Night of the Proms München 2022

Über 1000 Tage mussten wir warten, aber am Samstag war es dann nach knapp 3 Jahren wieder soweit. Night of the Proms in München 2022. Ich gehe seit 1996 dort hin – Männe seit 1999. Es ist jedes Jahr ein ganz fantastisches Event so kurz vor Weihnachten – POP MEETS KLASSIK. Eine wunderbare Mischung aus internationalen Stars und ihren Hits und bekannten klassischen Stücken und Melodien – die Stars singen ihre Lieder und begleitet werden sie vom Antwerp Symphony Orchestra unter der Leitung von Alexandra Arrieche (Seit 2015) – vorher Robert Groslot. Der Chor Fine Fleur sorgt als Background-Untermalung für ein ganz besonderes Musikfeeling. Und wenn ihr mal bekannte Popsongs mit dieser „Begleitung“ (klassisches Orchester und Chor) hört, könnt ihr eigentlich nur Gänsehaut bekommen.

Einer war von Anfang an dabei – einer ist seit diesem Jahr nicht mehr dabei und hinterläßt eine schmerzliche Lücke für alle – Orchester, Chor, Moderatoren… für alle Mitarbeiter und Kollegen. John Miles ist am 5.12.2021 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Sein legendäres „Music“ war für mich immer das Highlight der Night of the Proms. Wenn dieser Song verklungen war, wußte ich: Jetzt kann Weihnachten kommen.

Ich habe mir dieses Jahr im Voraus schon viele Gedanken gemacht – wie wird das ohne ihn werden? Ist es dann immer noch DIE Night of the Proms? Werden sie ihm ein Andenken setzen? Werden sie ihn „ersetzen“?

Was am Samstag passiert ist, hat mich kalt erwischt und ich habe bittere und dicke Tränen geweint. Eine Ansage des Moderators, die mich schon erschaudern ließ, dann ein einsames, mit einem Scheinwerfer angestrahltes Mikrofon ganz alleine und seine Stimme mit Frank Sinatras „My Way“…. Was sind bei mir die Tränen geflossen. John Miles hat diesen Song irgendwann mal bei der Night of the Proms gesungen und mit viel Technik wurde alles außer seiner Stimme aus diesem Song „herausgeschnitten“ – das Ergebnis hier:

Video von mir – hochgeladen auf youtube

Und dann…. kommt sein Sohn John Miles JR. auf die Bühne und performt mit den Background-Sängern das unvergleichliche und einzigartige „Music“ seines Vaters…. Was ein Tribut – welch ein Mut, sich an diese Fußstapfen zu wagen. Und es war einfach nur genial – die Tränen haben gar nicht mehr aufgehört zu fließen und ein scheur Blick nach rechts und links bestätigten mir: Die ganze Halle ist ergriffen und die Menschen wischten sich verstohlen die Tränen aus den Augenwinkeln.

Und das könnt ihr hier hören – selbst beim Anschauen beider Videos hab ich schon wieder feuchte Augen. Video ist von mir – habe ich auf youtube hochgeladen.

Video ebenfalls von mir – auf youtube hochgeladen

Wen hatte die Night of the Proms dieses Jahr noch im Gepäck? Zwei DER Stars der 80 er – Carol Decker – Frontfrau von T‘Pau – performte: Valentine, Heart and Soul und China in your hand.

YolanDa Brown jazzte mit ihrem Saxophon über die Bühne und begeisterte nicht nur durch ihre musikalische Darbietung – sie schleuderte sich ihr Saxophon um die Ohren und tanzte über die Bühne

Matt Simons – sagte mir zunächst gar nix aber bei „We can do better“, Catch & Release“ schnackelte es – sein „Better tomorrow“ fand ich super

Amy MacDonald brachte ihren Mr. Rock ‘n Roll, This is the life und einen Song, den ich noch nicht kannte.

Nik Kershaw begeisterte mit: The Riddle, Wouldn‘t it be good und I won‘t let the sun go down on me.

