Jahr immer ein wenig weh, wenn wir uns kurz vor Mitternacht sooo auf das Neue Jahr freuen und es irgendwie gar nicht erwarten können. Aber dann denke ich mir, daß wir uns ein Jahr vorher genau so auf das sich verabschiedende Jahr gefreut haben.
Hier war jetzt eine Woche Sendepause – Weihnachten brachte eine wunderbare Zeit mit und für die Familie und als diese dann am Mittwoch wieder gen Heimat gefahren sind, mußte ich mir erst einmal Zeit für meine Geschenke nehmen – die habe ich total vernachlässigen müssen – war nicht schön, schließlich haben Geschenke ja auch Gefühle …:)
Ich weiß gar nicht, ob ich die nächste Zeit überhaupt zum Bloggen komme – zur Hausarbeit ist auch fraglich. Ich hab nämlich einen Plotter zu Weihnachten bekommen und obwohl ich mich noch seeehr wenig damit auskenne, macht es schon einen Riesenspaß. Man kann sich durch Tausende von Videos schauen, Bücher studieren oder einfach aufs Geradewohl selbst ausprobieren, es macht total Spaß und ich habe schon – Trommelwirbel – meine ersten Lesezeichen geplottet und auf die Reise geschickt. Und Neujahrskarten habe ich geplottet – auch schon verschickt, Uuuund für unsere Gäste an Silvester einen Wunscherfüller – habe ich gesehen und mußte das nachmachen – eine nette kleine Idee. Fotos kommen noch – weiiil ich mal wieder viel zu schnell meinen Beitrag freigegeben habe, obwohl der noch gar nicht fertig ist.
Dafür ist unser Eßzimmer für morgen schon fertig dekoriert – wir feiern morgen mit zwei befreundeten Paaren. Bei uns gibts traditionell Fleischfondue – da kann man schön lang „hinessen“. Vor Jahren haben wir es gerade so geschafft, den Fonduetopf noch vor Mitternacht vom Tisch zu bekommen.



Mein gebasteltes giveaway für meine Gäste – mit meinem neuen cricut Plotter gemacht


Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage- ich bin nun 100 % in Weihnachtsstimmung.
Gestern haben wir Schwiegermutter im Pflegeheim besucht – sie ist/war von ihrer Erkältung her noch recht wackelig und wollte sich deshalb nicht zu uns abholen lassen.
Wir kamen mit einem kleinen Tannenbäumchen und Kuchen im Gepäck – Geschenk hatten wir auch – und saßen bei Kaffee im schön geschmückten Aufenthaltsraum. Dort steht ein Flügel und bis ich mich recht besonnen habe, sass ich auch schon davor – Deckel hoch und Oh du Fröhliche gespielt. Gleich noch etwas anderes und dann Ave Maria hinterher und der Aufenthaltsraum, der erst fast leer war, füllte sich zusehends. Aus verschiedenen Zimmern kamen Bewohner und sangen sogar mit. Eine Dame, die ihre Mutter mit dem Rollstuhl schob, hatte Tränen in den Augen und bedankte sich bei mir.
Und glaubt es mir: DAS war mein scbönstes Weihnachtsgeschenk- den alten und kranken Menschen für einen Augenblick etwas Kindheit, Vergangenheit, Erinnerung an gute Tage zurück zu geben…
In diesem Sinne – Frohe Weihnachten



Nun ist es soweit – der Baum steht, es ist alles eingekauft, sämtliche Geschenke sind gekauft und eingepackt, der Kühlschrank ist übervoll, Getränke stehen parat, Essen ist geplant… und wir fix und fertig.

Nee, ganz so schlimm ist es nicht – ich fand es dieses Jahr sogar recht entspannt, da ich mit meinen Geschenken wirklich gut in der Zeit lag. Was echt „aufregend“ war, war der das Einkaufen der Lebensmittel gestern – meine Herren. Was ein Gedränge in den Gängen und an den Kassen. Und nun war ich schon wirklich früh unterwegs, will mir nicht vorstellen, wie das am Nachmittag gewesen ist. Am Samstag hol ich nur noch das vorbestellte Brot beim Bäcker. Sonst habe ich alles im Haus.


