Lächerliche Neuigkeit und Zweifel am System

Gestern steige ich ich in mein Auto und will zu meinem Orthopäden fahren zwecks Spritzen und im Radio laufen gerade die Nachrichten. Bis ich die Garage wieder zu gemacht hab, waren die wichtigen Dinge schon durch. Wobei ich denke, daß in den Nachrichten doch alles wichtig sein sollte.

Dann ging es darum, daß wieder „aufgerufen“ wurde, Schöffe bei Gericht zu sein. Man kann einfach „auserwählt“ werden oder sich eben auch bewerben

Zum Begriff: Ein Schöffe ist ein ehrenamtlicher Richter und wird für 5 Jahre gewählt. Diese Person wirkt sowohl am Urteil mit als auch an allen anderen Entscheidungen über das Verfahren im Laufe einer Hauptverhandlung.Gemeinsam mit den Berufsrichterinnen/Berufsrichtern entscheiden Schöffinnen und Schöffen insbesondere über die Schuld (also ob die angeklagte Tat nachgewiesen werden kann) und ggf. über die Strafe der Angeklagten/des Angeklagten.

Man kann also davon ausgehen, daß so ein Schöffe ein „blütenreines Gewissen“ und auch einen solchen Lebenslauf haben sollte. Nun höre ich gestern folgendes:

Man muß als Schöffe deutscher Staatsbürger, mindestens 25 Jahre alt und nicht älter als 69 Jahre alt sein – soweit so gut. Und jetzt kommt es, was ich schon wieder mal nicht verstehe:

Ich zitiere die Seite: http://www.freistaat.bayern:

Nicht zu dem Amt eines Schöffen berufen werden sollen Personen, die u.a. aus gesundheitlichen Gründen oder mangels ausreichender Beherrschung der deutschen Sprache für das Amt nicht geeignet sind. Ausgeschlossen sind außerdem unter anderem Personen, denen ein Gericht die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter aberkannt hat oder die wegen einer vorsätzlichen Tat rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sind.

Bedeutet aber im Umkehrschluss, dass ich auch Schöffe sein kann, wenn ich eine Freiheitsstrafe bis zu 6 Monaten abgesessen habe 🙄

Haben wir denn nicht genug Menschen in Deutschland, die keine Freiheitsstrafe abgebüßt haben? Versteht mich nicht falsch – aber es gibt für mich einfach Berufe, da brauche ich eine saubere Vergangenheit – gerade in der Justiz. Klar sind die Menschen, die bis zu 6 Monaten zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden, keine Schwerverbrecher – ihnen wurden “kleinere” Delikte zur Last gelegt und sie wurden deswegen verurteilt. Trotzdem sind sie vorbestraft!

Ich wundere mich langsam über nichts mehr…..

Gestern abend zu den Nachrichten dann folgende Meldung: Unsere Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht hat ihren Rücktritt bekannt gegeben (Na, das wurde aber auch wirklich Zeit):

Und zur Ihrer Begründung: Schuld seien die Medien, die ihr vermeindlich so böse mitgespielt haben. Die “monatelange mediale Focussierung auf meine PERSON” mache eine Diskussion über die Lage der Soldaten, Bundeswehr und Sicherheitspolitik unmöglich.

Sind wir mal ehrlich, die hat doch den Schuß nicht gehört – tut seit Anbeginn ihrer Dienstzeit nichts, außer 5.000 Helme für Soldaten zu bestellen, sitzt völlig planlos in einem Panzer mit ihrer Föhnfrisur, zeigt an nix und niemanden Interesse und dann sind es die Medien. Und wer Truppenbesuche in high heels macht, kann nicht erwarten, von der Truppe auch nur ansatzweise als Truppen- Oberbefehlshaberin ernstgenommen zu werden!!!

Ich habe eine klare Meinung zu dem Amt als Bundesminister(in) der Verteidigung: Da muß ein Mann hin – es ist einfach so, daß es verschiedene Themen gibt, in dem Männer “besser” aufgehoben sind (ja, das gibt es auch). Genau so, wie ich denke, ein Familienminister(in) muß eine Frau sein. Aber nein, jetzt schreit die SPD schon wieder, der Posten des Bundesverteidigungsministers muß von einer Frau nachbesetzt werden. Wer will denn diesen Job überhaupt noch machen? Und wieder schüttele ich nur fassungslos den Kopf. Und unser Bundeskanzler kommt auch nicht aus dem Quark und weiss nicht, wer diesen Job jetzt machen soll. ZEITENWENDE!