Kool & the Gang kochte zum Schluß noch mal richtig die Halle hoch: Cherish, Get down on it, Celebration und Fresh

Fazit: Es war gigantisch, es war genial, es war emotional, es machte wieder riesigen Spaß und… jetzt kann Weihnachten kommen. Die Karten für Night of the Proms fürs nächste Jahr haben wir – wie sonst auch – schon gleich am Abend vor der Show – gekauft. Ohne zu wissen, wer kommt. Es ist immer sensationell – immer!!!

Einen schönen 4. Advent Euch allen..

Wer radelt so schön durch Stadt und Land – es ist der Weihnachtsmann – wohl allen bekannt…..

Auch hier ist Winter eingekehrt – seit einer Woche haben wir Schnee, tolles Winterwetter mit eisigen Minusgraden und es ist einfach toll. Ich liebe den Schnee und den Winter. Und am liebsten mag ich es, wenn es an Weihnachten weiß ist – weiße Weihnachten eben. Aber auch dieses Jahr scheint das hier in München nicht zu funktionieren – pünktlich zur Weihnachtswoche hat sich wieder wärmeres Wetter mit bis zu 10 Grad und Regen angesagt. Im Moment noch nicht vorstellbar bei minus 7 Grad aber ab morgen soll es kontinuierlich wärmer werden. Schade, aber alleine die Tatsache, daß wir nun schon eine Woche „richtig“ Winter hatten und ich auch schon tolle Schneefotos und Weihnachtsbaum im Garten schneebedeckt machen konnte, trösten mich ein wenig.

Mit den anhängenden Fotos möchte ich euch ein wenig Advents- und Weihnachtsstimmung in Eure Wohnzimmer schicken … mein montäglicher „Plausch“ wird auf Dienstag verschoben – ich muss mich erst mal sammeln.Wir waren am Samstag bei der „Night of the Proms“ – ein Event, dem ich seit 1996 beiwohne und daß ich nicht mehr missen möchte – musste ich ja jetzt 2 Jahre zwangsweise. Und es war soooo sooo sooo emotional… ich habe dicke Tränen geweint… aber mehr dazu am Dienstag.

„Kobolds“ Geschenkideen

Ich bekomme ja wirklich sehr gerne Post – Postkarten aus dem Urlaub, Weihnachtskarten und -Briefe, Geburtstagswünsche per Post…. auch mal ne Rechnung, wenn ich etwas gekauft habe, was ich gerne wollte….


Leider bekommt man immer mehr personalisierte Werbung, wenn man mal irgendetwas gekauft hat und das Kästchen mit „Möchten Sie Angebote und Aktionen per Post oder elektronisch bekommen“ nicht deaktiviert hat.

So auch von „Kobold“ – dem Staubsauger von Vorwerk. Den haben wir uns vor Jahren zugelegt und bekommen ab und an Werbung dafür. Neuer Staubsauger, neuer Akkustaubsauger etc….

Gestern in unserem Briefkasten – eine Art Weihnachtskarte mit einem Gutschein „20 EURO WUNSCHERFÜLLER“ – den ich für einen Thermomix (Anschaffungspreis ab 1.100,00 Euro) oder einem Staubsauger (ich glaube, die gibt es für unter 1.000,00 Euro) einlösen kann. Toll….

Ich zitiere hier mal etwas aus dieser „Weihnachtskarte“
“Schenken Sie sich und Ihren Liebsten eine unvergessliche Weihnachtszeit zuhause. Kreieren Sie himmliche Gaumenfreuden und bezaubern Sie Ihre Gäste mit köstlichen Leckerein und Geschenkideen von Herzen. Einfach selbst gemacht – mit Cookidoo und dem THERMOMIX TM6. Vor und nach den Feiertagen sorgt der neue KOBOLD VK7 AKKUSTAUBSAUGER für rundum behagliche Sauberkeit“ – so der Slogan

Alleine bei der Schreibweise „zuhause“ bekomme ich Augenflimmern – mag ja die neudeutsche Schreibweise sein, die wir ja mit der Rechtschreibereform auferlegt bekommen haben, weil ja alles „alte“ nicht gut ist und unbedingt reformiert werden muß – WIR haben „zu Hause“ geschrieben.. und nein, ich wehre mich nicht gegen alles Neue)

Und meinen Gästen soll ich ebenfalls einen Thermomix oder Akkustaubsauger schenken? Geht doch ein bißchen zu weit, oder???