Ich lese jedes Jahr kurz vor Heilig Abend die Geschichte des nadelnden Weihnachtsbaumes in verschiedenen Dialekten und amüsiere mich königlich darüber. Kennt Ihr das Buch „Erna, der Baum nadelt. Hier einmal ein kurzer Einblick in die botanische Katastrophe am Heiligen Abend:
Hessisch: Erna, der Baum nadelt! Erna: Waas?! Ach des gibt’s doch net. De Baum nadelt? Schorsch: Wann isch der’s sach! Geh halt emal her und guck der’s aa.
Ostfriesisch: Georg zu Erna: Erna, de Boom nadelt! Erna: Wat?! Das giff’t doch net. De Boom nadelt? Georg: Wenn ik di dat segg! Komm doch mal her un kiek di dat an.
Hamburgisch: Schorschi: Erna, der Baum ist am Nadeln! Erna: Wie bidde? Das gibt das doch nich. Der Baum ist am Nadeln? Schorschi: Wenn ichas dir doch sage. Kommps eimpfach ma her und kuxas dir an.
Westfälisch: Cheorch: Erna, de Baum naodelt! Erna: Wat?! Och dat gif’t doch nich. De Baum naodelt? Cheorch: Wenn ick di dat segge! Kumm heier mol hen un keik di dat an!
Kölsch: Schorsch: Erna, dä Boum es am Nadele. Erna: Wat es? Dat jiddet doch jaanit. Dä Boum es am Nadele? Schorsch: Wenn i jet d’r sare. Kumm un lurens.
Sächsisch: Schorsch: Erna, dr Bohm nadelt! Erna: Waas?! Is ni mechlich. Dr Bohm nadelt? Schorsch: Wennsch’s dir sache! Komme ma her un gugge dir das an.
Saarländisch: Schorsch: Erna, de Baam nodelt! Erna: Was?! Das gebt’s doch net. De Baam nodelt? Schorsch: Wenn isch dir’s saan! Komm mol her unn guck dir’s aan.
Schwäbisch: Schorsch: Erna, dr Baum nadlt! Erna: Waas?! Ha komm, des gibt’s doch net! Dr Baum nadlt? Schorsch: Wenn i drs sag! Do gohscht her und gucksch!
Bayerisch: Schorsch: Erna, da Baum nadelt! Erna: Geh? Des gibt’s doch net. Da Baum nadelt? Schorsch: Wann i da’s sag! Geh halt amoi her und schaug da’s oo.
Salzburgisch: Schorsch: Du Erna, der Baum tut nadeln! Erna: A geh, des gibt’s net. Der Baum tut nadeln? Schorsch: Wann i dir’s sog! Geh her und schau’s oh.
Züridüütsch: Schorsch: Du Erna, de Baum nadlet! Erna: Was häsch? Chum, das gitz doch nöd. De Baum dä nadlet? Schorsch: Aber wänn ich’s säg. Chum halt emal ane und lueg sälber!
Nürnberger-Fränkisch: Schorsch: Erna, der Baam noadld. Erna: Woss?! Dess gibds doch goar nedd. Der Baam noadld? Schorsch: Wennerders doch sooch! Gäih hald amoal her und schau ders o.
Berlinerisch: Orje: Erna, der Boom naah’lt! Erna: Wat?! Der Boom naah’lt? Red keen Blech, dit jibs do’ nich. Orje: Ej samma. Denn jeh hin und kieks da selba an.
Ebenfalls ein Pflicht“termin“ ist der „Besuch“ bei Gerd Dudenhöffers „Familie Heinz Becker“ – einfach Klasse. Diese Naivität von Hilde ist nicht zu überbieten – Heinz in seiner trampeligen und chaotischen Art irgendwie genial und Stefan kann einem manchmal wirklich leid tun. Aber schaut selbst….
Und damit wünsche ich euch einen letzten schönen Vorweihnachtstag…morgen gibts noch nen kurzen Weihnachsgruß von mir
Über 1000 Tage mussten wir warten, aber am Samstag war es dann nach knapp 3 Jahren wieder soweit. Night of the Proms in München 2022. Ich gehe seit 1996 dort hin – Männe seit 1999. Es ist jedes Jahr ein ganz fantastisches Event so kurz vor Weihnachten – POP MEETS KLASSIK. Eine wunderbare Mischung aus internationalen Stars und ihren Hits und bekannten klassischen Stücken und Melodien – die Stars singen ihre Lieder und begleitet werden sie vom Antwerp Symphony Orchestra unter der Leitung von Alexandra Arrieche (Seit 2015) – vorher Robert Groslot. Der Chor Fine Fleur sorgt als Background-Untermalung für ein ganz besonderes Musikfeeling. Und wenn ihr mal bekannte Popsongs mit dieser „Begleitung“ (klassisches Orchester und Chor) hört, könnt ihr eigentlich nur Gänsehaut bekommen.