In diesem Sinne – einen schönen Dienstag

Erfolgserlebnisse

Ich hatte euch ja nach Weihnachten und Neujahr erzählt, daß ich so „satt und voll“ von allem Ess- und Trinkbarem bin. Und daß ich etwas dagegen machen möchte – auch auf Alkohol verzichten. Hier mal mein Update:

Nachdem wir am ersten Wochenende im Januar freitags bei Freunden eingeladen waren, hatte ich mich von meinem Vorsatz – dry January – kurz verabschiedet und es gab einen leckeren, französischen Rotwein. In Maßen – also zwei Gläser.
Samstag hatten wir dann selbst Freunde zum Essen da – ich hatte ja auch erwähnt, daß Fleisch im Moment nicht so ganz mein Gusto trifft – also Spaghetti mit Shrimps und pi pa po. Angeboten hatten wir ebenfalls Rotwein – einen, den ich normalerweise liebe, der mich aber am Samstag nicht angemacht hat. Ich blieb beim Aperitiv – Aperol Spritz – der geht bei mir immer – Sommer wie Winter.

Am Montag bin ich einkaufen gegangen – wir sind nicht wirklich die Bier- und Radlertrinker – mal zwischendurch und auch eher im Sommer. Ich habe mir zwei verschiedene alkoholfreie Biere zum Probieren mitgebracht. Franziskaner Weißbier mit Blutorange (alkoholfrei) und Bitburger Radler (ebenfalls alkoholfrei). War skeptisch, weil ich auch schon andere alkoholfreie Biere getestet und keines für wirklich gut befunden habe. Hier muß ich ganz klar sagen: Beide Biere bzw. Radler sind sehr erfrischend, geschmacklich richtig gut und haben mich komplett überzeugt.

Eingezogen sind ebenfalls 6 kleine Sanbitter Flaschen – ein leckerer, alkoholfreier Aperitiv, den ich im Sommer schon gerne mal „zwitschere“ – am besten mit Bitter Lemon, Orangensaft oder Tonic Water gemixt, viel Eiswürfel rein und oben ne Scheibe Orange drauf. Sieht von der Optik einem Campari Soda bzw. einem Campari Orange sehr ähnlich, schmeckt schön bitter (das liebe ich) und ist ebenfalls ohne Alkohol. Diesen hier hab ich mit etwas Orangensaft und Eiswürfeln im Blender aufgemixt und dann den Sanbitter dazu geschüttet.

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In der zweiten Januarwoche bin ich meinem Vorsatz „reduziere Fleisch und Wurst“ gut nachgekommen, es gab Salat mit Shrimps, gemischten Salat mit Schafskäse, Feldsalat, Kartoffeln mit Zucchini und Paprika im Ofen gebacken, eine Gemüsesuppe und Rosenkohl. Ich habe meine Liebe für Rosenkohl wiederentdeckt – wenn der gut zubereitet ist, schmeckt der richtig, richtig gut. Männe wurde es dann fleischlos zu „viel“ und am Freitag gabs einen Hackbraten mit ebendiesem Rosenkohl – ich hab mich auf den Rosenkohl konzentriert.

So und nun am Samstag gabs die „Generalprobe“ – Freunde bei uns – für Männe und die Gäste Aperol Spritz – für mich den Sanbitter mit Tonicwater – gewünscht wurde essenstechnisch Ossobuco – wurde auch gereicht, vorher Feldsalat mit Walnüssen und Schafskäse – dazu hatten „die anderen“ Rotwein und ich hielt mich brav an meinem alkoholfreien Radlerglas fest. Fazit: Ich hab nix vermisst, ich war genau so gesprächig und lustig wie die anderen…. (bin ich eigentlich immer).

Ich werde das jetzt noch eine Weile durchziehen – es macht mir gar nix aus – solange ich bestimmen kann, was ins Glas kommt. Bei einem ganzen Abend Mineralwasser könnte es etwas schlechter für mich gehen – ich bin kein Wassertrinker. Aber ich kann ja schlecht bei Freunden aufkreuzen und meine Bottels alkoholfreie Drinks mitbringen :))) Aber eine Apfelschorle gibts ja wohl in den meisten Haushalten – die liebe ich ebenfalls.

POOOOSITIVER Nebeneffekt der zweiten Woche im Januar – 800 Gramm weniger auf der Waage. Das spornt zum Durchhalten und Weitermachen an.