So und nun sag ich euch Männern hier einmal laut und deutlich: Wagt es nicht – denkt nicht mal dran – euren lieben Mädels zu Hause zu Weihnachten einen Thermomix oder einen Akkustaubsauger schenken zu wollen – es sei denn, es wäre ein Wunsch (wobei ich diese Art von Wunsch alleine vom Preis her sagen wir mal -extrem – finde.
Haushaltsgeräte zu Weihnachten oder Geburtstage gehen GAR NICHT – NIEMALS – NEVER EVER!!!! Ausnahme siehe oben.

Ich kann euch versprechen, würde ich unter dem Weihnachtsbaum eines der genannten Geräte finden, wäre Weihnachten gelaufen – für mich, Männe und die ganze Family. Laune im Minusgradbereich, Stimmung alles andere als weihnachtlich. Macht es nicht – es gibt Ärger – das ist sicher! Und das muss nicht sein.

Ein wunderschönes 4. Adventswochenende wünsche ich euch allen – hier sind nun wirklich alle Geschenke besorgt und am Wochenende werden sie schön verpackt – ich habe mich dieses Jahr für selbstgenähte Säckchen entschieden – also die „Kleinigkeiten“. Sollte ich einen großen Sack in Form eines Staubsaugers oder Thermomix unter unserem Weihnachtsbaum finden, wird das erst gar nicht ausgepackt 🙂

Heute außer der Reihe: Kindheitserinnerungen

Oh, wie habe ich dieses Lied geliebt – und liebe es aus Erinnerungsgründen auch heute noch. Das lief bei uns in der Weihnachtszeit fast täglich. Ich kann mich noch erinnern, daß mein Papa das aufgenommen hat – mit einem für mich damals riesigen Tonband – zwei große Spulen und noch ein viel größeres Gerät drumherum….. Herrlich, diese Erinnerungen… Wer kennt das Lied noch aus seiner Kinderzeit?

RTL aktuell

Seit Wochen – eigentlich seit Monaten starrt unter anderem Maik Meuser von RTL aktuell mit dramatischem Blick aus dem Studio direkt in mein Wohnzimmer und mir in die Augen, um mir und vielen anderen Menschen mit unheilverkündender Stimme zu erzählen: „Alles wird teurer, Lebensmittel, Strom, Benzin und alles andere. RTL hat sich einmal umgehört und die Menschen befragt, wie sie damit umgehen. Wie sollen sie damit umgehen? Zähneknirschend zur Kenntnis nehmen und das Portemonnaie aufmachen – ansonsten versuchen zu sparen, wo es geht…. Und dann seh und höre ich Lieschen Müller und Franz Wallinger in die Kamera sagen: „Ja, alles ist teurer geworden… Es ist eine Schande“

Mensch – was eine Erkenntnis. Und diese jeden Tag – jeden Tag hat RTL die Erleuchtung und erzählt uns, daß und was alles teurer wird. Gut, daß wir RTL haben – wir würden ja sonst blind und taub und dumm in unserem Leben herumwirbeln und es nicht mitbekommen.

Ich denke, der gemeine Deutsche merkt das beim Einkaufen, wenn 250 Gramm Butter statt 2.79 Euro nun einfach 3,39 Euro kosten. An der Tankstelle hat es auch jeder mitbekommen – wobei es da ja wieder nach unten geht. Strom und Gaserhöhung haben wir alle schon mitgeteilt bekommen – was ich gar nicht verstehen kann, daß plötzlich Nudeln und ähnliches, welche schon seit Monaten in den Regalen liegen, auch in die Preiserhöhung „integriert“ werden. Das sind „alte“ Nudeln, die sind nicht jetzt erst hergestellt worden, die Herstellungskosten sind noch die von „vor dem Krieg in der Ukraine“. Damit wird ja so gut wie jede Preiserhöhung erklärt. Ich wußte gar nicht, daß unsere Nudeln aus der Ukraine oder aus Russland kommen (Ironie aus).