Einer war von Anfang an dabei – einer ist seit diesem Jahr nicht mehr dabei und hinterläßt eine schmerzliche Lücke für alle – Orchester, Chor, Moderatoren… für alle Mitarbeiter und Kollegen. John Miles ist am 5.12.2021 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Sein legendäres „Music“ war für mich immer das Highlight der Night of the Proms. Wenn dieser Song verklungen war, wußte ich: Jetzt kann Weihnachten kommen.
Ich habe mir dieses Jahr im Voraus schon viele Gedanken gemacht – wie wird das ohne ihn werden? Ist es dann immer noch DIE Night of the Proms? Werden sie ihm ein Andenken setzen? Werden sie ihn „ersetzen“?
Was am Samstag passiert ist, hat mich kalt erwischt und ich habe bittere und dicke Tränen geweint. Eine Ansage des Moderators, die mich schon erschaudern ließ, dann ein einsames, mit einem Scheinwerfer angestrahltes Mikrofon ganz alleine und seine Stimme mit Frank Sinatras „My Way“…. Was sind bei mir die Tränen geflossen. John Miles hat diesen Song irgendwann mal bei der Night of the Proms gesungen und mit viel Technik wurde alles außer seiner Stimme aus diesem Song „herausgeschnitten“ – das Ergebnis hier:
Und dann…. kommt sein Sohn John Miles JR. auf die Bühne und performt mit den Background-Sängern das unvergleichliche und einzigartige „Music“ seines Vaters…. Was ein Tribut – welch ein Mut, sich an diese Fußstapfen zu wagen. Und es war einfach nur genial – die Tränen haben gar nicht mehr aufgehört zu fließen und ein scheur Blick nach rechts und links bestätigten mir: Die ganze Halle ist ergriffen und die Menschen wischten sich verstohlen die Tränen aus den Augenwinkeln.
Und das könnt ihr hier hören – selbst beim Anschauen beider Videos hab ich schon wieder feuchte Augen. Video ist von mir – habe ich auf youtube hochgeladen.
Wen hatte die Night of the Proms dieses Jahr noch im Gepäck? Zwei DER Stars der 80 er – Carol Decker – Frontfrau von T‘Pau – performte: Valentine, Heart and Soul und China in your hand.
YolanDa Brown jazzte mit ihrem Saxophon über die Bühne und begeisterte nicht nur durch ihre musikalische Darbietung – sie schleuderte sich ihr Saxophon um die Ohren und tanzte über die Bühne
Matt Simons – sagte mir zunächst gar nix aber bei „We can do better“, Catch & Release“ schnackelte es – sein „Better tomorrow“ fand ich super
Amy MacDonald brachte ihren Mr. Rock ‘n Roll, This is the life und einen Song, den ich noch nicht kannte.
Nik Kershaw begeisterte mit: The Riddle, Wouldn‘t it be good und I won‘t let the sun go down on me.
Kool & the Gang kochte zum Schluß noch mal richtig die Halle hoch: Cherish, Get down on it, Celebration und Fresh
Fazit: Es war gigantisch, es war genial, es war emotional, es machte wieder riesigen Spaß und… jetzt kann Weihnachten kommen. Die Karten für Night of the Proms fürs nächste Jahr haben wir – wie sonst auch – schon gleich am Abend vor der Show – gekauft. Ohne zu wissen, wer kommt. Es ist immer sensationell – immer!!!