Nebenher wollte ich eigentlich meine sportlichen Aktivitäten wieder etwas hochfahren – leider macht mir ein am Montag diagnostizierter Bandscheibenvorfall einen Strich durch die Rechnung. Im Moment ist mein Sport, bei meinem Orthopäden auf eine Liege zu klettern und sich unter dem Röntgengerät Spritzen in den Rücken geben zu lassen. Wobei ich keine Angst vor Spritzen hab – das macht mir gar nix aus. Aber typisch: WENN ich mich mal entschieden hab, sportlich wieder aktiver zu werden, kommt irgendetwas daher. Der innere Schweinehund läßt grüßen und das Unterbewußstein scheint nicht sehr sportlich zu sein. Aus lauter Angst vor mehr Bewegung schnell mal die Bandscheibe rausgequetscht 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche – langsam wird es auch hier etwas kälter und man kann zumindest dran denken, daß es evtl noch mal Winter werden könnte….

„Mach sichtbar…

was vielleicht ohne dich niemals wahrgenommen worden wäre“ – ein Ausspruch des französischen Fotografen Robert Bresson. Ich mag diesen Spruch unheimlich – zeigt er uns doch, an wievielen „kleinen und unscheinbaren“ Dingen wir oft vorbei gehen, ohne es zu beachten.

Ich war heute – am 13. Januar 2023 um 8.00 Uhr in der Frühe mit unserem Hund Spazieren – bei 9 Grad Celsius. Der Morgen grau in grau – mit Sicherheit kein „Fotografiewetter“. Der Vorteil ist, man ist nicht auf Motivsuche – man „findet“ sie. Ich habe festgestellt, daß meine „Aufnahme“ von Motiven eine ganz andere ist, als die von meinem Mann. Ich habe das Gefühl, ich sehe viel mehr – und das hat nix mit Sehstärke oder -schwäche zu tun. Ich gehe einfach aufmerksamer „durchs Leben“ – ich finde oft so viele Sachen, an denen andere vorbei laufen.

Mein Thema heute ist aber ein anderes – der Klimawandel – „der bis jetzt ausgefallene Winter“ – und NEIN, es gibt jetzt keinen Roman darüber, daß wir daran selbst schuld sind. Das wissen die meisten von uns selbst. Mir geht es heute um die Folgen:

Ausgefallene Skievents wie Kandahar (Garmisch Partenkirchen)- fällt aus – es liegt kein Schnee, es ist zu warm, die Schneekanonen funktionieren nicht. Die ganze Organisation umsonst, alle, die damit eventuell etwas Geld verdient hätten (und ich meine jetzt Hotels und Restaurants), ein finanzielles Desaster.

Lenggries – hier wird der komplette Skibetrieb eingestellt – kein Schnee – keine Lifte. Diejenigen, die sich dort schon „untergebracht“ haben, kommen wahrscheinlich schon – werden sich aber stark überlegen, ob sie im nächsten Jahr wiederkommen.Die Tagesausflügler aus München und Umgebung fallen definitiv weg.

Und auch in der Schweiz herrscht Schneemangel – Adelboden – wenn man da im Fernsehen verfolgt hat, was da auf der Piste passiert – du fährst im Schnee und um dich drumherum alles grün – Spaß ist das doch keiner.

Ein Vorteil wäre, daß sich all diese Wiesen und Flächen in diesem Jahr mal etwas „erholen“ könnten – ich befürchte jedoch, daß der Winter doch noch kommt – eben später – wenn die Natur und auch wir schon auf Frühling programmiert sind.

Und ja – es ist bekannt, daß es solche Winter früher auch schon einmal gab – macht es aber nicht schöner und auch da hätte man sich schon mal Gedanken machen können, warum das so ist.

Was bei uns jetzt gerade passiert? Wir versuchen im Moment auf Biegen und Brechen alles auf einmal einzufordern, was man an Klimaschutz machen könnte. Ich habe letzte Woche folgendes in der SZ gelesen – da ging es um einen Tag im Dezember (22. Dezember) und dessen deutschlandweiter Stromverbrauch – ich meine mich zu erinnern, daß der Verbrauch an diesem Tag um die 60 Gigawatt lag. Die Energie aus Wind- Solar, Wasser und sonstigen regenerativen Anlagen lag bei ca 4 GigaWatt. Die restlichen 56 GigaWatt wurden benötigt, um einen reibungslosen Ablauf von Wirtschaft und Privathaushalte zu gewährleisten. Unsere Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke konnten nicht genügend produzieren, weshalb an diesem Tag noch ca 5 Gigawatt aus dem Ausland „eingekauft“ werden mußte. Ihr seht, wir BRAUCHEN unsere Atom- Kohle- und Gaskraftwerke dringend – das werden wir von heute auf morgen nicht einstellen können und die Alternative der Wind- Solar- und Wasseranlagen brauchen ideale Standorte – es macht keinen Sinn, die einfach peu a peu irgendwie auf Bundesebene zu verteilen. Windanlagen machen im Norden Sinn – Solaranlagen im Süden.