Ich habe volles Verständnis, wenn der Bäcker, Metzger, Friseur aufgrund gestiegener Preise von Strom und Gas nun etwas teurer werden muß – ich habe kein Verständnis, wenn alle auf diesen Zug aufspringen und ihre „ollen Kamellen“ und Ladenhüter nun teurer verscherbeln.

Und was sich diverse Firmen ausdenken, um ihre Preiserhöhung zu vertuschen. Da werden statt 175 Gramm nur noch 150 Gramm abgepackt, die Tafel Schokolade wiegt nur noch 90 Gramm…
Sind genau diese Firmen, die damals bei der Umstellung von D-Mark auf Euro die Preise 1:1 weitergegeben haben – da hat der Kopfsalat statt 1,29 D-Mark dann 1,29 Euro gekostet.

Und was bringt es, wenn ich mich aufrege? Nix – stimmt! Und warum gucke ich täglich RTL aktuell? Weiß ich im Moment jetzt eigentlich auch nicht so genau…. Zeit, darüber mal nachzudenken und es eventuell zu ändern….Manchmal bringt einem so etwas Niedergeschriebenes doch wirklich nochmal zum Überdenken seines Tuns und Handelns.

Alle Jahre wieder: Oh du wunderschön hektische Advents- und Weihnachtszeit…

Ich brauche keine „stade“ Zeit vor Weihnachten – dazu bin ich viel zu umtriebig. Ich liebe den Trubel um die Adventswochenenden, dieses Treiben und auch teilweise die Hektik, die die Menschen (und mich) einfängt.

Der Alle Jahre wieder… nehme ich mir vor, in der Adventszeit ein paar Kleinigkeiten selbst zu basteln oder zu nähen und dann zu verschenken, sei es als kleines Geschenk im Freundeskreis oder einfach noch so „obendrauf“. Jedes Jahr scheitert es an der Umsetzung – d.h. ich schiebe dieses „to do“ so lange auf die Seite, bis ich es zeitlich nicht mehr schaffe.
DIESES JAHR habe ich es geschafft – ein paar Kleinigkeiten sind genäht und bereit zum Verschenken. Ich bin richtig stolz auf mich.

Hier meine kleinen Giveaways…

Alle Jahre wieder…denke ich mir: Kerstin, du gehst stark auf das 6. Jahrzehnt deines Lebens zu und freust dich wie ein kleines Kind auf Weihnachten – werde endlich mal erwachsen.
Und dann denke ich nach, stelle fest, daß ich erwachsen bin und mich trotzdem wie ein kleines Kind freuen kann – und dann freue ich mich noch mehr.

Alle Jahre wieder… wird akribisch in eine Liste eingetragen, wer was zu Weihnachten bekommen soll – jedes Jahr wird es in der letzten Minute umgeworfen und ich habe etwas anderes eingepackt.

Alle Jahre wieder…nehme ich mir aufs Neue vor, all die Weihnachtsgeschenke, die zu besorgen sind, bis zum 2. Advent zumindest im Hause zu haben. Jedes Jahr scheitere ich.

Alle Jahre wieder… stellen wir uns die Frage: Lassen wir das nun mal mit den Weihnachtsgeschenken? Wir haben doch alles, was wir brauchen und im schlimmsten Falle kaufen wir das, was wir jetzt gerade dringend benötigen. Jedes Jahr wieder sage ich: Nein, lasse mich gerne beschenken und überraschen und noch viel lieber schenke und überrasche ich meine Lieben.

Alle Jahre wieder…werde auch ich gefragt, was ich denn zu Weihnachten gerne hätte und es fällt mir oft nicht leicht, das zu beantworten, weil …siehe oben – wir haben ja fast alles, was wir brauchen. Jedes Jahr fallen mir 3 Tage vor Weihnachten die tollsten Weihnachtswünsche ein.

Alle Jahre wieder… komme ich eine Woche vor Weihnachten zu der Feststellung: ENDLICH hab ich alles zusammen und kann mich ums Einpacken kümmern. Jedes Jahr renne ich 2 Tage vor Weihnachten noch mal los, weil ich für denjenigen oder diejenige noch etwas „Kleines obenauf“ gefunden habe.