Wer radelt so schön durch Stadt und Land – es ist der Weihnachtsmann – wohl allen bekannt…..

Auch hier ist Winter eingekehrt – seit einer Woche haben wir Schnee, tolles Winterwetter mit eisigen Minusgraden und es ist einfach toll. Ich liebe den Schnee und den Winter. Und am liebsten mag ich es, wenn es an Weihnachten weiß ist – weiße Weihnachten eben. Aber auch dieses Jahr scheint das hier in München nicht zu funktionieren – pünktlich zur Weihnachtswoche hat sich wieder wärmeres Wetter mit bis zu 10 Grad und Regen angesagt. Im Moment noch nicht vorstellbar bei minus 7 Grad aber ab morgen soll es kontinuierlich wärmer werden. Schade, aber alleine die Tatsache, daß wir nun schon eine Woche „richtig“ Winter hatten und ich auch schon tolle Schneefotos und Weihnachtsbaum im Garten schneebedeckt machen konnte, trösten mich ein wenig.
Mit den anhängenden Fotos möchte ich euch ein wenig Advents- und Weihnachtsstimmung in Eure Wohnzimmer schicken … mein montäglicher „Plausch“ wird auf Dienstag verschoben – ich muss mich erst mal sammeln.Wir waren am Samstag bei der „Night of the Proms“ – ein Event, dem ich seit 1996 beiwohne und daß ich nicht mehr missen möchte – musste ich ja jetzt 2 Jahre zwangsweise. Und es war soooo sooo sooo emotional… ich habe dicke Tränen geweint… aber mehr dazu am Dienstag.









Ich bekomme ja wirklich sehr gerne Post – Postkarten aus dem Urlaub, Weihnachtskarten und -Briefe, Geburtstagswünsche per Post…. auch mal ne Rechnung, wenn ich etwas gekauft habe, was ich gerne wollte….
Leider bekommt man immer mehr personalisierte Werbung, wenn man mal irgendetwas gekauft hat und das Kästchen mit „Möchten Sie Angebote und Aktionen per Post oder elektronisch bekommen“ nicht deaktiviert hat.
So auch von „Kobold“ – dem Staubsauger von Vorwerk. Den haben wir uns vor Jahren zugelegt und bekommen ab und an Werbung dafür. Neuer Staubsauger, neuer Akkustaubsauger etc….
Gestern in unserem Briefkasten – eine Art Weihnachtskarte mit einem Gutschein „20 EURO WUNSCHERFÜLLER“ – den ich für einen Thermomix (Anschaffungspreis ab 1.100,00 Euro) oder einem Staubsauger (ich glaube, die gibt es für unter 1.000,00 Euro) einlösen kann. Toll….

Ich zitiere hier mal etwas aus dieser „Weihnachtskarte“
“Schenken Sie sich und Ihren Liebsten eine unvergessliche Weihnachtszeit zuhause. Kreieren Sie himmliche Gaumenfreuden und bezaubern Sie Ihre Gäste mit köstlichen Leckerein und Geschenkideen von Herzen. Einfach selbst gemacht – mit Cookidoo und dem THERMOMIX TM6. Vor und nach den Feiertagen sorgt der neue KOBOLD VK7 AKKUSTAUBSAUGER für rundum behagliche Sauberkeit“ – so der Slogan
Alleine bei der Schreibweise „zuhause“ bekomme ich Augenflimmern – mag ja die neudeutsche Schreibweise sein, die wir ja mit der Rechtschreibereform auferlegt bekommen haben, weil ja alles „alte“ nicht gut ist und unbedingt reformiert werden muß – WIR haben „zu Hause“ geschrieben.. und nein, ich wehre mich nicht gegen alles Neue)
Und meinen Gästen soll ich ebenfalls einen Thermomix oder Akkustaubsauger schenken? Geht doch ein bißchen zu weit, oder???
So und nun sag ich euch Männern hier einmal laut und deutlich: Wagt es nicht – denkt nicht mal dran – euren lieben Mädels zu Hause zu Weihnachten einen Thermomix oder einen Akkustaubsauger schenken zu wollen – es sei denn, es wäre ein Wunsch (wobei ich diese Art von Wunsch alleine vom Preis her sagen wir mal -extrem – finde.
Haushaltsgeräte zu Weihnachten oder Geburtstage gehen GAR NICHT – NIEMALS – NEVER EVER!!!! Ausnahme siehe oben.
Ich kann euch versprechen, würde ich unter dem Weihnachtsbaum eines der genannten Geräte finden, wäre Weihnachten gelaufen – für mich, Männe und die ganze Family. Laune im Minusgradbereich, Stimmung alles andere als weihnachtlich. Macht es nicht – es gibt Ärger – das ist sicher! Und das muss nicht sein.
Ein wunderschönes 4. Adventswochenende wünsche ich euch allen – hier sind nun wirklich alle Geschenke besorgt und am Wochenende werden sie schön verpackt – ich habe mich dieses Jahr für selbstgenähte Säckchen entschieden – also die „Kleinigkeiten“. Sollte ich einen großen Sack in Form eines Staubsaugers oder Thermomix unter unserem Weihnachtsbaum finden, wird das erst gar nicht ausgepackt 🙂

Oh, wie habe ich dieses Lied geliebt – und liebe es aus Erinnerungsgründen auch heute noch. Das lief bei uns in der Weihnachtszeit fast täglich. Ich kann mich noch erinnern, daß mein Papa das aufgenommen hat – mit einem für mich damals riesigen Tonband – zwei große Spulen und noch ein viel größeres Gerät drumherum….. Herrlich, diese Erinnerungen… Wer kennt das Lied noch aus seiner Kinderzeit?