Was ich einfach sagen will – so schlimm, wie es ist, wir sind auf Atom- Kohle und Gaskrafwerke im Moment noch angewiesen – wir können das nicht einfach „abstellen“ und so ein „gesundes Klima“ fördern. Uns reicht dann unser Strom nicht und wir müssen den eben aus anderen Ländern kaufen , die ebenfalls Atom- Kohle und Gaskrafwerke unterhalten. Macht ja nun wirklich keinen Sinn. Die andere Alternative wäre: Wir reduzieren die Bevölkerung – je weniger Menschen, desto weniger Strom wird benötigt. Nur darauf haben wir wirklich keinen Einfluß – es gab ja mal die 1- Kind-Regelung in China. Fänden wir das hilfreich? Ich glaube, eher weniger.

Genug ist genug!

Kennt ihr dieses Gefühl auch? Gerade nach der Weihnachtszeit bin ich IMMER sowas von „voll“ – Vollge(f)ressen, viel zu viel Alkohol gehabt über die Feiertage, SATT…. aber richtig satt. Wenn ich morgens dann zum Frühstück runterkomme und in den Kühlschrank schaue, widert mich fast alles an – es ist alles da und ich weiß nicht, was ich möchte. Ich glaube, daß ist auch einfach das Gefühl, daß wir ja wirklich IMMER und ALLES bekommen können.

Geht schon an der Wursttheke los – diese Mengen an verschiedensten Schinkensorten, Wurstsorten, Salamis … man weiß eigentlich gar nicht, was man will. Und dann nimmt man hier etwas und davon auch… So hat man immer eine große Auswahl im Kühlschrank. Und da gewöhnt man sich (leider) dran.

Obst – genau das selbe- riesige Obstabteilungen mit den wildesten fremdländischen Früchten. Schön anzusehen. Aber muß das sein? Früher haben wir uns schon über drei verschiedene Sorten Äpfel gefreut. Heute müssen es australische Äpfel sein, Flugananas, Erdbeeren und Kirschen im Winter, die „gemeine deutsche Sternfrucht“ darf auch nicht fehlen.

Und wenn ich dann die Kundin höre, die vor sich hin murmelt: „Wieso gibts hier denn keine Physalis? Was ein Tante Emma Laden“ – da steigt mir schon die Galle etwas (und ohne Gallenblase ist das nicht schön).

Nein – ich wehre mich nicht gegen ein gutes Angebot aber manchmal glaube ich, daß wir es einafch übertreiben. ALLES ist möglich, ALLES ist verfügbar – immer und überall.

Jetzt bin ich etwas von meinem eigentlichen Thema abgekommen. Ich bin im Moment sooo satt von Fleisch, Wurst und diversen alkoholischen Getränken, daß ich mir jetzt mal 4 Wochen „Entzug“ auferlegt habe. Fing am Samstag schon an, da hatten wir Freunde da und die Frage „Was kochen wir“ hat mich schon so genervt, daß ich kurz davor war, abzusagen.

Erstens der Zwang, immer etwas „Besonderes“ auftischen zu müssen, dann meine „Unlust“ auf Fleisch – ich wußte, einer unserer Freunde mag keinen Fisch… Was machst du? Doch gegen deinen Willen einen Sauerbraten oder Rouladen? Nein, hätte ich wirklich nicht machen können.

Und dann kam die Erleuchtung: Spaghetti mit Garnelen (die werden gegessen), damit konnte ich mich sofort anfreunden. Cocktailtomaten und Lauch mit Knoblauch in der Pfanne andünsten, Garnelen und/oder Shrimps dazu, ein paar Erbschen zwecks der Farbe, ein paar Kräuter und dann die gekochten Spaghetti druntergemischt. Da braucht es nicht mal Sahne dazu – es war einfach nur lecker und ich war glücklich nachdem ich gehört hatte, daß man mit so einem Essen bei den anderen beiden immer an der richtigen Stelle sei – sprich, die mögen so ein „einfaches“ Gericht genau so gerne wie den Sauerbraten. Und dann sind wir wieder beim Thema: Einfach kann auch immer wieder sehr lecker sein.