Alle Jahre wieder… verbringe ich Stunden mit dem Einpacken der Geschenke, auch wenn es Verschwendung und eigentlich sinnlos ist. Jedes Jahr denke ich mir – nee, so ohne Verpackung mag ich nicht übergeben. Und wir nutzen auch keine Folie oder irgendwelche nicht recyclebaren Materialien – wir nehmen recyceltes Papier – und jaaa- ich höre sie schon wieder, all diese Gutmenschen, die mir erzählen, daß das recycelte Papier noch sehr viel anwändiger und resourcenintensiver hergestellt wird. Ich will kein Plastik um meine Geschenke – ist im worst case schon mal mit dünner Plastikfolie versehen – warum auch immer ich eine Pappbox nochmals mit Folie verschweißen muss.

Alle Jahre wieder… weiß ich, daß ich nach den Feiertagen den „post christmas blues“ bekomme – ich bin traurig, daß die Feiertage vorbei sind. Jedes Jahr freue ich mich dann auf das nächste Highlight – Silvester.

Alle Jahr wieder … ist es für mich an Weihnachten das Schönste, wenn die Family zusammenkommt. 23.12. Schwiegermutter bei uns (sie mag am 24.12. nicht mit uns feiern), 24.12. wir zwei alleine und nur mit uns und am 25.12. dann Mama und Papa, Schwester mit Schwager und Nichte – entweder hier bei uns, wie dieses Jahr oder wir in der Heimat in Hessen.

Alle Jahre wieder…freue ich mich dann nach all den Feierlichkeiten und Silvester auf die „stade“ Zeit – nach der Hektik dann etwas Zeit für sich selbst. Nach dem 6. Januar kommt die Weihnachtsdeko wieder in ihre Kisten und diese in den Keller. Jedes Jahr kommt in der ersten Woche der erste Tulpenstrauß auf den Tisch – yes – Frühling, ich bin bereit…

Alle Jahre wieder … Ich liebe sie…oh du schöne Weihnachtszeit 🎄🎄🎄

„Ich kleb‘ mich dann mal fest“

So denken manche Menschen und glauben, damit ihr Umfeld oder die Politik zum Umdenken bewegen zu können…

Ein ernstes Thema – von Helga und Marianne lustig interpretiert. Ich liebe die beiden (und eigentlich ist es einer)

Ich war vor Wochen echt schockiert, als ich in den Medien erfahren habe, daß aufgrund einer solchen „Klimaaktivisten-Aktion“ eine Frau gestorben sein soll. Folgendes Szenario:

In Berlin ist eine Radfahrerin nach einem schweren Unfall mit einem Betonmischer verstorben. Einen Tag nach dem Unfall wurde sie von der Klinik für hirntot erklärt und ich glaube, zwei Tage später ist sie dann verstorben.
Den Klimaaktivisten „Letzte Generation“ wird nun vorgeworfen,daß das Fahrzeug, was den Betonmischer hätte anheben sollen, um die Radfahrerin zu retten, im Stau stand – verursacht durch Menschen, die sich auf die Straße setzen und sich dort festkleben und so für Verkehrschaos sorgen.
Mittlerweile ist klargestellt worden, daß die Notärztin vor Ort sich gegen das Anheben des Betonmischers entschieden hätte und somit wäre dieses Auto, welches im Stau stand, „nicht nötig gewesen“.

Aber bitte – wo kommen wir denn dahin, wenn sich diese Menschen nun so verhalten? Das nächste Mal wäre es eben nötig gewesen, daß der Rettungswagen vor Ort ist – und zwar schnell. Ich bin dann immer ganz bösartig und denke mir, was ist, wenn so etwas mal einem der sogenannten Klimaativisten passiert bzw. einem ganz nahen Angehörigen – nicht, daß ich diesem Angehörigen das wünsche. Aber dass der Aktivist einmal erfährt, welche lebensbedrohlichen Situationen er mit seinen Aktionen auslöst. Wenn dessen Papa einen Herzinfarkt erleidet und der Rettungswagen wegen den „angeklebten Kollegen“ eben nicht rechtzeitig ankommt. Und schon schäme ich mich wieder meiner Gedanken.