Seit Wochen – eigentlich seit Monaten starrt unter anderem Maik Meuser von RTL aktuell mit dramatischem Blick aus dem Studio direkt in mein Wohnzimmer und mir in die Augen, um mir und vielen anderen Menschen mit unheilverkündender Stimme zu erzählen: „Alles wird teurer, Lebensmittel, Strom, Benzin und alles andere. RTL hat sich einmal umgehört und die Menschen befragt, wie sie damit umgehen. Wie sollen sie damit umgehen? Zähneknirschend zur Kenntnis nehmen und das Portemonnaie aufmachen – ansonsten versuchen zu sparen, wo es geht…. Und dann seh und höre ich Lieschen Müller und Franz Wallinger in die Kamera sagen: „Ja, alles ist teurer geworden… Es ist eine Schande“
Mensch – was eine Erkenntnis. Und diese jeden Tag – jeden Tag hat RTL die Erleuchtung und erzählt uns, daß und was alles teurer wird. Gut, daß wir RTL haben – wir würden ja sonst blind und taub und dumm in unserem Leben herumwirbeln und es nicht mitbekommen.
Ich denke, der gemeine Deutsche merkt das beim Einkaufen, wenn 250 Gramm Butter statt 2.79 Euro nun einfach 3,39 Euro kosten. An der Tankstelle hat es auch jeder mitbekommen – wobei es da ja wieder nach unten geht. Strom und Gaserhöhung haben wir alle schon mitgeteilt bekommen – was ich gar nicht verstehen kann, daß plötzlich Nudeln und ähnliches, welche schon seit Monaten in den Regalen liegen, auch in die Preiserhöhung „integriert“ werden. Das sind „alte“ Nudeln, die sind nicht jetzt erst hergestellt worden, die Herstellungskosten sind noch die von „vor dem Krieg in der Ukraine“. Damit wird ja so gut wie jede Preiserhöhung erklärt. Ich wußte gar nicht, daß unsere Nudeln aus der Ukraine oder aus Russland kommen (Ironie aus).
Ich habe volles Verständnis, wenn der Bäcker, Metzger, Friseur aufgrund gestiegener Preise von Strom und Gas nun etwas teurer werden muß – ich habe kein Verständnis, wenn alle auf diesen Zug aufspringen und ihre „ollen Kamellen“ und Ladenhüter nun teurer verscherbeln.
Und was sich diverse Firmen ausdenken, um ihre Preiserhöhung zu vertuschen. Da werden statt 175 Gramm nur noch 150 Gramm abgepackt, die Tafel Schokolade wiegt nur noch 90 Gramm…
Sind genau diese Firmen, die damals bei der Umstellung von D-Mark auf Euro die Preise 1:1 weitergegeben haben – da hat der Kopfsalat statt 1,29 D-Mark dann 1,29 Euro gekostet.
Und was bringt es, wenn ich mich aufrege? Nix – stimmt! Und warum gucke ich täglich RTL aktuell? Weiß ich im Moment jetzt eigentlich auch nicht so genau…. Zeit, darüber mal nachzudenken und es eventuell zu ändern….Manchmal bringt einem so etwas Niedergeschriebenes doch wirklich nochmal zum Überdenken seines Tuns und Handelns.
Ich brauche keine „stade“ Zeit vor Weihnachten – dazu bin ich viel zu umtriebig. Ich liebe den Trubel um die Adventswochenenden, dieses Treiben und auch teilweise die Hektik, die die Menschen (und mich) einfängt.
Der Alle Jahre wieder… nehme ich mir vor, in der Adventszeit ein paar Kleinigkeiten selbst zu basteln oder zu nähen und dann zu verschenken, sei es als kleines Geschenk im Freundeskreis oder einfach noch so „obendrauf“. Jedes Jahr scheitert es an der Umsetzung – d.h. ich schiebe dieses „to do“ so lange auf die Seite, bis ich es zeitlich nicht mehr schaffe.
DIESES JAHR habe ich es geschafft – ein paar Kleinigkeiten sind genäht und bereit zum Verschenken. Ich bin richtig stolz auf mich.
Hier meine kleinen Giveaways…