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Alkohol gibts jetzt bei mir die nächsten 4 Wochen mal nicht, nicht, daß ich am Samstag zu viel gehabt hatte – nein – die ganze Feierei um Weihnachten und Silvester – jetzt ist zumindest mal für 4 Wochen Schluß.

In diesem Sinne – einen guten Start für euch alle in die neue Woche …. be good, and if you can’t be careful :)))

Gescheiterte Integration!???

Da sitze ich doch gestern früh gut gelaunt am Frühstückstisch und gucke in die SZ und lese den Artikel über die Ausschreitungen in der Silvesternacht in Berlin – und da trifft mich ja fast der Schlag:

Muss ich doch in diesem Artikel lesen, daß die Politik der Meinung ist, es handele sich hierbei um ungeregelte Migration, gescheiterte Integration und fehlendem Respekt vor dem Staat. Sprich – wir müssten etwas mehr tun, damit die 27 Afghanen, 21 Syrer, die 45 idiotischen Deutschen und die anderen Beteiligten aus 14 verschiedenen Nationen sich hier besser in Deutschland integriert fühlen. WAS???? WIR müssen etwas tun??? Damit diese Idioten sich nicht so benehmen? Die WOLLEN sich doch gar nicht integrieren lassen. Die sind doch wirklich nur auf Krawall und Ärger aus. Das Wut- und Aggressionspotential haben/hatten diese Menschen doch schon in ihrer Heimat. Es wird doch keiner, der in Deutschland eine neue Heimat sucht, von heute auf morgen aggressiv, der es nicht schon vorher war. Ich kann doch jetzt nicht den Staat bzw. das Land in die Pflicht nehmen, aus diesen Menschen bessere Menschen zu machen? Sind wir denn jetzt Schuld, daß diese 145 Menschen sich gegen das Sprengstoffgesetz und den Landfrieden gestellt und Rettungskräfte und Vollstreckungsbeamte angegriffen haben?

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Wir in Deutschland lernen einfach nicht aus – wir bekommen in den Hintern getreten, sagen dafür auch noch Danke schön und belohnen diese „Treter“ auch noch. Warum fühlen wir uns eigentlich immer noch für alles schuldig und verantwortlich? Wann hört das denn endlich einmal auf? Wie lange wird uns „Hitler“ noch im Nacken sitzen und verhindern, daß wir auch einmal auf den Tisch hauen und laut verkünden „Jetzt ist aber Schluß“???

Wenn ich dann im nächsten Artikel lese „Aggression der Ausgegrenzten“ – wer grenzt den hier wen aus? Wenn ich mich „normal“ verhalte, werde ich nicht ausgegrenzt.

Ich sage es hier jetzt nochmal klipp und klar: Ich habe nichts – überhaupt nichts – gegen Ausländer. Wir haben in unserem Freundeskreis auch „Nichtdeutsche“, die sich hier integriert haben – weil sie es wollten. Sie wollen/wollten in diesem Land leben und haben diese Lebensart und die Kultur angenommen. Genau so, wie ich die Kultur und Lebensart annehme, wenn ich mich im Ausland befinde.

Ich kann dem Deutsche Städte- und Gemeindebund- Präsident Uwe Brandl nur beipflichten. Er sagt, „er sei darüber „beschämt“, dass von den 145 bei den Krawallen in Berlin vorläufig festgenommenen Verdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen alle wieder auf freien Fuß gesetzt worden seien. Das sage er auch als Jurist. Es handle sich um Verdächtige zumindest „in der Nähe des Landfriedensbruchs“. Der Rechtsstaat müsse seine Mittel auch nutzen.“

Nein – ich habe keinerlei Verständnis für Ausländer, die sich in einem Gastland so verhalten – überhaupt nicht. Und ich schäme mich zutiefst für die 45 Deutschen, die in ihrer Heimat und ihrem Land da wild mitgemischt haben.

Was die Asylanten betrifft: Wir haben hier in Deutschland ein Asylrecht und nehmen Menschen auf, die in ihrem Land politisch verfolgt werden oder aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen und ich kann es nicht verstehen, wenn diese Menschen dieses Recht mit Füßen treten.
Und was die 45 idiotischen Deutschen betrifft: Leider gibt es auch „unter uns“ immer wieder Menschen, die den Besitz anderer weder achten noch respektieren und gewaltbereit gegenüber Staat, Polizei und Rettungskräften agieren. Solche Menschen wird es leider immer geben und man muß hier eigentlich mit viel härteren Strafen dagegen angehen.