Gerade habe ich gelesen, daß sich nun die Klimaaktivisten auch an den „großen“ Autos zu schaffen machen. Man findet einen Zettel am Auto mit folgender Aussage: Achtung – Ihr Spritfresser ist tödlich. Wir haben bei einem oder mehreren Ihrer Reifen die Luft abgelassen. Sie werden wütend sein, aber nehmen Sie es nicht persönlich. Es liegt nicht an Ihnen, sondern an Ihrem Auto.“ Wie blöde alleine ist denn schon diese Aussage? Natürlich läge es an mir – ich hab mich ja für dieses Auto entschieden – hätte es ja nicht kaufen müssen. Dreist und Dumm – die absolut furchtbarste Kombination!!!

Und das Schlimme ist, wenn diese Menschen dann in Gewahrsam kommen und nach Tagen wieder frei, ist das erste, was sie verkünden, daß sie weitermachen und sich nicht aufhalten lassen.

Wir tun doch nun schon wirklich vieles. Die Autos werden/sind umgerüstet – verbrauchen sehr viel weniger Sprit als noch vor 20 Jahren, die Glühbirnen haben wir größtenteils eingestellt, die Maschinen brauchen heute alle weniger Strom als noch vor 10 Jahren – all diese Rechnereien, was wir u.a. an CO2 einsparen können, hört sich auf dem Blatt Papier immer wunderbar an und wenn wir dann mal richtig nachdenken, stellen wir fest, dass es sich um Minimalst“Beiträge“ handelt, die wir leisten. Klar, Kleinvieh macht auch Mist aber wie gehe ich denn gegen all diese Waldbrände in Australien und Amerika an, Feuer, die teilweise mit Absicht gelegt werden. Da können wir einsparen, was und wie wir wollen – das bringt uns nicht weiter. Das ist bitter, aber im schlimmsten Falle mit solch oben genannten Aktionen Menschenleben zu „opfern“, bringt gar nichts – außer Schmerz und Wut.

Formel 1 – was da in 2 Stunden überflüssiges CO2 rausgeballert wird, hinterfragt keiner. Klar- hier geht es wieder einmal – um Geld – viel Geld…. was im Sport ja leider immer mehr zum Hauptgrund wird. Nicht der Sport an sich – die Gelder, die dahinter fließen… Was passiert eigentlich mit den während des Rennens abgefahrenen Reifen??? Werden die verbrannt? Im hintersten und ärmsten Indien vielleicht? Weit weg von uns? Und wo sich sowieso keiner wehren kann?

Ich habe für mich nun wirklich ein Hobby entdeckt – Strom sparen, wo ich kann und wo es mir nicht wirklich weh tut – kann man vielleicht auch noch weiter betreiben, daß es mal weh tut. Aber der Anfang ist gemacht. Mein Wäschetrockner läuft nur noch in Ausnahmesituationen, der Lichtschalter wird öfters auf „aus“ gestellt, im Wohnzimmer muß man nicht mit kurzärmligem Tshirt sitzen, mal etwas weniger die Waschmaschine rumpeln lassen…. Autofahrten werden etwas überdacht, eimal in der Woche alles erledigen und besorgen. Es macht mir mittlerweile Spaß, wenn ich merke, ich kann etwas einsparen. Aber es muß beim Spaß bleiben und vernünftig sein kasteien möchte ich mich (noch) nicht. Aber – der Anfang ist gemacht und ich trage einen kleinen Beitrag dazu bei- das macht mich glücklich.

Causa Schuhbeck

Wenn Sterne abstürzen
(die hab ich extra für dieses Posting gebastelt und so aufgenommen 🙂

Sagt mal, was stimmt eigentlich mit unserer Gesellschaft nicht mehr so richtig? Haben wir wirklich Anstand und Ehrlichkeit total verloren? Gehen hier einige wirklich davon aus, schlauer als andere zu sein und nicht aufzufliegen?

Ich schreibe von Alfons Schuhbeck – dem berühmten Koch, Fernsehkoch, Theaterkoch, Restaurantbesitzer und „theatro-Betreiber“. Er muß jetzt wohl ins Gefängnis – wegen Steuerhinterziehung in Höhe von ca 2,4 Mio. Euro.