Alle Jahre wieder…denke ich mir: Kerstin, du gehst stark auf das 6. Jahrzehnt deines Lebens zu und freust dich wie ein kleines Kind auf Weihnachten – werde endlich mal erwachsen.
Und dann denke ich nach, stelle fest, daß ich erwachsen bin und mich trotzdem wie ein kleines Kind freuen kann – und dann freue ich mich noch mehr.
Alle Jahre wieder… wird akribisch in eine Liste eingetragen, wer was zu Weihnachten bekommen soll – jedes Jahr wird es in der letzten Minute umgeworfen und ich habe etwas anderes eingepackt.
Alle Jahre wieder…nehme ich mir aufs Neue vor, all die Weihnachtsgeschenke, die zu besorgen sind, bis zum 2. Advent zumindest im Hause zu haben. Jedes Jahr scheitere ich.
Alle Jahre wieder… stellen wir uns die Frage: Lassen wir das nun mal mit den Weihnachtsgeschenken? Wir haben doch alles, was wir brauchen und im schlimmsten Falle kaufen wir das, was wir jetzt gerade dringend benötigen. Jedes Jahr wieder sage ich: Nein, lasse mich gerne beschenken und überraschen und noch viel lieber schenke und überrasche ich meine Lieben.
Alle Jahre wieder…werde auch ich gefragt, was ich denn zu Weihnachten gerne hätte und es fällt mir oft nicht leicht, das zu beantworten, weil …siehe oben – wir haben ja fast alles, was wir brauchen. Jedes Jahr fallen mir 3 Tage vor Weihnachten die tollsten Weihnachtswünsche ein.
Alle Jahre wieder… komme ich eine Woche vor Weihnachten zu der Feststellung: ENDLICH hab ich alles zusammen und kann mich ums Einpacken kümmern. Jedes Jahr renne ich 2 Tage vor Weihnachten noch mal los, weil ich für denjenigen oder diejenige noch etwas „Kleines obenauf“ gefunden habe.
Alle Jahre wieder… verbringe ich Stunden mit dem Einpacken der Geschenke, auch wenn es Verschwendung und eigentlich sinnlos ist. Jedes Jahr denke ich mir – nee, so ohne Verpackung mag ich nicht übergeben. Und wir nutzen auch keine Folie oder irgendwelche nicht recyclebaren Materialien – wir nehmen recyceltes Papier – und jaaa- ich höre sie schon wieder, all diese Gutmenschen, die mir erzählen, daß das recycelte Papier noch sehr viel anwändiger und resourcenintensiver hergestellt wird. Ich will kein Plastik um meine Geschenke – ist im worst case schon mal mit dünner Plastikfolie versehen – warum auch immer ich eine Pappbox nochmals mit Folie verschweißen muss.
Alle Jahre wieder… weiß ich, daß ich nach den Feiertagen den „post christmas blues“ bekomme – ich bin traurig, daß die Feiertage vorbei sind. Jedes Jahr freue ich mich dann auf das nächste Highlight – Silvester.
Alle Jahr wieder … ist es für mich an Weihnachten das Schönste, wenn die Family zusammenkommt. 23.12. Schwiegermutter bei uns (sie mag am 24.12. nicht mit uns feiern), 24.12. wir zwei alleine und nur mit uns und am 25.12. dann Mama und Papa, Schwester mit Schwager und Nichte – entweder hier bei uns, wie dieses Jahr oder wir in der Heimat in Hessen.
Alle Jahre wieder…freue ich mich dann nach all den Feierlichkeiten und Silvester auf die „stade“ Zeit – nach der Hektik dann etwas Zeit für sich selbst. Nach dem 6. Januar kommt die Weihnachtsdeko wieder in ihre Kisten und diese in den Keller. Jedes Jahr kommt in der ersten Woche der erste Tulpenstrauß auf den Tisch – yes – Frühling, ich bin bereit…
Alle Jahre wieder … Ich liebe sie…oh du schöne Weihnachtszeit 🎄🎄🎄