Ein frohes neues Jahr …

Und nun ist es da – das neue Jahr 2023. Ich habe mir – wie übrigens immer – ein paar Vorsätze gefasst. Aber ich bin lernfähig – nicht zu viele und auch Ziele, die man wirklich schaffen kann. Eines meiner Ziele ist, mehr zu trinken – NEIN – keinen Alkohol sondern Wasser. Ich bin ein ganz schlechter Wassertrinker. Überhaupt schlecht im Trinken. Morgens eine Tasse Kaffee, manchmal zwei und dann den ganzen Tag nix, abends ein Glas Wasser. Manchmal zwischendurch ein Glas Wasser. Ich hab aber auch wirklich nie Durst – oder ganz selten.

Ich weiß, daß das nicht gut ist – auch mein Doc findet das richtig schlecht. Und jedes Mal gelobe ich Besserung. Ich hab schon so viel probiert – immer ein Glas leer trinken und gleich auffüllen, überall ein Glas Wasser hinstellen, eine App, die mich dran erinnert, etwas zu trinken. Einen Habbit Tracker – alles hilft nix. Es geht 3 Tage gut und dann verfalle ich in mein altes Muster. Aber eigentlich wollte ich von Silvester erzählen.

Wir waren am Samstag schon super vorbereitet, hatten gut vorgearbeitet und so mußte ich am Samstag nur noch das Fleisch fürs Fondue schneiden und ein paar Soßen machen. Das ging schnell über die Bühne – noch ein letztes Mal staubgesaugt und durchgeputzt, kontrolliert ob alles soweit okay ist und dann war am Nachmittag ausruhen angesagt.

Um 19.30 Uhr kamen unsere Gäste – zwei befreundete Pärchen, alle mit Zahnbürste und Nachtklamotten im Gepäck, denn heimfahren wollte dann keiner mehr. Wir haben dann schnell die „Zimmer verteilt“ – Gästezimmer und ein ausgeräumtes Zimmer mit LuMa ausgestattet – und dann gabs erst noch großes „Hundebegrüßen und -beschnuppern“. Chrissie und Frank hatten ihre beiden „Kleinen“ dabei, Max war super Gastgeber und überließ sogar kurzfristig sein Körbchen den Gästen. Die drei vertrugen sich auf Anhieb, was uns sehr freute.

Dann gabs einen Aperitiv und ein paar „Scheisserchen“ dazu – gegen 21.00 Uhr begannen wir dann mit dem Fondue und dieses Jahr zogen wir es etwas in die Länge, letztes Jahr waren wir um 22.00 Uhr schon fertig – dieses Mal saßen wir entspannt bis nach 23 Uhr. Dann wurden die Teller und Töpfe vom Tisch in die Spülmaschine geräumt und wir begannen mit dem ersten „Dancing“, um uns in Stimmung zu bringen. Um Mitternacht wurde angestoßen und zu „Happy New Year“ von ABBA geschwoft und zu „Jump“ von Van Halen gehüpft. Dann begaben wir uns nach draußen und schauten uns unsere drei Feuerwerksbatterien an, die wunderschöne Sterne an den Himmel brachten. Nein, ich diskutiere jetzt nicht, wie umweltschädlich das ist! Das ist es – wie vieles andere auch, Und einmal im Jahr will ich mir den Spaß einfach nicht nehmen lassen. Punkt!

Nachdem wir noch mit Nachbarn angestoßen hatten, gings wieder nach drinnen und wir tanzten uns das halbe Fondue wieder von den Hüften (hoffe ich). Das ging so bis ca 3.00 Uhr früh, dann saßen wir noch nett beinander und quatschten bis 5 Uhr früh – ich war um halb sechs im Bett und um halb zehn wieder auf den Füßen – Gassi und Frühstück für uns alle. Nun, bis alle eingetrudelt waren, war es doch schon wieder 11 Uhr und wir saßen bis 14.00 Uhr zusammen. Dann machten sich die Gäste auf den Heimweg, wir räumten etwas auf und ich legte mich noch mal hin. Abends traditionelles Rippchen mit Kraut und Kartoffelbrei – soll Glück bringen. Und wenn ich es schon gerne esse…..