Hatte er doch zunächst angegeben, nur in einem seiner Restaurant – dem Orlandohaus „kräftig in die Kasse gegriffen zu haben“. Zwei Tage später kam raus: Auch aus der Kasse seiner „Südtiroler Stuben“ konnte er die Finger nicht lassen.
Anfangs tönte sein Rechtsbeistand noch laut, daß es „andere“ gewesen wären, die sich aus seinen Kassen bedient hätten – Herr Schuhbeck sei Opfer und kein Täter gewesen. Dies revidierte Herr Schuhbeck nun selbst und gab zu, daß es keinen Dritten gegeben hätte.

Zwischen 2009 und 2016 hatte sich Alfons Schuhbeck kräftig aus seinen Kassen bedient – sein ehemaliger – nun mitangeklagter – Computer-Experte hatte ein Tool entwickelt, bei dem Rechnungen aus dem Kassensystem gelöscht werden konnten – diese Beträge hat man der Kasse dann einfach entnommen. Im Jahr 2014 wurden so über 500 Rechnungen gelöscht und das Geld „auf die Seite geschafft“.

Ja – kriegt ihr denn den Hals gar nicht mehr voll? Ihr schwimmt im Geld – ihr wisst nicht, wohin damit. Ihr seid völlig abgehoben!!! Eine ehemalige Klassenkameradin erzählte mir, daß sie vor Jahren mal bei Schuhbeck im Orlandohaus essen waren – 4 Erwachsene, gutes und ausgiebiges Essen mit Wein und Nachspeise. Bestellt hatten sich alle etwas verschiedenes. Und dann hat Ehefrau 1 von Ehemann 1 probiert und genascht – das gleiche passierte mit Ehefrau 2 und Ehemann 2. Kommt doch Herr Schuhbeck um die Ecke und raunzt die vier an: So etwas gibt es in meinem Lokal nicht! Hier isst jeder, was er bestellt hat.
Da wäre er bei Männe aber genau an der richtigen Stelle gewesen – ich sags ganz ehrlich, ich bin froh, daß uns das nicht passiert ist – daaaa hätte es den totalen Aufstand gegeben. Ich laß mir doch von keinem erzählen, daß ich nicht mal bei meinem Partner probieren darf. Und wenns einfach nur darum geht, daß man sagt: Boah, das ist soooo lecker, das musst du mal probieren.

Es geht doch nicht darum, daß einer gar nichts bestellt und sich beim anderen satt isst. Es waren vier Gerichte mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Das ist echt abgehoben.

Bei uns in München gibt es das „theatro“ – ein Varietetheather mit Erlebnisgastronomie – bekocht wird man hier von Herrn Schuhbeck bzw. seinem Team. Macht seit Jahren Werbung dafür – „Schuhbecks theatro“ – seit Wochen ist der Name „Schuhbeck“ von den Plakaten verschwunden.
Verschiedene Fernsehsender haben sich von Herrn Schuhbeck getrennt – schon aufgenommene Kochsendungen werden nicht mehr ausgestrahlt.
Alfons Schuhbeck gibt kleinlaut zu: „Mir ist bewußt, daß mir Gefängnis droht. Diese Vorstellung macht mir Angst“. Hätteste diese Angst einfach mal ein paar Jahre vorher gehabt! Ja glaubt er denn, er sei schlauer als Uli Hoeneß, der ebenfalls Steuern hinterzogen hat? Ist noch gar nicht so lange her. Auch einer, der dachte, er sei schlauer als alle anderen….

Warum glauben diese Menschen, sie bräuchten ihre Steuern nicht zahlen? Aus welchem Grund? Müssen wir doch alle!!!!Und ganz ehrlich – die „Unehrlichkeit“ fängt doch auch schon im Kleinen an – hier mal die Putzfrau nicht angemeldet, dort mal den Betrag nicht in die Kasse boniert – sind ja nur 5, 60 Euro… Ja, dafür muss man in Deutschland bis zu gut einem Euro MehrWertSTeuer abführen. Eine Steuer, die auf Waren oder Dienstleistung erhoben wird. Kriegt das Finanzamt – normalerweise. Ist einfach so! Gebe ich diese 5,60 Euro nicht in die Kasse ein, landet der Betrag in meinem Portemonnaie und der Staat bekommt die daraus resultierende MWST eben nicht. Beschiss – schlicht und einfach Beschiss oder Betrug!