Abends hätte ich vom Niveau her nichts anderem als dem Traumschiff folgen können…. für mich mehr „Hörspiel“ – mir sind ständig die Augen zu gefallen und um 22.30 Uhr lag ich im Bett. Kennt ihr das, wenn man zu Müde zum Einschlafen ist? Ich war soooo müde und konnte einfach nicht einschlafen, links, rechts, Bauchlage, Rücken, Decke weg, Decke wieder hin….. Das letzte mal hab ich um 0.30 Uhr auf die Uhr geschaut. Gut – diese Woche ist noch Urlaub und ich geh es jetzt einfach etwas entspannter an…. Hatte ja wirklich schon Weihnachten das Haus voll und nun wieder… aber es macht Spass und ich mache es gerne. Ich freue mich jetzt wirklich auf ein paar erholsame Tage – für mich die „stade Zeit“, die viele vor Weihnachten haben.

In diesem Sinne – auf ein gutes und gesundes neues Jahr – ich hoffe, ihr habt es alle gesund und munter begonnen.

Aus, Vorbei, Erledigt…

…ich spreche von dem sich verabschiedenden Jahr 2022. Mir tut es jedes Jahr immer ein wenig weh, wenn wir uns kurz vor Mitternacht sooo auf das Neue Jahr freuen und es irgendwie gar nicht erwarten können. Aber dann denke ich mir, daß wir uns ein Jahr vorher genau so auf das sich verabschiedende Jahr gefreut haben.

Hier war jetzt eine Woche Sendepause – Weihnachten brachte eine wunderbare Zeit mit und für die Familie und als diese dann am Mittwoch wieder gen Heimat gefahren sind, mußte ich mir erst einmal Zeit für meine Geschenke nehmen – die habe ich total vernachlässigen müssen – war nicht schön, schließlich haben Geschenke ja auch Gefühle …:)

Ich weiß gar nicht, ob ich die nächste Zeit überhaupt zum Bloggen komme – zur Hausarbeit ist auch fraglich. Ich hab nämlich einen Plotter zu Weihnachten bekommen und obwohl ich mich noch seeehr wenig damit auskenne, macht es schon einen Riesenspaß. Man kann sich durch Tausende von Videos schauen, Bücher studieren oder einfach aufs Geradewohl selbst ausprobieren, es macht total Spaß und ich habe schon – Trommelwirbel – meine ersten Lesezeichen geplottet und auf die Reise geschickt. Und Neujahrskarten habe ich geplottet – auch schon verschickt, Uuuund für unsere Gäste an Silvester einen Wunscherfüller – habe ich gesehen und mußte das nachmachen – eine nette kleine Idee. Fotos kommen noch – weiiil ich mal wieder viel zu schnell meinen Beitrag freigegeben habe, obwohl der noch gar nicht fertig ist.

Dafür ist unser Eßzimmer für morgen schon fertig dekoriert – wir feiern morgen mit zwei befreundeten Paaren. Bei uns gibts traditionell Fleischfondue – da kann man schön lang „hinessen“. Vor Jahren haben wir es gerade so geschafft, den Fonduetopf noch vor Mitternacht vom Tisch zu bekommen.

Mein gebasteltes giveaway für meine Gäste – mit meinem neuen cricut Plotter gemacht

Frohe Weihnachten

Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage- ich bin nun 100 % in Weihnachtsstimmung.

Gestern haben wir Schwiegermutter im Pflegeheim besucht – sie ist/war von ihrer Erkältung her noch recht wackelig und wollte sich deshalb nicht zu uns abholen lassen.

Wir kamen mit einem kleinen Tannenbäumchen und Kuchen im Gepäck – Geschenk hatten wir auch – und saßen bei Kaffee im schön geschmückten Aufenthaltsraum. Dort steht ein Flügel und bis ich mich recht besonnen habe, sass ich auch schon davor – Deckel hoch und Oh du Fröhliche gespielt. Gleich noch etwas anderes und dann Ave Maria hinterher und der Aufenthaltsraum, der erst fast leer war, füllte sich zusehends. Aus verschiedenen Zimmern kamen Bewohner und sangen sogar mit. Eine Dame, die ihre Mutter mit dem Rollstuhl schob, hatte Tränen in den Augen und bedankte sich bei mir.

Und glaubt es mir: DAS war mein scbönstes Weihnachtsgeschenk- den alten und kranken Menschen für einen Augenblick etwas Kindheit, Vergangenheit, Erinnerung an gute Tage zurück zu geben…

In diesem Sinne – Frohe Weihnachten

Unser Weihnachtsbaum und das Becker’sche Weihnachts“chaos“

Nun ist es soweit – der Baum steht, es ist alles eingekauft, sämtliche Geschenke sind gekauft und eingepackt, der Kühlschrank ist übervoll, Getränke stehen parat, Essen ist geplant… und wir fix und fertig.