Gut – ich lasse es jetzt sein – ihr seht, mich ärgert so etwas ungemein und ich freue mich, wenn man solchen Leuten auf die Schliche kommt. A bisserl Gerechtigkeit gibts doch noch ab und an.

Meine „Weisheiten“ über mein heutiges Thema habe ich hier im Internet recherchiert und zusammengetragen – also kein „Insiderwissen“ oder ähnliches – kann man auf verschiedenen Seiten nachlesen.

It’s beginning to look a lot like christmas

So, ich habe es wieder getan – wie jedes Jahr um diese Zeit. Ich liebe es – die Vorweihnachtszeit, die Adventszeit und die schöne Weinachtsdekoration.

Aber irgendwie graut mir auch vor diesem Tag – in den Keller, diese Kisten alle hochschleppen und dann gehts los… hier etwas – da etwas – nee, sieht nix aus, wieder woanders hin. Wo ist denn das Dingens von letztem Jahr? Die Girlande hält nicht – muß ich doch fixieren. Und dann diese vielen Lichterketten – das will ich, das brauche ich und das lasse ich mir auch nicht nehmen. Wir haben schon umgestellt von normalen Batterien auf Akkus – klar, die müssen auch aufgeladen werden, aber ich denke, es ist nicht ganz „so schlimm“ wie die Einmal-Batterien. Und wenn ich dann nach 4 Stunden vor meinen Kisten niedersinke und in dem Moment die Sonne ins Wohnzimmer scheint, gefällt es mir jedes Jahr erst mal gar nicht….. Und dann – am Abend, wenns langsam dunkel wird und all die Lichterchen und Kerzen an sind, hab ich glänzende Augen….. soooo schön.

So, dann bin ich mit dem Wohnzimmer fertig – das große Eßzimmer braucht auch noch einen weihnachtlichen Hauch – das kleine auch. Und im Flur – die Girlande an der Treppe – bis das jedes Jahr hängt…. Auf die Treppenstufen noch ein paar Windlichter und große rote Schleifen ans Treppengeländer.

Und dann bin ich da fertig, dann gehts ans Adventskranz-Binden oder Adventsgesteck. Auch recht zeitaufwändig. Eines fürs Wohnzimmer vorne – ein kleines für den Tisch hinten – Eßzimmer auch und ein kleines im Flur.

Bin ich dann da fertig, gehts vor die Haustüre – Weihnachtsbaum im Garten mit Kerzen bestücken und auf den Terrassentisch auch noch etwas weihnachtliches – ebenso vor die Haustüre – nicht zu viel – kleine Akzente setzen.

Ich bin ehrlich, ich brauche einen kompletten Tag für alles und bin danach echt am Ende. Aber es ist jedes Jahr wieder schön, das Ergebnis zu sehen. Und wenns nur für 5 Wochen ist – DENN HIER BEI UNS IN BAYERN STEHT DER WEIHNACHTSBAUM BIS ZUM 6. JANUAR (Heilige Drei Könige). Früher. als ich noch in Hessen gelebt habe, hat der Weihnachtsbaum oft Silvester schon nicht erlebt.

Letztendlich dann am 22. oder 23. den Christbaum ins Wohnzimmer hieven und schmücken – jedes Jahr mit „Kugelschwund“. So – und dann kann Weihnachten kommen – ich freue mich. Dieses Jahr hab ich wieder meine Family hier – Mama und Papa, Schwester mit Schwager und Nichte und wir – das wird schön. Ich liebe das! Am 23. Weihnachten mit der Schwiegermutter, am 24. sind wir „unter uns“ und vom 25. bis 28. ist dann meine Family hier. Alleine das wäre schon Geschenk genug für mich. Oft sind es nicht die materiellen Dinge – es sind die Menschen um dich, die dein Glücklich sein perfekt machen.

Gerade kommen wir vom Adventsgrillen bei Freunden zurück- satt vom Würstel in der Semmel und weißem Glühwein – und nach Rauch „stinkend“ – aber schön war’s. Danke, liebe Regina und lieber Stephan…