Nee, ganz so schlimm ist es nicht – ich fand es dieses Jahr sogar recht entspannt, da ich mit meinen Geschenken wirklich gut in der Zeit lag. Was echt „aufregend“ war, war der das Einkaufen der Lebensmittel gestern – meine Herren. Was ein Gedränge in den Gängen und an den Kassen. Und nun war ich schon wirklich früh unterwegs, will mir nicht vorstellen, wie das am Nachmittag gewesen ist. Am Samstag hol ich nur noch das vorbestellte Brot beim Bäcker. Sonst habe ich alles im Haus.

Ich lese jedes Jahr kurz vor Heilig Abend die Geschichte des nadelnden Weihnachtsbaumes in verschiedenen Dialekten und amüsiere mich königlich darüber. Kennt Ihr das Buch „Erna, der Baum nadelt. Hier einmal ein kurzer Einblick in die botanische Katastrophe am Heiligen Abend:
Hessisch: Erna, der Baum nadelt! Erna: Waas?! Ach des gibt’s doch net. De Baum nadelt? Schorsch: Wann isch der’s sach! Geh halt emal her und guck der’s aa.
Ostfriesisch: Georg zu Erna: Erna, de Boom nadelt! Erna: Wat?! Das giff’t doch net. De Boom nadelt? Georg: Wenn ik di dat segg! Komm doch mal her un kiek di dat an.
Hamburgisch: Schorschi: Erna, der Baum ist am Nadeln! Erna: Wie bidde? Das gibt das doch nich. Der Baum ist am Nadeln? Schorschi: Wenn ichas dir doch sage. Kommps eimpfach ma her und kuxas dir an. 
Westfälisch: Cheorch: Erna, de Baum naodelt! Erna: Wat?! Och dat gif’t doch nich. De Baum naodelt? Cheorch: Wenn ick di dat segge! Kumm heier mol hen un keik di dat an!
Kölsch: Schorsch: Erna, dä Boum es am Nadele. Erna: Wat es? Dat jiddet doch jaanit. Dä Boum es am Nadele? Schorsch: Wenn i jet d’r sare. Kumm un lurens. 
Sächsisch: Schorsch: Erna, dr Bohm nadelt! Erna: Waas?! Is ni mechlich. Dr Bohm nadelt? Schorsch: Wennsch’s dir sache! Komme ma her un gugge dir das an.
Saarländisch: Schorsch: Erna, de Baam nodelt! Erna: Was?! Das gebt’s doch net. De Baam nodelt? Schorsch: Wenn isch dir’s saan! Komm mol her unn guck dir’s aan.
Schwäbisch: Schorsch: Erna, dr Baum nadlt! Erna: Waas?! Ha komm, des gibt’s doch net! Dr Baum nadlt? Schorsch: Wenn i drs sag! Do gohscht her und gucksch!
Bayerisch: Schorsch: Erna, da Baum nadelt! Erna: Geh? Des gibt’s doch net. Da Baum nadelt? Schorsch: Wann i da’s sag! Geh halt amoi her und schaug da’s oo.
Salzburgisch: Schorsch: Du Erna, der Baum tut nadeln! Erna: A geh, des gibt’s net. Der Baum tut nadeln? Schorsch: Wann i dir’s sog! Geh her und schau’s oh.
Züridüütsch: Schorsch: Du Erna, de Baum nadlet! Erna: Was häsch? Chum, das gitz doch nöd. De Baum dä nadlet? Schorsch: Aber wänn ich’s säg. Chum halt emal ane und lueg sälber!
Nürnberger-Fränkisch: Schorsch: Erna, der Baam noadld. Erna: Woss?! Dess gibds doch goar nedd. Der Baam noadld? Schorsch: Wennerders doch sooch! Gäih hald amoal her und schau ders o.
Berlinerisch: Orje: Erna, der Boom naah’lt! Erna: Wat?! Der Boom naah’lt? Red keen Blech, dit jibs do’ nich. Orje: Ej samma. Denn jeh hin und kieks da selba an.

Ebenfalls ein Pflicht“termin“ ist der „Besuch“ bei Gerd Dudenhöffers „Familie Heinz Becker“ – einfach Klasse. Diese Naivität von Hilde ist nicht zu überbieten – Heinz in seiner trampeligen und chaotischen Art irgendwie genial und Stefan kann einem manchmal wirklich leid tun. Aber schaut selbst….

Und damit wünsche ich euch einen letzten schönen Vorweihnachtstag…morgen gibts noch nen kurzen Weihnachsgruß von mir